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#10/ Small Talk with Lukas from Shibuleru

46m 51s

#10/ Small Talk with Lukas from Shibuleru

Stefan und Andi gründeten den Heftverlag als Schülerprojekt 1990, als sie mit innovativen, nicht langweiligen Hausaufgabenheften in der Schule eine Nachfrage erkannten. Das Projekt entwickelte sich schrittweise zu einem erfolgreichen Unternehmen mit regionaler und internationaler Präsenz. Heute vermarkten sie nicht nur Hausaufgabenhefte, sondern ein breites Sortiment aus Papeterie-Produkten, Kalendern und anderen Produkten, das über mehrere Länder hinweg vertrieben wird. Der Erfolg beruht auf einem starken, eigenentwickelten Systems, das komplett inhouse arbeitet – insbesondere durch Programmierung und Datenintegration – und die Abhängigkeit von Amazon-Tools minimalisiert. Die beiden Gründer betonen, dass sie sich stets auf dauerhafte Marken und eigenes Design konzentrieren, um sich von Kopiern und Trends abzusetzen. Obwohl ihr Umsatz heute etwa 10 Millionen Euro beträgt, bleibt der klassische Hausaufgabenheft ein zentrales, aber nicht dominantes Produkt. Die Expansion in Europa, insbesondere in Frankreich, Italien und den Niederlanden, erfolgt strategisch, mit besonderer Berücksichtigung regionaler Kulturen. Auch der Einfluss von KI-Tools wird kritisch betrachtet: Obwohl sie technologisch anspruchsvoll sind, wird der Fokus auf eigenständige, nachhaltige und kulturell anpassende Produkte gesetzt. Die Geschichte des Heftverlags ist ein Beispiel für eine langfristige, wachsende Unternehmergeschichte, die aus der Schule begann und durch Durchhaltepower, Flexibilität und ein klares Geschäftsmodell erfolgreich weiterging. Die beiden Gründer sehen in der aktuellen Wirtschaftssituation eine Chance, durch Dauerhaftigkeit und Markenstabilität zu wachsen, und bleiben sich bewusst gegen kurzfristige Trends und Konkurrenz ausgesprochen.

Transcription

7303 Words, 46101 Characters

German
Das Unternehmergeschichten in der Hochschule beginnt, ist ja nicht ganz so neu. Da gibt es ja auch standardisierte Ausgründungsprogramme. Das Unternehmergeschichten auf dem Schulhof beginnen und dann über 30 Jahre erfolgreich bleiben. Das würde ich sagen, ist doch eher die Ausnahme. Und genau so ein Beispiel haben wir heute bei uns im Podcast. Es geht um Stefan und Andi. Das sind die beiden Gründer vom Heftverlag. Die haben mal begonnen mit Hausaufgaben heften. Da musste ich mir tatsächlich eben Gespräche erst mal erklären lassen. Was das ist, heute ist es viel mehr. Es macht großen, achtstelligen Umsatz. Es ist ein durchaus internationales Geschäft. Und die beiden Jungs sind einfach auch total herzlich und unterhaltsam. Und diese Geschichte ist wie gemacht für diesen Podcast. Deswegen geht's los mit Stefan und Andi vom Heftverlag. Auf geht's. Herzlich willkommen zu Unternehmerinnen der Zukunft, dem Amazon Podcast zum Marketplace. Tatsächlich arbeiten wir sehr wenig auch mit den klassischen Amazon-Tools. Also sehr wenig im sei-der-Senscher. Sondern eigentlich komplett in unserem eigenen System drin, das wir selber entwickelt haben. Was dann wirklich via AP von Produkttiteln, Politpoints, Bilder und und und. Welche Attribute und Ähnliches alles Richtung, aber so ein Puscht. Wir stellen euch Menschen vor, die Smart Online handeln. Klävere Marketplace-Profis und erfahrene E-Commerce-Experten berichten offen von ihren Erfolgen und Fails. Und hier ist euer Gastgeber Jan Bechler. Hi Stefan, hi Andi. Guten Morgen. Wir sind heute tatsächlich über die drei deutschen Metropolen verteilt von Hamburg, wo ich hier im Frontro-Berositze über Berlin zu Stefan und Andi du sitzt in München. Ist das auch euer Festes Set-up, dass ihr gar nicht in der gleichen Stadt im gleichen Büro arbeitet? Tatsächlich schon relativ lange nicht mehr. Wir kommen ja beide aus München, waren hier beide in der Schule, hatten ja da unsere Anfänge. Aber haben dann eigentlich relativ bald unsere zwei Standorte München Berlin aufgebaut. Und wenn München so der eigentliche Verlag sitzt mit den Grafik-Redaktionen, Beherstellung, Hochhaltung, Vertrieb und Ähnliches, ist der in Berlin so sagen, so ein bisschen die Außenstelle mit Marketing, Key account, Vertrieb und Ähnlichesachen. Okay, ist aber sehr produktiv. Aber tatsächlich ist die ganze Geschichte vom Heftverlag, hat in der Schule begonnen, vor jetzt, glaube ich, mehr als 30 Jahren. Ja, eigentlich sogar schon 1990. Wir hatten da bei uns an der Schule so langweilige Pflichthausaufgabenhefte, die es so immer gab. Und dann kamen wir auf die Idee als Schülerzeitungsmacher. Das können wir doch selber besser. Und ja, dann haben wir das mal probiert. Mit Käsekästchen, Sprüchen mit Kartons von unserem Chemilärer zum Beispiel auf dem Cover. Und das kam total gut an. Endlich mal ein Hausaufgabenheft, was nicht langweilig war. Und dann haben wir das drei Jahre bei uns an der Schule gemacht. Und dann wurden wir halt immer mehr von anderen Schülerzeitungsmachern und Schüler-Sprechern angesprochen. Ob wir nicht so was auch mal für ihre Schule machen könnten. Und dann dachten wir ja, cool, warum nicht. Da hatte ich einen Führerschein gemacht und dann hatte es so seine Kreise gezogen. Und dann war das Münchenweit, Bayernweit und Baden-Württemberg. Am Anfang haben wir es noch selber ausgefahren. Ich mit meinem Bruder über die Sommerferien, in ganz Bayern. Irgendwann kamen dann Paketdienst, die uns das abgenommen haben. Und ja, so hat sich das entwickelt. Und das waren die Anfänge. Das heißt, das war nie gedacht als Firma, sondern es war einfach eher ein Projekt, was man nach der Schulzeit weitergemacht hat. Ich muss gestehen. Also es ist nicht so, dass ich mich in der Schule-Vahausaufgaben gedrückt habe. Das ist nicht, aber ich könnte jetzt auch gar nicht mehr sagen, was ist ein Hausaufgabenhaft? Das ist, wenn du aus Hamburg kommst, das ist nicht so ungewöhnlich. Weil dort oben ist, ist es wirklich relativ wenig bekannt. Wenn es ja Bayern ist schon schon eigentlich ganz lang verpflichtend war. Ein Hausaufgabenhaft ist eigentlich eine Organisationstul, wo ich mir aufschreibe, für wann muss ich in welchem Fach? Welche Hausaufgaben erledigen, dass ich es alles zentrale habe, dass ich meinen roten Liste drin habe, dass ich Referatsemminien drin habe. Und ich war tatsächlich auch so die ersten, die eigentlich den Hausaufgaben hilft und Schülerkalender kombiniert haben. Also ein klassisches Hausaufgabenhaft ist eigentlich ohne Datum. Und wir haben das eigentlich, kann sehr dünn angefangen, wirklich auch das vollwertigen Kalender mit aufzubauen. So, dass die Schüler dann eigentlich ja vor allem ihren Schulalltag und auch ihre Freizeitmetur beorganisieren konnten. Okay, Stefan, du hast gesagt, das hat eigentlich schon 1990 angefangen. Also da reden wir schon deutlich über 30 Jahre. Es geht ja bald auf die 40 zu. Das Geschäftsmodell scheint ja, sich sehr lange schon durchzutragen. Und ist dann auch für euch nach der Schule relativ schnell zum Hauptjob geworden? Oder habt ihr dann den ganz klassischen Weg? Wir machen Ausbildung, wir studieren, wir arbeiten irgendwo angestellt und machen das so als Hobby. Also wie hat sich das so nach der Schulzeit, nach dem Abitur, dann für euch entwickelt? Also wir haben dann angefangen zu studieren bei der München. Und ja, ich fand auch Soziologie wahnsinnig spannend. Aber irgendwie hatten wir dann unser erstes Büro bezogen in dem gleichen Gebäude oder dem gleichen Büro, wo wir heute noch sitzen in der Maxvorstatt in München, also Ecke Schellingstraße. Und das war einmal cool, so ein bisschen von der Uni rüberzugehen, ins Büro ein bisschen Geld zu verdienen. Und das war dann die Zeit, wo man noch mit Print anzeigen, noch relativ viel Geld verdienen konnte. Und dann habe ich so ein bisschen selektiv die Vorlesung besucht. Also das, was mir Spaß gemacht hat, bin ich hingegangen. Und die drögen VWL Vorlesung, wo die aussortiert haben, bin ich nie hin und am Ende habe ich es dann auch einfach nicht mehr geschafft, sozusagen, dass alles nachzuholen. Weil dann plötzlich war einfach das Unternehmertum einfach auch zu spannend. Also es war dann einfach auch, wir hatten dann auch feste Mitarbeiter. Und ja, war halt so ein cooles Start-up. Und ein New Economy Blase kam dann, kam so um die Ecke, so demnächst, so 99. Also und wir, wir mitten drehen, online Community gestartet, eigenen Shop gestartet und das war, also hat halt total Spaß gemacht. Und wir hatten auch sofort Erfolge, bis zu dem ersten großen Dämpfer dann 2001, wo dann halt wirklich auch in Deutschland, die die dabei waren, werden sich erinnern, wo dann echt ganz schön viel zusammengebrochen ist in kurzer Zeit. Als die dort kommen Blase geplatzt ist, aber jetzt hätte ich erst mal die Vermutung gehabt. Also Hausaufgabenhefte ist relativ analog zur Schule gegangen. Ist man auch während der dort kommen Blase. Wie digital war denn euer Geschäft damals und wie stark oder warum war dir so stark davon betroffen? Einfach fehlende Reife, letztlich als Unternehmer. Wir dachten es läuft jetzt immer so weiter, wir haben dann zu viel Mitarbeiter eingestellt. Wir haben dann im Prinzip eine eigene Fan-Betreuung gehabt, weil wir wirklich wasch körbeweise Post bekommen haben, damals noch laserbriefe. Und ich will auch im Heft und wir haben dann so eine Wettbewerbe gemacht. Spieglein Spieglein an der Wand, das schönste Heft im Land. Wir haben uns über 200 Leute, haben uns ihre Hefte vom letzten Jahr geschickt, die man dann primiert hat als, als wir hatte am schönsten reingemalt. Also es war so ein großes Ding und wir dachten halt, man braucht dann eine Community-Betreuung und natürlich, dann fühlt man sich auch geschmeichelt, man stellt Leute ein und man denkt sich auch geil, das ist jetzt genau der Weg. Und wenn du dann aber plötzlich feststellst, du kommst von der Uni oder nicht mehr fertig, aber du hast immer gehört, Rezession ist passiert. Und du weißt es aber nicht, wie es ist, wenn es so weit ist. Und dann mussten wir sehr hart dagegen steuern. Und es war ein hartes Learning und wir hatten auch echt Glück, dass wir diese Krise überstanden haben, weil einfach die Kostenstruktur war nicht gut. Natürlich hatten wir im Print Geschäftsmodell hauptsächlich nach wie vor, aber wir haben einfach ja die Kostenseite vernachlässigt damals. Okay, und dann ging es so ein bisschen back to the roots, wieder Fokus aufs Kernprodukt. Genau. Ja, du wärm halt jetzt so besucht erst mit überall Kosten zu sparen, um zu einschüttern zu machen und merkt wahr, dass das wahnsinnig schwer. Und wenn man dann aber mal an den Punkt gekommen ist, wo man sagt, wir müssen bei den Mitarbeitern sparen. Wir müssen tatsächlich uns verkleinern. Das war tatsächlich so für uns mit der härtesten Schritt, der so ganz unserem Grundgedanken hingegen stand. Und man hat ja dann aber auch gemerkt, dass, sobald diese Hürde irgendwie für uns genommen war, auf einmal es auch in vielen anderen Bereichen viel leichter geworden ist, zu sagen, gut, wenn wir diesen großen Schritt gegangen sind, dann kann man auch erst mal das wegstreichen und dort irgendwie reduzieren und uns wirklich weg von Umsatz auf ganz klar was bleibt, hinten übrig kommen. Aber das war durchaus, war jetzt nicht die angedehmes Zeit. Was war das, was sagen? Okay. Aber nicht leere ich. Man kann wahrscheinlich sehr teure Seminare besuchen, um das irgendwie alles mitzubekommen oder das Ganze am eigenen Leib erfahren. Also insofern sind wir schon durch die harte Schule gegangen. Das war auch die Zeit, wo wir mit E-Commerce angefangen haben, mit unserem eigenen Heftjob. Also wir haben dann wirklich aus dem Hinterhof Lager, haben wir dann Warnverkauf, die haben sogar Sachen eingekauft von anderen. Also wir waren quasi ein Vorläufer von Amazon für Schreibwarn in Klein. Und sehr klein. Aber halt wirklich auch so. Also wir haben ja auch nochmal das bisschen Reviv passieren lassen. Wir machen seit 2000 Online E-Commerce-Geschäft und da war wirklich das limitierende Element. Ganz profan in der Barra Straße, vor dem Büro, fährt die Trambahn vorbei. Und wenn dann der Lieferwagen kommt, der findet das überhaupt nicht cool, wenn er da ganz schnell ist. wie der Wecken muss, weil der die Trambahn Alarm hubbt, quasi erhebt der Hau aus den Trambahn schien ab. Und es war schon einfach ganz schön schwierig sozusagen, dann in den Stadtlage tatsächlich ein funktionierendes E-Commerce-Geschäft auf noch weiter auszubauen. Also die ersten Schritte sind immer relativ einfach, aber dann sozusagen dann merkst du Ohr, Entwicklungsschritt und dann hatten wir halt auch, ja natürlich Menschen, die das dann auch gepackt haben werden, so ein legendären Typen, der es dann später Schauspieler geworden hat, bis heute so einen witzigen Spruchbau uns geprägt. Packen schicken, also kann man aus der Ukraine und Yuri hat halt sozusagen das so gelebt, das war alles super cool, also winzig im Vergleich zu jedem Geschäftsmodell heute, was es so gibt. Aber für uns natürlich sehr prägen, wenn du dann stolz bist, oh cool, wir haben jetzt schon so viele Bestellungen gemacht, geschafft im letzten Monat und ja, aber deswegen war dann natürlich dann die Weiterentwicklung vorbestimmt und als dann so was wie Amazon um die Ecke kamen, war das natürlich super cool, dass wir dann einfach gemerkt haben, okay, wir können ein Teil unseres Geschäftes können wir einfach abgeben. Wir müssen nicht mehr jede Bestellung selber verschicken oder jede Bestellung selber generieren, sondern es gibt da hier einen Marktplatz, wo wir dann natürlich davon profitieren können. Aber zu der Zeit der Hauptteil des Geschäfts war dann war das immer noch direkt vertrieb dann an Schulen, so wie es los ging oder war das eher so klassischer, weiß ich gar nicht, was man sagen würde. Buchhandel, Schreibwahnhandel, wo man eure Produkte gefunden hat. Wir haben dann so ein Multicennel-Kanal, Multicennel-Vertrieb eigentlich uns aufgebaut über die Jahre, also zunächst ging es los mit den Schulen. Dann kam eigentlich der Buchhandel, weil der noch am einfachsten war, dann der Schreibwahnhandel, dann der Großhandel. Und natürlich haben dann relativ bald die großen Druckerieketten Müller-Rosmann und so weiter einen großen Teil gemacht, die das bis heute auch noch gerne mit uns machen. Natürlich die Kaufhäuser, die damals noch eine ganz andere Rolle gespielt haben, Carstadt und Kaufhof. Und ja, so haben wir das über die Jahre aufgebaut, haben auch dort viel gelernt und auch wege ausprobiert und festgestellt, hohe Pressegrosse. Das ist jetzt vielleicht nicht so toll, weil da die Remissionsquote viel zu groß ist, haben dann eben uns eher auf den Schreibwahn-Großhandel fokussiert. Aber es war tatsächlich auch immer das Ziel, eigentlich eine gesunde Mischung zu schaffen. Also wir wussten, dass Schulen dauerhaft wird nicht funktionieren. Wir wollten in den großen Handel und wir haben auch das geschafft und tatsächlich, wenn du vom Radio kommst, dann kannst du es dir vorstellen. Wir hatten auch eine geile Story für Presse im Schulanfang, weil wir halt tatsächlich dem Schulanfang bis heute ein Bild geben. Erst der Schultag, du hältst es heft in die Kamera und sagst ja, guck mal, die Schule geht wieder los und dann war im Prinzip dieses Cover von dem Grundschulhausaufgaben heft für die Jüngeren oder das Heft. Das waren eben dann die Themen, die einfach optisch das gut visualisiert haben. Und diese Karte, die spielen wir bis heute, weil wir natürlich wissen, keinem Schüler macht einen Hausaufgaben heft Spaß. Also, oder die wenigsten Schülern, die wenigsten Schüler haben Bock, sagen, okay, Hausaufgaben heft ist aller Beste. Aber im Prinzip für die Pflichtveranstaltung Schule, also wir reden davon, dass 10,5 Monate im Jahr sind blöd. Und sechs Wochen Sommerferien, das ist die Grönung und dann muss ich wieder die 10,5 Monate. Und für diese 10,5 Monate sind wir halt immer das lustigste Angebot gewesen. Das hat sich jetzt auch mit der Zeit entwickelt. Wir sind längst mit allen Artikeln online. Wir verkaufen ganz viel Papeterie, wir verkaufen ganz viel Kalender. Aber wir sind, wir haben immer noch den Anspruch, dass wenn du das Heft in der Schule nutzt, du zwischendrin mal einen guten Spruch kriegst, der einfach dich wieder durch den Rest des Tages bringt mit mehr Motivation. Und ich hätte jetzt auch vermutet, wenn der Fokus immer noch Hausaufgaben hefte werden, dann hättet ihr eine extrem hohe Sensionalität, immer so zum Anfang des Schuljahres oder Schulhalbjahres. Aber Steffi Nürsger hat gesagt, ihr habt euer Produktportfolio mittlerweile sehr, sehr breit aufgestellt, macht ganz andere Produkte mit Kalendern und Co. Wie viel ist denn noch wirklich das Hausaufgaben heft? Teil, also wie relevant ist das noch für eueren Umsatz? Es ist noch ein wichtiges Produkt, also gehört schon noch mit zu den größten Einzelprodukten, aber ist natürlich im Vergleich zu früher, wo es natürlich immer sieht, fast alles, dass das Heft war, natürlich schon nur noch ein doodig kleinerer Teil geworden ist. Also die aussagen, dass das grundsätzlich natürlich auch eine gewisse Zielgruppenfrage ist auf Amazon, dass natürlich sagen die Hauptzielgruppe von unserem Heft, wenn man mal so 10 bis 15 vielleicht nimmt, die sind natürlich welche, die nicht persönlich auf Amazon kaufen, sondern wenn dann über ihre Eltern und sehr viel ihr im Laden, werden natürlich dann Produkte, die in wieder für ältere sind, also Kalender und ähnliches oder auf der anderen Seite für jüngere, irgendwelche Hausaufgaben für die Grundschule, die sind tatsächlich auch auf Amazon fast stärker, weil dort einfach die richtigen Leute kaufen. Wer ist eigentlich für euch, die wirklich dann relevante Zielgruppe, wenn es dann auch um die Kaufentscheidung geht, also auf jeden richtet ihr eigentlich euer Marketing aus, sind das dann doch die Schüler, weil die Mami und Papi sagen, kaufen wir bitte das Produkt oder ist so die ganze Kommunikation, Advertising schon sehr auf die Zielgruppe Eltern ausgerichtet? Das ist alter spezifisch, also in der Grundschule sind natürlich ausschließlich die Eltern und sagen wir mal bis siebte Klasse auch eher die Mütter, muss man auch sagen. Und später ist natürlich die Jugendlichen und ab, wer elfte Klasse vielleicht ist, ist es ausschließlich die direkte Käufergruppe. Und danach wird es wieder natürlich auch so, wenn man mal so über so Papeterie-Produkte und Family-Timer und so was nachdenkt, da heißt dann schon aus unserer Erfahrung heraus, die Zielgruppe sind dann vor allem weibliche Käuferinnen. Also Papeterie-Produkte sind schon, dass es jetzt kein Geheimnis sind schon einfach sehr weiblich geprägt. Wie groß ist denn euer Business jetzt geworden, was man irgendwo auf dem Schulhof angefangen hat, dass wir mal ein bisschen Gefühl für die Dimension kriegen, um dann auch mal tiefer reinzugehen, wo kommt der Umsatz eigentlich her, was welche Rolle spielen, welche Kanäle, wie wachst ihr? Ja, wir sind ja so knapp 50 Leute im Team, das ist jetzt auch gerade den letzten 15 Jahre ganz schön gewachsen und das fängt natürlich auch schon manchmal ein bisschen unbesichtlicher zu werden, das merkt man klar. Aber sind denn mit eigentlich auch eine sehr gesunde Größe? Haben jetzt bei Amazon, zum Beispiel haben wir so ungefähr 1100 SKUs im Sultiment, die sie so verteilen auf verschiedenste Produktbereiche von kraninderischen Artikeln oder auch nicht kraninderischen Artikeln. Und das sagen wir so sehen ist einfach eben Amazon-Bereich bei so rund 10 Millionen Euro brutte Umsatz im Jahr. Also das ist jetzt von unseren kleinen Hausaufgaben heften, ist es ein kleines bisschen gewachsen. Absolut. Sag mal, 50 Leute, das ist ja schon eine Ernst auf der Mittelständler, drückt ihr den auch selber oder ist 50 Leute eher Produktentwicklung, Design, Vertrieb? Alles fast so an Strukturen dazu wird? Nein, wir haben tatsächlich wie die allermeisten Verlage, keine eigene Maschinen. Problem an eigene Maschinen ist immer, die musst du natürlich auch das ganze Jahr über auslasten, auch wenn sowieso bei dir ist. Das heißt, da musst du anfangen, Fremdaufträgen mit reinzunehmen. Und auf der anderen Seite hast du auch das Problem, dass du eigentlich in eine Produkte auch so konzipieren musst, dass sie perfekt zu deinen Maschinen passen. Und das ist natürlich was, was auf der anderen Seite sehr einschränkt. Also wir überlegen uns lieber, wir müssen Produkte ausschauen, wir möchten mir das gerne, was muss das für einen Umfangverarbeitung, Veriedelungen, Ausstattung und Ähnliches sein. Und gehen dann her und suchen uns einfach den richtigen Hubpartner dafür, den das Abwickeln kann, der der richtigen Maschinen oder auch selber richtigen Partner hinten raus hat. Aber praktisch lachen uns selber keine eigene Produktion an. Sondern praktisch, die Leute bei uns ist wirklich von, wir haben große Grafik, Redaktionen, natürlich auch der ganze stationäre Vertrieb und für das E-Commerce-Team vom Buchhaltung, Herstellungsabteilung und und. Also das sind die Marketing, auf die verteilen sich das sehr diese 50 Leute, aber nicht bräuchte Produktionen. Okay, bei den Vertriebskanälen hast du vorhin schon so ein paar genannt, wo ich gedacht hab, okay, gibt's nicht mehr, gibt's nicht mehr. Also Karstadt, Kaufhof, das hast gesagt, großer Schreibwahnhandel, da hab ich sofort gedacht, an Staples, wo ich früher noch so schul zu gewöhnen. Da gibt's nicht mehr, dann klar, gibt's die DMs, Rosmanns, Müllers oder in Nordrachtstand, Nikovskis, also immer so Drogerie. Was gibt's noch außer Amazon? Nix. Es gibt, es ist tatsächlich nicht so, dass es nichts gibt, also es gibt ja den Lebensmittel Einzelhandel, also ein Rewe, eine Edeka. Okay, da ist immer noch die Gruppen. Genau, wo wir nicht sind, ist all die Lidl, weil einfach wir von den VK-Preisstellungen ist es halt ambitioniert. Und ja, wir machen auch ein bisschen Werbemittelgeschäft, das heißt, wir kriegen Anfragen und drucken eben Journalz, beispielsweise mit einem Werbeindruck. Haben immer noch ein bisschen Werbeinnahmen, das ist nur noch ein Bruchteil von früher, also das hatte ich am Anfang vergessen zu erwähnen. Also ungefähr ein Drittel der Einnahmen am Anfang in den Nullerjahren, oder selbst doch in den Mitte der Nullerjahre waren, "Print Werbeinnahmen". Das war ein riesen Thema, weil wir natürlich ein Wahnsinzkonzept hatten. Wir hatten die Möglichkeit, eine Printanzeige einem Farbercastell beispielsweise als Kunde eben zu verkaufen, der damit ein Jahr in diesem Hausaufgaben eröffnet werden konnte, mitten im Werbearmin umfällt Schule. Also das war damals eine sehr, sehr wichtige Sache, dass es viel weniger gewördenlogischerweise durch die Verwerfungen im Print-Werbemarkt auch im Online-Geschäft hatten wir zwischenzeitlich auch ein gutes Standing bis dann eben Studie, VZ und Schüler vorzutreten, den Community Markt abgeräumt haben, die dann wiederum gefressen wurden von Facebook, die dann wiederum verlassen wurden von den jungen Leuten. Also es ist in der Zeit wirklich ganz viel passiert und ich glaube, das ist auch unsere Stärke, dass wir tatsächlich einfach auch nie an einer Stelle stehen geblieben sind, sondern dass wir im Prinzip genau uns das jetzt momentan anschauen, wie entwickelt sich das, wir haben eine nie da gewesene Insolvenzwelle im Handel, also da was da gerade passiert ist wirklich Katastrophe, weil glaube ich auch die EU viel zu lange nicht draufgeachtet hat, was da passiert mit diesen externen Angreifern wie Themo und Shein, wo, wo letztlich der Mittelstand jetzt schon die Gerätsche gemacht hat, teilweise ich bin mal gespannt, wie sich das weiterentwickelt, wenn die aus den mehr oder weniger geplanten Insolvenzen dann wieder rauskommen, ob sie es dann noch mal schaffen, wenn sie sich ihre schlechten Filialen abgestoßen haben, aber wir sind sehr, sehr bemüht darin, dass wir sagen, neben Amazon als großen Player für uns und den großen Druckeriketten und der Mischung eben auch mit einem Außendienst, dass wir eben natürlich auch die Augen offen halten, wo es noch Geschäftsmodelle gibt, Stichwort KI und so weiter, also das wird sich alles, das wird in fünf Jahren, wird die Landschaft im Handel, wird einfach nochmal anders ausschauen als jetzt und für uns natürlich ein großer Vorteil mit Amazon in der Zusammenarbeit ist tatsächlich auch die Internationalisierung, dass wir vom paar Jahren anfangen konnten über die ausländischen Marktplätze, wie Spanien, Italien und so weiter, fangreich, dass wir eben auch anfangen konnten, eigene Waren in deren Landesprachen aufzulegen, also unsere besten Artikel und die dann sozusagen tatsächlich auch in diese Märkte auch zu platzieren und das war natürlich für uns gerade als KMU einfach auch mega spannend, dass man da einfach mit wenig Aufwand in den Auslandsmärkte starten kann. Das ist schon eine Sache, wo wir einfach auch immer die Augen danach offen halten, was für Möglichkeiten haben wir in den verschiedenen Marktplätzen, was bieten uns die Marktplätze, wie kommt man, wie können wir das für uns nutzen, passt das für uns. Also ein Hausaufgabenheft würden wir jetzt nicht nach Freundkreis springen. Lü Eft ist, glaube ich, ganz, ganz schwierige Vokavula, aber irgendwie es ist einfach gemacht, Wandkalender, der funktioniert da genauso und da haben wir tatsächlich eine sehr, sehr starke Designabteilung, die auch in Frankreich guttiert wird. Okay, verstehen, das heißt, also ich höre schon raus, Amazon mit jetzt Andy Lust ist gesagt, ungefähr 10 Millionen Euro Umsatz, ist schon für euch der stärkste und wichtigste Kanal. Ich glaube, der stärkste eins, der wichtigste Einzelkanal, zumindest auf alle Fälle, ne? Also sagen die Anteile schanken immer ein bisschen an unseren Gesamtzachen, aber der stationäre Handel ist weiterhin wahnsinnig wichtig für uns. Jetzt in den natürlich auch unter unserem Team Aspekt, das es ja immer aus hin macht, sind wir so ein bisschen riesig hin zu verteilen, also auch nicht nur einstandbein zu haben und natürlich bringt zu einer hohe Fokussierung auf Amazon auch immer gewisse Abhängigkeiten mit sich und wir sind eigentlich immer sehr gut damit gefahren, auch zu sagen, uns etwas breiter aufzustellen und wir verschiedenste Kanäle zu bedienen, einfach plötzlich zu schauen, die Kunden dazu reichen, wo er auch ist und auch verschiedene Alternativen zu pieten. Ja, und trotzdem, also es ist ja auch gar nicht schlecht, es ist ja nur festzuhalten, das Amazon eine riesene Relevanz für euch hat. Das heißt, ihr müsst ja auch dafür einfach eine sehr hohe Kompetenz bei euch aufbauen, wenn das so zentraler Teil eurer Wertschöpfungskette ist. Ich vermute mal, dass ihr das gerade wenn ihr ja ein großes Team habt, weitestgehend in Haus macht und wenig mit externen Partnern. Tatsächlich übermenend ja, also wir machen dass das eigentlich komplett in Haus und sowas auch ein bisschen ist Amazon war schon immer Chefsache, also war schon immer mein Baby. Das heißt, dass wirklich viele angefangen haben, sagen, als noch am Anfang, als warantisch, wenn du Amazon zu beliefern, das hatte alles tatsächlich am Anfang ich sogar alleine gemacht gehabt und auch dann einfach immer weiter das Team dazu mit aufgebaut und ausgebaut. Aber deswegen haben wir dadurch natürlich auch eine sehr hohe Konstanz einfach erst mal drin und versuchen ihm wirklich auch so viel noch how wie möglich, eben Haus zu haben, um da wenig externe Abhängigkeiten zu schaffen. Also haben zum Beispiel auch die komplette Anbindung an die an Amazon selber programmiert, an die ganze ganze Abheeranbindung, so dass wir einfach das sehr gut im System verzahnen konnten und sehr viel an Informationen auch auslesen, speichern, auswerten konnten, um sich auch perfekt in unser Abläufe zu integrieren und unser Produktseutiment. Ihr habt ja auch ein jetzt schon großes Sortiment mit 2000 SKUs habe ich so ungefähr mitgeschnitten. 1100 etwa. Okay 1100. Wenn man so Dopplungen mit FBA und so weiter rausrechnet, ist man so bei 1100. Okay, okay, trotzdem ja eine große Zahl. Auch da kann man vieles hier nicht mehr in Einzelarbeit, Hände schmachen. Da muss es ja Prozesse haben, wo man sehr viel automatisieren kann. Erzähl mal so ein bisschen, wie so eure Workflows da aussehen. Tatsächlich arbeiten wir sehr wenig auch mit den klassischen Amazon Tools, also sehr wenig im Solidar-Sensche, sondern eigentlich komplett in unserem eigenen System drin, das wir sehr beentwickelt haben, was dann wirklich via API von Produkttiteln, Bulletpoints, Bilder und und und, irgendwelche Attribute und ähnliches, alles Richtungen, Richtungen aber so ein Puscht. Und wie natürlich einfach auch genauso dort die abverkaufzahlen, rauslesen, prognosen für uns anstellen, also die Herausforderung ist ja bei uns immer, dass wir trotzdem relativ oder viel sehr starke Saisonwahrer haben, dass wir ja schon so diesen großen Haupt-Pig einfach im Sommer haben, rund um alles rund um Schule und diesen großen Peak im einfach rund über die Jahreswechsel mit der klassischen Kalener-Saison. Und das macht natürlich sagen prognosen sehr, sehr anstrengend und schwierig, weil sozusagen man nicht einfach irgendwelche Zahlen von der aktuellen Woche hochrichten kann, weil man genau weiß, hey, das ist so eine Kurve, die geht dann hoch und da geht sie wieder runter und dann steigt die Nachfrage erstmal stark an und da sinkt sie wieder ab, das macht relativ kompliziert. Das ist natürlich natürlich das, dass wir das selber machen können, können wir das natürlich richtig gut abbilden und auch einfach mal ein bisschen nachjustieren und versuchen, dass wir einfach immer Wahnsinn dafür Parkheit haben. Was hat schon wirklich auch so diesen, so diesen wichtigsten Sachen gehört, einfach wirklich es nicht auch auf Stock gehen, Wahnsinn für Parkheit haben, gleichzeitig aber auch keine zu hohen Bestände, die vielleicht am Schluss dann übrig bleiben und dort wieder viele Kosten verursachen. Das ist es immer ein sehr nah an den Datenströmmen und und Zahlen dran sein. Du hast gesagt, ihr habt sehr viel selber programmiert, Schnittstellen gebaut, um an eure eigenen Systeme anzuschließen. Das kann ich historisch verstehen, weil es ja lange auch eine Zeit gab, wo, sag ich mal, das Ökosystem an entsprechenden Tools sehr dünn war, das sieht ja heute ganz anders aus. Deswegen so ein bisschen die Frage, würdet ihr es heute immer noch oder immer wieder so machen oder stellt sich nicht eigentlich auch immer die Frage, dass man sagt, bevor man da jetzt so eigene Systeme auch dauerhaft maintaint, dass man einfach nochmal guckt, was es mittlerweile an sehr professionellen Tools auch im Markt gibt. Das kommt auf an. Wir arbeiten natürlich auch mit externen Tools zusammen, punktuell und für verschiedene Sachen. Was es aber vor allem gibt, es gibt sozusagen sehr viele Systeme, die mit diesen Amazon e-Commerce, Cosmos abdecken und abbilden können. Jetzt habe ich mir das Problem, dass wir ja auch den ganzen klassischen Handelsbereich, den ganzen stationieren Handelsbereich haben, der vollkommen anders tickt, also wo, tatsächlich, wir kriegen ja auch noch viele Bestellungen per Fax von unseren Einzelhändlern. Und das war also so, so, so, so. Also da reihen wir auch gewisse Welten aufeinander. Und tatsächlich lässt sich ein reines e-Commerce, Amazon Business, das lässt sich relativ gut, das lässt sich relativ gut inzwischen mit externen Tools abbilden. Wenn wir aber diese Herausforderungen haben, dass wir diese beiden Welten bediene müssen, das ist das, glaube ich, ganz viele Firmen, eigentlich in jeder Scheitern. Weil dann werden, wie Systeme irgendwo angeflanscht und dann gibt es lauter Schwierigkeiten in der Kommunikation, in der Abwicklung und und und. Also ich glaube, tatsächlich auch, dass wir es wahrscheinlich heute auch noch so machen würden, aber was aber vor allem daran liegt, einfach an diesen beiden Geschäftsmodellen, an diesen beiden Vertriebsbereichen. Es liegt auch noch an was, ganz als andere, aber Andy ist ja unser Innenminister und ich bin eher so der Ausminister und es liegt einfach auch daran, dass Andy ein genialer Programmierer ist. Und das bille jetzt, das brauche ich jetzt nicht sagen, aber das kann ich ja so sagen. Also Andy programmiert unsere Datenbank seit 1995 quasi in der gleichen in dem gleichen Betriebssystem. Und natürlich weiterentwickelt, aber das ist so unfassbar gut, was er da, was er da über die Jahrzehnte entwickelt hat für uns. Also, zum Beispiel, habe ich dann gesagt, ich brauche als Verkäufer, ich bräuchte bitte eine Angebotsfunktion in dieser Datenbank und dann hat ein bisschen gedauert und dann hat er angefangen und dann so hoch guck mal und dann habe ich gesagt, ja, das und das und dann wurde das also innerhalb von 30, 10 Minuten geändert. Wie gefällt dir das? Ja, geil. Also das ist halt der Unterschied, dass wir so sagen, gesegnet sind mit einem der zwei Geschäftsführer, der das halt einfach saugut kann. Deswegen, also bei jedem anderen würde man wahrscheinlich sagen, na, könnte man sie jetzt auch anders machen, beim Andi ihr nicht. Wenn du da so eine technische Affinität hast, dann müssen ja all die Möglichkeiten, die jetzt durch AI entstehen, ja, da muss ja aus dem Träumen und Schwerm gar nicht mehr herauskommen, weil das ja noch mal ganz andere Hebel bietet, euer Geschäft zu verändern. Auf alle Filme. Also sehr, sehr, sehr spannende Thematik, sehr spannende Möglichkeiten. Ich frete das natürlich oft auch einen, sagen, wie dockt man das Ganze an bestimmte Systeme an? Oder wie die Krippe an das Ganze so wirklich in die vorhanden Workflows? Also es ist immer überhaupt kein Thema mit irgendwelchen Einzelherausforderungen an, sagen die KI heranzutreten, so im händischen Bereich, aber natürlich so eine Workflowintegration, wo das Ganze anfängt, wirklich echten oder noch viel größer Mehrwert zu schaffen. Das ist natürlich auch nicht ganz ohne und musst du sagen, natürlich ist gut durchdacht sein. Insofern waren sie die Möglichkeiten definitiv, denn vielleicht trotzdem manchmal so ein bisschen, also sagen, sie sind nicht unbedingt der absolute Vorreiter. Darin vielleicht einfach deswegen beibert, also auch ganz viele Sachen, wo für die andere vielleicht im Kriegerinsitz müssen, auch schon anders abbilden können. Aber es ist natürlich Tournament, also Rutsch Tournament in immer mehr Prozesse und Sachen mitreimen. Wobei wir auch natürlich auch auf der Leben, also KI ist natürlich auch ein sehr starkes, ein sehr starkes Modeword und natürlich vollkommen Hip in allen Bereichen und es ist schon auch öfter so ist, dass wenn man dann dann anfängt, richtig auch genauer dahinter zu schauen, dann hat das, hat vieles davon natürlich auch seine deutlichen Schwächen oder gerade wenn Sachen neu eingeführt werden, ist es oft so, dass die schon noch eine ganze Weile brauchen, bis sie dann wirklich zuverlässig funktionieren. Also haben wir gerade in diese Richtung auch bei Amazon schon öfters erlebt, dass so die die ersten KI-Roll-outs, meistens etwas holprig sind und es sowieso Zeit braucht, bis das auf einem wirklich vernünftigen und zuverlässigen Level arbeiten kann und dann echten Mehrwert bieten kann. Okay, okay. Ich habe so darüber nachgedacht, ich weiß gerade im Urlaub mit meiner 10-Jährigen nicht und meinen 10-Jährigen nennen und sehen natürlich auch, wie die irgendwie Medien konsumieren und welche, ich denke mal welche Figuren und Helden die so haben, welche das Vergleiche mit denen aus meiner Jugend, das sind zwar andere, aber es sind immer noch irgendwelche Fantasifiguren, denen die irgendwie folgen und die sie begeistern, ist das so, dass ihr mittlerweile auch in so einen Lizenzgeschäft geht und die Zensten kauft für, ich weiß es gar nicht, das Prope Show Heft oder mit irgendwelchen anderen Comicfiguren oder Fantasyfiguren, um die für euch nutzen zu können, für eure Produkte. Das haben wir tatsächlich noch nie gemacht, einfach weil wir wie Andy gerade schon angedeutet hat, wir sind immer so ein bisschen zurückhalten mit so Trends und also wenn neue Sachen eingeführt werden oder generell Trends sind. Wir haben, man hat dann im Fachhandel ein bisschen das Problem, wenn ich jetzt irgendwie eine heiße Lizenz nehme, also angenommen, ich treffe die richtige Lizenz und habe damit die ganzen Vorteile, die so eine Lizenz eben bieten kann, dann habe ich aber immer noch das große Problem, wenn die dann nach zwei Jahren, vielleicht nicht mehr so gut funktioniert, dass ich dann eigentlich im Handel was eingeführt habe und der dann aber eigentlich darauf setzt und dann die reagieren nicht so schnell wie man reagieren müsste so und deswegen haben wir einfach, sind wir eigentlich immer gut damit gefahren, dass wir immer Bodenständig mit unseren eigenen Marken, Figuren etc. gearbeitet haben. Also zum Beispiel die beiden hier Kollegen, Sprot und Schwein, die sind bei uns Funktionsfiguren, die quasi in dem Heft original immer schon leben. Das ist nicht der Hot Shit heutzutage, das ist uns auch bewusst, aber die sind Funktionsträger, die eigentlich durch das Schuljahr führen mit witzigen Kartons in immer anderen Scenarien und da fühlen wir uns ein Stück wohler, dass wir einfach sozusagen auf einem niedrigeren Level aber dauerhaft erfolgreich sind, als dass wir sozusagen durch die Decke gehen und dann auch wieder abstürzen. Und macht man sich dann nicht aber auch ein bisschen anfälliger für CopyKats, wenn man so wenig, so so exklusive wirklich bekannte Produkte hat. Also grundsätzlich ist natürlich ein immer zu nehmenderes Thema, also dass wir sagen immer mehr an irgendwelchen Designs, die wir entwickelt haben, wo er großgebracht haben, irgendwo natürlich dann von vielen anderen auch auftauchen sieht. Ich glaube, man muss einfach nach vorne gehen und sagen, angriff ist die beste Verteidigung, neue Sachen entwickeln. Deswegen haben wir auch eine sehr große Grafikabteilung und das ist aber grafische Lizenz-Team, wir wir sind, also wir sind selber gut genug, also wir können selber irgendwie starke Designs entwickeln, die Funktionsfiguren, die der Kunde möchte und praktisch müssen uns nicht zu sehr an eine bekannte Figurmark, sonst irgendwas ranhängen. Mit ganz vielen Vorgaben und Vorschriften, die es dann wieder gibt, von denen, was man machen darf, was man nicht machen darf, wie man eingeschränkt ist und unähnliches. Und wie wir sagen, hey, wir machen lieber unser eigenes Ding, weil da glauben wir, das ist eigentlich das, was unsermeisten stärkt und haben auch einfach die Kapazität dafür und haben die Power dafür, um eigene Sachen zu machen. Okay. Wie auch ohne diese Frage nach Copicats oder jetzt exklusiven Marken oder Figuren, wie Wettbewerbsintensiv ist denn das Geschäft für Hausaufgaben, Hälfte, Papeterie und Co auf Amazon? Zunehmendam. Also, so während das vor etlichen Jahren noch irgendwie wenig, also sehr wenig gab, nimmt es tatsächlich einfach zu, gibt auch einfach so zu dem ikinesische Anbieter, die ja, sind wir sehr klar, Sachen kopieren, man merkt, dass sie immer auch an ganz früchbar werden, teilweise Schreibweisen oder Besetzungen, die die drin haben. Die natürlich teilweise auch dann durch die Feinausproduktion natürlich auch einfach mit guten Bereisen konkur auftreten können. Wenn wir zum Beispiel sagen, wir produzieren ausschließlich in der EU, das ist auch einfach ein wichtiges Thema aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten. Man sagen, wir möchten keine so weiten Lieferwege oder auch so langen Produktionszeiten, sondern wir möchten irgendwie alles relativ nah haben, wir möchten irgendwie einfach nur dort produzieren, wo wir auch wissen, da werden irgendwie keine Menschen ausgebeutet. Da wird Papier aus nachhaltigen Ambau verwendet und und und. Also, das sind lauter so Sachen, wo wir einfach sagen, dadurch möchten wir uns natürlich einfach unterscheiden, gegenüber irgendwelchen chinesischen Anbietern, die da Koppel und Pays besicht, gerne reingehen. Aber es ist zunehmend anstrengend, ja sich der Kind zu behaupten. Ich hätte vermutet, dass da auch KI für euch eher ein bisschen ne Bedrohung ist, weil ich habe das über die letzten Jahre schon gesehen, dass es immer mehr Anbieter gibt, die so eigene Designs für Kalender und ähnliches zu Hause, wenn wir im Feierabend produzieren und dann ganz viel über Etsy verkauft haben. Mein Gedanke wäre jetzt KI-Tools, machen sie ja noch einfacher, Produkte wie eure zu designen und dann ist ja egal, ob es Etsy ist oder Amazon dazu verkaufen und dann im Zweifel und die Mahndrucken zu lassen und zu verschicken. Zu günstigerem Preisen ist das verändert das noch mal für euch euren Netbewerb. Ja, das sind ja gerade irgendwo in einem Bereich, der trotzdem jetzt mal relativ preisoffensiv ist und wo natürlich dann irgendwelche Pfünd- und Mahndlösungen in der Hegel wirtschaftlich nicht wirklich gut funktionieren. Also gibt es anbieter, selbstverständlich, ich habe noch nichts gesehen davon, was wirklich erfolgreich war, was groß zu kommen ist, aber natürlich jeder knapp zu ein kleines Stück im Kuchen ab. Das ist die Masse, der macht sehr einfach. Okay, vorher hast du schon ein bisschen darüber erzählt, wie über Amazon auch internationalisiert habt. Das geht natürlich jetzt mit Papeterietprodukten wahrscheinlich noch einfacher als mit den Hausaufgaben heften, weil man dir zumindest dann sprachlich noch mal übersetzen muss. Wie international ist denn der heftverlag heute, was so umsatz und Geschäft angeht? Also Europa, klar, sagen wir sind jetzt irgendwo nicht in den USA, nicht irgendwo in den ASE in sonst irgendwas. Das ist einfach alles zu weit, zu weit weg für uns, aber so gerade diese anderen großen europäische Markplätze im Frankreich waren in Italien zunehmender, aber auch niederlande Belgien, Schäden auch gar nicht so interessant. Aber es ist auch gerade wieder dran sein, wieder in UK reinzukommen. Das ist halt nach dem Brexit sehr sehr schwer geworden oder sehr sehr relativ aufwendig, aber wir auf das Problem haben, dass wir eben nicht zu hochpreisige, aber eher schwere Artikel haben. Das heißt, das ist Thema Verlandkosten dann natürlich ganz schnell auch eine große Rolle spielt oder wenn welche gewichtsabhängigen Sachen reinkommen. Aber es ist so ein und es betrifft natürlich nur einen kleinen Teil unserer Sortimentes. Muss man auch klar sagen, weil wir vorunter gemeint, dass es klassische Hausaufgaben hefte. Tatsächlich ist es auch mit einem Übersetzen nicht getan. Also weil ich weiß nur früher, wir haben mit dem mit unserem Heft haben wir irgendwie Jahre lang versucht, in Österreich richtig Fuß zu fassen. Und es hat nicht funktioniert. Wir haben irgendwelche eigenen Ausgaben gemacht, wo dann irgendwie selbst jener und sonst was drin stand. Und im Prinzip der Content Österreich, sehr viel Österreich bezogen mehr aufgesetzt worden ist. Und es war immer das Feedback, das Produkt ist zu Deutsch. Also wir haben in anderen Produkten wunderbar in Österreich auch im Handel erfolge gehabt und wunderbar gelaufen. Aber gerade unser Haupt und das Volk, wo wir hier kamen, das war anscheinend kulturell zu Sie Deutsch vom Background her, wo es meinen könnte. Das irgendwie München Salzburg eigentlich oft für das Finäer beieinanderliegt, also wie München Hamburg. Und es ist nicht weiterhaltig. Und deswegen lassen sich solche Sachen jetzt auch nicht einfach eins zu eins, den anderen Sprachen übersetzen. Weil gerade Hausaufgaben Heften, die Hausaufgaben Heftkultur eine vollkommen andere ist. Also wenn ich z.B. in einem Land bin, wo ich nur ganz Tagsunterricht habe, brauche ich sowas vielleicht gar nicht. Oder wenn irgendwelche ganz anderen Strukturen dort sind. Also das ist tatsächlich sehr sehr regional unterschiedlich. Und deswegen sind wir tatsächlich auch nur mit Produkten, die sagen, es ist sehr, sehr wenig Content haben. Oder dann auch ganz bewusst mehr sprachig ausgelegt sind oder manchmal auch Länderspitzen ausgelegt sind, auf diesen anderen Marktplätzen. Aber es ist vielleicht irgendwie ein Viertel unserer Sortimentes, mit dem wir tatsächlich auf der anderen Marktplätze sind. Jetzt habt ihr schon eine beeindruckende Reise hinter euch 35 Jahre. Das hatten wir auf dem Schulhof begonnen. Wo geht es denn weiterhin? Wo habt ihr das Gefühl, wo steht Heft in zehn Jahren von heute? Sind es dann immer noch die gleichen Produkte entwickelt, die euch da weiter wird das Geschäft noch mal internationaler? Da werdet ihr genug Ideen haben? Also ich glaube, dass ich denke, dass es nicht so einfach ist im Moment, die Richtung festzustellen. Weil natürlich alle auch ein bisschen abwarten, wo entwickelt sich dieser KI-Hype hin. Also ist das übersetzbar in Geschäftsmodelle. Gerade wenn man auch einfach diesen einschlägigen Konferenzen folgt, wenn man den Podcast folgt. Also alle sind so ein bisschen, alle glauben schon dran, aber Agentik, Commerce, keine Ahnung. Wahrscheinlich wird schon ein bisschen gehen. Im Moment ist tatsächlich für uns ein bisschen auch durchhalten. Also das hat sich auch auch immer in der Vergangenheit gezeigt. Das in so schwierigen Phasen, in denen wir jetzt gerade stecken, also die deutsche Volkswirtschaft. In solchen schwierigen Phasen ist es oft auch einfach ganz sinnvoll, einfach durchzuhalten. Weil sich meistens auch dadurch, dass es andere schlechter vor allem erwischt macht im Nachhinein. Vieles auch viel einfacher. Also zum Beispiel bei einer unserer größten Wachstumsfaktoren war die nachhaltige Schwäche von Herlitz. Nur einen großen Player im Schulsegment zur Schul- und Papeteriessegment auch zu benennen. Also die sind dann irgendwann gekauft worden von Pelikan. Dann wurden Teile des Sortiments reduziert. Und dann wurde ganz Pelikan, wurde verkauft an Himmelar in Frankreich. Also in größte europäische Papeteriehersteller. Und plötzlich war einfach Herlitz als Wettbewerber verschwunden in unserem Retail-Märkten. Und das war ein richtige Schluck aus der Pule, die wir da nehmen konnten, dass wir plötzlich kampflos Märkte gewonnen hatten. Wir haben sogar zwei Außendienstler zu uns gezogen, die aus der Pelikan Herlitzmannschaft stammten. Also wir haben jetzt einen Außendienst von 5,5 Personen und davon sind zwei aus ehemalige Herlitzjahner. Also wir sind sozusagen, haben so die Strategie tatsächlich einfach jetzt durch diese schlechtwetter Phase, die wir noch mal mindestens ein Jahr so sehen. Irgendwann wird wahrscheinlich auch der Russland-Krieg vorbei sein. Irgendwann wird auch wahrscheinlich das Unglück mit Trump vorbei sein. Und egal, also nicht dass die Republikaner die Macht verlieren, aber es wird trotzdem jemand anders nachfolgen. Und ich denke, dass wir da einfach uns bis dahin noch gut aufstellen müssen. Und was in zwei Jahren ist, würden wir gar nicht prognostizieren, Wagen im Moment. Okay, verstehe. Also ihr führt das mit Ruhe und gesunde Hand. Und manchmal hilft das so einfach ruhig zu bleiben, das linkt euch jetzt ja schon wirklich beeindruckend langer. Ich glaube, es ist auch die erste Geschichte hier in diesem Podcast, die an einer Schule entstanden ist. Ausgründung so aus Hochschulen oder aus dem Studium machen wir schon das eine oder andere mal gehabt. Aber ich finde diese Geschichte aus. Was ist noch in der Klappe? Ja. Ist aus ganz vielen Geschichten besonders. Danke, dass ihr das so geteilt habt. Sehr gerne. Sehr gerne. Und wie gesagt, es war eine Premiere für uns. Wir waren noch nicht zu zweiter auf dem Podcast. Ja, seht ihr mal. Also das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir haben natürlich alle Infos zu steffern an die dem Heftverlag. Und natürlich auch zu einen anderen Gästen. Wie immer unter MSN.DE/podcast. Wir tun alles dafür, dass wir in 14 Tagen wieder eine mindestens genau so interessante unterhaltsame und hoffentlich inspirierende leereiche Folge haben, wenn ihr die nicht verpassen wollt. Dann abonniert uns überall da, wo es Podcast gibt, wo ihr sie am liebsten hört. Und dann hören wir uns hier in 14 Tagen wieder. Bis dahin. Stimmen Grüße nach Berlin mit München zu Andy und Stefan. Danke euch. Vielen Dank. Ciao. Ciao. Ciao. Das war Unternehmer in den Zukunft der Amazon Podcast zum Marketplace. Weitere Informationen zum Podcast und unseren Gästen findet ihr auf www.amazon.de/podcast. Bis zum nächsten Mal.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Stefan und Andi gründeten den Heftverlag als Schülerprojekt 1990, begannen mit innovativen Hausaufgabenheften und entwickelten es zu einem internationalen Unternehmen.
  2. Das Unternehmen wuchs schrittweise aus dem Schule- und Schulmarkt hinaus, expandierte über Buchhandel, Großhandel und E-Commerce, mit einem jahrelangen Fokus auf eine klare, nachhaltige Geschäftsstrategie.
  3. Der Erfolg basiert auf eigenem System, starken internen Kompetenzen, insbesondere bei Programmierung und Datenverwaltung, sowie auf einem klaren Fokus auf dauerhafte Marken und Produkte, nicht auf Trends oder Kopien.

Summary:

Stefan und Andi gründeten den Heftverlag als Schülerprojekt 1990, als sie mit innovativen, nicht langweiligen Hausaufgabenheften in der Schule eine Nachfrage erkannten. Das Projekt entwickelte sich schrittweise zu einem erfolgreichen Unternehmen mit regionaler und internationaler Präsenz. Heute vermarkten sie nicht nur Hausaufgabenhefte, sondern ein breites Sortiment aus Papeterie-Produkten, Kalendern und anderen Produkten, das über mehrere Länder hinweg vertrieben wird.

Der Erfolg beruht auf einem starken, eigenentwickelten Systems, das komplett inhouse arbeitet – insbesondere durch Programmierung und Datenintegration – und die Abhängigkeit von Amazon-Tools minimalisiert. Die beiden Gründer betonen, dass sie sich stets auf dauerhafte Marken und eigenes Design konzentrieren, um sich von Kopiern und Trends abzusetzen. Obwohl ihr Umsatz heute etwa 10 Millionen Euro beträgt, bleibt der klassische Hausaufgabenheft ein zentrales, aber nicht dominantes Produkt.

Die Expansion in Europa, insbesondere in Frankreich, Italien und den Niederlanden, erfolgt strategisch, mit besonderer Berücksichtigung regionaler Kulturen. Auch der Einfluss von KI-Tools wird kritisch betrachtet: Obwohl sie technologisch anspruchsvoll sind, wird der Fokus auf eigenständige, nachhaltige und kulturell anpassende Produkte gesetzt. Die Geschichte des Heftverlags ist ein Beispiel für eine langfristige, wachsende Unternehmergeschichte, die aus der Schule begann und durch Durchhaltepower, Flexibilität und ein klares Geschäftsmodell erfolgreich weiterging.

Die beiden Gründer sehen in der aktuellen Wirtschaftssituation eine Chance, durch Dauerhaftigkeit und Markenstabilität zu wachsen, und bleiben sich bewusst gegen kurzfristige Trends und Konkurrenz ausgesprochen.

FAQs

Die Geschichte begann in der Schule, als zwei Schüler, Stefan und Andi, 1990 das Konzept eines interessanten Hausaufgabenhefts erklärten. Sie setzten auf kreative Elemente wie Sprüche und Käsekästchen, was das Produkt schnell beliebt machte und zu einem regionalen Erfolg führte.

Nein, es begann als ein Projekt, das nach der Schule weitergeführt wurde. Die Gründung war nicht geplant als Unternehmung, sondern als persönliche Idee, die sich im Laufe der Zeit zu einem echten Business entwickelte.

Im Jahr 2001 platzte die Finanzblase, was zu einem massiven Marktverlust führte. Die Unternehmung musste schwerwiegende Kostensparmaßnahmen ergreifen und ihre finanzielle Stabilität neu überprüfen.

Das Unternehmen ging von einem reinen Print-Modell aus, entwickelte später einen E-Commerce-Abteilung und arbeitet heute mit verschiedenen Vertriebskanälen wie Amazon, Buchhandeln, Schreibwarengeschäften und Großhandelsketten zusammen.

Amazon ist der wichtigste und größte Vertriebskanal, mit einem Umsatz von rund 10 Millionen Euro pro Jahr. Trotzdem bleibt der stationäre Handel, wie Karstadt oder Kaufhof, weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Geschäftes.

Die Gründung eines eigenen Produktionsbetriebs ist aufgrund der hohen Auslastung und der Komplexität nicht wirtschaftlich sinnvoll. Stattdessen arbeiten sie mit externen Partner und Hubpartnern zusammen.

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