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113 Kontrolliertes Trinken? Meine KLARE Meinung!

9m 22s

113 Kontrolliertes Trinken? Meine KLARE Meinung!

In dieser Folge des Podcasts "Nüchtern betrachtet" spricht der Moderator zunächst über seine aktuelle starke Heuschnupfenbelastung und weist auf eine neue Online-Community unter www.alkoholsucht-hilfe.de hin, die anonymen und kostenlosen Austausch für Menschen mit Alkoholproblemen und Co-Abhängigkeit bietet. Anschließend spielt er ein YouTube-Video ein, in dem er sich kritisch mit dem Thema kontrolliertes Trinken auseinandersetzt. Er unterscheidet zwischen Menschen, denen Alkohol egal ist, und solchen, die ein problematisches Verhältnis zu Alkohol haben. Für letztere hält er kontrolliertes Trinken für nicht empfehlenswert und warnt davor, es überhaupt zu versuchen. Mit drastischen Vergleichen wie dem Kauen auf Asphalt oder dem Konsum von Gift veranschaulicht er die Sinnlosigkeit, etwas kontrollieren zu wollen, das einem nachweislich nicht guttut. Der Wunsch nach kontrolliertem Trinken zeige, dass man kein neutrales Verhältnis zum Alkohol habe. Er ermutigt die Zuhörer, ihre eigenen Gedanken zu diesem Thema handschriftlich zu reflektieren und eine klare ablehnende Haltung zum Alkohol zu entwickeln. Abschließend lädt er zur Diskussion in den Kommentaren ein und verabschiedet sich mit seinem gewohnten Schlusswort.

Transcription

1823 Words, 11025 Characters

German
Speaker 1Bevor es gleich losgeht, eine kurze Info für Dich. Hast Du schon von meiner neuen Online-Community gehört? Unter www.alkoholsucht-hilfe.de gibt es jetzt eine Plattform, auf der Du Dich anonym und kostenlos mit Gleichgesinnten austauschen kannst. Wir bieten Dir hier einen sicheren Raum, in dem Du Unterstützung findest, Wissen austauschen kannst und offen über Deine Herausforderungen sprechen kannst. Ganz ohne Druck und ohne, dass Du Deinen echten Namen nennen musst. Egal, ob Du erst über Deinen Alkoholkonsum nachdenkst oder schon mitten in der Veränderung steckst, Du bist herzlich willkommen. Genauso Menschen mit Co-Abhängigkeitsproblemen und ähnlichem. Also schau einfach mal rein auf www.alkoholsucht-hilfe.de und werde Teil unserer gerade wachsenden Gemeinschaft. Und jetzt viel Spaß mit der Episode. Nüchtern betrachtet. Der Nie-Wieder-Alkohol-Podcast. Ja, moin und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Nüchtern betrachtet. Diesmal, wie man unweigerlich vielleicht und nicht unbedingt schwer hören kann, aus Heuschnupfenhausen. Mich hat es ganz ordentlich erwischt. Meine Augen sind irgendwie, ich habe die ganze Zeit das Gefühl, ich würde so aussehen, als hätte ich tatsächlich was getrunken. Aber es ist wirklich der Heuschnupfen. Das hat mich in den Augen noch nie so erwischt wie aktuell. Aber gut, wir sind ja im Podcast. Da könntest Du und könnt Ihr die Augen nicht sehen. Ich möchte heute aber nochmal ein Video einspielen. Eins, das ich... ...auf meinem YouTube-Kanal neulich veröffentlicht habe. Die Vorgeschichte dazu ist aber, ich habe nochmal an Inhalten des Dry-Mind-Programms gearbeitet und da was erweitert und daran gearbeitet. Und dann fiel mir nochmal auf, warte mal, ich wollte was verlinken zum Thema kontrolliertes Trinken. Weil ich kriege das so oft auf den Tisch. Und dann fiel mir ein, ich dachte, ja stimmt, da muss ich doch bestimmt ein Video zu haben. Und dann habe ich gescrollt und gescrollt und ich habe keins gefunden. Bis ich dachte, weißt Du was, dann musst Du ein Video machen. Dieses Video habe ich gemacht. Hier auf dem Kanal habe ich schon mal davon gesprochen. Ähm, was ich von kontrolliertem Trinken halte. Und habe das auch begründet. Ähm, ich habe das jetzt aber nochmal in, wie ich finde, etwas komprimierterer Form. Ich glaube, das Video ist sechs Minuten lang oder so getan. Ähm, und ich hoffe, das war jetzt nochmal plausibel. Ich habe bewusst wieder, ähm, die sehr verdeutlichenden Bilder genommen. Die natürlich auch sehr vereinfacht sind. Wie auch jemand unter dem Video richtigerweise angemerkt hat, dass das mit dem, äh, mit meinem Beispiel, was ich da bringe, dass das nicht 100% stimmt. Da habe ich ihm auch recht gegeben, äh, weil er hatte da so seinen Punkt. Oder ich glaube, diese Person, ich weiß gar nicht, ob es ein Mann oder eine Frau war. Die Person hatte, hatte einen guten Punkt dabei. Aber das ändert nichts daran, dass das Bild an sich ja erstmal in Summe stimmt. Und es geht ja auch bei dem Bild darum, dass es, naja, auch einfach so simpel um die Ecke kommt, dass man es halt sofort verstehen kann. Also, dass man sofort weiß, äh, was die Sinnlosigkeit in dem Ganzen ist. Das heißt, ich werde jetzt dieses Video einspielen. Ähm, ich hoffe, dass für Dich dann nochmal was dabei ist. Weil, und mit mir ist da wirklich null zu spaßen, Menschen, und ich teile das ja immer, in zwei Kategorien auf. Menschen, die, ähm, naja, denen der Alkohol egal ist. Und Menschen, denen der Alkohol nicht egal ist. Den Menschen, denen der Alkohol nicht egal ist, für die ist, meiner Meinung nach, aus allen Erfahrungen, die ich habe machen dürfen, kontrolliertes Trinken einfach nichts. Also, damit habe ich den Spoiler vorweggenommen. Aber, ähm, ich begründe das da nochmal und bringe Beispiele. Und deswegen, ich sage jetzt einfach mal Video, beziehungsweise Ton ab. Viel Spaß dabei. Und ich glaube, ich sage am Ende auch, äh, wie immer mein letztes Wort. Tschüss. In diesem Sinne werde ich mich nicht extra verabschieden, sondern jetzt kommt einfach das Video. Ich hoffe, wir hören uns und sehen uns beim nächsten Mal wieder ab. Danke fürs Zuhören. Warum kontrolliertes Trinken meiner Meinung nach überhaupt nichts bringt und warum ich nie wieder auf Asphalt beißen würde, das gibt's in diesem Video. Ja, moin und herzlich willkommen zu einem weiteren Video. Und diesmal wahrscheinlich ein bisschen kontroverseres Thema. Ich richte das zumindest ständig auf den Tisch und dann habe ich mir erstmal jetzt noch den Kanal angeguckt, weil ich konnte es nicht glauben, aber ich habe zu dem Thema noch nichts gemacht. Also, here we go, es geht um kontrolliertes Trinken und ich persönlich halte da gar nichts von. Zumindest für die Sorte Mensch, die halt problematisch trinkt. Es gibt ja zwei Sorten von Menschen, um es ganz plump zu halten, die, die haben ein Problem mit Alkohol und Menschen, denen der Alkohol egal ist. So, die Menschen, die problematisch trinken, die wegen was trinken und so weiter, die halt wegen einem Problem hier auf dem Kanal sind, denen würde ich immer davon abraten, es überhaupt zu versuchen, kontrolliert zu trinken. Und der Gedankengang dahinter ist für mich und ich versuche das immer in so ganz blöde, plumpe Bilder zu packen, ist, wenn ich früher irgendwann mal die Bombenidee gehabt hätte, ich möchte jetzt auf Asphalt rumkauen. Warum auch immer. Und ich habe mir ein Stück Asphalt genommen, habe reingebissen und habe dabei Zähne verloren. Dann komme ich doch heutzutage auch nicht irgendwie auf die Idee und überlege, boah, das wäre jetzt eine gute Idee, wenn ich das nochmal probiere. Ein Bild. Das zweite Bild ist, wenn man sich mit dem Alkohol beschäftigt hat und davon weggekommen ist irgendwann, was wahrscheinlich schwierig genug war, warum sollte man sich dann später freiwillig dieses Problem wiederholen? Und warum sollte man, wenn man die Annahme teilt, dass Alkohol Gift ist, warum sollte man sagen, so ein bisschen Gift, hätte ich schon Lust drauf. Das wäre, um auch wieder ein blödes oder ein simples Bild zu nehmen oder ein Bildnis zu nehmen, so ein bisschen Heroin oder ein bisschen Arsen oder so. Warum? Warum sollte man das tun? Und der häufigst genannte Grund dahinter ist, dass Menschen immer noch davon ausgehen, dass es ein Verzicht ist ohne Alkohol. Also, dass man sich so die Hintertür, offenhalten will und zu sagen, ja, irgendwann kann ich ja nochmal da, keine Ahnung, an der Strandprobenade oder da beim Grillen oder whatever. Es ist tatsächlich einfach ein großer Trugschluss. Aber das hat damit zu tun, dass man sich noch nicht endgültig final damit beschäftigt hat, was der Alkohol eigentlich ist, was der einem angetan hat, wie man den sieht und dass man vielleicht immer noch denkt, ey, der hilft mir ja bei irgendwas. Dass es wie so ein Fallback-Plan wäre. Ich kann ja irgendwann noch auf den Alkohol zurückgreifen. Das Ding ist, es ist für meine Begegnung, zumindest aus sämtlicher Erfahrung, die ich inzwischen habe, sammeln dürfen, ein sehr verklärter Blick, wenn man sich später irgendwann überlegt oder jetzt schon überlegt, für später, boah, irgendwann würde ich das gerne kontrollieren können. Und die simple Frage, die ich dagegen halte, ist, warum? Was bringt es, irgendwas zu kontrollieren, von dem man weiß, dass es einem nicht gut tut, nie gut getan hat und vor allem nicht gut tun wird? Warum sollte man das tun? Man hat doch, wenn man sich diese Frage schon stellt und diesen Wunsch für sich selber in den Raum stellt, schon bewiesen, dass man kein neutrales Verhältnis zum Alkohol hat. Man ist eben keiner von den Menschen, denen der Alkohol egal ist. Die können sich da, die machen sich da auch nicht den Kopf drum und die werden auch nie in die Bredouille kommen, irgendwann zu sagen, sich zu überlegen, ja, boah, wenn ich das und das geschafft habe, dann kann ich ja nochmal trinken. Das heißt, man geht sich selber auf den Leim, indem man sich das doch wieder schönredet. Und genau da würde ich dich bitten, falls das bei dir der Fall ist, das mal zu hinterfragen. Warum, und das schreibt bitte gerne auf, ich bin ja großer Freund davon, dass man Dinge handschriftlich aufschreibt und man einfach, naja, doofes Wortspiel, aber nüchtern dazu kommt, mal zu beschreiben, was man hinter den Gedanken, die man so im Kopf hat, also hinter so einem ausgesprochenen Wunsch, wie ich würde gern kontrolliert trinken, was dahinter steckt. Weil definier das mal für dich bitte durch. Was soll am Ende davon stehen und was bitte solltest du davon haben? Es gibt laut meinem Weltbild inzwischen nicht einen Grund dafür, das zu tun. Deswegen, ich bleibe wirklich bei so plumpen Beispielen wie mit dem Asphalt. Es würde mir nichts bringen. Es würde ja auch nichts ändern. Der Wunsch ist einfach ein noch nicht wieder aufgeräumter, nicht geklärter Wunsch. Und wenn man einmal verstanden hat, also ich, ne, verstanden hat, dass man den Alkohol nicht möchte, und dass man eine, wie ich es ja empfehle, eine Haltung gegen den Alkohol eingenommen hat, dann macht es umso weniger Sinn, irgendwann zu sagen, ja, ne, so ein bisschen hätte ich gern noch davon. Das kannst du mit allem möglichen, was dir halt einfällt, irgendwie runterbrechen. Und du kannst jedes Beispiel davon irgendwie nutzen. Sei es jetzt zu Hause, du möchtest gerne mit dem Kopf ein bisschen vor die Wand hauen oder so. Irgendwas, was blöd ist, irgendwas, was bei dir aber zündet. Und ersetzt das mal dadurch. Und dadurch kriegt es hoffentlich so ein bisschen eine andere Färbung, die nicht so romantisiert ist, was den Alkohol anbelangt. Also, wenn du für dich zwischendurch diesen Wunsch hegst oder denkst, das sollte später mal so sein, und ja, wenn ich aufhöre, dann könnte ich ja später noch mal, und ich kann das kontrollieren, erstens, aus sämtlichen Erfahrungen, ich habe sammeln dürfen, nein, du kannst das nicht kontrollieren. Da wird es mit Sicherheit andere Stimmen geben, die das anders meinen. Ich persönlich, aus sämtlichen Erfahrungen, ich habe, sage, nein, du kannst es nicht kontrollieren. Du konntest es bis hierhin nicht kontrollieren. Du wirst es auch später nicht kontrollieren können. Und darüber hinaus, es macht keinen Sinn, das kontrollieren zu wollen. Ja, ich hoffe, das war es. In diesem Fall ein bisschen was für dich. Da war was für dich dabei. So geht der Satzbau richtig. Es war vielleicht ein Gedankenanschluss dabei. Ich bin gespannt, was du oder ihr dazu sagt. Bitte gerne in die Kommentare. Auch gerne natürlich andere Meinungen. Also, ich bin ja sehr offen für Diskussionen. Und ich würde das Spiel gerne zu Ende spielen und auch sämtliche anderen Argumente versuchen zu entkräften. Ich bin aber auch immer ein Freund davon, irgendwas zu lernen. Also, vielen Dank erstmal fürs Zusehen, fürs Zuhören. Ich hoffe, es war für dich was dabei. Ansonsten lesen wir uns in den Kommentaren. Gerne hier auch mal ein Abo dalassen oder so, wenn das was für dich ist, das Thema. Und ansonsten hoffe ich, wir sehen uns im nächsten Video wieder. Und bis dahin verlaube ich wie immer mit dem letzten Wort. Und das heißt hier Tschüss.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast "Nüchtern betrachtet" wird vom Moderator aus Heuschnupfenhausen präsentiert, der aktuell stark unter Heuschnupfen leidet.
  2. Es wird auf eine neue kostenlose und anonyme Online-Community unter www.alkoholsucht-hilfe.de hingewiesen, die Austausch und Unterstützung für Betroffene und Co-Abhängige bietet.
  3. Der Moderator spielt ein YouTube-Video ein, in dem er seine Haltung zum kontrollierten Trinken darlegt.
  4. Er teilt Menschen in zwei Kategorien ein
  5. Für Menschen mit Alkoholproblemen hält er kontrolliertes Trinken für grundsätzlich nicht empfehlenswert und warnt davor, es überhaupt zu versuchen.
  6. Er verwendet drastische Bilder wie das Kauen auf Asphalt oder den Konsum von Gift, um die Sinnlosigkeit von kontrolliertem Trinken zu verdeutlichen.
  7. Der Wunsch nach kontrolliertem Trinken deutet seiner Meinung nach darauf hin, dass man kein neutrales Verhältnis zum Alkohol hat.
  8. Er empfiehlt, die eigenen Gedanken zum kontrollierten Trinken handschriftlich zu hinterfragen und eine klare ablehnende Haltung zum Alkohol zu entwickeln.

Summary:

de hin, die anonymen und kostenlosen Austausch für Menschen mit Alkoholproblemen und Co-Abhängigkeit bietet. Anschließend spielt er ein YouTube-Video ein, in dem er sich kritisch mit dem Thema kontrolliertes Trinken auseinandersetzt. Er unterscheidet zwischen Menschen, denen Alkohol egal ist, und solchen, die ein problematisches Verhältnis zu Alkohol haben.

Für letztere hält er kontrolliertes Trinken für nicht empfehlenswert und warnt davor, es überhaupt zu versuchen. Mit drastischen Vergleichen wie dem Kauen auf Asphalt oder dem Konsum von Gift veranschaulicht er die Sinnlosigkeit, etwas kontrollieren zu wollen, das einem nachweislich nicht guttut. Der Wunsch nach kontrolliertem Trinken zeige, dass man kein neutrales Verhältnis zum Alkohol habe.

Er ermutigt die Zuhörer, ihre eigenen Gedanken zu diesem Thema handschriftlich zu reflektieren und eine klare ablehnende Haltung zum Alkohol zu entwickeln. Abschließend lädt er zur Diskussion in den Kommentaren ein und verabschiedet sich mit seinem gewohnten Schlusswort.

FAQs

Es ist eine Plattform, auf der Du Dich anonym und kostenlos mit Gleichgesinnten austauschen kannst. Sie bietet einen sicheren Raum für Unterstützung und Wissen.

Alle, die über ihren Alkoholkonsum nachdenken, mitten in der Veränderung stecken oder Co-Abhängigkeitsprobleme haben. Du bist herzlich willkommen, ohne Deinen echten Namen zu nennen.

Der Podcast lehnt kontrolliertes Trinken für Menschen mit Alkoholproblemen ab. Es wird argumentiert, dass es keinen Sinn macht, etwas zu kontrollieren, das einem nicht gut tut.

Es wird mit Beispielen wie dem Kauen auf Asphalt verglichen, um zu zeigen, dass es keinen Nutzen bringt. Menschen mit Alkoholproblemen sollten es nicht versuchen, da sie es nicht kontrollieren können.

Sie sollten den Wunsch hinterfragen und aufschreiben, was dahinter steckt. Der Podcast empfiehlt, eine Haltung gegen Alkohol einzunehmen und die Gründe zu klären.

Der Podcaster erweiterte Inhalte des Dry-Mind-Programms und bemerkte, dass ein Video zum Thema fehlte. Er erstellte ein etwa sechsminütiges Video, um seine Meinung zu begründen.

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