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#106: Volatilitätstrading für Profis – So verdienst du an Marktchaos!

33m 59s

#106: Volatilitätstrading für Profis – So verdienst du an Marktchaos!

In dieser Podcast-Folge wird ein umfassender Überblick über das Volatilitäts-Trading gegeben, mit Fokus auf den VIX-Index und verwandte Produkte. Zunächst wird erklärt, dass es zwei Arten von Volatilität gibt: historische (aus Kursdaten) und implizite (aus Optionspreisen). Der VIX-Index, der aus SPX-Optionen mit 30 Tagen Restlaufzeit berechnet wird, ist der bekannteste Volatilitätsindikator, aber selbst nicht handelbar. Es existieren viele weitere Indizes wie VVIX, GVZ oder EVZ, die als Stimmungsbarometer dienen. Der VIX korreliert invers mit dem S&P 500 in etwa 80 % der Fälle; Abweichungen können als Frühwarnsignale genutzt werden, insbesondere wenn beide gleichzeitig steigen oder fallen. Für den Handel stehen VIX-Futures, Mini-Futures, Index-Optionen und ETPs wie VXX zur Verfügung. VXX verliert typischerweise durch Rollverluste in Contango-Phasen, kann aber in Krisen stark steigen. Strategien wie Kalenderspreads, Long-Calls als Hedging oder Ratio-Spreads werden empfohlen, während nacktes Shorten der Volatilität als gefährlich gilt. Der VVIX dient als zusätzlicher Indikator für extreme Marktbedingungen. Abschließend wird auf neue Produkte wie V-Stocks-Optionen hingewiesen, die jedoch komplex sind. Insgesamt wird betont, dass Volatilitätshandel großes Potenzial bietet, aber ein striktes Risikomanagement erfordert.

Transcription

5592 Words, 33771 Characters

German
Speaker 1Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Ion Coaching und die Podcast-Folge wird, glaube ich, wahrscheinlich etwas länger und sehr detailliert, denn ich möchte mal so alles über das Volatilitäts-Trading erzählen, euch beibringen, was ich so weiß, in aller Kürze, aber natürlich auch mit vielen Details. Und ja, bevor wir starten, natürlich mit immer der Risiko-Hinweis, gerade heute, alles was ich sage, ist natürlich meine private Meinung und stellt keine Aufforderung von Verkäufen oder Käufen irgendwelchen Finanzprodukten dar und es ist keine offizielle Anlageberatung. Ja, Thema Volatilität ist nach wie vor extrem unterschätzt, sowohl als Indikator als auch als aktives Handelsinstrument. Und irgendwie ist es auch so, ich finde es ein bisschen schwer unter irgendwie Börse zu kategorisieren oder halt Terminprodukte, weil das, finde ich, schon immer eine Asset-Klasse fast für sich ist und es irgendwie nichts mit Aktien oder vielleicht halt auch mit Optionen zu tun hat. Klar, natürlich hat es was mit Optionen zu tun, aber es ist halt keine... Gold-Option oder sowas. So eine VX-Option ist halt schon noch mal was anderes und wer da den Wohler-Handel verstanden hat, kann das wirklich sehr, sehr gut nutzen. Aber auf der anderen Seite, wer es natürlich nicht verstanden hat, kann da auch extrem viel Geld verlieren. Wir haben ja aber auch uns einen Optionsbrief Anfang des Jahres, extra ein Kapitel mit Volatilitätsbarometer hinzugefügt, wo wir ja auch Strategien besprechen, sowohl long oder short, als auch den halt als Indikator nutzen. Das hat zum Beispiel auch Ende September ganz gut funktioniert. Es hat dann eine extreme Divergenz gab. Also so kann man den VX sehr gut nutzen. Wir fangen mal von vorne an. Was ist die Volatilität? Ich mache es jetzt sehr unkompliziert. Es gibt die implizite und die historische Volatilität. Die historische, wie ich schon sagte, wird aus Vergangenheitskursdaten berechnet und die implizite aus Optionspreisdaten. Das heißt, die implizite ist quasi, ich nenne es mal die Zukunft, was eingepreist wird und wird sozusagen indirekt vom Markt berechnet. Beziehungsweise eingepreist, was da so eine höhere Schwankungsbreite ist. Und jede, das war später wichtig, jede Option hat eine implizite Volatilität. Punkt. Bauholz, Kupfer, Apple-Aktien, Staatsanleihenoptionen, jede implizite oder jede Option hat eine implizite Volatilität. Dann gibt es jetzt in der TWS so Funktionen, da kann ich das dann im Chart auch einblenden lassen, die implizite Volatilität. Dann gibt es jetzt in der TWS so Funktionen, da kann ich das dann im Chart auch einblenden lassen, die implizite Volatilität. Dann gibt es jetzt in der TWS so Funktionen, da kann ich das dann im Chart auch einblenden lassen, die implizite Volatilität. Dann gibt es jetzt in der TWS so Funktionen, da kann ich das dann im Chart auch einblenden lassen, die implizite Volatilität. Tendenziell niedrig und wenn dir die implizite Volatilität anstärkt oder auch explodiert, explodiert auch der Optionspreis, sofern alles andere gleich bleibt. Aber meistens führt das andere auch noch dazu, dass es dann noch mehr ansteigt. Also jede Option hat eine implizite Volatilität. Und jetzt ist es so, dass ich das auch für jedes Underline berechnen könnte, aber uns die Börse ja ein paar Sachen erleichtert. Und zwar geben die Volatilitätsindizes heraus, wo ich das dann einfach wie ein Aktien... Marktchart oder Aktienkurschart anschauen kann. Das ist ja sehr gut, dass es sowas gibt. Und dann muss ich nicht irgendwie über die TWS oder Chart, das kann ich dann einfach in Google angeben. Und das gibt es für die wichtigsten Underlines. Bei weitem nicht für alle, aber für die wichtigsten gerade im Thema Aktienindizes. Also der VX, das ist so der bekannteste und wichtigste, weil es da auch später Terminprodukte gibt. Und der spiegelt die implizite Volatilität. Das sage ich gleich nochmal. Ja, ausführlich war es zum VX. Das S&P 500, genauer der SPX-Option, also nicht SPY-Option, nicht ES-Option, sondern der SPX-Option wieder. Mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 30 Tagen. Aber alleine auf den SPX oder auf den Volatilitätsindizes SPX gibt es noch viel, viel weitere Volatilitätsindizes. Es gibt einen VIX 0D, also 0 Tage Restlaufzeit. VIX 9D, VIX 3M für 3 Monate. Es gibt sogar einen VIX 1. 1Y, also 1Y für ein Jahr Restlaufzeit. Sprich, der VIX 1Y wird aus Optionen mit einem Jahr Restlaufzeit berechnet. Das ist halt auch interessant, gerade für diejenigen, die Leap-Optionen verkaufen. Da haben wir auch vor kurzem eine Podcast-Folge online gestellt. Es gibt es aber auch für andere Volatilitätsindizes, also VXN. Für den Russell gibt es, für den DAX, VDAX New, für den Hongkong, Hang Seng gibt es auch einen VOLA-Index. Also ich glaube, für jeden großen Aktienmarkt-Index gibt es auch einen dazugehörigen Volatilitätsindex. Meistens mit 30 Tagen Restlaufzeit berechnet. Es haben sogar einzelne Aktien, leider nur sehr wenige, aber einen eigenen Volatilitätsindex. Das ist zum Beispiel VXAZN, Amazon, und VXAPL, nicht AAPL, sondern nur VXAPL für Apple. Ich glaube, es sind so 5, 6, 7 Aktien, die einen eigenen Volatilitätsindex haben. Bei weitem nicht. Bei weitem nicht alle, aber es ist einfach sehr schön. Kann ich kurz anschauen und weiß, wieso die Volatilität da ist. Aber auch für Rohstoffe, Schrägstrich Staatsanleihen, VXT, LT, GVZ, EVZ, also GVZ für Gold, EVZ für Euro, VXSLV für Silber. VXSLV für Silber. Nur kurz ein bisschen da in Details zu gehen. Das ist für Rohstoffe ja, aber genauer gesagt für die Rohstoff-ETCs, also der GLD. ETF, ETC, ist ja ein Produkt, wo Gold physisch hinterlegt ist. Achtung, steuerfrei ist es im Privaten trotzdem nicht. Das ist nur bei Euwax Gold II oder Xetra Gold. Und von diesem ETC nehmen sie die Volatilität heraus. Und das ist quasi der GVZ. Also der GVZ wird nur vom GLD berechnet, nicht von irgendwelchen Gold-Future-Optionen. Nur so, ja, im Detail dann kann sich das ein bisschen unterscheiden. Normalerweise natürlich nicht. Und diese Indizes kann ich natürlich sehr gut nutzen, um zu schauen, ob die Indizide wohl auch eher hoch oder niedrig ist. Aber alle diese Indizes sind ausnahmslos nicht handelbar. Auch der VX-Index, dazu dann gleich mehr, oder darum geht ja die ganze Folge, ist nicht handelbar. Ich könnte jetzt nicht den VX-Index bei 12 long gehen und bei 80 dann verkaufen und einfach drei Jahre warten. Und irgendwann wird es schon krachen. Das funktioniert nicht. Der VIX-Index ist selbstverständlich. Er ist selbst nicht handelbar. So, kommen wir nämlich jetzt auch mal zum VIX nochmal im Speziellen. Ich habe ein paar Daten mal rausgeschrieben, dass wir so ein paar Höchst- und Tiefstwerte haben. Also nochmal, der VIX-Index wird berechnet aus SPX-Index-Optionen. Ist übrigens auch wichtig, weil es gibt einige Untersuchungen, fast schon Beweise, dass der VIX etwas manipuliert wird. Gerade kurz vor der Abrechnungszeit von Verfall, jeden dritten Dienstag im Monat, verfallen da die Terminprodukte auf den VIX. Und wie kann man das herangehen oder wie kann man das anschauen, dass das vielleicht ein bisschen was passiert? Das ist nämlich relativ einfach. Man schaut einfach an, SPX-Index-Optionen, da werden nur die Out-of-the-Money-Optionen, werden die Berechnung berücksichtigt und auch nur die in Bid und Ask haben. Also wenn es jetzt 0 auf 10 Cent steht, nicht. Wenn es 5 Cent auf 10 Cent steht, wird es mit reingenommen. Da könnt ihr ja einen Market Maker einfach einen Preis mal reinstellen. Und das ist halt häufig gerade bei diesen Optionen. Wenn es dann auf einmal ein sehr komisches Verhalten gibt, die dann auf einmal in die Berücksichtigung reinkommen. Und das Spannende ist halt, das passiert genau bei den SPX-Optionen und nicht bei dem SPY oder nicht bei den ES-Optionen. Da müsste das ja eigentlich auch passieren, aber die berechnen, oder die kommen ja nicht im VIX-Index rein vom ETF oder vom Future, sondern es ist nur die vom Index und gerade da passiert es. Spannendes ist auch noch, wenn man dann zum Beispiel den NDX anschaut, also Nasdaq-Index, dann müsste es ja auch diesen komischen Abnormen. Und da passiert es nicht. Aber halt beim Wohler-Index vom Nest, da gibt es ja keine Produkte da drauf, zumindest halt nicht wirklich gute. Also das ist halt, daran kann man halt erkennen, dass da ein bisschen was passiert, aber es ist wirklich nur kurz vor Verfall. Und tendenziell wird der VIX eher nach unten geprügelt von der Manipulation. Der VIX kann Werte von 0 bis unendlich annehmen, theoretisch. Mittelwert ist langfristig so um die 17. 21.11.2017 mit 8,56. Tiefstwert, da muss man sagen, bei 10 ist eigentlich der Deckel drauf nach unten, weil ein bisschen Wohler gibt es immer, auch wenn der S&P vielleicht nur 0,1% schwankt, aber dass er jeden Tag genau 0% macht, ist relativ unwahrscheinlich. Höchstwert am 24.10.2008 mit 89,53, also fast 90, was da war, wissen wir alle. Finanzkrise, ein Corona-Crash, fast ähnlich so hoch. Und normalerweise ist es so, dass der VIX und der SPX eine inverse Korrelation haben, sprich wenn der eine das macht, macht genau der andere das Gegenteil. Also wenn der S&P 500 ansteigt, dann ist es so, dass meistens der VIX fällt, weil weniger Versicherungen quasi, wenn ich sage nachgefragt, das ist finanzmathematisch falsch, aber weniger eingepreist wird. Und deswegen fällt der VIX. Natürlich, wenn er schon bei 10 ist, kann er nicht mehr stark fallen, aber wenn er halt... irgendwo bei 21 ist. Der SPX erholt sich gut, dann sollte der VX auch eher fallen. Andersherum genauso, SPX fällt, minus 4%, dann wird der VX vermutlich auch gut anziehen. Viel, viel stärker im Normalfall als natürlich der ES oder der SPX fällt. Also die fallen sich nicht 1 zu 1 gleich, sondern der VX hat natürlich viel, viel größere Bewegungen. Und das oder diese Aussage stimmt relativ genau zu 80%. Auch hier Untersuchung von der CBOE. Also normalerweise ist es so, von S&P 500 steigt, VX fällt, genau zu sein, in 82,15% der fällt ist das so. Und wenn der S&P 500 fällt und der VX dann ansteigt, also die andere inverse Korrelation, ist es in Fällen von 78,4% so. Auf Deutsch, die haben immer eine negative Korrelation in beide Richtungen, ungefähr 80%. Jetzt natürlich die Frage, was ist denn mit SPX? Den anderen 20% und das ist zum Beispiel schon ein Indikator. Den kann man auch sehr gut nutzen, also wenn beide ansteigen oder beide fallen. Das muss man natürlich immer ins Verhältnis setzen. Aber machen wir mal ein Beispiel, was eher kein gutes Zeichen ist, so eine bärische Korrelation zu sagen. Also für den Aktienmarkt, wenn S&P 500 ansteigt und VX auch, weil halt irgendwas eingepreist wird im Aktienmarkt. Achtung, wir müssen natürlich schauen, ist irgendein FED-Meeting, ist eine Wahl, dann ist sowas natürlich normal. Aber wenn halt sowas über Tage, vielleicht sogar Wochen passiert, wie Ende September, ist es eher ein bärisches Zeichen. Und da muss man ein bisschen aufpassen. Also wenn beide ansteigen, da gibt es auch verschiedene Indikatoren, haben wir auch schon auf YouTube vorgestellt, die es ein bisschen gleitend machen. Da muss ich wirklich nur einen Indikator anschauen. Da ist halt auch immer die Frage, passiert das über einen längeren Zeitraum? Ein Tag ist jetzt nicht so entscheidend, es sei denn natürlich S&P 500 plus 3% und VX plus 5% ist das natürlich ein krasses Signal. Andersrum ist es auch ein sehr bullisches Signal, kam zum Beispiel Ende Corona-Crash vor. S&P 500 minus 4% und VX fällt minus 10%. Also dass da schon quasi nicht mehr so viel eingepreist wird als im Aktienmarkt. Also Aktienmarkt tiefrot und VX preist bereits sozusagen eine Erholung an. Das ist dann ein sehr bullisches Zeichen. Gut kombinierbar natürlich dann, wenn es am Montag Black Monday gab, da vielleicht sogar der VX so ein bisschen zurückkam oder das am Dienstag. Dann die Erholung stattfindet. Also immer auf dem VX schauen, was macht der so? Ist der vielleicht extrem hoch, obwohl der S&P X am Allzeit hoch ist, ist das ein bisschen komisch. Oder ist der VX schön bei 13, dann spricht das halt wirklich für einen dauerhaften Bullenmarkt. Wichtiger Indikator. So, einen Indikator möchte ich mit dem VX quasi auch noch vorstellen. Also mit dem Index selbst und zwar, dazu komme ich dann gleich. Aber ich habe ja gesagt, jede Option hat eine implizite Volatilität. Und es gibt, dazu gleich ausführlich, es gibt Optionen auf den VX. Also es gibt Volatilitätsoptionen. So, und ich habe ja gesagt, jede Option hat eine implizite Vola. Das heißt, es gibt VX-Optionen, die eine implizite Vola haben. Jede Option hat eine implizite Vola. So, und da hat die Börse, und das ist was Geniales, haben die gemacht, einen Volatilitätsindex wie den VX gemacht, aber halt für VX-Optionen. Also quasi die Volatilität von Optionen auf die Volatilitätsoptionen. Und der heißt VVIX, darauf gibt es dann aber keine Produkte mehr, quasi nur einen Index, den ich anschauen kann. Und der ist selbst natürlich auch nicht handelbar. Mittelwert einiges höher natürlich als der VX. Warum? Also der VX tut sich natürlich die Schwankungsbreite vom SPX einpreisen und der VVX die Schwankungsbreite vom VX. Und wenn wir wissen, dass der VX schon viel, viel stärker schwankt als der SPX, wird natürlich auch der VVX stärker schwanken als der VX. Ich hoffe, es kommt alle mit. Und den kann ich dann sehr gut anschauen, der hat Mittelwerte um die 90 und ist allzeit hoch bei 212. Und das ist zum Beispiel so ein Mega-Indikator, wenn der VVX so Region über 150 ist, gerade an einem Montag ist das ein perfektes Kaufsignal für die Märkte. Oder sogar halt um die Volatilität in welcher Form auch zu shorten, sei es indirekt von Shortputs auf dem Aktienmarkt oder sogar aktiv quasi durch den Shorten von VX-Optionen. Dazu dann gleich. Also VVX, Mega-Indikator oder kann man natürlich auch eine Divergenz nutzen, VVX steigt bereits und VX fällt. Also da kann man wirklich extrem viel machen, ohne dass man überhaupt ein Trade auf die Wohle umsetzt, einfach als Indikator zu nutzen. So und jetzt schauen wir mal das erste Produkt an. Ich habe ja gesagt, es gibt keine Möglichkeit den VX-Index direkt zu handeln. Das stimmt, aber es gibt Terminprodukte darauf, vor allem die Futures. Also es gibt VX-Futures, also Terminkontraktprodukte. Und die haben einen monatlichen Verfallstermin. Der normale Future hat einen Multiplikator von 1 oder halt von 1000. Sprich, ich gehe jetzt in den VX-Future bei 15 Long, verkaufe ihn bei 16, habe ich 1000 Dollar gewonnen. Geht natürlich auch in die andere Richtung. Es gibt mittlerweile auch einen Mini-Kontrakt, das ist der VXM. Das ist der Multiplikator von 100, könnt ihr beides extrem liquide handeln. Und normalerweise ist die Kurve wie aufgebaut, das ist wie bei allen Future-Märkten in einer Contango-Kurve. Was heißt das, immer je weiter der Future ist, desto höher ist der im Preis. Also was heißt das, der VX-Index notiert gerade bei 10. Der erste Kontrakt mit 30-Tank-Verfall bei 12, der zweite bei 13, der vierte, der fünfte und so weiter. Immer steigend, 16, 17, 18 und zum Beispiel zueinander. Warum ist das so, die Contango-Kurve? Gehen wir mal weg von der Vola, nehmen wir mal Erdöl. Erdöl ist für mich normalerweise wichtig. Ich sage, ich möchte Erdöl jetzt oder in einem halben Jahr haben, dann kostet es einen halben Jahr mehr, weil irgendjemand muss das ja in einem Öltanker lagern und es kostet Lagerkosten, Opportunitätskosten, also Kosten des entgangenen Gewinns, was ich mit dem sofortigen Geld quasi hätte auch machen können. Und normalerweise ist die Kurve dann steigend zueinander. Es gibt aber auch noch die andere Form, dann quasi die Backwardation, wenn es fallend zueinander ist, also wenn der aktuelle Preis höher ist, als wenn ich es in einem halben Jahr kriege. Macht natürlich wirtschaftlich keinen Sinn und kommt ein absolutes Verknappungs-Szenario, findet es statt. Also beispielsweise Krieg, da ist sowas der Fall, wenn ich sage, okay, ich möchte jetzt gerne Erdöl haben und dann sagt jemand, ja, aber es geht gerade nicht, weil alles zerbombt wurde, in einem Jahr passt es wieder, da gibt es dann von irgendeinem anderen Land wieder, deswegen muss man jetzt vielleicht sogar aktuell mehr bezahlen als in einem Jahr. Das heißt, dann Backwardation führt immer zu steigenden Preisen. Das gilt halt sowohl für Erdöl und so weiter, also auch viele Agrarprodukte teilweise in der Backwardation lange Zeit gewesen, das führt dann zu extrem steigenden Preisen. Eine Backwardation kommt im VWX nur vor, wenn es eigentlich einen Aktienmarkt-Crash gibt. So, und wie passt das jetzt zueinander? Ich habe ja gesagt, eine Backwardation führt immer zu steigenden Preisen. Aber jetzt habe ich gerade gesagt, es führt zu einem Aktienmarkt-Crash. Das ist vollkommen richtig, diese Aussage, weil wir schauen uns ja die Contango, die Terminstrukturkurve an, vom VWX, so wenn der VWX in einer Backwardation notiert, also beispielsweise der erste Kontrakt bei 30, der zweite bei 25, der dritte bei 20, dann führt es zu steigenden Preisen, aber ja nicht im Aktienmarkt, sondern wir schauen uns ja die VWX-Backwardation an und dann explodiert der VWX auch. Also wenn eine Backwardation ist, ist es ein sehr, sehr leichtes Zeichen für den Aktienmarkt. Natürlich ist an dem Tiefpunkt die größte mögliche Backwardation ein Black Monday, dann kommt wieder der VWX ins Spiel und ich würde in den Markt gehen, aber gerade wenn es sich von Contango in eine Backwardation ändert, das dauert meistens auch so ein paar Tage, wäre ich extrem vorsichtig mit dem Thema Long-Aktienmarkt oder auch Short-Vola, muss man wirklich aufpassen, weil das wirklich ein Szenario ist, gerade auch für Black, nenn es mal Black Swans oder Riesen-Verkaufstage im Aktienmarkt, also da einfach riesig aufpassen, was man da so macht. So, und ich kann natürlich auch die Futures handeln, da gibt es dann extrem viele Möglichkeiten, ich stelle euch einfach mal eins vor, also ihr könnt ja natürlich den Future Long und Short gehen, wo der Kurs des Futures steht, entscheidet der Markt, nicht irgendeine Berechnungslogik, wie bei SBX oder VWX, wie der berechnet wird, also wie der VWX halt berechnet wird, das ist ja quasi ein Algorithmus dahinter, wurde aus den Optionsdaten berechnet, aber beim Future ist es relativ easy, das ist Angebot und Nachfrage. So, und ich kann jetzt natürlich sagen, ich gehe in den Future bei 15 Long und hoffe halt, dass es bei 80 steht, das ist meistens keine gute Idee, seit ihr mir wisst, ich würde mich eher sogenannten Kalenderspreads bedienen, haben auch schon Videos dazu gemacht, und zwar einfach mal als Beispiel, ihr geht in den 15er Long und den 17er Short, also den zweiten, ihr geht in den ersten Kontakt Long und den zweiten gleichzeitig Short, dann setzt ihr quasi auf die Veränderung dieses Deltas von 15 auf 17, wenn es dann nach 16 auf 17 steht, habt ihr zum Beispiel schon Geld gewonnen, also weil ihr eins quasi gewonnen habt und null verloren beim zweiten, also da setzt ihr auf das Delta, kann man natürlich auch in die andere Richtung machen, den ersten Short und den zweiten Long, oder auch den zweiten und dritten machen und so weiter, also da gibt es extrem viele Möglichkeiten, aber ich habe jetzt nicht ganz klar gezeigt, dass man eher Kalenderspreads handeln sollte, als irgendeinen Future Long oder Short zu gehen, da muss man wirklich extrem aufpassen, was man da so macht. Vollständigkeitshalber, es gibt mittlerweile auch Future-Optionen, also ich komme gleich zu den Index-Optionen, aber es gibt mittlerweile auch Future-Optionen, und was ist das? Das sind das, also wie schon gesagt, eine Option auf ein Future, ist dann der Multiplikator auch logischerweise 1000, hat immer ein Future als Kontraktwert, auch nur bei den Großen gibt es das, ich sehe den Anwendungszweck noch nicht so gegeben, weil es auch eher nur an den, nahen Verfallsterminen hier Verfälle gibt. Aber grundsätzlich, wer jetzt viel mit den VX Futures hantiert, kann sich da auch beispielsweise Covered Call oder Absicherungsstrategien bedienen. Man muss ja nicht den Index Option nehmen. Nein, ihr könnt mittlerweile auch die Future Optionen nehmen. So, kommen wir nämlich auch direkt zu den VX Index Optionen. Also, ihr müsst dann TWS Kürzel quasi VX eingeben und dann Index. Und da ist der Multiplikator 100. Also, wie bei Aktien, die Ausübungsmethode ist europäisch. Was heißt das auf Deutsch? Ihr könnt es nur bei Verfall ausüben. Und die Abwechslungsmethode ist Cash Settlement, auf Deutsch Barausgleich. Warum ist das so? Ja, euch kann ja nicht der VX Index angedient werden, weil der ist ja selbst nicht handelbar. Also, logischerweise ist es dann Barausgleich, Cash Settlement. Muss so sein, weil das Underlying nicht handelbar ist. Kann es euch auch nicht angedient werden. Achtung, man kann natürlich trotzdem einen Haufen Geld verlieren. Also, wenn eine Option minus 20.000 Dollar ist, dann wird euch die halt auch abgeschrieben, obwohl euch halt das Underlying nicht angedient wird. Also, wichtig, das ist dann auch so, dass man halt Geld gewinnen oder Geld verlieren kann. Nur, man hat halt nichts mit dem Verfall irgendwie groß am Hut, dass da was eingebucht wird. Die TIC-Größe ist 0,01 Cent. Das ist sehr gut. Das war früher 5 Cent, jetzt mittlerweile 1 Cent. Also, die kleinste Preisbewegung in den Optionsdaten ist 1 Cent. Also, kann von 0,10 auf 0,11 ansteigen. 1 Cent. Die Preisstellung erfolgt nach den Futures auch wichtig. Also, wenn der VX-Index bei 12 steht und ein VX-Future bei 17 und hat ein 16er Put, ist es ein Out-of-the-Money-Put, weil man immer von dem Future ausgehen muss, wenn das gleiche Verfallstermin natürlich ist. Wichtig, das Settlement, also mit 0 Tagen Restlauf, das ist ein bisschen auch ein Problem bei den SPX-Optionen, nicht bei den SPXW-Optionen, aber bei den SPX-Optionen, ist am nächsten Handelstag um 15.30 Uhr, sprich, wenn ein Verfall ist, 22 Uhr Dienstag, dann ist das nicht der Abrechnungszeitpunkt, sondern der nächste Handelstag um 15.30 Uhr. Macht das eher nicht, außer ihr habt vielleicht eine Long-Option, die eh wertlos ist, dann könnt ihr es ja drin lassen. Aber ansonsten würde ich die immer vor Verfall schließen, weil zwischen 22 Uhr und 15.30 Uhr am nächsten Handelstag könnt ihr nichts machen. Könnt ihr nicht noch eingreifen, das ist dann ein bisschen schwierig, gerade wenn ihr halt schon im Prinzip einen Gewinn habt, dann wäre ich da ein bisschen vorsichtig. Ja, dann gehen wir mal zu den Strategien mit den VX-Index-Optionen, da kann man wirklich alles machen. Man kann Short-Puts verkaufen, Long-Calls, Klassiker, Long-Call kaufen als Hedging, auf dem Index könnt ihr natürlich auch eine Future-Option machen, aber auf Index ist der Multiplikator ein bisschen angenehmer für die meisten Konten. Also VX steht bei 15, ich kaufe mir jetzt einen 40 Long-Call, kostet mich vielleicht 100 Dollar, wenn es nicht passiert, 100 Dollar weg, wenn alles mögliche bankrott geht, dass der VX auf 100 steigt, ja, ist natürlich extrem unwahrscheinlich, aber es ist halt ein Hedge. Man kann das natürlich auch noch extrem schön kombinieren mit Bull-Call-Spread, also 40er Long-Call, 45er Short-Call, dann finanziert man das wieder teilweise oder vielleicht sogar Ratio-Spreads, 40er Long-Call, 2 Short-Call, bei 45, das dann kostneutral aufsetzen, es passiert eine Zeit, nix, die Short-Calls im Gewinn schließen, gratis finanzierter Long-Call drin haben. Also da gibt es extrem viele Kombinationsmöglichkeiten, wie man da hedgen kann, oder auch aktiv die Wohler shortet, gerade in so einem Black Monday kann man vielleicht auch die Wohler shorten, passt da bitte auf, Merke aufschreiben, niemals nackt die Wohler shorten, auch wenn der VX bei 80 ist, kann der immer noch weiter steigen. Ich habe mal geguckt, nach meiner Berechnungslogik haben der so auf, kann der so bis auf 200 gehen, nämlich wenn wir jeden Tag minus 20% machen, dass er dann die Börse normalerweise beendet, das können sie vielleicht dann auch noch größer machen, relativ unwahrscheinlich alles, aber der kann auf jeden Fall auf über 100 gehen und gerade so im Umfeld, wenn man sagt, okay, ich shorte jetzt den VX auf 80, kann der nächsten Tag schon noch auf 120 steigen und dann vielleicht erst fallen, also da immer mit Long-Option und klar definiertem Risiko. Also VX-Index-Option, das handeln wir extrem oft, da kann man wirklich super Sachen machen, man kann Short-Put und dann Ratio-Spread gleichzeitig machen, In-The-Money-Bull-Call-Spreads, also da kann man so viel machen, schaut halt immer, dass das Break-Even, wenn er gerade hatcht, relativ niedrig im VX ist, ja auch noch gut was gewinnt, wenn es nach oben geht und nicht allzu viel Geld verliert, wenn der VX, und das kann er sehr, sehr lange machen, muss man an dieser Stelle auch deutlich sagen, lange irgendwie bei 12 notiert. So, dann gibt es noch etwas komplett anderes, das sind sogenannte VX- ETPs, also Exchange-Traded Products, was ist das? Also da gibt es zum Beispiel den bekanntesten Vertreter, den VXX, so, und der ist ein aufgelegtes Produkt, da gibt es übrigens auch ein Emittenten-Risiko, ganz klar, das haben sie auch schon bewiesen, und was macht der VXX? Der VXX macht folgendes, der geht immer die ersten beiden VX Futures long, also der kauft den ersten und kauft den zweiten. So, was muss der dann irgendwann mal machen? Der erste gibt es ja nicht mehr, dann muss der quasi den zweiten und dritten kaufen, wobei es ja dann wieder der erste und zweite ist, wenn der erste weg ist, aber der muss ja die ganze Zeit rollen. Ich habe vorher gesagt, dass normalerweise eine Contango-Kurve notiert, also normalerweise der erste bei 12 und der zweite bei 14 steht, und der VXX hat als Definition, dass der die ersten beiden Kontrakte drin hat, mit einer durchschnittlichen Restaufzeit von 30 Tagen. Wenn er jetzt der erste 10 Tage hat und der zweite 40, hat er natürlich mehr von dem zweiten, und ein bisschen von dem ersten, dass er halt im Schnitt 30 Tage hat. So, dann vergeht ein Tag 9 und 39 Tage, sprich er muss von dem ersten Kontrakt in den zweiten rollen, wenn es bei 12 und 14 steht, muss er, er hat es ja long im Depot, bei 12 verkaufen und bei 14 zurückkaufen. Ist das ein guter Trade? Nein, das ist nicht. Das sind die typischen Rollverluste. Wenn es aber einen Crash gibt und er steht bei 30 und 25, dann verkauft er bei 30 und kauft es für 25 wieder zurück, da hat er dann Rollgewinne Die meiste Zeit haben wir aber keinen Crash und die meiste Zeit haben wir eine Contango-Kurve, deswegen fällt in der meisten Zeit der VXX, guckt euch einfach den Chart an, da fällt halt wirklich ganz, ganz oft, da gibt es halt auch, ja, lange Charts und da sieht man auch, dass es sogenannte nicht Splits, sondern Resplits gibt, der Preis wird quasi künstlich nach oben gesetzt, also der fällt wirklich permanent. Wenn man sich aber die Krisen anschaut, kann der aber um 5, 6, 700 Prozent ansteigen, weil der hat ja die Kontrakte ja immer noch long, wenn die bei 12 und 14 waren, danach bei 50 und, oder 50 und 45, ja, dann steigt natürlich der VXX auch extrem stark an und viele sagen ja, den short ich dann halt einfach, ich weiß, dass ich gewinne, der wird wieder neue Altstativs machen, ja, die Aussage ist wahrscheinlich sogar richtig, aber wenn halt zwischenzeitlich um 700 Prozent ansteigt, man das Risikomanagement nicht im Griff hat und das andere im Depot wird wahrscheinlich auch nicht positiv sein, weil wir dann einen Crash haben, muss man wirklich wissen, was man tut und das würde ich auch immer mit Longoption machen. Es gibt auf jeden Fall ein Emittentenrisiko, warum? Weil sie auch schon teilweise den Hebel da geändert haben bei anderen Produkten, also passt da wirklich auf. Man kann das natürlich jetzt auch noch mit Optionen machen, also Optionen auf den VXX, da möchte ich nochmal ein Beispiel, da könnt ihr selber checken, ob ihr das verstanden habt alles, nehme eine VXX-Option mit 300 Tagen Restlaufzeit oder eine VIX-Index-Option mit 300 Tagen Restlaufzeit, ist das das gleiche? Nein, weil beim VXX seid ihr ja permanent über die nächsten 300 Tage in den ersten beiden Kontrakten investiert. Der rollt dann automatisch. Ihr sagt halt, die 300 Tage bezieht sie ja nur auf den VXX und der VXX ist aber dauerhaft in den ersten beiden Kontrakten investiert. Das heißt quasi, ihr müsst selber nicht rollen, sondern ihr macht halt Wette darauf, dass es halt wahrscheinlich in der meisten Zeit fallen wird. Wenn ihr eine VX-Option mit 300 Tagen Restlaufzeit habt, habt ihr den speziellen Future in 300 Tagen ausgewählt. Also machen wir ein Beispiel, das ist der erste. Die 300 Tage VXX-Option, das ist 300 Tage in Oktober oder sowas, November-Verfall sein. So, dann seid ihr mit dem VXX quasi permanent in den ersten beiden Kontrakten investiert. Und beim VXX seid ihr nur im Oktober investiert. Was ist jetzt besser, was ist schlechter? Es kommt darauf an, was man so handeln will. Also es macht auch Sinn, mit 300 Tagen ein Future zu wählen, vielleicht gerade wenn es eine Wahl oder sowas ist. Also da kann man einiges machen, aber wichtig, dass ihr diesen Unterschied verstanden habt. Es gibt dann noch den UVXY, das ist quasi der VXX mit Hebel von 1,5. Ja, das mal kurz noch zu den ETPs, dass ich das gesagt habe. Riesenfan davon bin ich nicht. Sie sind auch nicht wirklich liquide. Ich würde immer den Index-Option oder auch den Future-Handel vorziehen. Da habt ihr auch nicht den blöden Emittenten an Bord. So, letztes kleines Kapitel. Dann habe ich mal den Querflug durch alles mögliche gemacht. Es gibt auch noch mittlerweile V-Stocks-Optionen. Bevor ihr euch einen Wolf absucht, das TWS-Kürzel ist V, dann die Ziffer 2, TXV, 2TX. So, jetzt verwirren wir euch noch komplett. Hier gibt es keine Index-Optionen wie den VX, sondern es nur Future-Optionen hat irgendwas Regulatorisches zu tun. Und die Verwirrung noch abzuschließen, beim VX-Future ist ja Future-Option ein Multiplikator von 1000. Da ist es natürlich dann so, dass es beim V-Stocks-Optionen future option nur 100 ist also v2 tx future option achtung möglich andienung und multiplikator von 100 kann man die handeln ja schon okay ich habe es aber noch nicht crash abruft also wenn er im zweifel da wahrscheinlich rauskommen möchte macht kein spaß das muss ich auch ganz klar ich weiß es nicht aber ich vermute es also da müsste wirklich dann auf jeden fall vielleicht spritz handel aus was das dann im zweifel nicht raus müsst also v stocks gibt es auf jeden fall auch kommt vielleicht noch ein bisschen mehr in der nächsten zeit wenn man da die eurex noch einiges an werbung macht auf jeden fall es gibt und das ist schon mal ein schönes zeichen ich fasse mal zusammen es gibt quasi extrem viele möglichkeiten mit dem vx also ihr könnt den vx das muss eigentlich fast jeder bein holt machen investor machen einfach nur als indikator nutzen müsste nichts mit irgendwelchen ratio spritz auch im vx handeln sondern nur als indikator nutzen wenn beide eine richtung laufen den vx da liegt da war sie schon der heilige graal um tiefpunkte zu erkennen wirklich auf der straße klar das passiert nicht offen wir haben auch den vx starken der börsenampel drin und zum optionsbrief wo wirklich perfekt kaufsignale generiert selten aber dann perfekt in aktienmärkte könnt ihr wirklich so so viel machen und einfach nur dieses aktienmarkt steigt bla bla bla ihr kennt vielleicht schon unter oberfläche dass der optionsmarkt hat etwas anderes sagt und er kennt vielleicht schon bayerische divergenzen wo das andere noch nicht kennen also vx volatilität extrem wichtig mit futures mit optionen mit etps könnt ihr wirklich extrem viele strategien aufsetzen haben natürlich jetzt nur ein paar theoretisch ein bisschen so angeteastet haben auch ganz viele videos online aber da kann man wirklich auch viel machen wichtig ist definiertes risiko klar beim long call ist es immer definiert aber gerade wenn er sehr short hat müsst ihr wirklich aufpassen und es ist immer komplett korreliert wenn du dann noch ein haufen short putz offen hatten und irgendwie ein short call auf dem vx herzlichen glückwunsch und der besser auf 80 geht dann fliegt er euch komplett um die ohren und das sehe ich sicher auch immer wieder ja das ist eine sichere sache die ebola zu shorten im crash ja langfristig natürlich schon aber wenn er vx halbe 50 shortet und er geht vielleicht noch bis auf 120 das muss man erst mal aushalten können obwohl das natürlich langfristig wahrscheinlich ein sicherer gewinner wird weil der mindreversion effekt als der vx sich immer wieder beruhigen wird das war bis jetzt immer so seitdem wir haben halt jeden tag für die nächsten jahre irgendwie plus minus 7 prozent am tag aber das wird sich immer wieder beruhigen die frage ist nur halte ich es aus deswegen sollte man das immer punktuell sehr genau machen an black mondays ich sag dir nutzt die black mondays das ist wirklich extrem wichtig und wenn dann der vvx extrem explodiert kann man da wirklich schöne sachen machen weil der vvx preist ja auch die implizite vola beziehungsweise den vx optionen ein aha was hab ich am anfang gesagt wenn das sehr teuer ist also die implizite vola ansteigt was ja der vvx ist dann heißt ja auch dass die vx optionen teuer sind und die kann man dann sehr gut verkaufen oder natürlich auch klasse sortputs cash secret puts auf den aktienmarkt so das war es mal von mir ganz schnell detailliert querflug über das volatilitäts trading was es alles so gibt indizes futures future option index option etps mit option v stocks future option also da gibt es wirklich einiges und ich kann euch ganz klar sagen das wird immer besser und mehr die haben die tickgröße runter die haben die vx future option eingeführt und die haben v stocks option eingefügt also dass der volatilitätshandel wird immer wichtiger und liquider und das ist einfach eine tolle sache und deswegen nutzt die aber testet euch da halt langsam ran wie gesagt im optionsbrief tun wir das ja auch alle zwei wochen etwas darüber schreiben und dann meistens auch eine strategie vorstellen so lasst mir gerne einen daumen nach oben da oder ein abo und ein kommentar in diesem sinne passt auf euer geld auf gerade wenn ihr wohler handelt bis dahin ciao ciao

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der VIX-Index spiegelt die implizite Volatilität von SPX-Optionen (30 Tage Restlaufzeit) wider und ist selbst nicht handelbar.
  2. Es gibt zahlreiche Volatilitätsindizes (z. B. VXN, VDAX, GVZ, EVZ, VVIX), die als Indikatoren dienen, aber nicht direkt handelbar sind.
  3. VIX und S&P 500 haben eine inverse Korrelation von etwa 80 %; Abweichungen davon können als bullische oder bärische Signale genutzt werden.
  4. Handelbare Produkte sind VIX-Futures (Multiplikator 1000), Mini-Futures (100), VIX-Index-Optionen (Multiplikator 100, europäisch, Barausgleich) sowie VIX-ETPs wie VXX (rollt in die ersten beiden Futures, oft mit Rollverlusten bei Contango).
  5. Der VVIX misst die Volatilität von VIX-Optionen und ist ein starker Indikator, z. B. für Kaufgelegenheiten bei extremen Ausschlägen.
  6. Strategien umfassen Kalenderspreads bei Futures, Long-Calls als Hedging, Short-Puts mit definiertem Risiko und Ratio-Spreads; nacktes Shorten der Volatilität wird strikt abgeraten.
  7. V-Stocks-Optionen (z. B. V2TX) sind neu, aber komplex und mit möglichen Andienungsrisiken verbunden.

Summary:

In dieser Podcast-Folge wird ein umfassender Überblick über das Volatilitäts-Trading gegeben, mit Fokus auf den VIX-Index und verwandte Produkte. Zunächst wird erklärt, dass es zwei Arten von Volatilität gibt: historische (aus Kursdaten) und implizite (aus Optionspreisen). Der VIX-Index, der aus SPX-Optionen mit 30 Tagen Restlaufzeit berechnet wird, ist der bekannteste Volatilitätsindikator, aber selbst nicht handelbar.

Es existieren viele weitere Indizes wie VVIX, GVZ oder EVZ, die als Stimmungsbarometer dienen. Der VIX korreliert invers mit dem S&P 500 in etwa 80 % der Fälle; Abweichungen können als Frühwarnsignale genutzt werden, insbesondere wenn beide gleichzeitig steigen oder fallen. Für den Handel stehen VIX-Futures, Mini-Futures, Index-Optionen und ETPs wie VXX zur Verfügung.

VXX verliert typischerweise durch Rollverluste in Contango-Phasen, kann aber in Krisen stark steigen. Strategien wie Kalenderspreads, Long-Calls als Hedging oder Ratio-Spreads werden empfohlen, während nacktes Shorten der Volatilität als gefährlich gilt. Der VVIX dient als zusätzlicher Indikator für extreme Marktbedingungen.

Abschließend wird auf neue Produkte wie V-Stocks-Optionen hingewiesen, die jedoch komplex sind. Insgesamt wird betont, dass Volatilitätshandel großes Potenzial bietet, aber ein striktes Risikomanagement erfordert.

FAQs

Die historische Volatilität wird aus vergangenen Kursdaten berechnet, während die implizite Volatilität aus Optionspreisdaten abgeleitet wird und die erwartete zukünftige Schwankung widerspiegelt.

Nein, der VIX-Index selbst ist nicht handelbar. Es gibt jedoch Terminprodukte wie Futures und Optionen auf den VIX, die gehandelt werden können.

Eine Contango-Kurve bedeutet, dass die Preise der VIX-Futures mit zunehmender Laufzeit steigen. Dies ist der Normalfall und zeigt, dass der Markt langfristig eine höhere Volatilität erwartet.

Der VVIX ist ein Volatilitätsindex, der die implizite Volatilität von VIX-Optionen misst. Er ist selbst nicht handelbar, dient aber als wichtiger Indikator für die Markterwartungen.

VXX und ähnliche ETPs investieren permanent in die ersten beiden VIX-Futures und erleiden dadurch Rollverluste, wenn die Futures-Kurve in Contango ist. Dies führt langfristig zu Wertverlusten.

Mit VIX-Optionen kann man Long-Calls als Absicherung kaufen, Short-Puts verkaufen oder komplexe Spreads wie Bull-Call-Spreads oder Ratio-Spreads aufbauen. Wichtig ist, das Risiko klar zu definieren.

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