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#10: Dauer-Kater in der Adventszeit? Wie du der Glühwein-Falle entkommst

36m 36s

#10: Dauer-Kater in der Adventszeit? Wie du der Glühwein-Falle entkommst

In dieser Podcastfolge reflektiert die Moderatorin Maria ihre früheren Alkoholgewohnheiten in der Advents- und Weihnachtszeit. Sie beginnt mit der Werbung für einen Adventskalender, der praktische Tipps für einen bewussteren Umgang mit Alkohol bietet. Maria teilt persönliche Anekdoten, wie etwa regelmäßige Glühwein-Treffen mit Kommilitonen, bei denen sie nachmittags betrunken war, sowie eine große Party, bei der 100 Flaschen Wein konsumiert wurden. Besonders schmerzhaft ist die Erinnerung an ein Weihnachtsfest mit ihrer Familie, bei dem sie durch übermäßiges Trinken vor dem Essen die gesamte Feier verpasste, was sie bis heute bereut. Sie analysiert, warum sie in dieser Zeit besonders viel trank: Sie nutzte Alkohol als soziales Schmiermittel, um ihre Schüchternheit zu überwinden und sich in Gesellschaft wohler zu fühlen. Zudem fiel sie durch das allgemein erhöhte Trinkverhalten in der Weihnachtszeit weniger auf. Die Moderatorin betont, dass diese Erkenntnisse ihr helfen, ihre Vergangenheit zu verstehen, und dass sie heute andere Strategien hat, um mit unangenehmen Situationen umzugehen. Abschließend erwähnt sie, dass das riesige Angebot an alkoholischen Getränken in Supermärkten und auf Veranstaltungen die Versuchung zusätzlich verstärkt. Die Folge dient als Einladung, das eigene Trinkverhalten kritisch zu hinterfragen und bewusstere Entscheidungen zu treffen.

Transcription

5424 Words, 33554 Characters

German
Es folgt einen kurzer Werbeblock in eigener Sache. Na, trinkst du auch in der Advents- und Weihnachtszeit in einen oder anderen Glühwein zu viel und versaut dir das auch manchmal die schönen Feste und vor allem die Tage danach. Und möchtest du es dieses Jahr anders machen? Bewusst er durch die Advents- und Weihnachtszeit gehen vor allem was deinen Alkoholkonsum anbelangt, dann ist der Letz-Punch-Adventskalender genau das Richtige für dich. Durch deinen bewussten Umgang mit Glühwein und Co. kannst du die besinnliche Zeit wirklich genießen. Diesen Adventskalender bekommst du mehr als ein tägliches Stückchen Schokolade, sondern du bekommst wohlbefinden. Jeden Tag ein Türchen, sodass du einen Klaan Kopf behältst und dich endlich okay fühlst mit der Menge, die du treest. Wie? Du findest die Türchen ganz einfach ab dem 1. Dezember in deinem Mailpostfach, wenn du dich für den Letz-Punch-Adventskalender eingetragen hast. Du bekommst praktische Tipps für deinen Alkoholumgang in der Adventszeit, Motivation und Inspiration, Rezepte für leckere Alkoholfreie Adventsgetränke und noch einige Überraschungen mehr. Frage dich jetzt für ganze 0,0 Euro null Schweizer Franken in die Liste ein und du bekommst ab 1. Dezember jeden Tag eine Weihnachtsbotschaft von mir in deinem Mailpostfach. Den Link zum Adventskalender findest du in der Podcast Beschreibung. Mehr Letz-Punch mehr, oh du fröhliche. Willkommen beim Frau Bremer trinkt nicht mehr Podcast. Ich bin Maria, die, die nicht mehr trinkt. In diesem Podcast geht es um die Themen persönliche Weiterentwicklung Alkoholfreies leben und nüchtern Alivestein. Als Alkoholfreie Coach unterstütze ich Menschen darin, ihren zufriedenen und gesunden Alltag ohne Alkohol zu erschaffen. Las uns diesen Weg gemeinsam gehen. Las mich raten. Falls du Alkohol trinkst oder besser gesagt noch Alkohol trinkst, fließt bei dir in der Advents- und Weihnachtszeit das eine oder andere Gläschen mehr. Hier ein Treffen mit Freundinnen da ein Weinangebot im Supermarkt, bei dem man zuschlagen muss. Hier ein Gume essen mit Geschäftspartnerinnen. So läuft das. Zumindest lief das bei mir früher so. Und ich weiß natürlich auch aus den Gesprächen mit meinen Klientinnen und Klienten. Das ist bei ihnen oft so läuft. Das ist wohl auch einer der Gründe, warum so viele so gerne im Januar nichts trinken. Ich vermute sogar, es geht nicht darum, Vorsätze umzusetzen im neuen Jahr, sondern sich einfach mal eine Pause von der üppigen Zeit vor und während Weihnachten. Ich gebe zu, ich schau ja ganz gerne Zeitungsverbung, bzw. diese Papierverbung an, die im Briefkassen landet. Einfach mal um so ein bisschen zu durchschauen, wie die großen Supermarkt-Ketten ihre Ware an die Menschen bringen möchte. Und vielleicht auch ein bisschen darum, weil ich mich immer so ein bisschen aufregen kann, wenn ich die Alkohol-Werbung sehe. Was mich eigentlich aufregt ist, dass ich früher total da drauf reingefallen bin. Das war ja genau das, was mich angesprochen hat, wenn ich gesehen habe, dass der Champagne im Angebot ist, zum Beispiel zum Halbenpreis erhältlich ist. Und das ist in der Weihnachtszeit oder vor Weihnachtszeit ganz oft so, dass es so die exklusiven Getränke wie Champagne, wie Extrusivmann, das auch immer nennen möchte. Das ist die zu einem sehr stark für günstigen Preis. Ich habe mir heute Morgen also wieder diese Werbung angeschaut und ja ich nenne jetzt hier mal halt ein paar Lebensmittelhändler, die es in der Schweiz gibt, Lidl, Aldi, Dender, Coop. Hier sind überall, wie gesagt, Champagne, Siffige, Rotweine und Liköre im Angebot. Genau mein Ding hätte ich vor fünf Jahren gesagt, denn bei mir war das immer so. Die Weihnachts- und Adventszeit gehört echt zu den heftigsten Zeiten des Jahres bei mir. Ich gab ihn noch gut an erinnern, das hat schon sehr frübergang gefangen. Ich habe ja erst etwa mit 20, 19 so angefangen zu trinken, regelmäßig oder in größeren Mengen. Und ich habe mit 19 angefangen zu studieren und wir haben uns an der Uni, also ich mit meinen Mitschstudierenden, über einen Mittag, manchmal auf einem Weihnachtsmarkt verabredet, um Mittagsglühweintrinken zu gehen. Und ich weiß noch so gut, wie mir das dann so in so unfassbar ein Kopf gefahren ist, wenn ich auf Lernmagen mittags diesen absolut übersüßen Glühwein getrunken habe. Und es wurden dann auch immer mehr und die Stimmung hat es also mehr Glühwein, aber auch mehr Studierende. Die Stimmung hat sich aufgehört und ja, du kannst dir vorstellen, wir sind in den allermeisten Fällen nach Mittags nicht mehr an die Vorlesung gegangen und ich war absolut matche im Gehirn in der Birne, habe mich in Zug gesetzt und mir nach Haus gefahren. Das waren so Erlebnisse, die ich jetzt mit Glühwein verbinde aus meiner Vergangenheit, ach mal, das war natürlich nicht alles. Ich habe sehr schnell entdeckt, dass ich das so als in Anführungsstrichen Kozi Weihnachtsgetränk für mich gefunden habe, Glühwein. Ich habe Glühwein zu Hause gemacht. Ich habe regelmäßig Glühweintrinken bei mir zu Hause, als ich alleine gewohnt habe, veranstaltet. Ich kann mich noch erinnern, einen der letzten Glühweintrinken, die ich bei mir veranstaltet habe, da waren etwa 70 Gäste. Ich weiß nicht, wie das so viele geworden sind, 70 Gäste. Und wir haben etwa Achtung festhalten, 100 Flaschen rotweingetrunken. Du kannst dir vorstellen, wie ich die Flaschen dann entsorgen musste. Ich habe kein Auto da gehabt. Ich habe in der Altstadt gewohnt. Und ich musste diese Flaschen einstücken zur Entzorgungstelle tragen. Und noch eine kleine Sidenote an dieser Stelle. Eine dieser Flaschen ist mir, und wie gesagt, ich habe in der Altstadt gewohnt. Das heißt, ich bin immer über Plätze, über Belebt, Fußgängerzonen und so weiter gelaufen. Ich habe eine dieser Taschen kaputtgegangen und all diese Weinflaschen. Sind zersplittert. Ja, das waren so die Erlebnisse, die ich damit hatte, also beziehungsweise mit diesen Glühweintrinken, die ich regelmäßig veranstaltet habe. Ich habe halt diese 100 Flaschen Wein auch tatsächlich gekauft, weil ich immer wusste, es kommen viele Leute. Und Tatsache ist, dass ich sogar damals, als ich diese ganz vielen Flaschen gebraucht habe, davon ausgegangen bin, dass weniger Gäste kommen und dass halt die wenigen Gäste, die da sind mehr trinken. Und es war tatsächlich, am Ende muss ich die Leute da umschmeißen, weil kein Wein mehr da war. Also, eigentlich hatte ich gar nicht vor, diese Annekthote zu erzählen, aber es fällt mir jetzt gerade selber ein. Es fällt mir auch ein. Ich mache dazu dann vielleicht eine Story an dem Tag, an dem diese Podcastfolge veröffentlicht wird, eine Story auf Instagram. Ich habe noch Bilder. Ich könnte euch vorstellen, wie diese Wohnung mit diesen Gästen am nächsten Tag ausgesehen hat. Und ich war natürlich total verkartet und ich musste diese Wohnung, die komplett drinnen geraucht, überall diese Erdnuss schalen. Und weiß nicht, was alles dann noch so rumstand, ich zum Essen angeboten habe, auch noch ein bisschen mehr als nur Erdnüsse. Es ist überall rumgelegen, der Boden war unfassbar, kleblich, die ganzen Lernflaschen. Okay. Kleiner Flashback in meine Vergangenheit. Das war natürlich nicht alles, was ich in der Weihnachtszeit gemacht habe. Ich habe mich sehr gerne mit Freundinnen und Freundinnen getroffen, wie gesagt, auch später noch auf Weihnachtsmärkten. Wir sind viel essen gegangen. Ich habe natürlich selber gerne gekocht, entweder mit meinem Freund Partner oder sonst mit Leuten, die ich gerne mag. Ich bin sehr, sehr gerne Gasgeber, den immer gewesen. Ich bin es heute noch besonders auch zu Weihnachtszeit, wenn es Weihnachtsfeste gab unter Freunden. Ich habe besonders gerne ich ausgerichtet. Ich bin gerne schick ausgegangen in der Weihnachtszeit. Ich liebe so, ähm, pajetten, Hosen, Schöts, Glitzer, Samt, öppigen Schmuck, all diese Dinge, die ich sonst nicht so oft trage, die trage ich in der Weihnachtszeit umso lieber. Und so habe ich das genutzt, bin oft ausgegangen, um mich schick machen zu können. Dann haben wir natürlich viele Weihnachtsfeiern auch gehabt im Geschäft. Jetzt als Selbstständige sieht das ein bisschen anders aus. Ich habe noch keine Weihnachtsfeier geplant. Ich werde das aber dann machen und mal schauen, wie die dauskommen wird. Ja, dann natürlich auch die Weihnachtsfeiern mit der Familie. Und ich mag meine Familie sehr, sehr gerne. Es wird kein schlechtes Wort über meine Familie hier in dem Podcast geben. Zumindest ist es nicht geplant, weil ich keine schlechte Erinnerung habe. Deswegen das wollte ich immer so vorne wegnehmen. Aber im Kreise meiner Familie habe ich eigentlich mein schlimmstes Weihnachtserlebnis gehabt bisher. Und es ist niemand verletzt worden oder gestorben. Also wenn du jetzt das denkst oder vermutest, aber naja, gut, man kann auch sagen, ich habe mich selbst total verletzt. Ich habe mich sowas von abgeschlossen an dieser Weihnachtsfeier vor dem Essen. Das war für mich immer das Schlimmste früher, wenn ich vor dem Essen die Kurve nicht gekriegt habe. Und auf nüchternen Magen zu viel getrunken habe, dann habe ich auch keinen Hunger mehr gehabt. Dann konnte ich nichts mehr essen. Das hat dann auch mein Durst auf Alkohol nicht gestoppt oder zumindest nicht gemindert. So habe ich einfach so weiter geschütet, bis ich irgendwann überhaupt nicht mehr konnte. Und so war das auch an einem Weihnachtsfest. Ich würde sagen, vielleicht etwa zehn, 15 Jahre her. Eines der letzten noch mit meinen Großeltern. Deswegen bereue ich das auch heute so unfassbar stark, dass ich dieses schöne Beisammensein nicht genießen konnte, weil ich so betrunken war. Ich bin dann hoch in mein Zimmer, in dem ich gewohnt habe bei meiner Oma und meinem Opa. Ich habe mich aufs Bett gelegt und ich war, ich bin nicht eingeschlafen, ich war noch so halt bei Bewusstsein, würde ich sagen. Und ich habe immer wieder gehört, wie sie von unten gerufen haben. Und ich habe immer wieder gesagt, ja, ich komm gleich, ich komm gleich. Das nächste, was ich mich erinnern kann, ist, dass ich am nächsten Morgen um 7 Uhr aufgewacht bin und das alles war abgeräumt. Die Geschenke waren ausgepackt. Das Essen war wieder im Kühlschrank, die Reste, der Tisch war sauber. Und ich habe noch so ein paar Flaschen über Reste gefunden und ich wusste einfach, ja, jetzt habe ich einfach dieses schöne Weihnachtsfest, auf das ich mich oft so, so lange, wochenlang, freue, einfach versoffen. Ja, das ein kleiner Einblick in meine Vergangenheit. Ich bereue diesen Umstand von damals, obwohl ich ja nicht so oft etwas bereue, aber diesen bereue ich tatsächlich bis heute. Eine Frage, die ich ja besonders gerne stelle, auch an meine Klientinnen und Klienten, an meine Programmteilenehmerinnen und Teilnehmer ist, warum? Ja, ich bin ein Fan der Frage, warum. Warum also habe ich das gemacht? Warum habe ich früher in der Weihnachtszeit noch mehr getrunken als zu anderen Zeiten im Jahr? Und im Zuge dieser Podcastfolge habe ich mir dazu die Antworten rausgesucht, beziehungsweise ich musste tatsächlich überlegen, weil das habe ich mir natürlich in der Zeit als ich noch getrunken habe, habe ich mich das nie gefragt. Ich habe mich nie gefragt, warum es Weihnachten mehr ist. Ein Grund, warum ich mich das nie gefragt habe war auch, weil ja, in meiner Welt oder auch in meinem Empfinden zu Weihnachten alle immer viel mehr trinken. Und da ist es gar nicht aufgefallen, dass ich auch noch mehr trinke als ich sowieso schon trinke. Aber ich habe jetzt das also rückblickend mich gefragt, warum habe ich wohl in dieser Zeit besonders viel getrunken. Und tatsächlich vieles mir auch überhaupt nicht schwer zu antworten zu finden. Wie ich das ja eben beschrieben habe, was ich in der Weihnachtszeit früher besonders gerne gemacht habe, hat das viel mit Gesellschaft zu tun. Viel unter Leuten, mehr unter Leuten als sonst. Und ich als eher schüchternel und introvertierte Person habe den Alkohol absolut als Schmiermittel gebraucht. Weil ja, ich habe auch alleine getrunken. Das ist so aus der trinke Wohnheit und dem Dopamin kick, den ich mir durch das trinken, auch alleine gesucht habe entstanden. Aber ich habe ja vor allem in Gesellschaft getrunken, weil ich mich einfach in mir und mit mir selbst wohler gefühlt habe, wenn ich durch den Konsum von Alkohol ein bisschen lockerer wurde. Ich fand mich lustiger, witziger, eloquenter, ob das stimmt, ob ich das wirklich war. Ja, sei jetzt an dieser Stelle mal dahingestellt. Aber was ganz sicher ist, ich habe mich so gefühlt. Ich habe mich lustiger, witziger, eloquenter, offener, mutiger, weniger schüchtern gefühlt. Das ist eine Tatsache. Und das ist auch etwas, was ich auch immer wieder gerne den Menschen mit auf den Weg gebe, damit sie sich auch mal ein bisschen davon befreien können von diesem schlechten Gefühl, dass sie einfach willens schwach sind und den Alkohol deswegen nicht im Griff haben oder sich mit anderen vergleichen und denken, ja, wie so haben die das im Gute, im Griff, alle und ich nicht, wenn ich so zurückdenke, gerade jetzt an diese Weihnachtszeit, dann hat mir der Alkohol, ich drück es jetzt vorsichtig aus und mit Anführungsstrichen, geholfen. Er hat mir geholfen. In dem Moment dieses Bedürfnis nach Gesellschaft, nach Zugehörigkeit, nach Wärme im Kreise anderer dieses Bedürfnis zu stillen, weil von Natur aus fühle ich mich mit anderen Menschen, manchmal eben etwas unsicher. Ich fühle mich wohl, ich fühle mich wohl in Gesellschaft, aber eben auch gleichzeitig, es ist so ein bisschen ambivalentes Gefühl, auch gleichzeitig eben nicht sowohl. Weil ich bin zum Beispiel nicht so schnell im Antworten, also beispielsweise nicht so schlagfertig, weil ich mir eben gerne überlege typisch introvertiert halt, was ich denn jetzt als möglichst gute Antwort oder möglichst guten Beitrag zu einer Diskussion leisten könnt. Ich glaube, es hat nichts damit zu tun, dass meine Gehirnleistung nicht schnell genug wäre, sondern ich überlege mir das einfach gut. Und wenn ich etwas getrunken habe, dann habe ich mir das einfach nicht mehr so gut überlegt und war deswegen auch viel schneller im Reden, wie gesagt eben mutiger. Ich habe die Dinge nicht so hinterfragt, wie ich das vielleicht sonst tun würde. Also habe ich mich gefühlt, als könne ich mich viel besser in eine Gesellschaft von Menschen einfügen, die eben laut schnell im Reden spontan und schlagfertig ist, wie so wie ich mich eben nie gefühlt habe. Und das hat mir auf jeden Fall geholfen, in dieser Zeit in der dieses Bedürfnis von der zur Gehörigkeit noch gewachsen ist, die in der Weihnachtszeit diesen Bedürfnis nachzukommen. Es geht mir gerade gar nicht darum, das irgendwie zu entschuldigen oder schön zu reden, was ich gemacht habe, sondern es geht mir darum, eine Erklärung zu finden, eben eine Frage auf dieses Warum. Warum habe ich das gemacht? Und ich beantworte darum auch diese Warum-Fragen, so gerne, weil die Warum-Fragen, die Fragen sind mit denen, meine Klientinnen, Klientinnen, besonders oft an mich gelangen. Warum habe ich das nicht anders im Griff gehabt? Warum habe ich mehr getrunken als andere? Natürlich ist die Antwort viel viel vielfältiger als das, was ich jetzt geliefert habe. Und so Abhängigkeitsdynamiken sind natürlich viel schichtiger, als einfach zu sagen, ja, du hast halt Verbindung gesucht oder das Bedürfnis nach Gesellschaft gestellt. Da gehören auch noch physiologische Prozesse dazu, die ich natürlich jetzt in dieser Antwort nicht mit berücksichtige. Und dennoch diese Erklärung für mich auch zu finden. Warum ich mir jetzt zum Beispiel weniger Trinkregeln gesetzt habe in der Zeit vor und während Weihnachten. Das klärt einfach meine Sicht auch auf meine Vergangenheit mit Algohol. Gleichzeitig, und das ist auch ein Grund, das ist auch eine Antwort auf das Warum habe ich das getan. Die Zeit sind natürlich nicht alle Veranstaltungen, die ich in der Weihnachtszeit besucht habe, immer witzig und schön und geben mir das Gefühl von Verbindung, dass ich eigentlich gesucht habe. Es waren auch sehr langweilige Veranstaltungen darunter. Ich habe mich ja früher auch in der Kunsts Szene engagiert und war in der Beratung tätig. Und dort gibt es auch hin und wieder mal zusammentreffen, die mal nicht ganz so spannend waren. Und es gab auch Situationen, in denen ich mich sehr unwohl gefühlt habe, die ich auch heute noch als unwohl betrachtet, zum Beispiel wenn irgendwelche auf der denlichen Typen da zu mir gekommen sind. Und das ist mir oft passiert. Der Unterschied ist, dass ich früher nicht wirklich wusste, wie ich da darauf reagieren soll, beziehungsweise ich habe, es gar nicht richtig ernst genommen und habe meine Grenzen nicht verteidigt, weil ich sie gar nicht groß respektiert, beziehungsweise gespürt hatte, weil ich ja beduselt war. Ja, dann habe ich das zwar genervt, aber ich habe es viel besser betragen, weil ich mich einfach durch den Algolkonsum irgendwie taubstumf getrunken habe. Wenn ich in solche Situationen kam, heute habe ich dann natürlich andere Möglichkeiten, um mich abzugrenzen, wenn mir jemand ungewollt zu nahe kommt. Vorhin habe ich auch noch gewähnt, dass Angebot ist einfach riesig. Ja, das Angebot an alkoholischen Getränken, egal ob man an eine Veranstaltung kommt, wo sofort etwas gereicht wird oder ob man in einen Supermarkt geht und da dieses riesige Angebot an Vergünstigten, ich sage jetzt mal in Anführungsstrichen, guten Alkoholika findet. Ich war beispielsweise letztes Jahr an einer Veranstaltung, an einer großen Veranstaltung mit vielen bekannten Persönlichkeiten. Ich will jetzt hier niemanden verletzen, deswegen gehe ich jetzt dann nicht genauer drauf ein und es gab nur alkoholische Getränke bis auf Wasser und es war draußen und es war kalt. Es gab Wasser immerhin, das habe ich gerne getrunken, im Kaffee war Schnaps drin, im der sehr war schon abstrin, okay, das jetzt wieder was anderes, aber da war auch Schnaps drin. Das Begrüßungsgetränk war glühwein und das Hauptgetränk sonst war rotwein. Sonst gab es nichts. Zudem kommt auch noch, dass, das habe ich vorhin auch schon mal erwähnt, dass viele Menschen in der Weihnachts- und Adventszeit trinken, die sonst vielleicht gar nicht so viel trinken oder weniger trinken. Wie eben auch gesagt, bei dieser Veranstaltung und bei der ich war, natürlich hat er jeder zugelangt. Und. Und da fällt man, als jemand der eh immer schon diejenige, die eher so ist, die zu den Viertrinkenden gehört oder die erste an der Bar ist oder die letzte, die nach Hause geht, fällt das einfach noch mal viel weniger auf. Das heißt, ich habe mich in solchen Situationen grundsätzlich einfach mal wohlgefühlt. Wohlgefühlt, weil alle getrunken haben und ich eine von vielen war und ich eben nicht mehr eine vor, die auffällige war. Ich war nicht mehr die auffällige, die am meisten getrunken hat oder als einziger habe ich sowieso nie irgendwo getrunken, aber meistens war ich oder nicht. Ich merk gerade, es stimmt, ich stimmt nicht alles, was ich hier immer nicht weiß habe. Ich war natürlich nicht meistens die, die als einzige getrunken hatte, aber ich war zum Beispiel meistens die, die darauf bestanden hat, etwas zu trinken zu bestellen. Ja, aber an Weihnachten fällt das viel weniger auf. Weil alle darauf aus sind, oh jetzt Ende ja und so, wir gönnen uns jetzt hier mal die Entspannung und Weihnachtsstress ist sowieso da, also trinken wir auch gerne mal morgens um 10 schon Glasproseko oder einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. So fällt man viel weniger auf und da fällt mir auch gerade wieder ein. Das hatte ich auch nicht vorbereitet jetzt in meinen Notizen, aber wenn ich das so erzähle, ich habe vor fünf Jahren Spanienreise gemacht über Weihnachten und da waren mein Partner und ich sind drei Wochen durch Spanien gefahren über Weihnachten, es war eine sehr, sehr schöne Reise. Ich habe sehr, sehr viel getrunken und das, wie ich ja das auch schon mal erwähnt habe in einem Podcast im Urlaub, ich gerne, ich da getrunken habe und wie viel ich da getrunken habe. Und die Spanien, ich weiß, ich war das erste Mal in Spanien, ich weiß nicht wie viel die Spanien sonst trinken, aber in Spanien zur Weihnachtszeit. Ich war immer eine von sehr, sehr vielen, wenn ich morgens schon etwas trinken wollte oder spätestens mittags und abends war ich sowieso meistens dann die, die am aller wenigsten betrunken war, weil alle um mich rum total betrunken waren. Spanienerinnen und Spanien, ich weiß, dass die so ein bisschen den Ruf haben. Wirklich so gut feiern zu können um es mal so auszudrücken, ohne jetzt hier pauschalisieren zu wollen, aber das was ich erlebt habe in den verschiedenen Städten, ich weiß nicht wie waren in sieben verschiedenen Städten und auf dem Land, egal wo, es wurde immer, es floss, immer sehr, sehr viel alcohol und zwar den ganzen Tag über. Ich bin da absolut nicht aufgefallen, ja, ich war eine von vielen und natürlich auch dieses Gefühl, eine von vielen zu sein hat am Ende des Tages so einem guten Gefühl gefühlt. Ich habe mich irgendwie okay gefühlt damit und jetzt kommt noch ein Punkt, warum ich mehr getrunken habe früher in dieser Zeit als so anderen Zeiten. Für mich gab es einfach keine Alkoholfreien Alternativen in der Zeit. Es gab es einfach nicht. Es war für mich die ultimativen, jetzt drehen wir an Alkoholzeit, Glühweinzeit, Likörchen, Punsch, immer nur Mitschuss natürlich, dann diese Kaffee Schnaps, die sind in der Schweiz sehr beliebt, da trink man einfach so einen dünnen heißen Kaffee und Pip da irgendeinen Schnaps rein. Schwere, süffige Rotweine war auch mein Ding. Ja, es gab für mich einfach keine Alternative. Ich wusste einfach nicht, wie es sein könnte, jetzt Alkoholfreie Alternativen zu suchen, in mit denen ich mich irgendwie so fühlen konnte, wie ich mich eben in dieser Zeit fühlen wollte, noch und das ist natürlich auch ganz wichtig. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, in dieser Zeit anders oder weniger zu trinken. Alkohol war so sehr fester Bestandteil für mich in der Advents- und Weihnachtszeit. Und heute, ja, heute mache ich das einfach alles ohne. Es ist eigentlich schnell erzählt, aber natürlich möchte ich dich da noch gerne ein bisschen mehr in meinen Alkoholfreien, Weihnachts- und Advents-Alltag mitnehmen. Ich trinke zum Beispiel sehr, sehr gerne Blühwein-Alternativen, wenn man das so nennen möchte. Ich nenne es einfach "punch". Ja, von mir aus kann man es auch Kinderpunch nennen, es ist mir eigentlich egal. Es ist "punch". Und im Punch sind die gleichen Gewürze mehr oder weniger drin, wie im Blühwein. Ich kann eine Art Blühwein ohne Wein machen und es schmeckt 100% nach Weihnachten. Wenn du auch so auf die Weihnachtsgewürze stehst, wie ich, dann wirst du mit einem Getränk ohne Alkohol aber mit den gleichen Gewürzen, wie im Blühwein auch sehr zufrieden sein, zumindest geschmacklich. Vielleicht fehlt dir der Alkohol aber das ist ein anderes Thema, aber geschmacklich wirst du sehr gut abgeholt werden. Ja, du kannst es dir super einfach selbst zu bereiten, super einfach und ich liebe all diese Rezepte, die es gibt für Alkoholfreie, Weihnachts- und Adventsgetränke. Es gibt sehr, sehr viele mittlerweile und falls du Interesse hast, auch das eine oder andere Alkoholfreie "punch" Rezept zu kennen, dann lege ich dir meinen Adventskalender ans Herz. Das ist ein letztpunch digitalen Adventskalender, den ich als Geschenk für dich als Hörerin dieses Podcasts als Hörer dieses Podcasts vorbereitet habe. Du kannst dich ganz einfach für ganze 0 Euro, 0 Schweizer Franken für den letztpunch Adventskalender anmelden. Du findest den Anmeldungslink in der Beschreibung dieser Podcastfolge. Also, und wie mache ich das jetzt heute, ohne Alkohol zu Weihnachten? Weihnachts-Märkte waren ja früher auch so mein Ding und ich sage dir, Weihnachts-Märkte haben eine ganz andere Qualität bekommen, seit ich nicht mehr trinke. Ich gehe nämlich an Weihnachts-Märkte, ich liebe sie immer noch und esse. Ich rede ja immer wieder vom Essen, wie gerne ich esse, seit ich nicht mehr trinke, wie viel Bedeutung, noch mehr Bedeutung, das Essen für mich bekommen hat. Und Weihnachts-Märkte sind ein absolutes Schlemmapardadies. Je nachdem natürlich wo man ist, aber die, die ich jetzt hier kenne, in der Schweiz, vor allem, also für die Schweizerinnen und Schweizer hier unter den Hörenden, der Weihnachtsmarkt in Montreux am Genfasee, ist ein absolutes Paradies und glücklicherweise wohnt meine beste Freundin da unten. Und wie ist die Besuche, was hoffentlich auch dieses Jahr wieder stattfinden wird? Dann gehen wir dahin, sie als Mutter trinkt auch keinen Alkohol und hier sonst schon noch nie viel Alkohol getrunken, interessanterweise. Wir gehen dahin und wir essen und es ist paradiesisch. Und ich habe das Gefühl von Verbundenheit mit ihr, mit meiner Freundin, da, wie ich es ohne Alkohol absolut auch hinbekommen und auch ein bisschen gelernt habe, vielleicht obwohl, ja, bei Freundin ist natürlich etwas anderes, da hat man immer schneller ein Gefühl von Verbundenheit, schneller als bei Menschen, die man vielleicht nicht so gut kennt. Aber ich lebe dieses Gefühl von Gemeinschaft, von Verbindung und von Genuss, was ich ja früher immer mit Alkohol in Verbindung gesetzt habe, von Genuss an diesen Weihnachtsmarkten. Es ist absolut toll. Ich esse statt zu trinken. Absolut toll. Dann an Weihnachtsfesten, wie zum Beispiel an Weihnachtsfesten im Büro. Da bin ich halt tatsächlich oft die einzige oder eine der einzigen, die nichts trinkt. Und ich kann dir garantieren, wenn du in einer Gesellschaft bist, in der viel Alkohol fließt und du trinkst als eine der einzigen nichts. Dann bekommst du eine so neue Perspektive auf die ganze Lage, die ist absolut spannend. Die ist spannend, die ist amüsant, die liefert dir, war so tiefe menschliche Einblicke und gleichzeitig fühle ich mich einfach so, so gut, weil ich weiß, nein, heute werde ich in kein Fetteneppchen treten. Heute werde ich nicht morgens um vier total betrunken nach Hause kommen und am nächsten Tag nicht mehr genau wissen, ob ich jetzt mit dem Chef dieses oder jenes besprochen habe, was ich eigentlich überhaupt nicht besprechen wollte. Es passiert mir einfach nicht mehr. Die neue Perspektive und diese Sicherheit, kein Scheiß zu bauen, ist einfach unschlagbar. Dieses Duo ist unschlagbar. Und abgesehen davon, es gibt Alkoholfreie Getränke in solchen Situationen mittlerweile immer mehr und ich kann da irgendetwas trinken, niemand merkt es in der Regel außer. Die Leute wissen es natürlich jetzt in meinem Fall. Aber niemand merkt, dass ich nichts trinke. Irgendwann sind die Menschen sowieso komplett mit sich selbst beschäftigt und in ihrem eigenen Film und ich kann einfach machen, was ich möchte und bin bei vollem Bewusstsein klaren Kopf. Ich liebe dieses Gefühl einfach und kleine Side-Node auch nochmal hier an dieser Stelle. Letztes Jahr am Weihnachtsessen von der Redaktion, in der ich noch zu einem ganz kleinen Pensoom arbeite. Da sind wir nachher noch ausgegangen nach dem Weihnachtsessen und ich bin glaube ich auch so um drei oder so nach Hause gekommen. Also nichts davon, es ist langweilig, wenn man nicht trinkt und geht um 9 nach Hause, das ist in meinem Fall definitiv nicht so. Dann gibt es noch einen letzten Punkt, den ich mit Alkohol erwähnt habe bzw. aus der Zeit mit Alkohol und das ist die Gasgeberin sein. Was mache ich noch als Gasgeberin, wenn ich selber nicht trinke? Also so einen Glühweingelage, wie ich das früher gemacht habe, die gibt es nicht mehr. Was ist klar, das ist quasi der Preis, den ich bezahle, aber ganz ehrlich, ich habe auch nicht so Bock jetzt in meinem Alter noch 100 Flaschen Wein zu entzuhren. ehrlich bin, aber ich laden natürlich immer noch gerne Menschen ein und jetzt auch hier. Ich kann mich so gut auf ein schönes Essen konzentrieren. Ich kann mich so gut darauf konzentrieren, wirklich mit den Menschen in Verbindung zu kommen und zwar nicht, weil mein Kopf irgendwie eine Barriere ein Reist, weil ich bedusel bin, weil mein Kopf das Denken vernachlässigt und ich das Gefühl habe, so schneller in Verbindung mit anderen zu kommen, indem ich einfach schneller im Reden werde. Ich weiß jetzt, dass Wardeverbindung auf einer anderen Ebene stattfindet und genau diese Art von Verbindung lebe ich jetzt, wenn ich als Gasgeberin Menschen einlade, die zu mir nach Hause kommen, die zu meinem Partner und mir nach Hause kommen. Und ja, wenn mein Partner dabei ist, dann wird auch ein bisschen Wein ausgeschenkt und das macht mir, wie ich auch in der letzten Folge gesagt habe, absolut nichts aus. Ich habe aber natürlich auch wunderbare, alkoholfreie Getränke im Angebot und ich mixe Cocktails. Es gibt einen wunderbaren Amaretto Sauer, den ich mache, auch ein Rezept, dass ich im Adventskalender teilen werde, weil Amaretto ist ja nicht ein Geschmack, der dem Likör Amaretto der nur ihm eigen ist. Amaretto ist einfach beziehungsweise der Geschmack, der dem Amaretto, die unverwechselbare Note gibt, das ist der Geschmack von Bitamandel. In Marzipan ist auch Bitamandel. Und der Geschmack von Bitamandel hat nichts mit Alkohol per See zu tun. Also ich kann einen Amaretto Sauer machen, ohne in irgendeiner Art und Weise ein alkoholfreies Getränk verwenden zu müssen, dass aber eigentlich Alkohol drin hätte. Nein, ich benutze einfach den Geschmack von Bitamandel. Genau. Wenn ich mich jetzt also so zurück erinnere, an die Weihnachts, an die Adventskalender, an sich noch so viel getrunken habe, dann erinnere ich mich jetzt tatsächlich, wenn ich zurückdenke, nicht an die positiven Gefühle, die ich mir durch den Alkohol erwünscht hatte, sondern an das, was der Alkohol mit mir gemacht hat und zwar im negativen Sinne. Das heißt, ich habe, und vielleicht kennst du das jetzt auch, wenn ich das so beschreibe, vor allem schlecht gefühlt im Nachgang zu meinen Trinke lahm. Vielleicht leidest du ja auch, wenn du noch trinkst, unterschlecht im Gewissen, die ihr selbst gegenüber oder auch anderen gegenüber, weil du eben zu viel getrunken hast. Ein schlechtes Gewissen auch gegenüber deinem Körper, ich zum Beispiel hatte immer ein unfassbar schlechtes Gewissen meinem Körper, was ich dem da am Tour, wenn ich da keine Ahnung, einen halbl. glühwein Trinke. Vielleicht bereust du auch die Dinge, die du unter Alkohol ein Fluss getan hast, so wie mir das früher immer gehen, Dinge, die du ohne Alkohol vielleicht einfach nicht getan hättest. Vielleicht hast du besonders offen geredet, ein Geheimnis ausgeplaudert, jemandem die Meinung geigt, obwohl du eigentlich das gar nicht wollen würdest oder auch sehr beliebt zu Weihnachten mit der Familie. Du hast vielleicht ein Streit angezettelt. Mit der Familie innerhalb der Familie, mit deinem Partner, deinem Mann, deiner Frau. Vielleicht hast du auch Blackouts gehabt, auch ein Gefühl, dass definitiv niemand gerne mag. Oder vielleicht hat das auch die Stimmung einfach, die diese Grundstimmung angeheizt, wenn du angetrunken warst oder stark betrunken. Die Grundstimmung innerhalb der Familie oder in einem Freundeskreis und zwar so, dass es irgendwann auch gekippt ist, ja, sehr auch ein Klassiker, das ist irgendwann kippt und dann verändert sich von der Energie her, was mit den Menschen unter den Menschen mit denen man zusammen ist. Und natürlich hast du vielleicht auch nicht nur körperlich durch den Kater, sondern auch mental gelitten. Denn wie du trinkst, wie viel du trinkst, hat eine enorme Auswirkung auf deinen Wohlbefinden, auf allen Ebenen. Und die Weihnachtszeit, ja, die ist eigentlich dazu da, dass wir eine gute Zeit haben, dass wir uns wohlfühlen. Weil, wie ich das eben auch beschrieben habe, diese Bedürfnisse, die ich in der Weihnachtszeit habe, früher hatte, immer noch habe, das sind ja völlig verständliche Bedürfnisse. Das sind ja Bedürfnisse, die wir stillen dürfen, die wir stillen sollen. Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Wärme, Verbindung, ja. Die Weihnachtszeit ist da, dass wir uns diesen gefühlen Witmündürfnis, heißt nicht umsonst eine besinnliche Weihnachtszeit. Es geht besinnlich, steht für mich eigentlich wie bewusst, ja. Eine bewusst Weihnachtszeit, in denen wir unsere Zeit auch mal den Stress, die Zeit des Jahres auch mal ein bisschen hinter uns lassen können, obwohl ich weiß, dass für manche auch einfach utopisch ist und gar nicht umsetzbar ist. Aber das ist die Intention dieser Zeit. Ja, auch wenn du jetzt gerade noch den Alkohol einsetzt, ihm die Funktion gibt es, um genau diese Bedürfnisse stillen zu können. Zum Beispiel dazu gehört auch der Stressabbau in der Weihnachtszeit. Vielleicht hast du Weihnachtsstress. Vielleicht stress dich, dass wenn du 18 Verwandte zu Besuch hast und an einen Tisch bringen musst und denen drei Weihnachtsgänse auftischen musst. Natürlich kann das stressig sein. Oder wie gesagt, du wünsch dir warme Zugehörigkeit, das Gefühl von bei Sammensein noch verstärkt. Wenn du in diesen Situationen im Moment noch den Alkohol benötigst, um diese Gefühle, um diese Bedürfnisse in dir stillen zu können, dann ist das im jetzigen Zeitpunkt total verständlich, weil du noch keine alternative Handlungsmöglichkeit hast und gleichzeitig möchte ich dir einfach unbedingt mit auf den Weg gehen. Das ist möglich ist. All diese Bedürfnisse, die du in dir trägst, kannst du ohne Alkohol stillen. Du kannst sie sogar noch viel besser stillen ohne Alkohol, als du sie mit Alkohol jemals stillen konntest. Ich wünsche mir für dich, dass du eine schöne Advents- und Weihnachtszeit hast. Vielleicht geht es ja dieses Jahr ein bisschen anders, ein bisschen besser, wie ich schon erwähnt habe, ich habe dann nämlich was für dich. Schön, dass du bis hierhin zugehörthast. Tschüss!

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Moderatorin bewirbt einen speziellen Adventskalender, der helfen soll, den Alkoholkonsum in der Weihnachtszeit bewusst zu reduzieren.
  2. Sie beschreibt ihre eigenen negativen Erfahrungen mit übermäßigem Alkoholkonsum in der Vorweihnachtszeit, darunter Glühwein-Treffen und eine Party mit 100 Flaschen Wein.
  3. Ein besonders prägendes Erlebnis war ein Weihnachtsfest mit der Familie, bei dem sie sich durch zu viel Trinken vor dem Essen isolierte und die Feier verpasste.
  4. Als Grund für ihr damaliges Trinkverhalten nennt sie Schüchternheit und das Bedürfnis nach sozialer Verbindung, das sie durch Alkohol als „Schmiermittel“ zu stillen versuchte.
  5. Sie reflektiert, dass das große Angebot an Alkohol und die gesellschaftliche Akzeptanz in der Weihnachtszeit das Trinken zusätzlich begünstigen.

Summary:

In dieser Podcastfolge reflektiert die Moderatorin Maria ihre früheren Alkoholgewohnheiten in der Advents- und Weihnachtszeit. Sie beginnt mit der Werbung für einen Adventskalender, der praktische Tipps für einen bewussteren Umgang mit Alkohol bietet. Maria teilt persönliche Anekdoten, wie etwa regelmäßige Glühwein-Treffen mit Kommilitonen, bei denen sie nachmittags betrunken war, sowie eine große Party, bei der 100 Flaschen Wein konsumiert wurden.

Besonders schmerzhaft ist die Erinnerung an ein Weihnachtsfest mit ihrer Familie, bei dem sie durch übermäßiges Trinken vor dem Essen die gesamte Feier verpasste, was sie bis heute bereut. Sie analysiert, warum sie in dieser Zeit besonders viel trank: Sie nutzte Alkohol als soziales Schmiermittel, um ihre Schüchternheit zu überwinden und sich in Gesellschaft wohler zu fühlen. Zudem fiel sie durch das allgemein erhöhte Trinkverhalten in der Weihnachtszeit weniger auf.

Die Moderatorin betont, dass diese Erkenntnisse ihr helfen, ihre Vergangenheit zu verstehen, und dass sie heute andere Strategien hat, um mit unangenehmen Situationen umzugehen. Abschließend erwähnt sie, dass das riesige Angebot an alkoholischen Getränken in Supermärkten und auf Veranstaltungen die Versuchung zusätzlich verstärkt. Die Folge dient als Einladung, das eigene Trinkverhalten kritisch zu hinterfragen und bewusstere Entscheidungen zu treffen.

FAQs

Der Letz-Punch-Adventskalender ist ein kostenloser E-Mail-Kalender, der ab dem 1. Dezember täglich praktische Tipps, Motivation und Rezepte für alkoholfreie Adventsgetränke liefert, um den Alkoholkonsum in der Weihnachtszeit bewusst zu reduzieren.

Viele trinken mehr wegen der vielen gesellschaftlichen Anlässe, des großen Alkoholangebots und weil es in dieser Zeit weniger auffällt, da auch sonst wenig trinkende Menschen mehr konsumieren.

Indem du dir bewusst machst, warum du trinkst, und alternative alkoholfreie Getränke wählst, kannst du die Feiertage genießen, ohne die Kontrolle zu verlieren.

Alkohol diente früher als Schmiermittel, um sich in Gesellschaft wohler und lockerer zu fühlen, besonders für introvertierte Menschen, die nach Verbindung und Zugehörigkeit suchen.

Die Werbung lockt mit günstigen Angeboten wie Champagner und Glühwein, was dazu verleitet, mehr zu kaufen und zu trinken, als eigentlich gewünscht.

Der Letz-Punch-Adventskalender bietet Rezepte für leckere alkoholfreie Adventsgetränke, die eine gute Alternative zu Glühwein und Co. sind.

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