10 Action Verbs That Will Make Your Resume Stand Out
3m 41s
Die Preise für Benzin in Deutschland haben erneut einen neuen Rekord erreicht, mit einem durchschnittlichen Preis von über 2,28 Euro pro Liter. Bundeskanzler Olaf Scholz hat erklärt, dass Maßnahmen zur Entlastung der Verbraucher nötig seien, doch konkrete Formen der Intervention fehlen noch. Bisher wurde ein Tankrabatt im Mai und Juni veranstaltet, doch nur 80 Prozent der Vorteile erreichten die Verbraucher, da die Ölkonzerne einen Großteil der Ersparnisse behielten. Alternativen wie ein Spritpreisteckel, wie in Belgien und Luxemburg, sind zwar praktikabel, werden jedoch von der CDU abgewiesen. Die SPD fordert eine Übergewinnsteuer, um den Gewinn der Konzerne zu reduzieren, doch auch diese Maßnahme wird von der Wirtschaftsministerin Katharina Reiche abgelehnt. Derzeit besteht kein einheitliches, umsetzbares Instrument, und es wird diskutiert, ob eine direkte Zahlung an die Konzerne möglich ist. Obwohl mehrere Ansätze existieren, bleibt die gesamte Strategie unklar und für viele Verbraucher unzureichend. Die Bundesregierung hat bisher keine endgültige Maßnahme bekanntgegeben, wodurch die Erwartungshaltung der Bevölkerung weiterhin hoch ist.
Wenn ihr viel beim Auto unterwegs seid, dann merkt ihr es jeden Tag,
die Preise an den Zap-Solzen gerade wieder richtig hoch,
aber es soll was passieren. Die Frage ist nur was.
Deutschland fängt Nova. Kurz und heute.
Und ihr habt's gehört, wo du es Kanzler März will,
mal wieder was gegen Hochpreise an den Tankstellen tun.
Wir haben dazu das Kartellamt mit einer entsprechenden Missbrauchsaufsicht
ausgestattet.
Aber wir spüren auch jedenfalls aus dem Blickwinkel der Verbraucherinnen
und Verbraucher, dass das nicht reicht.
Das hat März heute gesagt.
Gestern, nämlich wieder neuer Preisrekord.
E10 hat da im Schnitt in Deutschland mehr als 2,28 pro Liter gekostet,
sagt der RDRC.
Raphael Kremmer aus unserem Nova Nachricht-Team.
Was will März und die Bundesregierung denn diesmal tun?
Das ist erst mal so eine Sache, den was getan werden soll.
Das hat März bisher gar nicht gesagt.
Er hat nur gesagt, Zitat, dass wir handeln müssen
und das genauer Instrumentarium steht noch nicht fest.
Ja, okay, danke für so viel Konkritis.
Aber was könnte die Bundesregierung denn machen?
Ja, das ist die große Frage, die bleibt.
Denn das Instrumentarium, wie März es genannt hat, das ist ziemlich groß.
Wir hatten dieses Jahr schon mal einen Tankrabat.
Da hat der Staat die Steuern gesenkt, um 17 Cent
damit der Sprit für Autofahrerinnen und Fahrer günstiger wird.
Im Mai und Juni war das ja.
Das war dann aber ziemlich teuer. 1,6 Milliarden Euro hat das den Staat gekostet.
Und es hat auch nur so Mittel gut funktioniert.
Denn die Mineralölkonzerne haben den Rabat's nicht vollständig
an die Autofahrer weitergegeben.
Das Bundeskathelamt sagt nur zu 80 Prozent.
Der Rest ist also wohl bei den Ölunternehmen geblieben.
Also, nicht unbedingt die beste Lösung gewesen.
Was gibt es sonst noch?
Ja, da haben wir zum Beispiel den Spritpreisteckel.
Den fordert im Moment unter anderem die SPD bei diesem Spritpreisteckel.
Da legt der Staat ein höchstpreis für Sprit fest.
Das machen im Moment zum Beispiel Belgien und Luxemburg so.
Das sind auch zwei Länder, bei denen gerade viele Tanktouris
aus Deutschland regelmäßig zu Gast sind.
In Belgien zum Beispiel berechnet das Wirtschaftsministerium
jeden Tag aufs Neue, wie viel Benzin und diese Kosten dürfen.
Da wird dann berücksichtigt, was es kostet, den Sprit zu transportieren
und zu Lagern zum Beispiel.
Es wird aber auch tatsächlich mit einkalkuliert,
dass die Mineralölunternehmen einen gewissen Gewinn machen.
Aber eben nicht zu viel.
Das ist ja gerade immer wieder die Kritik an den Konzernen,
dass sie sich an der Krise bereichern.
Und so ähnlich funktioniert das mit dem Spritpreisteckel auch in Luxemburg.
Ja, okay, das klingt dann aber nach dem großen ABER.
Ja, das Problem ist bisher.
Oder das ABER ist, dass die CDU so etwas ablehnt.
Vor allem Wirtschaftsministerin Katharina Reiche.
Die ist bisher strikt dagegen, sich in das Geschäft der Konzerne einzumischen.
Reiche hat stattdessen in einem Interview jetzt vorgeschlagen,
dass die Konzerne der Konzerne-Karonsgruppen Geld zu überweisen als Hilfe.
Die Rede ist von einem direkt zahlmechanismus.
Da könnte es allerdings das Problem sein,
dass der Staat von vielen Menschen gar keine Konto-Nummer hat.
Also es ließe sich jetzt nicht von heute auf morgen umsetzen.
Okay, aber was gibt es dann noch?
Dann gibt es noch Übergewinnsteuer.
Das ist auch noch ein Thema, auch eine SPD-Forderung.
Die will, dass die extra Gewinne der Mineralölkonzerne im Moment
durch eine Steuer vom Staat zurückgeholt werden.
Das ist ein Selbstproblem aus SPD-Sicht.
Wie bei dem Spritpreis Deckel, dann Wirtschaftsministerin Reiche
von der CDU lehnt das ab.
Okay, also es klingt so, als wir noch ziemlich spannend werden.
Was am Ende dann entschieden wird, Bundeskanzler März hat heute angekündigt,
dass es bei den Spritpreisen entlastungen geben soll.
Genaue Pläne gibt es aber noch nicht.
Klingt bisher alles eher so nach. Banker, Ranga.
Kurz und heute.
Podcast Summary
Key Points:
Der Spritpreis in Deutschland hat erneut einen neuen Rekord erreicht, mit einem Durchschnitt von über 2,28 Euro pro Liter.
Bundeskanzler Olaf Scholz hat erklärt, dass Maßnahmen gegen die Preiserhöhungen notwendig seien, doch konkrete Instrumente seien noch nicht festgelegt.
Ein bisheriger Tankrabatt im Mai und Juni hat die Preise niedrig gehalten, doch nur 80 Prozent der Einsparungen kamen an die Verbraucher.
Der Spritpreisteckel, wie in Belgien und Luxemburg praktiziert, könnte eine Obergrenze für Preise schaffen, jedoch wird dies von der CDU abgelehnt.
Die Wirtschaftsministerin Katharina Reiche schlägt einen direkten Zahlungsmechanismus für Ölkonzerne vor, doch es gibt Probleme mit der Einbindung der Verbraucher.
Eine Übergewinnsteuer, die den zusätzlichen Gewinn der Ölunternehmen abschätzt, wird von der SPD gefordert, wird aber von der CDU abgewiesen.
Trotz vieler Vorschläge fehlen noch konkrete Planungen, und die Bundesregierung hat bisher keine endgültige Maßnahme bekanntgegeben.
Die Debatte um den Preisaufschwung und die Rolle der staatlichen Intervention bleibt aufgebracht und unklar.
Summary:
Die Preise für Benzin in Deutschland haben erneut einen neuen Rekord erreicht, mit einem durchschnittlichen Preis von über 2,28 Euro pro Liter. Bundeskanzler Olaf Scholz hat erklärt, dass Maßnahmen zur Entlastung der Verbraucher nötig seien, doch konkrete Formen der Intervention fehlen noch. Bisher wurde ein Tankrabatt im Mai und Juni veranstaltet, doch nur 80 Prozent der Vorteile erreichten die Verbraucher, da die Ölkonzerne einen Großteil der Ersparnisse behielten.
Alternativen wie ein Spritpreisteckel, wie in Belgien und Luxemburg, sind zwar praktikabel, werden jedoch von der CDU abgewiesen. Die SPD fordert eine Übergewinnsteuer, um den Gewinn der Konzerne zu reduzieren, doch auch diese Maßnahme wird von der Wirtschaftsministerin Katharina Reiche abgelehnt. Derzeit besteht kein einheitliches, umsetzbares Instrument, und es wird diskutiert, ob eine direkte Zahlung an die Konzerne möglich ist.
Obwohl mehrere Ansätze existieren, bleibt die gesamte Strategie unklar und für viele Verbraucher unzureichend. Die Bundesregierung hat bisher keine endgültige Maßnahme bekanntgegeben, wodurch die Erwartungshaltung der Bevölkerung weiterhin hoch ist.
FAQs
Die Tankpreise sind hoch, weil die Mineralölkonzerne höhere Gewinne erzielen und die Preise an den Zapfsäulen ansteigen. Derzeit gibt es einen Preisrekord, bei dem E10 im Schnitt über 2,28 Euro pro Liter kostet.
März hat erklärt, dass handeln muss, aber noch kein konkretes Instrumentarium vorgeschlagen. Er betont, dass Maßnahmen notwendig seien, aber die genauen Details sind noch nicht festgelegt.
Ja, es gab bereits einen Tankrabatt im Mai und Juni, bei dem die Steuern um 17 Cent gesenkt wurden. Dies kostete aber 1,6 Milliarden Euro und wurde nur teilweise an die Verbraucher weitergegeben.
Der Spritpreisteckel ist ein staatlicher Höchstpreis für Benzin, der beispielsweise in Belgien und Luxemburg existiert. Dort wird der Preis anhand der Transport- und Lagerkosten sowie eines angemessenen Gewinns berechnet.
Die CDU lehnt das Vorgehen ab, weil Wirtschaftsministerin Katharina Reiche befürchtet, dass der Staat in das Geschäft der Konzerne eindringen würde, was die Wirtschaftssicherheit beeinträchtigen könnte.
Die Übergewinnsteuer soll die zusätzlichen Gewinne der Mineralölkonzerne steuern. Die SPD fordert sie, um die Preise zu senken, aber die CDU lehnt sie ab, da sie als Eingriff in den Markt angesehen wird.
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