Go back

#066 Mit weiblichen Eigenschaften und Skills führen - auch unter "Alpha-Männern"

26m 15s

#066 Mit weiblichen Eigenschaften und Skills führen - auch unter "Alpha-Männern"

In dieser Podcastfolge geht es um die Herausforderungen, die beruflich erfolgreiche Frauen in Führungspositionen häufig mit dominanten männlichen Kollegen oder Vorgesetzten erleben. Die Gastgeberin beschreibt typische Situationen, in denen Frauen Energie verlieren – etwa durch herablassende Bemerkungen oder das Abtun ihrer Beiträge. Sie betont, dass es nicht um Männer-Bashing geht, sondern um das Verständnis für eine tief sitzende Autoritätsprägung: Viele Frauen haben unbewusst gelernt, sich männlicher Dominanz anzupassen, was heute alte Anpassungsmuster aktiviert. Die Folge erklärt den Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Macht- und Ordnungslogiken: Während Männer oft Wettbewerb und Fokus betonen, setzen Frauen auf Beziehung, Empathie und Kontextdenken. Die Lösung liegt nicht darin, männliche Qualitäten zu kopieren oder gegen Dominanz anzukämpfen, sondern darin, die eigenen weiblichen Stärken auf authentische Weise zu leben – etwa Durchsetzungskraft, Fokus und Kraft in einer weiblichen Form. Frauen sollten sich nicht aus Schutz verkleinern oder Konflikte vermeiden, sondern in ihre Größe treten und Unabhängigkeit entwickeln. Der Zusammenhalt unter Frauen („Sisterhood“) wird als zentraler Hebel genannt, um sich gegenseitig zu stärken und gleichberechtigt zu wirken. Die Folge ermutigt dazu, das eigene Selbstbild zu stärken und Führung auf eine natürliche, weibliche Art zu gestalten.

Transcription

3719 Words, 23088 Characters

German
Willkommen im Endlich entspannt erfolgreich Podcast für beruflicher folgreiche Frauen, die im Job glänzen und im Privatleben so richtig glücklich sein wollen. Ich korridiere ich unternehmerin Coach und Inspiratorin, ladet ich ein in die Magie von Leichtigkeit und Lebensfreude. Als erfolgreiche, zuverlässige, klugefraumeltführungsposition, kennst du vielleicht solche Situationen. Du hast die Zahlen im Griff, du hast ein Team im Griff, du meiste hast deine Projekte, du berichtest, gut vorbereitet über diese Projekte und dann kommt einsatzhalbliche und halbherablassend von einer Person im Meeting und dein ganzer Körper spannt sich an. Und diese Situation hängt dir nach. Oder du nimmst vielleicht wahr, dass es Konfliktpotenzial im Team gibt. Das Motivation schwindet, mitarbeitende, unzufrieden sind und du berichtest davon. Und dann kommt dieses vifisante Bemerkung, dass dies hier des Büro ist der Arbeitsplatz und nicht die Selbsthilfegruppe und dass diese ganze Gefühlsduselay am Arbeitsplatz einfach keinen Raum hat. Oder du wirst vielleicht nach deiner Einschätzung gefragt. Und du machst dir Gedanken, holst Informationen ein, möchtest die Frage, die an dich gerichtet wurde, wirklich fundiert beantworten, bereit ist deine Antwort vor. Und dann gilt sie am Ende nichts, weil du das angeblich alles zu sensible oder zu problemorientiert siehst und dann wird es einfach, was du beizutragen hattest vom Tisch gewischt und doch wieder anders gemacht. Und solcher Situationen höre ich oft von meinen Kundinnen, die eben genau diese Frauen sind, mit Top Jobs im Teamlied oder im Management und die ihre Sachen im Griff haben, die sehr verantwortungsbewusst sind, klug den Überblick behalten, einen hohen Anspruch an sich selbst haben und ihren Job wirklich, wirklich gut machen. Mit langer Berufserfahrung, gute Ausbildung und was haben all diese Situationen, die ich dir geschildert habe gemeinsam, sie ziehen diesen Frauen Energie. Und das ist Energie, die ihnen weggeht, die sie eigentlich aber in ihrem Alltag gerne hätten, um eben ihre Funktion bestmöglich auszufüllen, weil ihnen das wichtig ist und weil sie auch die Kompetenz und die Fähigkeiten dazu haben, aber sie brauchen halt eine gewisse Energie, um ihren Job auch gut zu machen. Was haben diese Situation ebenfalls gemeinsam? Sie geschehen in den allermeisten Fällen im Zusammenhang mit männlichen Dominanten Kollegen. Denn es ist immer noch so, in den Führungsrägen finden sich mehr Männer als Frauen. Und da finden sich auch oft diese sogenannten Alpha-Männer, also die mit viel Ego und mit Dominanz daher kommen. Und jetzt bitte nicht falsch verstehen, diese Podcastfolge geht nicht um Männer-Bashing und irgendwie Männer-Inführungspositionen schlecht zu machen. Absolut nicht. Ich erzähle dir einfach aus dem heraus, was ich in meiner Arbeit häufig zu hören bekomme. Das Frauen eben häufig genau unter diesen Konstellationen leiden und Energie verlieren, weil sie einen sogenannten Alpha-Mann über sich haben und mit dessen Ego und Dominanz nicht so klarkommen, wie sie sich das wünschen. Und woher kommt das? Also wenn ich jetzt eine pauschale Antwort gebe, natürlich kann man da sehr, sehr differenziert sehen. Aber was ich eben ganz viel in Fällen sehr im Coaching ist, dass wir eine gewisse, sogenannte Autoritätsprägung haben. Also das, was wir so als innere Bild haben im Kontext mit Autorität. Das, was wir quasi unter Autorität in der Schublade einsortiert haben in unserem Inneren. Und Autoritätsprägung bedeutet, dass wir da einfach geprägt sind durch Erfahrungen aus der Vergangenheit. Und das ist in natürlich in den meisten Familien immer noch so gewesen, als diese Frauen Kinder waren. Also alle, die heute irgendwie zwischen 40 und 60 sind beispielsweise, da war es immer noch so, wer hatte die Autorität in der Familie? Wer hatte das sagen? Wer hat überrichtig oder falsch entschieden? Wer hat Leistungen bewertet? Das war in den allermeisten Fällen der Mann im Haus, der Vater. Und das übernehmen wir so ganz unbewusst als so ein inneres Verständnis, wenn wir männliche Vorgesetzte haben. Da übernehmen wir diese Autoritätsprägung. Wenn also heute ein dominanter Mann mit dir spricht, dann kann es sein, dass du eben in diese Prägung rutscht. Und dass du dann deine Kompetenz infrage stellst, dass du dich klein fühlst, dass du das Gefühl hast, du müsstest jetzt gehorchen oder du müsstest es besonders gut machen. Und ja, dir quasi das Lob und die Zustimmung von diesem Alfa-Menchen holen sozusagen. Und dabei ist mir ganz wichtig, dass wir verstehen, die dominante Person per See ist nicht das Problem. Dieser Mann in der Führungsposition ist nicht das Problem. Aber diese Person sorgt eben dafür, dass dein Altes Anpassungsprogramm reinkickt. Denn Altes Hierarchie-Verständnis, so wie du dich als Mädchen, als kleines Kind an diese männliche Dominanz angepasst hast. Und es ist wichtig zu verstehen, denn das heißt eben, dass es eine Anpassung ist. An etwas, was in der Vergangenheit so war, es heißt nicht. Noch mal, es heißt nicht, dass du zu sensibel bist. Zum Beispiel, oder zu Problem orientiert, oder zu Harmoniebedürftig, oder so etwas. Du bist nicht grundsätzlich das Problem. Du bist im Prinzip nur noch alt geprägt. Also auf die Erfahrungen der Vergangenheit geprägt. Und das ist eine sehr gut trainierte Prägung bei dir. Und obwohl sich schon viel verändert hat in unserer heutigen Welt haben wir dennoch eben noch sehr häufig diese klassische Rollenverteilung. Nicht nur in der Prägung, sondern eben auch im Alltag. Wir haben das sehr häufig immer noch, dass der Mann als Hauptverdiener das Geld ran schafft sozusagen. Wir haben das sehr häufig, dass der Mann mehr Zeit für Freizeit hat. Also, das Männer solche Hobbys haben wieder ein Gig-Rennenrad fahren und bin Stunden lang unterwegs zum Beispiel, oder dass die Frau sich eher kümmert. Oder dass die Frau sich eher selten erlaubt, sich mit ihren Hobbys rauszuziehen aus dem Familienalltag zum Beispiel. Und es ist immer noch heute der Fall, wenn wir die Statistiken angucken, dass Männer besser bezahlt werden als Frauen. Somit haben wir diese Hierarchie de facto noch. Wer erleben das immer wieder und Frauen haben auch diese Wahrnehmung, dass sie emotional den Laden am Laufen halten. Sei das jetzt in der Familie oder sei das auch in der Firma, dass sie das Gefühl haben, ich vermittle, ich gleiche aus, ich schau, dass es allen gut geht. Das müssen sie nicht wirklich, niemand geht hin und sagt, das erwarte ich von dir. Aber irgendwie verlässt sich auch das System darauf. Und nochmal, wie gesagt, das soll hier keine Podcastfolge zum Männer-Beschwing sein. Ja, vielen Männern ist es auch gar nicht bewusst. Wenn Ihnen das bewusst wäre, würden Sie das auch gar nicht wollen. Auch vielen Frauen ist es nicht bewusst. Aber das ist eben die Dynamik, die wir noch sehr, sehr häufig erleben. Und es ist super wichtig und deswegen gibt es diese Podcastfolge zu diesem Thema, dass wir uns solche Dinge veraugen führen. Gerade wenn wir männliche Vorgesetzte haben und diese uns einschüchtern. Wichtig ist zu verstehen, es gibt es wie so eine männliche und auch eine weibliche Ordnungslogik oder Machtlogik. So wie wir uns organisieren, wie wir Führung leben. Da gibt es eine männlich ausgeprägte Version, eine weibliche ausgeprägte Person. Und das heißt jetzt nicht unbedingt Männer gegen Frauen, ja, überhaupt nicht. Wie gesagt, es geht mir hier um die Logik dahinter, um die Dynamik dahinter, um diesen Weib dahinter. Und vielleicht können wir hier nochmal ganz klassisch uns was angucken, was uns hilft, das zu verstehen. Denn früher klassischerweise der Mann gegen Jagen. Und da war es wichtig, bestimmte Ordnungsdynamik, Machtdynamik, Ausrichtungsdynamik an den Tag zu legen, nämlich zum Beispiel den Fokus zu behalten und nicht nach rechts und links zu schauen. Nicht zu reden, ja, bei der Jagd bringt es nicht viel, wenn wir uns über Befindlichkeiten austauschen, damit Verscheuchen, wenn nur die Beutel. Es ging auch um Wettbewerb. Ich setze mich durch. Ich setze mich durch vielleicht gegen andere Männer in der gleichen Regel. Oder ich setze mich durch gegen das Tier, was ich jagere. Also ich bin am Ende der stärkere. Ich gewinne diesen Kampf sozusagen. Das sind. die hat es einfach so gegeben und die ziehen sich teilweise noch durch. Versus diese weibliche Macht und Ordnungs- und strukturelle Dynamik, die da eben sagt, ja, die Frau bleibt eher da heim. Sie hat sich gekümmert um das Dorf, um den Haushalt, um die Kinder, um ältere Familienmitglieder. Das heißt, die Frau war auf der Ebene der Beziehung unterwegs, der Empathie. Sie hat eher im Kontext gedacht, zu gucken, was braucht, damit alles funktioniert. Sie hat eher Verbindung geschaffen, als den Fokus auf eine Sache ausgerichtet. Sprich, diese weibliche Art, die Dinge zu regeln, ist schlichtweg anders. Es ist eine andere Ordnungsform, eine andere Form, ja, auch Macht auszuüben, im Sinne von, ich ermächtige mich mein Leben zu struktureen oder ich ermächtige mich in meiner Rolle als, zum Beispiel die Frau, die der Familie vorsteht. Das ist eine ganz andere Form und Dynamik als Dietismannis. So und jetzt, was ist daran das Problem? Viele Frauen verstehen das nicht und interpretieren dann diese Dominanz, die Männer haben, was einfach diese männliche Ordnungslogik ist oder diese männliche Machtlogik, diese männliche Durchsetzungslogik. Sie interpretieren diese Dominanz als alles, was weniger stark ist, ist falsch oder alles, was weniger stark ist, ist auch weniger wert. Und Frauen nehmen das dann häufig persönlich. Also sie kaufen sich in die Geschichte ein, dass diese Dynamik sich gegen sie persönlich richtet. Und dann sind sie verunsichert und sind vielleicht sogar enttäuscht oder verletzt. Und ja, natürlich ist es nicht komplett falsch, sich sozusagen in diese Geschichte einzukaufen, weil de facto ist es so, Männer haben in unserer heutigen Gesellschaft immer noch viele Vorteile genießen, oft mehr Freiheiten als Frauen, die Welt richtet sich nach männlichen Dynamik aus. Dafür könnte ich jetzt ganz, ganz viele Beispiele bringen, aber darum soll es jetzt gar nicht gehen. Wir dürfen verstehen, ja, es ist de facto so. Es ist immer noch ein Patriarchat, ja, ein Männerfreundliches, gewälschafliches Umfeld, aber wir Frauen dürfen das verstehen, dass das so diese gesellschaftliche Dynamik ist. Und wir müssen es deswegen nicht persönlich nehmen. Wir Frauen dürfen beginnen uns selbst anders zu verstehen, denn wenn wir selber das nicht tun, wer soll das dann machen? Das heißt, wir dürfen da, wo es mit unserer weiblichen Art Sinn macht, von mir aus auch gerne männliche Qualitäten adaptieren, zum Beispiel Durchsetzungskraft. Hat man schon mal eine Löwen gesehen, die sich nicht durchsetzt. Nein, sie macht das auf ihre weibliche Art, genauso dürfen wir Frauen auf unsere weibliche Art durchsetzungskraft ausüben. Wir dürfen Fokus einladen. Hat man schon mal eine weiße Frau im Dorf gesehen, die sich nicht fokussiert, auf das Problem, was an sie herangetragen wurde oder auf eine Streitsschlichtung beispielsweise nein. Also insofern auch den Fokus, den wir ja von Männern oft kennen und manchmal auch kritisieren, weil wir sagen ja, die schauen nicht rechts und links, die müssen den Blick doch ausweiten. Nein, wir dürfen auf unsere weibliche Art auch hier den Fokus gerne in unser Leben einladen, in unsere Art Führung zu machen. Wir dürfen auch Kraft einsetzen. Hat man schon mal eine Frau gesehen, die bei der Geburt keine Kraftressärfen frei gemacht hat? Nein, also auch Kraft ist natürlich etwas zutiefst weibliches. Aber wie gesagt, es geht eben darum, diese Qualitäten auf die weibliche Art und Weise zu tun. Denn sonst, wenn wir das nicht auf diese weibliche Art und Weise tun, dann passiert folgendes. Dann wird es nämlich, wie so ein Kopieren der männlichen Dominanz, dieser männlichen Qualitäten, so wie ein Mann sie lebt. Und wenn wir versuchen, das zu kopieren, dann wird es eine sehr energieraubende und zermürbende Sache für uns als Frauen. Weil dann versuchen wir quasi uns zu verändern, so dass wir im Prinzip der bessere Mann werden. Also, wir haben wir die gleichen Qualitäten anwenden, die einen Mann vielleicht viel natürlicher in seinem Genpool, in seiner Prägung, in seinem Erfahrung schatz hat. Wenn wir die gleichen Qualitäten anwenden wollen und uns da behaupten wollen, dann müssen wir quasi besser sein, als der Mann in seiner Disziplie zu sagen. Und das bringt nichts. Das heißt, wir dürfen es nicht so anwenden, wie wir das aus der Männerwelt kennen, sondern wir müssen es auf die weibliche Art tun. Und was ebenfalls nichts bringt, ist dagegen anzukämpfen, dass diese Männer, diese Alfa Männer, ich weiß es gibt auch andere Männer, aber was ich eben oft im Coaching zu hören bekomme, ist der Struggle, der Frauen, die klug sind, die viel erreicht haben, die waren sie nicht gut sind in dem Massitun, und es ist der Struggle mit diesen Alfa Männern, vor denen sie sich klein fühlen oder von denen sie sich verunsichern lassen. Und es geht nicht darum, gegen diese Männer anzukämpfen oder sie zu verurteilen, denn das kostet viel zu viel Energie. Und das ist eine Energie, wenn du jetzt sagst, ich versuche, diese männlichen Qualitäten zu adaptieren und noch besser darin zu sein, als der Mann an sich oder ich versuche, gegen diese Dominanz anzukämpfen und diese Männer zu verurteilen, die mich verunsichern und so weiter. Das kostet dich Energie und das ist eine Energie, die zahlt nicht auf das Konto ein, dass du wachsen sehen willst. Diese Energie, die du dafür aufbringen musst, ist verpuffte Energie, weil darin kannst du nicht gewinnen. Auf das Konto, auf das du stattdessen einzahlen willst, ist das Konto deines Selbstbewusstseins, deiner Selbstsicherheit, deines Hohlbefindens. Deines Lebens dieser weiblichen Qualitäten, dieser weiblichen Stärken, denn das ist ja das, wofür du auch gesehen werden willst, wofür du wertgeschätzt werden willst. Dass du weiterhin erfolgreich bist und diesen immens wichtigen Beitrag leistest, im Job oder von mir ist auch im Privat und zwar auf deine weibliche, natürliche, authentische Art. Denn wenn wir das nicht machen, dann erreichen wir sowas, wie das wir vielleicht geduldet werden, aber niemand will einfach nur geduldet sein. So nach dem Motto, die ist ja nur hier wegen der Frauenquote. Wir wollen nicht geduldet sein, wir wollen gleichberechtigt sein. Und das darf in dir beginnen, dass du dich so siehst, gleichberechtigt, dass du dein Selbstbild stärkst, dass du deine Selbstführung für dich passend machst, mit der Intensität an Weiblichkeit, die dir zusagt. Und es ist für jede Frau auch unterschiedlich, die eine Lebweiblichkeit so, die andere auf eine andere Art und Weise. Du bestimmt hier was für dich, diese weibliche Qualitäten sind und in welcher Intensität du die leben möchtest. Und daran passt du deine Selbstführung an. Und somit gehst du dann auch nach draußen. Du darfst ein Level an Unabhängigkeit erreichen, dass dir stimmig erscheint. Denn wir haben das immer noch in der heutigen Gesellschaft, dass die Frauen zu einem sehr großen Anzahl abhängig sind von den Männern. Und du darfst Unabhängigkeit erreichen. Und Unabhängigkeit heißt nicht komplett isoliert sein und dieses "Ich brauche kein Mann" oder sowas. Es heißt schlicht und ergreifend "Ich hänge nicht von dir ab, sondern ich benebe dir". Ja und das ist genauso im Joballtag zu leben. Da unabhängig zu sein heißt nicht, dass man nicht mehr Teamplayer ist. Das heißt nur "Ich erreiche eine Art des Miteinander und der Zusammenarbeit, wo ich neben dir arbeite und nicht unter dir". Und natürlich gibt es hier reichische Struktur. Also natürlich gibt es was, wo eine Frau in ihrer Rolle an einen Mann in seiner Rolle reportet. Aber dass man eben dann das versteht, es ist die Rolle, die ich hier inne habe. Und nicht, dass es irgendwas damit so tun hat, dass er ein Mann ist und ich eine Frau. Gut. Und das ist natürlich genauso, was ich gerade gesagt habe, ist ja natürlich nicht nur am Arbeitsplatz wichtig, sondern auch in Beziehungen. Dass wir da unseren Platz finden und "ich hänge von dir ab, sondern ich bin gleichberechtigt neben dir". Und ja, vielleicht ist Beziehungen gerade ein gutes Stichwort, denn das dürfen wir auch üben, wenn wir in dieses weibliche Führen kommen wollen, in dieses weibliche Verständnis unseres Erfolgs. Wir Frauen, wir gehen tendenziell stark in Beziehung zu anderen Menschen, dass er auch eine weibliche Qualität. Ich persönlich habe zum Beispiel ein starkes Netzwerk mit anderen Klugen, Staaten, weiblichen selbstbewussten Frauen. Und das ist ein super wichtiger Aspekt, denn wie gesagt, auch das ist zutiefst weiblich, sich zu unterstützen, in den Austausch zu gehen, andere wachsen zu lassen, durch meinen Beitrag. Nichts anderes tut eine Mutter, auf ganz natürliche Art und Weise, sie geht in die Unterstützung, sie geht in den Austausch mit dem Kind und sie lässt das Kind auf ganz natürliche Art und Weise wachsen. Und deswegen ist in meiner Wahrnehmung dieses schöne englische Wort "Sisterhut", also die der Zusammenhalt von Frauen und Frauen miteinander heute wichtiger denn je in meinen Augen. Weil wir eben voneinander lernen können, weil wir unter einer Authentisch sein können, verstanden werden. Und weil wir in jedem quenchen Stärke, dass wir für uns selbst entwickeln und dass wir nach draußen tragen, auch etwas für die Gemeinschaft dieser "Sisterhut" tun. Wir stärken uns mit diesem Miteinander. Und Stärkung ist nochmal ein wichtiges Stichwort, denn was ich auch oft erlebe bei den Frauen, mit denen ich arbeite, die, wie gesagt, alle samt klugelokwente im Partische Frauen sind, die wählen manchmal, die selbst Verkleinerung wie so eine Art Schutzstrategie. Also was meint nicht damit. Die machen sich selber klein und vielleicht kennst du das bei dir auch. Also ich kenn es definitiv bei mir und das ist auch etwas, wo ich immer wieder hingucken darf, dass das nicht passiert und dass ich in meiner Größe bleibe. Denn sonst kann es eben sein, wir machen uns selber klein und damit wirken wir weniger bedrohlich, wir vermeiden Konflikt, wir werden gemocht beispielsweise und das passiert dann wie so eine Art Schutz, damit wollen wir uns schützen. Aber gemocht werden ist natürlich logischerweise nicht deine Aufgabe als Führungskraft. Im Gegenteil, ne? Als Führungskraft ist es auch wichtig auszuhalten, mal nicht gemocht zu werden. Aber natürlich musst du es als weibliche Führungskraft nicht drauf anlegen, nicht gemocht zu werden. Und das ist übrigens oft eine Art wie Männerführungsstärke deuten, dass sie sagen, wenn du gemocht wirst, dann machst du keinen guten Job. Ich habe keine Ahnung, wie das unter Männern ist. Dann mag das so sein, das weiß ich nicht. Aber bei Frauen ist das definitiv anders. Bei Frauen ist es okay gemocht zu werden. Sie können genauso eine gute Führungskraft sein, vielleicht sogar die noch bessere Führungskraft, wenn sie wirklich gemocht werden. Natürlich nicht um jeden Preis, deswegen dürfen uns nicht klein machen, umgemocht zu werden. Aber es ist auch nicht so, dass wir ständig irgendwie Distanz aufbauen müssen als Frauen oder dass wir spalten müssen, als Frauen polarisieren müssen, als Frauen oder eben sehr belasteln müssen, einfach um per se nicht gemocht zu werden. Es machen manchmal Männer in diesen Positionen. Bei Frauen ist das wie gesagt anders, aber es ist wichtig, dass du das gemocht werden, dass Konflikte vermeiden, dass dich klein machen, eben nicht benutzt, um dich quasi zu schützen. Und in diesem Zusammenhang ist auch noch mal ganz wichtig, dass wir über Wut sprechen. Denn es passiert eben oft, dass wir uns aus Schutz selbst verkleinern, dass wir quasi nicht auf die Bühne steigen und uns groß machen und für uns einstehen und gegen diese Dominanz oder gegen das Ego des Mannes quasi uns erheben, sondern dass wir uns aus Selbstschutz klein machen und dann kommt die Wut. Vielleicht kommt der auch die Wut beim Anhören dieser Podcastfolge, weil du merkst, boh ja, das sind immer noch Dynamiken in unserer Gesellschaft von denen wir vielleicht gedacht haben, wir haben sich schon lange überwunden, aber sie sind immer noch vorhanden. Und aus diesem Grund möchte ich jetzt noch mal sagen, wenn du wütend bist, weil zum Beispiel Männer bei dir im Job über Vorteil werden oder weil sie immer das letzte Wort haben oder weil sie dich respektlos behandeln, dann lege diese Selbstverkleinerungsschutzstrategien ab und fühl die Wut. Wut nützt der Veränderung und jetzt meine ich nicht Wut gegen die Männer, sondern Wut gegen von mir aus gegen das Patricia hat, gegen diese Strukturen, die wir immer noch haben, gegen diejenigen, die das weiter befürworten und vertreten, was im Übrigen auch Frauen sein können. Es gibt auch Frauen, die diese Hierarchie von Männer haben, mehr Macht als Frauen heute noch unterstützen. Gegen diese Dinge können wir wütend sein, aber dann ist es wichtig, dass wir die Wut nicht einfach nur in uns fühlen, weil dann kann sie uns selbst vergiften, sondern dass wir die Wut nutzen, um in Aktionen zu gehen. Und mit Aktion, meine ich jetzt hier nicht irgendwelche Vulkanausbrüche und absolut emotionalen Impulse, die du nach draußen sendest, sondern nutze die Wut, um in Aktionen zu gehen, aber planen das, sowie die weise Eule, der diese Weiseiden nachgesagt wird und die, die das Ganze bewusst und aus einer Größe herausnutzt. Die spürt die Wut und sagt sich dann okay, ich nutze das um was zu verändern, ich nutze das um einen klugen Umgang zu finden mit einer Situation, um mich innerlich zu stärken und immer wieder zu hinterfragen, was sind meine eigenen Denkstrukturen? Helfen die mir oder machen die mich klein? Also Einladung an dich mit dieser Podcast Folge, beobachte dich, wofürst du durch dein eigenes Denken und dein eigenes Handeln diese Alpha-Dynamiken der Männer fort ohne dass du es willst? Und wo kannst du stattdessen mehr weibliche Führung einladen? Mehr von diesem Sisterhutgedanken, mehr von diesem "Ich bin okay", so wie ich bin in meiner Art, die Dinge als Frau authentisch zu machen und empathisch zu machen und Kommunikation für wichtig zu halten. Wo kannst du das mehr einladen? Und an dieser Stelle möchte ich dich einladen zu meinem Ladiesbrunch, da werden wir genau über diese Themen sprechen und Übungen dazu machen, der findet statt am kommenden Sonntag, am ersten März von 39 bis 11 oder 30 online und nur live und kostenfrei. Du setzt dich einfach vor deinen Bildschirm, du bringst dein Frühstück mit, du brunchst mit mir und wir stärken es das heute. Wir klären diese Fragen, diese Podcastfolge unter Umständen aufgeworfen hat und wir gucken uns an, wie weibliche Führung wirklich aussieht, warum empathie kein Karriere hindern es ist und wie du aufhörst dich männlichen Mustern anzupassen und dich dabei gut fühltst, damit du das eben nicht mehr so als Schutzstrategie brauchst. Also schau in die Show Notes, da hast du den Anmeldeling zum Ladiesbrunch. Ich freue mich auf dich, wenn du dabei sein kannst am kommenden Sonntag und ansonsten hören wir uns in der nächsten Podcastfolge. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Frauen in Führungspositionen erleben häufig Situationen, in denen sie durch dominante (oft männliche) Kollegen oder Vorgesetzte Energie verlieren – etwa durch herablassende Bemerkungen oder das Ignorieren ihrer Beiträge.
  2. Die Ursache liegt oft in einer unbewussten „Autoritätsprägung“ aus der Kindheit, in der männliche Autorität als dominant erlebt wurde, was heute zu Anpassungsmustern führt.
  3. Es gibt unterschiedliche männliche und weibliche Ordnungs- und Machtlogiken
  4. Frauen sollten männliche Qualitäten wie Durchsetzungskraft oder Fokus auf ihre eigene authentische, weibliche Art adaptieren, statt sie zu kopieren – sonst wird es energieraubend.
  5. Statt gegen Dominanz anzukämpfen, sollten Frauen ihr Selbstbewusstsein und ihre weiblichen Stärken stärken, um gleichberechtigt und unabhängig zu agieren.
  6. Selbstverkleinerung als Schutzstrategie (z. B. um gemocht zu werden) ist kontraproduktiv; Wut kann ein Signal sein, sich nicht zu verkleinern, sondern in die eigene Größe zu treten.
  7. Der Zusammenhalt unter Frauen („Sisterhood“) ist wichtig, um sich gegenseitig zu stärken und authentisch zu wachsen.

Summary:

In dieser Podcastfolge geht es um die Herausforderungen, die beruflich erfolgreiche Frauen in Führungspositionen häufig mit dominanten männlichen Kollegen oder Vorgesetzten erleben. Die Gastgeberin beschreibt typische Situationen, in denen Frauen Energie verlieren – etwa durch herablassende Bemerkungen oder das Abtun ihrer Beiträge. Sie betont, dass es nicht um Männer-Bashing geht, sondern um das Verständnis für eine tief sitzende Autoritätsprägung: Viele Frauen haben unbewusst gelernt, sich männlicher Dominanz anzupassen, was heute alte Anpassungsmuster aktiviert.

Die Folge erklärt den Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Macht- und Ordnungslogiken: Während Männer oft Wettbewerb und Fokus betonen, setzen Frauen auf Beziehung, Empathie und Kontextdenken. Die Lösung liegt nicht darin, männliche Qualitäten zu kopieren oder gegen Dominanz anzukämpfen, sondern darin, die eigenen weiblichen Stärken auf authentische Weise zu leben – etwa Durchsetzungskraft, Fokus und Kraft in einer weiblichen Form. Frauen sollten sich nicht aus Schutz verkleinern oder Konflikte vermeiden, sondern in ihre Größe treten und Unabhängigkeit entwickeln.

Der Zusammenhalt unter Frauen („Sisterhood“) wird als zentraler Hebel genannt, um sich gegenseitig zu stärken und gleichberechtigt zu wirken. Die Folge ermutigt dazu, das eigene Selbstbild zu stärken und Führung auf eine natürliche, weibliche Art zu gestalten.

FAQs

Die häufigste Ursache ist die Konfrontation mit dominanten männlichen Kollegen, die alte Autoritätsprägungen aktivieren. Diese Prägungen stammen aus Kindheitserfahrungen, wo männliche Autorität dominierte.

Nein, das Problem ist nicht der Mann an sich, sondern die alte Anpassungsdynamik, die bei Frauen durch dominantes Verhalten ausgelöst wird. Es geht um unterschiedliche Machtlogiken, nicht um persönliche Angriffe.

Frauen sollten weibliche Qualitäten wie Empathie, Beziehungsaufbau und Kontextdenken auf ihre eigene Art einsetzen. Das Kopieren männlicher Dominanz kostet zu viel Energie und führt nicht zu authentischem Erfolg.

Unabhängigkeit bedeutet, gleichberechtigt neben männlichen Kollegen zu arbeiten, nicht unter ihnen. Es geht darum, die eigene Rolle zu erfüllen, ohne sich persönlich von Dominanz verunsichern zu lassen.

Selbstverkleinerung ist eine Schutzstrategie, um Konflikte zu vermeiden und gemocht zu werden. Dies untergräbt jedoch die eigene Autorität und verhindert authentische Führung.

Wut ist ein Signal, dass alte Muster aktiviert werden. Statt sich zu verkleinern, sollten Frauen lernen, ihre Größe zu behalten und für sich einzustehen, ohne in Konfrontation zu gehen.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.