#11 - Das Ende der Mehrfachagenten: Warum Führungskräfte jetzt Makler werden | IBEH-HMHR!
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Der Podcast diskutiert die These, dass Mehrfachagenten – also Handelsvertreter mehrerer Gesellschaften – schneller vom Markt verschwinden könnten als Einfirmenvertreter. Die Sprecher, selbst ehemalige Mehrfachagenten, erklären ihre damalige Entscheidung für diesen Status: Sie wollten Kunden eine breitere Produktauswahl bieten und glaubten an den Produktauswahlprozess ihrer Vertriebe. Heute sehen sie jedoch, dass Makler den gesamten Markt abdecken und somit die beste Lösung für Kunden sind. Der entscheidende Wandel kam mit Maklerpools, die ab etwa 2020 strukturierte Abrechnung über mehrere Ebenen anboten. Dadurch konnten Vertreter ihre Teams mitnehmen und ähnliche Systeme wie in Strukturvertrieben nutzen, aber mit höherer Vergütung und echter Unabhängigkeit. Frühere Mythen, dass Makler isoliert und verwaltungsintensiv seien, werden widerlegt. Maklerpools zielen gezielt auf junge Talente aus Strukturvertrieben, um das Demografieproblem der Branche zu lösen. Diese Entwicklung führt laut den Sprechern dazu, dass Mehrfachagenten zunehmend überflüssig werden, da Maklerpools alle Vorteile bieten – Community, Karriere und bessere Produktauswahl – ohne die Einschränkungen der Vertreterbindung. Die Diskussion zeigt, dass der Markt sich klar in Richtung Maklerschaft bewegt.
Warum Mehrfachagenten schneller verschwinden könnten
jetzt
aus, kein Ruf im Keller, kein Positionsverlust, kein Schein von Unternehmer sein, Wer Podcast zeigt, es geht und der Firmenwert bleibt ein.
Sprecher*in 2
Dann heiße ich euch alle herzlich willkommen zu unserer nächsten Podcast Folge Ich bin ein Handelsvertreter, holt mich hier raus.
Der Finanzunternehmer Podcast und wir haben heute wirklich.
Ich ich persönlich für ein spannendes Thema.
Der Fall der Mehrfachagenten, das ist erstmal so weit hergeholt, aber am Ende des Podcasts werdet ihr verstehen, was wir damit meinen und vor allen Dingen, warum es eine logische Schlussfolgerung dessen ist, wie der Markt sich aktuell entwickelt und ich würde sogar direkt einsteigen und den Maurice an der Stelle einmal bitten.
Wir haben mir vielleicht eine ersten Gedanken diesbezüglich zuzuteilen.
Sprecher*in 3
Ja, ich begrüße Euch auch erstmal alle herzlich.
Vielleicht sollten wir erstmal kurz noch mal etwas weiter ausholen.
Also ein Mehrfachagent ist ja im Gegensatz zu einem ausschließlichkeitsvertreter jemand, der sich bewusst dazu entschieden hat zu sagen, aus welchen Gründen auch immer, also manche befinden sich ja bewusst in der Wahl, dass sie sagen, ja klar, ist mir bewusst, dass ich auch mehrere Gesellschaften vermitteln könnte, aber.
Aber aus meinen persönlichen Gründen habe ich es für mich, für meine Kunden oder auch für mich entschieden, dass es sinniger ist, nur diese eine Gesellschaft zu vermitteln.
Und der Mehrfachagent ist dann halt auch ein Vertreter, aber er ist ein Vertreter einer Gruppe an Gesellschaften, er ist immer noch nicht unabhängig, kann nicht alles anbieten, häufig wird hier immer so dargestellt, dass ein Mehrfachagent sich unabhängig nennt statt ungebunden, aber es ist noch mal ein Unterschied, da ja ein Mehrfachagent auch immer ein Handelsvertreter ist.
Und kein unabhängiger Makler sein kann.
Und ja, deswegen also was wir erstmal so als These, glaube ich in den Raum aufstellen ist, dass wir im Vorfeld zu diesem Call vermutet haben, dass es eventuell darauf hinauslaufen könnte, dass die klassischen Mehrfachagenten, die jetzt für irgendwelche Strukturvertriebe tätig sind.
Tatsächlich sogar viel eher sich vom Markt verabschieden werden, als es vielleicht der typische Ausschließlichkeitsvertreter tut.
Und wollten mal gemeinsam darüber sprechen, woran das eventuell liegen könnte.
Vielleicht liegen wir ja auch komplett falsch, vielleicht kommen wir am Ende zu der Erkenntnis, dass auch sehr viel dagegen spricht, aber das war jetzt erstmal so eine These, die wir in den Raum gestellt haben und dafür gibt es auch diverse Gründe, die wir gleich einmal nennen wollen und darauf gleich eingehen wollen zusammen.
Sprecher*in 2
Okay sehr stark.
Unsere Gründe für den Mehrfachagenten-Status und seine Grenzen
Du hast gerade gesagt, wir machen mal kurz eine Rolle rückwärts und sprechen einmal generell über den den Mehrfachagenten, über den Einfirmenvertreter und um die Dreierkette zu beenden oder zu komplementieren, haben wir auch den Makler, das ist ja im Grunde genommen diese 3 Konstellationen, diese 3 Möglichkeiten hast du ja rein rechtlich auch, um dich bei der Handelskammer eintragen zu lassen, genau.
Wo fangen wir an?
Wollen wir mit dem Agent oder mit dem Einfachvertreter beginnen?
Wollen wir eine kurze Erklärung hierzu oder wollen wir direkt in den in den Einstieg gehen?
Der Fall des Mehrfachagenten.
Sprecher*in 3
Wir können ja mal alle erzählen, warum wir uns dafür entschieden hatten, weil wir haben ja, was wir gemeinsam haben, ist, wir sind ja von Anfang an damals mehrfachagenten gewesen, bevor wir Makler wurden und was eure Beweggründe dafür waren, ganz kurz zusammengefasst in ein paar Sätzen.
Bei mir war natürlich ganz am Ende einfach der Punkt, dass ich einmal vertrieblich mir gedacht hab, dass es für den Kunden natürlich viel, viel besser ist.
In meinen Augen damals subjektiv, dass ich dachte, dass wenn ich dem Kunden nicht nur immer dasselbe Produkt anbiete, ich ihn ja viel besser beraten kann, viel mehr auf seine individuelle Situation eingehen kann und dass das ja besser ist für den Kunden.
Jetzt hab ich aber auch schon mit vielen Ausschließlichkeitsvertretern gesprochen, die genau das wiederum als Nachteil darstellen.
Weil die sind zum Beispiel der Meinung, sei mal dahingestellt, ob es jetzt richtig oder falsch ist, sind der Meinung, dass gerade wenn du nur ein Produkt hast und du das in und auswendig kennst, du es dann viel besser den Kunden beraten kannst, weil du es ja super kennst, als wenn du alle Produkte zur Auswahl hast, weil da irgendwie auch immer so dieser Mythos herumläuft.
Ja der, der mehr Produkte zur Auswahl hat, verkauft ja trotzdem immer ein und das gleiche Produkt.
Auch wenn wir alle aus unserer Mehrfachagentenzeit wissen, dass es nicht zwingend immer der Fall ist.
Klar, in der Altersvorsorge hat man ein bisschen engere Auswahl, weil da ist das nicht immer berufsabhängig, wie es jetzt vielleicht in Biometrie oder so was der Fall ist.
Aber wir wissen, das ist grundsätzlich nicht so, aber das sehen halt viele so.
Und ja, wie wir mehrfachagenten, ihr werdet das ja gleich bestätigen können oder einen anderen Grund dafür nennen können, aber ich dachte, dass es nicht nicht nur vertrieblich besser ist, sondern auch für den Kunden, wenn man ja halt eine Gruppe an Gesellschaften zur Auswahl hat.
Noch kommt dazu, dass uns ja damals immer erzählt wurde, wir haben hier diesen heiligen Produktauswahlprozess und deswegen wurde ja ursprünglich mal sich der gesamte Markt angeschaut und jetzt haben wir die besten daraus.
Dass wir damals noch nicht so richtig gut wussten, wie dieser Produktauswahlprozess überhaupt funktioniert und dass eben nicht nur die faulen Äpfel aussortiert werden, das war einem natürlich von Anfang an damals noch nicht so bewusst.
Aber das wusste man ja damals nicht.
Und ja, aus diesen Gründen haben wir uns ja dann, ich spreche jetzt mal für euch und ansonsten widerspricht mir gleich, haben wir uns ja dafür dann entschieden zu sagen, ja, wir machen das ganze Business jetzt eben nicht in der Ausschließlichkeit für irgendeinen Finanzvertrieb, sondern eben als Mehrfachagenten.
Sprecher*in 2
Der also ich kann mich dem anschließen.
Ähnliche Gründe waren es am Ende des Tages noch wirklich bei mir.
Ich hatte damals nicht die Möglichkeit und nicht die große Auswahl, aber ich habe mir im Nachgang habe ich mir, ich sage jetzt mal das gesamte Thema schön geredet, dass ich gesagt habe, es macht natürlich mehr Sinn, ungebunden beraten zu können mit einer größeren Palette an an Produkten, als wenn man natürlich nur ein Mann Vertreter ist.
Das ist in meinen Augen logisch und klar gewesen.
Nichtsdestotrotz kenne ich jetzt natürlich oder seit einigen Jahren auch schon die Variante, dass du als freier Versicherungsmakler tätig bist und du den kompletten Markt auch einfach zur Auswahl hast.
Und ich kann am Ende des Tages sagen, im Grunde genommen ist es für den Kunden immer am besten, eine freie Auswahl zu haben und nicht einfach nur mehrere Anbieter, die Du in deinem engeren Portfolio hast.
Und logisch.
In der Situation, in der du dann bist oder warst bei uns war es ja der Strukturvertrieb als Handelsvertreter.
Da wurde dir am Ende des Tages natürlich nur das zur Verfügung gestellt, was im Rahmen deines Vertrages zur Verfügung stand, mehr nicht, und links und rechts konntest du auch nicht wirklich frei entscheiden oder frei auswählen und von daher kann ich einfach nur sagen, in dem Moment war es natürlich eine schöne Möglichkeit zu sagen, ich habe.
Mehrere Produkte zur Auswahl, mehrere gute Produkte zur Auswahl, die jemand anderes ausgewählt hat.
Ob sie an der Stelle in diesem Moment gut waren, konnte ich zu der Zeit nicht zu 100% bewerten.
Jetzt kann ich es vor 23 Jahren konnte ich es auch, aber nichtsdestotrotz was ich damit sagen will ist, dass in diesem Moment diese Auswahl als sinnvoll und logisch klang und von der war da aus habe ich das aus einer positiven Haltung auch gesehen und empfunden.
Wie Maklerpools den Markt mit strukturierter Abrechnung verändern
Ich kann ja mal den den Abschluss machen, weil die Punkte habt ihr jetzt zum Großteil schon genannt.
Ich muss sagen, ich war ja damals noch viel in der Eigenberatung, auch heute noch viel in der Eigenberatung.
Mich hat es immer genervt, gewisse Produkte die einfach der Vertrieb ausgeschlossen hat aufgrund von Verwerfungen mit dem Versicherer oder aufgrund von die Zahlen nicht genug Provision, die dann in der Beratung schlecht reden zu müssen, obwohl es eigentlich gute Produkte sind und.
Und ich geb dir auch Recht, Maurice, es ist.
Ich finde auch, dass es glaub ich einfacher ist, wenn man ein großen Laden aufbauen möchte, wenn man nur ein Produkt hat, weil da musst du nicht so viel beibringen und es ist auch einfacher zu erklären, ich glaub fürs Wachstum ist das schon von Vorteil, deswegen ist auch glaub ich der größte Vertrieb ein ein Produktvertrieb in in Deutschland, aber ich würde sagen, dass die Mehrfachagenten zumindest von der Qualität der Ausbildung, weil sie sich halt mit viel mehr Produkten beschäftigen, auch
sehr.
Viel besser ausgebildet sind und deswegen auch meiner Meinung nach einen leichteren Umstieg haben in die Maklerwelt.
Und da ich damals dann festgestellt habe, wir haben uns extrem schwer getan, da in der Partnerakquise irgendwie Leute aus Banken, Versicherungen oder auch aus anderen vertrieben oder auch aus einem Produkt vertrieben zu gewinnen und hab dann einfach mal beobachtet und ich denke mal das ging euch ja in den in euren Vertriebsstrukturen ähnlich.
Dass die ja nie zu uns in den anderen Strukturvertrieb gewechselt sind, sondern immer nur diese Linie in eine Richtung geführt hat.
Wieso eine Ameisenstraße immer in die Maklerschaft und das hat mich einfach interessiert, ne, also ich bin immer ein kognitiver Typ, hab immer die Sachen hinterfragt und wollte dann eben wissen, warum ist das denn so, dass die alle in in die eine Richtung gehen und es keine Bewegung aber in die andere Richtung gibt und wir können ja aus gegebenem Anlass auch sagen, dass es viele andere Leute auch so beschäftigt und die jetzt auch mal da drüber sprechen wollen.
Aber die, die die Frage ist ja, warum ist es so und warum hat es damit angefangen, und das ist ja, glaube ich, auch bedingt in unserem Titel, und da können wir ja mal so ein bisschen die Historie aufrollen, weil es gibt ja auch viel Irrglaube aus der Vergangenheit, wann hat es denn überhaupt angefangen, Maurice, Du bist ja jetzt von uns am am längsten raus aus aus unserer Vertriebstätigkeit in als mehrfach Agent.
Wann hat es denn überhaupt angefangen, dass Maklerpools ein Auge auf junge Vermittler aus vertrieben geworfen haben?
Und warum?
Sprecher*in 3
Das ist eine sehr, sehr gute Frage und gleichzeitig auch der Haupt gleichzeitig.
Auch glaube ich eher so unser Hauptgrund, worauf wir unsere These am Ende stützen.
Und zwar ist es ja so, dass uns früher in unserem Onboarding und unserer Einarbeitung, wie wahrscheinlich in vielen anderen Finanzvertrieben auch, wo man Handelsvertreter ist.
Immer so erzählt wurde.
Ja, es gibt da noch so eine dritte Kategorie an Vermittlern, das sind so diese Makler, aber diese Makler, die Leben alle allein auf ihrer einsamen Insel, die müssen sich dann bei allen Gesellschaften direkt einloggen, haben ganz, ganz viel Verwaltung, haben gar nicht so diese Community, Backoffice, CRM, auch alles mögliche ne wisst ihr ja, alles brauche ich nicht erzählen, also auch auch die Zuhörer wissen ja so das Bild was immer von dem Makler dargestellt wurde und der Punkt ist der, dass.
Das ist ja nicht alles.
Gelogen, vergangen oder historisch betrachtet, weil früher war es ja tatsächlich so, das heißt so, diese ganzen alten Hasen in den Finanzvertrieben, die ja selber mal so groß geworden sind in so einer Zeit, sagen das ja, behaupten das ja, weil sie es in ihrer Zeit so gelernt haben und der Markt früher so war, und dann ist es immer mehr sich dahin entwickelt, dass große Maklerpools entstanden sind.
Die immer mehr von den Dienstleistungen und Mehrwerten in Anführungszeichen ist ja nicht alles immer nur aus Mehrwert sich betrachtet, sondern vieles auch einfach nach Vertrieb.
Aber vieles von dem, was halt die großen Finanzvertriebe den Handelsvertretern angeboten haben, dann die Maklerpools auch immer mehr hatten und häufig ist es auch so, dass viele Maklerpools schon lange abgerechnet haben, aber nicht auf so vielen Ebenen, wie das Halt ein Finanzvertriebskonto.
Und historisch betrachtet.
Darum wurde mir jetzt die Frage gestellt, ich bin jetzt vor 4, viereinhalb Jahren rausgegangen, in die Maklerschaft gewechselt und da war das gerade so.
Ich würde ich meine, so ein vielleicht anderthalb Jahre, dass es in der Maklerschaft plötzlich möglich war, über ein 2 Maklerpools das strukturierte Abrechnung möglich war, also nicht über ein 2 Ebenen mit einer Teilung oder so, sondern wirklich in ja, teilweise über 20 Ebenen und.
Und plötzlich konntest du dein Team mitnehmen, also dass deine Hierarchie, mit der du früher zusammengearbeitet hast, konntest du einem Maklerpool gehen, wenn Du für dich beleuchtet hast, dass es für deine Kunden besser ist, dass es für dich unternehmerisch, für deine Ziele, für euer Team einfach sinniger ist.
Und plötzlich konnte der Maklerpool mit den ganzen Vorteilen, die ein Makler gegenüber dem Handelsvertreter hat, plötzlich aber strukturiert abrechnen.
Und bei mir war es zum Beispiel so, bevor ich gegangen bin damals.
War der Hauptpunkt, der mich bis zum Ende noch gehalten hat.
Das hab ich glaub ich in einer anderen Folge mal erzählt, war der, dass ich dachte, sobald ich jetzt gehe, kann ich diesen Strukturvertrieb nicht mehr machen, ich kann kein Team mehr haben, muss mich um Abrechnung und sowas alles selber kümmern und diese höhere Vergütung, ich wusste damals nicht wieviel höher sie tatsächlich ist.
Ich wusste sie ist höher, aber wieviel höher wusste ich auch nicht, dass ich das alles wieder relativieren würde und sich nicht lohnen würde.
Sprecher*in 2
Und des Aufwands meinst du dann ne?
Sprecher*in 3
Genau also das an Kosten, aber auch am zeitlichen Aufwand.
Auch die Opportunitätskosten, aber auch das Finanzielle, dass am Ende du ungefähr da wieder rausgehst, was du vorher gehabt hättest, dass sich das ja gar nicht lohnen würde.
Und dann kommt es die.
Sprecher*in 2
Meisten ja, haben ne genau.
Sprecher*in 3
Ich stell mal die Frage, wie vielen da draußen geht es noch so die dieses Denken haben, weil sie es nicht besser wissen.
Ja, deswegen das historisch betrachtet Basti.
Demografie als Chance: Maklerpools gewinnen junge Vermittler
Zu deiner Frage, Wo hat das alles mal angefangen, würde ich sagen es hat alles da, ich meine sogar jung DMSJDC war damals der allererste Maklerpool, der damit angefangen hatte mit strukturierter Abrechnung fondsfinanz war dann der zweite Pool der das dann irgendwann gemacht hatte.
Sprecher*in 4
Wann war, wann war das welche, welches Jahr?
Sprecher*in 3
Bin wenn ich mehr, also ich meine damals als ich umgeboardet wurde, hat man mir erzählt, dass das jetzt schon seit ein 2 Jahren gibt und fondsfinanz irgendwann damit auch angefangen hat.
Deswegen schätze ich mal, dass das so ein 2 Jahre her sein muss, bevor ich dann angefangen hatte, weil Fondsfinanz war gerade dabei ist, jetzt auch aufzubauen, aufzuziehen und ich bin quasi in dem zweiten Jahr dann ja mit denen in die Verbindung gekommen, als das aber gerade so im Aufbau alles schon war und schon funktionierte noch nicht so gut wie es heute funktioniert.
Aber es hat schon funktioniert.
Deswegen vermute ich mal, dass es so um 2020 herum gewesen sein muss.
Sprecher*in 4
Also kann man sagen, so kurz vor Corona haben die damit angefangen und dann kann man ja auch allen Kritikern sagen, bis vor Anfang Corona haben die alle Recht gehabt.
Mit ihren und so weiter ne.
Also das hat schon alles soweit gestimmt und deswegen gibt es ja auch diese Mythen, die dann von den Leuten, die damals sich vielleicht da mal mit dem Thema beschäftigt haben, festgestellt, Oh strukturierte Abrechnung geht ja überhaupt nicht und tragen das dann weiter an die Teams und da wir jetzt über einen relativ kurzen Zeitraum sprechen, hat dann vielleicht die Führungskraft unten drunter gesagt, Ah OK, der hat das ja jetzt gerade geprüft.
Haken dran, ich kann wieder mit meinem Tagesgeschäft weitermachen und hat das nie wieder hinterfragt, weil das ist etwas, was ich sehr häufig feststelle.
Sie sagen ja, aber was ist denn strukturierte Abrechnung und so weiter funktioniert das überhaupt?
Ja, das funktioniert, aber das funktioniert halt noch nicht so lange, wie es in Strukturvertrieben funktioniert, deswegen gibt es ja auch gewisse Gesellschaften wie die Stuttgarter zum Beispiel, die immer schon mit Strukturvertrieben gearbeitet hat, die auch in sehr, sehr viele Stufen abrechnen kann, und andere, die das nicht gemacht haben, die nur.
Wenige Struktur Ebenen abrechnen können, sagen wir mal, man möchte sich jetzt direkt da anbinden, aber die Pools können das ja dann in viel, viel größerer und tieferer Ebene.
Deswegen kann man glaube ich diesen Mythos heute auf jeden Fall widerlegen, was aber natürlich glaube ich, auch für die Zuhörer spannend ist, weil diese Frage kriege ich auch relativ häufig gestellt ist.
Warum haben denn Maklerpools überhaupt damit angefangen, das anzubieten und Attraktivität zu schaffen?
Für junge Vermittler, mehrfachagenten, aber auch aus Ausschließlichkeiten, die für die Maklerschaft zu gewinnen.
Sprecher*in 2
Also ich würde mal sagen, logisch, wir haben, wir haben überall in Anführungsstrichen Personalmangel, also ob du das jetzt in der Fachkräftemangel und es wird grundsätzlich immer um die jungen Talente gekämpft und gebuhlt so und 1 muss man ja sagen Strukturvertriebe beziehungsweise diese diese Finanzvertriebe haben ja ein sehr junges Durchschnittsalter, viele dieser.
Finanzvertriebe haben ein sehr junges Durchschnittsalter und das ist ja genau die Zielgruppe, die den großen etablierten Makler, Maklerpools fehlt.
Natürlich können Sie ausbilden, sie können Studium anbieten oder ähnliches, ne das das geht, nichtsdestotrotz fehlt fehlen diesen nicht gerade diese Zielgruppe, diese junge Menschen und wie schaffen es finanzvertriebe, wie schaffen es strukturvertriebe diese jungen Menschen zu gewinnen und natürlich gewinnen sie in aller erster Linie diese Menschen mit mit einer Community, mit einem coolen Beisammensein.
Mit der Möglichkeit, Karriere zu machen, Geld zu verdienen, sich weiterzuentwickeln und ähnliche.
Da gibt es ja ganz, ganz viele Gründe, weshalb das der Fall ist.
Damit will ich nicht sagen, dass das bei den Maklerpools nicht so ist.
Nichtsdestotrotz ist es ja so derjenige, der sich entscheidet, in die Branche zu gehen, geht nie normalerweise direkt den Weg und sagt, ich werde Versicherungsmakler, sondern der beginnt vorab erstmal mit der Tätigkeit irgendwo als Agent, als Versicherungsvertreter in einer Gesellschaft oder sonst so ähnliches oder über einen Strukturvertrieb.
Und daraus ist dann natürlich dieser dieser Weg entstanden, dass die wahrscheinlich natürlich die Zielgruppe gesehen haben und die Möglichkeit gesehen haben, wie sie diese Menschen Best Case gewinnen können und haben.
Ich sag mal die Lauscher und die Möglichkeiten so entwickelt, so auf aufgemacht, dass die, die genau diese, diese, diese Personen auch perfekt angesprochen werden können mit es gibt ne bessere Vergütung mit, es gibt keinen großen Unterschied, du bekommst ähnliches System, ähnliche IT und ähnliches, du kannst dein Team mitnehmen und entwickeln.
Also ich glaube, dass das so die die Ursprünge sind.
Sprecher*in 3
Aber ich finde, du musst noch mal viel tiefer gehen als das, weil die Frage, die man sich ja stellen muss, ist, warum wollen sie denn die jungen Menschen haben, also klar wissen wir alle, alle wollen das, aber warum und jeder in der Branche, glaube ich, es gibt keinen, der das nicht auf dem Schirm hat, weiß ja Demografieproblem in unserer Branche, Altersstruktur in unserer Branche, wir wissen alle, wie viele Leute, wieviel Prozent sich aus dem Markt in den nächsten Jahren verabschieden werden,
und da gibt es ja diesen Spruch, der Bestand ist nicht.
Nicht weg, den hat nur wer anders.
Und jetzt stellt sich ja die Frage, wer wird ihn haben dann, das heißt wenn die ganzen alten Leute in Rente gehen, die ja auch größtenteils in der Maklerschaft auch über viele Maklerpools Halt eingereicht haben, neben den ganzen Direktanbindungen, wer wird dann übrig bleiben, wenn die alle den Markt verlassen und wer wird dann die Bestände haben, die sich ja nicht plötzlich auflösen, sondern sie werden sich einfach nur neu verteilen?
Und deswegen ist ganz klar, dass schlaue Maklerpools, und man stellt auch fest, da gibt es eigentlich nur 23 Pools, die das heute von allen Pools verstanden haben, weil ich kann die an einer Hand abzählen, nicht mal also ich mir fallen 3 Pools auf Anhieb ein, die das verstanden haben und den Rest aller Maklerpools da draußen, die arbeiten und sitzen immer noch auf ihren alten Beständen rum mit den ganzen alten Leuten.
Und die Maklerpools, die Zukunftsausgerichteter sind, siehst du halt ganz heftig, wenn du auf den Messen bist.
Auf den Jahresauftaktveranstaltungen.
Alles was es so gibt, siehst du, wie sich in den letzten Jahren der Altersdurchschnitt dort massiv reduziert hat, seitdem die das offen gemacht haben mit den ganzen Strukturvertrieb ist möglich strukturierte Abrechnung, weil eben die Pools wissen, dass sie über die jungen Makler es schaffen, halt sich die ganzen Bestände ja über die nächsten.
In der Zukunft halt weiter zu sichern.
Sprecher*in 4
Ich habe euch mal ein paar aktuelle Zahlen mitgebracht.
Ja, in Vorbereitung auf die Folge, also aktueller Stand sind jetzt 34 Deregistrierte circa 190000 Personen in Deutschland und die haben einen Altersdurchschnitt von circa 55 bis 55 Jahre, ne also im ländlichen Raum noch mal höher als in der Stadt, das heißt das ist ja wirklich ein das.
Passt ja eigentlich ganz gut zusammen, was ihr beide gerade gesagt habt, dass man auf die jungen Talente setzen sollte und dass man vor allem denen auch n echt Mehrwert bieten muss und denen auch den Zugang zu diesen Beständen ermöglichen muss.
Ne, weil du hast ja in deiner Ausschließlichkeit oder in deinem, Ich sag mal mehrfachagententum gar nicht die Möglichkeit einen Bestand.
Zu kaufen und zuzuführen, so weil, der gehört ja eigentlich gar nichts.
Also warum solltest du jetzt Geld für den Bestand ausgeben?
Das müsste ja wenn dann die Vereinigung oben machen, ich sehe da drin aber auch ein riesen Vorteil für junge Makler, die diesen Schritt wagen, weil die lernen ja auf messen auch die ich sag mal älteren Makler kennen, die dann sagen, OK, das könnte vielleicht ein Nachfolger für meinen Bestand sein und dann kaufe ich dem einfach den Bestand ab, gerne auch in Kooperation mit diversen Maklerpools, die das unterstützen.
Und dann sicher ich mir diese Bestände für die Zukunft und setz dann da zum Beispiel auch mein Team mit rein.
Das heißt, ich schaffe n ganz neuen Zugangsweg zu Neukunden, schrägstrich Bestandskunden, hab auch meinen meinen Wiederverkaufswert für meine eigene Firma extrem erhöht und ich würd sagen das ist jetzt so n bisschen wieder Goldrausch ne Goldgräberstimmung weil da.
Bei dieser, also bei dieser Altersstruktur, einfach die Wahrscheinlichkeit, dass in den nächsten Jahren exorbitant hohe Bestände frei werden, ist ja gigantisch und die Leute wollen alle irgendwie noch ne Betreuung haben, gerade die Leute, die in Betreuung sind bei diesen Menschen, die jetzt 5055 sind, das sind ja eher noch die, die diesen persönlichen Kontakt schätzen, die sich vielleicht auch freuen, wenn sich da mal alle 2 zweimal im Jahr, da irgendwie jemand meldet und mal nach dem Rechten
schaut und sowas ist ja eher die neuere Generation, die da schon digitaler unterwegs sind, aber gerade in der Generation ist glaub ich noch viel persönlicher Kontakt und sowas.
Das ist ein riesen Zug, der gerade Fahrt aufnimmt, bei dem ich jeden nur dazu raten kann, jetzt sich damit zu beschäftigen und auch auf diesen Zug aufzuspringen, bevor er ohne Bremsen abgefahren ist, um ein zu.
Sprecher*in 2
Ich hab da 2 Beispiele, die ich ganz kurz an der Stelle mal reinbringen möchte.
Beispiel Nummer 1 ist, ich hab die Mutter eines Kunden beraten und ist auch n bisschen älter.
Und sagte Tag, Mein Versicherungsmakler ist vor 2 Jahren verstorben und seitdem habe ich keinen Berater mehr.
Erstes Beispiel also der war wirklich älter, zweites Beispiel, ich habe ebenfalls die Eltern von einem anderen Kunden beraten und die sagen mir Tag unser Berater ist so alt, der erinnert sich ja nichts mehr, der ist gar nicht mehr to Date e Mails schreibt er nicht, der macht alles händisch per Post und und und und noch per Fax.
Und der gute Mann soll wohl knapp über 80 sein.
Also wirklich crazy, wie oft oder wie lange der noch den Job macht, weiß ich nicht, aber Fakt ist ja, ich bestätige das, also auf dem Land definitiv, die Herrschaften sind älter.
Sprecher*in 3
Scheint ja nicht so erfolgreich gewesen zu sein, wenn man mit 80 noch diesen Job machen muss.
Aber anderes Thema, Ich würd gern den.
Sprecher*in 4
Ich hatte auch einfach nur viel Spaß dabei.
Negativ sehen.
Sprecher*in 3
Ja, ja, stimmt auch wieder.
Ich würd gern den Schwung jetzt noch mal von dem was was du gesagt hast jetzt zur ursprünglichen These wieder zurückbekommen, weil wir haben ja jetzt in Raum gestellt, dass Mehrfachagenten aufgrund dieser ganzen Veränderungen, die in der maklerschaft Halt in den letzten Jahren entstanden sind.
Warum der Mehrfachagent verschwindet und der Wechsel sich lohnt
Eventuell in den nächsten Jahren, auf Zukunft sogar noch eher vom Markt verschwinden werden, als es die Ausschließlichkeitsvertreter tun, die sich ja bewusst dazu entschieden haben, ausschließlich tätig zu sein.
Im Gegensatz zum Mehrfachagenten, der denkt, dass es einfach für den Kunden das Beste ist, was man machen kann.
Und ich denke, eine der Hauptursachen dafür ist unter anderem, und das haben wir ja alle so ein bisschen irgendwie beobachtet, dass die Leute, die den Karriereplan schon erfüllt haben, in den obersten ein 2 Stufen sind, häufig dazu neigen.
Es gibt immer Ausnahmen, aber viele dazu neigen, denken, sie wüssten jetzt schon alle, sie haben den Geschäftsplan erfüllt, und deswegen brauchen sie sich nicht mehr informieren, weil machen wir das erst mal nach, was ich geschafft hab, bevor ich jetzt irgendwie von dir was annehme.
An Infos.
Ich weiß eher alles besser als du und mache erst mal.
Verdiene erst mal mehr so nach dem Prinzip und dass man so, wenn man irgendwie sich weitergebildet hat oder so, die das komplett von sich abprallen lassen, weil sie denken, ja ich, ich bin so weit und das führt für mich dazu, dass Leute im mittleren Management, also die jetzt noch nicht ganz ganz oben in der höchsten Stufe angekommen sind.
Dann eher dazu neigen, eben noch offener zu sein, weil die noch nicht so verschränkt sind.
Und denken, Sie wissen jetzt alles besser und es wird ja häufig immer so dargestellt, dass dann da irgendwie ein 23 Leute bei einem Maklerpool arbeiten und die dann die ganzen kleinen Kinder vom Spielplatz klauen und es immer so dargestellt wird, als sind nur die ganz kleinen irgendwie seniorberater Trainings oder so anfällig für sowas.
Aber tatsächlich sehen wir das gerade gerade so im mittleren Managementbereich bis zum obersten Managementbereich, da der die Abwanderung am höchsten ist.
Und das ist eben die Problematik, die ich da halt kommen sehe.
Dass halt jetzt die ganzen Leute sich halt weiter informieren, weil die eben genau das mitbekommen, was ein Maklerpool eben alles kann und dass mir ja, ich wüsste zumindest nichts, was mir heute fehlt, was ich nicht früher auch gehabt hätte, ohne dass ich aber jetzt fast die Hälfte der Vergütung weniger bekomme, dass die Kunden nicht mir gehören, dass ich keinen eigenen Firmenwert aufbaue, steuerlich viel eingeschränkter bin, weil ich in dieser scheiß Einzelunternehmer rechts rumlaufen muss.
Nicht unabhängig bin keine eigene Marke, hab den viel beschisseneren Ruf, hab unter dem ich leiden muss meine Partner es deswegen auch viel viel schwerer haben in der Kunden und Vertriebspartner.
Ich bin diese ganzen Symptome die uns über Jahre immer aufgeregt haben, die aber eigentlich nur Probleme sind die man im Handelsvertreterstatus in so einem Strukturvertrieb hat.
Aber in der freien Maklerschaft leide ich nicht.
Also wenn ihr einen scheiß Job macht, dann tut mir das Leid für euch und ich helfe euch natürlich auch gerne, dass das dann besser würde.
Mal angenommen, es wäre so, ist ja nicht so, aber auf mich hat es keine Auswirkung, es hätte auf mich keine Auswirkung, weil ich eine eigene Marke hab ja wenn eure Marke in den Keller geht geht meine nicht in den Keller, so wir können trotzdem alle miteinander Geld verdienen, wir können trotzdem einen gemeinsamen.
Geschäftsplan aufbauen wir können trotzdem Leitungsvergütung untereinander, haben, Teilungen und so weiter aber wenn ein Spezialist, ein Profiberater, irgendeine Vertriebseinheit der strukturkopf Mist baut, dann leidet nicht plötzlich das gesamte Team darunter, obwohl alle irgendwie aneinander partizipieren und finanziell miteinander verdienen, obwohl jeder seine eigene Marke aufbaut oder aufbauen kann.
Langfristig und da gibt es dann meine These künftig für mich, ich wüsste nicht, warum ich noch freiwillig dann ein Mehrfachagent wäre.
Wenn ich doch auch ein Makler sein kann, wo ich ja genauso jetzt strukturvertrieb machen kann bei einem Maklerpool, ohne aber diese ganzen Nachteile im Alltag zu haben, aber dafür diese ganzen Vorteile und das ist deswegen meine These, die ich auch gestellt hab bei einem Ausschließlichkeitsvertreter, da komme ich nicht mit um die Ecke mit einer komplett neuen Info und das hat er alles nicht gewusst, der hat sich bewusst dazu entschieden, dass es für ihn besser ist, nur eine Gesellschaft zur
Auswahl zu haben oder Mehrfachagent, der denkt ja er hat Preis leistungsmäßig das beste und wir merken in der Maklerschaft bei den Pools plötzlich wie viele andere Gesellschaften.
Die auch gut für den Kunden sind, aber einfach bislang nicht in unserer Auswahl waren, weil die Provision vielleicht zu niedrig war oder was auch immer die politischen Gründe dafür waren.
Im Konzern gibt wirklich, ich würde mal behaupten.
Sprecher*in 2
Auch nur nur noch einen Grund, weshalb jemand noch bei einem Mehrfachagenten tätig sein wird, einfach weil er es nicht weiß, dass es besser geht und umso wichtiger ist unser Job, den wir hier machen, dass wir die Menschen informieren und denen, denen die richtigen Informationen an die Hand geben, um daraus Schlussfolgernd die richtige Entscheidung treffen zu können.
Also Leute gerne teilen auch ne, also teilt das wirklich an jeden den ihr kennt, der irgendwie Handelsvertreter ist, 84 HGB und irgendwie in einem Strukturvertrieb arbeitet.
Also ich würde.
Sprecher*in 4
Noch mal kurz zusammenfassen.
Ich glaube, wo wir uns alle einig sind, noch vor dem Niedergang des mehrfach Agenten kommt erstmal der Niedergang der Ausschließlichkeit, weil die Kosten die Konzerne einfach extrem viel Geld und sind leicht zu ersetzen, oder ich glaube, da sind wir uns alle einig, bin ich nicht ganz sicher ob das der.
Sprecher*in 2
Fall sei ich Teil drauf an.
Also ich glaube.
Sprecher*in 3
So eine DVRG.
Die wird nicht davor vor dem ja, das ist ja ein ein Produktvertrieb.
Sprecher*in 4
Das ich sag ausschließlichkeit ne also Versicherungs vermittler die jetzt nur für eine Gesellschaft tätig sind.
Ah da meintest du.
Sprecher*in 3
Wobei ich dabei auch unsicher.
Sprecher*in 2
Bin ne, also ich kann mir vorstellen, dass es immer noch eine Reihe an Menschen geben wird, die sagen ich bleibe bei Firma XYZ, weil die kenne ich seit Jahren und da fühle ich mich wohl.
Natürlich schaut, schaut euch so eine Allianz an.
Sprecher*in 3
Auch so eine Allianz, die tun alles dafür, um ihre Ausschließlichkeit zu stärken und und.
Wollen ja auch.
Also es kommt einem auch so, man fühlt es ja auch, dass so als Mehrfachagent oder als Makler die Allianz am liebsten möchte, dass es alles über deren AO läuft und weniger über die Pools und Mehrfachagenten.
Ja, aber.
Sprecher*in 4
Und dann einigen wir uns wenigstens darauf, dass die Vermittlerzahlen dort sinkend sind und dass auch dort junge Talente es eher in die Richtung Maklertum zieht.
Und das jetzt auch immer mehr diese Mehrfachagenten, die eigentlich bis dahin, was das Thema Strukturvertrieb, Vertriebsorganisationsaufbau und sowas angeht, das Maß aller Dinge waren, dass auch die jetzt immer mehr durch neue Informationsfreiheit, die es eben gibt, weil als wir angefangen haben, gab es keine Podcasts zu diesem Thema, da gab es auch keine youtube Videos zu dem Thema, also es gab überhaupt gar keine Informationen die man bekommen hat, die werden jetzt glaub ich immer mehr.
Und dann werden sich auch immer mehr damit beschäftigen und es wird immer mehr Abwanderung geben und das große Problem, was ich dabei sehe, da haben wir Maurice letztes Mal auch persönlich drüber gesprochen ist, es dauert halt einfach im Strukturvertrieb mit, indem du halt eben.
Prinzipiell nur mit Quereinsteigern arbeitest, weil du die anderen ja gar nicht bekommst.
Du kriegst die Banker, Versicherungskaufleute und die aus anderen vertrieben ja gar nicht.
Das heißt, du kannst gar nicht schnell wachsen und dir diese Ausbildungsphase sozusagen überspringen, sondern du musst die von der Pike auf ausbilden, was nicht schlecht ist, weil man natürlich dann direkt die richtigen Inhalte vermitteln kann, aber du hast ja dann das Problem, was wenn einer dieser Manager in deinem Team sich entscheidet diesen Schritt zu gehen und sein Team mitzunehmen oder die Wechseln dann eben auch danach alle mit.
Dann dauert es ja mit Quereinsteigern wieder 567 Jahre, bis du jemanden im mittleren Management herangezogen hast.
Und das sehe ich als ganz ganz großes Problem dieser Mehrfachagenten, weil früher war das so.
Du bist einmal in der höchsten Position angekommen, dein Team bleibt bei dir und ne ist alles entspannt, aber das ist heute nicht mehr so, weil wenn die Leute rausbrechen und du dir gar nicht mehr sicher sein kannst, dass diese ganze Struktur so beisammen bleibt, wie es jetzt gerade ist.
Bei der Unzufriedenheit herrscht und sich die Leute auf einmal informieren können.
Dann weißt du ja auch, OK, ich hab jetzt n gewisses Zeitfenster.
In dieser Phase muss ich in die höchste Position, weil mit 45 jetzt mal ehrlich im Club rumzuhängen und mit irgendwelchen Zwanzigjährigen zu sprechen oder irgendwelche Gin tastings zu machen ist ja auch nicht mehr cool, da hast du nicht mehr diese Strahlkraft, das heißt bis dahin musst du es geschafft haben und wenn du es selbst wenn du es bis dahin geschafft hast, kann dir immer noch die Leute rausbrechen und dein Lebenswerk fällt in sich zusammen, deswegen auch an die höheren Positionen mal
als Appell, überlegt euch das ob das der Weg für die nächsten. 30 Jahre ist weil Informationen werden mehr und Abwanderung werden auch mehr und dann ist auch ganz schnell mal die Existenzgrundlage weg, wenn man nicht als erstes diesen Schritt gegangen ist.
Jetzt sprechen wir im nächsten.
Sprecher*in 3
Podcast mal darüber, wie dann so ein Geschäftsplan in der Maklerschaft aussehen kann, warum dieses Risiko nächste These unserer Meinung nach in der Maklerschaft halt nicht besteht, dass dir plötzlich da einfach bei einem Pool, wenn du bei dem richtigen Pool bist, weil darüber können wir demnächst mal mehr sprechen.
Dir plötzlich einfach abhauen kann und dein ganzes Lebenswerk dahin ist.
Und sprechen mal darüber, wie das denn jetzt genau aussehen kann, um ja das vielleicht noch mal zu unterstreichen oder vielleicht zum Entschluss zu kommen.
Nee, eben auch nicht, aber wir kennen ja die Antwort schon, sonst hatten wir es nicht gemacht, aber ja, ich würde sagen, das war ein gutes Ende, danke sehr war es richtig Guthaben?
Sprecher*in 2
Wir genauso.
Ja, bis nächste Woche.
Sprecher*in 3
Und meldet euch bei uns.
Sprecher*in 4
Bevor es eure Partner stehen ist bevor es eure.
Sprecher*in 2
Partner schon genau.
Bist du Handelsvertreter?
Sprecher*in 5
In einem Finanzvertrieb zieht es dich und dein Team schon lange in die große Vorteilswelt des Maklerstatus mit weniger unternehmerischen Nachteilen?
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Vertriebspartner schneller sind.
Podcast Summary
Key Points:
Mehrfachagenten sind Handelsvertreter mehrerer Gesellschaften, aber nicht unabhängig wie Makler.
Die These des Podcasts
Maklerpools bieten seit etwa 2020 strukturierte Abrechnung über mehrere Ebenen, was den Wechsel von Vertretern zu Maklern erleichtert.
Früher wurden Makler als isoliert und verwaltungsintensiv dargestellt; diese Mythen sind durch moderne Pools widerlegt.
Junge Talente aus Strukturvertrieben sind für Maklerpools attraktiv, da sie Demografieprobleme lösen und Karrierechancen bieten.
Summary:
Der Podcast diskutiert die These, dass Mehrfachagenten – also Handelsvertreter mehrerer Gesellschaften – schneller vom Markt verschwinden könnten als Einfirmenvertreter. Die Sprecher, selbst ehemalige Mehrfachagenten, erklären ihre damalige Entscheidung für diesen Status: Sie wollten Kunden eine breitere Produktauswahl bieten und glaubten an den Produktauswahlprozess ihrer Vertriebe. Heute sehen sie jedoch, dass Makler den gesamten Markt abdecken und somit die beste Lösung für Kunden sind.
Der entscheidende Wandel kam mit Maklerpools, die ab etwa 2020 strukturierte Abrechnung über mehrere Ebenen anboten. Dadurch konnten Vertreter ihre Teams mitnehmen und ähnliche Systeme wie in Strukturvertrieben nutzen, aber mit höherer Vergütung und echter Unabhängigkeit. Frühere Mythen, dass Makler isoliert und verwaltungsintensiv seien, werden widerlegt.
Maklerpools zielen gezielt auf junge Talente aus Strukturvertrieben, um das Demografieproblem der Branche zu lösen. Diese Entwicklung führt laut den Sprechern dazu, dass Mehrfachagenten zunehmend überflüssig werden, da Maklerpools alle Vorteile bieten – Community, Karriere und bessere Produktauswahl – ohne die Einschränkungen der Vertreterbindung. Die Diskussion zeigt, dass der Markt sich klar in Richtung Maklerschaft bewegt.
FAQs
Seit etwa 2020 ermöglichen Maklerpools wie Jung, DMS und Fonds Finanz eine strukturierte Abrechnung über mehrere Hierarchieebenen, sodass Vermittler Teams aufbauen und mitnehmen können – ähnlich wie in Strukturvertrieben, aber mit höherer Produktfreiheit und Vergütung.
Maklerpools bieten eine ähnliche Community, IT und Abrechnungssysteme wie Strukturvertriebe, aber mit besserer Vergütung und der Möglichkeit, den gesamten Markt anzubieten – ohne die Einschränkungen eines Handelsvertreterstatus.
Führungskräfte in Strukturvertrieben verbreiten oft den Mythos, dass Maklerpools keine strukturierte Abrechnung ermöglichen – was bis 2020 zutraf, heute aber nicht mehr stimmt. Dieser Irrglaube hält viele Vermittler vom Wechsel ab.
Mehrfachagenten beschäftigen sich mit mehreren Produkten, was oft zu einer breiteren Ausbildung führt. Dies erleichtert ihnen später den Umstieg in die Maklerwelt, da sie bereits mit verschiedenen Versicherern und Produktarten vertraut sind.
Vor 2020 konnten Maklerpools keine hierarchischen Vergütungsstrukturen abbilden, weshalb Vermittler mit Teams nicht wechseln konnten. Mit der Einführung dieser Funktion wurde das Haupthindernis beseitigt.
Strukturvertriebe haben ein sehr junges Durchschnittsalter, während Maklerpools oft ältere Vermittler haben. Die Pools schaffen daher Angebote, die junge Talente mit vertrauten Strukturen und besseren Konditionen anziehen.
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