#12 Klinische Ernährung in der Intensivmedizin – Teil 2
from Intensivtalk – von Medizinern für Mediziner
19m 51s
Die Diskussion im Podcast beleuchtet klinische Kontoindikationen und Ernährungsstrategien in der Intensivmedizin. Es werden klare Kontraindikationen wie unkontrollierte Schockzustände, metabolische Störungen oder hohe gastrale Residualvolumen genannt, bei denen die enterale Ernährung unterbrochen werden muss. Bei schweren Darmfunktionen wird eine parenterale Ernährung empfohlen, um die metabolische Toleranz zu respektieren. Die Zotten-Ernährung bleibt unklar und fehlt an evidenzbasierten Empfehlungen, obwohl praktisch oft eingesetzt wird. Bei Magen- oder Oberbauchtonie werden Medikamente wie MCP oder Eridromizid empfohlen, jedoch zeitlich begrenzt, um Nebenwirkungen zu minimieren. Hohe Stuhlfrequenzen oder Darmdiarrhen verlangen eine Reduktion oder Pause der Ernährung. Eine kontinuierliche, nicht pulsierende Ernährung ist bei der enteralen Ernährung bevorzugt, besonders bei regionaler Ernährung. Die IONAL-Sonde wird bei hohem Aspirationsrisiko eingesetzt. Die Verwendung von drei-Kamerbeuteln zeigt in Studien eine signifikant geringere Infektionsrate, obwohl die Kosten hoch sind. Mikronährstoffe werden nur dann ergänzt, wenn der Patient ausreichend Flüssigkeitszufuhr erhält – insbesondere bei 750 ml (2-Kalorien) oder 1500 ml (1-Kalorien). Bei der parenteralen Ernährung werden Spuren-Elemente und Vitamine systematisch ergänzt, wobei Selen, Zink oder Vitamin A/C nicht routinemäßig empfohlen werden. Ein Vitamin D-Mangel unter 30 nmol/l sollte substituiert werden, besonders bei Patienten mit erhöhtem Infektionsrisiko. Die Ernährung sollte täglich evaluiert werden, basierend auf der Krankheitsphase, Insulinbedarf und Stoffwechselstatus. Die Forderung nach einer anpassbaren, individuellen Ernährungsstrategie bleibt ein zentrales Ziel, wobei die Leitlinien und Studien zur Unterstützung der Entscheidungsfindung dienen.
Herzlich willkommen zum Intensiv Talk aus dem evangelischen Krankenhaus in Mettmann.
Wir sprechen auch heute wieder über Evidenz basierte, klinisch relevante Intensivmedizin.
Ich bin Oliver Hofer und heute sind bei mir wieder Lena Hofmann und Jonas Gärmadonk.
Hallo. Hallo. Heute kommt der zweite Teil des Podcasts klinische Ernährung
in der Intensivmedizin. Wir hoffen ihr habt den ersten Teil gehört, wenn nichts macht ihr das
gleich noch, weil das ist ganz sinnvoll für den heutigen zweiten Teil. Wir haben damals gesprochen,
darüber wie wichtig Ernährung auf der Intensivstation ist. Wir haben unter anderem
Kalorien Ziele besprochen und wir haben über verschiedene Krankheitsphasen gesprochen und wie man
in den verschiedenen Krankheitsphasen den Intensivpatient behandelt. Heute machen wir weiter mit den
Kontoindikationen und wir sprechen über Zusatzstoffe und wir sprechen darüber, was für Unterschiede
ist zwischen der painteiralen und der ententeiralen Ernährung gibt. Jonas, dann fangen
du doch heute gerne mit der ersten Frage an Lena an. Wir sollten den Intensivpatienten zum
Beispiel bei einem starken Reflex, also bei einer intestinalen Dysfunktionen ernehrt werden.
Häufig heißt es ja, dass die Patienten noch nicht abgeführt haben und deshalb noch die
Ernährung nicht gesteigert werden kann. Gibt es da irgendwie eine Äußerung von der Leitlinie?
Also jetzt bezüglich Obzipation wird nicht zugesagt, was sie schreiben ist, dass es bei einer schweren
intestinalen Dysfunktion dann die interale Ernährung passiert werden soll, also wirklich bei einer
schweren, nicht bei einer Leichten. Und dann sollte man stattdessen, was ich eben schon sagte,
anhand entsprechend der metabolischen Toleranz mit der painteiralen Ernährung beginnen oder ergänzen.
Jetzt haben wir viel darüber gehört, wie wir ernähren sollen, wann wir ernähren sollen. Es gibt
auch Situationen, wo wir nicht ernähren sollen oder dürfen. In der Easycam Leitlinie von 2017 sind
da einige Kontoindikationen aufgezählt. Das ist der unkontrollierte Schock, die metabolische
Entgleisung mit und kontrollierter Hypoxemia, Acidose, unkontrollierte Oberegieblutung,
ein hohes gastrales Residualvolum von über 500 Milliliter, in sechs Stunden, nämlich ein
interale Ischemi, Darmobstruktion, Kompatensyndrome und noch einige andere. Es wäre noch absolute
Kontoindikation beschrieben. Das ist beispielsweise der paralytische oder der mechanische Ilios,
die Pseudeobstruktion des Kohlons, wirklich schwere anatomische Veränderung des Diktarms.
Interessinale Ischemi wird dann noch beschrieben. Wie gehen wir in solchen Situationen mit den
Patienten um? Präzibel ist bei einer isolierten Magenentlärmstürgen oder in der Ober-Ober-Authonie
per See keine Kontoindikation gegeben zur interalen Ernährung. Also da würde ich da schon niedrig
beginnen, wird aber jetzt auch nicht klar angesagt oder beschrieben mit wie viel Prozent man dann
Ernährung machen sollte. Häufig ist ja noch so umgangspratige Zotten-Ernährung. Jetzt endlich
habe ich aber keine genaue Definition gefunden, was eigentlich Zotten-Ernährung sein sollte. Und
ja, auch zur Empfehlung, das sagt ich ja eben schon bei Abservationen, wird keine Empfehlung
gegeben. Also der Zotten-Ernährung, das wurde tatsächlich auch zweimal bei dem, die wir erinnern
ich mich erwähnt einmal im Vortrag und einmal auch als Nachfrage aus dem Publikum. Und da gibt's
es offensichtlich wirklich keine vernünftige Definition. Es scheinen sich auch so ein bisschen die
Hinweise dazu zu verdichten, dass tatsächlich auch eine paar interale Ernährung die Zotten doch
auch zu einem gewissen Maße ernährt. Aber wir haben sicherlich alle gelernt, 10 militer
pro Stunde Zotten-Ernährung muss jeder Patient haben. Wir machen das ehrlicherweise auch gerne so,
aber die Evidenz ist dazu, wie so zum Beispiel bei der Ernährung nicht besonders groß.
Ja, ich hatte jetzt zuletzt weiß ich auch nicht, ob es da die wie war oder das intensive Update,
da sagte ich meiner auch ein Dutzend, das Zotten-Ernährung sein 30% unseres Kalorienziels.
Oh, das ist schon eine ganze Menge. Ja, war ich mich auch überrascht. Was wird denn bei
Motivitätsstörung empfohlen? Ja, genau. Wenn wir jetzt eine Oberbauchatonie haben oder
mag in Lärmstörung, wird natürlich eine Abwägung von Quantanikationen, sind das bekannte MCP,
also Metoclopromamit, wird empfohlen oder auch Eridromizien. Das sollte aber definitiv
zeitlich begrenzt werden. Aufgrund der Nebenwirkung, die kämmen wir ja alle mit KTZ-Verlängerung
oder auch der Pro-Arritmogenwirkung. Portalhaft hier, das hatten, weiß ich jetzt auch nicht
mehr bis jetzt um die wie war oder im Intensiv Update, wurde auch empfohlen, das ein bisschen zeitlich
getrennt zu verabreichen. Das finde ich eigentlich eine ganz gute Idee, um eine bessere Wirkung zu
erzielen. MCP sollte für maximal fünf Tage verabreicht werden, mit bis maximal 30 Milligramm
pro Tag und das Eridromizien mit 3x250 Milligramm für drei Tage. Das ist jetzt auch aus der
Leitlinie. Es gibt einige Studien, die keinen Effekt der Medikamente auf Materialität und Infektionen
haben. Allerdings zeigt es sich, dass das gastrale Residualvolum auf jeden Fall geringer
war im Vergleich zu Kontrollruppe. Es gibt dann natürlich noch weitere Off-Label-Medikamente,
die nach Risikabwägen noch verabreicht werden können, Paraphienöl, Pyrido-Stick-Mee oder
andere aus mutischwirken Substanzen, Makrogol oder auch wasserlösliches Keim. Also Kontrastmittel,
genau. Entschuldigung für die Abkürzung. Ja, klingt alles einleuchtende und verständig für mich
gerade wasserlösliches Kontrastmittel benutzen wir auch gerne und haben da eigentlich ein ganz
gute subjektive Erfolgsrate mit. Jetzt ist es aber und so, dass wir auch bei sehr
hemdynamisch instabilen Patienten oder Patienten mit persistierenden Zeichner, sogar ein Minderperfusion,
das heißt wirklich eine relevanten Lactatemie, die enterale Ernährung reduzieren oder stoppen,
dann starten wir meist mit der parinteralen Ernährung, nach natürlich den Kriterien, der mit der
bolischen Toleranz, die du eben schon erklärt hast. Hast du in der Leitlinie noch andere Situation
gefunden, wann die enterale Ernährung unterbrochen werden sollte? Ja, tatsächlich bei Therapierifaktieren
schweren Diären sollte die Ernährung auf jeden Fall reduziert oder auch pausiert werden. Natürlich
sollte man auch gucken, was ist die Genese überhaupt der Diären. Da war ich ehrlicherweise auch überrascht,
da kenne ich auch, dass wir in meinen anderen Kliniken ja eigentlich selten auf die Diären mit brechen
und haben oder berücksichtigt haben, bezüglich der Ernährung. Wenn die Patienten viel häufig preig
abgeführt haben, sieht es ja, das ist ja, Sondenkoststuhlgang und aber selbst, dass wir dann eigentlich
bei hohen Stuhlfrequenzen eher pausieren oder reduzieren müssen, das war mir auch neu. Die Ernährung wird
ja meistens dann über die gastrale Sonde verabreicht, wie sieht es ja mit der IONAL Sonde aus?
Wann sollte die denn zum Einsatz kommen? Das sollte in der Wenguzogen werden, wenn ein sehr hohes
Aspirationsrisiko besteht, mit auch einem hohen Reflux und gastralen Reflux und auch wenn der
technische Aufwand relativ gering ist, also zur Sonnenanlage. Okay, man anderes Thema, ganz allgemein,
also in der grundsätzlichen physologischen gesunden Ernährung wird Ernährungsphysologisch ja eine
Nahrungskarrenz von einigen Stunden am Tag empfohlen. Sollten wir das bei unseren Intensivpatienten auch
machen? Tatsächlich gibt es ja keine Vordernachteile zwischen einer kontinuierlichen oder einer
Bullesgesteuerten, gastralen Ernährung. Was allerdings empfohlen wird, ist eine kontinuierliche
Ernährung bei einer regionalen Ernährung. Also da sollte man tatsächlich eher keine
Bullesgesteuerte Ernährung durchführen. Ebenso ist das letztendlich, muss man sich auch nicht
an den Tag nachdrucken, muss halten, dann kann man man möchte eigentlich die Ernährung laufen lassen.
Wir haben ja auch Aufpatienten, die relativ langer bei uns liegen und auch ernährt werden,
gibt es irgendeine Richtung, wann man sich vielleicht mal für eine PEG oder PEJ entscheiden sollte,
oder das Nerväbung ziehen sollte. Die im Leitlinie empfiehlt, wenn die enterale Ernährung
definitiv länger als vier Wochen besteht. Natürlich gibt es bestimmte Erkrankungen, wo vielleicht
schon von Anfang klar wird, dass der Patient eine chronische oder eine bleibende des Vergiehe
haben wird. Dann kann man natürlich eine PEG oder PEJ schon früher in Erkrankungen ziehen.
In einem unserer letzten Podcast, ich glaube auch der vorletzte, haben wir das Thema ADS,
hört da gerne einmal rein, wenn euch das interessiert und ihr das noch nicht getan habt. Und im ADS
kommt es ja schon häufig vor, dass wir Patientinnen bei auch Lage bringen müssen. Würdest du jetzt
nach der aktuellen Studie der Leitlinie sagen, dass wir da die enterale Ernährung einfach fortsetzen
können oder sollen wir da was beachten? Also die vorhandenen Datenlage sagt ja, der Ernährungstherapie
ist in diesem Setting wahrscheinlich sicher, allerdings gibt es hier auch keine hohe Evidenz. Also die
Leitlinie sagt definitiv, man sollte Enterale ernähren, wenn der gastrointestinaltrag funktioniert.
Das ist übrigens auch das Gleiche, wenn man postoperativen Offenis auf Domen hat, dann kann auch Enterale
ernährt werden. Was empfohlen wird für mich auch ganz gut, aber wird ja auch häufig gemacht, wenn
die Patienten in den Bauchlage sind, dass der Patient insgesamt ein bisschen auf die Beine, auf die
Füße gestellt wird, also ein bisschen in Hochlage, so dass die Ernährung besser in den Magen oder
ja anatomisch vereinfacht in den Damen gelangen kann. Da muss natürlich auch wieder wie immer die
metabotische Toleranzberücksichtigen, gerade mit der Hemedynamik und aber definitiv machen.
Jetzt haben wir gerade schon von Patienten gehörten mit einer inversiven Beatmung. Wir sieht es
mit Patienten unter einer Niftherapie aus. Ja, auch hier ist das kein Problem, wenn so lange die
Schutzreflexe erhalten sind und auch der gastrointestinaltrag funktioniert. Kannst du uns noch was zu
spezieller Ernährung erzählen? Also wie sieht es beispielsweise mit besonders ballaststofferreicher Ernährung aus
oder mit Probiotika oder Ähnlichem? Ja, kann ich. Selbst habe ich da auch überhaupt keine
Erfahrung zu. Also da kann ich jetzt auch nur die Enden, die Leitlinie wiedergeben. Ballast
stofferreicher Ernährung hat ein Hussrisik für Darmischemien und sollte deswegen in der Akutphase nicht
eingesetzt werden. Allerdings kann es in der Post-Akutphase oder auch in der akronischen Phase bei bestehenden
Dierungen zum Einsatz kommen und Probiotika können bei politraumalisierten und lebertransportierten
Patienten zum Einsatz kommen. Da habe ich aber auch keine Background Infos. Jetzt haben wir ja schon
vieles über eine Enterale Ernährung gehört und auch die ganzen Vorteile. Wie schaut es ja mit den
Einzelheiten zur paar Interale Ernährung aus und wann sollte mit einer paar Interale Ernährung begonnen
werden? Genau, wenn Kontrannikation für die Enterale Ernährung vorliegen sollte man direkt mit
der paar Interalen beginnen.
oder auch, wenn durch die enterale Ernährung das angestrebte Kalorienzielen nicht erreicht werden kann,
sei es aufgrund von Reflux. Genau. Was man ganz klar sagen muss, dass ich hier die Leitlinen
unterschiedlichen total unterscheiden, also die jetzt aktuell vorgestellte Leitlinie, aber auch zu den
Leitlinen der SCC und der Espen Leitlinie, die empfehlen, die SCC Leitlinie zum Beispiel erst eine
paar interale Ernährung ab den 7. Tag zu beginnen. Falls eine interale Ernährung nicht möglich ist,
die ersten Leitlinie empfiehlt für bestimmte Patientengruppen auch eine frühe paar interale Ernährung.
Was in der Mitteanalyse gezeigt werden konnte, dass wenn die Zielkalorien unter 33% sind mit einer
erhöhten Modalität zu rechnen ist. Was bei der Pantherale noch wichtig ist, da gibt es ja immer
heute auch bestimmte perifer interale Ernährung und zentralvenöse oder Ernährung für die in zentralen
Zugang. Das ist auch wichtig zu berücksichtigen, denn die hochosmolare Ernährung, das heißt über 900
milliosmolprolitter, sollte über einen zentralen Wienzugang oder auch Port erfolgen. Alles, was darunter
ist unter 900 milliosmolprolitter kann dann perifervenös erfolgen. Diese beiden verschiedenen osmolaren
Beutel haben wir tatsächlich auch, wir haben ja bei uns drei Kamerbeutel. Ich kann mich noch erinnern,
als ich meine erste Intensivrotation hatte, da musste ich die Kalorien für Proteine, Fette und Kohl-Nedrate
noch einzeln berechnen. Wir hatten da zum Glück eine Exel-Tabelle, das ging ganz gut und haben da die
Einzelkommonenten zusammengestellt, sollten wir das bei uns eigentlich auch machen, weg vom
drei Kamerbeutel oder können wir den behalten? Nee, drei Kamerbeutel können tatsächlich problemlos
eingesetzt werden und auch sogar bevorzugt, denn es gab eine internationale multi-zentrisch kontrollierte
Studie, die Epikost-Studie. Die zeigen konnte das drei Kamerbeutel mit einer siegnifikant
geringeren Bakterie-Mie und Katheter associierten Infektionen einhergeht. Das fand ich auch ganz
spannend. Auf die 28-Tage-Motorität, organversagen und verwahlte aber konnte aber kein Einfluss beobachtet
werden. Man muss auch, ehrlicherweise, den Kostenfaktor nicht außer acht lassen, also denn die Beutel sind
wirklich nicht günstig und man kann schon Roundabout 200 Euro pro Tag mit berechnen. Und da sind die
einzelnen Substanzen natürlich günstiger. Wie würdest du da die einzelnen komponenten berechnen?
Klokose würde ich mit vier Gramm pro Kielerin und Körpergewicht pro Tag nehmen mit den lipiden 1,5 Gramm pro
Tag und die Aminosäure mit 1,2 berechnen. Was noch zu erwähnen ist, dass die lipide nicht als
bolus, sondern konntunieelig über zwölf bis 24 Stunden substituiert werden sollten. Es lassen es
noch kurz über Mikro- und Makronährstoffe sprechen. Wie schaut es aus mit der Supplementierung von
Makronährstoffen, würdest du das empfehlen oder sagt die Leitlinie was dazu? Ganz klar sagt die Leitlin,
dass man es bei kritisch kranken nicht einsetzen sollte. Und wann sollten wir überhaupt Mikronährstoffe
substituieren? Das sollte supplementiert werden, wenn der Tagesbedarf durch die interale Ernährung nicht
gedeckt werden kann, sollten Vitamine-Spuren-Elemente ergänzt werden. Genau, wichtig zur Beachtung ist, dass die
Vitamine und Spuren-Elemente nur dann gedeckt werden können, wenn bei z.B. einer zwei kalorischen
Ernährung mindestens 750 Milliliter pro Tag der Patient bekommt, beziehungsweise bei der
1 kalorischen 1500 Milliter. Dann können wir sagen, der empfohne Mikro-Nährstoffbedarf pro Tag ist
gedeckt und man muss ja wirklich sagen, wann schafft es schon der Patient 1500 Milliter,
Sonntennahrung am Tag zu bekommen. Okay, das galt jetzt für die Enterale, wie sieht es bei der
painteralen Ernährung aus? Bei der painteralen Ernährung sollte immer einer Substitution
erfolgen mit Spuren-Elementen und den wasserlöslichen Fettlöslichen Vitamine. Okay, das machen wir
auch so, dass heißt das behalten wir einfach so dabei. Ja. Wie sieht es mit anderen Ergänzungsmitteln
aus? Zum Beispiel Selen oder Vitamine? Ja, Selen sollte nicht gegeben werden und auch keine
rutinemäßige Gabe von Zink oder Alpha-Toku-Ferole, Vitamine A und C. Enterale sollte man auch nicht
Agenien geben oder Klutamin. Parinteral kann das aber erfolgen werden, wenn kein schweres
Leber, Nieren oder Multioganversagen vorliegt. Da muss ich auch sagen, da habe ich aber auch
keine Erfahrung mit, das habe ich noch in keiner einzigen Klinik, wo ich war, erlebt, dass das
substituiert wurde. Okay, also kein Vitamine A und C. C hat sich ja bei der Selbst ist auch nicht
durchgesetzt. Jetzt wissen wir bei unseren Langelebern, dass sie aber häufig einen Vitamine D-Mangel haben.
Ist das auch was, was wir nicht substituieren werden? Den könnten wir substituieren, wenn ein
schwerer Mangel vorliegt, das heißt im Spiegel unter 30 Nanomolprolitter, also unter 12 Nanogramm
Promiliter, dann sollten wir auf jeden Fall substituieren. Und was ich auch ganz spannend fand,
dass ja eine Präverlänz für einen Vitamine D-Mangel bei Europäern bei 40% liegt. Und wenn schon
Präerspital eben ein Mangel zu beobachten ist oder schon feststeht, er hört sich die Gefahr
von Bakterienmin und der Hütterkrank aus Motorität. Okay, das heißt, das müssen wir unbedingt
beachten. Ja, gerade wir hier im Deutschland, in Deutschland, haben natürlich wahrscheinlich
noch einen größeren Mangel als die Südeuropäer. Ja, ja, 40% kann ich mir das schon vorstellen.
Okay, ja, routinemäßig geben wir schon Tiamin bei einigen Patienten, zum Beispiel bei
Alkoholikern. Ist das weiterhin empfohlen? Ja, also bei Hinweisen auf den Mangel definitiv
substituieren, aber sowieso bei Alkoholikern und genau, im Zweifel sonst einmal bestimmen.
Jetzt fängt mir 9 Patientengruppe ein, wir haben zwar keine bariatrische Chirogie hier, aber
durchaus mal Patienten, die in der anderen Nähe sind, eine bariatrische OP hatten, verändert
das irgendwie unser Ernährungsverhalten. Die sollten tatsächlich Tiamin substituiert bekommen
und ergänzen multivitamin-Preparate mit Sponen-Elemente. Das war mir vorher erlicherweise
auch noch nicht bekannt. Okay. Also das Vitamin B12 häufig nicht resoviert werden konnte,
das hat man häufig gesehen, aber fand ich auch noch mal spannend das Thema. Okay, das
waren jetzt sehr viele Fakten, danke für deine Vorbereitung Lena, du hast diese wirklich
lange Ausgabe, Leiddine schön studiert und uns hier viele Sachen nahe gebracht. Bleibt
denn für dich jetzt nach dieser Leiddine noch irgendwas offen oder sind alle deine Fragen
bezüglich der Ernährungstherapie von unseren intensiv Patienten beantwortet? Ja, spannend
fand ich es nochmal mit der Obstipation, näher, man wirklich nichts geben sollte, manche
sagen postulieren ja, ja, Patient kann ja auch nicht durigen produzieren, weil dazu wenig
Ernährung bekommen hat. Das fand ich nochmal eine Aussage spannend dazu oder auch was wir eben
schon angesprochen hatten. Die Zottenen-Ernährung gibt es das eigentlich überhaupt, gibt es
eine gedauertifizion, das finde ich noch recht spannend. Ja, das ist spannend, da könnten
wir eigentlich mal eine eigene Podcastfolge machen von denen Sachen, die wir in unser
Assistenz aus Zeit gelernt haben, wie sowas wie Zotten-Ernährung, da gibt es noch so
paar andere müde Stimmen, die oder Stimmen, die nicht, können wir uns hier mal überlegen.
Gut, dann sind wir glaube ich am Ende dieser schönen Folge. Wir würden wieder zusammen
fassen lassen, dass auch gerne heute so machen, dass jeder vielleicht die Fakten, die für
ihn wichtig sind, irgendwie einmal rausschält, vielleicht gehen wir reihe um und jeder erzählt
was, was er so für wichtig behalten hat. Genau, was ich versucht habe und auch mal euch
gut darzustellen, liebe Hörer, ist natürlich immer die Berechnung der Kalorien ist schwierig,
gerade wenn ich euch das so erzähle. Wichtig ist zum einen, dass bei nicht adipösenpatienten
das wir das aktuelle Gewicht nehmen und bei adipösenpatienten mit einem BMW bis zu 30
das Idealgewicht, da müsst ihr dran denken, wenn ihr eure Kalorienberechnen wollt.
Bei einem normal gewichtigen Patient haben wir das Ziel in der Akutphase mit 24 Kilo
Kalorienbrotag pro Kilogramm Körper gewischt. In der Postakutphase sind es die 30 Kilo
Kalorienbrotag pro Kilogramm Körper gewischt und wenn möglich sollte am zweiten stationären
Tag bereits begonnen werden. Um zu schauen, ob die Ernährungstherapie, die wir anwenden,
gut ankommt, müssen wir täglich sehr logische Fassfahrtspiegel machen, den maximalen
Insulinbedarf, Evorya und Schauen, wie viel Insulin bekommt der Patient und einen Blick auf den
Bezettten müssen natürlich auch behalten. Genau, das Fassfahrt ist auch ganz wichtig,
bezüglich des Refeding-Syndroms. Das sind wir jetzt heute aufgrund der Zeit nicht noch
auf Eingagang, aber vielleicht gibt es ja noch ein Podcast dazu, wer weiß. Genau. Ja, täglich
ist es wichtig, dass wir uns das Kalorienziele bestimmen. Unseren Patienten angucken, ist der
wirklich soweit, dass wir die Kalorien steigern können oder hat der Patient wieder vielleicht
ein neuen Infekt, wie eine schwere Phnomony. Das heißt, dann müssten wir auch wieder dran denken,
unsere Kalorien zu reduzieren. Das heißt, tägliche Evaluierung unserer aktuellen Krankheitsphase zu
den Proteinen und den Raminusören, die werden additiv berechtet und sollten bei nicht erreichen,
über die enteraler oder painteraler Ernährung ergänzend substituiert werden. Ja, wo wir eben von
Mütengeschprochen haben, ein Mütos ist ja enteraler Ernährung, sollte immer bevorzugt werden
und die painteraler ist nicht so gut. Das können wir vielleicht ein bisschen relativieren. Wir
glauben schon, und das sagt die Leitin ja auch aus physologischen Gründen, liebe enteral als
painteral, aber grundsätzlich, das wurde offen, die wir auch noch mal erzählt, hat die painteraler Ernährung
keinen wesentlichen Einfluss auf Infektion, Lige, Dauer und Motualität zu, wie wir das vor
einigen gagen. Vielleicht noch dachten. Genau, und keine Angst vor Ernährung in Bauchlage. Also
Bauchlage per See ist keine Kontrindikation für enteraler Ernährung. Okay, fällt euch noch was
ein, sonst würden wir hier schließen. Wir hoffen, ihr konntet bei dem ganzen Zahlen, wir
wir uns gut folgen, wir werden euch natürlich die entsprechenden Studien und auch die Leitin
in den Shownutz verlinken. Schaut unbedingt mal die Leitinine rein und guckt euch da insbesondere
die Tabellen an diesen wirklich toll, schöne Flocharts, was einiges noch verdeutlicht. Ansonsten
hoffen wir, es hat euch Spaß gemacht und wenn es euch gefallen hat, dann würden wir uns freuen,
wenn ihr uns folgt und ein Like gibt. Bis bald. Tschüss. Tschüss und guten Appetit.
Podcast Summary
Key Points:
Es gibt klare Kontoindikationen für die Unterbrechung der enteralen Ernährung, wie unkontrollierter Schock, metabolische Entgleisung oder ein hohes gastrales Residualvolumen über 500 ml in sechs Stunden.
Bei schweren intestinalen Dysfunktionen sollte stattdessen eine parenterale Ernährung mit metabolischer Toleranzbeginn erfolgen, während eine leichte Dysfunktion nicht als Kontraindikation gilt.
Die Zotten-Ernährung ist nicht standardisiert und fehlt an einer klaren Definition, obwohl praktisch oft 10 ml/h eingesetzt werden, wobei die Leitlinie keine Empfehlung gibt.
Bei Magen- oder Oberbauchtonie wird MCP oder Eridromizid empfohlen, jedoch zeitlich begrenzt (max. 5 Tage MCP, 3x250 mg Eridromizid für 3 Tage) aufgrund von Nebenwirkungen.
Bei persistierenden Diarrhen oder erhöhten Stuhlfrequenzen sollte die Ernährung reduziert oder pausiert werden, um Darmfunktionen zu schützen.
Eine kontinuierliche Ernährung ist bei der enteralen Ernährung bevorzugt, insbesondere bei regionaler Ernährung, wobei die IONAL-Sonde bei hohem Aspirationsrisiko eingesetzt wird.
Drei-Kamerbeutel zeigen in der Epikost-Studie eine signifikant geringere Infektionsrate und sind bei akuten Patienten problemlos anwendbar, obwohl sie kostspielig sind.
Mikronährstoffe werden nur dann ergänzt, wenn der Tagesbedarf nicht durch Ernährung erreicht wird – insbesondere bei 750 ml (2-Kalorien) oder 1500 ml (1-Kalorien).
Summary:
Die Diskussion im Podcast beleuchtet klinische Kontoindikationen und Ernährungsstrategien in der Intensivmedizin. Es werden klare Kontraindikationen wie unkontrollierte Schockzustände, metabolische Störungen oder hohe gastrale Residualvolumen genannt, bei denen die enterale Ernährung unterbrochen werden muss. Bei schweren Darmfunktionen wird eine parenterale Ernährung empfohlen, um die metabolische Toleranz zu respektieren.
Die Zotten-Ernährung bleibt unklar und fehlt an evidenzbasierten Empfehlungen, obwohl praktisch oft eingesetzt wird. Bei Magen- oder Oberbauchtonie werden Medikamente wie MCP oder Eridromizid empfohlen, jedoch zeitlich begrenzt, um Nebenwirkungen zu minimieren. Hohe Stuhlfrequenzen oder Darmdiarrhen verlangen eine Reduktion oder Pause der Ernährung.
Eine kontinuierliche, nicht pulsierende Ernährung ist bei der enteralen Ernährung bevorzugt, besonders bei regionaler Ernährung. Die IONAL-Sonde wird bei hohem Aspirationsrisiko eingesetzt. Die Verwendung von drei-Kamerbeuteln zeigt in Studien eine signifikant geringere Infektionsrate, obwohl die Kosten hoch sind.
Mikronährstoffe werden nur dann ergänzt, wenn der Patient ausreichend Flüssigkeitszufuhr erhält – insbesondere bei 750 ml (2-Kalorien) oder 1500 ml (1-Kalorien). Bei der parenteralen Ernährung werden Spuren-Elemente und Vitamine systematisch ergänzt, wobei Selen, Zink oder Vitamin A/C nicht routinemäßig empfohlen werden. Ein Vitamin D-Mangel unter 30 nmol/l sollte substituiert werden, besonders bei Patienten mit erhöhtem Infektionsrisiko.
Die Ernährung sollte täglich evaluiert werden, basierend auf der Krankheitsphase, Insulinbedarf und Stoffwechselstatus. Die Forderung nach einer anpassbaren, individuellen Ernährungsstrategie bleibt ein zentrales Ziel, wobei die Leitlinien und Studien zur Unterstützung der Entscheidungsfindung dienen.
FAQs
Ja, es gibt klare Kontoindikationen wie unkontrollierter Schock, metabolische Entgleisung, kontrollierte Hypoxämie, Acidose, unkontrollierte Oberbauchblutung, ein gastrales Residualvolum von über 500 ml in sechs Stunden, Darmobstruktion oder Kompatensyndrom.
Zotten-Ernährung bezeichnet die Zubereitung von 10 ml pro Stunde, aber es gibt keine klare, evidenzbasierte Definition. Die Leitlinie gibt keine spezifischen Empfehlungen, obwohl es im Praxisalltag üblich ist.
MCP oder Eridromizid werden empfohlen, jedoch zeitlich begrenzt (maximal fünf Tage für MCP, drei Tage für Eridromizid) aufgrund von Nebenwirkungen wie KTZ-Verlängerung oder Pro-Arrhythmie.
Bei schweren Diären, hohen Stuhlfrequenzen oder bei persistierenden Darmstörungen, da hier die Ernährung oft reduziert oder pausiert werden muss.
Wenn eine Kontraintikation für die enterale Ernährung besteht oder wenn das Kalorienziel nicht erreicht werden kann, beispielsweise durch Reflux.
Hochosmolare Ernährung (über 900 mOsm/l) sollte über einen zentralen Zugang erfolgen, niedrigosmolare Ernährung (unter 900 mOsm/l) kann peripher erfolgen.
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