Speaker 1Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Eichhorn Coaching. Mein Name ist Alex und in dieser Podcast-Folge geht es um die Einstiege in den Optionshandel. Also perfekt für alle, die neu in dem Thema Optionen sind, werde ich jetzt ja eine passende Folge heute für euch aufnehmen bzw. zur Verfügung stellen. Wie immer gilt der Risikohinweis, alles was ich heute sage ist meine private Meinung und stellt keine Aufforderung von Verkäufen oder Käufen irgendwelchen Finanzprodukten dar. Noch vorweg etwas in eigener Sache, wer schon Optionen handelt bzw. auch neu im Thema ist und ein bisschen tiefer reingehen möchte, da eignet sich unser Optionsbrief ganz gut. Unser digitaler Optionsbrief erscheint an einem Mittwoch alle zwei Wochen, worauf wir auf verschiedene Themen eingehen. Link zu unserer Börsenampel, was auch ganz gut oder sehr gut, muss man eigentlich sagen, Tiefpunkte im Aktienmarkt anzeigt, Top-Aktien oder Aktienvorstellungen, Cash-Geburt, Covered Call, Hintergrundwissen, Optionen, Link oder Zugang zum Live-Webinar einmal pro Monat. Ihr kriegt einmal pro Woche Wissen, Happen und Wochenanalyse zugeschickt, Volatilitätsbarometer und und und, ihr seht schon, ist relativ umfangreich, könnt ihr auch fast kostenneutral oder zu relativ geringen Kosten auch vier Wochen testen. Alle Informationen dazu, ganzen Links, findet ihr in der Infobox. So, dann starten wir mal mit dem Thema Optionen. Da müssen wir vorweg etwas besprechen, weil man braucht dazu auch einen Broker. Und zwar gibt es in Deutschland, wird es immer mehr, dass auch deutsche Broker, jetzt Optionen anbieten, das ist eine sehr, sehr gute Sache. Häufig aber leider 10, 15 Euro pro Trade, nicht auf und zu machen, nur eins. Ist halt also eine ganz teure Angelegenheit, manchmal gibt es auch nicht wirkliche Optionsketten. Und es ist natürlich wichtig, dass ihr den Optionshandel auch in Asien zur Verfügung habt, in USA, in UK, also dass ihr da überall den Optionshandel auch zur Verfügung habt. Da komme ich gleich noch drauf zu sprechen, aber ich rede auch wirklich von Optionen. Nicht von Optionssteinen, auch nochmal wichtig an dieser Stelle, aber dazu dann gleich noch mehr. Und da führt eigentlich fast kein Weg dran vorbei an Interactive Brokers, Strich, Strich, CapTrader. Also CapTrader ist ein deutscher Reseller, da habt ihr dann auch schönen deutschen Support. Das nutzen alle unsere Kunden, ausnahmslos. Es gibt natürlich in den USA noch ein, zwei gute. Optionsbroker hat man aber meistens da so ein bisschen ein steuerliches Thema an der Backe. Falls ihr da ein Konto eröffnen möchtet, bei CapTrader Link, findet ihr in der Infobox klarer Hinweis. Wir bekommen dafür keine Provision, wenn ihr da ein Konto eröffnet. So, dann starten wir mal mit dem Thema, was sind Optionen? Also eine Option wird ja häufig sozusagen als Versicherung angenommen. Wichtig nochmal, es ist kein Optionsschein. Das erkläre ich jetzt nochmal gleich ausführlich. Aber das ist nochmal wichtig, dass man den Unterschied drin hat. So, eine Option ist etwas an der Börse Gehandeltes, also so quasi eine Versicherung, die man an der Börse handeln kann. So eine Option ist standardisiert. Das heißt, ich kann jetzt nicht irgendwas mit irgendjemand an der Börse ausmachen, sondern die Börse sagt, ey, hier habt ihr die Versicherung zur Verfügung. Die können jetzt hin und her handeln und das wird zum Beispiel ein paar Sachen vorgegeben. Sprich, normalerweise ist eine Aktienoption, also eine Aktienversicherung über einen Kontraktwert von 100 Aktien. Es gibt immer eine Restlaufzeit, die kann null Tage, die kann aber auch drei Jahre sein. Aber ich kann jetzt nicht nur sagen, okay, ich möchte jetzt eine Option mit Verfall 19. Februar. Kann sein, dass es die gibt, wäre aber Zufall, weil da gibt es halt die Börse, die einfach verschiedene Verfallstermine auch zur Verfügung stellt. Eine Option ist ein Terminprodukt, hat also immer einen Verfallstermin. Und natürlich, wenn es ein sehr gefragtes Handelsinstrument ist, dann gibt es vielleicht auch wöchentliche, sogar tagesweise Optionversicherung. Wenn es nicht so gefragt ist, eine kleinere Aktie, vielleicht nur eine Versicherung, die ihr handeln könnt, die ja so einmal pro Quartal nur zur Verfügung steht. Also es ist immer ein bisschen, wie beliebt auch das Produkt ist. Wie gesagt, immer ein Kontraktwert, normalerweise bei Aktienoptionen, zumindest in den USA, 100 Aktien oder bei einer Future Option, also auf dem Erdöl-Future, Gold-Future, ist es normalerweise ein Future, dieser Kontraktwert. Dann gibt es immer noch einen bestimmten Preis, wo man das absichern möchte. Ich mache gleich noch ein ausführliches Beispiel. Also ihr sagt, okay, Goldpreis sollte jetzt nicht unter 3.000 Dollar fallen, dann könnt ihr die Versicherung bei 3.000. Gibt wahrscheinlich auch bei 3.005, 3.010, 3.015, vielleicht auch teilweise in 1-Dollar-Abständen, vielleicht auch in 10-Cent-Abständen, das kommt immer auf das Produkt an, wo das natürlich auch bepreist wird, ja, wie liquide es ist und, und, und, aber das ist der so genannte Preis, wo ich dann absichern möchte. Den nennt man auch so genannten Strike, also der Strike-Preis wäre dann jetzt bei Gold die 3.000 Dollar. Dann müssen wir noch eins besprechen. Oder was möchten wir überhaupt versichern? Möchtet ihr, dass es fällt oder steigt, versichern? Und da gibt es zum Beispiel die Puts und die Calls. Puts bedeutet immer aus der Käufersicht jetzt die Option, dass ihr eine bestimmte Sache, wir haben ein Gold-Future gehabt, an einem bestimmten Tag, sagen wir mal in drei Monaten, an einem bestimmten Preis, 3.000 Dollar, entweder verkaufen dürft, put oder kaufen dürft. Und kaufen dürfte wäre dann Call. Also ihr könnt auch sagen, ey, ich möchte mir die Versicherung kaufen, dass ich das an der Line hier irgendwann mal versichere. Und dann würde ich sagen, ey, ich möchte mir die Versicherung kaufen, dass ich das an der Line hier irgendwann mal versichere. Und dann würde ich sagen, ey, ich möchte mir die Versicherung kaufen, dass ich das an der Line hier irgendwann mal versichere. Und dann würde ich sagen, ey, ich möchte mir die Versicherung kaufen, dass ich das an der Line hier irgendwann mal versichere. Und dann würde ich sagen, ey, ich möchte mir die Versicherung kaufen, dass ich das an der Line hier irgendwann mal versichere. Und dann würde ich sagen, ey, ich möchte mir die Versicherung kaufen, dass ich das an der Line hier irgendwann mal versichere. Und dann würde ich sagen, ey, ich möchte mir die Versicherung kaufen, dass ich das an der Line hier irgendwann mal versichere. Und dann würde ich sagen, ey, ich möchte mir die Versicherung kaufen, dass ich das an der Optionen immer ein Wertpapierhaus oder ein Emittent. Also ihr wettet immer quasi sozusagen gegen eine Bank. Das macht ihr bei Optionen nicht unbedingt, da ist es ein x-beliebiger Marktteilnehmer. Und Optionsscheine sind nicht standardisiert, das heißt halt, es gibt halt eine Apple-Option auf der Welt mit dem und dem Strike-Preis und der Laufzeit. Es gibt aber Optionsscheinen, ja, viel, viel mehr. Da gibt es unterschiedliche Hebel und, und, und. Und die Preisstellung erfolgt nach den Emittenten. Also mit dem, gegen den ihr wettet. Ist auch so eine Frage, ob das immer fair abläuft. Es gibt natürlich aber auch, muss ich ganz klar sagen, faire Optionsschein-Emittenten. Das mal grundsätzlich dazu. Ihr könnt aber keinen Optionsschein verkaufen. Achtung, natürlich könnt ihr mit einem Optionsschein auffallende Kurse wetten, aber ihr könnt einen Optionsschein nicht verkaufen. Eine Option, also ihr könnt auch diese Versicherung, was wir ja meistens machen, auch natürlich verkaufen. Die werden dann Stillhalter genannt. Warum? Weil jemand, der die Option gekauft hat, der Käufer der Option, hat immer das Recht, die Option auszuüben, aber nicht die Pflicht. Also er muss es nicht machen. Wenn er sagt, das macht für mich keinen Sinn, diese Versicherung zu nehmen, dann muss er es auch nicht. So, wenn er aber der Stillhalter, also der Verkäufer der Option, der kann das natürlich nicht sagen, der muss die Füße stillhalten, deswegen heißt er auch Stillhalter, was derjenige, der Käufer der Option, mit der Option macht, ob er die ausübt oder nicht. So, jetzt machen wir mal ein Beispiel. So, der ganz Klassiker ist... Ich habe jetzt einen Aktienindex, wir nehmen mal den DAX, wir machen mal kurz 10.000 Punkte, dass das einfach zu rechnen ist. Gegen was haben wir denn normalerweise Angst? Dass der DAX steigt. Die wenigsten haben dafür Angst, zumindest nicht die großen Pensionskassen und Co. Der DAX sollte nicht fallen. Jetzt sagen wir mal, ja gut, wenn der bei 10.000 steht, bis 9.000 ist alles schick, dann mache ich mich nur nicht verrückt. So, jetzt machen wir mal ein Beispiel. Ein Jahr Restlaufzeit und jetzt gehen wir mal die Fälle durch. Put heißt ja verkaufen, sprich egal was passiert, ich darf den DAX bei 9.000 verkaufen. So, und jetzt können wir uns mal überlegen, der DAX bleibt bei 10.000, verkaufe ich jetzt bei 9.000 mit meiner Option? Nö, das mache ich nicht. Option verfällt wertlos, der Verkäufer der Option, dafür müsst ihr natürlich auch eine Prämie bezahlen als Käufer, ja, darf dann die Prämie behalten und bei mir ist halt die Versicherung, wie wenn ihr eine Versicherung bei Allianz und Co. habt, ja, braucht ihr halt nicht, aber da regt ihr euch dann auch nicht. Aber da regt ihr euch dann auch nicht drüber auf, dass ihr die jetzt nicht gebraucht habt und die Versicherungsprämie bezahlt habt. Wenn er auf 11.000, 15.000 steigt, alles das gleiche, macht ihr natürlich auch nichts, weil, ja, ihr verkauft ja nicht mehr 9.000, ihr macht es ja lieber am Markt für 15.000, sondern jetzt der DAX aber auf 5.000 fällt, dann könnt ihr sagen, ey, jetzt nehme ich meine Option und kann sie ausüben und den DAX, egal wo der DAX dann aktuell steht bei Verfall, könnt ihr den bei 9.000 verkaufen. Punkt. Auch wenn er bei 5.000 steht, dann könnt ihr den DAX bei 9.000 verkaufen, auch wenn er bei 0 steht. Also auch bei Wirecard, ein 100er Put auf Wirecard, könnt ihr die Wirecard-Aktie, obwohl sie bei 1 Cent steht, noch bei 100 verkaufen. Das kann man dann unterschiedliche Dinge machen, aber so der ganz klassische Fall ist, mit einer Option kaufen, zu sagen, ey, ich kaufe mir eine Put-Option auf dem Aktienindex, solltet ihr natürlich auch machen, dazu gleich beim Optionspreis, wenn der Markt relativ ruhig ist und wenn es dann kracht, könnt ihr eure Option teuer weiterverkaufen oder auch ausüben. So, jetzt kommen wir mal zur Frage, wie setzt sich der Optionspreis zusammen? Relativ einfach, das bestimmt der Markt. Also der Markt bestimmt die Optionspreise, ob die jetzt 1 oder 10 Dollar oder was die jetzt kosten. Das bestimmt der Markt. Der Markt hat aber natürlich ja, ist ja effizient, relativ effizient, nicht ganz effizient, also mit der Wirtschafts- Die riecht nämlich nicht mit ein, aber der weiß natürlich schon, was eine Option ungefähr wert sein sollte. Und da gibt es viele Faktoren. Läuft die Option noch einen Tag oder zehn Jahre? Klar ist die mit zehn Jahren etwas teurer. Wie viel teurer, weil die einfach noch viel, viel länger dauert. Weil es einfach die Wahrscheinlichkeit von der Zeit her viel, viel größer ist, dass sie noch, ja, dass es passiert. Und deswegen ist die auch dementsprechend teuer. Das ist der sogenannte Zeitwert. Dann gibt es auch noch einen sogenannten inneren Wert. Also jede Option besteht aus Zeitwert und innerer Wert. Der innere Wert ist der Wert, der der Optionskäufer sofort bei Ausübung realisieren könnte. Beispiel. DAX steht bei 10.000 und jetzt könnte ich auch sagen, ich kaufe ein 11.000er Put und kann dann den Put, habe dann das Recht gekauft, den DAX bei 11.000 zu verkaufen. Das könnt ihr auch machen. Das funktioniert. Problem an der Sache ist natürlich. Also ihr könnt ja sofort einen Betrag realisieren. Also ihr habt ja sofort einen Gewinn. Ihr könnt den DAX bei 11.000 verkaufen, obwohl er bei 10.000 steht. Warum macht man das natürlich nicht die ganze Zeit? Warum funktioniert das nicht? Weil dann kommt jetzt der innere Wert ins Spiel. Das ist der Betrag, den man als Käufer der Option sofort halt realisieren könnte. Und es werden in dem Fall 1.000 DAX-Punkte sozusagen. Warum? Weil ja, ihr könnt ihn bei 11.000 verkaufen, obwohl er bei 10.000 steht. Das heißt, der Optionsmarkt sagt, ja okay, dieser Betrag könnt ihr sofort realisieren. Also ist die Option mindestens auch diesem Betrag entsprechend teuer. Sprich, es macht vielleicht steuerlich irgendwie noch Sinn, aber ansonsten macht es keinen Sinn, diese Option zu nehmen und auszuüben, weil sie im Geld ist. Wenn sie einen inneren Wert hat, ist sie im Geld, macht es halt einfach keinen Sinn. Dann gibt es auch noch einen Zeitwertkomponente, sprich dieser 11.000er Put wird auch über 1.000 kosten, weil es ja noch einen gewissen Zeitwert gibt. Ja, ein Tag, 10 Jahre, je nachdem. Also wird die auf jeden Fall über 1.000 kosten. Das macht jetzt erstmal so. Aber pauschal gesagt, keinen Sinn, so eine Option zu nehmen und auszuüben. Dann gibt es auch noch eine große Komponente, was an dem Optionspreis mit reinspielt. Das ist die sogenannte implizite Volatilität. Implizit heißt immer ja irgendwie abgeleitet. Ist also das, mit Griechen und Kosen machen wir das nicht, aber sozusagen der einzige Wert, der quasi nicht berechnet werden kann. Deswegen heißt es auch implizit abgeleitet. Das ist quasi der Rest, was im Optionspreis übrig bleibt. Und was heißt das jetzt genau? Das ist die erwartete Schwankungsbreite. So. Klingt alles ein bisschen geschwollen, aber wann sind denn Optionen, gerade diese Put-Optionen, teuer? Ja, wenn der Markt am Allzeithoch ist, alles ist ruhig, dann gibt es natürlich diese Versicherungen relativ günstig. Es wird halt nicht viel erwartet, dann werden die auch nicht teuer bepreist. Wenn es aber natürlich so ein Corona-Crash ist, wir fallen minus 20%, dann wollen ja ganz viele diese Put-Optionen haben. Und ja, die Angebot-Nachfrage-Funktion ganz normal bei der Börse verschiebt sich da ein bisschen und die Optionen werden dann relativ. relativ teuer. Gibt es auch verschiedene Volatilitätsbarometer, haben wir alles hier gemacht, oder Indizes, wo man, guckt einfach mal diesen Podcast weitere Folgen an, wie man die auch ganz gut analysieren kann. Grundsätzlich kann man sagen, gerade im Aktienmarkt, wenn es dann einen Crash gibt, werden die Optionen immer teurer. Und wenn halt das Haus schon brennt und man möchte dann noch eine Feuerversicherung haben, sind die dann halt richtig, richtig teuer. Also grundsätzlich macht es halt auch Sinn, Optionen nur zu kaufen, wenn sie aufgrund der impliziten Volatilität erstmal niedrig sind. Und dann, ja, wenn dann halt, wenn dann ein Crash kommt, dass die dann nochmal richtig schön im Wert anspringen. Alles pauschal gesagt und einfach, natürlich gibt es auch viele Gründe, das dann nicht zu machen, wenn die implizite Volatilität niedrig ist. Aber grundsätzlich dazu, es gibt einen inneren Wert, den kann man ganz einfach berechnen und die implizite Volatilität, wenn der Markt relativ ruhig ist, sind die Optionen auch relativ günstig. Das könnt ihr einfach mal anschauen, sprich, wenn ihr mal so eine am Geld liegende Option nimmt, also 10.000 DAX, 10.000 in der Put-Option, genau am Preis. Dann könnt ihr mal schauen, manchmal kostet die irgendwie 5%, also quasi 500 DAX-Punkte. Manchmal kostet es aber auch 15% oder 25%, wenn es halt dann crasht und das ist gerade die implizite Volatilität, was hierfür zum Tragen kommt. So, jetzt machen wir mal zwei Stillhalter-Strategien mit der Put-Option, haben wir jetzt ja gerade besprochen, wie es ist so als Käufer der Option, als klassisches Hedging-Absicherungsinstrument, aber man kann das natürlich auch umdrehen. Das sind jetzt zwei Einzeloptionen. Einfache Strategien. Und zwar kann ich jetzt sagen, ich verkaufe einen Put, also einen sogenannten Short Put. Short steht jetzt nicht für, dass ich irgendwie jetzt was Fallendes eingehe oder dass ich etwas Short bin, doch, steht schon, Short, weil ich bin ja die Option Short, aber nicht das Underlying, also das muss man ein bisschen im Kopf hinkriegen und es ist jetzt eine Stillhalter-Strategie. Machen wir jetzt ein Beispiel, der DAX ist von 10.000 auf 5.000 eingekracht und ihr sagt jetzt, ja okay, der wird jetzt aber nicht weiter fallen als 3.000, dann könnt ihr jetzt sagen, ich verkaufe jetzt eine Put-Option bei 3.000 und jemand kauft die natürlich, dafür kriege ich dann eine Prämie. So, und dann habt ihr gewonnen, wenn der DAX auf 5.000 bleibt, habt ihr am Ende gewonnen, ihr dürft die Prämie behalten und die Option wird nicht ausgeübt, weil derjenige ja lieber beim Markt für 5.000 verkauft, als bei mir, wo er die Option gekauft hat für 3.000. Auch wenn es auf 4.000 fällt oder auf 3.001, würde er es nicht machen, weil 3.001 ist ja immer noch höher als mit meiner Option für 3.000. Das Problem habe ich natürlich, wenn es jetzt auf 2.000 fällt, weil dann kann jemand und wird es auch machen, bei 3.000 den DAX verkaufen, obwohl es halt bei 2.000 steht. Das ist dann die große Gefahr von den Optionsverkäufern, wenn es dann halt auch wirklich eintritt, gibt es genügend Reparaturstrategien, die man da machen kann. Grundsätzlich wäre das eine Short-Put-Strategie, was kann ich maximal verdienen, natürlich die Optionsprämieneinnahme, die ist halt auch höher, je höher die Volatilität ist. Das ist sozusagen mein grundsätzlicher Gewinn, der als Stillhalter möglich ist. Was ein riesen Vorteil ist bei den Stillhalter-Strategien, und es gibt auch sehr viele Nachteile, schaut in diesem Podcast, die benennen wir auch ganz klar, dass natürlich so ist, dass ihr auch nicht recht haben müsst, sprich der DAX kann halt auf 4.000 im Beispiel fallen und ihr Short-Put wird trotzdem wertlos verfallen. Das alles könnt ihr jetzt auch umdrehen, das wäre dann so genannten Short-Call, Verkauf einer Call-Option, Call-Option heißt ja, okay, ich darf jetzt das Underline als Käufer der Option kaufen und jetzt könnt ihr sagen, okay, Aktie steht bei 100 und ich sage jetzt, sie steigt nicht höher als 110, verkaufe ich einen Short-Call, sprich jemand hat das Recht, bei mir bei 110 die Aktie zu kaufen. Wann wird das machen, wenn die Aktie bei 100 bleibt? Wird das nicht machen, weil ich kann immer noch bei 100 kaufen am Markt, statt für 110 mit meiner Option. Auch wenn es auf 108 steigt, würde die Option nicht ausüben, warum, ey, ich kann am Markt immer noch für 108 die Aktie kaufen, als mit der Option für 110. Problematisch wird es natürlich, wenn die Aktie jetzt auf 200 ansteigt, dann sagt der natürlich, ey, jetzt nehme ich meine Option, kann für 110 kaufen, kann er auch wirklich machen und die Option ausüben, obwohl die Aktie aktuell bei 200 steht. Das funktioniert auch und wenn ich die Aktie nicht habe, dann hätte ich die auch quasi Short im Depot drin, minus 100 Stück, bei einem Kurs, wichtig, nicht von 200, sondern von 110 und bin dann natürlich gleich erstmal ordentlich im Verlust. Sollte man auch nackte Calls, also Short Calls nicht so einfach machen. So, das war jetzt mal grundsätzlich die Möglichkeit, man kann Long Put, Long Call, Short Put, Short Call machen. Jetzt gibt es natürlich tausende Strategien, ich kann jetzt natürlich auch sagen, ich nehme jetzt einen Short Put bei 100 und einen Long Put bei 90 und drüber noch einen Short Call, da gibt es Optionsstrategien mit 5, 7, 8 verschiedenen Optionslacks, also einzelne Optionen, worauf ich halt auch verschiedene Marktbewegungen oder auch gar keine Marktbewegungen, setzen kann, schaut euch den Podcast-YouTube-Kanal von uns an, da gibt es dazu viele weitere Informationen. Jetzt möchte ich nochmal noch kurz eine einfache Strategie machen, so eine Investorenstrategie, da muss ich auch sagen, die ich aber auch ordentlich kritisiere in diesem Podcast, die man sehr gut anwenden kann, wenn man es aber falsch macht, fliegen die um die Ohren, das möchte ich extra nochmal erwähnen, dass das jetzt, ihr bitte, wenn ihr jetzt neu seid, sagt nicht, das ist ja der heilige Kral, weil muss ich ganz klar sagen, ist es nicht, man kann die sehr gut einsetzen und es kann, wenn man alles richtig macht, wirklich richtig macht, ist jetzt hier fett geschrieben quasi, dann kann auch nicht so viel schief gehen, aber ihr müsst halt wirklich ja wissen, was ihr macht, wie bei allen Strategien. Das ist die sogenannte Wheel-Strategie, Wheel, also englisch quasi Radkreis und das machen ganz viele Investoren und da ist jetzt erstmal die grundsätzliche Prämisse, ich möchte eine Aktie kaufen als Investor. So, und dann nehme ich jetzt mal die Coca-Cola-Aktie und sage, ey, die gefällt mir, die möchte ich jetzt kaufen, die steht vielleicht bei 50 Dollar und ich sage, bei 45 Dollar möchte ich die kaufen. Jetzt kann ich natürlich, Möglichkeit 1, eine Limit-Order bei 45 Dollar reinlegen und zwei Jahre warten, wann es gefehlt wird. Oder ich verkaufe eine Put-Option bei 45 und kann dann sagen, okay, was passiert jetzt, wenn die Aktie bei 50 Dollar weiterbleibt, bei 47 fällt, verfällt auch diese Put-Option. Ich darf die Prämieneinnahme behalten, die darf ich übrigens immer behalten und kann das dann, nochmal machen und verdiene quasi so schon Geld mit einer Aktie, die ich gar nicht habe. Machen wir mal den Fall, ich habe gesagt, ein 45er Put verkauft, jetzt steht die Aktie aber vielleicht bei 40 am Ende, was passiert dann? Ich habe das Recht verkauft, dass bei mir jemand die Aktie verkaufen darf. Ich habe sie nicht im Depot, dann verkauft er mir die Aktie bei, wichtig, 45, obwohl der Kurs aktuell bei 40 steht und ich habe die Aktien ja nur bei 45 drinstehen, 100 Stück und das war ja mein grundsätzliches Ziel. Auch Prämieneinnahme darf ich auch in diesem Fall behalten. So, jetzt habe ich 100 Aktien, habe schon ein bisschen Prämien bekommen und dann Dann sage ich, okay, bleibt vielleicht mal zwei Jahre drin in der Aktie, jetzt ist sie bei 60 Dollar, jetzt finde ich sie zu teuer, jetzt möchte ich sie ja vielleicht loswerden. Dann kann ich natürlich auf den Verkaufsknopf drücken oder ich kann auch sagen, ich steige hier mit Optionen aus. Und dann mache ich einen sogenannten Covered Call, das ist eigentlich ein Short Call, der aber Covered ist, weil ich ja das Underlying habe durch 100 Aktien. Sonst gucken wir mal die Fälle durch. Ich verkaufe, also 60 stehen wir und ich verkaufe jetzt einen 65er Short Call und ich habe 100 Aktien. Ja, wenn die Aktie jetzt bei 60 bleibt, alles schick, dann verfällt dieser Call wertlos, ich habe die Aktien immer noch und die Optionsprämie darf ich auch behalten. Wie gesagt, das darf ich aber in allen Fällen behalten. Jetzt steigt die Aktie vielleicht auf 70. Ja, jetzt wird es ein bisschen kurz blöd, weil jetzt muss ich ja die Aktien jemand geben zu einem Preis von 65. Also jemand hätte das Recht gekauft bei mir, dass er die Aktien bei 65 kaufen darf. Die muss ich dem dann auch zu 65 liefern, obwohl es halt aktuell beim Markt bei 60 ist. Ist aber kein Problem, weil ich habe ja die Aktien ja irgendwo bei 45 mit der Put ursprünglich gekauft, quasi mit dem Short Put und dann kann ich die auch quasi ohne Verlust, muss man ein bisschen aufpassen, Opportunitätskosten und so weiter, aber kann ich die ohne Verlust dem dann auch weiterreichen und dann habe ich keine Aktie mehr. So, jetzt könnte ich natürlich wieder sagen, Coca-Cola fällt danach wieder auf 45 Dollar, jetzt mache ich wieder meinen Short Put, meinen sogenannten Cash-Skill-Put und jage die Aktien, die mir dann eingebucht werden, solange verdiene ich Prämie. Habe ich die Aktie, dann mache ich wieder Carvered Calls und werde die Aktie wieder los, das ist die sogenannte Wheel-Strategie. Sehr, sehr einfach, sehr, sehr Milchmädchenrechnung gerade vorgerechnet, so einfach ist es nicht. Ich habe ganz viele Podcast-Folgen online gestellt, wo auch dieses System kritisieren, weil so einfach ist es nicht. Eine Aktie kann auf Null fallen, eine Aktie kann euch sehr schlecht ausgebucht werden, ihr verdient nicht so viel Geld, aber man kann das sehr gut einsetzen und das ist meistens so die erste Strategie, die die meisten machen. Aber bitte beachten. Beachtet meine oder unsere Hinweise, gerade hier auf dem Podcast, schaut doch mal nach Cash-Skill-Put und schaut euch dann diese Podcast-Folge an. So, kommen wir mal zum Fazit. Ich möchte ja nur ein bisschen jetzt aufzeigen. Punkt Nummer 1 ist, ich finde, nicht jeder muss Optionen handeln. Also das kann auch sehr komplex werden, aber jeder sollte mal Optionen wenigstens, ich sage mal, in seiner Hosentasche haben, zu sagen, ey, ich weiß jetzt, was ich machen kann, weil ich kann mit Optionen so viel machen. Ich kann mich absichern. Ich kann eine Zusatzoption. Ich kann eine Zusatzdividende verdienen. Ich kann die Volatilität handeln. Ich kann nur einen Zeitwert handeln. Ich kann mein Portfolio Delta-neutral stellen, sprich in einem Crash. Ich kann da so, so, so viel machen. Ich kann Volatilitätsoptionen handeln. Ich kann Aktienoptionen handeln, Optionen auf Rohstoffe. Ich kann Kalenderspreads handeln, mich dagegen absichern. Selbst wenn ich Future-Händler bin, kann ich mich da absichern. Wenn ich Investor bin, kann ich mich absichern. Ich kann Zusatzdividende und, und, und. Die können da so viel machen. Null DTE-Option, VX-Option. Und deswegen sollte man sich schon Options handeln. Man sollte auch als Hintergrundwissen wirklich auskennen. Man muss jetzt nicht jeden Tag handeln. Aber wer weiß, wie das grundsätzlich funktioniert, hat da wirklich ein Mega-Instrument in der Werkzeugkasten sozusagen. Und ihr müsst keine Null-DTE-Option handeln und so weiter. Aber ihr solltet schon wirklich wissen, wie das funktioniert. Wo die Gefahren sind natürlich auch. Und die gibt es, muss man ganz klar sagen, wie bei jedem Instrument gibt es auch hier hohe Gefahren. Auch eines Totalverlusts und drüber und, und, und. Aber wer es mal grundsätzlich verstanden hat, hat da wirklich... ...ein geiles Instrument zur Verfügung und kann und wird so seinen Handel auch verbessern. Ganz, ganz klar. So, das war mal eine Podcast-Folge für Anfänger. Wie gesagt, Optionen sind ein wirklich geiles Instrument. Wer das beherrscht, der wird auch wirklich seinen bestehenden Handel um einiges verbessern. Wie gesagt, gerne auch unseren YouTube-Kanal, Podcast-Kanal weiter schauen. Wer möchte, uns einen Optionsbrief. Link findet ihr in der Infobox. Ansonsten viel Spaß beim Optionshandel. Passt auf euer Geld auf. Ciao, ciao.