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#067: Wieso du abends erschöpft bist - und wie du trotz vollem Tag deine Energie hältst

25m 27s

#067: Wieso du abends erschöpft bist - und wie du trotz vollem Tag deine Energie hältst

In dieser Podcastfolge wird das Phänomen beleuchtet, dass viele berufstätige Frauen abends erschöpft auf der Couch landen. Häufig wird die hohe Workload dafür verantwortlich gemacht. Die Gastgeberin zeigt jedoch auf, dass dies ein Trugschluss ist: Der wahre Grund ist das Fehlen von Energie-Tankstellen im Alltag. Sie vergleicht das mit einem Handy-Akku: Wer zwischendurch den Flugmodus aktiviert oder das Ladekabel anschließt, hat abends noch Energie. Entscheidend ist die innere Haltung. Wer Aufgaben als Wahl und nicht als Zwang betrachtet, wer Neugier statt Angst kultiviert und bewusst kleine Freudenmomente einbaut, gewinnt Energie – selbst bei unveränderter Arbeitslast. Konkrete Tipps sind: Körperhaltung bewusst aufrichten, Best-Case-Fantasien entwickeln, offene mentale Tabs schließen und kurze Pausen mit tiefem Atmen einlegen. Diese Mikro-Momente laden den Akku auf, ohne viel Zeit zu kosten. Die Botschaft: Energiegewinn ist eine Frage der bewussten Gestaltung des Alltags, nicht der Reduzierung von Aufgaben.

Transcription

3791 Words, 23064 Characters

German
Willkommen im Endlich entspannt erfolgreich Podcast für beruflicher folgreiche Frauen, die im Job glänzen und im Privatleben so richtig glücklich sein wollen. Ich korridiere ich es unternehmerin Coach und Inspiratorin, ladet ich ein in die Magie von Leichtigkeit und Lebensfreude. Zwei Themen haben gewonnen bei der Umfrage neulich, was ihr euch für den Podcast wünscht. Das war einmal die zeitmehlenschminnte Folge Nummer 65 in diesem Podcast. Das kannst du gerne noch mal anhören und das Thema, um das es heute geht, Energie gewinnen im Alltag. Und ich verrate jetzt mal was und zwar aus den Tiefen der Arbeit mit Frauen in Führungspositionen oder dem eigenen Unternehmen, die sich wünschen einen entspannt erfolgreichen Alltag zu haben. Das, was ich dir verraten möchte, ist ein Phänomen, das mir seit Jahren begegnet und wahrscheinlich auch nie aussterben wird. Denn wenn sich Frauen für meine Begleitung interessieren, wenn sie sich wirklich bereit fühlen für eine Veränderung, dann frag ich sie natürlich nach dem Problem, was sie lösen wollen. Und jetzt raten wir mal was fast alle Antworten. Eine der top drei Antworten, die die Frauen mir dann geben ist, ich habe abends zu wenig Energie. Das ist mein Problem. Viele Frauen erzählen mir, ich kollabier abends einfach auf der Couch, keine Energie mehr für nix. Und ja, solche Tage kennen wir alle, das ist auch nichts Schlimmes, wenn damals und tagt dabei ist, aber es ist natürlich kein Dauerzustand. Und wenn mir jemand das erzählt, was ist das Problem, ich habe abends keine Energie mehr, dann habe ich immer noch mal nach und frage, woran liegt das denn da in der Meinung nach? Und ich höre dann als Antwort, weil ich zu viel zu tun habe, zu viel, gleichzeitig zu viel Druck zu viele Gedanken. Meine Workload ist zu hoch und so weiter. Und wenn ich dann weiter frage, hast du denn auch Energie Tankstellen in deinem Alltag, wo du die Energie wieder aufladen kannst, dann schaue ich meist in ein ratloses Gesicht. Und dann erzählt mir die Frau erneut, ja, es liegt ja an der Workload. Deswegen bin ich dann abends so fix und foxy. Und wenn die Unterhaltung sich so da so ähnlich abspielt, dann habe ich schon genug gehört, dann weiß ich, wo der Hase lang läuft, denn dann ist es wirklich wieder einmal dieser Trugschluss, das viele glauben, es liegt an der Workload, es liegt daran, dass sie zu viel zu tun haben, zu viel im Kopf, zu viele Aufgaben und Projekte parallel, dass zu viel Druck gemacht wird, entweder eigene Erwartungen an sich selbst oder Druck, der von außen passiert und zu viel Spagat zwischen der beruflichen und der privaten Rolle, etc. Denn wenn ich diese Unterhaltung höre, wie ich dir gerade beschrieben habe, dann ist der vermutete Engpass, der die Energie rauszieht, immer die Workload. Und klar, vermutlich wäre dein Alltag leichter, damit halb so vielen Tudues. Doch die Frage ist natürlich, wie realistisch ist das in deinem Job, dass die Tudus wirklich weniger werden, wie realistisch ist das? Und vermutlich zogst du jetzt mit den Schultern und sagst ja, nicht wirklich realistisch, genau. Und darum geht es auch gar nicht. Was ich dir nämlich in dieser Folge erklären möchte, ist, warum die Workload nur ganz bedingt, das Problem ist und wie du dein Alltag so gestalten kannst, dass du immer wieder Energie einlässt, auch wenn die Workload sich nicht maßgeblich verringern lässt, sodass du dann trotzdem abends noch Energie hast. Denn der wahre Engpass ist eben nicht, dass die Workload so hoch ist oder so viele Dinge parallel passieren. Der wahre Engpass liegt darin, dass du keinen Energie gewinnen in deinen Alltag eingebaut hast. Denn in erster Linie ist es so, wir können uns das vorstellen wie so ein Handy-Aku. Du bist morgens voll geladen und wirst tagsüber weniger und weniger und weniger voll. Und wenn es dir öfter mal gelingt, in den Flugmodus zu schalten oder zum Beispiel das Ladekabel wieder anzuschließen, dann wirst du für eine weile weniger Energie verbrauchen im Flugmodus oder du hast abends sogar noch einen höheren Akku als mal so zwischendurch, weil du eben das Ladekabel wieder angeschlossen hast. Und jetzt lasst uns angucken, wie kann das gehen? Wie kannst du in deinem Alltag zwischendurch den Flugmodus reinhauen, sozusagen oder das Ladekabel wieder anschließen? In erster Linie kommt die Erschöpfung, die du abends wahrnimmst von der Art und Weise, wie du an die Dinge rangehst, die in deinem Alltag vorkommen. Also lasst mich das erklären. Wenn jede Person mit vollen Tagen vielen Projekten beruflichen und gleichzeitig privaten Verpflichtungen, parallelen Dingen und dann auch noch unvorhergesehenen Herausforderungen, abends auf dem Lofort zusammen klappen würde, dann wäre dieses Kollabieren auf der Couch wie eine Art Gesetz. Wenn das jeder Person passieren würde, wäre es eine Art Gesetz. So ist es aber nicht. Es gibt Menschen, die eine sehr ähnliche Verantwortung haben, sehr ähnliche Jobs, ähnliche volle Terminkalender, ähnliche private Verpflichtungen und ähnliche viele und wichtige Jobprojekte. Und dann gibt es zwei Gruppen, die eine Gruppe kollabiert abends auf der Couch und die andere Gruppe hat abends noch Zeit für Freunde, Familie, Sport, Ordnung machen oder was auch sonst da sein mag, wofür du gerne Energie hättest. Und dadurch, dass es diese zwei Gruppen gibt, zeigt es aber schon mal, dass es nicht ein Gesetz ist, dass man bei einem vollen Tag abends völlig erschlagen ist. Und jetzt könnte man natürlich meinen, diese zweite Gruppe, die abends noch Zeit für Freunde, Familie, Sport, Ordnung halten und so weiter hat, die hat einfach mehr Disziplin, das ist daran liegt an der Disziplin oder an deren Zeitmanagement oder an deren Organisierteid im Alltag. Aber das kann es auch nicht sein, denn es gibt Menschen, die haben kein Zeitmanagement, die haben keine Disziplin, die sind auch nicht so wahnsinnig organisiert in ihrem Alltag, die rödelnen ganzen Tag im Job und trotzdem haben die abends noch Lust auf ein Telefonat oder eine Unternehmung. Das heißt, also wir können es auch nicht per See darauf schieben, dass es Disziplin, Zeitmanagement oder Organisierteid sind, die das Problem lösen. Woran kann es also, wie gesagt, liegen? Ja, wir sind wieder bei dem Thema, es liegt daran, dass zu deinen Akku komplett runterfahren lässt und ihnen nicht zwischendurch in den Flugmodus oder an die Ladestation legst. Wie können wir das jetzt aber machen, dass wir den Akku zwischendurch weniger langsam leer werden lassen oder ihnen sogar ein Stück wieder aufladen? Das ist eine Antwort mit ganz unterschiedlichen Aspekten und die so unterschiedlichen Aspekte möchte ich dir jetzt nennen. Und heuch bitte zu mit so einer Haltung von Interesse und Neugier und schauen, welchen dieser Gedanken du tatsächlich am spannendsten findest, denn da wird für dich auch ein Enttriboint sein, den Energie gewinnen in deinen Alltag zu holen. So, eine dieser Aspekte ist, dass wir Menschen Energie verlieren durch Zwang und Unfreiheit. Das heißt, wir tun Dinge unter Zwang und mit dem Gefühl der Unfreiheit und dann kosten sie uns mehr Energie als wenn wir diese Dinge mit Freiwilligkeit und Wahl machen würden. Und wir gewinnen Energie durch Selbstwirksamkeit, Freiwilligkeit, Wahlmöglichkeit und Spaß. Das ist ein Energiegewinn. Das heißt, das erste, was du jetzt tun kannst, ist die Wahlfreiheit in deinem Alltag zu sehen. Die Selbstwirksamkeit in deinem Alltag zu sehen. Was meine ich damit? Es ist ja nicht so, dass du zu diesem Job gezwungen wirst, dass dich morgens jemand abholt, da ins Büro fertig, da auf dem Stuhl festbindet und dass du über Jahre keine andere Wahl hast. Die Faktor ist es so, du könntest dir einen anderen Job suchen, wenn du wolltest. Und wenn du dich dagegen entscheidest, weil du sagst, ich will mir keinen anderen Job suchen, dann ist das ja im Umkehrschluss auch wieder eine Wahl, die du trifft für den aktuellen Job. Und so sehen ist tatsächlich die Menschen, die abends noch Energie haben, die sehen das so, dass sie das, was sie tagtäglich tun wählen. Und in dem Moment, wo es dann aus dieser Wahlfreiheit und Selbstwirksamkeit heraus entsteht, wird es dir schon weniger Energie ziehen als wenn du dauernd losgehst mit diesem Gefühl von "Ich bin gezwungen, ich bin ein Opfer, ich bin unfrei". Das der erste Aspekt, der erste Perspektivwechsel zu dem ich dich einladen möchte, dass du ab jetzt sagst, ich wähle ja meinen Alltag so wie er ist. Das nächste, den Spaß habe ich auch noch erwähnt, dass Spaß ein absoluter Energiegewinn ist. Das heißt, die Menschen aus dieser zweiten Gruppe, die ähnlich viel tun wie andere, aber die abends noch Kraft für die Dinge haben, die ihnen neben der Arbeit noch wichtig sind, diese Menschen suchen sich Momente, die ihnen Freude machen. Im Alltag und das kann auch sein, die Freude in einer ungeliebten Aktivität, wie gut es sich anfühlt, wenn die Aktivität beendet ist oder sich ein schönes Tassekaffee zu dieser Aktivität machen oder eine gute Musik im Hintergrund laufen zu lassen. Also auch eine ungeliebte Aktivität, eine sehr stressige Aktivität, die Menschen, die am Abend noch Energie haben, die suchen etwas und finden etwas darin, was eben Freude macht. Das kann der kleine Kaptunen sein, den du auf deinem Schreibtisch stellst, über den du immer wieder schmunzelt, wenn du ihn siehst oder das kann der kleine Schnack mit dem Kollegen sein, der dir Freude bringt oder der Running-Gag auf dem Flur, der dich lachen lässt. Wichtig ist, dass du halt die Aufmerksamkeit darauf längst, dass so ein Moment der Freude und vielleicht ist er nun ein paar Sekunden lang, aber dennoch ist er dann ja da, dass du darauf die Aufmerksamkeit längst und überhaupt bemerks, dass diese Freude auch in deinem Leben ist. Weil das wiederum ist ein kurzer Moment, wo der Akku wieder Energie dazu lädt. Dann ein nächster Punkt, wer abends auf dem Sofa zusammen sinkt und wirklich gar nichts mehr machen kann, sieht den Alltag oft als eine Aeneinander-Reiung von Gefahr. Was meine ich damit? Z.B. die Gefahr, einen Fehler zu machen, die Gefahr, etwas zu verpassen. Etwas falsch ist, zu sagen, eine E-Mail zu übersehen oder zu spät zu kommen. Und so kann es z.B. sein, dass zwei Personen im gleichen Meeting etwas präsentieren und Person A denkt, hoffentlich blamier ich mich nicht, hoffentlich kritisiert mich keiner, hoffentlich habe ich nichts vergessen oder sogar noch schlimmer, Person A denkt, ich bin blamier mich jetzt bestimmt, bestimmt werde ich kritisiert und bestimmt vergesse ich dir Hälfte. Diese Haltung, die Gefahr zu sehen und den Alltag als eine Aeneinander-Reiung von Gefahr wahrzunehmen, zieht permanent Energie. Einmal durch diese Haltung an sich und dann, weil der nächste Schritt dann immer ist, ich muss mich ständig absichern, ich muss nochmal double checken, ich muss mich rückbestätigen lassen, ich gehe den Plan erneut durch und so weiter und sofort, das zieht Energie in diesem Versuch die Kontrolle zu behalten. So, wir haben gesagt, zwei Menschen präsentieren im gleichen Meeting. Person B geht jetzt rein und denkt ganz bewusst, also wirklich absichtlich, richtet sich absichtlich innerlich drauf aus, dass Person B so denkt, zum Beispiel interessant, was heute im Meeting passieren wird. Ich bin gespannt oder mal sehen, welche Ideen entstehen, wenn ich meine Präsentation halte oder ich bin neugierig auf die Diskussion, die sich ergeben wird oder das, was ich von den anderen noch als Input reingereicht bekomme. Die äußere Situation ist gleich, zwei Personen präsentieren im gleichen Meeting vor exakt den gleichen Menschen, aber die innere Haltung entscheidet darüber, ob das ein Energieverlust ist, wie für Person A oder ein Energie gewinnen oder zumindest mal kein Energieverbrauch, also sozusagen Flugmodus, wie für Person B die ganz absichtlich, innerlich in dieser andere Art des Denkens ausrechnet. Das heißt, man könnte sagen, wir jetzt so eine Regel daraus machen wollen, könnte es so sagen, Angst zieht Energie aus deinem System und Neugier bringt Energie in deinem System hinein. Das heißt also, entscheidlich bewusst für die Neugier, um abends mehr Energie zu haben. Genauso wird jemand, der mit Neugier rangeht, den Alltag als eine Serie von Erfahrungen sehen. Und Energiegewinn heißt eben zu sagen, hey, ich werde heute ganz viele Erfahrungen machen, wow, wie spannend, diese Erfahrung können angenehm oder unangenehm sein, aber ich werde auf jeden Fall was lernen. Und die Menschen, die sagen, ich habe am Abend noch Energie, die sehen den Alltag mit einer Haltung von, ich werde immer zur rechten Zeit am rechten Ort sein, weil ich will ja einfach nur eine Erfahrung machen und wo ich bin, bin ich genau richtig, für genau diese Erfahrung, die ich dort mache. Und das, wo ist jetzt nicht nur als Lokalität gemeint, sondern im Eimein, also da, wo ich stehe, das, was mir passiert, da bin ich genau richtig, um die Erfahrung zu machen, die ich hier machen kann. Das ist ein Energie gewinnender Aspekt in deinem Alltag. So ein nächster Punkt, der Menschen total anstrengend und Energie über den Tag rauszieht ist, wenn sie die ganze Zeit eine To-Duliste sehen von Dingen, wo sie innerlich, dieses, ich muss immer wieder dabei sehen. Ich muss das noch, ich muss das noch, ich muss das noch. Und die, die in Energie gewinnen in ihrem Alltag haben, die sehen ein, ich will, ich will das noch, erledigen, oder? Oder ich will dieses Gespräch noch führen. Und die bauen auch solche Dinge ein, wo sie ganz genau wissen, das finde ich wirklich ausnahmslos genial, weil vielleicht sage ich mir, ich will dieses Gespräch führen, aber, "Hu, muss mich auch überwinden, vielleicht ist das Gespräch außerhalb meiner Komfortzone", es wird ja schon weniger Energie verbrennen, wenn du sagst, ich will das Gespräch führen, statt, ich muss das Gespräch führen. Aber es ist natürlich, es ist eher so ein Flugmodus, ja, es ist noch nicht den Akkuaufladen. Diese ich wills, die den Akkuaufladen, das sind zum Beispiel solche Dinge, wo du wirklich dir was vornimmst und das ganz bewusst einletzt, das kannst du mal schon wieder kaffe衡vormitags sein. Wo du sagst, "äh, da freue ich mich, wenn ich mich eine schreibliche Städte freue ich mich schon darauf, gegen 11 Uhr werde ich mir noch eine schöne zweite Tasse Kaffee machen." Oder es kann das Mittagessen sein, dass du weißt, "Oh, da freue ich mich drauf, gegen 13 Uhr werde ich mir was leckeres bestellen, oder sie auch." Oder eine Kunde von mir hat für sich integriert 3 Artikel, ließ sie immer gegen 11 Uhr. Wenn sie so die wichtigsten Dinge des Tages schon mal abgearbeitet hat, die macht sie dann wirklich zügig und dann ist gegen 11 Uhr jetzt les ich 3 Artikel, die mich interessieren und das gibt mir wieder Energie. Ja, also diese kleinen OASen von "Ich will, da freue ich mich drauf, das gibt dir Energie." Vor allem wenn du sie dann auch wirklich genießt. Wenn du das mit dem Bewusstsein machst, das ist jetzt hier nicht Zeitverschwendung, weil das kann unser Quatschi im Hirn uns dann auch schnell erzählen. Ja, jetzt muss ich doch keine 3 Artikel lesen, jetzt muss ich mir doch nicht noch einen Kaffee kochen, das doch Zeitverschwendung. "No, no, no, es geht darum, Energie gewinn." Und das sind diese kleinen OASen, die dann auch genießt. Ja, also diesen Kaffee wirklich zellebrierst sozusagen, das dauert ja keine halbe Stunde, das sind vielleicht 5 oder 7 Minuten, aber das ist ein Energiegewinn. Das machte wirklich den Unterschied. Nicht die Zeit, die du mit etwas verbringst, ist dabei entscheidend, sondern wie präsent dabei bist und wie sehr du dabei wirklich genießt und spürst. Das ist dir gut tut und das ist dir eine Freude macht. Ein weintere Aspekt für das Energie gewinnen in deinem stressigen Alltag sind Pausen. Haben wir alle schon gehört, die können wunderwirken. Und ja, ich weiß nicht für jede ist ein Power-Nep möglich, aber für ein bis zwei Minuten die Augen zuzumachen und bewusst, tiefe und regelmäßige Atemzüge zu nehmen, das geht immer. Das geht immer, es kann mir niemand erzählen, dass diese eine Minute nicht einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag möglich ist. Und das machten Unterschied. Denn viele glauben Energie entsteht einfach nur darin, dass ich ja entweder weniger Arbeit habe oder zwischendurch schlafen kann oder so, dass ich ausgeruter bin. Aber das ist gar nicht der einzige Moment. Wie gesagt, oft entsteht Energie dadurch, dass der Nervensystem zwischendurch einfach merkt, es ist alles in Ordnung. Und da reicht ein bis zwei Minuten Augen schließen und bewusst atmen. Für der Nervensystem ist das eine ganz klare Message, es ist alles in Ordnung. Und dann muss ich nicht mehr so viel Energie in diesem Hub 8 Modus verbraten. Die Menschen, die abends noch Energie haben regulieren auch ihre Gedanken. Also statt ständig in worstcase-Szenarien zu denken, lassen die ihre Fantasie spielen. Die gehen wirklich auf so eine immer generere Reise. Was könnte denn im besten Fall geschehen? Wie geil kann ich es mir ausdenken? Wie sie ja kann ich auf die Kacke hauen. Ob das am Ende so rauskommt oder nicht, ist völlig nebensächlich. Aber es gibt in dem Moment Energie und das haben wir alle schon erlebt, wenn wir so Fantasien, "Boah, stell dir mal vor und boah" oder "Ne so wär noch cooler" und "Boah, stell dir vor, wenn das passiert, das wär richtig cool, das gibt Energie und das kannst du absolut in deinen Alltag einladen." Und dann noch etwas, was dich wirklich kein bisschen Zeit kostet, ist Körperhaltung. Körperhaltung beeinflusst deine Energie, ob du es glauben willst oder nicht. Es ist nämlich ein oft total unterschätzter Punkt. Viele Menschen, die sitzen Stunden lang, zusammengesunken am Laptop. Also in den Stuhl reingesunken und irgendwie in so einer döse Stellung und das signalisiert dem Gehirn unbewusst, Träkheit, müde oder so völlig zusammengesagt, hängen da Kopfhengen, des Schulterns und Blick von unten nach oben in diesen Bildschirm. Das signalisiert dem Gehirn, Drucküberforderung und das macht Energielex auf. Das heißt, hier kannst du wirklich das ganz bewusst nutzen, dass du eine Körperhaltung verändert hast, stelle ich mehrmals bewusst hin. Macht dich groß, macht den Brustkorb weit, lockere die Schultern, nimmt tiefe Atemzüge, das kostet dich kein bisschen extra Zeit. Und manche in meiner Kundinnen gehen sogar in Meetings rein und sagen, "Okay, ich werde mich hier auf eine ganz bestimmte Art und Weise in meiner Körperhaltung ausrichten. Vielleicht ist das nicht die bequemste Art, wie ich hier in diesem Konferenzstuhl sitzen könnte, aber ich mache das bewusst für meinen Energiehaushalt und auch so für meine innere Größe." Es dauert so gut, wie keine Zeit sich anders mit der Körperhaltung auszurichten und das verändert sofort den Zustand. Denn der Körper ist ja nicht irgendein Anhängsel, was an deinem Hirn dran hängt und das Hirn ist da oben die Brütmaschine und verprass die ganze Energie. Der Körper ist auch der beteiligt sich mit an deinem Zustand und an deinem Energiehaushalt. Und wenn du dich gut ausrichtest im Sinne von so dass die Körperhaltung, die auch signalisiert, ich bin wach, ich bin da, ich bin und points, ja, dann löst das auch eine positive Konsequenz für dein Energiezustand aus. Etwas weiteres, was ich ganz häufig beobachte und tatsächlich auch bei mir selbst viele Menschen verlieren Energie nicht nur durch die Anzahl der Aufgaben, sondern dadurch, dass es eben alles gleichzeitig offen ist. Hatten wir Anfangs schon gesagt und das ist jetzt wie gesagt nicht der einzige Grund, aber das ist ein Grund, den wir ja dem wir sehr leicht beheben können. Weil wenn wir so viele offene mentale Taps haben, dann haben wir dieses gedacht, diesen Gedanken von "Ich müsste noch das, das darf ich nicht vergessen, das muss ich später auch noch machen, hier muss ich auch noch mal in der Hinze rückkommen, dass es auch noch auf der Tutuliste und so weiter." Und das läuft dann den ganzen Tag im Hintergrund und zieht Energie, weil du ja nicht zu allem kommst. Das heißt, was kannst du stattdessen machen, Energie gewinnen oder ja, dieser Flugmodus ist, dass du dir alles aufschreibst, was zu tun ist und dass du dann ganz bewusst entscheidest, okay, das klappt heute nicht alles, aus meiner Erfahrung weiß ich, das wird heute nicht alles klappen und das und das und das und das, das erwarte ich jetzt von mir heute auch gar nicht mehr, das terminiere ich für einen anderen Moment. Das schließt ein Energielek, das ist nicht vielleicht nicht unbedingt Energie gewinnen, aber auf jeden Fall Flugmodus, weil du eben nicht mehr ständig in deinen Kalender guckst oder in deinem Hirn diese Alarmlampen auf stritteln, was alles gemacht werden muss. Dein Gehirn entspannt sofort, wenn du ein paar mentale Taps schließt und sie auf einen anderen Zeitpunkt terminierst, an dem es auch realistisch ist, dass du sie bewältigen kannst. Gut, aus all diesen Aspekten sehen wir, mangelnde Energie ist seltenst ein Zeitproblem oder ein Workload-Problem, sondern nimm mal an dein Alltag wäre eine Person und du hättest eine Beziehung zu ihr als Person, dann kannst du so sehen, Energie ist fast immer ein Beziehungsproblem zu deinem Alltag, ein Problem, wie du deinen Alltag siehst, wie du mit ihm umgehst. Wenn du den Tag als Pflichtprogramm, als Last als Bürde und ohne wahre Präsenz erlebst, dann endest du im Energieverlust und dann ist der Abend wahrscheinlich gelaufen. Wenn du deinen Alltag aber als Erfahrungsraum siehst mit Spaß und Bewusstheit erlebst und in Beziehung gehst mit diesem Alltag und sagt, hey, lass uns miteinander arrangieren, wir kriegen das hin, du interessierst mich, mal gucken, was du mir heute zu bieten hast, unsere Weiter. Dann ist dein Tag geprägt von Freude, Ruhe, Zuversicht, Neugier, Entspannung und das so durch den Tag gezogen und dann hast du abends auch noch Energie für die Dinge, die dir neben der Arbeit noch wichtig sind. Und ich weiß, die allermeisten hören ist diese Podcastfolge und finden, dass dann ganz interessante Sichtweisen drin sind und sind kurz inspiriert und dann vergessen sie ist wieder. Da, wo dieser Energiegewinn wirklich stattfindet, ist nämlich nicht hier einmal die Podcastfolge hören, sondern regelmäßige Anwendung. Da, wo dieser Energiegewinn wirklich stattfindet, das ist in meinen Programmen. Wenn meine Kundinnen immer wieder erinnert werden, wie Energiegewinn im Alltag funktioniert, wenn sie ihrer Erfolgeteilen, wenn sie sich austauschen mit mir oder ihren Mitstreiterin und immer wieder einstes Konzept des Energiegewins im Alltag erinnert werden, dann passiert das. Denn genau wie Beziehungsaufbau zu einer Person ist dieser Beziehungsaufbau zu deinem Alltag, dieser positive und energiebringende, keine einmalige Sache, wo du einmal sagst. Wir auch ganz interessant, aber jetzt lege ich das wieder an Aktern, das ist eine tägliche Angelegenheit, um die du dich kümmern darfst. Also meld dich gern, wenn du bereit bist für diese Regelmäßigkeit und wirklich um was zu verändern, damit dein Abend noch frisch und voller Lust auf weiteres ist. Wir hören uns in 14 Tagen mit der nächsten Podcastfolge "Alles Liebe, deine Kora".

Podcast Summary

Key Points:

  1. Viele Frauen fühlen sich abends erschöpft und glauben fälschlicherweise, die hohe Arbeitsbelastung (Workload) sei die alleinige Ursache.
  2. Der wahre Engpass ist nicht die Menge der Aufgaben, sondern das Fehlen von „Energie-Tankstellen“ im Alltag – also Momenten, die den Akku wieder aufladen.
  3. Energiegewinn entsteht durch Wahlfreiheit, Selbstwirksamkeit und Spaß, nicht durch Zwang oder Opferhaltung.
  4. Die innere Haltung entscheidet
  5. Kleine, bewusst genossene Auszeiten (z. B. Kaffeepause, Artikel lesen, Augen schließen und atmen) wirken wie „Flugmodus“ oder „Ladekabel“ für das Nervensystem.
  6. Körperhaltung, Gedankenregulation (Best-Case-Fantasien statt Worst-Case-Szenarien) und das Schließen offener mentaler Tabs sind weitere effektive Energiequellen.

Summary:

In dieser Podcastfolge wird das Phänomen beleuchtet, dass viele berufstätige Frauen abends erschöpft auf der Couch landen. Häufig wird die hohe Workload dafür verantwortlich gemacht. Die Gastgeberin zeigt jedoch auf, dass dies ein Trugschluss ist: Der wahre Grund ist das Fehlen von Energie-Tankstellen im Alltag.

Sie vergleicht das mit einem Handy-Akku: Wer zwischendurch den Flugmodus aktiviert oder das Ladekabel anschließt, hat abends noch Energie. Entscheidend ist die innere Haltung. Wer Aufgaben als Wahl und nicht als Zwang betrachtet, wer Neugier statt Angst kultiviert und bewusst kleine Freudenmomente einbaut, gewinnt Energie – selbst bei unveränderter Arbeitslast.

Konkrete Tipps sind: Körperhaltung bewusst aufrichten, Best-Case-Fantasien entwickeln, offene mentale Tabs schließen und kurze Pausen mit tiefem Atmen einlegen. Diese Mikro-Momente laden den Akku auf, ohne viel Zeit zu kosten. Die Botschaft: Energiegewinn ist eine Frage der bewussten Gestaltung des Alltags, nicht der Reduzierung von Aufgaben.

FAQs

Der wahre Engpass ist nicht die Workload, sondern fehlende Energie-Tankstellen im Alltag. Entscheidend ist, wie du deine Aufgaben angehst und ob du zwischendurch bewusst Energie auflädst.

Indem du kleine Oasen einbaust, auf die du dich freust, wie eine Tasse Kaffee, drei interessante Artikel zu lesen oder bewusstes Atmen. Diese kurzen Momente laden deinen Akku wieder auf.

Eine große Rolle: Sieh deinen Alltag als Wahl und nicht als Zwang, denn Freiwilligkeit und Selbstwirksamkeit sparen Energie. Ersetze Angst durch Neugier, denn Angst zieht Energie, Neugier bringt sie.

Eine aufrechte Haltung mit weitem Brustkorb und lockeren Schultern signalisiert deinem Gehirn Wachheit und Stärke, was sofort positive Energie freisetzt – ganz ohne Zeitaufwand.

Ersetze „Ich muss“ durch „Ich will“. Wenn du Aufgaben als eigene Wahl betrachtest, kostet dich das weniger Energie. Konzentriere dich auf das, was du wirklich genießen möchtest.

Selbst ein bis zwei Minuten mit geschlossenen Augen und bewusstem Atmen reichen, um deinem Nervensystem zu signalisieren, dass alles in Ordnung ist – das reduziert den Energieverbrauch.

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