#072: So geht beides: Beruflich erfolgreich sein UND privat glücklich
29m 57s
In dieser Podcastfolge geht es um das Dilemma beruflich erfolgreicher Frauen, die merken, dass ihr Job so viel Raum einnimmt, dass das private Glück auf der Strecke bleibt. Die Gastgeberin beschreibt typische Phasen: anfängliche Begeisterung und "Verliebtheit" in die neue Position, gefolgt von Überforderung und dem Gefühl, sich ständig beweisen zu müssen. Viele Frauen entwickeln den Glauben, sie müssten sich zwischen Karriere und persönlichem Glück entscheiden – ein Trugschluss, denn eigentlich fehlt nur die Kapazität, beides gleichzeitig zu priorisieren. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, schlägt sie vor, wieder Freude an konkreten Aspekten des Jobs zu finden und die eigene Identität zu erweitern: Neben der "erfolgreichen Berufsfrau" soll auch die "lebensfrohe, abenteuerlustige Person" wiederbelebt werden. Zudem ist es wichtig, sich mit Menschen zu umgeben, die bereits beides vereinen, statt mit denen, die ebenfalls im Entweder-oder-Denken stecken. Ein unbequemer, aber notwendiger Schritt ist die ehrliche Frage, was es kostet, wenn man weitermacht wie bisher – denn ohne Veränderung droht ein Leben, das an einem vorbeizieht. Letztlich geht es darum, das private Glück als genauso wichtiges Projekt zu behandeln wie den Beruf.
Willkommen im Endlich entspannt erfolgreich Podcast für beruflicher folgreiche Frauen, die im Job glänzen und im Privatleben so richtig glücklich sein wollen. Ich kohr adiris, unternehmerin, coach und inspiratorin, ladet dich ein in die Magie von Leichtigkeit und Lebensfreude. Diese Podcastfolge ist für dich, wenn du dich sagen hörst. Ich würde gern das und das machen, aber das geht nicht, weil ich hab zu viel zu tun oder wenn du auf andere Schaust und das Gefühl hast, die haben ein wirklich richtig cooles Leben und feiern ist und an dir rauscht es irgendwie alles vorbei. Was ich dir in dieser Folge mitgeben möchte ist, wie du das schaffst als Führungskraft durch deinen Alltag zu kommen, bei dem du all die Dinge machst, die es für deinen anspruchsvollen Job braucht, damit du den erfolgreich meisterst, aber ein Alltag, bei dem du gleichzeitig auch glücklich bist und dein Leben wirklich lebst und genauso wie die anderen feierst und gestaltest. Und ich möchte dich mit dieser Podcastfolge auch wachrückeln, deswegen hör sie dir unbedingt bis zum Ende an, damit du dich selber fragen kannst, zu welcher Gruppe du gehören willst und ob du die Schritte umsetzen magst, die ich dir hier vorstelle, damit du eben sagen kannst. Ja, in meinem Leben gibt es beides den beruflichen Erfolg, aber eben auch mein privates glücklich sein. Fangen wir aber von vorne an. Denn fact ist, du wurdest ja nicht über Nacht in den Teamlied oder in den Managerposten reingebient oder welche andere große Verantwortung du auch sonst im Leben trägst, bei der du erfolgreich bist, aber wo du merkst, diese Verantwortung schiebt sich vor deinen Glücklichkeitsempfinden, die hat zu viel Raum eingenommen. Also bleiben wir bei dem Job. Du hast dich für den Job im Teamlied oder Management beworben, du hast ein Assessment durchlaufen, du hast dich auf der Karriereleiter nach oben gearbeitet. Und warum hast du das gemacht? Da gab es ja irgendwie eine Motivation, ja, du hattest vielleicht Bock auf die Aufgaben, die du mit diesem Job assoziiert hast, weil du es magst, gechallengedst zu werden oder weil du es magst, unmögliches möglich zu machen oder weil du auch motiviert wirst von so einer Haltung von jetzt erst recht oder euch beweise ich es zum Beispiel. Vielleicht hast du dich auch auf dieser Karriereleiter nach oben bewegt, weil du das hohe Gehalt gefeiert hast, was da mit in Verbindung gebracht wurde. Also vielleicht hast du dir vorgestellt, was du auf Grund des neuen Gehaltschecks in dein Leben holen kannst. Vielleicht neue Klamotten, vielleicht eine neue Wohnung, vielleicht den Kindern mehr gönnen, vielleicht ein neues Auto oder endlich die Urlaube, von denen du schon lange geträumt hast. Vielleicht aber auch selbst für Sorge in Form von regelmäßigen Massagen oder Friseur oder so etwas, denn das alles war ja nicht immer selbstverständlich in unserem Leben. Heute mit dem Posten, den du hast unter dem Gehalt, was du bekommst, ja klar, da ist das völlig außer Frage, dass du dir die Dinge kaufst, die du haben möchtest, dass du die Urlaube machst, die du machen möchtest und dass du in der Selbstfürsorge so im Daily Care das machst, was es dafür braucht. Aber denk mal an die Studentenzeiten zum Beispiel oder Ausbildungszeiten. Da war das nicht selbstverständlich. Und die Person von damals, die das eben nicht selbstverständlich hatte, hatte wahrscheinlich auch eine Motivation, diese Dinge in ihr Leben zu holen und hat deswegen gesagt, ja, ich gehe diese Karriere leiter hoch. Vielleicht war das nicht der einzige Grund, aber ich vermute, er war auch ausschlaggebend. Und dann definitiv ebenfalls, wolltest du in der Abteilung, in die du dann gewechselt bist oder in der Firma, in der du dann einen neuen Führungsposten angenommen hast, du wolltest da positives bewirken mit deiner Arbeit. Vielleicht wusstest du von Niederlagen deiner Vorgängerin im Job und wie gefrustet das Team war und du wolltest jetzt wirklich da wiederfrieden und Lust und Freude und Erfolg reinbringen. Egal was es war ja, vielleicht war es auch ein Forschungsergebnis, wo du gesagt hast, da möchte ich beitragd dazu sein und so weiter. Also du hattest richtig Feuer diesen Job zu übernehmen und daraus was positives zu machen. Da war ganz viel Freude und positive Aufregungen. So wie wenn wir einen Menschen kennenlernen und wir verlieben uns diese anfängliche Verliebtheit, das was ein Sohwaren sind nicht aktiviert und was so wahnsinnig hohe Frequenz macht, ja, in einem Erleben. Das war auch mit Sicherheit dabei, als du den Posten angetreten bist, den du heute hast. Da war also eine Perspektive auf die Dinge, diese Situation zu sehen und das sportlich zu nehmen und das zur Herzensangelegenheit zu machen. Und das ist ein Knackpunkt. Das ist ganz wichtig. Vielleicht magst du an dieser Stelle mal kurz pausieren und dich fragen diese Version von damals, die ja gesagt hat zu diesem Job. Ja, womit hat sich die identifiziert? Die wird sich identifiziert haben mit einem Beginners Mind, mit einem unbeschwerten Zustand von "Wow, das interessiert mich". Ja, also dieses vielleicht war da auch ein Stück weit Zweifel dabei, natürlich, schaffe ich das oder was kommt da auf mich zu. Aber es wird überwogen haben zu sagen, "Wow, das interessiert mich". Und da möchte ich mich rein begeben, da möchte ich Erfahrungen machen, da möchte ich wirklich was bewirken. So und dann ist es spannende, dass wir dann durch Phasen gehen in einem anspruchsvollen Job. Erst ist da ganz viel Unwissenheit. Ja, die ist noch nicht mal bewusst, was du alles nicht über diesen Job weist. Und dann kommt so nach und nach dieses erkennende Unwissen. Und da wird es dann heikel, weil da wird dir klar, was du alles nicht kannst und noch nicht weist und du fühlst dich vielleicht überfordert, dieses erkennend "Oh, es ist vielleicht nicht alles so easy", oder mir geht halt vielleicht nicht alles so ganz leicht von der Hand, wie ich in dieser ersten Verliebtheitsphase mit dem neuen Job gemeint habe. Und dann kommt so ein Stück weitem Gefühl von Überforderung und dann buttern wir noch mehr rein und wir geben alles, wir verschaffen uns ein Überblick und wir legen wirklich einen großen, großen Fokus auf die Arbeit. Und dann stellt sich mit einer gewissen Zeit eine Kenntnis ein, das Gefühl, jetzt bist du bewandert im Job und gehst da deinen Weg. Aber es kostet dich immer noch sehr viel Kraft aus verschiedensten Gründen. Einmal weil du die Latte natürlich sehr hochgelegt hast aus dieser vorherigen Phase der Unwissenheit, dass du da ebenso viel investiert hast, um dir das ganze "familiar" zu machen. Dann kommt vielleicht noch in eigener Perfektionsanspruch dazu oder vielleicht hast du auch deine Art, Dinge zu kontrollieren oder Dinge zu übernehmen. Vielleicht gibt es auch eine Art von Kollegen, die du ja nicht ändern kannst mit denen du es druggelt. Vielleicht gibt es Vorgaben aus dem Mutterkonzernen, die dich närfen, die du nicht ändern kannst und und und. Das heißt, jetzt bist du bewandert im Job, aber es kostet dich aus verschiedensten Gründen sehr viel Kraft. So und das wäre vielleicht alles gar kein Problem, wenn du nicht gleichzeitig noch folgend, du stärken hättest. Du arbeitest wahrscheinlich mit sehr viel weitblick, du denkst mit du willst einen guten Outkamm für die Dinge, in die du involviert bist, du bist jemand, die Zusammenhänge sieht und dir reicht es nicht. Einfach zu sagen, ja dann mache ich hier Dienst nach Vorschrift, sondern du willst Dinge auch verbessern und du willst gut in den Dingen sein und du möchtest auch, dass die Dinge Sinn machen. Also wenn du zum Beispiel sinnlose Vorgaben bekommst, das macht dich mürbe und so weiter. Und du bist grundsätzlich eine Person, die nicht antritt, um halbe Sachen zu machen. Sondern wenn du etwas übernimmst, dann machst du das, um das erfolgreich zu meistern. Meine persönliche Meinung dazu ist, dass diese Haltung grundsätzlich großartig ist. Denn wenn wir mehr Menschen hätten, die wirklich Interesse an einem guten Outkamm hätten, dann wäre diese Welt ein anderer Ort. Aber oft ergibt sich dann leider bei starken Frauen eine Dynamik, die ich super traurig finde. Und das ist das, was halt wir auch diese Podcastfolge hier miteinander machen. Das dann eben zu sehr das Abdriften passiert in den Job, gerade aus dieser Haltung aus diesem Weitblick heraus. Und dann kostet es diese Staaten und zuverlässigen Frauen, die diesen Weitblick haben und die einen guten Outkamm wollen. Es kostet sie ihr persönliches glücklich sein. Und das ist jetzt natürlich hochgradig individuell. Du kannst dich an der Stelle gerne mal fragen, was denn glücklich sein für dich bedeutet. Ja, für die einen ist es vielleicht mehr Zeit mit den Kindern zu haben, für die anderen ist es im Garten, was Anpflanzen zu können. Wieder andere erzählen wir manchmal von Zipperlein, die sie heute haben, die sie niemals für möglich gehalten hätten. Ja, das zum Beispiel der Rückenschmerz, sie vom Sport abhält oder Energielosigkeit, sie davon abhält, sich noch mit Freunden zu treffen am Abend oder am Wochenende zum Beispiel. Ja, und das ist dann das, was sie auch mit glücklich sein in Verbindung bringen. Und das geht dann eben nicht mehr, weil sie sich in den Job so sehr reinhängen. Und auf einmal entsteht dann sowas, dass sie ganz viel von dem sehen, was in ihrem Leben viel ist.
und sie assoziieren dann, dass das wohl so sein muss, als ob das der Preis für den beruflichen Erfolg ist. Und tatsächlich wundert mich das nicht, weil wir haben das auch so gelernt, wir haben oft gehört, Papa kann jetzt nicht mit dir spielen, der muss arbeiten, als wir Kinder waren, zum Beispiel. Oder wir haben uns selbst sehr oft gesagt, in dieser Phase ich nehmen den Job an, unter ist die erste Verliebtheit und dann merke ich, ich kann hier noch ganz viele Dinge nicht und ich muss mich reinhängen. Und in der Phase haben wir uns selbst ganz oft gesagt, ich kann jetzt nicht zum Sport gehen, das muss erst noch fertig werden, zum Beispiel. Und das sind so viele Momente aus unserer Vergangenheit und aus dem, wie wir dann in diesen Job eingestiegen sind, die uns beigebracht haben sozusagen, dass der Preis für den beruflichen Erfolg, das ist, dass wir andere Dinge vom privaten, bloßlich sein, weglassen. Und das ist aber fatal, weil wir alle, wir Menschen haben, alle eine natürliche Art oder so ein natürliches Streben danach Freude in unserem Leben zu erschaffen. Das macht jedes Lebewesen, es sucht nach dem Angenehmen, es sucht nach Lust gewinnen. Und diese Fähigkeit ist deswegen selbstverständlich uns Menschen auch angeboren. Aber wir waren dann durch diese ganze Situation, die ich beschrieben habe, dazu bereit, dieses natürliche Streben nach der persönlichen Freude, nach dem Lustgewinn aufzugeben, für diesen beruflichen Erfolg. Und dann beginnen wir das zu glauben, es ist entweder beruflicher Erfolg oder private es glücklich sein, was ich in meinem Leben verfolgen kann. Und das ist eben die Gruppe in der die meisten Frauen feststecken. Glücklicherweise ist es vielen bewusst und sie wollen da raus und deswegen lernen sie von mir, wie das geht. Aber es dürfen wir an der Stelle wirklich mal festhalten, dass das etwas ist, wo wir uns dann wiederfinden. Und das gibt ja auch so ein bisschen das Gefühl von Gemeinsamkeit und ich bin nicht irgendwie alleine, sondern ich gehöre auch in diese Gruppe und da geht es ganz vielen Frauen so. Und ich selber habe lange zu dieser Gruppe von erfolgreichen Frauen gehört. Und die Frustration darüber, wie mein Leben mit dem zugegebenenermaßen tollen und erfolgreichen und gut bezeigten Job geworden war, das lag mir schwer auf dem Herzen. Ich habe aber wirklich geglaubt, es ist entweder beruflicher Erfolg oder glücklich sein. Und das fand ich wirklich eine Weile total frustrierend und ich stand da, als ob wirklich mein Leben an mir vorbei rauscht und ich möchte zupacken und das Leben leben. Aber es geht nicht, es gleitet mir durch die Finger. Und zum Glück fand ich dann folgen bis heraus, dass dieses gefühlte Entweder oder, dass das nicht die Wahrheit ist, sondern dass es in Wahrheit ein Mangel an Kapazität ist und zwar an Kapazität beides parallel halten zu können. Also meinen beruflichen Erfolg und gleichzeitig mein Privat ist glücklich sein. Dass das zwei Zustände sind oder zwei Errungenschaften, zwei Dinge, die ich gestalten kann und zwar parallel zueinander. Dass wenn das noch nicht parallel zueinander in dem Maße existiert, wie ich das gerne haben möchte, dass das nicht bedeutet, dass das nicht geht, dass ich mich dafür das ein oder das andere entscheiden muss, sondern dass ich gelernt habe, lernen durfte, es ist ein Mangel an Kapazität, beides zu halten und diese Kapazität kann ich in mein Leben holen. Und ich vermute bei dir ist es ähnlich, du hast noch nicht diese Capacity entwickelt mit deinem erfolgreichen Job, den du Meisterst, dein glücklich sein ebenfalls zu priorisieren und noch mehr aufzudrehen und noch mehr aufzudrehen. Und da gibt es jetzt verschiedene Schritte hin. Ich werde ein paar jetzt rausgreifen hier in der Podcastfolge, der einer kann sein, dass du wieder Freude für den Job aufbaust. Vielleicht nicht ganz die von Anfang an. Also das ist ja wie in der Beziehung auch. Diese Verliebtheitsphase, die weicht irgendwann und dann kann ich der nachtrauen und kann sagen, oh jetzt ist es aber nicht mehr ganz so elektrisierend wie am Anfang oder ich kann dann sagen, aha, jetzt bin ich in einer anderen Phase in der Beziehung, jetzt kann ich hier eine andere Freude aufbauen. Und das ist zum Beispiel etwas, das kannst du jetzt heute in deinem Job auch machen, dass du da wieder diese, ja diese Freude vom Anfang, ich will hier wirklich was bewirken, die dann vielleicht einer gewissen Desilusionierung gewichen ist, dass du dir da jetzt etwas aussuft, was denn da jetzt heute noch in deinem Job existiert, wo du sagst, da ist eine Freude, da ist eine positive Aufregung, dazu mein Beitrag zu leisten. Das kann schon in enorm viel drehen. Das wird noch nicht ein persönliches Glücklichsein wieder aufbauen, aber es würde ich ein Stück in Richtung dieser Kapazitätsentwicklung schiften, beides parallel zu halten. Erfolg und persönliches Glücklichsein. Also finde bitte etwas, wo du in deinem Job heute noch wirklich im tiefsten Herzen sagen kannst, ja dafür bin ich bereit, jeden Tag anzutreten und da kann ich eine Freude in mir entwickeln. Das ist eine Grundvoraussetzung. So der nächste Schritt ist dann ein Identitätsschift, denn vermutlich geht es dir wie mir und wie so vielen Frauen in dieser Gruppe, die noch in dieser Entweder oder Falle gefangen sind, dass sie sich identifizieren, mit der Version von sich selbst die zu viel zu tun hat, die nicht zu den Dingen kommt, die ihr wirklich Freude machen, die verschiedene Sachen im Privatleben über Bord werfen muss, weil das einfach neben ihrem erfolgreichen Job nicht geht. Fragt dich also mal, ob du dir diese Geschichte über dich selber erzählst, also ob du dich quasi in diese Identität einkauft, ich bin die erfolgreiche bei der das und das und das und das nicht geht, weil ich so erfolgreich bin. Und das darfste erstmal feststellen und dann darfst du dich fragen, was kann ich mir stattdessen erzählen als Geschichte. Ich begann mir dann damals klarzumachen, wie viel ich schon geschafft hatte in meinem Job, was ich schon alles gelernt hatte. Ich habe fing an mir meine Expertise komplett klarzumachen, damit ich da sagen konnte, okay, ich muss jetzt nicht immer noch mehr reinbuttern, um mich zu beweisen. Ich habe jetzt hier ein gutes Fundament geschaffen, das ist in den letzten Jahren entstanden und darauf darf ich mich jetzt erstmal ausruhen und dieser Moment von darauf darf ich mich jetzt erstmal ausruhen, der gibt dir schon wieder ein Stück Freiraum, weil es nicht mehr ist, ich muss mich jeden Tag beweisen, sondern in diesen Freiraum kannst du jetzt da ist quasi eine Kapazität enthalten, etwas anderes noch mit existieren zu lassen und das kann zum Beispiel dein persönliches glücklich sein bedeuten. Das reicht aber noch nicht, also wenn wir über Identität sprechen, ich habe mir dann damals klar gemacht, okay, wie viel habe ich schon geschafft, was habe ich schon alles gelernt, wo ist meine Expertise, dafür habe ich wirklich belastbare Dinge gefunden und das war eine Aufgabe, belastbare Dinge gefunden, damit ich weiß, okay, darauf kann ich mich ausruhen und dann habe ich die andere Identität wieder entstehen lassen, nämlich die Person, die das Leben liebt, die Person, die Abenteuer erlebt, die Person, die Freundschaften pflegt, die Person, die neue Dinge ausprobiert, die Person, die Hobbys hat um vorlieben. Das ist ja eine andere Identität, das ist ja genau die Identität, die wir neben der beruflich erfolgreichen Frau entstehen lassen wollen und jetzt haben wir das Fundament, indem wir uns klar gemacht haben, was habe ich schon alles geschafft und jetzt lassen wir diese andere Identität wieder mit entstehen. Also fragt dich wirklich, welche Version von dir soll denn auch noch da sein? Wer ist denn die Person, die du da gerne noch neben der beruflich erfolgreichen Frau im wir leben haben möchtest? Da braucht es eine Identität, da braucht es eine Beschreibung, da braucht es eine Idee davon und auch wenn das in deinem Leben jetzt noch nicht aktuell ist, du brauchst ein Bild von dieser Version von dir neben der Version, die den Job gut macht und das gute Geld verdient. Und wenn du diese Identität oder diese Version von dir entstehen lassen möchtest, ist es wichtig zu gucken mit wem vergleichlich mich. Denn wenn du zu denen schaust, die das auch nicht hinkriegen, diese Kapazität von beiden, sondern die diese entweder oder Kapazität noch haben, ja also nur berufliche Erfolg oder glücklich sein ist möglich. Wenn du da immer hinschaust, zu denen die das glauben und leben, dann bleibt dir gar nichts anderes übrig als das auch zu glauben und zu leben. Das heißt wichtig ist, dass du zu denen schaust, die das hinkriegen, die sich zeitnehmen für Freunde, die treffen mit Freunden, initiieren, die proaktiv auf Menschen zu gehen, wenn es das ist, was sie sich im Leben wünschen. Oder die sich zeitnehmen für Beziehungsgespräche oder auch für Konflikte in der Beziehung oder für Zweisamkeit und schöne Erlebnisse in der Beziehung, wenn es das ist, was sie für Privat ist glücklich sein halten. Oder dass du zu denen schaust, die private Termine in den Kalender einloggen und die dann ihr Privat ist glücklich sein als genauso wichtiges Projekt sehen, wie ihren beruflichen Erfolg. Also zu denen darfst du schauen, die das besser hinkriegen als du aktuell. Und warum ist das so wichtig? Weil es hat uns niemand gezeigt, wie das geht. Als Kind haben wir in der Schule gelernt, erst gibt es die erste und zweite Unserrichtsstunde und dann erst eine Pause mit Freunden. Wir durften in der Schule nicht damit mit den Freunden zu spielen beispielsweise.
und dann etwas zu lernen oder wir dürften vielleicht am Nachmittag erst raus und mit den Freunden spielen, wenn die Hausaufgaben gemacht waren. Also wieder dieses "erst die Pflicht" und dann die Freude. Als ob das eine wichtiger ist als das andere. Also schau bitte zu denen, die das bereits für sich gedreht haben und sagen, die Freude in meinem Leben und dieses private Glücklichsein ist genau so ein wichtiges Projekt wie mein beruflicher Erfolg. Ich bin nicht bereit, das eine für das andere zu opfern. So und eine weitere Sache, die du auch jetzt sofort machen kannst und die ist nicht so angenehm. Ich warne dich vor, das ist ein unangenehmer Teil. Du darfst dir bitte klar machen, was es dich kostet, wenn du weiter machst wie bisher. Wenn du weiter machst, in diesem Entweder- oder-Glauben zu bleiben, wenn dein berufliches Vorankommen und dein beruflicher Erfolg weiterhin so viel Raum in deinem Leben hat und du dein private Glücklichsein darunter ordnest. Weil was wird am Ende geschehen? Dir wird ein Teil deines Lebens fehlen. Dir werden am Ende, wenn du überlegt, wie lange du schon arbeitest, wie lange diese Dynamik schon so besteht und wie lange das noch weitergehen wird. Dir werden Jahrzehnte fehlen, in denen du gefühlt nicht gelebt hast. Und ich erzähle dir nichts Neues, wenn ich dir sage, dass es Studien gibt in denen geguckt wurde. Was ist das? Was Menschen am aller meisten bedauern und eines der Dinge, die Personen auf dem Sterbebett gesagt haben, ist, dass sie bedauern zu viel gearbeitet zu haben. Das ist nichts Neues. Das wissen wir mittlerweile alle. Das heißt, es ist eine Priorität, dass wir uns ein Leben gestalten, von dem wir sagen, ich habe mein Leben gelebt. Ich habe genossen. Ich war glücklich. Und das ist ein krasser Part in diesem ganzen Prozess, denn wir dürfen uns klar machen, dass das Leben endlich ist. Und dass wir uns selbst hinsetzen dürfen und damit klarkommen dürfen, dass wir Prioritäten in unserem Leben gesetzt haben, die aktuell uns dort hinbringen werden, dass wir hinterher auf dem Sterbebett vielleicht sagen, ich habe mein Leben nicht gelebt. Ich habe entweder oder gelebt und es lag immer der Ausschlag ging, immer auf die Jobseite. Also dürfen wir das jetzt verändern und wir dürfen jetzt Verantwortung übernehmen, damit dieses Leben voller Freude ist, denn da ist noch so viel Leben übrig. Da sind noch Jahrzehnte an Leben übrig. Und in meiner Welt macht es absolut Sinn, die mit Freude und mit privaten Glücklichsein zu füllen. Und ich will damit nicht sagen, dass ein erfolgreich sein im Job, dich nicht auch glücklich machen kann. Aber wenn das reichen würde, einzig und allein, dann würdest du diese Podcastfolge nicht hören. Und deswegen ist es jetzt so wichtig, dass du Verantwortung dafür übernimmst, dass all das, was gerade vielleicht nicht so viel Raum in deinem Leben hat, dass das jetzt Raum bekommt, dass du herausfindest, was das für dich ist und dass du da in der Kapazität entwickelt, dass Beides neben einander existieren darf. Weiterhin erfolgreich und angesehen im Job zu bleiben und dein privates Glücklichsein massiv aufzudrehen. Und bei der Wahl genau das zeige ich dir in "Get it all" Kapazität. Das ist mein Workshop für Frauen in guten Jobs, die eben genau da angesehen bleiben wollen, aber ihr privates Glücklichsein massiv priorisieren wollen. Und Beides neben einander entstehen lassen und halten wollen. Das ist wichtig. Halten. Es geht nicht darum, mal eben so ein Urlaub privat glücklich zu sein, sondern dieses private glücklich Gefühl zu halten. Und wer mit schon öfter das Wort Kapazität genutzt, dazu möchte ich jetzt noch was sagen. Kapazität ist vielleicht eines der wichtigsten Wort überhaupt. Deswegen heißt der Workshop "Get it all" "capacity". Zudem du dich übrigens kostenfrei anmelden, kannst du findest alle Infos in den Show notes. Das ist das wichtigste Wort überhaupt, die Kapazität. Denn die meisten Menschen denken bei Kapazität, erstmal an so was wie "Ich kann Zeitmanagement" oder "Ich bin belastbar" oder "Ich schaffe super viel" oder "Ich habe multitasking Kapazität". Aber wahre Kapazität oder das, was ich in diesem Zusammenhang damit meine, ist etwas ganz anderes. Nämlich, es ist die Fähigkeit, ja, Gegensätze oder unterschiedliche Strömungen gleichzeitig halten zu können. Also beruflichen Erfolg und persönliches glücklich sein. Oder nehmen wir ein anderes Beispiel. Leichtigkeit und extreme Tiefe. Oder Analyse und gleichzeitig wohl wollen und Intuition. Also unterschiedliche Strömungen gleichzeitig entstehen lassen und vor allen Dingen halten können. Denn unser Nervensystem glaubt meist ihr tümlich. Es geht nur eins davon. Und dann pendeln wir uns auf einer Seite ein und das ist dann eben dieses frustrierende, wenn das nur der Job ist oder zu so und so viel Prozent der Job. Also, schauen mal, ob du in deinem Leben bisher das kennst, dass du es sehr einseitig siehst, dass du sagst, ich bin entweder erfolgreich oder entspannt. Ich kann entweder Grenzen setzen oder ich werde geliebt. Ich kann entweder ich selbst sein oder ich gehöre dazu. Das sind alles so Dinge, wo wir zwei Strömungen haben und entweder oder denken. Ich möchte aber dir beibringen, wie du diese beiden Strömungen nebeneinander entstehen lassen und leben kannst. Damit du eben nicht wie die meisten Menschen dein Leben eng machen musst, weil deine immerke Kapazität nicht ausreicht beides zu halten, sondern dass du sie in die Weite entwickelt, deine Kapazität, deine Erweit hast, um Parallelitäten zu halten. Wenn du eine geringe Kapazität hast, also dieses Entweder oder, das ist einfach nur eine geringe Kapazität Dinge zu halten. Wenn du im Entweder oder noch zu Hause bist, dann wärst du eher so denken, schwarz oder weiß, richtig oder falsch, Kontrolle oder Chaos. Ein Mensch mit einer erweiterten Kapazität, der kann Dinge parallel halten und der kann auch noch genießen und glücklich sein, auch wenn meine Dwegen andere Dinge ungelöst sind. Also der kann zum Beispiel fühlen, ja, das ist gerade schwer und gleichzeitig bin ich sicher in meinem Leben. Und er kann ein berufliches Problem oder eine unerfüllte Aufgabe haben und gleichzeitig den Moment genießen. Das ist das, was ich mit Kapazität meine, so eine innere Weite. Eine Fähigkeit, viel Verantwortung zu haben, ohne die Freude zu verlieren. Die Fähigkeit, viel Erfolg zu haben, ohne die Verbindung zu dir selbst zu verlieren. Die Fähigkeit, sichtbar zu sein und aufzutreten und eine starke Führung zu übernehmen, ohne dabei unauthentisch zu werden, beispielsweise. Das ist das, was ich dir gerne beibringen möchte, wie du das beides halten kannst. Denn Kapazität meint von der Wort her, kommt her, die Fähigkeit etwas zu fassen, etwas aufzunehmen. Und darum geht es, wie viel kann ich in mich aufnehmen? Wie viel kann ich gleichzeitig in meinem Leben erfassen und halten? Und ich möchte dich eben einladen, das in diesem Kontext zu tun, beruflichen Erfolg zu erfassen und privates glücklich sein zu erfassen und beides Parallel wachsen zu lassen, gedrein zu lassen und nebeneinander zu halten. Und dadurch diese Podcastfolge höhast. Vermute ich, dass du eben bereits erfolgreich im Job bist, aber das wieder wünscht, dein persönliches Glück noch mehr aufzudrehen. So dass eben Erfolg nicht automatisch Stress bedeutet oder Freude, Freizeit nicht automatisch Schuldgefühl, weil zu wenig getan und so weiter. Nein, es geht mir darum, dass du lernst, I can get it all. Ich kann das alles haben, was ich haben will und zwar Parallel. Parallel neben meinander. Und genauso wie dir der Job ja eben nicht in die wiegelegt wurde, sondern du dich dafür reingehängt hast, möchte ich dich jetzt einladen, dich in dein persönliches Glücklich sein, nochmal massiv reingezahängen. Also überleg dir gerne die Schritte, die wir in der Folge besprochen haben und sei von Herzen gerne bei "Get it all capacity". Dabei, das sind drei Lunch breaks, die du dir freischaufeln darfst. Du kannst aber auch Per-Aufzeichnung mitmachen. Wir starten am 27. Mai, mit wocht ihr nachsachen Freitag, jeweils um 12 oder 30, 3-4 h, bring dir von mir aus dein Mittagessen mit an den Bildschirm, dass er in diesem Zusammenhang von Herzen erlaubt, damit du eben lernst. Wie kann ich beide Strömungen in meinem Leben noch mal mehr auftrehen und parallel miteinander halten, so dass ich sogar auch von mir aus noch erfolgreicher werden kann, wenn ich das möchte, vielleicht möchte ich die Karriereleiter noch weiter nach oben steigen. Vielleicht möchtest du auch da bleiben, wo du bist, egal. Aber es ist auf jeden Fall die Option da, dann noch mehr zu wachsen, während gleichzeitig dein Privates glücklich sein. Absolute Priorität haben darf und du beide es nähmeinander existieren lässt. Ich seh dich im Workshop, ich freue mich auf dich und dann freue ich mich auf die nächste Podcastfolge in 14 Tagen. Alles Liebe, deine Korre. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Berufstätige Frauen mit Führungsverantwortung neigen dazu, ihr privates Glück zugunsten des beruflichen Erfolgs zu opfern.
Der anfängliche Enthusiasmus und die "Verliebtheit" in den Job weichen mit der Zeit Überforderung, Perfektionismus und dem Gefühl, das Leben verpasse.
Viele Frauen glauben fälschlicherweise an ein "Entweder-oder" zwischen Karriere und persönlichem Glück – tatsächlich fehlt es an Kapazität, beides parallel zu halten.
Lösungsansätze umfassen
Summary:
In dieser Podcastfolge geht es um das Dilemma beruflich erfolgreicher Frauen, die merken, dass ihr Job so viel Raum einnimmt, dass das private Glück auf der Strecke bleibt. Die Gastgeberin beschreibt typische Phasen: anfängliche Begeisterung und "Verliebtheit" in die neue Position, gefolgt von Überforderung und dem Gefühl, sich ständig beweisen zu müssen. Viele Frauen entwickeln den Glauben, sie müssten sich zwischen Karriere und persönlichem Glück entscheiden – ein Trugschluss, denn eigentlich fehlt nur die Kapazität, beides gleichzeitig zu priorisieren.
Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, schlägt sie vor, wieder Freude an konkreten Aspekten des Jobs zu finden und die eigene Identität zu erweitern: Neben der "erfolgreichen Berufsfrau" soll auch die "lebensfrohe, abenteuerlustige Person" wiederbelebt werden. Zudem ist es wichtig, sich mit Menschen zu umgeben, die bereits beides vereinen, statt mit denen, die ebenfalls im Entweder-oder-Denken stecken. Ein unbequemer, aber notwendiger Schritt ist die ehrliche Frage, was es kostet, wenn man weitermacht wie bisher – denn ohne Veränderung droht ein Leben, das an einem vorbeizieht.
Letztlich geht es darum, das private Glück als genauso wichtiges Projekt zu behandeln wie den Beruf.
FAQs
Erkenne, dass es kein Entweder-oder gibt, sondern ein Mangel an Kapazität, beides parallel zu halten. Entwickle diese Kapazität, indem du Freude im Job wiederfindest und deine Identität um eine private, glückliche Version von dir erweiterst.
Weil du gelernt hast zu glauben, dass beruflicher Erfolg den Preis des privaten Glücks kostet. Diese Dynamik führt dazu, dass du dich zu sehr in den Job hängst und persönliche Freuden vernachlässigst.
Finde etwas in deinem heutigen Job, das dir wirklich im Herzen Freude macht und wofür du bereit bist, jeden Tag anzutreten. Das verschiebt deine Kapazität, Erfolg und Glück parallel zu halten.
Ein Identitätsschift bedeutet, dass du dich nicht mehr als die Person siehst, die zu viel zu tun hat und Privates opfern muss. Stattdessen schaffst du Raum für eine Version von dir, die das Leben liebt und Abenteuer erlebt.
Frage dich, welche Version von dir du gerne neben der beruflich erfolgreichen Frau leben möchtest – z.B. die Person, die Freundschaften pflegt, Hobbys hat oder neue Dinge ausprobiert. Entwickle ein klares Bild davon.
Weil du von denen lernen kannst, die privates Glück als genauso wichtiges Projekt sehen wie beruflichen Erfolg. Das hilft dir, aus dem Entweder-oder-Glauben auszubrechen und neue Wege zu finden.
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