Go back

#128 - Die KI kann mich mal - Barbara Oberrauter-Zabransky im Interview

from RHETORIK MACHT ERFOLG

46m 7s

#128 - Die KI kann mich mal - Barbara Oberrauter-Zabransky im Interview

KI ist eine schnell wachsende Technologie, die sich in allen Bereichen des Alltags etabliert hat. Generative KI, wie sie heute verbreitet ist, erzeugt Inhalte aus vorherigen Daten und wird nicht als echte Schöpfung wahrgenommen, sondern als Zusammenfassung von Musterdaten. Obwohl KI viele Vorteile bietet, wie beispielsweise gesteigerte Kreativität und Zeitersparnis, birgt sie auch Risiken, insbesondere bei Datenverletzungen und unbeabsichtigter Nutzung sensibler Informationen. Unternehmen müssen daher klare Richtlinien einführen, um die Nutzung zu regulieren und Mitarbeiter zu schulen. Der Kontext, den Nutzer bei Anfragen mitteilen, ist entscheidend für qualitativ hochwertige Ergebnisse. KI verändert nicht das Denken, sondern verlagert Fähigkeiten wie Recherche und kritisches Denken in neue Bereiche wie Prüfung von Ergebnissen und Kommunikation. Es gibt keine Gefahr der Weltübernahme durch KI, sondern vielmehr eine Trennung zwischen menschlicher Intuition, körperlicher Erfahrung und maschineller Datenverarbeitung. KI fördert inklusive Kreativität, aber schafft auch Ungleichheiten, besonders bei Menschen ohne Zugang zu Technik oder Digitalkompetenz. Wichtig ist, dass KI nicht als „Weltuntergang“ verstanden werden sollte, sondern als Werkzeug, das das menschliche Denken und Handeln bereichert – und dass Menschen aktiv lernen müssen, kritisch zu denken und ihre eigenen Grenzen zu erkennen.

Transcription

6840 Words, 42074 Characters

German
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Rhetorik macht Erfolg. KI ist gerade überall. Zwischen Angst, Hype und völlig überzogener Erwartung, die ein sagen, KI wird alles verändern. Sie wird die Menschheit vernichten. Die anderen wissen nicht mal genau, was KI ist und wie sie funktioniert. Über dieses Thema spreche ich heute mit Barbara Oberautasabranski. Sie hat dieses wunderbare Buch geschrieben, die KI kann mich mal und heute verschaffen wir uns mal Orientierung. Was ist KI? Was kann sie? Was kann sie nicht? Wo liegen die Chancen und wo die Gefahren? Hallo, Barbara, schön, dass du bei mir im Podcast bist. Danke für die Einladung. Ich hab dein Buch mit großer Aufmerksamkeit und Faszination gelesen. Also tatsächlich vieles, was mir neu war, was ich noch nicht über KI wusste und es hat mich auch ein bisschen beruhigt. Aber darauf kommen wir noch. KI entwickelt sich ja rasend schnell. Also wenn man diese technischen Entwickeldungen hat, dann bin ich ja immer wieder erstaunt, wie schnell sich der Mensch eigentlich darauf einstellt und wenn wir uns überlegen, seit wann ist das Smartphone, gibt es es eigentlich auch noch nicht so lange her. KI gibt es jetzt wirklich seit Kurzem. Für mich ein völlig selbstverständliches Arbeitswerkzeug, das ich wirklich täglich benutze. Ja, vielleicht fangen wir mal damit an, warum hast du das Buch geschrieben? Für wen hast du das Buch geschrieben und was willst du den Menschen damit geben? Ich habe das Buch in erster Linie wirklich für alle Menschen geschrieben, die auch von diesen ganzen Halb, diesen Geräde über KI vielleicht ein bisschen überfordert sind, vielleicht ein bisschen eingeschüchtert sind oder in meinem Fall auch ein bisschen genervt sind. Das Thema, wie du richtig sagst, begleitet uns ja jetzt seit mehr als drei Jahren in Wahrheit und die Nachrichten Serien reißen nicht ab. In der Zwischenzeit ist es jetzt ein bisschen ruhiger geworden, zumindest von meinem Verständnis her, aber insgesamt haben wir trotzdem noch täglich Nachrichten und Neukheiten zum Thema KI. Es werden Modelle vorgestellt, vorwaffen, weiterentwickelt, es konkurrieren irgendwelche Sprachmodelle miteinander und das alles findet, habe ich den Eindruck in der Nahrsphäre statt, wo der ganz normale Durchschnittsmensch überhaupt nicht mitkommt. Der sitzt vor dem Rechner zu Hause. Wenn er wie du ist, dann verwendet er KI eigentlich als Userin, ganz normal in seinem Alltag oder in ihrem Alltag. Ich habe bei meinen Workshops auch Menschen kennengelernt, die sehr sehr skeptisch waren. Die gesagt haben ja, sie haben davon gehört, die Kinder oder Enkelkinder haben ihnen da was gezeigt, aber insgesamt machen sie sich eher Sorgen, dass ihre Jobs verloren gehen oder dass es das alles zu schnell geht oder der Klassiker, dass die KI die Welt herrschaft übernimmt. Und mit diesen Mütten und aber glauben wollte ich ein bisschen aufräumen und das Thema sozusagen auf den Boden bringen. Das geht einfach nicht in drei Stunden Workshops, sondern da braucht es mehr Hintergrundwissen und das habe ich versucht, ihn ein Buch zu packen und halbwegs so aufzubereiten, dass man es auch gerne und flüssig ließt. Das ist dir gelungen. Also ich habe es gerne, es ist leicht lesbar, für mich ist es auch insofern eine Art Standardwerk, weil es das mal wirklich Basal erklärt, wie das Ganze funktioniert, wo die Risiken sind, wo keine Risiken sind, noch mal zum Thema Weltherrschaft. Es ist auch tatsächlich was, wo ich mir Sorgen gemacht habe, weil es erst mal etwas Neues ist, was wir so selbstverständlich benutzen und du schreibst also 2023 haben auch die Chefs der größten KI Unternehmen selbst davor gewarnt, vor den Auswirkungen von KI. Also wenn selbst die Bosse der größten KI Unternehmen davor waren, ist das nichts, wofür wir Angst haben sollten? Man darf nicht vergessen, die Chefs der großen KI Unternehmen haben ein sehr berechtigtes Interesse daran, ihre KI als sehr mächtig, sehr potent darzustellen. Insofern ist diese Warnung nicht ganz uneignützig, würde ich jetzt mal sagen, vom jetzigen Standpunkt ausgesehen, wie muss man aber auch sagen, finde ich, sie tendieren leicht zur Überschätzung. Also natürlich verkaufen sich solche Nachrichten sehr gut, da wurden dann Dokumente unterschrieben, die gefordert haben, dass die KI nicht mehr weiterentwickelt werden, soll für sechs Monate weiß, sonst der Weltuntergang droht und so weiter. Das hat man dann alles wieder revidiert. Aktuell ist gerade die große Diskussion KI in den US-amerikanischen AME ein Thema, wo es gar nicht mächtig und potent genug sein kann. Also man darf nie vergessen, dass hier die Stimmen, die etwas zum Thema KI sagen, ganz oft auch eine Agenda haben. Und diese Agenda ist meistens nicht uns etwas verständlich und praktisch zu erklären, sondern sich selbst zu positionieren. Am besten ganz oben, wo man dann eine KI hat, die möglicherweise in der Lage ist, die Welterschaft zu übernehmen. Vom heutigen Standpunkt ausgesehen würde ich aber sagen, da besteht aktuell absolut keine Gefahr. KI birgt einiges angefahren, dass es war, die Welterschaft zu übernehmen, ist nicht eine davon. Wir sprechen jetzt schon so ganz selbst verständlich über KI. Ich glaube, wichtig ist, dass wir die Differenzierung, was ist überhaupt KI? Was gibt es für KI? Wo liegen eigentlich die Risiken? Das würde ich mir heute gerne mal mit dir anschauen, auch mit Hinsicht auf Meinfeld hier Kommunikation und wie es vor allem diese Sprachmodelle unsere Kommunikation verändern. Fangen wir vielleicht mal mit der Frage an, was ist den KI überhaupt? Ja, gute Frage. KI wird so ganz breitflächig verwendet. Der Begriff wird eingesetzt, egal ob das eine KI ist, die jetzt zum Beispiel den Spamfilter in einem E-Mail-Programm betreibt, ob das eine KI ist, die am Fliesband die Fekte teile aussertiert, oder ob das eine KI ist, die Bilder, Videos natürlich auch Deepfakes erstellen kann. Also da wird vieles in einen Topf geworfen, auch aus Unwissen. Man muss sagen, Journalistinnen und Journalisten, die sich damit befassen, die haben einfach nur einen gewissen Platz zur Verfügung und diesen Platz fühlen sie dann lieber mit Berichten über KI, als dass sie lang und breiter klären, welche KI ist dann da eigentlich gemeint. Die KI von der wir jetzt hauptsächlich sprechen, ist die generative KI, also KI, die ich würde sagen, konzentrin heute generieren kann. Deswegen auch der Name. Am Anfang war das Text, dann sind Bilder dazu gekommen, schließlich jetzt auch Videos, Audio. Also in Wahrheit ist es eine multimediale KI mittlerweile. KI, diese KI ist aber relativ modern. KI an sich gibt es ja schon sehr, sehr lange seit Mitte des letzten Jahrhunderts. In Wahrheit schon natürlich mit eingeschränkteren Funktionalitäten. Und KI wird auch schon ganz lang zum Beispiel in der Industrie eingesetzt oder auch in Algorithmen wie bei Spotify, wo einem dann Lieder vorgeschlagen werden, die im vielleicht gefallen könnten oder auch bei Facebook, wo ein Algorithmus die Postings aussortiert oder entscheidet, was als erstes angezeigt wird. Also KI steckt in ganz, ganz vielen Produkten, ohne dass es uns bewusst ist. Die KI von der wir jetzt reden, diese generative KI ist eben, die jetzt seit drei, drei, drei, drei Jahren zugänglich ist, sagen wir mal so für uns. Und die ist speziell für die Generation von Inhalten zuständig. Die andere KI ist mehr so eine Klassifikations KI, kann man sagen, die wirklich entscheidet, okay, ist dieses Teil de facto, ja, es wird den wir ausnehmen, lass mal weiter, so was in die Richtung ist das Mail 1-Bam-Mail, also da werden ihr Unterscheidungen getroffen und die KI, die wir jetzt benutzen, ist die generative KI, die ihn halt erstellt. Generativ, da steckt ihr das Wort Schöpfung drin. Also ist es denn eigentlich wirklich so, dass die KI etwas erschafft, etwas Neues oder kombiniert sie eigentlich nur vorhandene Dinge nach Wahrscheinlichkeiten, weil für mich ist ein schöpferischer Prozess, eigentlich hier mal etwas, wo etwas Neues entsteht und daran anknüpfend hat mich immer interessiert, funktioniert unser Gehirn denn anders? Ja, man sagt immer, es gibt nichts Neues unter der Sonne, also auch jemand, der sich hinsetzt und selber einen Lied komponiert, baut ja auf einem Vorwissen von 100.000 oder 1000.000 von Jahren auf. Die KI ist grundsätzlich immer trainiert mit sehr, sehr vielen Inheiten, die der Mensch geschaffen hat. Die wurden da alle schön aus dem Internet abgeschöpft und zum Training der Modelle verwendet. und die werden jetzt bei jeder Anfrage neu zusammengewürfelt. Also da hast du schon recht, das wird bestehendes Neuzusammen gesetzt. Das ist auch der Grund, warum hier in dem Sinn keine Schöpfung im urheberrechtlichen Sinn zum Beispiel vorliegt. Also da haben Gerichte immer und immer wieder entschieden, dass, oder das urheberrecht nur Menschen zu gesprochen werden kann, also Dinge, die der Mensch selbst erschaffen hat und eine KI hier kein urheberrecht genießt in dem Sinn. Man kann aber sagen, dass die KI als Werkzeug Menschen natürlich dazu befähigt, Schöpferisch tätig zu sein. Wenn ich jetzt zum Beispiel absolut nichts zeichnen oder malen kann, ich kann es nicht. Ich habe es versucht, es geht nicht, es ist nicht da und ich setze mich hin und verwende mit Journey oder eine andere Bild KI, dann kann ich damit was erschaffen, was ich im Kopf habe, aber einfach nicht selbst ausprobieren bringe. Ich kann es nicht. Und das ist so ein Krücke, die ich damit an die Hand bekomme, ein Werkzeug, das mich sehr wohl Schöpferisch tätig sein lässt. Zwei jetzt nicht urheberrechtlich im urheberrechtlichen Sinn, aber doch so, dass ich das Gefühl habe, das habe ich jetzt erschaffen, weil es war meine Idee. Ich habe die KI angeleitet, ich habe verfeinert. Es ist ja, wenn die meisten wahrscheinlich auch schon erlebt haben, so dass man das erste Ergeben ist ja jetzt nicht nimmt und sagt, super, sondern meistens muss man ja zwei, drei mal oder noch viel öfter wirklich nachjustieren, nacharbeiten und insofern steckt dann schon auch menschliche Arbeit, drinnen menschliche Schöpfungskraft. Ja, sehr, sehr spannend, was du da auch beschreibst. Und ich glaube, das ist ja auch so eine Hoffnung, die wir in KI stecken. Das ist uns mehr Zeit, gibt sogar selbst kreativ und Schöpferisch tätig zu sein und weniger Zeit in Routine Aufgaben zu investieren bzw. zu verlieren. Insofern kann ja auch jemand, der ansonsten künstlerisch recht unbegabt ist, aber eine Idee im Kopf hat plötzlich unglaubliche Bilder oder musikalische Kunstwerke schaffen, obwohl er kein Instrument spielt. Also es lässt ja sozusagen mehr Menschen teilhaben an der Kreativität. Jetzt mal zu meinen Daten, also du sagst, die KI ist ja trainiert und was passiert mit den Daten, die ich jetzt einspeise? Was passiert mit meinen Ideen, die ich entwickele mit der KI? Was passiert aber auch jetzt zum Beispiel, wenn ich irgendwas aus dem Internet rein kopiere oder wenn ich zum Beispiel, also ja auch ein Problem ist, was du beschreibst, dass viele angestellte einfach Daten einspeisen, ohne dass der Chef das weiß, was ja ein riesen Datenschutzproblem ist, was passiert mit diesen Daten jetzt genau? Also das geringste Problem hast du, wenn du irgendwas was du im Internet findest in die KI einspeist, weil die Wahrscheinlichkeit relativ hoch ist, dass die KI das vielleicht schon in ihren Trainingsdaten drin hat. Alles, was grundsätzlich schon veröffentlicht ist, ist in dem Sinne "Good to Go", weil wir das kannst du rückverwenden. Aber und da kommen wir dann wirklich zum großen, aber wenn es sich um Dinge handelt, die intern sind, die unter Verschluss sind, die ja vielleicht Unternehmenszahlen, Unternehmensgeheimnisse betreffen, da muss man wirklich sehr, sehr vorsichtig sein, also das darf man auf gar keinen Fall in die KI eingeben. Da braucht es nicht einmal KI Gesetze, das steht in jedem Arbeitsvertrag drinnen, das Unternehmensgeheimnisse nicht rausgegeben werden dürfen. Also insofern muss man sich als Arbeitnehmerin, Arbeitnehmer da auch bewusst sein, dass diese Dinge einfach nicht in die KI gehören. Das ist übrigens Menschen zwar, wenn man sie fragt, sie ja bewusst, aber einer der größten Wünsche in meinen Workshops ist immer, sie möchten sogar Meetings mit KI aufzeichnen. Und ich finde es gibt nichts interneres als eine interne Besprechung. Und wenn ich dann jetzt eine KI reinhole, die das aufzeichnet und auch noch verarbeitet, also schlimmer geht es in Wahl gar nicht. Insofern muss man da wirklich aufpassen, dass man da KI ein Datenfüttert, weil und da kommen wir zur Frage, was passiert mit meinen Daten? Alles, was du in die KI eingest, kann theoretisch zum weiteren Training des Modells verwendet werden. Das sagen die Anbietersung. Das heißt jetzt nicht, dass das, was du eingibst, übermorgen auf Google steht. Das heißt auch nicht, dass das, was du eingibst, eins zu eins in den Datenbank, in den Datensatz übernommen wird. Das heißt aber, dass alles, was du in die KI eingibst und auch rückmeldest im Gespräch mit der KI. In Algorithmus der KI selbst dazu verwendet wird diese Wahrscheinlichkeitsberechnungen, die oder Laufen stattfinden, fein zu justieren. Deswegen sind heutige Modelle, heutige KI Modelle mittlerweile auch sehr viel besser auf uns eingestellt, als jetzt noch vor zwei, drei Jahren, wo man zum Beispiel sehr, sehr genau prompten musste, damit die KI versteht, was wir wollen. Mittlerweile haben wirklich genug Menschen mit den KI Modellen gearbeitet, dass die aus der Aufgabe heraus schon erkennen, ah, ich sollte jetzt die und die Rolle einnehmen, früher hat man gesagt, man muss der KI die Rolle geben. Also KI kann sich schon sehr viel besser auf uns Menschen einstellen, auch durch unser Training. Und darf aber dann nicht vergessen, dass dieses Training von unserer Seite ja kostenlos stattfindet. Also wir entweder benutzen die kostenlose Version, dann ist es ein Pauschgeschäft, kann man vielleicht sagen, oder wir bezahlen sogar, die Unternehmen dafür, dass wir die in Nutzen dürfen und trainieren, dann machen wir deren Modelle und machen sie besser und man darf nicht vergessen, dass sind privatwirtschaftliche Unternehmen, die auf Gewinn aussehen. Also insofern, allein vor dem Hintergrund würde ich schon sehr aufpassen, was ich hier an meinen Datenpreis gebe und ein letzter Punkt ganz wichtig, was man nie vergessen darf, in der EU, haben wir zum Glück, muss man sagen, die DSGVO, also Datenschutzgrundverordnung, das heißt, Personen bezogene Daten von dritten, aber ich würde da tatsächlich auch meine eigenen Mitnehmen, sind sowieso geschützt. Also das ist was, das hat auf gar keinen Fall, was in der KI verloren. Ja, jetzt hören wir ja viele Führungskräfte zu, was würdest du, was würdest du den Raten, wie ich mit dem Alleinement in meinem Unternehmen umgehen, was KI angeht, sollte man da mehr darüber sprechen, was Datenschutz angeht und wenn ja, wie? Das ist in erster Linie, man braucht Zinkai-Richtlinien. Ich erlebe immer noch und das jetzt im, ich würde fest sagen, vierten ja, generativen KI, dass es Unternehmen gibt, die gar keine KI-Richtlinie haben, oder sie haben eine KI-Richtlinie, aber die Mitarbeiterinnen kennen sie gar nicht. Und das ist natürlich eine Einladung zum Datenmissbrauch, wenn man so möchte, weil die Angestellten sehen natürlich die Vorteile von Jetche, Bedienko, verwendens dann halt so, wie sie glauben, dass es okay ist und geben vielleicht geschützte Daten weiter, oder Personen Daten, von denen sie gar nicht wissen, dass sie das nicht dürfen. Das heißt, da braucht es einmal wirklich Richtlinien, die man leicht verständlich auch an die Leute weiter gibt und sagt, okay, schau, zumal das und das, da muss man aufpassen, oder das und das geht gar nicht. Das zweite ist, ja, in Wahrheit, Schulungen, also die Leute wirklich vom Wissensstand hier alle auf ein Level zu bringen, was ich ganz oft erlebenen Workshops ist, dass es extrem unterschiedliche Wissensstände gibt. Es kommt daher, dass manche Leute einfach, ich will gar nicht mehr sagen, earlier adopters, ist es mittlerweile nicht mehr, aber es gibt einfach Menschen, die sind da Afina, die nutzen KI ganz selbstverständlich, weil sie dann vielleicht auch Spaß macht und wie gesagt, es gibt Menschen, die sind das skeptischer und allein durch diese Nutzung entstehen unterschiedliche Risikoprofile. Und da ist es wichtig, dass man diese Leute dann, ich würde gar nicht sagen, einmal einen Tag alle komplett, sondern in mehrfachen Wiederholungsschleifen sind durchschuld und ihnen immer wieder in Erinnerung ruft, was geht und was nicht geht. Und das inführungskräfte natürlich gefordert, weil wenn ich als Fürungskraftsagermnis das Thema völlig egal wird schon vergehen, dann ja, dann lad ich hier, wie gesagt, wirklich den Miesbrauch ein und das habe ich im Buch ja auch so beschrieben, die schatten KI, also die heimliche KI-Nutzung ohne das Sicherungskraft, was doch nicht bekommt. Ja, ja. Und da sind wir jetzt auch schon bei Nutzungsbarrieren weiteres, weiteres wichtiges Feld, was du hier beschreibst, wo wirkt KI eigentlich inklusiv und wo wirft es neue greben. Es ist an vielen Orten würde ich sagen, also es ist wie jede neue Technologie, einmal etwas mehr oder weniger technisches. Da gibt es jetzt Menschen, die sich davon ein bisschen abgeschreckt fühlen, die da vielleicht sagen, na das kann nicht, da kenne ich mich nicht aus. Die muss man das ja vorsichtig heranführen. Umgekehrt gibt es Menschen, die sich gerne damit beschäftigen, die vielleicht auch laut drüber reden, die vielleicht auch sehr viel mit diesen Baswörts um sich werfen, die dann andere wieder ein bisschen einschüchtern, sodass dann Menschen, die von Nutzungskräptisch sind das Gefühl, dann da komme ich eh nicht mehr mit, das ist mir efinial zu hoch, da lasse ich immer die an weiterarbeiten und ich mache weiter so wie bisher. Und das sehe ich schon die Gefahr, dass der Menschen auf der Strecke bleiben. Im Privat nicht wahrscheinlich weniger, aber vor allem im Beruf, wenn es Leute gibt, die man dann nicht, ja, möglichst sinnvoll und empathisch ins Boot holt, könnte ich mir vorstellen, dass es dann auch am Arbeitsmarkt Gewinner, Innen und Verlierer innen gibt. Und da muss man, denke ich, auch als Führungskraft aufpassen, dass sich da die Teams eben dann nicht aufkeilen, die die Sanja-Super verwenden wir jeden Tag und die die sagen, na, jetzt bin ich kurz vor der Pensionierung oder vor der Rente, das fangen wir jetzt nicht mehr an. Das sind die einen, gräben. Die anderen und das sieht man vor allem auch, quasi am anderen Ende des Alltags Spektrums, ist bei Schülerinnen und Schülern, wo es einfach um Ressourcen geht. Das heißt, haben die Leute am PC zu Hause, haben sie einen Internetanschluss zu Hause. Es ist immer nur so, dass es in Schulen, ja, Kinder jugendliche gibt, die denen einfach zu Hause die Ressourcen fehlen. Und wenn die dann keinen Zugang zu KI haben, aber ihre Kolleginnen und Kollegen, sich mit KI, ich weiß nicht, die kompliziertesten Mathematikformen erklären lassen können, dann wären die noch weiter abgehängt, als sie es vielleicht ohne Hinschund sind. Ja, spannend. Also, ich habe ja da klüpft sich gleich noch eine nächste Frage für mich an. Nämlich wie KI unser Denken verändert. Ich würde jetzt aber gerne noch mal kurz hier beibleiben. Wie würdest du das denn jetzt demografisch einordnen? Also gibt es dann unterschiedsmischen Frauen und Männern? Gibt es, so du hast jetzt gesagt, bei Schülern ist es so? Sind da ältere Menschen weniger adaptiv als junge Menschen? Oder ist es Persönlichkeitstyp abhängig? Menschen, die schon immer technikaffin waren? Für die ist es leichter zugänglich? Gibt es dafür Statistiken oder Erkenntnisse? Es gibt immer wieder Erhebungen, aber die ändern sich laufend. Das ist sehr sehr dynamisch. Die Aneignung von neuer Technologie erfolgt halt einfach nicht linear. Ich glaube, das ist bei keiner Technologie, so das wird beim Internet nichts anderes gewesen sein, als damals beim Aufkommen vom PC. Und insofern kann man jetzt nicht sagen, ja, die Jungen sind da weiter voraus. Sie nutzen selbstverständlicher, weil sie einfach die Tools ja in der Hand haben. Sie haben das Smartphone, wo man auch kein innutzen kann. Sie haben einen PC. Wenn ich jetzt dran denk, meine Mutter hat auch ein Laptop zu Hause, die kann auch das Internet bedienen, aber die hat da kein Anwendungsfeil in ihrem Sinn für KI-Balspielsweise. Und wenn man diesen Menschen umgekehrt gibt es aber auch Seniorenengruppen, die kommen und sagen, ja, wir interessieren uns alle total für das Thema, aber es gibt keine Angebote, weil sich die Schulungen alle an berufstätige Menschen richten. Also ich würde das gar nicht groß nach Alter oder Geschlecht differenzieren. Es ist zum Teil ein bisschen eine Persönlichkeit Sache. Also wie offen bin ich neun Technologien gegenüber, beziehungsweise wie wie neugierig bin ich auch. Also wie sehr möchte ich auch wissen, was sich da tut noch in der Welt und da unterscheiden sich die Menschen einfach, aber das liegt würde ich sagen gar nicht unbedingt am Alter oder am Geschlecht. Ja, dann gehen wir noch mal zu den Kindern. Also das ist ja auch ein Feld, was glaube ich am meisten polarisiert, momentan und egal auf welchem Elternabend oder im Freundeskreis immer kommt das Gespräch irgendwann auf die Medienutzung, auf Social Media und auf KI. Es ist gerade ein riesen Thema. Ich hatte gerade wieder ein Post von Robbie Williams gesehen, der sagte, also er würde den Kindern das Handy so lange vorenthalten wie nur irgendwie möglich. Ich glaube sein Sohn ist 12 und das ist schon eine ganz schöne Hausnummer und jetzt haben wir im Gemisch des Feld Social Media auf der Einseite, aber ist es auch fahrlässig, was die Medienkompetenz und den Umgang mit KI angeht und benachteilige ich jetzt mein Kind, wenn ich ihm diese Möglichkeit vorenthalte. Ganz kurz der Antwort, ja, aus meiner Sicht schon, gerade weil wie du vorher gesagt hast, sich das Thema so wahnsinnig schnell dreht. Es sind wirklich sich so schnell und wenn man Kindern jetzt das ganze Vorenthält und die steigen dann erst vier, fünf Jahre später ein, dann haben die diese Entwicklungsphase nicht mitgemacht. Dann sehen die diese ganzen Diskussionen nicht, die es ja in der Gesellschaft gibt. Es gibt ja nicht nur Befürworter und Befürworterinnen, sondern wie gesagt, es gibt ja ganz viele skeptische Stimmen und ich denke, es ist wichtig den Kindern und auch Jugendlichen zu zeigen, es gibt nicht nur Vorteile, es gibt auch Nachteile und das sie idealerweise sich gemeinsam die Sachen oder die KI-Modelle anzuschauen und zu testen, wo sind denn die Chancen, aber wo sind auch die Grenzen? Natürlich, wenn ich die Kinder jetzt komplett allein auf die KI loslass und sagen, ja, mach was die möchtest damit, ja, also das ist vermutlich generell nicht das, was man unter Medienkompetenz vermitteln versteht. Das gilt aber genauso für das Internet und Social Media an sich auch. Also es braucht immer eine auseinandersetzung und einen Diskurs, der die Leute, oder Leute, in dem Fall wirklich Kinder und Jugendlichen halt auch dort Apulposis sind und man holt die Kindern Jugendlichen, glaube ich nicht, aber indem man sagt, na, du darfst einfach absolut nicht als verboten, sondern indem man mit ihnen gemeinsam diese Möglichkeiten erkundet und sich anschaut, wo kann das unterstützen und wo muss man halt auch aufpassen? Das sind auch die Eltern in der Pflicht, weil, wenn ich jetzt als Eltern, dann sagt, na, interessiert das nicht, KI, ich brauche das nicht, dann werde ich entweder ein Kind bekommen, das brav KI nicht verwendet, die Chancen sind gering, aber sie sind wahrscheinlich da. Aber im schlimmsten Fall werde ich ein Kind bekommen, das KI halt einfach so verwendet ist selber glaubt und das fehlt dafür in ein komplett alle Guidelines. Ja, vielleicht nicht nur, ich brauche das nicht, sondern ich lehne es komplett ab und da komme ich jetzt zur nächsten Angst, die damit einhergeht, nämlich, dass mir KI jetzt etwas abnimmt, was mir verloren geht. Also die Fähigkeit selber zu recherchieren, selber kreativ, kreativ Dinge zu erfinden und da sind wir dann wieder bei der konkreten Nutzung von KI, wofür sollte ich KI verwenden, wofür nicht und wann ist die Gefahr, dass KI zur Krücke wird, ohne die ich irgendwann nicht mehr gehen kann. Also ich persönlich zücke mittlerweile sogar im Baumarkt, wenn ich ja bei Regalbritter brauche, mein Handy, weil ich nicht sehr gut Kopf rechnen kann. Ich habe es in der Schule gelernt und irgendwann später durften wir dann auch den Taschenrechner bei Schulerwerten verwenden, aber insgesamt war da nie nur die aus der Gerne, wenn ihr erwachsen seid, dann habt ihr auch nicht immer den Taschenrechner dabei. Na ja, auftritt Smartphone. Das heißt, natürlich Gehenfähigkeiten verloren. Das muss jetzt nicht unbedingt das Kopf rechnen sein, das können auch andere Dinge sein. Also Orientierungssinn, früher habe ich mir Wegmarken gemerkt, das ist. Und das geschreie sich immer groß. Also bei jeder neuen Erfindung, die kommt ja um Gotteswillender gehen, jetzt eich hergebrachte Fähigkeiten verloren und das ist so schrecklich. Ich mache mir ehrlich gesagt weniger Sorgen, weil natürlich gehen gewisse Fähigkeiten verloren, ja meine Güte, es kommen aber wahnsinnig viele Fähigkeiten dazu. Aber, und das ist schon der Stichwort, man muss diese neuen Fähigkeiten trainieren. Es ist jetzt nicht so, dass sich komplett intuitiv die alten Fähigkeiten verabschieden und die neuen sind so auf Knopfdruck da, um das Ganze zu ersetzen, sondern wenn ich jetzt nicht mehr Stunden lang im Netz, zum Beispiel recherchieren muss für ein Thema, sondern auf Knopfdruck von der KI hier Ergebnisse bekommen. Ja, dann geht vielleicht meine Recherchefigkeit verloren, dass ich aber stattdessen brauche, ist die Fähigkeit einzuschätzen, stimmen diese Ergebnisse. Sind die realistisch, sind die Nachvollziehbar und kann das überhaupt so stattgefunden haben, beispielsweise. Und wenn ich das selbst kein Hintergrund wissen habe, um das einschätzen kann, dann muss ich doch wieder nachschauen, oder vielleicht nicht mit Experten und Experten unterhalten. Das heißt, Fähigkeiten gehen, finde ich gar nicht unbedingt verloren, sondern sie verschieben sich, weg von dem einen hin zu anderen Dingen, wie zum Beispiel das Prüfen sind Ergebnisse richtig, das Überarbeiten von Ergebnissen, auch die Kommunikation mit den Maschinen. Das ist auch eine Fähigkeit, das darf man nicht unterschätzen, deswegen bin ich so dagegen, dass man der Kinder und Jugendliche jetzt davon wegspört. Ich finde es wichtig, dass die lernen, okay, bis jetzt haben wir programmiert, Sprache braucht, jetzt können wir Ihnen natürliche Sprache uns Text erstellen lassen, aber auch mittlerweile Apps und ganze Anwendungen und insofern, wo sollen die Fähigkeiten herkommen, wenn man sie nicht übt? Wenn wir jetzt beim konkreten Arbeiten mit der Maschine sind, den sogenannten Promting, was ist der relevant, damit mich die KI gut versteht? Du beschreibst es ja hier auch so, dass es früher diese Programmiersprachen gab, die musste man lernen, wenn man dann falschen Slash gemacht hat oder so, dann hat das System eigentlich verstanden und bei KI funktioniert, ist jetzt ganz anders, wie funktioniert es? Na, wo er das sehr gern, sehr viel Geheimnis für Eidromherum gemacht, bis vor, kurzem hat man dann Promtingen nie es eingestellt und war überzeugt, wenn man da KI zum Beispiel Drinkgeld anbietet, oder sie mit dem Leben bedroht wird sie bessere Ergebnisse liefern. Also da hat es dann mehrere Hex gegeben, die in unterschiedlichen Abständen immer wieder so durch die Diskussionsvoren gegangen sind. Mittlerweile geht man in Wahrheit auch schon so ein bisschen weg vom Prompt Engineering, weil die KI ist uns immer besser verstehen. So habe ich vorher schon erklärt. Wir haben sie lang genug trainiert, eben mit unseren Rückmeldungen und auch mit der As- und Weise, wie wir sprechen. Mittlerweile reagieren die KI ist wirklich auf fragmentarische Anforderungen so gut, das hätte vor 3 Jahren absolut nicht funktioniert. Was man immer wichtiger wird, ist weniger das Prompt Engineering, sondern das Kontext Engineering. Das ist was unterscheidet die Kommunikation mit einer Maschine von der Kommunikation mit einem Mensch. Wenn ich mit einem Menschen rede oder kommuniziere egal auf welchem Weg habe ich immer einen Kontext und auch die anderen Person hat einen Kontext. Deswegen haben wir einen Körper, der ist immer irgendwo, meiner ist in Wies, Deiner ist in Hamburg oder in Norddeutschland. Also wir kommen um den Kontext gar nicht herum. Wir haben einen Beruf, wir haben vielleicht eine Familie, wir haben eine Uhrzeit, wir haben eine Jahreszeit. Das hatte KI alles nicht. Die Leben quasi im Luftlernraum ist überall und nirgends, ist jeder und niemand. Das heißt, die mehr Kontext, ich der KI gebe zu einer Situation zu einer Anfrage, desto besser wird dann auch das Ergebnis sein. Das muss jetzt kein ehlandslanger Aufsatz sein, sondern der reichen so zwei, drei Sätze, wo ich mich selbst kurz vorstellen und sage, wo bin ich? Was ist so meine Aufgabe? Vielleicht auch wo arbeite ich oder so? Ich gebe ihr kurz einen Einblick in meinen Kontext, der für mich selbst verständlich ist, damit die KI sich besser auf mich einstellen kann. Und da ist was, das ist für uns ungewohnt, weil wir haben uns jetzt am Anfang kurz ausgetauscht, ja, ich sitze in Wien, du sitze in Hamburg. Aber dass wir beide Menschen sind, dass wir beide im Kommunikationsbereich arbeiten, also das hat sich alles vorher schon ergeben. Das ist der Kontext, den wir schon impoliziert mitgenommen haben. Und wie die KI muss man ihn explizit aussprechen. Insofern ist es sehr, sehr wichtig, wie früher man da reingeht. Also je länger ich mit meiner KI arbeite, desto besser lernt sie mich ja kennen. Die ersten KI so beschreibst, es hat noch kein Gedächtnis. Das heißt, du musst es immer wieder neu perfekt prompten. Und meine KI weiß jetzt schon relativ viel über mich. Wo geht da die Reise hin? Für mich ist zum Beispiel immer noch ein Manko, dass die KI ja nicht fühlen kann. Also sie weiß zwar viel über Gefühle, aber sie kann ja nicht fühlen. Und sicher wird auch daran geforscht, wie die KI mich da noch besser verstehen kann. Ich hab gerade letztens eine Natigi gelesen, dass man jetzt eine KI bauen möchte, die riechen kann. In dem man ihr Trainingsdaten zum Thema Geruch irgendwie vermittelt. Ich weiß nicht wie weit die schon sind, aber da zeigt sich auch wieder, wie groß der Unterschied ist zwischen dem, was wir als Menschen können und selbstverständlich erachten und dem, was die KI eben absolut nicht kann, weil sie keine Verkörperung hat. Das ist auch das nächste große Thema, was man so sieht, physical AI. Also die physische KI, die KI irgendwie in die Welt zu bringen, damit sie ein Weltverständnis bekommt. Ein Weltmodells sagt man da immer. Also, dass sie sich frei im Raum bewegen kann und merkt, aha, wenn ich dieses Gerät aufhebe und vorhin lasse, dann wird der Boden kaputtkeilt. Also, das ist das, wie sich ja Menschen auf die Welt erschließen. Sie probieren Sachen aus am Anfang, also wirklich als Baby mit ihrem Körper, besonders haben sie ja nicht zur Verfügung. Und das ist etwas, das unterschätzen wir komplett, wie viel, und jetzt komme ich wieder zum Kontext, eben wie viel Hintergrund wissen uns das liefert, was der KI komplett fehlt. Also, ich kann mir vorstellen, dass da die, also die Bemühungen sind intensiv, der KI hier mehr physische Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eines Tages auf dem Niveau eines Menschen sein wird. Einfach weil das wirklich seit Jahrhunderten so fein ausklariert ist, dass ich glaube, es ist wirklich schwer, das nachzuahmen. Aber ich mag mich jetzt auch nicht festling, aber ich gebe mal zu 99 Prozent davon aus, dass wir als Menschen weiterhin die einzigen Menschen da bleiben. Es wäre ja auch schön, wenn wir noch etwas haben, was uns einzigartig macht neben der KI und gerade dieses Dinge begreifen, auch körperlich. Das ist für mich ja etwas, was zum Wissen dazu gehört. Das reine sachliche Wissen ist etwas anderes, als Dinge erfahren zu haben und sie damit wissen. Und das ist eben ein Wissen, was aus meiner Sicht erst zu Weisheit führen kann. Aber wenn ich Bücher lese, dann kann ich keine Weisheit erlang. Ich muss es einmal durchlebt haben. Da bin ich auch sehr gespannt, wo die KI-Reise da noch hingeht. Es ist ja auch, man spricht ja auch vom Körper Gedächtnis, zum Beispiel, wo die Leute sagen, ich weiß theoretisch, wie man ein Auto bedient. Wenn ich drin sitze und das alles theoretisch durchgehen muss, dann kann ich den Wahrheit nicht auto fahren, weil ich so viel denken muss, dass sich das alles in der Zeit nicht ausgeht. Und das ist, da tendieren wir, glaube ich, auch dazu, uns selbst zu unterschätzen, gerade weil wir so viel körperliches Wissen mitbringen und auch die KI zu überschätzen. Vielleicht auch weil wir so theoretisches Kopfwissen bis jetzt immer sehr hoch angesiedelt haben. Das war immer sehr angesehen, die Kademiker waren immer so ganz oben. Und alles, was mit dem Körper gemacht wurde, weil man so ja das ist ja selbstverständlich, das braucht mir ja nicht lernen. Aber erst jetzt in der Unterscheidung mit der KI sehen wir, was wir eigentlich alles wirklich auf den Kasten haben. Also ich finde, die KI zeigt uns auch, wie großartig wir als Menschen in Wahrheit sind. Und vielleicht ist dann jetzt auch wieder mehr Fokus dafür möglich, weil wir diese Routineaufgaben nicht mehr haben. Das rationale wird uns quasi, dieses anstrengend rationale Repetitive wird uns quasi abgenommen und vielleicht können wir uns mehr auf unsere Intuitionen, auf unsere Kreativität, auf unseren Körper, wieder konzentrieren. Das wäre sehr schön. Ich habe allerdings, ich beschäftige mich gerade sehr intensiv mit dem Thema Workload Creep. Das ist eine Entwicklung, die jetzt seit einem halben Jahr ungefähr Aufmerksamkeit bekommt, wo sich gezeigt hat, dass wenn einem die KI Arbeit abnehmen, heißt das nicht, dass man weniger Arbeit, sondern umgekehrt, man arbeitet vielleicht sogar mehr. Weil in der Zeit, wo die KI dann etwas für einen erledigt, setzt man sich nicht hin, macht Pause, dringt der Café, sondern oh man liest das nächste E-Mail, man macht, man fängt das nächste Projekt an. Also man fühlt diese Lücken nicht mit Muse oder mit körperlichen Erfahrungen, wie was nicht, ins Speziergang uns Haus, sondern man heißt sich in Wahrheit gleich mehr Arbeit auf und das führt dann auch schon zu ganzen KI-Börn aus. Also auch da, wenn man vorher ein bisschen über die Führungskräfte gesprochen haben, ist man als Führungskraft gefragt zu definieren, was passiert mit der gewonnenen Zeit, die die KI frei macht. Wie soll die verwendet werden? Soll die wirklich verwendet werden, um das Hamsterrad noch schneller zu drehen und alle Enten irgendwann einmal wirklich in der völligen Erschöpfung oder gibt man da wirklich Freireume zur Verfügung und das schade zumindest nicht, wenn das einmal wirklich von oben auch abgesehen wird und ausgesprochen würde. Noch ein sehr wichtiger und spannender Gedanke, weil das ist ja jetzt ja auch nicht erst seit drei Jahren, sondern auch früher in der technischen Entwicklung wurde Arbeit eigentlich immer leichter von Maschinen abgenommen und wurde immer mehr automatisiert und auch da gab es schon große Befürchtungen, was Jobverlust angehen und natürlich haben sich die Jobs verändert, weil die Menschen arbeiten ja nicht weniger. Also ich bin, schmack hat sich verschoben. Also es ist einfach, wenn statt zwei Blogger-Dekl-Pro-Dag jetzt auf einmal fünf möglich sind, dann ist es das neue, die neue Norm und das heißt man muss dann, man wird dann mit Hilfe von KI einfach schneller, aber man arbeitet nicht automatisch weniger. Ja, weil wir uns immer in Abhängigkeiten bewegen, weil es immer ein Konkurrenzdruck gibt von außen, wenn andere Rhetorik und Kommunikationstrainer jetzt fünf verschiedene Kanäle bespielen und siebenmal die Woche posten, weil sie ja für den neuen AI-Agent haben. Ja, aber lass uns vielleicht noch mal über das, was damit jetzt einhergeht. Ich glaube du oder der Fachbegriff dafür ist WOP oder so, dass das Internet immer mehr im Zoo gemüllt wird mit generativen Inhalten. Also wie Schlamm, wenn ich mich jetzt auf Link in Umschau, das einfach schon so viel KI generiert ist, leider auch schlecht, also ich leh, ich kenne die Formulierungen mittlerweile, ich sehe sofort, ob das KI ist oder nicht und es wird dann auch noch sehr häufig automatisiert, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall mit KI-Prompt kommentiert. Ja, Steuern wir auf das tote Internet hin und was ist, wenn es so weit ist, wie muss ich das Internet verändern? Oh Gott, das war mir Internet. Das habt ihr Spaß gemacht. Ich habe das Internet mal einmal als Aktuellkei so ein. Ja, eislaubt, das ist jetzt so ein bisschen die nächste Sauli, gerade durchs Dorf getrieben wird. Vorher waren es KI-gestützte Browser, jetzt sind es KI-Agenten. Mir macht KI-Slaub wenig sorgend ehrlich gesagt. Ja, es können jetzt inhalte schneller und auf Knopfdruck produziert werden. Aber ich kann ja mit einem Kochtopf und einem Härt, mir einfach nur schienken Nudelkochen oder ich kann einen fünf Gängemenü machen. Das heißt, das Werkzeug an sich ist jetzt gar nicht unbedingt transchult, wie die Qualität vom Ergebnis ist. Und ich kann auch mit KI supertolle Videos, wundervolle Essails, Gedichte und sonst was schreiben, die wirklich von hoher Qualitäts in die Leute gerne lesen. Aber ich kann eben auch wirklich link in Postings um Mass rausschießen, die in Wahrheit aber dann niemand ließt. Und das setze ich sehr auf die menschliche Aufmerksamkeit. Das ist eine begrenzte Ressource. Und wenn die Beiträge mit KI generiert, also wenn KI generierte Beiträge schlecht gemacht sind, dann wären die einfach keine Aufmerksamkeit bekommen. Und wir haben ja dann überall die intelligenten Algorithmen. Das heißt, sie werden sowieso auf so viel Media weiter nach unten gering. Also insofern die menschliche Aufmerksamkeit entscheidet ja weiterhin. Wo hin sie sich widmet. Und wenn sie sagt, ja gut, ich sehe so viele Eislaubwerterns Crowley-Halt vorbei im nächsten Beitrag, der mich dann wieder interessiert. Ja, das ist sehr interessant. Wobei das ja nicht unbedingt für diese ganzen Fake News gilt. Also die, die ja dadurch Aufmerksamkeit bekommen über dieses Clickbaiting oder dadurch, dass sie sehr provokativ sind, bewusst mit engsten Spielen und Manipulieren. Da ist doch sicher auch die Gefahr, dass das immer, immer mehr wird. Also es ist, das kann gut sein, dass es immer mehr wird. Allerdings muss man sagen, Clickbaiting gibt's schon seit vor KI. Also, dass es jetzt keine unbedingt neue Entwicklung. Angst, mache und Propaganda gibt's auch schon sehr viel länger, als es KI gibt in Wahrheit. Insofern würde ich auch hier nicht KI dafür verantwortlich machen. Maximall vielleicht für die Masse, die es jetzt ermöglicht. Insgesamt muss man aber sagen, die Menschen lesen das, was sie bestätigt. Und sie glauben das, was sie glauben wollen. Und das wird mit oder ohne KI weiterhin so sein. Das heißt, wenn ich halt jetzt statt einen 5-artikel sage, die 5-artikel habe, die sagen, keine Ahnung, die EU ist ein totaler Blödsinn, wir müssen alle austreten. Dann wird mich das immer eine Ansicht genau gleich bestärken. Und ich werde weiterhin das glauben. Insofern, ich würde KI dann nicht verantwortlich machen. Sie macht's vielleicht leichter, sowas zuerstellen. Aber die dahinterlegenden psychologischen Reaktionen gibt's schon seit Ewigkeiten. Und ich denke vielleicht trainiert sie uns ja auch, dass unser Blick jetzt geschärfter wird und wir reflektierter damit umgehen. Ja, das ist vielleicht ganz cool, bis lang war es ja so, dass man eigentlich mehr oder weniger glauben konnte, was einem gezeigt wurde. Also wenn ich ein Foto im Internet gesehen habe, habe ich dann ausgehen können. Ja, das hat jemand aufgenommen, das stimmt schon. Natürlich wurde auch da schon lange getrickst, indem man einen Bild als Schnitt gewählt hat, indem man genau dort hingegangen ist und nicht an einen anderen Ort. Also auch Fotograferinnen und Fotografen haben mir schon sehr lange gewusst, wie sie sich Bildsprache zum Nutzen machen. Und was die KI uns jetzt lehrt, das sind wir wieder bei der KI-Competenz, ist, dass man viel stärker drauf schauen muss, wie echt, wie realistisch ist denn jetzt etwas, was ich sehe. Das heißt, dass die Medienkritik muss viel stärker gefördert werden und das ist aber nichts schlechtes. Bis jetzt war man vielleicht sehr leichtläubig, weil es einfach kein Problem war. Aber wenn jetzt eben so viel EIS-Lopp daher kommt, ist es vielleicht gar keine schlechte Idee, das muss ich einmal hinsetzen, sagt so. Jetzt schauen wir uns einmal 10 Sachen an und schauen, wie realistisch sind die denn. Und sich da wirklich eine KI-Competenz antrainiert die Pfex und Fake News erkennt. Passiert sicher nicht, wenn wir KI aus den Schulen, aus dem Klassenzimmer, ausschließen und dann sogar vielleicht noch aus dem Elternhaus. Also als Quintessenz, würde ich sagen, wir sollten uns mehr mit KI beschäftigen, da nicht naiv rangehen. Und ich finde, das Buch ist ein super Aufschlag dafür. Barbara, vielen, vielen Dank, dass du heute da warst. Ich könnte jetzt noch Stunden lang mit dir weiter reden. Ich finde es ein wahnsinnig spannendes Thema. Weil es, ich glaube, es jeden bewegt das. Genau, so werden noch tiefer einsteigen, will die KI kann mich mal. Wir werden es natürlich in den Show Notes verlinken. Vielen Dank, dass du die heute Zeit genommen hast. Vielen Dank für die Einladung. Ich könnte auch Stunden lang weiter reden, aber es ist vielleicht gut, wenn man mal ein Punkt machen und die Leute selber weit bedenken und lesen lassen. Genau. Und wenn ihr noch mehr wissen wollt, könnt ihr auch die KI fragen. Aber nicht alles genau, was man kriegt. In dem Sinne, ich hoffe, ihr fand das Interview interessant. Und wir hören uns nächste Woche wieder mit einer Sohlefolge. Wenn es wieder heißt, retorik macht Erfolg.

Podcast Summary

Key Points:

  1. KI ist eine breit angelegte Technologie, die sich seit drei Jahren immer häufiger in der Alltagsarbeit und Kommunikation findet.
  2. Generative KI erzeugt Inhalte wie Text, Bilder oder Videos, aber funktioniert auf Grundlage von vorhandenen Daten und Wahrscheinlichkeitsrechnungen – es gibt keine echte Schöpfung im urheberrechtlichen Sinn.
  3. Die Nutzung von KI birgt Risiken, insbesondere bei Datenverletzungen, wenn sensible oder geheime Informationen unbewusst eingegeben werden.
  4. Es ist entscheidend, dass Unternehmen KI-Richtlinien einführen, Schulungen durchführen und Mitarbeiter darauf aufmerksam machen, welche Grenzen zu respektieren sind.
  5. KI verändert die Kommunikation und das Denken
  6. Die Fähigkeiten, wie Recherche oder kritisches Denken, verlagern sich nicht verloren, sondern verändern sich – Menschen lernen, Ergebnisse zu überprüfen und Kontext zu schaffen.
  7. Es besteht kein tatsächliches Risiko, dass KI die Menschheit zerstört oder weltweit herrscht; diese Angst stammt aus Übererwartungen und Agenda-Interessen.
  8. KI fördert inklusive Kreativität, aber auch Ungleichheiten – besonders bei Jugendlichen und Senioren, die aufgrund fehlender Ressourcen oder technischen Hintergrund abgehängt werden.

Summary:

KI ist eine schnell wachsende Technologie, die sich in allen Bereichen des Alltags etabliert hat. Generative KI, wie sie heute verbreitet ist, erzeugt Inhalte aus vorherigen Daten und wird nicht als echte Schöpfung wahrgenommen, sondern als Zusammenfassung von Musterdaten. Obwohl KI viele Vorteile bietet, wie beispielsweise gesteigerte Kreativität und Zeitersparnis, birgt sie auch Risiken, insbesondere bei Datenverletzungen und unbeabsichtigter Nutzung sensibler Informationen.

Unternehmen müssen daher klare Richtlinien einführen, um die Nutzung zu regulieren und Mitarbeiter zu schulen. Der Kontext, den Nutzer bei Anfragen mitteilen, ist entscheidend für qualitativ hochwertige Ergebnisse. KI verändert nicht das Denken, sondern verlagert Fähigkeiten wie Recherche und kritisches Denken in neue Bereiche wie Prüfung von Ergebnissen und Kommunikation.

Es gibt keine Gefahr der Weltübernahme durch KI, sondern vielmehr eine Trennung zwischen menschlicher Intuition, körperlicher Erfahrung und maschineller Datenverarbeitung. KI fördert inklusive Kreativität, aber schafft auch Ungleichheiten, besonders bei Menschen ohne Zugang zu Technik oder Digitalkompetenz. Wichtig ist, dass KI nicht als „Weltuntergang“ verstanden werden sollte, sondern als Werkzeug, das das menschliche Denken und Handeln bereichert – und dass Menschen aktiv lernen müssen, kritisch zu denken und ihre eigenen Grenzen zu erkennen.

FAQs

KI bezeichnet Technologien, die Maschinen dazu bringen, Aufgaben zu erledigen, die ursprünglich menschlich ausgeführt werden. Die generative KI erstellt neue Inhalte wie Texte, Bilder oder Videos, während andere Formen von KI, wie Klassifikations-KI, Entscheidungen treffen, z.B. durch die Klassifizierung von E-Mails.

KI kombiniert vorbestehende Daten nach Wahrscheinlichkeiten und erzeugt keine echte Schöpfung im urheberrechtlichen Sinne. Es handelt sich um eine Neukombination bestehender Inhalte, wobei der menschliche Beitrag durch Ideen und Anleitungen entscheidend ist.

Ihre eingegebenen Daten können theoretisch zum Training von KI-Modellen genutzt werden. Sie werden nicht automatisch öffentlich veröffentlicht, aber sie werden im Algorithmus zur Verbesserung des Modells verwendet. Sensible oder geheime Daten sollten niemals eingegeben werden.

Es besteht keine wahre Gefahr, dass KI die Welt verändert oder die Menschheit vernichtet. KI kann keine Gefühle oder eigene Wünsche haben und kann nicht wie ein Mensch entscheiden. Die Angst vor Weltmacht wird durch die Tatsache entsteht, dass KI keine physische Verkörperung hat.

Unternehmen sollten klare KI-Richtlinien erstellen, die jedem Mitarbeiter verständlich erklärt werden. Zudem sind Schulungen notwendig, um das Wissen über KI-Verwendung und -Grenzen zu verbreiten und Missbrauch vorzubeugen.

KI verändert die Kommunikation, indem sie Kontexte erfordert. Menschen müssen mehr Kontext geben, damit KI relevante Antworten liefert. Dies fördert das Verständnis für den Zusammenhang zwischen menschlichem Wissen und technischen Systemen.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.