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#10 - Das Leben als Frau im Männerfußball

22m 58s

#10 - Das Leben als Frau im Männerfußball

Jessica Wissmann, U17-Co-Trainerin beim FCK und ehemalige Spielertrainerin in Wörrstadt, spricht im Podcast über ihre Erfahrungen in Frauen- und Männerfußball. Sie betont, dass es inhaltlich keinen Unterschied gebe und sie lieber nur über Fußball rede. Bei Gegnern erlebt sie oft Vorurteile, etwa dass sie für eine Physiotherapeutin gehalten wird, was sie mit Humor nimmt. Ihr Verein setze jedoch klar auf Qualität, unabhängig vom Geschlecht. Zum DFB-Pilotprojekt in Sachsen-Anhalt, das Frauen in Männerteams erlaubt, zeigt sie sich geteilt: Sie rät Mädchen, lange bei Jungen zu spielen, um körperliche und spielerische Vorteile zu gewinnen, sieht aber biologische Grenzen im Erwachsenenbereich. Unterschiede zwischen den Bereichen sieht sie vor allem in der Kommunikation – Frauen fragen häufiger nach dem Sinn von Übungen. Als Co-Trainerin profitiert sie von einem größeren Trainerteam und neuen Lernmöglichkeiten, vermisst aber die alleinige Entscheidungsfreiheit der Cheftrainerin. Sie empfiehlt, beide Bereiche kennenzulernen, und sieht positive Entwicklungen bei Vorbildern wie Alex Popp, mahnt jedoch, dass Positionen nach Qualität und nicht nach Quote besetzt werden sollten. Insgesamt zeigt sie sich optimistisch, dass der Frauenfußball durch den jüngsten Boom weiter an Normalität gewinnt.

Transcription

3866 Words, 23026 Characters

German
Wir haben im Ball besitzt, mit der eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimettroschen links verteidiger und im breitziehen linken Zähner. Das alles bla bla bla bla, ist das doch! Die Trainer in der Bundesliga, sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Ja und damit herzlich willkommen zurück zu From Coach to Coach zum zweiten Teil des Gesprächs mit Jessica Wissmann. Sie ist, wie ich ja schon in der ersten Folge gesagt habe, U17 Coach-Trainerin beim FCK und war vorher lange Jahre bei der Tussferstadt Spieler-Trainerin. Hat da vieler Erfahrung gesammelt und hat jetzt vergangenen Sommer den Schritt hin zum Jugendschrikt, sich meiner Fußball gemacht und heute reden wir darüber, was so ihre Erfahrungen sind, welche Gemeinsamkeiten sie vielleicht auf Fest macht, Unterschiede. Wie man das auch, wenn man beide Bereiche vielleicht ein besser verzahnen kann, dass auch vielleicht gedankliche Barrieren aufgebrochen werden. Und ich will mal ziemlich straight mit der Frage einsteigen, Jessica, nervt sich die Diskussion darüber, dass man Frauen oder dass ich jetzt auch in dem Fall Frauen und Männer Fußball gesagt habe. Würdest du sagen, ich würde gerne lieber einfach über Fußball reden. Ja also, ich persönlich und alle beim Umfeld gut, die sind es auch gewohnt, mit einer Frau über Fußball zu sprechen. Wir reden auch nur über Fußball, also da gibt es diese Unterschiede nicht. Beim Extrem habe ich es gemerkt, in meiner Trainerlizenz beim DFB in der letzten, dass dort über Fußball gesprochen wurde und es war einfach jeden klar, wir reden hier, bei Männer Fußball und Thema Frauen Fußball, der es dann nie richtig aufgekommen hat. Da habe ich es schon extrem gemerkt, wo ich dachte, okay, können ja mittlerweile auch beide Bereiche dazu. Aber ich glaube, ich persönlich als Frau jetzt auch in dem Bereich bin da relativ entspannt, was diese ganze Thematik angeht. Geh ich aber mit, weil es ist Fußball inhaltlich nichts anderes. Und ich fand es ja schön, dass es einfach durch den durch das große Turnier im vergangenen Sommer auch noch mal der hype, in dem Fall größer geworden ist, wenn man darüber hype reden, muss reden will. Ich finde, dass ich da schon was getan habe, auch gerade in der ersten Zeit danach die Stadien in der Frauenwundestliger wurden voller. Aber dennoch hat man immer wieder diese Elben Probleme. Jetzt vielleicht auch die Frage hast du jetzt, und deine ersten Zeit jetzt beim FCK als Trainerin in einem ja doch Männer dominierten Bereich, mit Vorurteilen zu kämpfen gehabt, auch gegenüber bei Spielen, was so Gegner anging. Ja, also erst mal muss ich dazu sagen, vom Verein per See und auch von unserem Nachwuchs-Lestungszentrum Leiter gar nicht. Da war von Anfang an klar, nee, er hat mir direkt kommuniziert, ich möchte Qualität und da ist es mir völlig egal, wer auf einer Position steht oder sitzt. Und auch im Trainer-Team, also von Anfang an bin ich da gar keinen Vorurteilen gegengelaufen, was ich oft hatte, wo rüber ich aber auch schmunzeln kann, ist, wenn ein Gegner auf dem Platz ist. Und da wurde schon oft auf einen gegnerischen Trainern angesprochen. Ja, sie sind ja die Fisiotera heute. Ja, ganz oft. - Ja, ganz oft. Ich kann darüber lachen und macht da den Witz oft mit. Oder ich hatte auch mal eine gegnerische Mannschaft, die auf dem Platz war. Ich hatte halt gerade, klar, warm-up aufgebaut. Ja, ja, guck mal, die haben da eine extra Person eingestellt, die die Jutschen aufstellt. Und ich feda, sitze sich dann auf der Trainerbanken, dann gibt's große Augen. Aber ich kann darüber lachen, ich nehme das auch mit Humor. Also ich nehme das jetzt gar nicht so ernst. Und ja, am schönsten sind eigentlich die Gesichter dann, wenn man die Hand gibt, und sagt, ja, Kut-Reneren-U-Sitz hin, Ups. Ja, das kann ich mir vorstellen. Ich meine, ein Vorteil, dass du damit so locker umgehen kannst, bringt dir in dem Fall ja auch mehr, als wenn du dich darüber aufregst. Aber zeigt, dass man im Mainzeit noch ganz viel verändern muss. Und das ist einfach, glaube ich, wichtig ist, dass immer mehr Trainerinnen, also dass der Jugendfußball noch Männerfußball einfach durch mich da wird, damit das einfach ganz normal ist. Weil ich mein klar, man hat es dahin entwickelt. Ich glaube, Frauenfußball, erst so ab den 70er und in Deutschland überhaupt erlaubt gewesen. Natürlich von der Zeit her, ein Nachteil, weil Männerfußball dann schon viel, viel früher Gang und Geber war. Aber man muss da, glaube ich, einfach durch kleine Dinge versuchen, auch im Kopf der Leute einfach viel zu verändern. So, weil wie du sagst, und das ist ja auch ein schönes Beispiel, was bei deinem Anderen beim FCK gesagt wurde, es geht hier um Qualität. Es geht hier nicht um Frau oder Mann, sondern Qualitäten, die die Person, Trainerinnen, Spielerinnen einfach in dem Fall mitbringen. Und das muss überall stehen. Ich glaube, da sind wir auch bei einem Thema, wie können wir schaffen, im Kopf bei mehr Leuten dafür zu sorgen. Auch das ist einfach einfußballes. Und am Ende, klar, wird man vielleicht immer noch von der Frauenfußball-VM reden. Und Männerfußball-VM freuen, wenn es dann vielleicht auch am selben Jahr da so stattfindet. Und ich glaube, darum geht es aber nicht, aber es geht genau um so Vorteile abzubauen. Und das ist ein wichtiges Thema. Ein Thema, was momentan auch in den letzten Tagen in den Schlag sein war, war das Pilotprojekt des DFB in Sachsen-Anhalt. Das jetzt auch Frauen in Männer-Teams-Mitspielen dürfen, um quasi das nochmal zu öffnen. Weil bisher ist es, glaube ich, möglich gewesen bis 16, 17 Jahren, dass Mädchen in jungen Teams-Mitspielen dürfen. Das ist ja auch schon lang verbreitet. Aber das Frauen in Männer-Teams-Mitspielen-Durften war bisher noch nicht möglich. Und ist es auch bis lange noch nicht möglich? Das wird, glaube ich, ab der nächsten und so an Sachsen-Anhalt so sein. Und mal sehen, was da auch bei rumkommt, was auch so die Meinung und das Feedback ist, findest du, dass es ein guter Schritt ist. Ich bin da ein bisschen geteilter an sich. Also ich finde, klar, so als Frau müsste man auch immer, dass alles Normalität ist. Und dann sollte ich jetzt auch nicht durch extra Regeln irgendwas erzwingen oder aufdrücken, sag ich mal. Aber gerade diese Mannschaftsbildung, das besteht ja immer noch auf freiwilliger Basis. Von daher kann man so machen. Man muss aber auch bedenken, dass ich mir nie mehr und ich habe sehr, sehr lange bei Jungs gespielt. Und ich füns und würde das auch in Mädchen jeder Spielerin oder Junioren raten, spielt so lange wie möglich bei den Jungs. Weil du kriegst da einfach die körperlichen Voraussetzungen mit, das Lernst du im Mädchen Fußball nicht. Das muss man einfach ganz klar so sagen. Und auch, dass die Schnelligkeit vom Spiel ist, ist einfach ein anderes Tempo noch mal. Später raus muss ich aber sagen, hätte ich mir nicht vorstellen können, eine Menäte mitzuspielen. Erstens schafft es man von der Füße ist einfach nicht. Also ich kann kein Sprint gewinnen gegen einen Mann, das ist einfach fakt, weil da die biologischen Voraussetzungen komplett andere sind. Und zweitens will ich kein Jahr im Frauenfuß, weil das ich hatte, missen möchten. Also ich habe mich da sehr wohlgefühlt und irgendwann glaube ich, wenn man auch die Puppertäte durchlaufen hat, es ist auch an der Zeit sich da vielleicht ein bisschen zu splitten. Aber ich habe bis heute noch sehr gute Kontakte zu meinen Jungs damals, mit denen ich zusammen gespielt habe. Und ich hatte auch durch eine Sondergenehmigung, weil ich in der Auswahl lange gespielt habe. Du hast dich noch ein Jahr länger, ich glaube. Zweites Jahr bei Jungs sogar. Ich habe auf jeden Fall lange bei den Jungs auch gespielt. Mit denen habe ich heute noch sehr, sehr guten Kontakt. Irgendwann hat es dann aber gereicht. Irgendwann ja, man merkt auch, dass man von der Technik her kein Problem, du kommst noch mit. Aber du gewinst keinen Sprint und du gewinst keinen Lauf, du L. Und ja. Das körperliche ist dann einfach auch ein Problem oder generell, das was man eigentlich beachten sollte, auch weil du sagst du im Fielstest dann bei den Jungs mitzuspielen. Gibt auch prominente Vertreter in die sagen, man macht Sinn, aber man muss auch schauen, dass die körperliche Voraussetzung auch dann zum Jungs Fußball passt. Weil wenn es geht ja um Erfolgserlebnis, wenn ich merke, ich habe körperlich keine Chance, wie du gesagt hast. Ich gewinn keinen Sprint, es ist keine Zweikämpfe mehr oder so, dann macht es ja auch kein Spaß. Und dann wird man irgendwie zwangsläufig aufhören. Aber dann noch macht das ja in dem Fall Sinn. Das Thema ist vielleicht um den Zwitschern zu bekommen. Hast du jetzt die Zeit in Wörsch stattgenommen, vergleichte Zeit jetzt beim FCK, Gemeinsamkeiten und Unterschiede festgestellt, oder gerade was so die Anforderungen auch angeht? Ich muss sagen und zugeben bis zum heutigen Tag habe ich auch mir darüber nie Gedanken gemacht, was sind eigentlich für Unterschiede jetzt, wenn ich braune trainier. Gut, ich habe halt jetzt aktive Frauen trainiert und wenn ja jetzt in einem Union-Bereich, ich denke da sind an sich Unterschiede vorhanden. Definitiv. Aber man muss auch schon klar sagen, dass es bei den Frauen oft so ist, dass man eine Übung vorgibt und die in der Fragen sofort alles. Warum machen wir diese Übung jetzt in dieser Trainingsphase? Was hat die, was hat es für einen Hintergrund? Also sie sind sehr wissensbegehreg und ich glaube oder ich habe es selbst an Eigenerfahrungen mit erlebt. Wenn dann gibt man eine Übung und die machen die dann und es ist okay und hat schon irgendein Sinn. Und es wird dann akzeptiert und einfach gemacht, weil man gewohnt, dass die auch man kriegt die vor allem geben und der frage ich jetzt nicht. Die Witschern gut sein. Ja, Frauen wollen immer ganz viel wissen, dass es wie im normalen Leben. Ja, in dem Fall ist ja eine gute Eigenschaft, dass es dahinter fragen will, vielleicht macht die Trainerinnen und Trainer ja auch quatsch. Absolut. Konntest du denn Dinge, die du in Wörschat gemacht hast, auch genauso adaptieren in KS-Lautern oder Sassstuhl, ist es halt auch schwierig, weil das eine war Spiele-Trainerin, also Chef-Trainerin und das andere ist Code-Trainerin. Das kann man nicht vergleichen. Ja, im Frauenfußball ist es einfach klar, dass da die finanziellen Ressourcen vielleicht nicht so enorm vorhanden sind, um großen Trainers darf da irgendwie aufzustellen, somit war schon oft alleine oder mit einer Kortreinerin dann unterwegs. Jetzt beim jungen Fußball ist es so, dass wir natürlich einen großen Trainersdaffer haben, ich als Kortreinerin schon viel mitreden kann beim jetzigen Cheftrainer. Und wir da aber viele Dinge zu zweit entscheiden und bei er natürlich am Ende des Tages den Kopf in Halten muss ja und das musste ich im Wörschstatt ziemlich oft vielleicht auch alleine die Entscheidung treffen. Von daher ist es glaube ich das Grundprinzip, was man als Trainer hat, ändert sich ja nicht. Also man hat ja irgendwie eine Art und weiß wie man Fußball spielen möchte und wenn man offensiv spielen, defensiv, also man hat ja Gedanken, was möchte ich mein Team mitgeben und ich denke auch, dass ich grundlegend von der Person bin, dass ich mich nicht feststelle oder ja schon Probleme hätte jetzt da irgendeine Rolle einzunehmen, sondern dass ich so bin wie ich bin und das sind so Sachen, die nimmst du natürlich mit und da stellst du dich jetzt nicht auf dem Kopf nur weil du eine andere Mannschaft trainierst oder Frauen hat es nie jetzt jungstaszt. Warum hast du dich dafür entschieden im Sommer in den jungen striktisch Herrn Fußball zu gehen? Genau, ich war fünf Jahre in Wörschstatt und da muss ich sagen, ich war dann bereit für eine neue Herausforderung auch jetzt, ich klar von Spieler Trainerin wegzugehen und dann als Kortreinerin auch vielleicht nochmal neue Aspekte zusammen. Ich hatte eben schon gesagt, ich war als Cheftrainerin oft auch, was heißt allein unterwegs, klar mit meiner Kortreinerin aber jetzt noch mal neue Inhalte zu bekommen, ein Cheftrainer zu haben, von dem ich muss ich wirklich sagen, unheimlich viel lernen kann, der in vielen Dingen sehr, sehr gute Arbeit leistet und ich wollte einfach die neue Herausforderung, wir haben uns aber auch im Vorfeld getroffen, haben geguckt, ob das so passt, ob wir auch so die gleiche Spielfälle so viel vertreten und dann haben wir beide, glaube ich, relativ schnell gemäkt, ja das kann gut gehen und von daher war ich froh, das Angebot bekommen zu haben auch, erstens mal das und zweitens die neue Herausforderung anzunehmen. Würdest du es jedem Trainer, jeder Trainerin empfehlen einfach mal beide Bereiche zu sehen? Grundlegend schon. Ich glaube, dass es viele Trainer gibt, die auf einer Cheftrainerposition sitzen oder lange saßen, die vielleicht in diese ungewohnte Rolle von Kortreiner, Kortreinerin, dann vielleicht Probleme haben, ich weiß es nicht, ich will da niemanden zu nahe reden, aber es ist was anderes als Cheftrainer zu sein und dann auf einmal Kortreiner und du bist nicht mehr der Cheftrainerin, hast vielleicht in dem Moment nicht 90 Minuten es sagen, aber nochmal auch da habe ich viele Freiheiten, ich leite Trainings in Haldedennisleide Trainings in Halded, von daher ist es schon sehr angenehmes arbeiten und ja, ich sage immer viele Trainer kennenzulernen, man lernt von jeden Trainer, irgendwas anderes, man kann immer was mitnehmen und ich bin absolut kein Fernfund stillstand, sondern ich brauche im Leben immer wieder neue Dinge, neue Reizel, genau richtig, korrekt und daher wird ich aus meiner Person raus schon empfehlen, ja, würdest du es auch raten, im Trainer der im jungen oder im Männerfußbeidigern zeit war, einfach auch mal eine Station zu machen, wo man Mädchen oder Frauen trainiert? Würde ich jetzt nicht unbedingt raten, wenn jetzt vielleicht das falsche Wort, es ist was anderes, klar, aber trotzdem hatten wir am Anfang schon eingehen gesagt, dass wir von Fußball reden und somit noch mal hatte ich ja auch schon erwähnt, man hat ja eine Spielfilde so viel, man hat ja was, was man lernen will oder was man beibringen möchte, weitergeben möchte, von daher ändert sich da grundlegend erst mal nichts und deshalb wäre vielleicht raten des falsche Wort, man klar, wird es vielleicht jeden Tag gut, und eins, zwei Wochen zu hospitieren oder so, ich bin nochmal ein Fern davon, wenn man immer neue Aspekte, neue Inhalte bekommt und ja, von daher definitiv, dass es jetzt auch rausgekommen, dass es immer darum geht auch ein bisschen Veränderung, ein bisschen neue Impulse zu sammeln, was oft auch diskutiert wird in der Öffentlichkeit gerade so im Sommer rund um das letzte Turnier der Frauenazonalmannschaft ist ja auch so, dass es halt einfach immer noch gerade im Profifußball noch mehr Vorbilder angediehelt auch die Frauen sind, um da einfach auch das noch Präsenter zu machen, ich meine ich glaube, angefangen, die bekannteste war eine Schiedsrichterin und Babyanna Steinhaus, in dem Fall und es bräuchte vielleicht noch mehr, ich glaube, wir haben bei Rotweiß Essen noch die Code-Rinnerin mit im Kürbimhaus, richtig, genau, und die jetzt auch relativ bekannt geworden ist, ist die NLZ-Literin vom FC Ingolstadt, auch gleichzeitig unneunzend, Trainerin da in der unneunzend Bundesliga Sabrina Wittmann, hast du auch zu ihr Kontakt, tauscht man sich da aus, sucht man sich dann auch schon so den Kontakt zu Vorbildern. Wir haben da also, wir stehen jetzt mit niemandem großum Kontakt, sondern bleibt da eher auch fokussiert beim meinen Aufgaben und auch mit dem Trainer team, mit dem ich habe, um da gute Arbeit zu leisten, ich glaube generell ist so das Thema Vorbilder in Deutschland, egal ob jungst oder mehres, was heißt ne Problematiker, weil ich weiß nicht, wir reden glaube ich heute noch über, weiß ich nicht, was die an Schweinsteiger und so wenn wir bei Vorbilder reden, Amerika zum Beispiel, ja zum Beispiel, da ist ja diese Idolgeschichte eine ganz andere, da hat man Sänger, man hat hier Rap-A-Worn, hat Fußballspieler, Rinnen auch vor allem dort, durch die E-Cool-Pay vielleicht auch, ja die man da als Idol, nämlich generell könnte da vielleicht etwas mehr passieren. Ja, in den USA ist es, glaube ich auch mit diesem Kult, um Idol oder nochmal ganz anders wie du sagst, also Mac & Rappi knows sehr, sehr bekannt gerade auch mit dem Thema Equal Pay oder dieses Jahr auch sehr gesellschaftspolitischen Themen auch widmet, das sind wir glaube ich noch entfernt, aber auch diese Roll Models, nämlich jetzt einfach mal mit Almutschult oder Alex Pop haben wir auch in Deutschland aber müssten die nicht noch einfach bekannte werden, ich glaube es passiert was, zum Beispiel Almutschult hat ja auch eine feste Gategorie in 11 Freunde Magazin jetzt mittlerweile und und und, müsste dann nicht noch mehr passieren? Ja, ich glaube schon, dass wir auf einem sehr, sehr guten Weg sind und da auch, ja gerade Alex Pop ja, die auch schon ein sehr gutes Standing mittlerweile hat und ich denke auch, ihr Medi-Unterstützung stattfindet auch vielleicht von der FP-Seite, dass wir da auch wieder hinkommen, dass wir wie damals die getrinsen, dass wir dann auch so Heroes auch in Deutschland gerade im Frauenbereich wieder schaffen kann. Also ja wie gesagt wir sind auf einem guten Weg, wenn ich jetzt sehe, dass das Champions League halb Finale in Arsenal mit über 60.000 fast ausverkauft oder ausverkauft war oder auch das DFB-Pokal Finale innerhalb von wenigen Tagen fast ausverkauft war, also von den Frauen, natürlich jetzt fast ausverkauft ist schon, denke ich schon, dass wir auf einem sehr guten Weg sind und gerade momentan oder wie du gesagt hast nach dem großen letzten Turnier im letzten Jahr, dann riesen Sprung nochmal nach vorne gemacht haben und hoffentlich diesen Boom jetzt auch weiter tragen können im Frauenbereich. Ja Julia Simmitch fällt mir noch ein als TV-Expertin, Tabi-Er-Kammer ja in dem Fall auch, glaube ich, bis ZDF. Ja, richtig. Es passiert mir, es wett durch mich da und ich glaube, das ist auch wie du das ist der richtige Schritt um da auch einfach für mehr Gleichberechtigungen zu sorgen und ich glaube auch, wenn man mehr von diesen Vorbildern reden wir über Alex Pop oder so, nochmal schafft auch noch mehr in die Öffentlichkeit zu ziehen, schafft das so ein Anreiz ja auch für junge Mädels, aber auch für Jungs, es wird gar nicht ausschließen einfach auch mit Fußball anzufangen, weil ich glaube allein der Heip, der durch das Turnier entstanden ist, vergangenen an Sommer, also da werden mit Sicherheit viele Jungs auch zugeschaut und das ist auch cool mit reißender Art und Weise und ich finde einfach cool wie real auch die Profifusballerin in dem Fall einfach noch sind im Vergleich. Also ich finde, wenn ich mir Interviews anhör, da kommt viel mehr inhaltlicher Gehalt dabei rum als jetzt bei Profifusballern, die oft auch darauf getrimmt sind, kein Wort zu viel zu sagen. Ja, das auf jeden Fall, dass ich auch so, dass da oft auch noch, war das voll in der Uhr gesagt und da war es auch ein richtiges Standing da noch dahinter steckt und ja gut, da wird sich auch extrem politisch jetzt noch arrangiert, aber ich denke schon, dass du im Frauen Fußball jetzt noch mehr Möglichkeiten hast, auch Dinge anzureizen und vielleicht ein bisschen mehr zu sagen als Männerbereich, was aber da auch wichtig ist, du hast jetzt auch gerade gesagt, zum Beispiel Julia Simmitsch, die ja oft als Moderatorin mit unterwegs ist oder als Reporterin, ich weiß jetzt nicht genau. Wichtig ist es, glaube ich, dahingehend und was mir auch sehr sehr am Herzen liegt, besetzt die Stelle nicht, weil es jetzt eine Frau ist, ja, sondern um also um dann die Frauenquote zu erfüllen, ich finde das für Fehl zu den Sinn und Zweck und da sind wir wieder in dem zwanghaften Aufträngen, sondern besetzt die Stelle, weil es qualitativ hochwertig ist. Ja, und das war damals auch mit so im Gespräch jetzt bei Uwe Scherber, unserem NLZ leider ja hat gesagt, ich möchte qualitär da reinbringen, ich denke, du kannst es und ich vertraue da auf dich und mir ist es egal, was für ein Geschlecht du hast und dann war für mich klar, okay, das mache ich, aber wenn mir eine Stelle angeboten werden würde, ja, wir brauchen jetzt hier eine Frau oder so, die würde ich niemals besetzen, niemals, ja, weil das ist verfehlt einfach den Sinn und Zweck, weil ich möchte, dass ich normal behandelt werde wie ein Trainer und habe auch kein Problem wenn jemand zum Jahrtrenner sagt, und dann muss ich aber auch von meiner Seite aus performen. Ich glaube, da sind wir bei dem wichtigen Punkt, es dürfen keine Aktionistischen Aktionen oder Maßnahmen sein. Weil das zielt komplett an der Vision vorbei, weil, wie du sagst, es geht um Qualitäts geht darum, dass ich als Fußballfan, wenn ich jetzt Fußball schau, TV- oder Ratorinnen oder TV-Expert in sehe, dass ich unterhalten bin, dass ich meine Bedürfnisse gedeckt sind, in dem Fall, dass ich vielleicht genügend taktischen Input bekommen, irgendwie lustiger Zählung, gute Art und Weise. Und das Geschlechts dabei egal. Und deshalb wurden ja in der früheren Zeit auch schon so Themen durchgespielt von wegen "muss es eine Frauenquote im Männerfuß bei geben". Und ich glaube, da sind wir genau bei dem Thema Aktionistische Maßnahmen, die dann vorbei zielen. Und dann glaube ich auch denjenigen, ja, Winter in den Segeln macht, dass man, die dann sagen, ja, nee, die sind jetzt nur da, weil das seine Vorgabe ist und die nicht wegen ihrer Qualität. Ich glaube, das sind wir bei dem Thema. Ja, genau, richtig. Ich denke, auch grundlegend kann man schon sagen, du hattest eingangs mal vom Mainz-Zett gesprochen, dass es oft schon kommuniziert wird. Hey, finde gut, dass es eine Frau macht und ich denke aber, dass man in den Köpfen, weil vielen, glaube ich, da, ja, ich denke, dass auch her vielleicht oft die Problematik jetzt gerade herrschen, diesen Frauenbuh, mich nenn's einfach mal so, dass es momentan in ist und dass es, wie du gesagt hast, völlig verfehlt und dass man da einfach im Mainz-Z arbeiten muss. Also das, was man sagt, hey, ich will da Qualität auch reimbringen, das ist egal, was für ein Geschlecht, dass das auch wirklich im Mainz-Zett so vorhanden sein sollte, sondern nicht nur, weil es gerade einfach schick in Mode ist. Das ist auch ein gutes Fazit zu dieser Folge, dass man das Mainz-Zett in dem Fall auch verändert in die Richtung hin und damit sind wir fertig, Jessica. Danke, dass du da warst. Danke, dass ich mit dir darüber sprechen könnte, wie man Teams gut auf ein Endspiel vorbereiten kann, aber auch deiner Erfahrung, Frauen, Männer, Fußball, diese Diskussion darum und und und. Und ich finde es cool, auch auf den Anfang der Folge einzugehen, wie locker du noch mit solchen Dingen um GsV, wenn die Leute sagen, ja, ne Hütchen auch stellerin oder ne Physiorepoiden, zeig's es eben durch die Qualität und wenn du dich ja Ergebnisse. So sieht's aus. Vielen Dank für die Einladung. Hat mich sehr gefreut hier zu sein und auf dir dich alles Gute. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Jessica Wissmann betont, dass Frauen- und Männerfußball inhaltlich identisch sind und sie lieber nur über Fußball spricht, nicht über Geschlechterunterschiede.
  2. Sie berichtet von humorvollen Vorurteilen bei Gegnern, die sie oft für eine Physiotherapeutin halten, und hebt hervor, dass ihr Verein und das NLZ ausschließlich auf Qualität setzen.
  3. Das DFB-Pilotprojekt in Sachsen-Anhalt, das Frauen in Männerteams erlaubt, sieht sie zwiespältig: Sie empfiehlt Mädchen, lange bei Jungen zu spielen, betont aber biologische Grenzen im Erwachsenenbereich.
  4. Unterschiede
  5. Sie befürwortet, beide Bereiche kennenzulernen, und sieht Fortschritte bei Vorbildern wie Alex Popp, fordert aber, dass Positionen nach Qualität und nicht nach Quote besetzt werden.

Summary:

Jessica Wissmann, U17-Co-Trainerin beim FCK und ehemalige Spielertrainerin in Wörrstadt, spricht im Podcast über ihre Erfahrungen in Frauen- und Männerfußball. Sie betont, dass es inhaltlich keinen Unterschied gebe und sie lieber nur über Fußball rede. Bei Gegnern erlebt sie oft Vorurteile, etwa dass sie für eine Physiotherapeutin gehalten wird, was sie mit Humor nimmt.

Ihr Verein setze jedoch klar auf Qualität, unabhängig vom Geschlecht. Zum DFB-Pilotprojekt in Sachsen-Anhalt, das Frauen in Männerteams erlaubt, zeigt sie sich geteilt: Sie rät Mädchen, lange bei Jungen zu spielen, um körperliche und spielerische Vorteile zu gewinnen, sieht aber biologische Grenzen im Erwachsenenbereich. Unterschiede zwischen den Bereichen sieht sie vor allem in der Kommunikation – Frauen fragen häufiger nach dem Sinn von Übungen.

Als Co-Trainerin profitiert sie von einem größeren Trainerteam und neuen Lernmöglichkeiten, vermisst aber die alleinige Entscheidungsfreiheit der Cheftrainerin. Sie empfiehlt, beide Bereiche kennenzulernen, und sieht positive Entwicklungen bei Vorbildern wie Alex Popp, mahnt jedoch, dass Positionen nach Qualität und nicht nach Quote besetzt werden sollten. Insgesamt zeigt sie sich optimistisch, dass der Frauenfußball durch den jüngsten Boom weiter an Normalität gewinnt.

FAQs

Sie begegnet Vorurteilen mit Humor und lässt sich nicht davon beeinträchtigen. Sie berichtet, dass Gegner sie oft für eine Physiotherapeutin halten, was sie mit einem Lächeln nimmt.

Sie findet, dass es inhaltlich keinen Unterschied gibt und man einfach über Fußball reden sollte. Sie ist entspannt, was die Thematik angeht, und betont, dass es um Qualität geht, nicht um Geschlecht.

Sie ist geteilter Meinung. Einerseits befürwortet sie, dass Mädchen so lange wie möglich bei Jungs spielen, um körperliche und spielerische Vorteile zu bekommen. Andererseits hält sie es für schwierig, später gegen Männer zu spielen, da die biologischen Unterschiede zu groß sind.

Frauen fragen oft nach dem Hintergrund von Übungen und sind wissbegieriger, während Jungen Übungen eher einfach akzeptieren. Sie betont, dass Frauen mehr Details und Erklärungen wollen.

Sie war nach fünf Jahren bei Wörrstadt bereit für eine neue Herausforderung und wollte als Co-Trainerin neue Aspekte lernen. Sie fand im Cheftrainer jemanden, von dem sie viel lernen kann und der die gleiche Spielfilospielphilosophie vertritt.

Ja, grundsätzlich empfiehlt sie es, da man von jedem Trainer etwas mitnehmen kann und neue Reize wichtig sind. Sie rät aber nicht unbedingt zu einem festen Wechsel, sondern zu Hospitationen, um neue Impulse zu sammeln.

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