#101 Dein Tief hat einen Sinn - mit Aaron Breyer (Leben reicht)
54m 37s
In dieser Podcast-Folge sprechen Aaron und Wudschi über das Thema Widerstand gegen das Leben und wie dieser zu unnötigem Leid führt. Wudschi berichtet von einem schlechten Tag, an dem er trotz schöner Momente in Frustration verfiel, weil er gegen das Geschehene ankämpfte. Aaron bringt die psychologische Erkenntnis ein, dass Emotionen nicht direkt aus Ereignissen folgen, sondern aus deren Bewertung – eine Änderung der Perspektive kann also neue Gefühle erzeugen. Beide bezeichnen sich als radikale Optimisten, räumen aber ein, dass es Tage gibt, an denen sie sich bewusst in Selbstmitleid fallen lassen, bis der Schmerz groß genug ist, um loszulassen. Wudschi teilt dann eine tiefgreifende Erfahrung: Ein Bekannter hat sich das Leben genommen. Er reflektiert, wie er diese Nachricht rationalisiert hat und noch keinen Raum für Trauer fand, während Aaron ähnliche Erfahrungen teilt. Beide betonen, dass jeder anders trauert und dass Äußerlichkeiten wie Erfolg oder Geld im Angesicht des Todes völlig bedeutungslos werden. Die Folge endet mit der Erkenntnis, dass Selbstverantwortung und das Zulassen von Emotionen zentrale Werkzeuge sind, um mit dem Leben umzugehen.
Da sind wir wieder. Das ist ein Schneck. Herzlich willkommen zu meinem Podcast, wirklich ganz und. Und Leben reicht. Schön, dass Sie da am Startzeit. Ja. Wir haben uns gesagt, dann machen wir noch mal. Oder? Das hat es so gut angefühlt. Ich hab wirklich sehr gut angefühlt. Es kennen wir mal so ein Prinzip in meinem Leben. Wenn man sich sowas so anfühlt, dann wird dem Gefühl folgen. Immer so definitiv. Dem Gefühl folgen, was die schlecht anfühlt, was so. Aber wir müssen uns vielleicht trotzdem kurz einfach vorstellen. Ja. Als uns jemand die letzte Folge nicht gehört hat, und uns jemand, das hier doch nicht kennt, fangen noch gerne an. Und die könnt die Folge sehr, sehr gerne davor oder danach hören. Es ist bei uns beidem am Start. Ich bin Aaron, Hausform-Lebenreich-Podcast. Und mittlerweile Autor, wo ich ganz stolz drauf bin. Ich schreib gerade meinem ersten Buch, wo ich versuche. Das heißt, versuche, wo ich einfach so die Essence von all dem, was ich in meinem Podcast gelernt hab, in eine Buchform-Packe. Und ansonsten mache ich viel Retreats, Unpreferg und Musik. Und ja, das. Alles, was mein Herz begehrt. Und du? Mein Name ist Wudschi, so wie Wudschi nur mit We. Ja, ich bin auch Podcaster, Haus, das wirklich ganz Podcast. Ich bin auch Musiker, Content Creator, auch Autor. Ja, irgendwie halt alles, was mein Herz niggert. Das ist so. Und das haben wir ja letztmal schon festgestellt, dass wir zwei Unterschiede stimmen haben, aber trotzdem irgendwo nählischen Kern haben. Und auch, als ich die Folge nochmal angehört habe. Ich höre manchmal ladigfolgen einfach direkt hoch und sagt, passt. Und manchmal, wo ja, ich folge wirklich dann nochmal an. Ich hab sie sogar zweimal angehört, weil ich dann noch Reels auch so driss, schneiden wollte und so. Aber ich muss wirklich sagen, es ist mir letztendlich so ein Lächeln einfach gekommen, weil wir irgendwie, wir haben uns ja da kennengelernt. Und das steht. Also wirklich wie der erste State und das halt dann direkt an Kern. Und ja, das sind einfach so, wir hatten so mehrere Momente, wo es bei uns so klick gemacht hat, wo wir wirklich den anderen gesehen haben und das fand ich ultra schön. Das ist ein. Ja. Wir haben kein Thema oder irgendwas, sondern wir haben auch gerade gesagt, also gerade haben wir auch gesagt, wie geil ist dieses Format Podcast und wie geil ist das wir uns jetzt einfach treffen und einfach miteinander sprechen. Und da es Leute gibt, die ganzen Folgen und zu hören. Ich finde es insane. Aber du hast gesagt, dass du gestern einen schlechten Tag hattest und das hast du kurz angestanden, da hab ich gesagt, stopp, stopp, stopp. Genau, da ist dein gemein. Ja, ja, ja, ja. Der gestern hat ein richtiger Scheißtag. Eigentlich war der Tag ganz gut. Ich hab ab 15 Uhr so eine Schicht, sechs Stunden arbeiten. Da vor der Tag hat mir gehört. Ich bin morgens aufbewacht, die Sonne hat geschehen. Ich war zum Paddelspielen verabredet. Bestes Leben, ich hab noch nie Paddels gespielt. Das war so das erste Mal. Ich liebe das auch, das auch das erste Mal zu. Ah, Paddels doch irgendwie sowas, was jeder gerade zum ersten Mal macht. Also ich hab noch niemand gehört, der ist nur sagt so. Ja, ja, ich bin immer ein Paddelspiesel immer so, ja, ja, ich hab jetzt, ich hab jetzt mal Paddels ausgeführt. Ja, genau, genau. Aber was? Es war richtig cool. Okay. Es hat wirklich, es gibt zwei, das ist mal. Und das auch direkt bei mir um die Ecke und das macht echt übel viel Spaß. Bist du so, wie Tennis, nur einfacher? Hab ich das Gefühl. Ja, und dann hatte ich irgendwie noch Physio und keine Ahnung, dicker. Das Ding ist, ich hatte mir viel mehr vorgenommen als ich in dieser Zeit, die mir zu Verfügung stand geschafft habe. Und alles, was ich angefangen hab, ich hab das Gefühl zu einer Sache hochgehoben und dabei so vier anderen Sachen fallen lassen. Und die gar, was ich angefangen hab, ist es einfach schiefgegangen. Zwei, es hat einfach nicht so funktioniert, wie ich es haben will. Und das war so schön und so schmerzhaft, weil ich wirklich gestern dem Leben gegenüber stand, den gemerkt hab, ich bin grad einfach dagegen. Mir? Mir passt es gerade nicht, dass das Leben gerade nicht mit spielt. Obwohl ich ganz klar war, dass das Leben in Scheißdreck schuhe und ich. Und das ist nicht, dass ich nicht erwarten kann, dass es irgendwas bitt spielt, aber ich war so abgefragt und dann stand ich auf Arbeit. Und das war alles cool. Es ist nichts passiert. Ich hatte trotzdem eigentlich einen schönen Tag, aber ich hab es mir so hart, selber versaut, weil ich da stand und so dagegen war, uns einfach im Widerstand war und das war das, was es so viel schlimmer gemacht hat als der Moment selbst, der Schmerz selbst, war mein Widerstand dagegen, weil es hat mich so ins Leid gedrückt, ich hab mich versuhen, meine Opfer, ordnet drin und war wirklich so, warum passiert das mir? Ich will doch so und so und ich will doch das so und so ist und ich war richtig dagegen und ich nach der Arbeit nach Hause kommen und hab richtig traurige Musiker gemacht und 15 Minuten so richtig taktisch geheuert. Und dann hab ich mich richtig leicht gefühlt und ich schlafen gegangen. Weißt du, warum ich wollte, dass das erzählst, weil ich hab tatsächlich auch eine Story. Es ist keine Story, so richtig. Ich hab mich gestern mit einer Freundin getroffen, die hat auch Psychologie studiert, insgesamt auch sehr, sehr schlaue Frau und die hat was gesagt, was man theoretisch schon so kennt, aber sie hat es nochmal irgendwie so ein bisschen anders gesagt und ich finde das passt ganz gut. Sie hat gesagt, die Emotion folgt nur auf die Bewertung der Situation und wenn du es anders bewährtest, ist die andere Bewertung mit einer anderen Emotion verknüpft. Das ist so crazy. Und ich finde ohne jetzt manchmal Dinge abzusprechen, die manchmal wirklich scheiße laufen. Ich finde manchmal merkt man das Menschen an, dass ich so denk, bro, ich weiß gerade, dass du dich jetzt so fühlst, weil du die Bewertung so gestellt hast. Aber wenn du nur eine Sekunde bewusstheit hier reinbringen willst, dann würdest du checken, dass diese Emotionen gar nicht unbedingt jetzt auf das, was überhaupt passiert ist, das ist was Folgen muss. Und manchmal sag ich das dann auch und dann sehe ich so, wie bei dem so so irgendwas angeht. So, warte mal. Ja, stimmt eigentlich. Man bietet so eine andere Perspektive an und das ist so, stimmt, ich könnte es auch so sehen. Ich könnte es auch so bewerten. Ja, aber das fand ich irgendwie krass, deswegen dachte ich mir, steigt doch einmal ein, weil ich hatte genau dieses Thema gestern und war so, boah, stimmt, du hast da komplett recht. Bist du ein Optimist? Ja, ich bin wirklich zum dummradikaler Optimist. Ja, okay, ich auch. Nicht immer. Also wie gesagt, ne, es gibt diese Tage, wo gestern. Ja, wie gestern, wo ich wirklich mich da so richtig reinfallen lasse in meiner Opferrolle, so nenne ich es dann, weil ich weiß, ich könnte es anders sehen. Ich weiß, ich würde da mit anderen Gefühle auslösen. Aber irgendwas in mir ist in dem Moment so sehr dagegen und irgendwie irgendein Anteil in mir magst, dann auch kurz in diesem Selbstmitleid so richtig drin zu hängen. Und da so richtig drin aufziehen und mich so richtig, mir so richtig leid zu tun, bis der Schmerz groß genug ist. Und ich muss sagen, warum mache ich das jetzt noch mal? Warum sehe ich es nicht anders? Okay, krass. Also ich muss sagen, und ich bin da zwiege, ich bin da zwiege, ich bin da zwiege, und dann denke ich mir, geil hab ich einfach, hab ich einfach das schon gemeistert oder renne ich da vor irgendwas weg. Du hast zum Beispiel auch gesagt, dann hab ich einen taktischen Zwischenheuler gemacht. Ja, muss ich ehrlich sagen, da binai dich sich drum, weil das ich, das war ein Anfang, da muss schon viel passieren. Und ich wünsche mir eigentlich, dass das öfter passiert. Also ich wünsche mir eigentlich, dass ich auch einfach mal es zulassen kann. Auf der anderen Seite bin ich aber eben auch dieser genanlose Optimist und denke mir, es gibt keinen Grund zu weilen. Ja, ja. Und ich weiß aber nicht, was richtig ist. Ich weiß nicht, ist es richtig oder lauf ich vor irgendwas weg. Gibt es wirklich nichts zu weilen oder redigst mir auch einen durch diesen genanlosen Optimismus, das runter rationalisieren, dass ich eigentlich vor meinen Emotionen weglaufen. Verstehst du? Verstehst du komplett. Was mir gerade als erstes kam, ist es gibt keinen Grund zu weilen. Tigger, brauchst du nicht. Also das klingt ja so ein bisschen als wär da eine Bewertung in dem Wein. Als wär das jetzt schlecht oder schwach oder irgendwas. Aber für mich zum Beispiel war Wein gestern die krasseste Lösung. Das hat sich so, das hat mir so viel Leichtigkeit geben, weil am Ende war das wirklich so ein körperliches Ding. Ich hab gemerkt, digger da, das fucking vielstagenergie. Ja. Und so viel Frust und so viel Ablehnung. Und das Wein war dann, wie so das Werkzeug, was so diese Energy released hat. Und das hat sich einfach verdammt gut angefühlt. Und dann war es mir voll egal, ob das setzen. Grund ist zu weinen, sondern es war für mich in dem Moment ein, was hat sich einfach übelst. Gut angefühlt so. Das krass ich würde irgendwie halt über mich behaupten. Ich bin auch ein sehr, sehr rationaler Mensch. Würdest du es von dir auch behaupten oder eher emotional? Also ich bin emotional viel versteuert. Also ich handlung entscheidig nachgefühlen. Aber sonst bin ich schon doll im Kopf, auf jeden Fall. Und dann schon immer gut am analysieren und am Perspektive gewinnen und am reflektieren und alles immer dreimal umdrehen. Ja, ja schon. Aber kannst du Dinge auch so so runter rationalisieren? Mhm. Also viel dieses Thema. Also ich meine, da komme ich her. Das hat mich so krass begeistert an diesem ganzen Thema. Ja. 18-Kalt oder wie auch ich. Oder am Ende ist es auch Psychologie, die Mechanismen zu verstehen. Warum fühle ich, was ich fühle? Ah, da ist ein z.B. Angstbasierter Glaubenssatz hinter. Der mir sagt, ich bin nicht genug. Deshalb habe ich das Gefühl, ich muss leisten, einen Wert vorzusein. Und das löst dann den Gedanken aus. Und dieses Bedürfnis nach der Dade, ich liebe das. Weil ich mich dann so selbst ergründe und checke, warum ich bin. Ich denke, ich denke, ich fühle mich fühl. Und dadurch kann ich ja Einfluss gewinnen. Weil ich das vom Anfang, wir denken, was wir fühlen. Unsere Gedanken sind keine Tatsachen, sondern Meinung. Aber die Gefühle, die ausgelöst werden, die sind verdammt echt. Und dann fühlt sich das so echt und so scheiße an. Nicht, weil es wahr ist, sondern weil das unsere Realität in dem Moment ist. Definitiv. Und das ist so, denke ich, das ist die heftigste Superkraft. Wenn man das einmal durchsteigt und merkt, so, puh, es liegt eigentlich. Liegt es in meiner Hand. Ich kann jederzeit die Perspektive ändern und damit ein anderes Gefühl erzeugen. Und dann kommen wir wieder zum Thema der Selbstverantwortung.
wo wir euch bei Letzte vollgeschlagen werden. Mhm. Also wo wir wahrscheinlich auch immer inkommen werden. Aber wo wir halt gesagt haben, das ist das mächtigste Tool. Und das ist trotzdem das, was einem die Illusion trotzdem zerstört und auch am Schmerzhaftesten sein kann. Und bei der letzten Folge haben wir gesagt, wir würden es trotzdem für nichts in der Welt eintauschen wollen. Und darüber habe ich mir in der letzten Zeit so, wie lange es ist jetzt her, ein Monat ungefähr. Da habe ich mir in der letzten Zeit tatsächlich irgendwie viele Gedanken gemacht, weil in meinem Leben auch ein paar Dinge passiert sind. Ich werde das jetzt sagen, zum ersten mal öffentlich. Es wird auch nur eine Frage der Zeit sein, bis das insgesamt die Öffentlichkeit kommt. Aber tatsächlich habe ich vor ein paar Tagen einen Anruf bekommen. Und der Freund von mir, der mir geschrieben hat, hat gesagt, es ist wichtig. Und ich habe in dem Moment halt so mir gedacht, okay, es ist wichtig. Der erste Gedanke war, es ist wichtig, weil er hat jemanden getroffen, den ich kennen, zufällig. Und deswegen muss ich jetzt ran gehen, oder muss ich jetzt im Telefonieren. Das war der erste Gedanke. Dann bin ich rang gegangen. Dann habe ich schon so gemerkt, Bohr krass. Irgendwas scheint passiert zu sein. Dann war wirklich ein anderer Gedanke, wo ich sage, das wär bestimmt auch nicht so schlimm. Ja, der hat irgendwie meine Ex-Freude mit irgendeinen Typen gesehen. Da hat die in der Moment so "Bro, du willst mir jetzt hier irgendwas erzählen?" Und es juckt mich gar nicht. Und dann habe ich aber gemerkt, dass er geweint hat. Und dann habe ich so gesagt, okay, was los, und er hat gesagt, es zu mir leidte das Mitzeteil hinzumüssen. Aber Person nichts Ysselon. Und wie gesagt, den Namen werde ich da jetzt nicht sagen. Aber es wird, wie gesagt, als ist jetzt dann eine Woche her. Und es wird früher da später sowieso rauskommen. Es geht es hier, da war eigentlich nur meine Gefühle. Person nichts Ysselon wird leider nicht zu deinem Geburtstag kommen. Und dann war der nächste Gedanke, der hat in den Unfall. Aber die Nachricht, die dann wirklich letztendlich kam, war erzungsleben genommen. Und die Nachricht hat mich natürlich komplett erschüttert. Und dann habe ich eben an diese ganzen Dinge gedacht. Und ich war so erstaunend von mir, wie krass ich das erst mal runterradsionalisiert habe. Und ich habe es jetzt auch noch nicht meinen Moment gefunden, tatsächlich vielleicht eine Trainer zu vergießen. Deswegen habe ich sich auch gerade gefragt, weil das ist gerade ein Sache, die extrem in meinem Kopf abgeht. Und auf der anderen Seite habe ich für mich, aus dieser Situation, das klingt so verrückt, schon so viele Learnings für mich gezogen. Also deswegen meine ich, ich bin halt auch ein gnadenlose Optimist. Und ich schäme mich aber in der Situation, das irgendwie zu sein. Also im Sinne von, ich glaube, viele würden sich Vorbeuer für machen. Und ich habe es direkt runterradsionalisiert. Ey, guck mal, ich bin an diese Person nie rangekommen. Da ist leider niemand drangekommen. Er hat diese Entscheidung getroffen. Und es war wahrscheinlich sogar, und das hört sich auch so hart an, aber irgendwie für ihn, die Entscheidung, die ihn erlöst hat, für ihn vielleicht die beste Entscheidung. Und dann war ich so borr krass, wie so Trauer. Also ich habe natürlich, also es hat natürlich mich komplett aus der Bahn geworfen. Und vielleicht kommt der Moment der Trauer noch. Aber ich war so borr krass, wie kann ich das alles schon so runterradsionalisieren? Verstehst du, was ich mein, da hat ich das Gefühl, ich dachte, ich dachte, ich dachte, du hast mich nicht so, was ist mit mir los? So, warum fange ich nicht einfach das Weihnachten? Okay, er war jetzt nicht ein super Enger Freund, aber es war schon jemand, den ich zum einen Geburtstag einladen kann. Ja, ja, das war eine Situation. Da habe ich in die ganze Sache gedacht. Und war so, war krass. Da war ich dich auch fragen, was du dazu denkst. Hat es du so eine Situation schon mal, wie bist du damit umgegangen? Krass, das ist teils. Also erst mal tut es mir einfach nur krass, da leid, für dich, für ihn, für jeden, der beteiligt ist, weil so was, es geht halt nicht nur um die Person, sondern es geht um jeden Menschen, der diese Person kannte. Ja. Und ich habe genau vor allem ja das gleich erlebt. Okay, krass. Ich habe genau diesen Anruf bekommen von einer Freundin, das ein guter Freund von mir sich das Leben genommen hat. Und der Garde ist, hat auch wirklich den Boden unter mir weggerissen. Und das war auch der Ausläser, dass wir letztes Jahr so scheiße ging. Ja. Aber ich habe krass für gelernt, über Trauer. Und das ist eine Sache, die mir direkt kam so. Jeder trauert anders. Und Trauer verläuft immer in Phasen. Und es ist so wunderschön, dass zu direkt auch irgendwo die Schöne, und dass es auch immer wieder in der Nähe ist, dass es auch immer wieder in der Nähe ist, weil wir uns in jedem Moment dagegen entscheiden dürfen. Das macht es erst so verdammt wertvoll, und wer bin ich darüber zuurteilen? Ja. Weil ich kannte Ihnen zwei Jahre lang, wir waren so eng zusammen, und ich dachte immer, ich habe einen Plan, wie es in dem Aussieht, ich habe keinen Scheiß-Plan. Genau. Ich habe keine Scheiß-Ahnung. Und ich habe mich dafür geschämt, dass ich immer meint, der echte mich fühl ich voll. Ja, es ist manchmal voll schwer. Ich bin auch manchmal depressiv. Haulichstütte, ich hatte keine Scheiß-Ahnung, was in ihm wirklich vorgeht. Ja. Und. Digga, du kannst nichts, nichts, nichts, nichts falsches machen jetzt. Genau. Das ist halt die Sache. Ich muss gerade noch lernen, mit umzugehen, auf jeden Fall. Weil tatsächlich für mich, mein Opa ist mal gestorben, ein alter Schwäche, und man hatte ja, na Schule gab es natürlich. Ich glaube, ich hatte irgendwie jeder Mal ein Vorfall, dass in der Schule jemanden, dem man auch von irgendwo so aus zwei Klassen drüber kannte, wo man dann gesagt hat, ja, warte mal den kann ich auch. Aber es ist tatsächlich jetzt zum ersten Mal so, dass wirklich eine mir nähere Person, gestirbt und halt auch wirklich selbstmal, ist halt auch nochmal irgendwie ein anderes. Ja. was anderes wie wenn es. Also ohne, dass jetzt irgendwie abzuwähigen oder so überhaupt nicht. Aber trotzdem, es trifft einen irgendwie mehr, weil man das Gefühl hat, man hätte irgendwas tun können. Ja. Und aber das ist direkt halt in meinen Kopf gekommen. Ich habe gesagt, ich hab. Ich hab Dinge versucht, so wie ich sie bei jedem Menschen hergen, wo versucht so. Ich weiß, ich sollte da auf meine Einladung warten, ich sollte nicht ungefragen, gradschläge gehen, aber. Ich hab trotzdem irgendwie gemerkt, da bin ich nicht rangekommen. Und das ist ja die Sache. es geht ja nur, wenn sich jemand helfen lassen will. Ja. Und das ist halt nicht passiert. Und das Krass, was ich aber finde, ist, bevor. der Feuer des Zugegeben hätte, vielleicht auch vor mir oder so. halt ein lieber den anderen Weg gewählt. Und ja, das ist halt krass. Und weil du gerade gesagt hast, so man sieht. Also das ist natürlich eine Sache, die sofort passiert ist. Ich war auf jeden Fall erst mal wieder krass dankbar für alle Menschen, die in meinem Leben sind, die ich immer im Leben habe. Und ich war dankbar für das Leben. Genau, das war's, du gesagt hast, das hat mir unglaublich was gelehrt. Und es hat mir noch eine andere Sache gelehrt. All diese ganze Social Media Welt, Musikindustrie, Zahlen und sonst was. Ist eine Sache, in der ich mich. glaube ich, die letzte Zeit sehr viel aufgehangt habe. Und das hat er auch. Vielleicht war ja sogar die extrem vor dem davon. Und ich hab gemerkt, ja krass, das ist alles gar nicht. Also, das ist es nicht. Du kannst sein Glück nicht im Außen finden. Und das hört sich. Das ist so ein Satz, ja, den hat jeder schon 100 mal gehört. Aber wenn so was passiert. Du gehst dann merkt man mal, was wirklich zählt um Leben. Ja, genau. Und das ist alles so fick, diese Scheiße so hart, das ist alles so kackegal. Ja, das ist so kackegal. Kein Erfolg, wir sind. Kein Geld, kein. Also nichts im Außen. Ja. Und das Ding ist so im Außen. Und das sagen ja auch mal Leute über Menschen, die sich vielleicht das Leben genommen haben. Ach, und dann hatte doch Freunde und. Vorall ja, so. Ja, der hatte doch alles. Von außen. Das Haus sah super aus. Ja, ja, ja. Ja, ja, ja, egal. Aber lebt mal drin ein paar Jahre. Genau, lebt mal drin ein paar Jahre. Ja. Und ja, deswegen. Hab ich da gefragt, weil er keine Ahnung. Das sind halt die Gedanken, die ich mir mache. Aber das glaube ich, ein guter Satz, den du gesagt hast, mit. Jeder geht anders damit um. Und es gibt verschiedene Arten von Trauer. Und trotzdem glaube ich, dass ich vielleicht einen Teil. Da noch nicht ganz zulasse. Und vielleicht auch insgesamt. Manchmal nicht zulasse. Und da. Find ich zum Beispiel ultra stark, von dir, dass du halt einfach auch so öffentlich. Und so sagst einfach so, ey, ja, ich hab gestern. Ich hab gestern geweint, auch. Auch so. aus der. Männerperspektive. Das ist ja auch mal so ein. Das ist so krass, wie mir fällt das gar nicht auf. Das ist für mich so. - Ja, ja. Digger, ich steh da so hinter. Das ist so geil. Ja. Und ich muss eher aufpassen, dass ich mich nicht lustig mache über Männer, die das nicht. Die dagegen, so n' die sagen, her ist voll schwach. Ja, also ich zum Beispiel bin per se nicht dagegen. Ich hab da. Jetzt auch. Kann ich nur. Ich würde es eher so noch mehr wünschen, fast so. Genau, genau, ich würde es mir eigentlich. Ich wünsche. - Ja. Und ich glaube, oh! Also, ich denke, es gibt bei mir viele Dinge, vor denen ich vielleicht was als Backlauf, aber die ich halt runter rationalisieren oder sonst was. Aber trotzdem würde ich bei mir jetzt mal sagen, bin ich trotzdem stable und ich lasse Emotionen schon zu, wenn ich weiß, sie sind notwendig. Aber da muss man sich halt auch wieder denken, wie viele Männer gibt, die es, also die vielleicht gerade was richtig krasses erleben und nur wegen dem Gedanken, dass sie es nicht dürfen, machen sie es dann nicht. Und was das mit einem machen muss. Deswegen, bei mir ist es nicht so, dass ich manchmal das Gefühl habe, jetzt müsste ich, vielleicht jetzt könnte ich, aber nicht jetzt müsste ich. Deswegen sage ich, ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass ich da komplett falsch bin. Aber ich weiß, dass es bei anderen, vor allem Männern, ganz anders aussieht. Und wie dumm das eigentlich ist, wegen gesellschaftlichen Normen oder wegen das, was sie sich einreden oder das, was ihnen andere Männer einreden, das einfach nicht zuzulassen. Das heißt, du, du. Obwohl sie es könnten. Ja, da ist es ein bisschen wieder beim Thema der letzten Folge. Ja, du baust sie damit dein eigenes Gefängnis. Also du lehensst ein Teil von dir selber ab. Ja, und zwar, den der traurig ist. Ich glaube es gibt nichts, die schlimmer ist nichts, womit man sich selbst mehr verletzen könnte, als sich selbst dafür abzulehnen, wer man ist so. Und, ja, was mir bei dir auffällt, du sprichst über Sachen. Ja, du redest darüber. Und ich hab irgendwo mal gelesen, wenn man über Dinge sprechen kann, dann hat man sie für sich ein gewisser Art integriert. Also alle Themen, wo du dich unwohl fühlst, mit überzusprechen, ist immer ein schöner Hinweis darauf, dass du da ein Thema mit hast. Ja. Und so auf mich du darüber sprichst, gibt mir voll das Gefühl, dass du in der Annahme bist. Und das schon an einem es dann vielleicht kommender, keine trehn, vielleicht noch nicht. Aber vielleicht brauchst du es auch gar nicht. Ja. Ich hab auch auf dem Moment, wo ich da sitze, bin ich jetzt heulen und dann bin ich so, "Ai, ich werde es heulen!" oder wo es dann einfach zu laden, weil ich dir denk, "Ja, was ist denn?" Und das ist ja ein Film, Alter, da versuch ich meine eigenen Gefühle zu verkopfen. Aber eine Sache, die ich dir sagen wollte, weil das war bei mir tolles Thema im letzten Jahr, was ich gelernt hab, was auch ein großer Teil von meinem Buch gewesen ist. Weil, ey, nachdem das passiert ist, ich konnte gar nichts mehr. Ich konnte kein Podcast mehr aufnehmen. Ich konnte kein Buch mehr schreiben, weil ich alles in Frage gestellt habe. Alles noch mal jeden Glaubenssatz auf die Probe gestellt. Alles voran ich geglaubt habe, einmal ein Frage gestellt. Und ich durfte mir eine Sache eingestellt. Ich hab ganz viel von den Dingen, die ich mache mit Leben reich mit dem Podcast, mit Reflektieren und Analysieren und Ergründen getan, um unangenehm Gefühle aus dem Weg zu gehen. Ja. Immer, wenn ein unangenehmes Gefühl mir aufgetaucht ist, bin ich sofort mit meinem Verstand in die Lösungsstatige gegangen. Ich hab geguckt, warum ist das Gefühl, da, welcher Glaubenssatz liegt dahinter? Wie kann ich den auflösen, um mich anders zu fühlen? Aber es war immer ein Umzug. Und ich war nicht ehrlich mit mir, weil ich hab gesagt, ich bin einfach der Reflektierte und ach, ich mag das mich selbst zergründen. Bro, am Ende wollte ich mich nicht scheiße fühlen. Und immer, wenn ich mich scheiße gefühlt hab, hab ich mich sofort dagegen gewährt und hab geguckt, wie ich das jetzt irgendwie weg reduzieren kann. Ja. Und in dem Moment konnte ich es nicht mehr weg reduzieren, weil ich stand da und mir ging es einfach so scheiße wie noch nie in meinem Leben. Und da hat vieles Klick gemacht. Und das ist wirklich wie so eine Scheibe vor meinem inneren Auge so zersprung. Und ich hab gemerkt, Alter, eigentlich seit dem Moment, wo ich als kleines Kind dafür gemob wurde, dass ich ein bisschen dicker war, hab ich so viel Zeit darauf verbracht, immer wenn irgendwas sich unangenehm anfühlt, da reinzugehen, das auseinander zu genehmen und mich irgendwie irgendwie eine Lösung zu finden. Dergleich fällt immer eine Lösung für mich. Ich bin so verfickt hart zu mir selbst, wenn es darum geht, wie ich mit meinen eigenen Gedanken und Gefühlen umgehend. Ich nenne das dann reflektiert, aber am Ende bin ich gegen mich selbst. Das trifft hart, ja. Also, kann ich eins zu eins nachvollziehen. Und trotzdem ist es eine Superkraft. Also trotzdem ist so wertvoll, dass das zu können, die Mechanismen zu verstehen. Ich glaub, am Ende geht es um die Intention. Mach ich das aus Angst. Oder mach ich das aus Liebe, mach ich es, weil ich nicht genug bin und das nicht fühlen darf. Oder bin ich ready, das zu fühlen und geht deshalb dadurch sozusagen. Ja, also mir ist gerade irgendwas in Kopf gekommen. Weil, also das dachte ich mir schon mal, es ist ja irgendwie trotzdem in Sain, dass wir jetzt hier sitzen. Und das Ganze aufnehmen. Kurz vergessen. Aber ja. Ja, kurz vergessen, es ist gut. Ja. Und es ist irgendwie auch. Es ist irgendwie auch geil, dass Menschen mit auf dem Weg geben zu können. Und es ist geil, dass wir hier sitzen. Und so ehrlich sind. Und das ist ja das, wo, wo Menschen es auch danken. Ich glaub, das war einer der Kommentare auch so. Also, neben ich da drei, vier Kommentare waren ihr zwei. Weil ich war süß. Und einer war halt irgendwie auch so eine von Boa. Danke, dass ihr, dass ihr es schafft, so offen darüber zu reden, ihr helft damit Menschen. Mhm. Ich würde es zu sagen, es gibt eine Rolle, A-RON vom Leben reicht podcast, die trotzdem angeht, wenn die Kamera angeht. Weil, wie soll ich gerade sagen? Also, ich mein, wir hatten gerade unser. Wir haben uns als. Nee, wir haben uns als dritte Treffen, wir haben uns am Geburtstag von John gesehen. Aber da haben wir auch jetzt nicht so viel mit einer Hand zu tun gehabt, so das war einfach eine große Party. Ja. Und. Klar, wär's wahrscheinlich auch irgendwie so geworden, wenn wir uns jetzt einfach hingesetzt hätten, und angefangen hätten zu sprechen. Aber irgendwie ist mir schon aufgefallen, wir sind trotzdem beides krasse Performer. Und es ist nicht, dass irgendwas hier falsch wäre, aber seit die Kamera läuft, sind wir schon auch die Rolle, die diesen Podcast aufnimmt. Ja. Und ich war mir nicht sicher, ob ich über das Thema sprechen wollte, es ist jetzt dann aus mir rausgekommen. Und ich glaube, du bist auch ein guter Gesprächspartner. Aber ich find's trotzdem irgendwie krass, weißt du was ich mein? Also, es ist irgendwas passiert, seit die Kamera läuft. Ja. Und ich. Bro, ich mag dich richtig gern. Puh! Oh, ich mag dich wirklich gerne. Ich mag dich wirklich richtig gern. Ja. Trotzdem ist, was. Also, sind wir jetzt gerade anders, als zuvor klar, wir müssen mal ein bisschen warm werden, uns das hier immer mehr treffen. Aber um das trotzdem in dieser Rolle? Man ist in der Rolle drin. Voll. 100%ig. Also und das. Es ist schön voll schön, dass du das sagst, und das will ich noch viel mehr zeigen, vielleicht auch. Ja. Weil von außen sieht das, glaube ich immer so aus, als wär man so, und als wär das alles so leicht und als wär das so, als wär man immer so in diesem State. Aber, bro, das bin ich nicht. Ja. Es gibt so viele Folgen, die ich aufgenommen hab, und die ich mir danach angeschaut hab und die ich nicht fölfendlich hab, weil. mir diese Folge, das hat. die Folge hat mich mit einem Gefühl zurückgelassen, mit dem ich eigentlich meine Zuhörer nicht zurücklassen möchte. Was ich damit meine, ist so ein bisschen. Ich achte schon darauf, in welchem State ich mich hier hinsetze, weil am Ende mach ich den Podcast, ja, für mich, ja, für selbst ausdruck. Ja. Aber wenn es mir so richtig scheiße geht und ich einfach in meiner Opferle drinhängen, dann kann ich das auch mit mir alleine durcharbeiten oder mit einem Freund besprechen. Aber irgendwie ist dann Widerstand in mir, mich vor die Kamera zu setzen und eine Stunde lang darüber zu reden, wie scheiße es mir gar eigentlich geht, ohne dass ich interessiert an der Lösung bin, sondern einfach so, dass so diese negative Energy einfach so. Weil dann schaue ich mir das an und denk, dass es bro. das. wem gibt es was an mich? Ich glaube, ich bin noch ein bisschen zu hart mit mir selbst. Okay, andere Frage. Ja. Kannst du von jetzt auf gleich umswitchen? Nee. Ich glaube, ich kann das ziemlich gut. Krass. Ja. Ich glaube, ich kann. Es hat mir schon. Also es hat mir schon immer Leute gesagt, so. Sobald die Kamera läuft, bin ich in einem anderen Modus. Ender-Tainer. Ja, natürlich. Aber das liegt ja. Also, das. Das was du vorher gesagt hast mit. Ich weiß gar nicht mehr was du vorher gesagt hast. Aber da ist mir der Gedanke auch gekommen. Dann sind wir halt zehn andere gedanken gekommen. Ja. Aber deswegen führ ich den jetzt noch aus. Irgendwie hat das mit dem dazu tun, was du da vorgesagt hast. Der Ender-Tainer ist ja nur geboren, weil er sich in der Kindheit dafür verantwortlich gefühlt hat, dass es einen gut geht. So. Und die Kamera ist ja sozusagen wie. Ähm. Im Endeffekt jetzt hört uns gerade niemand zu. Mhm. Aber ich weiß ja, dass das aufgenommen wird und dass Leute zuhören. Und ey, so jetzt mir ging's jetzt gut. Wir haben ein Fitness, so ich war irgendwie voll wegen. Ich bin eigentlich gerade in einem guten State. Auch wenn diese Sache passiert ist und so, 100 Prozent. Aber trotzdem, weiß ich. Ich kann dann Sachen trotzdem durchziehen. Und ich glaube, das ist aber vielleicht ein bisschen falsch. Und wir haben jetzt auch schon Leute in letzter Zeit so gesagt. Jetzt nicht online, aber halt so. Du siehst aus wie jemand, der gerade eine Pause braucht. Ja, schön. Und ich glaube, das sollte ich irgendwie mir auch zuherzen nehmen, weil da gebe ich dir dann wieder recht. Ich kann das zwar und vielleicht erkennt man das auch nicht gleich. Aber es ist trotzdem nicht die gleiche Energie. Wie wenn ich wirklich das Gefühl habe, es passiert gerade aus der absoluten Fülle und ich kann was geben. Ja. Ich hatte gestern den Moment. Ich wollte gestern so sehr Podcast aufnehmen. Mhm. Aber nicht, weil ich mich gestern so mega gut gefühlt hab, sondern weil mein Fucking verstand anging und gesagt hat, du hast ja schon seit zwei Wochen keine Folge aufgenommen. Den ganzen Tag schreibst du in einem Scheißbuch. Aber wer soll das denn kaufen, wenn du gar keinen Podcast machst? Und wer interessiert sich dann blablablabla und diese. Mangel Angst und Muss. Ich dachte, fack, okay, ich beweise es mir jetzt, ich setze mich jetzt an Zwarzaun nehmen eine Stunde Podcast auf. Dann bin ich mit Lea rausgelern, ans Wasser gelaufen. Sie hat irgendwas gesagt, was absolut nicht schlimm war. Aber es hat mich so das Graunst getriggert und mich so frustriert. Und dann stand ich hier am Wasser alleine und hatte noch genug Zeit. Ich hätte mich hinsetzen können, was aufnehmen wollen. Und ich dachte mir, fick, diese Scheiße hat man nicht. Ich habe keinen Bock drauf, wenn ich mich jetzt hinsetze. Und jetzt der Welt sage, Leben reicht und achst doch alles so geil. Digger, dann bin ich fack. Oder ich setze mich hin und sage mir, jetzt gerade richtig scheiße. Ich bin grad übelstlos. Und dann wird das so eine Folge, das ist auch okay. Aber ich hatte keinen Bock drauf. Und das ist bei mir so ein bisschen manchmal bin ich in einem State da krieg ich's hin und manchmal merke ich, ich bin grad selber so los, wenn es mir. Digger, kennst du dieses Bild? So wenn das Glas leer ist, dann wem willst du, wem willst du was geben, Bro? Dann bist du eigentlich nur, hey, kann mir bitte jemanden. Schreibt mal bitte in eure Kommentare, dass ich doch genug bin. Und dass mein Leben gar nicht so scheiße ist. Und das ist so. das möchte ich dann nicht so sagen. Ich hab's dann sein lassen, dachte mir, so komm scheiß drauf. Ich seh dich morgen. Ich filme ein Glas auf, ich wollte morgen laufen. Ich hab mir gutes getan, ich hab's so Self-Care und jetzt mein Glas voll. Und ich kann der ganzen Welt nehmen. Nehmt alle. Mir geht's gut. Mir ist gerade ein Gedanke gekommen. Mhm. Woa. Und zwar. Frage erst. Hätten wir uns gestern getroffen. Wer ist dann anders gewesen? Wer ist so, wenn ich da gewesen wäre und du hetst meine Energy gespülten, wir hätten zusammen das Gespräch aufgenommen, wer ist so dann in einer anderen Energy und dann Herz geklappt? Ich glaub schon. Ja, und falls es dann nicht so viel von mir aus, genau. Und weißt du was? Ähm. Es ist jetzt auch mal ganz gut, dass es so ist. Mhm. Aber ich hab glaube ich die letzten 10 Folgen. waren zwei von mir alleine. Und ich liebe das eigentlich. Und jetzt wo du es gerade so erzählt hast, ist mir aufgefallen. Ja, vielleicht ein Grund. Weil ich hab zwar gerade gesagt, ja, ich kann das und ja, ich könnte es. Aber ich müsste mich extremer zu zwingen. Aber ich glaube, mein Glas ist vielleicht einfach gerade. auch nicht leer. Aber auch nicht ganz so voll. Nicht ganz so voll wie es irgendwie mal war. Mhm. Und deswegen spreche ich halt jetzt eher gerade. Das fällt mir aber auch nicht schwer. Und das ist dann irgendwie. Das ist dann genau so dicker. Ja, ich höre dir, ich hätte mich heute nicht alleine hier eingesetzt. Ja. Weil dafür bin ich viel zu all over the place und so gar nicht bei mir. Ja. Aber ich hab mich so auf diesem Podcast heute mit dir gefreut, weil ich mich auch mega. Ja, ja. Digger, ich muss gar nicht übernacht, eigentlich. Setz mich hier mit dir hin. Wir machen Kamera und dann passiert irgendwas. Und egal was passiert, das wird. wird passen. Ja. Aber alleine. Digger. Es ist aber. es ist auch trotzdem, also es sagen schon, die Leute alleine meist mal gesliebe. Aber halt nicht immer. Ja, es ist aber auch schon Leute, die ja ja, wo alleine im Podcast ist schon crazy und so. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ist es auch. Es erfordert halt trotzdem irgendwie Energien. Ja. Man muss trotzdem irgendwie sagen, es fühlt sich alles so leicht. Wir haben gerade gesagt, so "Bohr, Podcast ist so ein geiler Job." Es ist einfach hin und quatsch. Ja, ja. Weil nee, nee, das ist es auch eigentlich nicht. Ja, ich meine du hast übrigens Glückwunsch zu 100 folgen. Ja. Ich ja auch. Also, ich denk, wir haben erst mal 100 mal hingegesetzt. Ja, ja. Weißt du und es ist immer noch nicht leicht. So eine Lagerdumme noch Tag, wo ich mich selbst so mitdenke, was mache ich eigentlich. Ich hab gar nichts zu sagen. Ja. Wenn interessiert, wer bin ich dann hier irgendwas? Und das ist immer wieder da. Genau, worauf ich jetzt noch hinauswählen, was glaube ich für die Zuhörer zuhören, auch ein guter Mehrwert ist. Manche Dinge, die sich leicht anfühlen, kosten trotzdem Energie. Und man vergisst das manchmal. Man vergisst manchmal, dass dieses Treffen mit der Freundin das Dateabens und keine Ahnung mal kurz noch irgendwie das Zimmer aufräumen. Und die Sachen, die alle, wo man sagt, "Ja, es ist ja keine richtige Arbeit, dass das alles trotzdem task sind, die Energie kosten." Ja. Und dass man manchmal sich eine To-Dulis zu schreit, wo so 10 Sachen drauschen und dann sagt man ja, das dauert 10 Minuten, das dauert 20 Minuten, das dauert 30 Minuten, das dauert 30 Minuten, das dauert 1 Stunde. Ja. Und dann fällt ihr trotzdem auf, ich krieg das am Tag nicht hin, dann fachst du dich ab, dass du da eine To-Dulis nicht geschafft hast. Aber es ist nicht nur Zeit, sondern es ist auch Energy. Es ist wirklich Energy. Und manchmal bin ich wirklich so, sitz dich einfach nur da und mach gar nichts. Ich stehe, ich wach mal, ich mach morgens auf, medizieren und nicht mal, ich schaff's noch nicht mal zu medizieren, sondern liegt einfach nur da und ich merke, mein Kopf verarbeitet gerade alles. Und dann habe ich mich dafür gejudged. Da ist ich mir gesagt, oh, ich bin doch noch so viele Sachen auf die Reihe bekommen. Nein, das ist ein Blatt Papier da geht's ja. Da machst du das und das und das und das und passt ja schon. Aber bro, ja. Wow, krass, krass. Was ist vorgenommen ein Thema von gestern? Man, ich hatte diese Liste und hab gemerkt, "Dega, ich überfordere mich selbst, mitzielen dich mir selber stecke und fach mich dann auch noch darüber ab." Und das ist so, "Dega, das ist der toxische Aronanteil." Weißt du, das ist der, der rauskommt und ich, ich brauche, ich lebe schon lange meine Träume von früher. Aber ich bin so hart zu mir. Ich bin so hart zu mir. Es ist Sommer, ich schreib an meinem Buch, ich hab ein Podcast, ich hab eine Freundin, ich hab eine Wohnung, ich hab erst nicht, ich bin gesund. Ich sitz hier mit dir, ich hab Menschen, ich liebe. Dega, es ist der kontinuit, nicht besser sein. Ja, ja, das wird auch nicht besser. Mein Jüngeres, ich würde sich denken, was zum Flick, das ist dein Leben, wie zu Höllast du es geschafft, und ich sitz hier ein Foto, oder nicht? Weil ich heute nicht noch eine Folge aufgenommen habe, ich wollte heute nur 5 Kilometer laufen. Prudert, das ist so toxisch, das ist fucking destruktiv. Und wenn ich eine Sache sagen kann, die mir wirklich aufgefallen ist, es wird auch nicht besser. Es wird nicht besser. Also es ist völlig egal, was da passiert. Ja. Ja, schön. Klar, ich glaube, jetzt zu Höre, wenn ich das hätte, dann wäre schon ein bisschen. Ja, genau, genau, genau, genau. Und ich denke, wir das auch. Mach mal, probier mal, renn mal dem Nach. Erst mal in meinem Leben ist es so, dass ich wirklich mehr Geld zur Verfügung habe als ich brauche. Schön. Und es ist geil und entspannt einfach zu sagen. Keiner, und heute war ich bei Medica. Und es gab keine günstigeren Cashews. Ja. Und du hast die Gegner. Ich habe die Sehberger für 5 Euro genommen. Ja, und das ist geil. Das ist ja genau, das ist geil, was ich sag. Ja, ich haue mein Geld jetzt nicht raus. Ich will jetzt müss die Kosten 5 Euro, es mir egal. Das ist aber Sachen, wo ich früher alles drum rumgedacht habe. Ja. War 5 Euro für Erd, für Cashews, die ich beim Alldie für die doppelte Menge für 4 Euro bekommen. Boah, es ist schon hart, aber dann weiß ich so, es ist egal. Und das denke ich mir beim mehreren Sachen, gerade weil ist wirklich egal. Ich habe genug. Ich habe genug gerade auf der Seite. Ist super geil. Endert gar nichts. Endert 0,0. Gar nichts. So scheiße. Schleute, hört euch. Das bitte, bitte, bitte, wirklich an. Und ich muss mir auch schon einmal an. Ja, aber das ist, wenn ihr Geld auch grad, und immer noch Thema. Trotzdem, nein, nein, aber du wirst es nicht. Also du wirst es trotzdem, du wirst sie hinterherjagen. Ja. Und ich werde auch noch dem größeren Geld hinterherjagen. Wir werden jetzt immer machen. Wir werden immer den Geld hinterherjagen. Ja, und wir wissen alle schon, dass es nicht wirklich macht. Aber manchmal, manchmal habe ich das Gefühl, es macht ein irgendwie, es gibt ein mehr Ziel hinterher zu jagen. Auch wenn man weiß, dass es nicht ist, ein von nur einem Ziel zu haben. Ein von dem sich beschäftigt sein. Weil sonst müsste man sich mit der Frage beschäftigen, warum man überhaupt ist. Und ich bin an dem Punkt. Ja. Ich bin gerade wirklich an dem Punkt. Weil ich habe gerade, und das auch so der Grund, warum ich sage, so, gerade bin ich leer, ich habe gerade keine Anreiz mehr. Ich habe mich von meiner Ex-Foinde getrennt. Letztes Jahr im Januar. Hatte keine Wohnung mehr. Hatte nicht genug Geld. Es musste sich alles verändern. Ich habe mein Freundeskreis, den ich mit ihr hatte, so ein bisschen aufgegeben, weil es auch nicht die Leute waren. Die wirklich krassen mir gepasst haben. Und innerhalb von einem Jahr hat sich alles verändert. Ich bin genau da angekommen. Und irgendwie denke ich mir, ich habe Ziele gesteckt. Das waren monetäre Ziele. Das waren halt irgendwie so voller Ziele und so. 50K auf Instagram war immer so mein. Wenn ich das habe, dann werde ich als Influencer richtig wahrgenommen. Ist auch so. Aber jetzt ist der Punkt. Ich habe keinen Anreiz. Und jetzt komme ich wieder ins Nachdenken. Grundsätzlich. Zahlen sind scheißegal. Aber auf dem Weg ist es trotzdem eine messbare Sache. Genau, und der Wehrer ist es Ziel. Ich habe aber keinen Grund, warum ich gerade 100.000 Follower erreichen sollte. Ich habe keinen Grund, warum mein Podcast noch größer werden sollte. Ich habe keinen Grund. Ich habe bin finanziell gerade gut aufgestellt. Ich habe einen guten Freundeskreis. Okay, Freundin wäre jetzt noch die Sache. Ja, jetzt mache ich ja andere Dinge. Ich gehe jetzt Jim. Gehe wieder zum Daten. Aber so grundsätzlich. So was soll der nächste Schritt sein, weil der Anreiz fehlt. Und jetzt kommen wir wieder zum Punkt. Der Anreiz ist aber nicht das Monetäre. Und das Ansehen und die Vorlure. Das ist nicht der Anreiz. Aber das habe ich gerade vergessen. Und das war es auch eigentlich in der ganzen Zeit nicht. Und ich war in der ganzen Zeit war es ein, ich will geben, weil mein Glas voll ist, obwohl im Außen ist eigentlich leer war. Und jetzt ist es anders rum. Und ich habe das Gefühl, was soll ich geben? Das ist Geisteskrank. Bei mir kommt jetzt auch ein bisschen das Gefühl durch, dir sagen zu wollen, dass du vielleicht mal Pause machen darfst. Ja. Und das hat mal genießen darfst, bro, weil so nur das, was du jetzt gerade geteilt hast, würde ich sagen, ey du. Das ist gerade ein Umbruch in deinem Leben. Und du bist ja auch spirituell und glaubst irgendwie.
Wir waren zu Universum, das regelt schon. Du hast das Level durchgespielt und jetzt darf jede Menge Raum entstehen. Und das nächste wird dich finden. Wir machen so oft Dinge um zu, wir arbeiten um Geld zu verdienen. Wir verdienen Geld um freizeuern. Wir machen das für Anerkennung, wir machen dies für das. Aber wenn wir das alles haben, dann ist auch einmal die Frage, wo führt denn dann noch? Und ich glaube, das ist der Punkt, ab dem wir Dinge wieder bedingungslos tun können. Wir geben, um zu geben, nicht um etwas zurückzubekommen. Wir machen es für die Sache in dem Moment. Und dann darf das Leben dir zeigen, was dann zurückkommt. Das wird sich schon dicker. Du hast deine Bilds gezahlt. Du hast alles reingegeben und jetzt darf das Leben dir zeigen, was jetzt nächstes kommt. Das ist ein Zwiege. - Das ist nicht dein Aufgehörige. Das einzige ist der Grund, warum ich die Pause nicht mache. Das werden auch alle wieder fühlen in anderen Bereichen. Es ist ja nur die Angst, dass es morgen alles vorbei sein könnte. Also. Nacht ist Jack, ich brauche. Ja. - Das ist Jack, ich kann's toll. Okay, ich könnte jetzt sagen, ich gelgehrn mir eine Pause. Ich leg mal den Podcast auf. Ich poste ein halbes Jahr kein einziges Video, weil ich keinen Bock mehr habe. Es ist jetzt auch nicht so, dass ich keinen Bock mehr habe. Aber es ist, ich spreche immer auch ein Podcast. Sehr absolut. Aber damit ist es deutlich. Es ist jetzt auch nicht, mir geht's nicht scheiße. Mir geht's wirklich nicht kacke. Ich will mich nicht beschweren. Und es ist trotzdem antrieb da. Ich liebe jetzt sind es vielleicht gerade Podcast folgen mit Leuten zusammen. Ist fein. Bro, ich liebe das, was wir gerade hier machen. Es ist super schön. - Es tut gut, dass wir die Recovery haben. Aber und jetzt kommt der Punkt, wenn ich das jetzt einfach gar nicht mehr machen würde, dann ist ja die Angst, morgen ist alles vorbei. Und ich weiß aber auch, egal, wie viel Geld du auf dem Konto hast, diese Angst wird immer sein, dass es nicht reicht. Und das weiß ich ja schon. Also ich weiß, diese Angst, das wird nicht auch hören. Und du mann übriert sich nur immer noch mehr in die Scheiße. Wenn du das Gefühl hast, du musst dem nachjagen. Ja. Aber wann ist der Punkt, wo der leidens rechog genug ist, dass ich was verändert? - Verstehst du? Ja. Ich hab's auch diese Phasen schnauft durchgespielt. So lange geballert, bis ich nicht mehr konnte. Ich dachte, noch eine noch eine noch eine und was, wenn ich aufhörn, was dann am Ball aufhört. Es war nicht diagnostiziert, aber ich konnte nicht mehr. Weil Nervensystemen wirklich knockout. Und ich hab's hart gebraucht. Weil ich so Angst hatte, also die Story in meinem Kopf war, wenn ich jetzt aufhör, dann wofür habe ich dann überhaupt angefangen. Dann ist ja alles, dann bricht das Momentum ab und dann interessiert sich niemand mehr und wirklich die dünsten Stimmen der Welt so richtig. Dann ist alles umsonst gewesen. Ich hab aber gemerkt so und das Text, du auch schon bei dir, das ist eine Angst. Und ich weiß immer, wenn ich aus 'ner Angst halt handel, da kann nichts anderes zurückkommen als Angst. Ich will irgendwann Papa werden. Ich hab doch keinen Bock, wenn ich die Kinder hab, wenn ich gerade mein neugebohrendes im Arm halt zu sagen, aber jetzt muss ich kurz mal Podcast aufnehmen, weil so ein Springen mit meiner Follow-Up und dann kann ich nicht die Miete bezahlen. Ich hab da keinen Bock drauf. Digger, ich bin lieber niemals so erfolgreich, wie ich's mir in meinem Kopf vorstelle, aber dafür, glaube ich, mir Pausen zu machen. Wofür mache ich die ganze Scheiße? Ansonsten hab ich all das im Außen und ich hab immer durchgezogen und nie Pausen gemacht, aber dann hab ich auch mein ganzes Leben verlebt und mich immer wieder kaputt gemacht. Und so, dann war ich für alle anderen da, aber nicht für mich selbst. Und das ist mein Monster. Ich bin immer für alle anderen da und immer für meine, ich bin mehr für meine Ziele da als für mich in diesem Moment. Ich gebe mich immer jetzt auf fürs Morgen, für ein besseres irgendwann. Und dann sitz sich dann, "Lack, bro, mir geht's fucking scheiße und die gar was ich erreicht hab, es bringt mir nichts, weil ich bin am Arsch, ich bin leer, ich bin fucked up." Ich muss dir was erzählen, okay? Kennst du Teller rein aus den Comedien? Ja. Der hat in einem Comedy-Bit gesagt, ja, Leute fahren ja zum Beispiel um sich zu entspannen, nach Italien. Und soll ich euch was sagen, wenn ich nach Italien fahre, dann entspanne ich mich nicht. Und dann steht es auf der Bühne und sagt, das ist mein Italien. *lacht* Und ich hab's mega gefühlt. Ja. Und trotzdem hab ich verstanden. Ja, krass, das ist halt der klassische Künstler, der halt so für alle anderen da ist. Und wenn's allen anderen gut geht, dann geht's ihm gut so. Ja. Und normalerweise, also klar, ich, es wäre jetzt auch nicht meine Art von Urlaub irgendwie in Italien sieben Tage am Strand zu tun und gar nichts zu tun. Aber vielleicht soll ich genau das machen. Nichts, schaue ich's komplett. Und ich hab bei mir oft die Erfahrung gemacht, einmal die erste Erfahrung. Ich brauche oft gar nicht so lange Pause wie ich denke. Also wenn ich denke, ich brauche mal 'n Monatruhe, dann reicht manchmal 'ne Woche. Und am vierten Tag bin ich schon so unruhig und denke, ich wusste endlich wieder. Und die zweite Sache, die ich gelernt hab, manchmal sind die Dinge vor, die nicht die größte Angst habt, die die mich am allerweitersten bringen. Und wenn ich am aller meisten Angst davor hab, mal 'n Monat nichts zu machen, ich hab mir das im letzten Jahr erlaubt. Ich hab sogar, glaub ich, drei Monate gar kein Podcast hochgeladen. Ich hab's mir so lange erlaubt, bis die Angst nicht mehr da war. Bis ich gemerkt hab, ich fühle mich auch genug ohne das. Weil ich mich so dafür geschämt hab, dass ich den Leben recht Podcast mach und sag, ey, ihr seid bedingungslos genug. Aber ich mich selber nur genug fühl, wenn ich einmal die Woche Podcast mache, wenn ich fünf Reels die Woche hochlade, wenn immer das alles noch weiter wächst. Bro, ich stell selber damit die ganze Zeit mein Wert in Bedingung. Und wir haben diese drei Monate Pause, die sich eigentlich angeführt haben, eine fette, fette Niederlage. Da haben wir jetzt heute so viel gegeben, weil ich ganz so anders bin. Und vielleicht nicht im Außen, ich hab voller verloren seitdem, aber im Innerndiker. Und das ist auf einmal wieder so viel mehr Wert wie das Außen. Und vorher war ich so ein Außen, was du fuckab ist, musst du auch mehr und voller und wachst du, immer mehr und wachst. Und jetzt bin ich so, ey, mir geht's gut. Der mir geht's gut, das ist doch, also, und alles andere ist dann bonus. Echt, gibt 'ne so geile Grafik. Das ist genau das, was du gerade gesagt hast. Und zwar, ähm, ihr müsst euch das jetzt bildlich vorstellen. Jetzt mit dem Bild, die doge gekommen. Macht alle das Video an, die müsst ihr. Ja, genau. Wenn ihr das Video anmacht, dann kann ich's einmal aufzeichnen. Unternehmer, baut seine Firma auf. Hat den Erfolg seines Lebens wird zum Man of the Year gekürt, oder der Mann der Firma, also sein Ego am absoluten Hochpunkt. Was ist nebenbei passiert? Frau hat ihn betrogen, du bist mit der Firma verheiratet. Kinder haben kein Papa. Nur noch Ja, sage ich auch, Minrum. Er weiß nicht, wer seine echten Freunde sind. Also auf der einen Seite, Ego hierum. Sehle hier unten. Dann Burnout. Er macht die Pause. Er weiß wieder, wer's in seine echten Freude ist. Was will? Seine Frau steht wieder zu eben. Kinder haben wieder 'nen Vater. Sehle hier oben, Ego hier unten. Und wenn wir das einmal zeichnen, so und so, was haben wir dann, dann haben wir 'ne Liegendeacht. Das ist die Unendlichkeit. Das ist, wie es immer wiedergehen wird. Immer wieder. Krass. Es kann nicht die ganze Zeit nur aufgehen. Aber vielleicht geht's, wenn's woanders bergab geht, in einem drinen Wiederberg. Und das ist wieder die Perspektive, Dicker. Das ist wieder, worüber facken wir uns ab. Kucken wir auf die Kurve, die runtergeht und sagen, "Ich will, dass es immer hoch geht. Ich will, dass immer Sommer ist." Oder gucken wir, erkennen wir den Wert im Runter und merken "Aviatmen ein und wieder aus." Der Herzschlag geht hoch und runter. Dicker, das ist so wie, stell mir vor, die Bäume würden sich abfacken, wenn sie im Herbst oder die Blätter verlieren. Alle stehen da im Wald und sind so bro, mein Leben ist so scheiße. Alle Blätter fallen, ich bin gar nichts mehr wert, fick mein Leben. Er lässt sie halt fallen, weil er weiß, er ist jetzt die Jahre Zeit und dann kommt die nächste. Wenn du einmal verstehst, dass wenn's gerade bergab geht, dass das Teil des natürlichen Prozesses ist und es nur so sein kann, dass es irgendwann wieder weg geht, um abends zu doch zu dem Prozess vor, das geht gerade weg. Ach so, geil, man geht's, die Scheiße ab. Aber, aber, ich muss ein paar Sachen näherführen. Und dann wieder, "Wupp?" Ja, es ist so geil, weil das ist, ich liebe diese Momente, genauso wie gestern, wo ich so ganz tief am Boden bin, kurz vom Heulen und dann darüber lache, weil ich merke, es muss doch so sein, es kann doch gar nicht anders sein. Das ist das Leben. Mein Problem ist, dass ich denke, ich hätte ein Problem. Das einzige Problem ist, dass ich den Anspruch habe, es müsste irgendwie anders sein. Es ist normal, das ist das Leben, dafür haben wir alle unterschrieben. Wenn ein wirkliches Problem wäre, dann würde es ja kontrableem heißen. Oh. Aber es heißt ja "Full-Flehm". Nein, stopp. Stopp. Was passiert hier für uns? Oh mein Gott. Problem. Nee, Probleme passiert. So, da gibt's, da gibt's so das Bild. Oh mein Gott. Da haben wir uns Menschen zugekuckt und haben sich gelangen, weil das uns so gut geht. Und dann haben sie uns so steid in den Weg gelegt. Nimm mal das. Genau, ja, okay, schauen wir mal. Und alle verwendet sich, du abzufangen, jetzt liegt dann steinscheiße. Und da eine so, ich baume jetzt ein Haus. Genau. Ich baume jetzt ein Haus. Das Problem hört auf, ein Problem zu sein. Wenn du es nicht mehr als Problem siehst und spirituell macht das auch Sinn, hast du schon auch 100-mal schon gehabt, so du denkst, da ist ein Problem. Facts ich über dieses Problem ab. Ein Problem kann nicht auf derselben Denkweise blieb sein.
Das ist ein Problem. - Das ist ein Problem. Das ist ein Problem. Dann passiert es sehr oft, dass auch auf einmal sich von selbst löst. Aber erst, wenn du losgelassen hast. Aber so lang wir auf der Ebene des Problems sind und die ganze das Problem lösen wollen. Halten wir daran fest, dass wir immer mehr Energie führen, dass wir uns Gedanken losführen wollen. Dann sind wir auf der Ebene und die ganze Zeit nicht mehr aufgeladen. Wir wollen uns Gedanken wegdenken. Ich hab jetzt wieder einen Dich gedacht. Und an deine Phase gerade. Da hast du die Antwort. Wenn Indiegert irgendwie dieses Thema ist, der ruf nach Pause, gleichzeitig die Angst davor, was dann passiert. Ich hab das Gefühl, dass es genau dranfüllen ist. Damit meine ich nicht mal Pause machen, sondern es war voll inspiriert. Es war voll inspiriert für mich, als es gerade meint ist. Das fühlt sich für mich berücksichtigt, wie Erholung an, mit dir zu sitzen und Podcast auf uns. Vielleicht dürfen wir uns das viel mehr erlauben. Das tun, was sich in dem Moment richtig und gut anfüllen. Nicht auf die Angst, sondern ich hab euch auch alleine und scheiß drauf. Sonst erleben wir machen die Regeln. Aber gucken wir, das Leben hat mir sowieso schon gerade hingelegt. Ich bin in der Untermiedswohnung. Ich hab 10 Monaten drin und das war die ganze Zeit, so ich kann die übernehmen. Und jetzt hat sich die Hausverwaltung gegen mich entschieden. Warum auch immer? Universum hat gesagt, nee. Es ist nur Untermiedswohnung. Das heißt, die Möbel gehören alle der. Ja. Ich hab ein paar Möbel. Ich hab ein Kumpel der Riesenplatz in seinem Keller hat. Die paar Sachen kannst du da noch abstellen. Und dann hab ich einfach keine Wohnung mehr. Als ich die Nachricht bekomme, war ich erst mal so. Scheiße, was mache ich jetzt? Was für ein Problem. Und dann hab ich so. Digger, das ist geschenkte Zeit. Ich zeig keine Möbel. Ich hab gar nichts. Ich weiß gerade sowieso nicht so ganz wollen. Digger. Und ich hab in letzter Zeit aber Geld verdient. Digger natürlich gehe ich reißen. Ja, genau. Es ist wirklich so. Die Schönbrows. Natürlich. Geh einfach mal raus. Der reicht alter. Gut, reicht. Kannst du ein Podcast die Kippen mitnehmen und dann wüsste auf deine Reise bestimmt. Der hätt ich nicht rief. Echt kommen lasst das mal auf. Ja, aber nicht alles in Monatzwangen. Genau, sondern weil du in dem Moment denkst, das ist wertvoll, das fühlt sich gut an. Oh, wie schön. Das fühlt sich gerade so richtig so nur mit Armungen an. Ich bin wie auch Wetter eingebracht. Richtig schön. Ja, äh, das ist richtig gerade wie eine Therapie-Stunde. So schön. Danke. Danke, Digger nicht. Es war so überraschend deep. Ja. Das hab ich nicht gedacht. Ich bin auch in einem locker leistet. Ja, ich bin auch in einem Lasschen hergekommen. Deswegen dachte ich mir, vielleicht wird's lustiger. Ich hab heute gedacht, es wird lustig. Mhm. Aber. ne. Ich hab auch viel gelacht. Ja, aber es wurde auf jeden Fall intensiver als gedacht. Ja. Ich würde sagen, wir sind da am Ende angekommen, oder? Es krass, ich bin. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Folge mit dir. Es fühlt sich einfach übelst gut an. Ich freue mich nicht, ich möchte mich nicht schön. Aber was will ich damit sagen wollen, ist. Es war nicht das letzte Mal. Abonniert den Podcast um keine weitere Folge zu verpassen. Schreibt 'ne netten Kommentare. Wir freuen uns da wirklich krass. Es motiviert uns vor. Es ist einfach immer wieder wie so 'n. Für mich ist es immer 'ne Erinnerung, weil es sich so gut anfühlt. Aber wenn dann jemand sagt, das hat mir irgendwas gegeben, was wir mitnehmen. Weil Leute denken sich immer so auf Spotify. Da schreiben die keinen Kommentar, weil das macht man nicht. Das ist wirklich easy. Ihr geht einfach runter, ihr habt einen Spotify-Fell-Con. Hinterlasst uns 'n Kommentar, sagt uns, wie geil. Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte. Wir müssen uns sagen, lass uns uns wieder voll machen. Wie willst du da spätten? Das Feedback einfach Feedback zu kommen. Das wünscht euch anders. Dann da rein und es wird auf jeden Fall weitere Colabo folgen geben. Da freue ich mich richtig. Ich schau mich auch. Vielleicht aber auch, wenn ich Pause gemacht hab. Dann mit ganz neuer Wudji-Energie. Dann du mit ganz neuer Aron-Energie. Aron, bis zum nächsten Mal, ihr Lieben. Erst wie meine Ehre. Macht's gut. Ciao, ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Die beiden Podcaster Aaron und Wudschi unterhalten sich über das Gefühl, im Widerstand gegen das Leben zu sein, und wie dieser Widerstand Leid verstärkt.
Es wird die Erkenntnis besprochen, dass Emotionen auf der Bewertung einer Situation beruhen – eine Änderung der Perspektive kann andere Gefühle auslösen.
Wudschi teilt eine persönliche Erfahrung mit einem Suizid eines Bekannten und reflektiert über Trauer, Selbstverantwortung und die Relativierung von Äußerlichkeiten.
Die Bedeutung von Selbstverantwortung und radikalem Optimismus wird thematisiert, wobei auch die Frage aufkommt, ob dies vor Emotionen weglaufen bedeutet.
Summary:
In dieser Podcast-Folge sprechen Aaron und Wudschi über das Thema Widerstand gegen das Leben und wie dieser zu unnötigem Leid führt. Wudschi berichtet von einem schlechten Tag, an dem er trotz schöner Momente in Frustration verfiel, weil er gegen das Geschehene ankämpfte. Aaron bringt die psychologische Erkenntnis ein, dass Emotionen nicht direkt aus Ereignissen folgen, sondern aus deren Bewertung – eine Änderung der Perspektive kann also neue Gefühle erzeugen.
Beide bezeichnen sich als radikale Optimisten, räumen aber ein, dass es Tage gibt, an denen sie sich bewusst in Selbstmitleid fallen lassen, bis der Schmerz groß genug ist, um loszulassen. Wudschi teilt dann eine tiefgreifende Erfahrung: Ein Bekannter hat sich das Leben genommen. Er reflektiert, wie er diese Nachricht rationalisiert hat und noch keinen Raum für Trauer fand, während Aaron ähnliche Erfahrungen teilt.
Beide betonen, dass jeder anders trauert und dass Äußerlichkeiten wie Erfolg oder Geld im Angesicht des Todes völlig bedeutungslos werden. Die Folge endet mit der Erkenntnis, dass Selbstverantwortung und das Zulassen von Emotionen zentrale Werkzeuge sind, um mit dem Leben umzugehen.
FAQs
In diesem Podcast sprechen Aaron und Wudschi über Themen wie Emotionen, Selbstverantwortung und Lebenserfahrungen, ohne ein festes Thema zu haben, sondern einfach im Gespräch.
Die Emotion folgt auf die Bewertung der Situation. Wenn du die Bewertung änderst, kannst du eine andere Emotion auslösen und so deine Perspektive verändern.
Einer von ihnen erlaubt sich, zu weinen, um Frust loszulassen, während der andere dazu neigt, Dinge zu rationalisieren. Sie erkennen beide, dass Widerstand gegen das Leben das Leid verstärken kann.
Ja, manchmal erlauben sie sich, kurz in der Opferrolle zu bleiben, bis der Schmerz groß genug ist, um loszulassen. Es ist ein Teil des Prozesses, Emotionen zuzulassen.
Jeder trauert anders, und Trauer verläuft in Phasen. Es ist wichtig, sich nicht zu verurteilen, sondern den eigenen Weg zu finden, auch wenn man Dinge rationalisiert oder erst später weint.
Sie sind dankbar für das Leben und die Menschen um sie herum. Äußerer Erfolg wie Geld oder Social Media ist unwichtig; wahres Glück liegt nicht im Außen.
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