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#070: So geht der Umgang mit Ärger - in allen Lebensbereichen

24m 3s

#070: So geht der Umgang mit Ärger - in allen Lebensbereichen

In dieser Podcastfolge geht es um den Umgang mit Ärger, der als menschliche und legitime Emotion beschrieben wird. Ärger entsteht entweder durch verletzte Werte (z.B. Ungerechtigkeit) oder unerfüllte Erwartungen (z.B. fehlende Dankbarkeit). Physiologisch aktiviert er ein evolutionäres Alarmsystem im Gehirn, das den Körper auf Kampf vorbereitet: Adrenalin wird ausgeschüttet, der Herzschlag beschleunigt sich, Muskeln spannen sich an. Diese aktivierende Energie muss entladen werden, sonst wird sie toxisch. Die Sprecherin empfiehlt, Ärger bewusst rauszulassen – durch Schimpfen, körperliches Schütteln oder Schreien –, aber dabei nicht in einer Dauer-Schleife stecken zu bleiben. Ein zentraler Punkt ist, dass wir oft anderen Menschen die Macht über unsere Emotionen geben, obwohl wir selbstbestimmt sind. Ärger zeigt, wo wir unsere Agency (Selbstermächtigung) zurückholen müssen, statt uns in Rachefantasien zu verlieren, die nur uns selbst schaden. Statt Ärger zu unterdrücken, sollten wir ihn als Signal nutzen: Er zeigt, was nicht im Einklang mit uns ist, und kann als Initialzündung für Veränderungen dienen. Die Folge endet mit der Einladung, Ärger als Wegweiser zu mehr Selbstführung zu verstehen – etwa durch das Programm "Kvinship" – und sich zu fragen: "Warum traue ich mich nicht, die Wahrheit zu leben, zu der mich der Ärger auffordert?"

Transcription

3606 Words, 21954 Characters

German
Willkommen im Endlich entspannt erfolgreich Podcast für beruflicher folgreiche Frauen, die im Job glänzen und im Privatleben so richtig glücklich sein wollen. Ich kohr adiris, Unternehmerin, Coach und Inspiratorin, ladet dich ein in die Magie von Leichtigkeit und Lebensfreude. Du kochst innerlich und dieser Zustand will nicht vergehen und wann immer du an die freche Message des Kollegen denkst oder was auch immer dich in der letzten Zeit gehörig angepist hat, dann kommt eine neue Welle Ärger hoch. Hallo ihr Lieben, in dieser Podcastfolge geht es auf höhere Nen Wunsch um den Umgang mit Ärger. Und an dieser Stelle seid gerne nochmal dazu eingeladen, mir Themenwünsche zu schicken, wann immer ihr euch eine bestimmte Podcastfolge wünscht. Die heutige Folge hatten superwichtiges Thema, denn Ärger ist menschlich und ich finde Ärger darf auch sein, das gehört zum Leben dazu, aber trotzdem sollten wir natürlich in der Lage sein, ihn zu stillen, denn sonst wird es toxisch für uns, denn dieses Ärger-Gift sozusagen, ja das pulsiert ja durch unsere Adern und wenn wir da nicht wieder auf einen anderen Zustand kommen, dann ja vergift mir quasi unseren Körper damit. Denn Ärger ist letztendlich auch nur Form von Stress für Dein Körper und somit ganz ganz wichtig zu lernen, was wir tun können, wie wir mit Ärger umgehen können. Und deswegen bekommst du in dieser folgende Perspektive auf Ärger und Lösungsansätze. Und ja ich wünsche dir ganz viel Spaß damit. Lasst uns zuerst einmal anschauen, warum Ärgern wir uns ja weshalb werden wir wütend. Zum einen kann das sein, dass unsere Werte verletzt wurden in einer bestimmten Situation und das halten wir dann schlecht aus und dann reagieren wir mit Ärger. Nehmen wir zum Beispiel den Wert Gerechtigkeit, ja vielleicht bekommt jemand anders den Job für den du dich eigentlich auch beworben hast oder innerhalb der Firma bekommt jemand anderes eine Job Promotion. Oder du schufst es um es zu Hause nett zu machen, das alles schön ordentlich ist und so weiter und jemand anders setzt sich immer wieder ins Gemachte Nest. Dann sind deine Werte der Gerechtigkeit beispielsweise verletzt worden und du Ärgerst dich. Oder Ärger entsteht, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden. Vielleicht kümmers du dich um ein gemeinsames Geschenk für eine Freundin und aus der Gruppe der Mitschenkenden sagt dann am Ende keiner wirklich danke. Oder vielleicht hast du eine Entschuldigung erwartet von einer anderen Person und diese Person sieht aber keine Schuld ein und diese Erwartungshaltung, die du hattest, wird nicht erfüllt. Als Folge dieser Wertverletzung oder der nicht erfüllten Erwartungen brodelt dann Ärger in uns und du kannst ja an dieser Stelle mal innehalten und dich fragen was war es denn in der letzten Zeit bei dir, wenn du mal raus zoomsd und die Situation beschreibst, was war es denn bei dir, was dir so richtig Ärger verschafft hat. Er war das Ärgenwert, der von dir verletzt wurde oder ist eine Erwartung nicht erfüllt worden. Okay und was passiert dann? Also was ist Ärger physiologisch? Ärger beginnt sozusagen im Gehirn. Genauer gesagt haben wir da wie so ein emotionales Alarmsystem, das eigentlich permanent scant, ob das, was so in unserem Leben passiert, ob das eine Gefahr für uns ist oder keine Gefahr. Und dieses emotionales Alarmsystem gleicht, das was heute passiert mit vergangenen Erfahrungen ab und hat natürlich auch wie so eine evolutionäre Bewertungsskala, also so das Cryptiliengehörn, so von ganz ganz früher. Und wenn dann zum Beispiel so ein Respekt dieser Kommentar vom Chef kommt und der trifft auf dein Hirn, genauer gesagt auf dieses emotionales Alarmsystem, was er erstmal checken soll, kann ich das durchwinken, was hier passiert ist oder muss ich Alarm schlagen. Dann sorgt dieser respektlose Kommentar dafür, dass dein emotionales Alarmsystem kategorisiert, oh, das, was der gerade gesagt hat, das könnte eine Abwertung sein, das könnte dazu führen, dass ich eventuell ausgeschlossen werde, aus dem Team, aus der Arbeit oder so. Das geht dir gar nicht mal ins Bewusstsein, sondern das macht dein emotionales Alarmsystem im Gehirn vollkommen ohne deine bewusste Entscheidung und sagt dann aus evolutionsbiologischer Sicht, oh Gott, das ist eine Bedrohung, denn evolutionsmäßig war es so, wenn du ausgeschlossen wurdest, aus der Gruppe oder wenn dir deine Versorgungsgrundlage entzogen wurde, dann war das eine Bedrohung und das kann natürlich sein, dass dein Gehirn das entscheidet mit einem respektlosen Kommentar vom Chef, dass es sich die Geschichte erzählt, ohne dass das bewusst in der Abläuft, aber dass so unbewusst die Geschichte weiter läuft, oh Gott, der hat mich Respektus behandelt, ich werde ausgegrenzt, vielleicht werde ich sogar gekündigt, also ist dieser Kommentar eine Bedrohung und aktiviert dein emotionales Alarmsystem. Anderes Beispiel, wenn Werte verletzt werden, zum Beispiel, kann es sein, dass dein emotionales Alarmsystem sich dazu eine Schlussfolgerung macht. Oh Gott, ich bin anders. Wir teilen nicht die gleichen Werte, wir gehören also vielleicht nicht mehr zusammen, vielleicht ist jetzt meine Lebensgrundlage aus den Angeln gehoben, weil wir müssen doch zusammen gehören oder vielleicht schwindet hier gerade meine Sicherheit, weil wenn wir nicht die gleichen Werte teilen werden wir auch nicht zusammenhalten, ich stehe alleine da, ich bin nicht mehr sicher, ich habe keinen Standing mehr und dann ist es wieder aus der Evolution sich eine Bedrohung, weil für uns Menschen wir sind keine Einzelkämpfer und aus der Zeit, wo dieses emotionales Alarmsystem sich entwickelt hat, da gab es ja noch ganz andere Bedrohungen, wenn wir allein auf weiter Flur waren, du kennst ihnen üblich zitierten, selbstantiger an dieser Stelle und dann ist es auch, wenn jemand deine Werte verletzt eine Bedrohung für dieses emotionale Alarmsystem. Was ist das Ergebnis, wenn dein System sagt, Bedrohung, Gefahr, sei es der Respektlo so kommentar vom Chef oder jemand, der deine Werte nicht teilt, dann sagt dein System, Alarm bitte, denn wir haben hier eine Bedrohungssituation, auch wenn du dich nicht bewusste für entschieden hast, jetzt hier Alarm zu schlagen, macht dein Körper das von ganz allein und er mobilisiert sich für den Kampf, er mobilisiert sich zu krasser Reaktion, weil er Bedrohung und Gefahr gesendet bekommen hat aus dem Hirn. Was heißt das konkret, dein Körper sagt, okay, dann stelle ich Energie bereit, wir schütten Adrenalin aus, wir beschleunigen den Herzschlag, wir spannen die Muskeln an, wir machen die Atmung flacher und schneller und das ist dann so dieser Moment, wo wir bemerken, ich kriege hell zu im Körper, ich kriege so einen Druck im Brustkorb meist bei Agar von Ihnen, als könnte der Agar diesen Brustkorb sprengen oder wir merken, mein Kiefer ist angespannt, weil ich vielleicht nicht lospoltern kann, sondern die Zähne zusammenweiße. Wir spüren bei Agar generell, das ist wie so eine Energie, die raus will. Und das alles mobilisiert sich, innerhalb von Bruchteilen von Sekunden, manchmal noch nicht mal so, dass du sagen kannst aus dem und dem und dem Grund, weil eben im Hirn dieses emotionale Alarmsystem hier ganz ohne den Verstand entscheidet. Was wir also festhalten können ist, Agar ist eine aktivierende Energie. Dein Gehirn sagt dem Körper bereitet dich vor, für den Kampf bereitet dich vor, dieser Bedrohung und dieser Gefahr entgegenzutreten. Und weil das eine aktivierende Energie ist, deshalb fühlt sich Agar auch so kraftvoll an. Manchmal aber auch unkontrollierbar, deswegen müssen wir dann körperlich so in die Anspannung gehen, wenn wir innerlich vor Wut kochen und dann beilen wir die Feustel, dann weiß wir die Zähne aufeinander, dann spannen wir die Schultern und den Nacken an, z.B. weil wir jetzt hier vielleicht diese Energie nicht rauslassen können. Und dann wird es halt auch oft ein unangenehmes Gefühl, wenn der Agar keinen Kanal bekommt. Weil wie gesagt, es ist eine aktivierende Energie, die will eigentlich ausgelebt und umgesetzt werden. Das heißt, Agar ist ein körperlich emotionales Phänomen, das du jetzt wahrscheinlich schon erkannt hast, absolut deine Betrachtung verdient. Also danke nochmal für diesen Themenwunsch. Und vermutlich wirst du dich jetzt auch nicht wundern, wenn ich die Empfehlung ausspeche, diesen Agar rauszulassen. Was sage ich an der Stelle oft zu meinen Kundinnen? Schimpf ruhig darüber, wenn du dich ärg hast. Ja, weil dann ist diese aktivierende Energie genutzt, indem du sie ausspricht und aus deinem System rauslässt. Oder wenn es nicht geht, zu schimpfen, in dem Moment, oder es wäre in der Situation nicht angebracht, dann schaut es so, die später am Tag wirklich schütteln kannst. Weil manchmal ist ja dann der Agar nicht mehr so brü warm, d.h. dann geht das Schimpfen irgendwie nicht mehr. Aber wir merken, das sitzt mir irgendwie noch im System. Dann schüttel dich. Ja, wirklich 1, 2, 3, 5 Minuten. Schüttel dich, bis du das Gefühl hast, es ist gut. Oder brüllst raus, wenn Schimpfen dieses attikulierte Worte sprechen dazu, wenn das dir nicht hilft, dann brüllst raus. Geh vielleicht raus in Wald und schreit er einmal richtig rum oder in deinem Auto oder in deinen vier Wänden. Wichtig dabei ist natürlich auch, gerade wenn wir Schimpfen, dass wir uns dann auch wieder sagen, okay, jetzt reicht. Beim Rausschippeln oder beim Rausbrühen, das ist meistens körperlich so anstrengend, dass wir davon alleine wieder aufhören. Aber beim Schimpfen kann es sein, dass wir in dieser Schleife verharen. Das heißt, da ist es wichtig, dass du dann auch dich selber dabei beobachtest und sagst, so und jetzt reicht es wieder. Das Schimpfen ist nicht mein neuer Dauerzustand, sondern das Schimpfen habe ich jetzt als Mittel zum Zweck gewählt, weil ich den Ärger, diese aktivierte Energie umwandeln wollte und dann schimpf ich eine Weile, vielleicht sogar mit Ansage, Achtung, hier kommt jetzt eine Schimpfte, gerade ich muss es einmal rauslassen und dann darf ich mir aber auch wieder sagen, jetzt reicht. Denn es kann ja auch sein, dass du mit deinem Wunsch, mach mal eine Podcastfolge über Ärger dich gefragt hast, wo ich bin so oft im Ärger gefangen und die Schimpfe dann nur noch und ich habe so eine Dauerhaftigleicheschallplatte aufgelegt und dann hast du es nämlich versäumt, dieses es reicht, dahinter zu setzen. Und das ist wichtig, denn im Endeffekt bist du deinem Ärger nicht ausgesetzt. Du bist die gestaltende Instanz in deinem Leben. Du steuers und längst dein Leben. Du sitzt da an der Schaltzentrale und deswegen kannst du dir auch sagen, jetzt reicht es mit dem Ärger. Ja, das ist wie eine Hund, der wütend ist und belt und knurt und sich da in rasch gebrachtet und so weiter. Irgendwann ist aber auch das Herkenden sagen kann oder Frauchen dann sagen kann, so jetzt reicht es aus. Stopp jetzt. Jetzt gehst du auf deinen Platz und berücksicht wieder. Und genauso dürfen wir das auch mit uns tun. Und was hilft, um dann auch wieder zu sagen, stopp es reicht? Oder was hilft vielleicht auch gar nicht so sehr in Ärger zu verfallen? Das ist jetzt der nächste ganz wichtiger Aspekt bei Ärger. Wir dürfen verstehen, dass wir sehr oft dazu genägt sind, anderen Menschen oder Umständen die Macht über unser Wohl befinden, beziehungsweise über unsere emotionale Reaktion zu geben. Dann erzählen wir uns nämlich so eine Geschichte, wie weil er dies gemacht hat, Ärgere ich mich jetzt oder weil sie jenes gesagt hat, bin ich wütend. Und wer haben dann ein Narrativ, was impiziert, dass jemand anders die Macht über dich hat. Hat die andere Person aber de facto nicht. Denn du bist eine erwachsene Person, du bist absolut selbstbestimmt und selbst ermächtigt, du bist niemandem zu irgendetwas verpflichtet. Und deswegen darfst du auch nicht anderen Menschen, die Macht über deine Emotionen überlassen. Du hast das Recht und auch die Fähigkeit, jede Person oder jede Situation zu verlassen. Klar manchmal ist das schwierig. Und ja, es kostet immer einen Preis, aber grundsätzlich bist du nirgendwo festgebunden. Und das darfst du dir bei Ärger immer wieder vor Augen halten. Denn Ärger zeigt, dass du anderen die Macht gegeben hast. Eine anderen Person, einem Umstand, der Politik, dem Wetter. Und das ist was da darfst du auch sagen, es reicht. Ich hol jetzt die Macht zu mir zurück. Und warum machen wir das manchmal nicht? Ich habe beobachtet, dass ich manchmal Ärger so anfühlt als könnten wir uns rechen. Als könnten wir uns an der Person, die uns geärgert hat, rechen. Und Rache ist ja immer so ein Ding, ne? Rache geschieht, weil wir Gerechtigkeit wiederherstellen wollen. Irgendwas ist uns Ungleichgewicht gekommen und über die Rache wollen wir wieder gleichgewicht herstellen, Gerechtigkeit schaffen. Also, du hast mir was Schlimmes gemacht. Ich mach dir jetzt was Schlimmes, dann sind wir wieder quitt. Oder du hast was Schlimmes gemacht und jetzt wirst du bestraft, um wieder Gerechtigkeit herzustellen. Es kann auch sein, du wirst jetzt bestraft, damit wir hier ein negatives Exemplen machen, damit das Schlimme, was du gemacht hast, nicht noch mal passiert und das dadurch Gerechtigkeit besteht. Ja, also Prävention, meinetwegen. Und wir haben also manchmal das Gefühl, als würden wir dem Übeltäter oder dem Umstand, über den wir uns Ärgern irgendwie was Heimzahlen, wenn wir uns Ärgern. Aber das ist bullshit, denn die einzige Person, die dafür zahlt, sind wir selbst. Wenn wir uns übermäßig Ärgern, über langen Zeitraum ärgern, oder waren sie nicht intensiv Ärgern, die einzige Person, die dafür zahlt, sind wir selbst. Also wir rechender gar nichts, wir stellen auch keine Gerechtigkeit wiederher, sondern wir schaden nur uns selbst. Denn dieser ganze biochemische Cocktail, der durch unsere Ardern fließt, wenn wir uns Ärgern, der schadet uns selbst und auch die Lebensqualität, die uns abhanden kommt, wenn wir uns zu viel oder dauerhaft Ärgern, das ist ja auch unsere eigene Lebensqualität. Das heißt, da zahlen wir selbst. Und bitte an dieser Stelle nicht falsch verstehen. Ich finde Ärger gehört absolut zum Leben dazu. Und so manche Ärgerliche Situation hat auch schon die Wirkung einer Initialzündung gehabt. Daraus ist was entstanden. Frag dich an der Stelle gerne mal. Gab es Situationen, wo du dich so sehr geagert hast, dass du gemerkt hast. So, jetzt reicht's und jetzt verändere ich was. Jetzt traue ich mich. Jetzt gehe ich den nächsten Schritt. Jetzt tu ich das, wo vor ich schon die ganze Zeit Angst hatte. Also, wie wär's, wenn du das nächste Mal, wenn du dich Ärger hast, fragst, wozu kann ich diese Ärger-Energie nutzen? Was kann ich mit diesem Energy-Bust initiieren? Dann nutzt du die Energie nämlich wieder für dich. Dann nimmst du die Macht für dich. Und lässt sie nicht, bei demjenigen, der was Blöde ist, gesagt oder bei ihr, die dich Blöde behandelt hat. Also gerne das nächste Mal, wenn Ärger aufkommt, nutzt du diesen Energie-Buster für dich und frag dich, was kann ich jetzt hier initiieren? Was ist dran? Was ist vielleicht schon lange dran? Und was kann ich jetzt ins Leben rufen? Gerade weil ich mich ärgere. Denn eine Sache steht auch fest, wenn wir uns ärgern, zeigt's ja auch, irgendwas stimmt für mich nicht. Irgendwas ist nicht im Einklang mit mir. Also, wenn du das das nächste Mal merkst und dich Ärger hast, dann sagt dir, okay, irgendwas stimmt dir für dich nicht. Irgendwas ist nicht im Einklang mit dir. Also go fix it. Nutzt du den Ärger als Initialzinnung? Denn es wird in den allermeisten Fällen niemand kommen und es für dich richten. Das, was da gerade für dich nicht stimmt. Das, was da gerade nicht im Einklang mit dir ist. Es wird niemand kommen und das für dich regeln. In den allermeisten Fällen nicht. Und meine Ladies zum Beispiel in meinem Programm "Kvinship" die wissen, dass deswegen arbeiten sie an ihrem Self-Leadership. Denn nur du selbst kannst dein Leben zu deinem Wohl gestalten. Und vielleicht ist es das, was der Ärger dir sagen möchte, dass du mehr Selbstführung übernehmen darfst. Und das ist wieder dieses "Die Macht" zu dir zurückholen, statt sie anderen Menschen oder Umständen zu überlassen. Wo braucht es dein Self-Leadership? Wo braucht es deine Selbstführung? Und schließlich uns gerne an im "Kvinship", wenn du spürst, es ist Zeit, das Ruderselbst in die Hand zu nehmen. Aber du weißt nicht, wie du das Ganze alleine tun sollst. Du musst es auch nicht alleine wissen. Meistens sind wir in den Fällen Betriebsblend. Und man kennt ja auch das, dass dieses forrage ganz außer sich sein. Dann können wir nicht mehr so handeln, wie das für uns passend wäre. Oder Menschen, die vor Wut blinnt sind. Ja, solche Dinge, das kennen wir. Das ist nicht der Zustand, aus dem du gute Entscheidungen treffen kannst. Also gerne lasst dir dabei auch helfen, wenn du zu viel Ärger in dir hast, um dich zu verholen. Und du findest alle Infos zu meinem "Mindset" und "Self-Leadership" Programm in den Show-Nodes. Schau gerne, ob das für dich passt. Aber noch mal zurück zum Ärger. Ein weiterer Aspekt, den ich unbedingt noch erwähnen möchte. Vielleicht gehörst du auch zu denen, die Ärger nicht wirklich zeigen. Vielleicht ist es bei dir so, dass du vielleicht dich ganz kurz Ärgerst. Und dann sofort wieder sagt, ja, passt schon. Da anyway, wo waren wir back to business? Und dann plätschst du wieder zurück in irgendein anderes Thema. Und falls du zu denen gehörst, die Ärger nicht wirklich zeigen oder auch nutzen, ausdrücken, rauslassen. In solchen Fällen empfehle ich dir, wirklich deinen Ärger zu spüren. Den wirklich wahrzunehmen. Denn was, wenn dein Ärger gerade das ehrlichste ist, was du hast, was, wenn du ihn viel zu schnell weg machst, weil du vielleicht gelernt hast, die unkomplizierte zu sein, die lustige oder der Sonnenschein bloß keinem schlechte Laune zu muten und so weiter. Dann ist nicht Ärger grundsätzlich das Problem, sondern dann ist das Problem, dass du den Ärger nicht ernst nimmst. Wie gesagt, Ärger sagt, die hier stimmt etwas nicht. Schau mal hin. Deine Agency ist gefragt. Und Agency ist dieses wunderbare, englische Wort, dass man im deutschen vielleicht mit Selbstbestimmten oder Eigenermächtigung oder Handlungsfähigkeit übersetzen könnte. Beziehung, was er all das, ja, Agency ist all das. Und das ist gefragt, wenn du dich Ärgerst. Und ich sage dir an dieser Stelle, du kannst immer etwas tun, um den Grund des Ärgers zu verbessern. Ja? Denk immer dran, du ärgerst dich, weil etwas nicht für dich passt. Und wenn etwas in deinem Leben nicht für dich passt, kannst du immer etwas tun, um das, was für dich nicht passt, zu verändern. Und es passen dafür, dich zu machen. Und vielleicht, wenn du dich in diesem Kontext jetzt wiederfinden, es vielleicht ist deine Frage dann in Zukunft nicht mehr, wie werde ich meinen Ärger los? Sondern warum traue ich mich nicht? Die Wahrheit zu leben, zu dir der Ärger mich eigentlich auffordert. Und wie kann ich das stattdessen tun? Das ist nämlich Selbstführung. Nicht gucken, wie werde ich den Ärger los, sondern vielleicht gucken, warum traue ich mich nicht die Wahrheit dahinter umzusetzen. Und dann das aus dem Weg zu schaffen und die Wahrheit umsetzen. Meine Ladies in Quimstipp leben genau das und das spannende ist, was zunächst Angst gemacht hat, fühlt sich hinterher, super an. Und dann sagen die mir solche Sachen zum Glück habe ich mich geärgert. Weil der Ärger hat mir gezeigt, was traue ich mich gerade nicht zu leben. Und wir gehen dann dadurch, wir arbeiten, wie kann das gelebt werden und dann wird Mut zusammengenommen und dann wird es gemacht und dann ist es so, boh, zum Glück habe ich mich geärgert, sonst werden die dieser Schritt niemals geschehen. Viele wollen das aber nicht, denn das ist natürlich ein Stückchen auch Arbeit. Und Ärger kann auch ganz bequem sein, weil du dich irgendwie im Recht fühlst, die anderen haben ja was falsch gemacht, das heißt du fühlst dich im Recht und musst nichts verändern, weil die anderen haben ja was falsch gemacht. Sonst würdest du dich ja nicht Ärgern. Aber an dieser Stelle möchte ich etwas sagen, was ich sehr, sehr häufig sage, aber was hier nochmal so sehr passt und so wichtig ist, dass du es noch mal ganz tief verinnern ist. Rechthaberei ist wohl einer der größten Wachstumsverhinderer überhaupt. Wenn du dich nicht weiterentwickeln willst, dann übe dich in Rechthaberei. Und es ist nicht schön, sich dabei zu erkennen, dass man lieber Recht hat, als etwas zu verändern. Das weiß ich aus eigenen Stücken, wenn ich war, eine ganze Zeit lang jemand, die lieber Recht behalten hat und gesagt hat, der Ärger, die anderen sind schuld, dann muss ich nichts verändern. Aber das ist der größte Wachstumsverhinderer, der größte Verhinderer von Lebensglück, den man überhaupt haben kann. Falls du also zu dieser letzten Gruppe gehörst, die wir jetzt beschrieben haben, die Gruppe, die ihren Ärger, eher nicht ernst nimmt oder die den nicht fühlt, geschweige denn ausdrückt, dann ist dieser nächste Tipp absolut für dich. Wenn du dich das nächste Mal ärgerst, dann mach nicht erstmal eine Atemübung, mach nicht erstmal irgendwas von Nervensystemen, Regulationen, sondern frag dich, was würde ich tun, wenn ich diesen Ärger jetzt ernst nehmen würde? Wenn ich den Nutzen würde als Initialzündung, was würde ich dann tun? Und ich bin gespannt, was ihr mir berichten werdet, darüber, wie ihr entweder den Ärger ziehen lassen habt oder wie ihr ihn nutzt. Also schreibt mir gerne, wie du das für dich genutzt hast, was wir in dieser Folge besprochen haben, schreibt mir auch gerne mit Themen wünschen und an dieser Stelle nochmal Danke an die höhereen Silke, die dieses Thema der heutigen Folge ermöglicht hat. Mehr zum Thema Ärger gibt es übrigens auch noch in der Folge 26. Da habe ich schon mal über das Thema gesprochen, das ist mit Sicherheit eine gute Ergänzung zu dem, was wir heute uns angeschaut haben. Also viel Spaß auch bei Folge 26 und dann hören wir uns in 14 Tagen mit der nächsten frischen Folge, alles Liebe und bis bald, deine Korre.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Ärger entsteht durch verletzte Werte oder unerfüllte Erwartungen und aktiviert ein evolutionäres Alarmsystem im Gehirn.
  2. Physiologisch führt Ärger zu einer Kampfreaktion
  3. Ärger sollte körperlich entladen werden, z.B. durch Schimpfen, Schütteln oder Schreien, um eine toxische Wirkung zu vermeiden.
  4. Es ist wichtig, die Macht über die eigenen Emotionen zurückzuholen, statt sie anderen Menschen oder Umständen zu überlassen.
  5. Ärger kann als Initialzündung für positive Veränderungen genutzt werden, indem man fragt: "Was will diese Energie mir sagen?"
  6. Wer Ärger unterdrückt, sollte ihn bewusst spüren, denn er zeigt, wo mehr Selbstführung (Self-Leadership) nötig ist.

Summary:

In dieser Podcastfolge geht es um den Umgang mit Ärger, der als menschliche und legitime Emotion beschrieben wird. B. B.

fehlende Dankbarkeit). Physiologisch aktiviert er ein evolutionäres Alarmsystem im Gehirn, das den Körper auf Kampf vorbereitet: Adrenalin wird ausgeschüttet, der Herzschlag beschleunigt sich, Muskeln spannen sich an. Diese aktivierende Energie muss entladen werden, sonst wird sie toxisch.

Die Sprecherin empfiehlt, Ärger bewusst rauszulassen – durch Schimpfen, körperliches Schütteln oder Schreien –, aber dabei nicht in einer Dauer-Schleife stecken zu bleiben. Ein zentraler Punkt ist, dass wir oft anderen Menschen die Macht über unsere Emotionen geben, obwohl wir selbstbestimmt sind. Ärger zeigt, wo wir unsere Agency (Selbstermächtigung) zurückholen müssen, statt uns in Rachefantasien zu verlieren, die nur uns selbst schaden.

Statt Ärger zu unterdrücken, sollten wir ihn als Signal nutzen: Er zeigt, was nicht im Einklang mit uns ist, und kann als Initialzündung für Veränderungen dienen.

FAQs

Ärger entsteht entweder durch verletzte Werte, wie Gerechtigkeit, oder durch nicht erfüllte Erwartungen, etwa wenn eine erwartete Entschuldigung ausbleibt.

Das emotionale Alarmsystem im Gehirn stuft eine Situation als Bedrohung ein, woraufhin der Körper Adrenalin ausschüttet, den Herzschlag beschleunigt und die Muskeln anspannt – eine aktivierende Energie für den Kampf.

Schimpfe darüber oder schüttle dich körperlich, um die aktivierende Energie zu nutzen. Alternativ kannst du im Wald oder Auto laut schreien, bis das Gefühl nachlässt.

Dauerhaftes Schimpfen hält dich in einer Schleife fest. Es ist wichtig, dir selbst zu sagen: 'Jetzt reicht es', um den Ärger nicht zum Dauerzustand werden zu lassen.

Erinnere dich daran, dass du selbstbestimmt bist und jede Situation verlassen kannst. Ärger zeigt oft, dass du anderen die Macht gegeben hast – hol sie dir zurück.

Nutze die Energie als Initialzündung für Veränderungen. Frage dich: 'Was kann ich jetzt initiieren?' – so nimmst du die Macht wieder in deine Hand.

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