#12 - Young Bafana Teil 2: Was Coaches von Südafrikanern lernen können
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In diesem Gespräch berichtet Basti Stahl über seine Erfahrungen mit der Jangba-Fanad Academy in Südafrika und dem Bay-Hilkab-Turnier. Die Trainer dort haben vielfältige Hintergründe, viele engagieren sich ehrenamtlich, wie der U19-Trainer, der eigentlich Bäcker ist. Besonders beeindruckend ist die Geschichte von "Prof", einem ehemaligen Spieler, der vom Township den Sprung in die Bildung geschafft hat und nun als Organisator tätig ist. Beim Bay-Hilkab, dem größten Jugendturnier Afrikas, verlor die U18 knapp, zeigte aber begeisternden Fußball mit enormem Tempo und individueller Qualität. Stahl betont, dass die Spieler durch Barfußspielen und unebene Plätze ein besseres Ballgefühl entwickeln, was ein Vorteil gegenüber deutschen Nachwuchsspielern sein kann. Er kritisiert, dass in Deutschland zu viele Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, während Kinder in Südafrika früh lernen, mit Problemen umzugehen. Zudem bemängelt er die nachlassende Konzentrationsfähigkeit deutscher Jugendlicher, die durch schnelle Medien beeinflusst wird. Stahl plädiert dafür, mehr Raum für Kreativität zu lassen und bewusst Hindernisse einzubauen, um die individuelle Entwicklung zu fördern. Er sieht die südafrikanische Herangehensweise als inspirierend, da sie Geduld und Anpassungsfähigkeit lehrt, die auch im deutschen Fußball nützlich wären. Insgesamt zeigt sich, dass vermeintliche Nachteile wie unebene Plätze oder fehlende Ausrüstung zu entscheidenden Vorteilen in der Ausbildung werden können.
Wir haben im Ball besitzt und wir eine Dreierkette abgekippt mit dem asimitischen Linksverteidiger und im breitziegenden linken Zähner. "Bus alles bla bla bla, ist das doch! Die Drehene in der Bundesliga. Sie nicht die Mühleimer von allen Menschen hier." "From coach to coach, der Fußballtrainer Podcast." Damit herzlich willkommen zurück zu Teil 2 des Gesprächs mit Basti Stahl über die jungen Befahner-Erkärdemie. Gegen Ende der letzten Folge haben wir schon darüber gesprochen, was so das große Learning von den Trainern vor Ort war, die er kennengelernt hat. Basti, vielleicht kannst du uns aber noch mal sagen, was sind das für unterschiedliche Typen, wo kommen die her, die sich dort als Trainer fest engagieren? Also hauptsächlich haben sie halt ihren Ursprung in Südafrika natürlich, soweit ich weiß, ich hoffe ich sag jetzt nichts falsch ist, weil da waren so viele Gespräche, so viele Infos dabei. Gibt es auch Trainer, die vorher auch in der Akademie waren als Spieler mehr oder weniger und dann halt irgendwann Trainer geworden sind? Eine Riesenpersonigkeit, wo wir vielleicht vorhin bei Teil 1 dabei waren, inwiefern diese Janker-Fan der Socke-Aggademie was bringt oder Erfolge aufweisen kann. Es gibt einen Spieler, einen ehemaligen Spieler. Der wird nur prof genannt, der hat jetzt ein Stipendium an der Uni bekommen, hat vorher den Sprung an eine Privatschule geschafft und der wird prof genannt, weil das einfach eine Maschine ist im Kopf. Also der hat sich da so reingefugst, hat alles so krass gelernt und hat den Sprung halt wirklich vom Township zur Bildung geschafft und ist auch mittlerweile da so ein bisschen als Organisator bei der U18 integriert. Können wir vielleicht später ja noch drauf zu sprechen bei dem größten Jugendtonnier Afrika, dem dem Bähl Cup. Da war ja auch als Teambetreuer sozusagen mit dabei und wie der das alles als damals noch 17-Jähriger gemänt ist, hat in die Hand genommen, wie er sich einbringt, was er einfach für eine Persönlichkeit in seinen jungen Jahren schon darstellt. Das ist einfach großartig und inspirierend zu sehen, aber wir haben natürlich auch mit Johnny dem U12-Trainer, ein Trainer der Englische und Französische Hintergründe hat und in Südafrika einige Mannschaften vorher auch schon trainiert hatte zum Beispiel Obuntu. Ja, es ist ein Afrikanischer, aber bunter Mix sozusagen auch unterschiedlichen Altas, der U16-Trainer ist auch relativ jung, soweit ich informiert bin, der U19-Trainer hat als eigentlichen Beruf Becker und coach dann noch die U18 der Jangba-Fanas, soweit er aus seinem Job raus ist. Also auch da, selbst bei den Coaches über die Grenzen hinaus, Engagement, über den eigentlichen Beruf hinaus und dadurch, dass du natürlich auch so viele verschiedene Charakteras bringt, jeder auch so einen eigenen Stil und Coaching-Stil mit, was ich zum Beispiel bei Leo dem U14-Trainer oder auch in der U18 gesehen habe. Also ich habe das hier noch nie so richtig wahrgenommen in Deutschland und ich würde das auch nie machen, aber ich habe dann gedacht, so kann man natürlich auch machen, die haben natürlich keine Tafel oder arbeiten nicht mit Tafeln, die arbeiten mit Hütchen. Also die haben dann vor den Spielen oder vor den Turnieren die Hütchen, die verschiedenen farbigen Hütchen auf den Boden gelegt und haben so Taktiken erklärt oder wie sie zu schieben wollen, dann habe ich nur gedacht, weil ich es einfach nicht auf dem Schirm hatte vorher. So geht es natürlich auch effektiv von einfach, also das war auch sowas. - Das ist eine solche schwere Tafel, man wird schleppelt. - Ja, wo ich dann lächeln musste und sagen, man kläferer Gedanken gegangen sollte ich auch mal drüber nachdenken zum Beispiel, so was auch mehr gibt es eigentlich zu nichts zu sagen. Jetzt hast du ja auch schon den Bay-Hilkab angesprochen, nämlich du hast jetzt nicht nur die Jangba-Fanad Academy bei Trainingsanheiten bekleidet, sondern auch bei diesem Riese großen afrikanischen Turnier mit vielen afrikanischen Teams. Was vor allem eigentlich 19 Teams dabei waren, ihr war dabei mit eurer O18 dabei, kannst du uns vielleicht schon mal ganz kurz mitnehmen, was das für ein Turnier ist. Und dann würde mich vor allem interessieren, was dir so vielleicht beim Coaching der Trainer aufgefallen ist, was du saß, das will ich adaptieren. Ja, also erstmal zum Bay-Hilkab, das ist das größte Jugendtonier afrikas, ist halt wie gesagt, in O19-tonier, wir waren da aber mit unserer O18 und man kann das vielleicht ein bisschen so vergleichen. Also alleine die Teilnahme für Jangba-Fanad diesem Kap war, wie wenn Eintritt Frankfurt das erste Mal sind die Champions League eingezogen ist. Also unfassbar und du hattest halt auch drei Vorrundenspiele und hast halt auch gegen das Bayern München von Südafrika gespielt, sozusagen heißt das. Ich will jetzt nicht den falschen Namen sagen, Melodie Sandowns hießen die glaube ich, oder Marmelodie Sandowns so rum. Und du hast halt in allen drei Spielen, für mein dafür halten, was du in allen drei Spielen besser hast, in allen drei Spielen mit allem Tor knapp jeweils unglücklich verloren. Aber das war begeisternder Fußball, den ich da gesehen habe und weil ich ein sehr emotionaler Trainer bin und ich weiß, dass ich manchmal auch die Klappe halten könnte am Rand, habe ich mir auf jeden Fall von meinem O18-Kollegen bei den Bay-Hilkab mitgenommen. Also erstens hat er immer gesessen, größtenteils, das hilft mir ja manchmal auch schon und er hat sehr ruhig und gezielt versucht auf die Spieler einzugecken bzw. manchmal gar nicht, einfach nur einen kurzen knappen Kommentar. Und dann war es das, also er hat mit seiner Art und Weise den Spielern meiner Meinung nach sehr viel Vertrauen entgegen gebracht und signalisiert, dass das alles schon läuft. Wie lang ging das so ein Spielen? Ich meine es wären zwei mal 30 Minuten gewesen, also schon ordentlich, aber du hattest auch nur einen Spiel an einem Tag und wir haben mit Wort Donnerstag und Samstag gespielt, das waren die drei voren Spiele und das war halt mit Einlasskontrolle, mit Sicherheit. Das waren riesiges Arriall mit vier Fußballplätzen, einen Platz mit einem Stadion, mit ein Laufmusik. Dahinter war der zweite Platz, links daneben waren die zwei anderen Plätze hochprofessional. Mit jeder Platz hat einen Führtenoffiziellen auch, also Shiri, Hauptschiedsrichter, Lienrichter und Führtenoffiziellen halt eben. Und ja, es hat einfach großen Spaß gemacht, zuzugucken, was generell sehr entspannt war. Da ging es heiß her und richtig zu Sache in jedem Spiel, ich hab mir natürlich auch mehrere Spiele angeguckt, da wurde sich aber wenig beschwert beim Schiedsrichter, wenn einer gefault wurde und zwar wirklich gefault wurde, hat er nicht groß lamentiert. Manche wurden sogar in Ballbesitz richtig umgehauen, dann hat er sich irgendwie abgefähdert, anstatt sich fünf mal zu rollen und ist trotzdem den Ball hinterher und ist durchgekommen, anstatt dann den Freischluss zu ziehen. Also, ja, es ging halt um Fußball, ne? Aber war das so, jetzt hast du ja die Spielstile auch beobachtet, wenn man jetzt große Turniere, die Weltmeisterschaft Afrika-Cup anguckt. Und dann haben wir ja schon oft das Gefühl, dass der Fußball viel, viel wilder ist. Also weniger Struktur vielleicht, wenn man zu sagen will, wie beim europäischen Fußball vielleicht weniger eingefächten, so einem System, hast du das da auch beobachtet oder hast du sogar unterschiedliches Stile bei den Teams beobachtet oder war das einfach sehr, sehr wild, viel Fokus auf die individuelle Qualität, war so mehr Triplings als Passspiele beobachtet. Oder war das gar nicht so unterschiedlich zu dem Fußball, den wir hier, den du jetzt auch kennst, vom Fissor Frankfurt und nach Wusseistungszentrum und allen anderen hier in der Umgebung. Also, ich fand, dass der Fußball generell ein enormes Tempo hatte. Wenn ich hier die Jugendspiele sehe, haben die Spiele beim Bail Cup ein enormes Tempo gehabt, weil die meisten Spieler natürlich aber auch falsch sind. Und es gab viele Mannschaften, die hohe Diagonalbele auf die Außen geschlagen haben und dann sind die Flügelspieler, die eine enormes Tempo hatten, enorm Qualität beim Triplingen sind halt nach dem Diagonalball durch und anderen versucht mit der ballernahme Druck auf den 16er zu bekommen. Das ging hin und her, das war eine unglaubliche Intensitäten, unglaubliches Tempo. Was ich gesehen habe, fand ich, dass schon Mannschaften unterschiedlich Stile hatten, das aber alles beherrscht wurde, situationsgerecht. Also, die konnten halt auch mal mit 1-2 Kontakten, schnell miteinander Fußball spielen, die konnten auch 1 gegen 1 gehen. Ich fand, dass 2 Kampfer halten, auch richtig interessant zu begutachten, weil häufig sehr clever der Körper eingestellt wurde und auch gar nicht so gekriegt wurde, sondern sehr viel und clever mit dem Körper gearbeitet wurde, sowohl von den verteidigen Spielern als auch von den angreifenden Spielern. Und das habe ich einmal auf Video aufnehmen dürfen, glücklicherweise sehr schöne Torjubel mit Salto oder sonst irgendwas und mit sehr viel Stimmung und Emotionen nach Erzielung eines Tores. Ja, ich finde das immer ein bisschen schade, wenn man das immer so gleich verglichen möchte, was ich jetzt sagen kann, würde jetzt gar nicht besser oder schlechter, ich würde aber auch sagen auf keinen Fall schlechter. Oder was du auch gesagt hast, die Frage, die ich immer hier in Deutschland stelle, ist denn weniger Struktur so schlecht. Ja, weil das ist dann jetzt mal mal wieder das alte Fass auf, aber vielleicht weniger Struktur, mehr Raum für Kreativität und Freiheit. Da kommen wir vielleicht zum Learning, man muss sich ja vielleicht in Deutschland klar machen, dass nie eine gesamte Mannschaft den Sprung in den Profifusballschaft. Also das heißt, man sollte wirklich individuelle ausbilden und dann geht vielleicht das Mannschaftsergebnis am Wochenende ein bisschen flöten oder mehr flöten als, wenn man versucht, eine homogene Mannschaft auf Teufelkomm raus zu formen. aber der individuelle Spieler, der dann vielleicht mal wirklich den Sprung.
nach ganz oben schaffen kann. Die werden einfach besser herausgebildet und können sich auch einfach mehr ausprobieren. Und meiner Meinung nach hört das aufprobieren oder das Freiheit geben ja nicht ab der Ruf 14 und 15 auf. Weil ich glaube, hier haben wir auch noch zu sehr die Denkweise und zwar in allen Bereichen von den Eltern, von den Verantwortlichen, von den Trainern. Ja, lasst die mal schön Freiheit nahmen bis zu 14 und 15 und dann hört das Ganze aber mal auf, dann wird es jetzt mal ernst. Was mich da vor allem interessieren würde, du hast gesagt, Vergleiche sind da mancher vielleicht auch gar nicht angebracht. Sieh ich ähnlich aus dem Punkt, dass man halt einfach komplett unterschiedliche Grundvoraussetzungen da in dem Fall ja auch hat. Du hast gesagt, da ist ja teilweise nicht mal ein Fußball dabei gewesen, sondern also den Fußball, den wir kennen. Das ist ja der große Punkt. Da wurde dann aus Müllresten ein Fußball zusammengemacht, der außerwie ein Fußballer wurde mit einfach gekickt. Genauso wie das Spieler mit schon gegen Spieler ohne Schuhe gekickt haben. Hast du da auch erlebt oder ja, dir so Gedanken drum gemacht, was daraus passiert, dass die Spieler z.B. nur Barfußkicken oder mit so vielen unterschiedlichen Bällen, dass sie da auch anders spielen in dem Fall. Na ja, für mein Begriff ist das ein ganz großer Vorteil in der individuellen Ausbildung dieser Spieler. Denn wenn man jetzt auch die Plätze in der Jankbarfanersokakademie an sieht, die sind natürlich nicht, oder was heißt natürlich, die sind nicht komplett eben, weil das der Boden einfach nicht hergibt, aber die sind auch nicht katastrophal und ohne Rasen. So. Und das heißt, also wir beschweren uns ja manchmal schon, wenn wir immer auf Kunstrasen trainieren und am Wochenende auf Rasen spielen müssen, dann sagen wir ja, wir haben verloren, weil wir sind in Rasen nicht gewöhnt. Herzlichen Glückwunsch. Also was ich sagen will, ist, dieses Barfußspielen, dieser hopplige Platz in Anführungszeichen. Und diese unterschiedlichen Bälle, die dann natürlich auch eine unterschiedliche Beschaffenheit haben, unterschiedlich springen, wegen der unterschiedlichen Beschaffenheit, wegen des unebenden Platzes, das ist so der Art, wir hatten es vorhin im Vorgespräch differenziertes Lern. Ja, also ich kann mich eigentlich mit meinen technischen Möglichkeiten nie fest auf den Ball einstellen. Ich muss sehr spontan reagieren und die Gebenheiten annehmen. Und das fördert halt im individuellen technischen Bereich den Spieler so krass meiner Meinung nach. Und bekommst meiner Meinung nach natürlich auch ein ganz anderes Ballgefühl, wenn du unterschiedliche Bälle mit unterschiedlichen Spungen verhalten, Barfuß führen musst. Und kriegst natürlich dann anhand deiner Körpersensoren viel besser Rückmeldung, was mit dem Spielgerick gerade an deinem Fuß passiert. Also es ist für mich eigentlich ein ganz, ganz gewinnt bringender Punkt, den diese Jungs erleben dürfen. Und das ist ja das, was ich mit sage, wir dürfen nicht so hochmäßig irgendwas beurteilen. Der vermeintliche Nachteil ist für mich, für die Jungs und Mädchen ein ganz, ganz entscheidender Vorteil, den ich mir gerne auch wünschen würde hier. Also wer sagt denn nicht, dass wir nicht mal wirklich im Training fest in unterschiedlichen Perioden die Schuhe wegglassen? Mal im Sand spielen, mal wieder auf der Straße spielen, mal Tennisball dazunehmen, mal ein kleinen Fußball, mal ein Football. Und damit versuchen halt Spielform zu spielen. Und dann muss man halt auch den Spielern klar machen, ja es geht jetzt nicht darum, vielleicht, dass du dein Trainingspiel gewinst. Also sollst du natürlich auch versuchen, aber es geht auch einfach darum, dass du die Gegebenheiten, wie die Kinder in Südafrika annimmst und versucht das Beste rauszumachen. Und dass man unseren Kindern halt auch erklärt. Also wir machen das nicht, um Zeit zu vertrödelen, sondern wir denken uns, was dabei und zwar. Weil ich finde es ja immer ganz wichtig, dass unsere Spieler und Spielerinnen auch verstehen, warum muss ich das machen? Was bringt es mir? Ja genau, und das war auch die Frage. Gestell, weil ich mir dachte, ich krieg doch das viel bessere Ballgefühl, wenn ich Barfußspieler aber auch ständig mit unterschiedlichen Bällen. Ich meine, diese Methode gibt es ja auch in Deutschland schon länger, dass man sagt, okay. Ich spiele jetzt mal mit unterschiedlichen Bällen, das macht nicht jeder, das machen vielleicht weniger, aber das ist jetzt ja nicht. Was ganz, ganz neues, aber und da leidest du ja schon über auch, was man vielleicht im deutschen Fußball sich abgucken kann. Was an sich vielleicht für uns, so als Wettbewerbsnachteil der Südafrikaner gilt, weil es weniger Gelter im Spiel ist und und und, was aber gar kein Nachteil sein muss, wie du es ja eben gesagt hast, sondern ein Vorteil, dass man diese Bedingungen nutzt, um eben diese Erfahrung zu machen, um eine bessere Technikabende auch zu haben. Was sind da sonst noch die Themen gewesen, wo du gesagt hast, das könnte man sich vielleicht abgucken oder will ich mir jetzt auch, wenn ich wieder eine Mannschaft trainieren sollte, einfach mal umsetzen, gerade bei diesem Thema Kreativität und gedankliche Grenzen auflösen. Also da möchte ich in erster Linie das gesamte Setting, denn meine Beobachtung sind so ein bisschen und das kann man sowohl auf die Schule als auch auf den Sport übertragen. Wir haben, so kommt es für mich oft rüber, die Denkweise. Wenn ich jetzt den Kindern alle Hindernisse oder alle Unwegbarkeiten aus dem Weg räume, dann tu ich dem Kind was Gutes und ich helfe dem Kind nach ganz oben zu kommen. Und ich finde, dass das eben genau der falsche Ansatz ist, denn letzten Endes in der Schule, im Sport, egal ob auch Breitensport oder Leistungssport, also es hat ja irgendwie alles mit Leben zu tun. Und wie wir alle wissen und wie die Townshipkinder leider wohl sehr früh lernen hat das Leben auch Probleme, Unwegbarkeiten. Ist das Leben auch mal nicht so schön oder auch nicht so fair vielleicht? Und wenn ich dann bei dem kleinsten Hindernis kapituliere und sage nee, das ist weiter. Ja, das hier komme ich nicht weiter oder warum hab ich jetzt hier Hindernis, das ist aber nicht meine Anspruch. Also dann komme ich nicht weiter, ja Sport besteht ja aus Hindernissen, also der Sport besteht ja da aus, dass ich künstliche Hindernisse einbauer, den Wettbewerb, in welcher Form auch immer damit die jungen Menschen dann das Hindernis überwinden können. Und wir sollten dahin kommen bewusst Hindernisse einzubauen die Spieler vor Probleme zu stellen und dann aber sie nicht für die Spieler und Spielerinnen zu lösen, sondern sie ausprobieren lassen, da sind wir wieder bei der Kreativität und ihnen vielleicht Hilfestellungen geben. Und dann aber auch das braucht halt alles Zeit und Entwicklung braucht Zeit. Es ist ja bei uns Trainern auch genauso oder bei erwachsenen Entwicklung braucht Zeit und das habe ich übrigens erfahren müssen auch, ich bin gelandet in Kapstadt und habe 15 Minuten auf mein 1. Südafrikanischen Kaffee gewartet. Und das hat die nicht gejuckt, dass ich gewartet habe, also war auch nicht böse gemeint, die haben 15 Minuten gesungen andere Kaffees gemacht und dann habe ich halt nach 15 Minuten in den Kaffee bekommen. Mit einem Lied, mit einem netten Lächeln und mit einem Bitte, gern geschehen und ja geht auch. Also es geht auch, das Ding ist eben, wir brauchen die Ruhe, wir brauchen die Zeit und wir leben ja gerade, glaube ich generell in so einer Zeit wo es nicht schnell genug gehen kann, wo man immer von dem einen zum anderen hältst. Und man sieht sehr vor allem als Beispiel abstrakt bei Social Media. Also nimmt man Reels und sonst sage ich glaube die durchständliche Verwaltauer landet bei 1 bis 2 Sekunden. Wenn man dann nicht catchy ist und die Leute abfängt, dann sind sie direkt weiter. Ich meine das ist ja TikTok oder YouTube Shorts sind ja alles ähnliche Formate und man muss in ganz, ganz kurzer Zeit die Leute irgendwie gefühlt zufrieden stellen. Sonst ist man direkt gelangen wird und da sind wir wieder beim Thema Zeit, man braucht es vielleicht einfach mal Zeiten eben. Ja und vor allem Ding, ich habe gerade gestern, vorgestern in Interfume mit dem 11 Trainer von Bruce Dortmund dazu geleessen. Der spricht das ja genau an und ich habe das hier in Deutschland auch bei dem Coaching der Mannschaft ein extrem festgestellt, dass die sich gefühlt auf gar nichts mehr konzentrieren können und du hast es auch im Spiel gemerkt, du hättest. Also du hast irgendwas gesagt und dann nach 5 Minuten Spielzeit war es wieder hinweg und wir haben uns tatsächlich auch so angestrengt, dann wirklich eine definitive Aufgabe, eine offensive. Und selbst bei den zwei Dingen ist es teilweise geschaltet und du hast dich gefragt, wo sind die mit ihrem Kopf oder mit ihrer Aufmerksamkeit. Also ich finde das ist ein riesen Problem und wenn wir da nicht irgendwas unternehmen, wird es auch noch weiterhin ein Problem bleiben. Das ist ja genau das, was uns allen bewusst werden sollte. Ich meine wir machen uns Gedanken darüber, dass wir vielleicht den Kindern das Handy verbieten sollten. Also dass wir einfach ein bisschen besseren Umgang mit den Handys irgendwie lären und in Südafrika muss man darüber diskutieren, ob die Kinder teilweise den Tag überleben oder ob sie das Township-Boltsplatzspiel gewinnen und dann das Geld ziehen können oder das Sandwich. Also das ist, ich glaube tatsächlich, uns geht es halt einfach viel zu gut, was natürlich für uns sehr sehr schön ist und es darf uns ja auch gut gehen. Ich finde aber bei allem, dass es übrigens auch ein Grund, warum ich nach Südafrika fliegen wollte. Man darf bei allem halt nicht vergessen, dass es nicht nur den eigenen kleinen Kosmos gibt, sondern dass die Welt riesen groß ist. Dass es auch noch andere Menschen gibt, denen es nicht so gut geht oder dann es nach unserer Auffassung nicht so gut geht, die aber trotzdem eine unheimliche Lebensfreude haben und versuchen das Beste aus jedem Tag zu machen. Das hat einfach fürs Leben auch reflektieren kann und seinen Leben und seine Bedürfnis auch einschätzen kann. Also um das zusammenzufassen, du sagst, in dem Fall mehr Hindernisse vielleicht zulassen, nicht selbst als Trainer für Spiederlösen, aber auch mit dem Appell an Eltern, an welcher Hindernisse denkst du da so konkret? Na ja, es fängt ja schon an, dass die Tasche dann häufig immer noch gepackt wird und gedragen wird, bis es dann wieder ist.
Und du bist der Kabine? - Ja, unheufähig. Bin ich dann in die Kabine gekommen. Und Spieler waren am Handy, und dann hab ich gemeint, was machst du? Die Mama an, die muss mir die Schuhe nachbringen. Das sind halt Sachen, ich finde die gehenig. Und dann durfte auch bei mir keiner trainieren. Wenn er was vergessen hatte, nicht aus Boß, Artigkeit, sondern einfach, du bist für dich verantwortlich, Kollege. Du kannst das auch. Nicht immer Spieler so einen Wattepacken-Kinder. Das hat ja nichts damit zu tun, dass du gegenüber Kindern nicht liebevoll und herzlich bist. Wenn du ein Teil solltest, du ja sein und ist auch. Aber wenn das Kind irgendwas verborgt hat und die Tasche nicht selber packen kann, dann trainiert's halt nicht. Aber davon geht die Welt ja auch nicht unter. Dann verpasst er eine Trainingseinheit. Und wenn du es dieses Learning durchleben lässt, dann packt es beim nächsten hoffentlich ersten selber die Tasche. Zweitens vergisst es nicht. Oder sagt, ey, okay. Ich mach das und das für die Mannschaft hab meine Schufe vergessen, heute wird Bafos trainiert. Kleiner Scherz kannst du da nicht machen. Weil dann gibt's aufschrei, aber geht ja auch. Oder am besten würde ich jetzt machen. Ich hab gut alle Schuhe aus, weil X Y hat die Schuhe vergessen. Wir trainieren heute alle Bafos. Ja, kann man einfach mal machen, ne? So was. Und das sind so einfach Learnings. Und dann darüber hab ich mir auch Gedanken gemacht. Training ist ja eigentlich nicht dazu da, dass der Trainer danach vom Platz geht und sagt, "Das war heute eine geile Trainingseinheit." Alles hat geklappt. Also Training ist ja da, dass du Dinge trainierst, die nicht klappen. Erst mal. Und dass du da halt auch wirklich eine volle Woche Trainingseinheit oder Wochen der Trainingseinheiten brauchst, damit die Spieler das Verstanden haben. Und deswegen ja nicht das Training so bauen, dass der Coach dann danach da steht. Und dann sich auf die Schulter klopfen kann und sagen, "Wa, das Training, es hat so viel geklappt, das haben wir richtig gut aufgebaut." Und den Spielern ist was Gutes gelungen. Und du hast eigentlich das Trainiert, was du immer trainiert hast. Aber immer wieder von neuer Herausforderungen stellen, ihnen auch Zeit geben. Ich bin zum Beispiel ein großer Freund von die Spieler absichtlich zu überfordern. Und sie dann mit ihrer Überforderung erst mal alleine zu lassen und zu gucken, wie sie reagieren. Finden sie selber Lösungen. Auch heute, ich weiß nicht, woher das kommt, aber für mich auch ein ganz, ganz großes Thema, ist die Schwelle der Frustration. Weil wir haben Spieler häufig die eine ganz, ganz niedrige Frustrationstoleranz haben. Hab ich beobacht, das finde ich richtig krass. Und dann statt dann einfach mit Spaß, weil sie machen das, was sie lieben anscheinend Fußball. Also sagt der jeder, einfach weiterzuarbeiten und irgendwie kreativ und Lösungsorientiert zu bleiben und zu arbeiten. So wie du es im Spiel auch malen kannst, fangen die an, frustriert zu werden, rumzufluchen oder was weiß ich, nach dem Motto. Ich hab kein Bock mehr. Das ist auch eine Entwicklung, die ich überhaupt nicht gut finde. Weil ich ein Thema auch von Bequemlichkeit, die sich da so reingesniegt hat, zusammen mit dem Thema Hindernas, das sind wir, glaub ich, auch dabei, wenn ich es gewohnt bin, mich selbst um meine Probleme, um meine Themen zu kommen. Bin ich es auch gewohnt, mich mehr mit Problemen zu konfrontieren. Die sind im Spiel auch, das kann man schlechter Platz sein, das kann mal eine schlechte Tagesform sein, mit Spielaffunknizonieren. Ich schieße richtig damit, den bin ich vielleicht nicht ganz zufrieden. Ich bin schon vorher genervt, dass mein Trainer mich auf, nicht meiner Idealposition heute einsetzt, worüber ihr andere am Ende nur lachen würden, wenn man das als Problem bezeichnet. Ich möchte das jetzt auch gar nicht vergleichen, weil wir gesagt sind andere Grundsvoraussetzungen. Aber um das vielleicht auch den Spielern immer wieder ins Gedächtnis und ins Gewissen reinzukriegen, was wirklich Probleme sind und wie man damit umgeht. Und da sind wir bei den Thema Persönlichkeit, entwickeln Persönlichkeit fördern. Und das hast du ja schon der erste Folge angesprochen. Was für krassene Persönlichkeiten du da schon erlebt hast, nicht nur Trainer, sondern auch Spieler, die auch schon sehr, sehr viel für ihre Familie einfach machen mussten. Das ist ja einfach ein Riesenpunkt. Gibt es denn sonst noch Sachen, wo du sagst, okay, das sind klare Learnings, die habe ich mitgenommen, hast derzeit vor Ort. Ich würde da gern kurz noch mal drauf zurückkommen, was du gesagt hast in Punkt, die müssen ja wahrscheinlich schon viel für die Familie machen. Also neben diesem Township "Stadion Kunstrasen-Anfängzeichen" war noch so ein kleinerer Bolzplatz. Und da waren keine Tore, da war so eine kleine Mauer drum rum. Und da war dieser Belag des Platzes, der mal teilweise rausgerissen, weil die Township Familien den Belag rausgerissen haben, um ihre Hütte abzudem. Mehr oder weniger. Und dann war halt unebener Belag und Bettung. Und dann war da wieder der Belag. Und das war aber wie so ein Jugendtreff. Und da hast du halt die ganzen Kinder gesehen aus dem Township. Manche haben Fußball gespielt, manche haben den Ball hochgehalten, manche haben einfach nur geschild am Rand und sich unterhalten. Da war aber, da um das dauerfühlig hinaus, von einer Familie war der vom ältesten bis zum Jüngsten alle da. Und wenn die hatten auch teilweise das gefühltes Baby mit. So wenn das Baby irgendwo rumgeklättet ist, hatten die aber ein Auge drauf, egal was die gerade gemacht haben. Also das war einfach gegenseitiger Support, dass sie auf sich aufgepasst haben. Und da noch mal zu dem Thema davor, es fängt ja schon an. Also es gibt Menschen oder Kinder, die haben wirkliche Probleme und wir machen uns Probleme. Oder denken wir haben welche. Also wie viele Kinder halt auch gefühlt, jeden Monat neue Schuhe bekommen, ist es ja komplett erwähnt sind. Und ich hab das dann immer mal zu meinen Spielern so ein bisschen zu viel Sand gesagt. Also wenn dein Schuhe mehr auffällt, oder die Farbe deines Schuues als deine Leistung haben wir ein Problem. Und das ist ja heutzutage teilweise so. Ja, also es ist der falsche Weg, weil es halt auch immer dann viel mit Darstellen zu tun hat. Und ich muss gesehen werden. Ja, und nochmal, es ist menschlich, dass du gesehen werden willst. Definitiv, daher ging ich auch gar nichts. Und gerade Kinder ist es auch vollkommen okay. Ich hab das auch, du hast das auch, das ist menschlich. Ich finde aber, dass du halt immer wieder reflektieren musst, wenn es vielleicht mal überhand wird. Oder dann auch mal selber klar denkst, okay, jetzt ist vielleicht gerade Zeit zurückzutreten. Ich nehme Beispiel von mir, weil ich mich gerne selber kritisiere. Ich hab damit kein Problem. Aber ich fand es zum Beispiel, wo ich mich immer noch am besten, oder am stärksten weiterentwickeln konnte und vielleicht auch noch kann ist. Ich hab super im Training gekoagt. Hab ich ja immer die Rückmeldung fand ich auch. Und teilweise hab ich die Qualität des Coachings in den Spielen nicht gehalten. Es hat, glaube ich, immer so mit meinen Emotionen zu tun. Und es gab natürlich auch Spiele, weil ich das dann auch immer bei anderen so kritisiere. Deswegen kann ich nur drüber sprechen, weil ich selber schon falsch gemacht habe, wo ich dann irgendwann gemerkt hab, okay, jetzt, wenn ich jetzt weiter mache, bin ich mittelpunkt des Spiels und nicht die Spieler. Und das aber der Punkt, wir dürfen ja alle diese Fehler machen. Das ist ja auch menschlich, wie gesagt. Aber du musst halt irgendwann auf den Trich da kommen, dass das gerade passiert. Und dann musst du halt den Schalter umlegen und wieder zurückgeben sagen. "Hey, Player's Game." Und "Not Coach Game." Ist so. Und das ist so das, was ich mitgeben würde, was mir halt auch einfach wichtig ist. Und wie gesagt, ich hab selber falsch gemacht, oder ich kann es bestimmt immer noch falsch machen, wenn ich nicht drauf achte. Aber man muss sich dessen halt bewusst werden. Jetzt gegen Ende der Folge wird mich mal interessieren, weil du hast ja vor allem das Zitat, von einem Spieler bei deinem Abschied gebracht. "Ceo in hand to the years." Wird dir dich 100 Jahren sehen oder flash an dir? Nein, ich lebe ja leider 100 Jahre nicht mehr. Also das heißt. Das sagst du jetzt. Das wird nicht passieren. Also ich plane im Winter wieder hinzufliegen, weil jetzt im Sommer macht es ja leider keinen Sinn. Also was heißt, ein ganz Sinn, aber da ist hier Sommer und da Winter. Weil ich war jetzt im Herbst da oder im Herbst, der angefangen hat und es wird jetzt immer ein bisschen. Kälter. Ich habe überlegt, dass vielleicht Silvester in Südafrika auch ganz geil sein kann. Es sind wahnsinnig aber nur so Überlegungen. Definitiv. Nächste Sommerferien, denke ich wieder. Aber ich will jetzt eigentlich kein Jahr warten, aber schauen wir mal. Jetzt am 17.6. ist in Hamburg ein Charity Event von Jan Bavana mit einem kleinen Fußballtonier und mit einer anschließenden Party. Da kann man vielleicht auch mal den Flyerteil oder so. Und die ganzen Einnahmen kommen Jan Bavana zugute. Also ist ein riesiges Charity Event und da werde ich dann hinfahren nach Hamburg. Das ist ein bisschen näher als Südafrika. Und da auch schon mal aufschlagen und freue mich natürlich mega drauf, weil ich da die ganzen anderen Leute rund um Jan Bavana kennenlernen werde und auch wieder ein bisschen kicken kann. Hoffentlich und. Du wirst aber auch aus der Ferne noch tätig bleiben, oder? Also das setze ein Beispiel, aber du hast ja schon verraten auch mehr im Vorgespräch, dass du auch wenn du wieder hinfliegen willst, trotzdem aus der Ferne dich engagieren willst, weiter. Ja, wir werden zusammen gucken, dass wir so ein bisschen in die Spieler und Trainerentwicklung gehen. Aktuell das wichtigste Arbeiter und ich denke, das ist aus dem Gespräch herausbekommen. Können wir mich so ein bisschen um Nutrition? Also jetzt auch hier an alle Podcast-Hörerinnen und Hörer, wenn jemand irgendwie Zugang hat oder weiß, zu einem Nahrungsergänzungsmittelunternehmen oder zu einem Ernährungsunternehmen, whatever, die Bock haben, dazu unterstützen, langfristig. Weil auf Langfristigkeit kommt es ja immer an. Oder die mal dann, wenn du es in die Show-Nodes stellst, auf die Jankbar-Faner-Webseite gehen und auf den Reiter-Familik-Klub. Und da kann man dann sowohl langfristig als auch einmalig unterstützen. Das sind so Dinge, um die ich mich kümmer, dass wir da den Spielerinnen und Spielerinnen einfach ein bisschen mehr Richtung Ernährung bieten können. Weil, und das habe ich auch halt erfahren, gerade wenn du den Osterferien zweimal
und dann hat er die zweite Trainingseinhalt meistens schlechter in Anfängstzeichen nicht, weil die Jungs nicht können oder zu doof sind, weil da gerade auch dann der Körper irgendwann zugemacht hat. Das ist ja auch logisch, wenn man hier in die Trainingslager gemacht hat, wenn mit unseren Teams nicht anders gewesen ist. Das sind die zweite Trainingseinheit, deutlich zähre. Mit Ernährung vor allen Dingen. - Das ist ja der Sprindepunkt. Das sind so die Dinge, wo ich momentan dran arbeite und unterstützen möchte. Und das ist ja auch der Punkt. Du hast es voll kurz angesprochen. Ich hatte ja das große Glück, oder die Erde, dass ein ZDF-Team mit mir nach Südafrika geflogen ist. Da ist jetzt schon ein Beitrag draußen. Es wären aber auch noch drei weitere Beiträge, die nächsten zwei Wochen folgen. Ziel ist es natürlich, oder ein Wunsch von mir, wenn man sich diese Beiträge anguckt, die sind der ZDF-Mediatek, dann. Ja, dass man durch die Bilder und durch die Worte des Redakteurs vom ZDF halt einfach so ein bisschen emotionalisiert wird, weil. die erste Beitrag im ZDF-Mediatesmagazin haben sie auf jeden Fall großartig gemacht. Die beiden, und man kriegt einen ganz guten Einblick. Weil auch. zwei U12-Spieler so ein bisschen begleitet wurden, Kohler und Quesie. Dann Junior als U18 Kapitän in seiner Taunschippüte vor dem zweiten Bail Cup-Spiel bekleitet wurde, und man halt auch einfach so ein bisschen Eintrücke von den Gegebenheiten bekommt. Und, ja, mein Wunsch wär es einfach, dass diese Beiträge jetzt nicht dazu dienen, dass man sagt, cool, dass ich da war, oder ja, ja, ja, ja, aber fahre es ja cool, sondern dass diese Beiträge so wirken, dass man sich wirklich mal einlässt auf dieses Projekt, dass man wirklich mal. Sie haben ja Instagram, Sie haben eine Homepage, Sie haben auch YouTube, dass man sich da wirklich mal Bock hat, mit zu beschäftigen, und dass auch einfach sowohl. und so hab ich ja auch immer begriffen, als Chance sieht, zur eigenen Weiterentwicklung, aber halt auch als Chance. ja, so bananes klingt, aber einfach was Gutes zu tun. Fertig. Welche Tipps hast du für die Leute, die sagen, ich bin jetzt angefixt, ich möchte mich engagieren. Außerdem, dass Sie mal auf die Webseite gucken sollen, was ja schon Spenden angesprochen, aber auch das Thema hinfliegen. Ja, gut, auf der Webseite gibt es auch die ganzen Kontaktdaten von Bernd und von Leonard. Nichts ist so trotz der einfache Weg, kann natürlich auch sein, dass sie sich bei dir oder bei mir melden. Und wir dann die Kontakte, sozusagen, oder den Kontakt sozusagen herstellen. Und dann ist das bei Jan-Ber-Faner normalerweise immer so, dass man dann ein bisschen ins Gespräch kommt, per E-Mail, und man dann so ein bisschen Motivationsschreiben sendet, okay, warum möchte ich denn dahin? Dann gibt's eine kleine Videokonferenz zwischen Südafrika und. hier Deutschland, weil die natürlich auch einfach wollen, dass da auch die richtigen Charaktere hinkommen, sozusagen. Und wenn das alles cool verläuft, dann kann man das Plan und die Jungs von Jan-Ber-Faner ins besondere Leonard, dann hier in Deutschland, die helfen einem natürlich auch bei der ganzen Planung, bei der Unterkunft. Ich hatte auch eine überragende Unterkunft zu den Leuten, habe ich auch immer noch Kontakt. Ja, also man bekommt Hilfe, so dass man da ein fantastisches Leben hat, egal, wie lange man bleiben möchte und einfach erstens, was Gutes tut, zweitens Menschen inspirieren darf kann und drittens aber auch selber inspiriert wird. Das find ich sehr, sehr nice. Und ich muss sagen, ich bin da auch angefixt von der Idee. Vielleicht wird das auch für mich mal interessant. Frade, wenn man sich einfach auch mal ne berufliche Auszeit nimmt und sagt, okay, ich möchte einfach auch länger da bleiben, man muss ja dann auch nicht über die Komplizzeit da bleiben. Ich glaube, das ist ja auch gar nicht so einfach, dann über sechs, acht Wochen in der Keine mir zu bleiben. Aber das sei mal dahingestellt, was die vielen, vielen Dank für deine Eintrücke. Ich glaube, wir haben uns gut in deine Lage hineinversetzen können vor Ort oder auch warum du dort hingegangen bist. Und wie gesagt, ich glaube, der eine oder andere hat jetzt schon richtig Bock bekommen, sich damit zu beschäftigen. Auch, ja, ich würde es freuen, wenn der eine oder andere, der hier zuhört oder die andere, die zuhört, am Ende wirklich mal vor Ort. Das wäre ja richtig krass. Wie gesagt, danke, Basti. Danke. - Danke. Gerne, gerne. Falls ihr Fragen habt dazu, könnt ihr auch gerne mir immer wieder schreiben. Ich kann die Fragen auch an Basti weiterleiten. Er wird aber auch verlinkt sein. Heißt, die könnt ihr immer direkt schreiben. Falls ihr noch nähere Details dazu wissen wollt. Ansonsten bleibt mir zu sagen, danke fürs zuhören. Wir hören uns beim nächsten Mal. Bis dann. Tschau, ciao. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Die Trainer in Südafrika haben unterschiedliche Hintergründe, viele kommen aus Südafrika, einige sind ehemalige Spieler oder haben andere Berufe (z.B. Bäcker) und engagieren sich ehrenamtlich über ihre Haupttätigkeit hinaus.
Ein ehemaliger Spieler namens "Prof" hat den Sprung vom Township zur Bildung geschafft und ist nun als Organisator bei der U18 integriert – ein inspirierendes Beispiel.
Beim Bay-Hilkab, dem größten Jugendturnier Afrikas, nahm die U18 der Jangba-Fanad Academy teil und verlor knapp gegen starke Teams, zeigte aber begeisternden Fußball.
Der U18-Trainer beim Turnier coachte ruhig und gezielt, was als Vorbild für mehr Vertrauen in die Spieler dient.
Der Fußball in Südafrika zeichnet sich durch enormes Tempo, hohe Diagonalbälle und individuelle Qualität aus, mit weniger Struktur, aber mehr Raum für Kreativität.
Barfußspielen und unebene Plätze fördern ein besseres Ballgefühl und technische Fähigkeiten – ein Vorteil, der in Deutschland oft unterschätzt wird.
Es wird kritisiert, dass in Deutschland zu viele Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, während man in Südafrika lernt, mit Problemen umzugehen.
Die Konzentrationsfähigkeit von Jugendlichen in Deutschland nimmt ab, was auf die schnelle Medienwelt zurückgeführt wird.
Summary:
In diesem Gespräch berichtet Basti Stahl über seine Erfahrungen mit der Jangba-Fanad Academy in Südafrika und dem Bay-Hilkab-Turnier. Die Trainer dort haben vielfältige Hintergründe, viele engagieren sich ehrenamtlich, wie der U19-Trainer, der eigentlich Bäcker ist. Besonders beeindruckend ist die Geschichte von "Prof", einem ehemaligen Spieler, der vom Township den Sprung in die Bildung geschafft hat und nun als Organisator tätig ist.
Beim Bay-Hilkab, dem größten Jugendturnier Afrikas, verlor die U18 knapp, zeigte aber begeisternden Fußball mit enormem Tempo und individueller Qualität. Stahl betont, dass die Spieler durch Barfußspielen und unebene Plätze ein besseres Ballgefühl entwickeln, was ein Vorteil gegenüber deutschen Nachwuchsspielern sein kann. Er kritisiert, dass in Deutschland zu viele Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, während Kinder in Südafrika früh lernen, mit Problemen umzugehen.
Zudem bemängelt er die nachlassende Konzentrationsfähigkeit deutscher Jugendlicher, die durch schnelle Medien beeinflusst wird. Stahl plädiert dafür, mehr Raum für Kreativität zu lassen und bewusst Hindernisse einzubauen, um die individuelle Entwicklung zu fördern. Er sieht die südafrikanische Herangehensweise als inspirierend, da sie Geduld und Anpassungsfähigkeit lehrt, die auch im deutschen Fußball nützlich wären.
Insgesamt zeigt sich, dass vermeintliche Nachteile wie unebene Plätze oder fehlende Ausrüstung zu entscheidenden Vorteilen in der Ausbildung werden können.
FAQs
Die Trainer haben hauptsächlich ihren Ursprung in Südafrika, aber es gibt auch einen bunten Mix mit englischen und französischen Hintergründen. Manche waren vorher Spieler in der Akademie, andere haben andere Berufe wie Bäcker.
Der Bay-Hilkab ist das größte Jugendturnier Afrikas, ein U19-Turnier, an dem die U18 der Jangba-Fanad Academy teilgenommen hat. Es ist vergleichbar mit dem ersten Einzug in die Champions League für einen Verein wie Eintracht Frankfurt.
Die Trainer, besonders der U18-Coach, saßen größtenteils ruhig und gaben gezielte, kurze Kommentare. Sie signalisierten den Spielern Vertrauen und ließen das Spiel laufen, was Basti als sehr effektiv empfand.
Der Fußball hatte ein enormes Tempo mit vielen hohen Diagonalbällen auf die Außen, wobei Flügelspieler mit Tempo und Dribbelqualität entscheidend waren. Es gab unterschiedliche Stile, die situationsgerecht beherrscht wurden, mit cleverem Körpereinsatz.
Barfußspielen und unebene Plätze fördern das Ballgefühl und die technische Anpassungsfähigkeit, da man nie genau weiß, wie der Ball springt. Das ist ein differenziertes Lernen, das die individuelle Technik stark verbessert.
Man sollte bewusst Hindernisse einbauen und den Spielern erlauben, sie selbst zu lösen, um Kreativität zu fördern. Außerdem braucht Entwicklung Zeit, und man sollte nicht zu schnell aufgeben, sondern den Prozess zulassen.
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