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#065 5 Zeitmanagement-Tipps für einen leichteren Alltag

27m 3s

#065 5 Zeitmanagement-Tipps für einen leichteren Alltag

In dieser Podcast-Folge geht es um ein entspanntes und erfolgreiches Zeitmanagement für berufstätige Frauen. Die Moderatorin räumt zunächst mit dem Irrglauben auf, dass man jemals alles schaffen könne – denn wir leben in einer Dynamik des Überflusses. Stattdessen sollten wir akzeptieren, dass es immer unerledigte Aufgaben geben wird, und unser Glück nicht von Perfektionismus abhängig machen. Als zweites Juwel empfiehlt sie, sich wie ein Leopard auf wenige „Antilopen“ (Projekte) zu fokussieren, statt wie ein Welpe zwischen vielen Aufgaben hin und her zu springen. Das dritte Juwel ist die Unterscheidung zwischen „Felsen“ (großen, anstrengenden Aufgaben) und „Kieseln“ (kleinen, schnellen Aufgaben) – je nach Energie sollte man gezielt einen Felsen oder mehrere Kiesel bearbeiten. Das vierte Juwel betrifft die Klassifizierung von Aufgaben in Input-basiert (Zeit investieren) und Ergebnis-basiert (konkretes Ziel erreichen); die meisten Aufgaben lassen sich besser als Input-basiert definieren, um Erfolgserlebnisse zu schaffen. Das fünfte Juwel bezieht sich auf die Eisenhower-Matrix: Wichtige, aber unliebsame Aufgaben müssen trotzdem erledigt werden, auch wenn sie nicht dringend sind. Zusammengefasst geht es darum, mit Akzeptanz, Fokus und klarer Priorisierung mehr innere Ruhe und Effizienz im Alltag zu gewinnen.

Transcription

4165 Words, 25058 Characters

German
Willkommen im Endlich entspannt erfolgreich Podcast für beruflicher folgreiche Frauen, die im Job glänzen und im Privatleben so richtig glücklich sein wollen. Ich korridiere ich es unternehmerin Coach und Inspiratorin, ladet ich einen in die Magie von Leichtigkeit und Lebensfreude. In dieser Folge geht es um ein großes Thema, das ich liebe, weil ich beide Seiten kenne. Und zwar um das Thema Zeitmanagement und ich kenne sowohl die Zeiten, in denen ich im Chaos versunken bin und keine Ahnung hatte, wie das überhaupt möglich sein kann, dass man seine Zeit so mannished, dass man gut zu Recht kommt, auch wenn man viel zu tun hat. Und ich kenne natürlich auch heute die andere Seite, wie das Leben leicht und erfolgreich ist, wenn man weiß, wie man sich und seine Zeit mannished. Und natürlich gibt es zu diesem Thema unglaublich viele Facetten, wir könnten ewig über Zeitmanagement sprechen. Und deswegen ist es auch kein Wunder, dass ihr euch bei einer der letzten Umfragen genau dieses Thema gewünscht habt. Und da steigen wir heute ein. Ich habe mir fünf Juwillen rausgepickt, zu denen ich dir ganz genau erklären werde, wie ich das mache und wie du das auch für dich anwenden kannst, damit du am Ende sagen kannst, wow, okay, das hat mir wahre Zeitfenster in meiner Woche gespart. Anfangen möchte ich mit einem der häufigsten Irr glauben und damit räumen wir gleich mal zuerst auf, damit du mit dem Rest, den ich dir in dieser Folge als fünf ganz konkrete Beispiele und Anleitungen geben werde, damit du damit zu einem Happy Ergebnis kommst. Und der Irrglaube, mit dem wir aufräumen dürfen, ist der, dass wir alles schaffen werden. Dass es irgendein Zeitmanagement der Welt gibt, dass uns alles schaffen lässt. Das ist ein Irrglaube. Ich erkläre dir kurz, was halb und gleichzeitig es war, dass es natürlich mit den richtigen Werkzeugen und Tricks sehr wohl ein Zeitmanagement hinkriegen kann, was dir gut gelingt. Was dir, was dir Zeit schenkt. Aber der Irrglaube ist, wie gesagt, es wird irgendwie möglich sein, alles zu schaffen. Denn wir leben in einer Dynamik des Überflusses. Ja, das ist die Dynamik unserer Zeit. Es ist im Prinzip zu viel von allem da. Geh in den Supermarkt, da ist ein Überangebot. Nimm Informationen. Wir schwimmen in einer Informationsflut. Wir haben heute unglaubliche Möglichkeiten, unser Leben zu gestalten und Erfahrungen zu machen. Es gibt wahnsinnig viele Baustellen im Leben einer einzelnen Person, aber natürlich auch im Makrokosmos. Nimm heutzutage ein Dorf, eine Stadt, ein Land. Da ist immer irgendwas, was zu erledigen ist. Oder nimm eine Firma oder ein sonstiges ökonomisches System. Da wird nie irgendwie alles fertig sein. Und genauso ist es auch in deinem Mikrokosmos deinem Leben. Und das war so der erste Schritt in ein entspanntes Zeitmanagement für mich, das zu akzeptieren. Das ist immer etwas geben wird, was ich nicht schaffe. Es wird immer mehr zu tun geben, als ich an einem Tag, in einem Monat, in einem Jahr, in einem Lebenszyklus leisten kann. Und diese Akzeptanz, die wirklich dahin bringen, das du fühlst, ja, ich bin in meinem entspannten erfolgreich sein. Und mein Glück ist nicht davon abhängig, dass alles erledigt ist. Lasst es dir nochmal auf der Zunge zergehen. Dein Glück ist nicht davon abhängig, dass du alles perfekt erledigt hast. Das macht es nicht aus, ob du dein Leben als zufrieden stellen und erfüllt wahrnimmst. Das meinst du zwar manchmal, dass auch wenn ich doch nur besser organisiert wäre, dann wäre ich glücklich. Aber tatsächlich ist das ein Irrglaube. Und ich beweise dir das, denn es gibt Momente, in denen kannst du wirklich genießen und dein Leben rund um genial finden. Auch wenn dein Zeitmanagement gefühlt versagt hat. Auch wenn du objektiv betrachtet vielleicht sogar im Chaos sitzt. Und das sind Momente, in denen du ganz stark emotional etwas fühlst. Also zum Beispiel, wenn du frisch verliebt bist, dann ist es dir völlig wuscht, ob da einen Haufen-Tutus unerledigt sind. Oder auch wenn ein Notfall passiert, dann reduziert sich das, was dir wichtig ist, auf diesen Notfall. Ja, jemand hat einen Unfall in deinem nächsten Kreis, oder es passiert ein Schicksalsschlag. Dann reduziert sich deine Aufmerksamkeit auf das. Und dann ist es völlig egal, was für ein Chaos um dich herum passiert. Du richtest deine gesamte Aufmerksamkeit auf diesen Notfall. Ja, also wir gehen nochmal zurück zum Frischverliebt sein, um eine schöne Energie hoch zu holen. Wenn du frisch verliebt bist oder vielleicht voller Vorfreude auf etwas. Oder ja, dir wirklich vielleicht macht dir ein lieber Mensch eine total schöne Überraschung. Und dann kannst du dich darauf einlassen und kannst auch, wenn du gefühlt im Chaos sitzt, wirklich genießen. Deswegen ist es, du wählnummer eins, was ich dir in dieser Folge mitgebracht habe, übede ich in Akzeptanz, dass du immer Tudus haben wirst, die du nicht erledigt hast, dass es immer zu viele sein wird und mach keine, wenn dann Schlussfolgerung. Also nicht so was, wie erst wenn ich alles an der Kontroll habe, dann kann ich glücklich sein. Oder welchen Zustand auch immer du dir vom Zeitmanagement erhoffst, ob das glücklich sein ist oder vielleicht zufrieden sein oder fühle ich mich erfolgreich. Aber, macht dir klar, falls da so eine Wendanverknüpfung in dir stattfindet, das darfst du entkoppeln und du darfst daraus machen, ich kann auch glücklich sein im Chaos beispielsweise. Dass die das erstmal für dich zurechtlegst und eben akzeptiert, dass es nicht so sein wird, dass wir irgendwann mal alles geschafft haben wirst. Und ich gebe dir noch einen ganz wichtigen Aspekt in diesem Zusammenhang, denn man hat auch herausgefunden, dass die Menschen, die immer irgendwie noch was zu tun haben, die irgendwo eine Baustelle offen haben, die sich nochmal strecken müssen, um dies oder das oder jenes zu erledigen. Die Eltern anders als die Menschen, wo die Tudus immer weniger werden und wo am Ende vielleicht nur noch "jahre ich stehe morgens auf, ich richte mir einen Frühstück her, ich komm irgendwie durch den Tag und am Ende gehe ich wieder ins Bett". Die degenerieren viel schneller, weil ihr Hirn kein Problem Solving mehr machen muss, ja, kein "wie kann ich das hin kriegen". Also so eine gewisse Art von Chaos, ein gewisses Maß an, ich schaff das nicht alles, ich hab auch morgen noch was zu tun, ist auch eine wahnsinnig gesunde Art des Alterns. So, das war mal, Joil Nummer eins, werden wir jetzt im nächsten Teil aber nochmal viel konkreter, was du wirklich tun kannst, um deinen Überfluss an Tasks zu organisieren, sodass du das Gefühl hast, ja, da ist zwar immer was zu tun, aber mit dem, was ich da leisten kann und wie ich damit umgehen kann, fühle ich mich gut und in einer inneren Ruhe. Nächstes Joil ist, dass wir verstehen, dass Zeitmanagement ganz oft versagt, weil wir uns zu viele Sachen aufs Tablet packen. Kennst du vielleicht, dieses "Ich will das noch machen und das muss auch noch getan werden und hier sehe ich noch Handlungsbedarf und das muss ich auch noch erledigen und so weiter". Und dann wird es zu viel und dann schaffst du am Ende gar nichts mehr, weil du gedanklich in und her springst vielleicht sogar organisatorisch oder in einer Umsetzung springst du hin und her und dann schaffst du am Ende gar nichts mehr. Und wenn du schon mal einen Welten beobachtet hast, der in einen Taubenhaufen springt und die Taubenjagen will, der springt mitten rein und die Fischer fliegen hoch und der hängt das Hündchen hüpft hierhin und dahin, und am Ende hat er natürlich keine Taube erwischt. Und so geht's uns, wenn wir uns zu viele Sachen aufs Tablet packen und da mitten reinhüpfen. Ich gebe den anderes Bild, hast du schon mal einen Leopaden beobachtet, der eine Antilope jagt. Der sucht sich ein Target aus und verfolgt nur dieses Ziel. Sein Blick bleibt auf dieses eine Tier geheftet und der rennt dem hinterher, bis er es hat oder bis ihm das Tier entkommen ist. Er verfolgt diese eine Antilope mit dem Wissen, das ihm alle anderen entkommen. Und genau das darfst du für ein erfolgreiches Zeitmanagement machen. Was meine ich damit konkret? Schreibt dir alles auf, was wichtig ist, ja was zu tun ist und dann pick dir eine Sache raus. Also eine Antilope sozusagen. Und wenn ich jetzt sage, pick dir eine einzige Sache raus, dann mein ich das etwas metaphorisch. Denn natürlich ist in unserem heutigen Alltag klar. Manche Sachen kann ich nicht jagen, jagen, jagen, jagen, jagen, jagen, bis diese eine Sache erledigt ist und dann konzentriere ich mich auf die nächste. Unser Alltag ist natürlich nicht so linear. Manchmal habe ich vielleicht Aufgaben, da muss ich auf etwas weiter. dass jemand auf mich zurückkommt oder es dauert länger und ich kann vielleicht aufgrund anderer Dinge, die in meinem Leben auch noch Aufmerksamkeit wollen, gar nicht jetzt noch länger bei der einen Sache bleiben, sondern ich muss es unterbrechen. Das heißt im übertragenen Sinne sucht dir eine machbare Zahl der Antilopen raus. Also nimm ein paar Projekte und dann erlaubet dir diese gleichzeitig zu verfolgen und heute mal mehr Fokus auf der einen Sache, morgen mal mehr auf der anderen Sache, aber wichtig ist, dass du eine machbare Zahl von Projekten rauspickst und die im Fokus behält wie der Leopard die Antilope und dann so lange diese Sache jagst, bis sie erledigt ist. Und es kann sein, dass ein Anteil von dir jetzt sagt, ja, aber wenn ich jetzt nur eine oder zwei oder maximal drei Projekte, jage und rauspicke, dann verpasse ich ja die anderen, dann komme ich ja da nicht weiter bei den anderen und ich habe ja hier vielleicht 15 Sachen aufgeschrieben. Ja, das stimmt, das Ding ist nur, wenn du alle deine Tasks diese 15 Sachen, die du aufgeschrieben hast, wenn du die alle auf einmal verfolgst, dann wirst du keine erledigen, dann wirst du wieder Welpe, der in diesen Taubenhaufen springt. Und das kostet unwahrscheinlich viel Energie, denn dieses hin und her springen zwischen den einzelnen Tasks, dass es viel Zeitrauben da, als das Konsequente fokussieren. Wenn du gezielt fokussierst, dann erreißt du mit weniger Aufwand und weniger Energie einsatz, viel leichter diese 123 Projekte, dass du sie so voranbrings wie du dir das wünscht. Und dann hast du ein, zwei, drei Projekte geschafft, versus keine, weil du zwischen den 15 immerhin und her gesprungen bist. Und das coole ist, wenn du das so fokussiert angehst und ganz bewusst sagst, diese 123 fokussier ich jetzt und die anderen 14, 13, 12, die lasse ich erstmal liegen, dann wirst du merken, es kostet dich weniger Energie, diese 123 Projekte zu erreichen und zu erledigen und dann hast du mehr Energie übrig für die anderen, die du erstmal pausiert hast. Und ich verrate dir etwas, was passieren wird, wenn du jetzt sagst, okay, ich mach das so, ich bin leopart und fokussiere Antilope und ich bin nicht welpe der uncoordiniert in diesen Taubenhaufen springt, das, was passieren wird, ist, dass du Disziplin dafür brauchst, denn dein mankymeint, der will hin und her springen, der will dieses schon lieren und auch diesen Adrenalin kick von, oh jetzt springe ich hier noch hin und da noch hin und jetzt mache ich das noch, der wird sich vermutlich wünschen, dass du ihm das ab und zu wieder gibst und lasse ihn auch gerne mal hin und her springen, denn nur den Fokus zu halten und so zu tun, als hätten wir scheu klappen auf, kann natürlich auch mal unrealistisch sein und kann auch manchmal zu wenig Spaß bringen. Also lasse diesen mankymeint gerne mal hin und her springen, aber dann ganz bewusst mit diesem Wissen ey, jetzt ist Spielzeit, mankymeint jetzt kannst du von Ast zu Ast hüpfen, nur so wie der leopart der vielleicht auch mal eine Fliege jagt und das gar nicht so ernst, mein vielleicht die wirklich zu erwischen ey und der im Spiel vielleicht auch mal mit mit einem anderen Tier, Kabbelt oder so, lasse es dann eine bewusste Spielzeit sein, dass du dich in den anderen Projekten, die du dir auch noch notiert hast, auch mal bewegst, aber dass du eben ganz klar betitelt hast, was sind meine anfokussierten Antilopen und dass du dann wieder den Haupteinsatz deiner Energie und deine Hauptzeit daraufhin ausrechtest. Gut, der nächste GameChanger, für mich persönlich im Zusammenhang mit Zeitmanagement war und ist auch immer noch heute folgender. Ich nenne das die Unterscheidung zwischen Felsen oder Kieseln und dieses Bild stammt nicht von mir, ich habe jetzt gerade den Namen, ich habe ihn auf der Zungenspürze, aber ich komme nicht auf den Namen, wer dieses Bild geliefert hat, das ist aber auch egal im Respekt und in der eher Erwietung an diese Person werde ich dir dieses Beispiel jetzt erklären, was ist damit gemeint. Felsen stehen für die großen Sachen, also für die Dinge, für die du länger brauchst, die anstrengender sind, man ermütet schneller, wenn man Felsen bewegt und man sieht aber auch nicht ganz so viel Ergebnis oder ganz so viel Fortschritt, weil so ein Felsen aus dem Weg zu schaffen, das geht langsamer. Kiesel hingegen sind die kleinen Dinge, das geht schneller, da kann man mehr von in kurzer Zeit wegschaufeln, man sieht schneller an Ergebnis, weil mit so einem Schaufelschlag habe ich schon hier freie Bahn geschaffen und jetzt stellst du dir bitte vor, du hättest eine Gebirgsstraße und da werden Steinschlag runtergegangen und geroll hätte diese Dicht gemacht. Die Straße ist nicht mehr passierbar, aber du willst zu einem der Dörfe im anderen Tal. Und so kannst du bitte deine Aufgaben klassifizieren, was sind Felsen, also was sind die großen Sachen und was sind Kiesel, was sind die kleinen Dinge, die schneller gehen, die nicht ganz so viel Energie kosten, die ich vielleicht auch man nebenbei machen kann, für die ich vielleicht auch nicht mehr ganz so wach sein muss. Nur für ein Felsen brauche ich eher meine volle Kraft und da muss ich noch so im Saft stehen, dass ich die angehen kann. Und eventuell kannst du dir sogar überlegen, welche Dörfer willst du erreichen, wenn du die Felsen und die Kiesel aus dem Weg räumst. Also dass du ein klares Ergebnis hast, wozu mache ich das eigentlich. Darfst du mal schauen, ob das zu deinen Aufgaben passt, dass du sagst ja okay, ich sehe hier die Felsen und die Kiesel und dahinter sehe ich das Dorf, wo ich eigentlich hin will. So und jetzt, wenn du viel Energie hast und ein größeres Zeitfenster, was du die übrigens auch schaffen darfst, indem du keine Termine in deinen Kalenders setz, indem du dein Handy in den Flugmodus pachst, indem du die Tür schließt oder die Menschen darüber informierst, dass du jetzt nicht gestört werden möchtest. Dann gehst du einen Felsen an. Und dann wird es am Tag auch immer im Moment gegeben, da hast du vielleicht ein bisschen weniger Energie oder nur ein kleines Zeitfenster, weil in 20 Minuten beginnt dein nächstes Meeting oder so. Und dann machst du die Kiesel, dann suchst du dir die Liste, wo deine Kieselchen draufstehen und dann packst du davon eins an und räumst zum Kieselchen aus dem Weg. Und wenn du das so machst, dass du ganz klar für die Spezifizier, es ist jetzt Zeit für einen Felsen oder ist jetzt Zeit für Kiesel, dann wirst du merken, wow, das bringt mir ganz viel Klarheit und so komme ich auch viel schneller voran, weil ich mal an den Felsen arbeite und mal an den Kieseln und ich so meine Energieressurse nutze, wie sie eben gerade da ist. Wer nur versucht Felsen zu bewegen, ermüdet unwahrscheinlich schnell und wird frustriert, weil er keinen Fortschritt zieht und wer nur Kiesel bewegt fühlt sich zwar gut, weil es wird total viel weg bewegt, aber ich komme trotzdem nicht wirklich weiter, weil die Felsen versperren wir immer noch den Weg. Dieses Bild oder diese herangehensweise war für mich ein absoluter Gamechanger, was mein Zeitmeldschmeld betrifft. Gut, Last but not least, kommen wir zum letzten UWL, was ich dir mitgebracht habe. Die meisten Menschen verstehen nicht den Unterschied zwischen Input-Based Tasks und Outcome-Based Tasks. Also lasme ich das erklären. Input-Based heißt, es kommt drauf an, wie viel ich reinstecke, wie viel Input ich reingebe. Input in Form von Zeit. Outcome-Based heißt, es kommt darauf an, dass ich ein konkretes Ergebnis erreiche. Also egal wie viel Zeit ich reinstecke, es muss dieses Ergebnis dieser Outcome erreicht werden. Input-Based könnte jetzt zum Beispiel sein, du hast das Projekt, ich will klar wir lernen und da weißt du da, darf ich einfach eine gewisse Anzahl von Stunden, Tagen, Monaten, Jahren reinstecken. Und Outcome-Based wäre jetzt zum Beispiel, ich möchte den Inhalt von Buch X Y kennen. Da weißt du, okay, egal wie viel Zeit ich brauche, es zu lesen, diese Aufgabe ist erledigt, wenn ich den Inhalt kenne, also wenn das Buch ausgelesen ist. Und da kannst du jetzt auch viel geschickter mit arbeiten, denn die meisten Menschen tun so, als wenn alles Outcome-Based wäre. Also die nehmen sogar Klavier-Spielen so, ja als ob sie die Sonate von Beethoven, die sie vielleicht lernen wollen, als ob sie die in einem Tag spielen lernen müssten und sind frustriert, wenn sie das in einem Tag nicht schaffen. Weil sie ist missverstehen als Outcome-Based task. Das heißt du kannst jetzt durch deine To-Dus gehen und kannst gucken, wo sind Input-Based-Projekte. So was wie Klavier-Spielen zum Beispiel. Dann kannst du festlegen, wie viel Input willst du da reingeben? Bleiben wir beim Beispiel des Klavier-Spielen zum Beispiel täglich 30 Minuten und dann weißt du aber auch, wenn du das geschafft hast, wenn du diesen Input reingegeben hast, dann ist dein Ziel erreicht, dann kannst du diese Task für den Tag für dich durchstreichen. Auch wenn du die Beethoven-Sonate dann noch nicht komplett spielen kannst, du hast deinen Input von 30 Minuten reingegeben und somit ist deine Aufgabe erledigt. Für dieses Input-Fanster. Wenn du jetzt Aufgaben hast, die Outcome-Based sind, wie gesagt das würde zum Beispiel heißen, ich habe dieses Buch komplett gelesen. Meine Task ist erst erreicht, wenn ich die letzte Seite erreicht habe. Und es gibt nur sehr wenige Aufgaben, die wir auch als relevant und signifikant ansehen, die wirklich als Outcome-Based-Aufgaben in deinem Kalender auftauchen sollten. Die meisten * Musik * Aufgaben kannst du wirklich besser in input-based-aufgaben klassifizieren. So dass du auch weißt, du hast dieses Erfolgserlebnis, wenn du da die halbe Stunde Klavierüben reingesteckt hast. Also ich empfehle dir noch mehr deine Aufgaben input-based zu klassifizieren und es funktioniert ja übrigens auch bei etwas, was du ursprünglich als Outcome-based klassifiziert hast. Nämlich zum Beispiel ich muss diesen Inhalt des Buches kennen. Jetzt kann ich mir natürlich sagen, ich muss das Buch lesen, aber das werde ich ständig wieder vor Augen haben und ich habe es immer noch nicht geschafft, das Buch ist immer noch nicht zu Ende. Der Outcome ist immer noch nicht erreicht. Stattdessen formuliert das um, nehmen dir vor dieses Wochenende lese ich eine Stunde in diesem Buch. Und wenn du das erreicht hast, diesen Input reingegeben hast, ist die Task für dich erreicht, für dieses Wochenende. Und dann setzt du dir neun Input-Slot am nächsten Wochenende beispielsweise. Nun noch ein Juwelie, dann haben wir fünf genau. Es gibt unliebsame Aufgaben, die wichtig sind aber nicht dringend. Und die müssen trotzdem erledigt werden, aber weil sie unliebsam sind und so irgendwie etzend machen wir die nicht zu gern und sind dann frustriert. An dieser Stelle tauche ich jetzt mal ganz kurz ein in die Eisenhormatrix, die sagt nämlich es gibt zwei Qualitäten von Aufgaben, Aufgaben, die wichtig sind. Ich sage dazu immer, es braucht meine Wichtigkeit, dass diese Aufgaben gemacht werden. Ja, kann niemand anders übernehmen. Oder es gibt Aufgaben, die sind von ihrer Qualität her dringend. Ich sage dazu, es passiert also was schlimmes, wenn die nicht erledigt werden. Es hat irgendwie eine richtig dogekonsequenz. Und dann gibt es nach Eisenhauer vier Kombinationen wichtig und dringend in der Kombination wichtig und nicht dringend, nicht wichtig und dringend und dann noch beide Male nicht wichtig und nicht dringend. Ich werde jetzt auf das nicht eingehen, sonst wird es zu verwirrend, aber ich möchte das uns einmal ganz kurz gehört, dass es eben diese vier Kombinationen gibt. Worauf ich jetzt eingehen möchte, das Joveel, was ich dir mitgeben möchte, sind die wichtigen Aufgaben, die aber nicht dringend sind. Das sind Aufgaben, die musst du erledigen, die kannst du nicht der Legieren, aber sie sind nicht dringend. Es hat keine schlimme Konsequenz, wenn sie jetzt nicht super zeitnah erledigt werden. Und das sind auch so Aufgaben, die fühlen sich gut an, wenn sie erledigt werden, aber es ist eben nicht lebenswichtig und deswegen schieben wir die oft vor uns her. Das kann so was sein, wie den Keller aufräumen oder deine Arbeits- e-mails aufräumen, damit es postfach da nicht überquält. So, was kannst du jetzt tun? Schreibt dir diese ungeliebte Aufgabe zu einem realistischen Zeitpunkt in den Kalender. Was meine ich damit? Realistischer Zeitpunkt für Kelleraufräumen wäre zum Beispiel ein Wochenende, wo du jetzt nicht sich Termine hast. Ein realistischer Zeitpunkt für E-Mailpostfach aufräumen wäre zum Beispiel für einen Business-Trip sowieso am Flughafen und du weißt, du wirst da wartet Zeit haben. Damit kannst du dir schon mal helfen, weil du nicht irgendwelche unrealistischen Zeitfenster einpflanzt für diese Aufgaben. Und dann erlaube dir einen Joker. Zum Beispiel, wenn jetzt am Wochenende, wo du das Kelleraufräumen eingetragen hast, die Sonne scheint und du möchtest lieber rausgehen, weil dir das wichtig ist und weil es dir gut tut, dann tut das und dann schiebst du aber diese Aufgabe Kelleraufräumen auf das nächste Wochenende. Mit diesem Hintergrund wissen, dass nächste verregnete Wochenende da werde ich das tun. Das heißt also, wenn dann das nächste verregnete Wochenende kommt, dann wirst du nicht irgendwelche Ablenkungen suchen und das irgendwie füllen mit irgendwelchen anderen Dingen, sondern dann weißt du so und jetzt ist das Kelleraufräumen dran. Das ist wichtig, nur ich kann es machen, ich kann es nicht delegieren, weil ich möchte die Sachen nochmal anschauen, die da unten im Keller sind und es ist aber auch nicht dringend und dennoch fühlt es sich gut an, wenn ich es gemacht habe. Also mache ich das am nächsten verregneten Wochenende. Und dann mache es zu einer Spaßaktion. Schmeiß gute Musik rein, vielleicht machst du dir ein Drink dazu, vielleicht letzt so eine Freundin ein oder du guckst, was weiß ich, wenn du was ist wie Schrank aufräumen, lasst die Kinder verkleiden spielen mit denen Sachen, die du aussortiert. Lasst deine Akkreativität frei, lauf, dass du es zu einer spaßigen Aktivität machst. Nehmen wir das andere Beispiel, die E-Mails aufräumen, die in deinem Posteingang überquellen, wenn du am Flughafen bist und du hast eine andere dringliche Sache, dringlich heißt, es passiert was Schlimmes, wenn du es nicht zeitnah erledigt, dann schieb diese Meils, die sind nicht lebensnotwendig. Aber wenn du wartest und bevor du da doof im Handy rum dadelst und dich am Ende ärgertest, weil ich das jetzt auch nicht weitergebracht hat, dann nehmt ihr ein Input-Based-Zeit-Fans davor und sage dir, okay, für eine halbe Stunde oder für eine Stunde bis zum Boarding, werde ich jetzt diese E-Mails wexortieren. Und auch da mache es fand, bestellt dir einen schönen Café dazu, haut dir eine gute Musik auf die Ohren oder belohntig danach mit etwas, wenn du diese halbe Stunde E-Mails wexortiert hast. Gut, wenn ich jetzt richtig mitgezählt habe, dann waren das die fünf Jüellen, die ich dir in dieser Podcast vollgeschenken möchte. Wenn du mehr willst oder mit noch konkreterer Anleitung an all diese Themen rangehen möchtest und auch noch weitere Themen abdecken möchtest, zum Beispiel wie sortier ich den ganz konkret mein E-Mailpostfach oder wie komme ich gegen Prokrastination an. Dann ist mein Online-Kurszeit-Zauber, genau das Richtige für dich, da kannst du nämlich in deine eigenen Zeit durch die Module gehen und ein Stück für Stück für dich umsetzen. Für dich als Podcast-Hörerin gibt es 300 Euro Rabatt für Zeit-Zauber und zwar mit dem Promocode-Zauber. Findest du unten auch noch mal einen Schonort. Oder was du auch tun kannst, wenn du das ganze Thema vertiefen möchtest, gönnen dir in eins zu Einscoaching mit mir für dein ganz individuelles Zeitmanagement. Ich gucke mit dir über alles drüber und wir optimieren, damit du in wenigen Wochen deutlich Erleichterung spürst und absolut merkbare Zeitfenster frei hast für dich und deine persönlichen Vorlieben, die heute noch untergehen in all diesen Tudos, sodass du wirklich nach ein paar Wochen schon sagen kannst, wow, hier und da und dort habe ich absolut Zeit gewonnen. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann teile sie gern mit einer Person, die ebenfalls in ihrem Zeitmanagement weiterkommen möchte. Und wenn wir uns dann in zwei Wochen wiederhören, freue ich mich und ansonsten schick mir auch gerne deine Themen wünsche, die ich sehr gerne aufnehme in eine neue Folge. Alles Liebe und bis bald, deine Koran. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Akzeptiere, dass niemals alles erledigt sein wird – dein Glück hängt nicht davon ab.
  2. Fokussiere dich auf wenige „Antilopen“ (Projekte) statt wie ein Welpe in viele Taubenschwärme zu springen.
  3. Unterscheide zwischen „Felsen“ (großen, energieintensiven Aufgaben) und „Kieseln“ (kleinen, schnellen Aufgaben) und bearbeite sie je nach verfügbarer Energie.
  4. Klassifiziere Aufgaben als „Input-basiert“ (Zeit investieren) oder „Ergebnis-basiert“ (konkretes Ziel erreichen) – die meisten Aufgaben sind Input-basiert.
  5. Nutze die Eisenhower-Matrix

Summary:

In dieser Podcast-Folge geht es um ein entspanntes und erfolgreiches Zeitmanagement für berufstätige Frauen. Die Moderatorin räumt zunächst mit dem Irrglauben auf, dass man jemals alles schaffen könne – denn wir leben in einer Dynamik des Überflusses. Stattdessen sollten wir akzeptieren, dass es immer unerledigte Aufgaben geben wird, und unser Glück nicht von Perfektionismus abhängig machen.

Als zweites Juwel empfiehlt sie, sich wie ein Leopard auf wenige „Antilopen“ (Projekte) zu fokussieren, statt wie ein Welpe zwischen vielen Aufgaben hin und her zu springen. Das dritte Juwel ist die Unterscheidung zwischen „Felsen“ (großen, anstrengenden Aufgaben) und „Kieseln“ (kleinen, schnellen Aufgaben) – je nach Energie sollte man gezielt einen Felsen oder mehrere Kiesel bearbeiten. Das vierte Juwel betrifft die Klassifizierung von Aufgaben in Input-basiert (Zeit investieren) und Ergebnis-basiert (konkretes Ziel erreichen); die meisten Aufgaben lassen sich besser als Input-basiert definieren, um Erfolgserlebnisse zu schaffen.

Das fünfte Juwel bezieht sich auf die Eisenhower-Matrix: Wichtige, aber unliebsame Aufgaben müssen trotzdem erledigt werden, auch wenn sie nicht dringend sind. Zusammengefasst geht es darum, mit Akzeptanz, Fokus und klarer Priorisierung mehr innere Ruhe und Effizienz im Alltag zu gewinnen.

FAQs

Der häufigste Irrglaube ist, dass man mit dem richtigen Zeitmanagement alles schaffen kann. In Wahrheit wird es immer mehr zu tun geben, als man leisten kann.

Akzeptiere, dass es immer unerledigte To-dos geben wird. Dein Glück hängt nicht davon ab, alles perfekt erledigt zu haben – genieße auch im Chaos bewusst schöne Momente.

Statt wie ein Welpe zwischen vielen Aufgaben hin und her zu springen, fokussiere dich wie ein Leopard auf ein bis drei Hauptprojekte. So erreichst du mehr mit weniger Energie.

Felsen sind große, anstrengende Aufgaben, die mehr Zeit brauchen. Kiesel sind kleine, schnelle Aufgaben. Arbeite an Felsen, wenn du viel Energie hast, und an Kieseln in kleinen Zeitfenstern.

Input-basierte Aufgaben messen den Erfolg an der investierten Zeit (z. B. 30 Minuten Klavier üben). Outcome-basierte Aufgaben erfordern ein konkretes Ergebnis (z. B. Buch fertig lesen). Klassifiziere Aufgaben öfter input-basiert für mehr Erfolgserlebnisse.

Erkenne, dass diese Aufgaben wichtig, aber nicht dringend sind. Plane sie bewusst als Input-Zeitfenster ein, um sie regelmäßig zu erledigen, statt sie aufzuschieben.

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