Kunst ist ein vielschichtiges und sich ständig veränderndes Phänomen, das bereits seit mindestens 45.000 Jahren existiert. Das früheste bekannte figürliche Werk stammt aus Sulawesi und zeigt, dass die menschliche Kreativität bereits in der Prähistorik präsent war. Die Definition von Kunst hat sich entwickelt von einem einfachen Begriff für „Können“ hin zu einer inneren Notwendigkeit, die Künstlerinnen treibt, um kreativ zu sein. Die Trennung von Person und Kunstwerk ist umstritten – viele Künstlerinnen betonen, dass ihre Identität und ihr Werk untrennbar miteinander verbunden sind. Historisch wurden Frauen und kulturelle Vielfalt oft ausgeschlossen, was die Kunstgeschichte beeinflusst hat. Museen spielen eine zentrale Rolle, indem sie Originalwerke bewahren und die Echtheit und Aura von Kunstwerken vermitteln, was eine tiefgreifende, sensorische Erfahrung ermöglicht. Neue Medien, wie Performance oder KI, erfordern eine umfassendere Anerkennung, da Kunst erst durch Ausstellung und Diskussion einen dauerhaften Status erhält. Kunst ist nicht nur ästhetisch, sondern leistet eine zentrale Rolle bei der Ausdrucksfähigkeit von Gefühlen, der Erinnerung und der persönlichen Entwicklung. Ein Leben ohne Kunst wäre ohne Musik, Erzählungen, Filme, Skulpturen und die Möglichkeit, Gefühle zu erkunden – es wäre eine Welt ohne emotionale und kulturelle Tiefe. Die Arbeit der Kunstgeschichten-HBC zeigt, dass Kunst nicht nur ein ästhetisches, sondern ein existenzielles und emotionaler Bestandteil des menschlichen Lebens ist.
Herzlich willkommen im Kunstgeschichten-HBC.
In dieser letzten Folge der ersten Staffel
zoomen wir tief ins Museum hinein und gehen der Kunst an den Tragen.
Seit wann gibt es Kunst?
Wozu gibt es Kunst ab wann?
Ist etwas Kunst?
Welche Farbe gebrauchen Künstlerinnen am häufigsten?
Warum waren die meisten Künstler männlich?
Muss Kunstvermittlung immer vor dem Original stattfinden?
Hängen in den Museen überhaupt die Original oder ist das alles fake.
Warum ist Echtheit so wichtig?
Was sagen Künstlerinnen zu der viel propagierten Trennung von Person und Kunst?
Und was wäre das Leben ohne Kunst?
Seit mindestens 45.000 Jahren erschaffen Menschen sogenannte Kunst.
Wahrscheinlich sogar schon viel länger.
Aber das älteste bekannte Figurative, also eine Figur zeigende Kunstwerk,
eines prähistorischen Künstlers,
wurde in einer Höhe im Hochland der Indonesischen Insel Sulawesi entdeckt.
Und zeigt, Entschwein!
Die Definition von Kunst hat sich im Laufe der Zeit immer wieder verändert
und wird sich wohl weiterhin verändern.
Ursprünglich bezeichnete Kunst als Begriff etwas Handgemachtes.
Es gibt ja den Ausspruch Kunst kommt von Können.
Ein sehr konservativer Kommentar gegenüber neueren Kunstrichtungen, Künstlerinnen und Werken.
Tatsächlich leitet sich das Wort "Kunst im neunten Jahrhundert" rein etimologisch vom Wort "Kunnen" ab.
Das heißt "Kennen", also "wissen".
Damit war quasi eine Fähigkeit bzw. so eine Art Geschicklichkeit gemeint.
Eine ironische Ergänzung geht auf den Bühnenautor Ludwig Fulda zurück.
Der hat nämlich gesagt, Kunst kommt von Können nicht von Wollen, sonst hieß es "Wulst".
Meist, Lieblingsworte "Wulst".
Ach cool, oder?
Eine Umdeutung des Satzes nahm der Komponist Arnold Schönberg vor.
Und zwar sagte er, ich glaube Kunst kommt nicht von Können, sondern vermissen.
Es geht nämlich darum, die Notwendigkeit, die Künstlerinnen empfinden,
wenn es darum geht, Künstlerisch tätig zu sein.
Es ist eine innere Bewegtheit oder ein verlangener Ausdruck, die die Künstlerinnen antreibt.
Das hört man ja oft, dass die so an einen inneren Drangen danach haben.
Genau, und das Wort "Nutwendigkeit" hört man dann eben sehr oft.
Das ist quasi wie ein Lebens-Elexier.
Also ich bin in der Meinung, dass nicht. Das ist sehr, sehr, sehr unpopular, opinieren wahrscheinlich,
dass nicht jeder eine Künstlerinnen oder ein Künstler sein kann.
Wobei ich festefin überzeugt bin, dass jeder kreatives Potenzialin sich trägt.
Aber das wirklich der Weg, ein Künstler oder eine Künstlerin zu sein, schon mal was anderes ist
und nicht für jede Person auch wirklich geeignet.
Was ist da der Unterschied für dich zwischen. also jeder kann kreativ sein,
aber nicht jeder, nicht jeder ist Künstler in.
Ja, es ist eine sehr schwierige. schwierige Frage und Unterscheidung bei kreativ.
Ich glaube, ich sehe es nämlich so wie du, aber ich kann es auch nicht so genau schärfen werden.
Ja, genau.
Ich glaube, das kreatives Wirkling oder Basteln, trotzdem was anderes ist, als Kunst zu schaffen.
Nicht unbedingt jetzt, weil Kunst von Können kommt,
sondern einfach weil viele verschiedene Faktoren damit rein spielen,
geben wir auch im Laufe der Folge auch mal behandeln und besprechen.
Aber ich würde eine Unterscheidung zwischen kreativen Tuen oder kreativen Techniken und Kunst schaffen machen.
Genau so wie ich Kunsttherapie, weil ich mal bei einem Seminar und einer hat ganz klar gesagt,
nein, Kunsttherapie ist keine Kunst.
Und mich hat das so wütend gemacht, wenn man da hat, natürlich kann das sein.
Ganz der Art Prübewegung ist aus so etwas entstanden.
Aber vielleicht hat er auch recht in einem Punkt,
weil aus Kunsttherapäutischer Arbeit kann Kunst entstehen muss aber nicht.
Sie ist nicht zungenermaßen immer Kunst.
Kunst, genau.
Also immer wieder wird das Konzept von Kunst auf den Kopf gestellt,
immer wieder nimmt Kunst neue Formen an.
Ja, neue Formen.
Ja, ja.
Wo geht das hin?
Zum Beispiel der italienische Künstler Pierre Romantzoni fühlte im Jahr 1961 jeweils 30 Gramm
seiner eigenen Fikaliens in 90 Dosen und verschloss diese Geruchsfest.
Die Dosen wurden einzelnen von 1 bis 90 durchnummeriert
und mehr Sprache mit Märder, Dartista oder auch Künstler Scheiße beschriftet.
Also man muss sich so kleine Konzerven Dosen vorstellen, wie als wenn du jetzt da den Mais im Supermarkt kaufen würdest,
diese flachen kleinen Konzerven Dosen.
Die Dosen verkaufte der Künstler schließlich zum damals aktuellen Goldpreis für eben 30 Gramm.
Das war damals ca. 37 US Dollar.
Gefallen hat das freilich nicht ein.
Aber wer oder was bestimmt, was Kunst sein darf und was nicht.
Ich habe übrigens diese Künstler Scheiße schon mal bewundern dürfen.
Nämlich im Mailand, im Museum für moderne Kunst, da gibt es eine dieser 90 Dosen.
Aber ist die geöffnet?
Nein, das ist verschlassen.
Aber tatsächlich habe ich gelesen, dass ein Kunstsamler, der im Besitz zu einer Dose war oder ist,
mal so neugierig war und die geöffnet hat, um zu schauen, was da wirklich drinnen ist.
Es war tatsächlich Kalien drinnen.
Und nur war die Dose dann halt geöffnet und so wurde daraus ein neues Kunstwerk.
Die geöffnete Dose.
Aber nicht der Künstler Scheiße.
Intendiert.
Nein, nein, nein.
Relektives schaffen.
Gut.
Also, es schaffen wenn sie das.
Manchmal ist es auch so, dass ein Kunstwerk per se nicht als solches erkannt wird.
Beziehungsweise versehentlich beschädigt oder gar weggeworfen vernichtet wird.
Das passiert jetzt zum Beispiel eine Arbeit von Josef Boys.
1986 hat der Hausmeister, der Düsseldorfer Kunstakademie,
Boys Kunstwerk Fettecke aufgekratzt und damit zerstört.
Also, woher weiß man das Kunst?
Kunst ist.
Die ewige Frage.
Was interessant ist an dieser Annäckdote?
Du wirst es ja recherchiert haben und auch gelesen haben, dass es der Hausmeister war.
Ich finde, in den Nacherzählungen ist es dann immer die Putzfrau.
Also ganz salopp gesagt.
Eine Reinigungskraft, die sofort mit einer Frau associiert wird.
Also, es war dezidiert von einem Hausmeister, die Rede erspart.
Ich kann es leider nicht mit viel mehr Quellen belegen.
Ja, aber wie sich dann so die Erzählung für Selbstständige.
Hast du noch ein weiteres Beispiel, was schon sehr oft erwähnt wurde?
Ich meine, das mit Boys ist auch schon sehr oft als Beispiel gebracht worden.
Aber es kann ja sein, dass es jemand noch nicht kennt.
Ja, es gibt ein Beispiel, das sogar noch prominenter ist.
Aber es ist eben ein sehr, sehr gutes Beispiel, um dieser Frage noch genauer nachzugehen.
Man ist Kunst, Kunst oder wer bestimmt, was Kunst ist, ein Künstler, der nämlich die Kunst hinterfragte, öfter als einmal, war Marcel Dysson.
Der 1917 für eine Ausstellung, ein Werk mit dem Titel "Fountain", also Brunnen, bei der sogenannten Armory Show in New York anreichte.
Das war so eine riesengroße Kunstshow.
Hierbei handelt es sich, also um Fountain, um ein Beises auf seine Rückseite liegen des Urinales, wie wir es.
Das ist so, wie wir es kennen, dass der Künstler mit Armatt, also Erpunkt-Matt, signiert hatte.
Die Chancen haben also einen Alltagsgegenstand, verendete unsere Wahrnehmung davon, weil es eben auf den Rücken gelegt hat.
Kontextualisierte es neu hing nicht auf der Toilette, sondern wurde eingereicht als Kunstwerk bei einer Ausstellung und erhob es zum Kunstwerk.
In dem Fall mit der Autoschaft, also mit der Unterschrift darauf, auch wenn die Fiktiv war.
Okay, ja. Das hat er gefunden. Es schreibt mir übrigens M-U-T-T.
Mut, Mut, Mut, genau.
Für die traditionelle Kunstaufassung damals, man bedenken 1917, schwierig.
So schwierig, dass es von den Organisatorinnen der Ausstellung abgelehnt wurde.
Es war einfach zu neu, völlig neu. Das muss man wirklich alles wegnehmen, was wir heute kennen, oder um zu sehen, wie. Genau, da muss man sich mal zurück versetzen. Das gab es halt noch nicht.
In die Kunstgeschichte ist das Urinal, aber dennoch aufgenommen worden, und zwar wirklich mit Karachho.
Außerdem habe ich auch mal gelesen, oder, man lässt das öfter übermachselt die Chancen.
Der soll einmal gesagt haben, alles ist Kunst, wenn ein oder eine Künstler, oder Künstlerin,
das behauptet, zitatende.
Aber ist das so, so viel?
Wie wird etwas zu einem Kunstwerk, wenn Kunst zu gut wie jeder Form annehmen kann?
Vielleicht kann man sagen, Kunst ist eine Art sich auszutrücken.
Wir haben schon von der inneren Notwendigkeit gesprochen, oder sich mitzuteilen.
Sie vermittelt uns aber auch eine Idee, ein Gefühl, eine Sichtweise.
Dahinter stecken Künstler*innen, die mit dem Werkzeug der Kreativität und der Fantasie und oft.
Aber halt auch nicht unbedingt immer mit einem gewissen.
Handwerklichen Geschick arbeiten. Oder was meinst du so viel?
Ja, das sehe ich auch so. Allerdings ist der Kunstbegriff durch verschiedene Formen wie
Performance oder Aktionismus, die neuen Medien oder auch KI oder AI, wie's genannt wird,
komplexer geworden. Also ein Künstler, eine Künstlerin entscheidet nicht allein, ob etwas Kunst ist
oder nicht. Ihre Arbeiten müssen sich im Kunstbetrieb erst bewähren. Dauerhaften Kunststatus
erreichen wir aber erst, wenn sie in Publikationen diskutiert werden, in Ausstellungen gezeigt und im
besten Fall im Museums sammlungen aufgenommen werden. Das ist natürlich bei performativer Kunst
schwerer. Vor allem, wenn sie nicht dokumentiert wird und es ums Erlebnis im Moment geht.
Deswegen sehen wir ja oft im Museum eben die Dokumentation, also zum Beispiel diverse
Fotoserien von Performances, von früher. Also es ist eigentlich gar nicht das Kunstwerk per See,
das dahängt, sondern die Dokumentation darüber. Gut, gut, Point, Bärung. Doch es ist schon so,
ich bekam da eine Künstlerin oder Künstler ist, dass du schneller werden neue Arbeiten akzeptiert.
Heute werden teilweise sogar Skizzeln Ausstellungen gezeigt und das eigenständige Werke gesehen, während
sowas zum Beispiel in Zeiten Leonardo da Vincius ein No-Go gewesen wäre. Apropos zu Zeiten Leonardo da
Vincius, der geilt die Kunst von Frauen auch als Seltenheit. Einerseits, weil die Gesellschaft
Patricia Hall aufgebaut war, Frauen andere Aufgaben zu gedacht waren und ihnen der Zugang zu
Akadimien und Gildenverwert blieb. Wir kennen heute die wenigen Namen auch nicht ausreichend,
weil die Kunstgeschichte erhobtsächlich von Männern geschrieben wurde, bis die Kunsthistoreikerin
Linda Nocklin 1971 fragte, "Why have there been no great women artists?" Ein anderes Beispiel,
Fotografie und Film waren im 20. Jahrhundert lange Zeit nicht als Kunst anerkannt und nur zögerlich
werden Werke aus außer europäischen Kulturen in europäischen Galarien und Museen aufgenommen.
Wozu die ganze Kunst bitte schön? Früher war man ja der Ansicht, dass Kunst magische Kräfte habe.
Bei dem Ptolemäern? Bei dem Ptolemäern zum Beispiel. Aber auch im alten Ägypten. Also im alten
Ägypten zum Beispiel war man der Ansicht, dass Kunst den Menschen entdeben nach dem Tod ermöglichen
würde. Ein Hinweis darauf, das fand ich ganz süß, muss ich sagen, ist das alte gyptische Wort für
Bildhauer, das bedeutet quasi übersetzt, er der am Leben erhält. Viele Kunstwerke, die danach
entstanden waren für religiöse Zwecke bestimmt, um Mütten oder Legenden zu erzählen oder um
Gottheiten zu verherrlichen. Ja tausende Lang stand die Kunst vor allem in Zusammenhang mit Religion,
Reichtum oder Macht. Also Kunst als Repräsentation und Legitimation. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde
beispielsweise das Malen durch das Aufkommen neuer Techniken und Materialien billiger. Künstlerinnen
waren nun freier, der Alltag wurde spannend. Neue Methoden kamen auf, man experimentierte mit Farbe und
mit Form und die wurden in Folge dessen selbst zum Thema des Kunstwerkes. Das wiederum führte zur
abstrakten Kunst und so war er da und so fort. Ein Beispiel, was mir da einfällt mit den neuen
Techniken und Materialien, ist er gerade in der Zeit endes 19. Jahrhundert. Mit dem Aufkommen von
Farbtuben waren Künstlerinnen plötzlich mobiler und konnten auch Freiluft. Also wirklich Freiluft und
das war so die Geburtstunde des Impressionismus. Genau, also wirklich Staffel-Lay, Schnappen, Farb-Körferchen.
Ich glaube es war meistens also Körferchen. Raus in die Natur, Staffel-Lay aufstellen und los geht
und Impressionen anfangen. Genau. Die Ansichten darüber, was alles Kunststand kann, haben sich wie gesagt,
immer wieder verändert. Was wir heute als Kunstwerk wahrnehmen, war ursprünglich vielleicht nie als
solches gedacht. Verschiedene Kulturen haben außerdem unterschiedliche Vorstellungen von Kunst oder
vielleicht sogar auch gar keine. Da habe ich da noch ganz kurz einen wichtigen Moment auch in der
Kunstgeschichte erwähnen und zwar eben in der Renaissance. Gerade um 1500, sagen wir mal, kam ein
neues Selbstbewusstsein für die Künstlerinnen, weil eine Besinnung auf die Menschen, Humanismus,
ja, gegeben war in der Zeit und da haben dann Künstlerinnen auch begonnen, ihre Werke zu
signieren und da wird es dann auch quasi die Entwicklung vom Handwerker von der Handwerkerin,
sehr seltener zum Künstler vollzogen. Und langsam aber sicher kommt der Stein ins Rollen hin zum
Künstler Genie, dass dann später in den Mittelpunkt rückt. Und dann wird er verworfen wird.
Genau. Romantisiert und wieder, ja, Romantisiert. Romantisiert. Ja, also ich finde Kunst, Kunst kann
Dingen Bedeutung verleihen, eine Botschaft für Mitteln-Geschichten erzählen, etwas von uns
widerspiegeln und noch viel, viel mehr. Wir lernen von Kunst, zum Beispiel über unsere Vergangenheit,
über unsere Geschichte, aber auch über unsere Gegenwart. Das ist so der Aspekt, der mich irgendwie
so fasziniert, überlebensweisen, verschiedene Kulturen können wir lernen, über unterschiedliche
Blücke auf die Welt. Also ich finde, das ist immer so, also für mich jetzt persönlich so ein Augenöffner.
Und das meiner Meinung nach schönste an dem Ganzen, wenn wir Kunst betrachten oder konsumieren oder
wir auch immer mal sagen möchte, dann löst das irgendwie immer irgendwas aus in mir, in uns.
Oder? Es spüht sicherlich nicht jede Person gleich, sage ich auch, gelesen, dass manche das
stärker empfinden und manche nicht. Aber bist du der Meinung, dass du Kunst dafür live sehen
musst, um so zu empfinden? Also jetzt zu spontan beantwortet, glaube ich schon, dass ich mehr
Gänsehaut-Momente habe, wenn ich vor dem ominösen Original stehe. Ja. Aber ich kann, ich kann es zum
Beispiel auch online genießen. Ja, aber ich glaube so, als auch wieder persönlich am Abend auch so dieser "Wow!" Momente habe ich vor dem Ding.
Schauen wir uns an, warum das so sein. Schauen wir sich das an. Sehr oft wird nämlich über die
Wichtigkeit von Vermittlung vor dem Original diskutiert oder nicht Vermittlung, sondern einfach die
Beschäftigung mit dem Original diskutiert und besprochen. Und auch wir wurden schon, wir Instagram dazu befragt.
Braucht es immer das Original. 2011 veröffentlichte der deutsche Museumspunkt "Schule@ Museum". Dort heißt es,
dass die Institution-Museum folgendes liefern kann. Originale Präsenz des Gegenstandes. Dominanz der
authentischen sinnlichen Erfahrung. Da darf ich so krass betonen, weil ich das ganz gar belastig finde. Und
bestauern und bewundern Fokussierung des Sinnlichen. Sehr viel Sinnlichkeit auf einen Wurf.
Dafür, dass wir meistens dazu angehalten sind, nur unseren C-Sinn zu getrauchen. Aber in Irgendwo war es scheint da dran zu
sein, an der Echtheit einer Sache. Du schüttest den Kopf, weißt nicht, immer nur um Sehen geht. Es gibt ja auch verschiedene. Kunstformen,
aber du hast es ja schon sehr schön beschrieben in Avi-Austellung. Ja, stimmt, stimmt. Da war nämlich auch dieses
Gesamterlebnis etwas, was die sehr geprägt hat. Und das ist eine gewisse Aura gibt. Das ist so die Echtheit einer Sache.
Und diese Aura die werden oft in Zusammenhang genannt. Ein Begriff, den wir auch in unserer Insta-Story einfach mal so fallen lassen haben
und nicht weiter besprochen haben. Und ich würde sagen, das holen wir jetzt nach. Sophie, tell us more.
All righty.
Autentizität, Echtheit und Originalität sind Konzepte, die eng mit der Institution Museum verbunden sind. Wir erinnern uns. Abermals.
Ich liebe es.
Nach der Eikam, das heißt, wir erinnern uns. Nach der ich bräuchte eigentlich noch so ein zentlere Stock, wo ich dann irgendwo hintippe damit. Und wir erinnern uns. Nach der Eikam Definition ist, dass die Aufgabe von Museen, das Materielle und im Materielle erbe, der Mensch hat zu bewahren, zu erforschen und auszustellen.
Dinge im Museums Kontext fungieren als Vermittler zwischen der unsichtbaren Weltsch, der vergangenheit und einer sichtbaren Weltsch.
Der gegen Wort soll das Jingle singen.
Ich weiß gar nicht, warum ich gerade so mutig bin, so singen, das ist normal.
Ich höre dann.
Heute ist Sophie's Tag.
Als Dinghaftezeit zeigen, vermitteln sie laut Gottfried Korf, Volkskundler und Kulturwissenschaftler.
Zwischen der Zeit, aus der sie kommen und der Gegenwart, in der sie ausgestellt sind.
Hier wird oft der Begriff der Aura ins Spiel gebracht.
Der wiederum wurde erstmals von Walter Benjamin in seinem bedeutenden Aufsatz, das Kunstwerk im Zeitalter der Reproduzierbarkeit von 1936, wie folgt, beschrieben.
Ich zitiere, als sonderbares Gespinst von Zeit und Raum erscheint.
Er geht davon aus, dass durch technische Entwicklungen diese Aura zerfällt oder dass es einen Verfall gibt, diese erratischen Wahrnehmung.
Genau, quasi so je öfter, ein Original, apfotografiert kopiert wird.
Dass du mehr geht diese Magie nahen.
Aura verloren. Wie man es halt nennen möchte.
Ich meine, Vermittlung muss nicht vor dem Original stattfinden, aber ich würde immer das Original vorziehen, wenn möglich.
Der erste Direktor der Hamburger Kunsthalle hat gesagt, muss sehen als Bildungsstätten sind eine wichtige Ergänzung, weil sie zu den Dingen führen oder von den Dingen ausgehen.
Es hat mir irgendwie ganz gut gefallen, weil es wieder um die Echtheit, um die Originalität geht. Und ich liebe das Wort "Ding".
So gesehen auch, dass diese Dinge, die in den Museen ausgesteilt sind, auch wirklich originaler.
Also, die Echten Dinge sind, sind zentiert, dass sie alles keinen Sinn.
Dieses Gerücht hält sich nämlich hart und erkickt, dass Museen keine Original präsentieren, sondern sie unter Verschluss halten oder längst an reiche Gönne verkauft hätten.
Haben ein paar Leute zu viel zu viel Romane gelesen.
Das glaube ich aber auch. Eine Frage, die uns über unsere Community erreicht hat.
Ich kann nur so viel sagen, wenn ein Museum ordentlich arbeitet, schreibt es bei einer Reproduktion Replik oder Faximile dazu.
Genau, und das hat ja oft auch Gründe, warum dann so ein Replik oder eine Faximile ausgestellt wird und nicht das Original.
Darf ich ein Beispiel nennen? In der Albertina und der Hase.
Der tolle Feldhase von Albrecht Dürer, der zum meisten Zeit als Faximile in den dortigen Prunkräumen ausgestellt wird.
Diese Zeichnung ist so fragil, dass die nur, gar nicht mehr innen, aber alle paar Jahre nur ausgestellt werden darf.
Aber es wäre ja irgendwie blöd, wenn man dann irgendwie nur alle paar Jahre die Chance hätte, zumindest ein Abbild von diesem Kunstwerk zu sehen.
Ja, aber immer wenn ich in der Albertina bin und war, stand niemand davor vor diesen Hase.
Also irgendwie ist es sicherlich eine Sache der Vermarktung, wenn das Original da ist, aber man liest Faximile und ist sofort nicht interessiert.
Ja, aber das ist spannend, ja, das ist richtig spannend.
Eine weitere Frage aus unserer Community hat uns zum Thema Person und Kunstwerk erreicht und zwar was Künstlerinnen dazu sagen,
dass jetzt immer häufiger davon gesprochen wird, die Person vom Kunstwerk zu trennen.
Gabs, mehrere Fälle in der Geschichte hast du der Gedanken dazu, Sophie?
Ich habe total viele Gedanken zu dem Thema und jetzt nicht nur auch auf dem Bereich der billenden Kunst, sondern das ist tatsächlich eine Frage, über die ich sehr glücklich bin,
weil es in der Frage ist, die ich mich im privaten sehr oft frage.
Auch so vor allem im Bereich Musik oder Literatur oder Film.
Und ich habe irgendwie auch das Gefühl, das wird immer aktueller, so viel länger.
Aber in der billenden Kunst und jetzt dabei unserem Thema zu bleiben, gibt es klassische Beispiele wie z.B. Otto Müll, der Aktionskünstler.
Österreichischer.
Genau, der ja in den 70er-Jahren mit seiner sogenannten Kommune und der Freinseksualität unter Anführungsstrichen für Vorhore gesagt hat und in den frühen 90er-Jahren dann ins Gefängnis kam wegen Pettophilie im Endeffekt.
Und da gibt es natürlich bis heute oder vor allem heute einfach die Frage, soll man das ausstellen von dem oder nicht.
Wobei mit zwei Aspekte einfallen.
Wir können jetzt nicht unbedingt auf Otto Müll bezogen, aber wir können generell nicht voraussetzen, dass Menschen aus der Vergangenheit genau so denken und handeln.
Das falsche ist klar und das zweite ist Känselkalt.
Das oft nicht unbedingt das Ideal ist.
Also was ich gut finde, ist auch wieder eine persönliche Meinung.
Ich finde den Kraman ja ruhig ausstellen.
Aber kontextualistisch.
Und das ist finde ich ganz wichtig.
Darüber haben wir auch mit ümit in der letzten Folge gesprochen dem Ding einen Namen geben.
Es benennen und es thematisieren.
Sagen wie sie es.
Sagen wie sie es.
Ja.
Es finde ich gut, wenn man das so hand habt.
Weil das ist wichtig.
Ohne kontextualisierung finde ich es dann wieder fragwürdig.
Ich glaube ich.
Weiteres Beispiel ist mir dazu auch eingefallen ist wäre Pablo Picasso den vielen Menschen kennen, vielen Menschen schätzen.
Wie soll ich sagen?
Er hat einen sehr missbreuchlichen Charakter vor allem gegenüber Frauen.
Vor allem gegenüber Lebensabschnitzpartnerinnen und Ehefrauen und Freundinnen.
Da gibt es ein wirklich wunderbares Buch von einer seiner Frauen.
Oh, nein sie waren gar nicht verheirete Tourligung Lebenspartnerin François Gilo,
einer Malerin und Grafikerin.
Die lange Zeit im Schatten ihres Partners stand.
Und die glaube ich so nach rund zehn Jahren einfach die schnaurze Vollhatte.
Das war die einzige den verlassen hat.
Ist das richtig?
Hab ich auch mal gehört, dass es breit stecken, quasi. Und die dann halt in seinem Buch.
Ich glaube, es heißt, Leben mit Picasso kann ich wirklich empfehlen.
Ja, kein gutes Hahn ihm gelassen hat.
Und da sieht man sich mit Situationen konfrontiert, in denen man sich dann denkt.
Wow, so einer war das also.
Muss man, soll man, kann man, darf man Autor und Kunstwerk trennen oder?
Man die Frage hat sich tatsächlich auf die Künstler*innen bezogen.
Also wir haben jetzt von einem Standpunkt bis jetzt diskutiert,
wie es von uns für uns ist auf diese Situation,
wie das Künstler*innen sehen können, wenn ich beantwortet habe.
Genau, das müssen die, die jetzt Leben selbst tun.
Das kann jetzt auch nur ein Titar z.B. von der Künstlerin Duis Bourgeois bringen.
Und zwar zu dem Thema, wer sie ist.
Und sie sagt, ich bin nicht, was ich bin.
Ich bin, was ich mit meinen Händenschaffer.
Also, finde das ist schon eine sehr starke Verbindung zwischen dir als Person
und dem, was sie schafft.
Also wir können uns, wir müssen es auf dem lassen.
Und eben den Künstler*innen überlassen, wie sie diese Trennung empfinden,
eben als Entlastung oder als Beleidigung oder etwas ganz anderes.
So, wie wichtig ist Kunst für dich?
Aber Kunst ist ein sehr wichtiger Bestandteil in meinem Leben.
Aber vor allem auf der persönlichen Ebene.
Also ich kann mich als Kunsthistorikerin,
kann ich mich sehr gut trennen von Kunst,
wenn ich mal keine Lust mehr habe.
Und mir denken, was ist denn das eigentlich für ein Luxusgut?
Manchmal, tatsächlich.
Aber so auf persönlicher Ebene als Private Sophie hilft mir Kunst.
So eine tolle Bereicherung.
Bei mir hat es ganz, ganz viel auch mit,
also hat eine ganz persönliche Begründung so auch wirklich auf emotionaler Ebene.
Je nach Gefühlslage und je nach dem,
was ich damit machen möchte, mit meiner Gefühlslage,
da drängen oder so richtig durchfühlen,
kann Kunst mir dabei helfen,
die Gefühle entweder eben wegzuschieben und da den Tellm ich zu kern.
Als Ablenkung auch,
oder auch die Gefühlslage zu verstärken.
Positiver als auch negative Gefühle.
Weil ich das grad brauche, zum Beispiel das Gefühl.
Also deswegen sage ich, sie hilft mir.
Und da bin ich auch sehr dankbar dafür,
wie wichtig ist dir Kunst?
Ich würde sagen, sehr wichtig.
Auch wenn eigentlich Kunst, das sehr oft gelesen jetzt,
so zitate, dass man das Kunst eigentlich für nichts Gutes in Wirklichkeit,
aber jeder braucht es irgendwie irgendwie.
So wie ein Entlebensedix hier,
das mal jetzt nicht unbedingt gut zu leben,
notwendigerweise braucht für die Existenz, sagen wir so.
Ich würde gern angeregt durch ein Buch das Ganze beantworten
und zu einem Buch,
dass wir bei der Vorbereitung der Folge sehr geholfen hatten,
nämlich was ist Kunst?
27 Fragen und 27 Antworten von der Fundation Beiler.
Ein Leben ohne Kunst könnte so aussehen.
Es gäbe zwar Geräusche und Töne, aber keine Musik.
Es gäbe zwar Buchstaben und Wörter,
aber keine Erzählungen, Gedichte oder Romane.
Es gäbe bewegte Bilder, aber keine Filme.
Es gäbe Farben und Materialien, aber keine Zeichnungen und Gemälde.
Es gäbe Formen und Werkstoffe, aber keine Skulpturen.
Une Kunst würde in den Menschen die Sprache fehlen.
Und sie könnten ihren Gefühlen, Erinnerungen und Gedanken
vielleicht nur ungenügend Ausdruck verleihen.
All die unschätzbaren Werkkelt der Vergangenheit hätten wir nie gesehen
und die Menschen würden über sich und andere wenig erfahren.
Was den vielen unseren Bereichen des Lebens schwierig zu erreichen ist,
Beglückung und Vollendung, das wird in der Kunst möglich.
Immer wieder.
So wird mich, so wird's in diesem Buch beschrieben.
So viel.
Hiermit kommen wir zum Ende.
Ich kann es nicht fassen, der ersten Staffel.
Wow!
Bis zum und immer weiter.
Nein, es soll ja in unserer Zeit eine Staffel noch tiefer in die Materie gehen, welche Materialien verwenden Künstler ihnen zum Beispiel.
Hier, was glaubst du, Sophie, welche Farben werden von Künstler ihnen am häufigsten verwendet?
Laut Verkaufszahl.
Blau und rot.
Weiß.
Ich komm schon näher.
Weiß.
Klar.
Jetzt.
Weiß.
Wenn man weiß, er ist klar.
Ja, auch als Grundierung zum Beispiel.
Schwarz.
Gelb.
Weil mit Gelb lassen sich auch viel mischen.
Also gerade wenn man zum Beispiel Blau und Gelb mischt, erhält man grün.
Genau.
Und dann kommen natürlich die Grundfarben.
Blau und rot.
Was schließt ein Zeifrag zum Nachdenken für uns alle?
Wo hat es zu den ersten Kontakt mit Kunst, also deine eigenen oder die von jemand anderen?
Meistens ist das in der Kindheit, vielleicht kann man auch ein bisschen zurückdenken.
Und welches Erlebnis mit Kunst hat dich nachhaltig beeindruckt und vielleicht auch noch warm aus, ganz ganz früllen Zeiten?
Also auch wenn das die letzte Folge dieser ersten Staffel im Kunstgeschichten ABC ist.
Wir melden uns wieder.
Du, liebe Zuhörerin, liebe Zuhörer, wirst uns vorerst nicht los.
Wir melden uns in Bilder.
Bis dahin Zöger, bitte nicht uns zu schreiben.
Falls irgendeine Frage unbeantwortet geblieben ist.
Oder dir etwas unter den Medien berühmt.
Am besten mit Instagram.
Kunstgeschichten.
Hopp, hopp.
ABC.
Bis bald.
Bis bald.
Ciao.
Ciao.
[Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Seit mindestens 45.000 Jahren schaffen Menschen Kunst, wobei das früheste bekannte figürliche Werk aus Sulawesi zeigt, dass bereits prähistorische Künstler bedeutende Arbeiten schufen.
Die Definition von Kunst verändert sich laufend – von einem Begriff für Handwerk über „Können“ hin zu einer Notwendigkeit, die ein kreatives Ausdrucksgewicht auslösen kann.
Kunst ist nicht automatisch von der Person des Künstlers getrennt; viele Künstlerinnen betonen, dass ihre Identität und ihr Werk eng miteinander verbunden sind.
Künstlerische Arbeiten werden durch Kontextualisierung, Dokumentation und öffentliche Anerkennung als Kunst anerkannt, nicht automatisch durch die eigene Erstellung.
Historisch wurden Frauen und kulturelle Unterschiede systematisch marginalisiert, was die Kunstgeschichte beeinflusst hat und erst durch feministische und transkulturelle Reflexion korrigiert wird.
Die Echtheit und die physische Präsenz von Originalen in Museen spielen eine wichtige Rolle, da sie eine besondere Aura und Sinnlichkeit vermitteln.
Neue Formen wie Performance oder KI erfordern eine differenzierte Auffassung von Kunst – der Status als „Kunstwerk“ entsteht durch Diskussion und Ausstellung.
Kunst verleiht Bedeutung, vermittelt Gefühle und hilft, persönliche Emotionen zu verstehen, was sie zu einem zentralen Bestandteil des menschlichen Lebens macht.
Summary:
000 Jahren existiert. Das früheste bekannte figürliche Werk stammt aus Sulawesi und zeigt, dass die menschliche Kreativität bereits in der Prähistorik präsent war. Die Definition von Kunst hat sich entwickelt von einem einfachen Begriff für „Können“ hin zu einer inneren Notwendigkeit, die Künstlerinnen treibt, um kreativ zu sein.
Die Trennung von Person und Kunstwerk ist umstritten – viele Künstlerinnen betonen, dass ihre Identität und ihr Werk untrennbar miteinander verbunden sind. Historisch wurden Frauen und kulturelle Vielfalt oft ausgeschlossen, was die Kunstgeschichte beeinflusst hat. Museen spielen eine zentrale Rolle, indem sie Originalwerke bewahren und die Echtheit und Aura von Kunstwerken vermitteln, was eine tiefgreifende, sensorische Erfahrung ermöglicht.
Neue Medien, wie Performance oder KI, erfordern eine umfassendere Anerkennung, da Kunst erst durch Ausstellung und Diskussion einen dauerhaften Status erhält. Kunst ist nicht nur ästhetisch, sondern leistet eine zentrale Rolle bei der Ausdrucksfähigkeit von Gefühlen, der Erinnerung und der persönlichen Entwicklung. Ein Leben ohne Kunst wäre ohne Musik, Erzählungen, Filme, Skulpturen und die Möglichkeit, Gefühle zu erkunden – es wäre eine Welt ohne emotionale und kulturelle Tiefe.
Die Arbeit der Kunstgeschichten-HBC zeigt, dass Kunst nicht nur ein ästhetisches, sondern ein existenzielles und emotionaler Bestandteil des menschlichen Lebens ist.
FAQs
Seit mindestens 45.000 Jahren schafften Menschen Kunst. Das älteste bekannte figurative Kunstwerk wurde in Sulawesi (Indonesien) entdeckt und zeigt ein Entschwein.
Der Begriff 'Kunst' leitet sich vom Wort 'Können' ab und bedeutet ursprünglich eine Fähigkeit oder Geschicklichkeit. Heute wird Kunst als Ausdruck einer inneren Notwendigkeit oder einer emotionalen Bewegung verstanden.
Nein, nicht immer. Manche Kunstwerke werden als Replik oder Faximile ausgestellt, weil das Original zu fragil oder schwer zu bewahren ist. Beispielsweise wird die Zeichnung von Albrecht Dürer in der Albertina als Faximile präsentiert.
Die Echtheit bezeichnet die Authentizität eines Kunstwerks oder Objekts. Sie ist eng mit der Aura verknüpft und vermittelt ein besonderes, sinnliches Erlebnis, das durch das direkte Sehen des Originals verstärkt wird.
Ja, man kann Kunst auch online oder durch Dokumentationen wie Fotografien genießen. Allerdings führen viele Menschen zu intensiven, 'Gänsehaut'-Momente, wenn sie das Original direkt vor sich haben.
Die Trennung wird diskutiert, weil Künstlerinnen in der Vergangenheit oft missbräuchlich waren. Künstler*innen wie Picasso haben negative Charaktere, was Fragen aufwirft, ob man als Künstler*in und als Person trennen soll oder nicht.
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