#058 3 Fallen, die sich produktiv anfühlen, aber dich nur Zeit kosten - und wie du sie vermeidest
21m 50s
In dieser Podcastfolge betont die Gastgeberin, dass weniger Arbeitsstunden oft zu mehr Produktivität und besserer Qualität führen. Sie erinnert daran, dass unser Gehirn regelmäßige Pausen braucht – ähnlich wie in der Schulzeit – und dass Studien belegen, dass ab etwa 50 Stunden pro Woche die Leistung pro Stunde sinkt. Sie identifiziert drei typische Fallen, die viele Berufstätige ineffizient machen: erstens das ständige Checken von E-Mails oder Chats („Ich habe es gesehen“), zweitens das sofortige Reagieren auf jede Anfrage („Ich habe es gefangen und zurückgeworfen“) und drittens das häufige Wechseln zwischen Aufgaben (Task Switching). Diese Verhaltensweisen kosten Zeit und Energie, ohne echten Fortschritt zu bringen. Stattdessen empfiehlt sie, feste Zeitblöcke für konzentrierte Arbeit zu nutzen, Ablenkungen zu minimieren und bewusst Pausen einzuplanen. Abschließend regt sie zur Selbstreflexion an: Oft steckt hinter dem Drang, viele Stunden zu arbeiten, die Überzeugung, nur durch Leistung wertvoll zu sein, oder der Versuch, andere Lebensbereiche zu kompensieren. Wer diese Muster erkennt, kann langfristig produktiver und zufriedener arbeiten.
Willkommen im Endlich entspannt erfolgreich Podcast für beruflicher folgreiche Frauen, die im Job glänzen und im Privatleben so richtig glücklich sein wollen. Ich kohr adiris, unternehmerin, coach und inspiratorin, ladet ich ein in die Magie von Leichtigkeit und Lebensfreude. Jeder von uns erinnert sich an die Schule. Da hatten wir alle 45 Minuten eine kleine und nach 90 Minuten eine große Pause. Warum? Ja genau, weil die Aufmerksamkeit Spanne sinkt, wenn wir uns zu lange am Stück versuchen zu konzentrieren. Und ich sage hier ganz bewusst versuchen, denn es geht nicht. Irgendwann sinkt unsere Aufmerksamkeit, unsere Produktivität, sinkt und dann braucht unser Gehirn eine kurze Entspannung. Und das war damit in der Schule so und es ist auch heute in unserem Berufsaltax. Ich möchte mit dieser Folge an dich appellieren, dass du die Anzahl deiner Arbeitsstunden reduziert und dass du drei Fallen vermeidest, die die Produktivität leiden lassen und die Qualität deiner Arbeit negativ beeinflussen. Warum macht das Sinn, sich das alles anzuhören? Weil Studien bewiesen haben, dass die Produktivität und die Qualität dessen, was wir produzieren, signifikant sinkt, je mehr die Anzahl der Stunden, die wir uns konzentrieren müssen, die Verleistung abrufen wollen, steigt. Nicht umsonst gibt es so eine 40-Stunden-Woche, ja. Und man hat festgestellt, dass wenn mehr als 50 oder 55 Stunden gearbeitet wird, dann geht die Produktivität und die Qualität der Arbeit zurück, die wir pro Stunde haben. Also das ist total faszinierend, ja, wenn du an dem Dienstagmorgen anfängst zu arbeiten und dein ganzes System weiß schon, du wirst hier eine 55-Stunden-Woche hinlegen, wird das, was am Dienstagmorgen dabei rauskommt, schon eine schlechere Qualität haben, als von jemanden, der eine gute 40-Stunden-Woche macht und sich dabei gut organisiert und pausen macht und eine gute Selbstfürsorge betreibt. Und das finde ich einen ganz wichtigen Blickwinkel, denn das heißt ja sogar, dass es absolut smart und clever ist, dafür zu sorgen, dass du weniger Stunden in der Woche Arbeit hast und dass du pausen machst, denn dann ist auch am Dienstagmorgen alles produktiv, ja. Also damit wollen wir uns in dieser Folge befassen und es ist natürlich nicht nur wichtig für die Produktivität und für die Qualität deiner Arbeit, sondern natürlich auch für deine Gesundheit, denn wir wissen, wer viel arbeitet, hat Stress, macht sich inneren Druck, das hat Auswirkungen auf die Schlagqualität, beispielsweise aus Immunsystem, auf bestimmte gesundheitliche Abläufe im Körper, darauf wollen wir jetzt nicht im einzelnen eingehen, aber es ist natürlich auch wieder so, je schlechter ich schlafe oder je schlechter ich gesundheitlich beinander bin, desto schlechter wird die Qualität meiner Arbeit und desto weniger produktiv fertig. Also es macht in alle Richtungen Sinn, diese Regel von weniger ist mehr anzuwenden und wirklich in seinen Alltag zu holen. Und jetzt kannst du vielleicht sein Ja-Corra, das habe ich schon gehört, das ist ja alles nichts neues, stimmt und dennoch versuchst du aus jeder Sekunde, was sinnvolles rauszuholen oder macht immer noch die eine Stunde mehr, um noch was geschafft zu haben und so weiter. Und ja, ich versteh es, du willst was fertig kriegen, fair enough, denn es ist ein gutes Gefühl, aber auf Dauer braucht es wirklich eine Umstrukturierung, wenn du dazu tendierst, deinen Tag richtig vollzuknallen und wirklich bis zum letzten Trippchen gehören Kapazität alles aus der Rauszequetschen. Das ist auf Dauer nicht produktiv und das ist auf Dauer nicht Qualitätssichand und das ist auf Dauer natürlich auch nicht gesund. Denn ich behaupte jetzt mal, dass du mir dazu beiflichten wirst, dass Effizienz und Effektivität und eine gute Qualität der Arbeit letztendlich entscheidender ist als die reine Anzahl an Stunden, die du gearbeitet hast. Auch wenn es Menschen gibt, die das wie eine Truffet vor sich her tragen, dass sie so und so viel Stunden die Woche machen, aber darum geht es letztendlich nicht. Hattest du dich an dieser Stelle mal fragen, wenn du in 10 Stunden das hinkriegen würdest, was du heute vielleicht in 40, 50, 60 Stunden machst, würdest du dich dann immer noch genauso gut fühlen, voller Stolz zu sagen, ich arbeite 10 Stunden die Woche oder ist auch so ein Stückchen, ja, so ein Gefühl von einer Truffet dabei, wenn du über die gearbeiteten Stunden in der Woche sprichst. Okay, so jetzt lassen wir uns aber gucken, woran liegt das, dass unsere Produktivität sinkt und dass wir am Ende mehr Stunden machen müssen, um das gleiche zu schaffen und das können wir aber verhindern, das ist das Gute daran, diese drei Fallen, die ich jetzt mit dir besprechen werde, die können wir verhindern und dann müssen wir eben auch nicht so viele Stunden investieren, weil wir mit weniger Stunden produktiver sind und effizienter und effektiver sind, wenn wir diese drei Fallen weglassen. Und diese drei Fallen lauten, ich habe es gesehen, dass die erste, ich habe es gefangen und zurückgeworfen, das ist die zweite und ich habe es angefasst, das ist die dritte. Und diese drei Dinge, die darfst du ab jetzt bitte beobachten, ob du in diese Fallen tappst und dann darfst du sie bitte ausmerzen, denn sie sorgen dafür, dass du mehr Stundenarbeitest ohne dabei produktiver zu sein und das ist absolut etwas, was wir vermeiden wollen. Was meine ich jetzt genau damit? Dieses, ich habe es gesehen, damit meine ich dieser dran noch mal eben schnell in die E-Mails zu gucken, ob dann nicht was wichtiges drin steht. Und das gilt natürlich nicht nur für die Meils, das gilt natürlich auch für den Teams Chat oder für Slack oder WhatsApp oder wie sie alle heißen, wo wir da unsere Gruppen haben und uns organisieren im Arbeitskontext. Beobachte dich bitte ab jetzt, ob du diesen dran hast, ich habe es gesehen zu spielen und dann noch mal eben schnell rein zu gucken. Wenn du merkst, eigentlich bist du schon Fix und Foxy, in deinem Gehirn läuft heute nichts produktives mehr. Hast du trotzdem den dran, da noch mal eben rein gucken zu müssen? Oder am Wochenende, du hast wohlweislich, dir vielleicht einen Tag frei genommen mit keine großen Haushaltstask und nicht, sondern weil du weißt, ich möchte heute mal so richtig Recharging. Passiert es dir dann, dass du trotzdem das Spiel spielst, ich habe es gesehen und noch mal eben rein kookst. Das sind oft so Momente, wo wir irgendwie das Gefühl haben wollen, ja, ich muss es doch noch mal eben kontrollieren. Oder manchmal sind das auch Momente, wo wir eigentlich eine Pause brauchen, aber die uns nicht nehmen und dann gucken wir noch mal eben in die Meils, ob da noch was drin ist, da müssen wir zwar nicht total produktiv sein, weil wir empfangen ja nur eine Meils, vermeintlich, aber unter dem Strich lässt uns das absolut unproduktiv werden und auch die Qualität unserer Arbeit vermindern. Wenn wir eben keine Schlussstrich gezogen kriegen, sondern immer noch das Spiel spielen, ich habe es gesehen. Bitte beobachte dich ab jetzt, ob du dieses Spiel spielst oder ob es dir bereits gelingt, am Ende deines Arbeitstages zu sagen, okay und jetzt ist Schluss und ich muss nicht noch mal eben gucken oder auch am Wochenende nicht. Oder auch wenn du bei einer wichtigen Aufgabe bist, nicht noch mal, ich muss mal eben gucken, ob da noch was wichtig ist. Ja, also damit darfst du aufhören, das Spiel, ich habe es gesehen zu spielen. Dann kommen wir zunächst in Falle, schau bitte, ob du die kennst und die heißt, ich habe es gefangen und zurückgeworfen. Was mache ich nicht damit? Natürlich kommt jeden Tag viel auf dich zu. Da kommen Meils, da kommen Messages und so weiter. Und wenn du das Spiel spielst, ich habe es gefangen und zurückgeworfen, dann bist du jemand, der völlig reactiv ist, wenn Messages auf dich zukommen. Also, dass du sofort etwas beantwortest. Das können Sachen sein, so kleine Sachen, wo du das Gefühl hast, er ist beantwortlich schnell, das dauert ja in nur ein paar Sekunden. Es kann aber auch sein, dass man große Sachen zu dir rüber schiebt und du hast das Gefühl, du musst sofort reagieren, sei es, dass du dich gleich an die große Sache dran machst oder dass du nur kurz schreibst. Ah ja, habe ich bekommen, komme ich heute nicht dazu, mache ich dann übermorgen oder so etwas in die Richtung. Also beobacht es dich bitte, wo legst du reactives Verhalten an den Tag, fängst den Ball auf, der in deine Richtung geworfen wird und lässt ihn nicht einfach erst mal an deinem Spielfeld liegen, sondern wirfst ihn sofort wieder zurück. Hintergründe, dass wir in diese Falle tappen, kann sein, dass wir wie so eine heiße Kartoffel, die wollen wir nicht in unserem Feld liegen lassen, sondern wir wollen das quasi aufräumen, dann habe ich es weg und dann schiebe ich die sofort wieder zurück oder es kann auch sein, ich möchte das
der andere glaubt, ich bin ein braves Mädchen. Ich habe das aufgefangen und sofort mich drum gekümmert. Also ich bin bestrebd, dass der andere mich als fleißig und sehr zuverlässig sieht. Es kann auch manchmal sein Neugier, dass ich etwas Fange zurückwerfe in der Voraussicht, dass ich ja dann wieder den nächsten Rückspieler kriege. Und dann bin ich neugierig, was da da wohl bei rauskommt. Aber das sind alles Dinge, die tragen nicht zur Produktivität bei ihr. Also weder dieses Gefühl von "Ahh, dann habe ich das erledigt" und der Ball ist nicht mehr in meinem Feld noch der Wunsch als fleißiges Mädchen gesehen zu werden. Noch eine Neugier befriedigen zu wollen. Das ist alles nicht produktiv. Und auf Dauer, wenn du Dauer haft in diese Falle tabs, ich hab's gesehen, um sofort zurückgehorfen, wird deine Qualität der Arbeit darunterleiden. Vielleicht tun sie das auch jetzt schon, aber die ist es gar nicht bewusst. Also beobacht er dich bitte in der nächsten Zeit, ob du in diese Falle tabsst. Und wenn ja dann gewöhne dich daran, dass Dinge auch erstmal auf dich zukommen können, dass die Neweile bei dir bleiben dürfen, dass du nicht sofort reactiv und hektisch wieder den Ball zurück spielen musst. Die dritte Falle lautet, ich hab's angefasst. Und das auch noch. Das ist auch nicht nur das, das ist auch nicht nur das, das ist auch nicht nur das, das ist auch nicht nur das. Und damit meine ich das sogenannte Task Switching. Also dieses ständig von einer Sache zur nächsten springen. Das kostet dich unwahrscheinlich viel Zeit und Energie und das geht auch auf Kosten der Qualität. Und das ist so ein Gefühl von, ich bin überfordert mit dem Blumenstrauß an Aufgaben, den ich zu erledigen habe. Und auch so ein Gefühl von, ich mache alles aber nichts richtig. Beobachtet dich bitte, ob du das kennst. Und wenn ja, das darfst du bitte abstellen. Denn Task Switching, dieses ständige hin und her springen, ist auch mit, ja, ist einer der Hauptgründe, weshalb unsere Produktivität sinkt. Wir sind zwar absolut busy und beschäftigt, aber es ist nicht zielführend. Und am Ende des Tages wird, wirst du immer mehr und mehr und mehr Zeit brauchen, weil du von Aufgabe zu Aufgabe hüpft, aber es wird total unproduktiv sein. Vielleicht an der Stelle nochmal die kleine Erinnerung, du wirst es auch schon gehört haben, aber dieses Time Boxing oder Time Blocking, das du wirklich weißt, okay, hier setze ich mir in Zeitfenster und da witzme ich mich nur dieser einen Aufgabe. Vielleicht brauchst du gerade den Reminder, das wieder mehr zu tun, weil du merkst, okay, Task Switching ist etwas, was bei mir sich eingeschlichen hat. Dann bitte, beginnen sofort mit der Umsetzung, dass du dir größere Blöcke zurechtlegst für komplexer Aufgaben und dass du aufhörst, hin und her zu springen. Und dann möchte ich dir noch zwei Dinge mit ans Herz legen, die du auch nicht zum ersten Mal hörst, aber es braucht immer mal wieder eine Reminder. Plane, die bitte pausen ein. Es ist einer der Lifehacks, um Aufnahmefähig zu bleiben und um Produktiv zu bleiben und um eine gute Qualität der Arbeit zu garantieren. Plane, die pausen ein. Dein System wird auch anders mit dir Hand in Hand arbeiten, wenn es weiß, dass zu bestimmten Momenten eine Pausenzeit ist. Dann wird es noch mal in Momenten kurz vor der Ziel geraden, noch mal wirklich alles aus sich rausholen und nochmal richtig Gas geben, weil es weiß danach darf ich mich ja ausruhen. Also, schau jetzt sofort in deinen Kalender, wo kannst du dir da feste Pausen einplanen? Und fangen gerne damit klein an, wenn dir das Schwerfeld, fünf Minuten sind mehr als nichts. Aber es ist ganz wichtig, dass du weißt, die Pausen gehören in meinen Tagesablauf, um die Konzentration aufrecht zu erhalten, um Übermüdung zu vermeiden, um die Qualität meiner Arbeit hoch zu halten. Zweitensache, von der du auch bereits gehört hast, aber dennoch brauchen wir immer wieder ein Reminder, bitte minimiere Ablenkungen. Schaffe eine so gut, es geht ablenkungsfreie Umgebung für dich, damit du an großen komplexen Aufgaben gut arbeiten kannst. Zur Ablenkung gehört alles, was irgendwie aufploppt, vibriert oder blinkt, zur Ablenkung gehört das, was der Kollege mal eben rüber ruft, zur Ablenkung gehört alles, was zum Beispiel, wenn zu viel Chaos auf deinem Tisch herrscht, also was dich visuell ablenkt, sorge bitte dafür, dass du da für Klarheit sorgst und für eine ablenkungsfreie Umgebung. So, und wenn du jetzt dich beobachtest in der nächsten Zeit und dann merkst, oh Gott, ich tappe in diese Fallen, ich tappe in die Falle, ich hab's angeschaut, ich hab's gefangen und zurückgeworfen und ich hab's angefasst und das auch noch und das auch noch und das auch noch. Dann, frage dich bitte, wenn du das nicht beheben kannst, ob eventuell andere Mechanismen am Werk sind, die dich dazu anhalten, quasi dir selbst fallen in der Produktivität zu stellen, also die dich dazu anregen, lange zu arbeiten, viele Stunden zu machen. Das kann zum Beispiel sein, dass die Arbeit etwas ausfüllt, was sonst eine gewisse Lehre in deinem Leben hat. Sei, dass das in der Partnerschaft vielleicht gerade Probleme bestehen und dann arbeitest du lieber statt in diese Partnerschaft einzutauchen oder sei, dass das vielleicht keine Partnerschaft gibt und dann fößt du das lieber aus mit Arbeit, dass da niemand ist, dem du abends, meine Dwegen von deinem Tag erzählen kannst oder sei es ein fehlendes Hobby oder fehlendes Selbstversorge, an die du dich gewöhnt hast und dann statt diese Lehre auszufüllen, füllst du das lieber mit Arbeitsstunden, auch wenn das auf Dauer deine Produktivität kostet. Also erlaube dir da wirklich im ganz ehrlichen Blick auf dich selbst, kann es vielleicht sein, dass wenn ich mir angewöhnt habe, ganz viele Stunden zu arbeiten und dauern das Spiel zu spielen von ich hab's gesehen, ich hab's gefangen und zurückgeworfen und ich hab's angefasst, ob es vielleicht sein kann, dass das von einem anderen Problem, einer anderen Lehre in deinem Leben ablenkt. Das mag vielleicht im ersten Moment, wenn sich nicht so schön anfühlen, wenn man merkt, oh ja, könnte sein, dass ich die Arbeit quasi missbrauche, um etwas anderes nicht klären zu müssen oder um mich um eine andere Baustelle nicht kümmern zu müssen, kann sein, dass ich das im ersten Moment nicht so gut anfühlt aber das ist der Weg, wie du's wirklich und nachhaltig verändern kannst. Denn oft nur über die Disziplin zu kommen, wenn dich das nicht weiterbringt, dann liegt da drunter ein anderes Thema. Es kann auch so ein Thema sein, dass du davon innerlich überzeugt bist, dass dein Wert sich nur ergibt, wenn du ganz ganz viel leistest. Und dann kann es sein, dass du zum Beispiel selbst, wenn ich dir herzaubern könnte, dass du die Arbeit, die du jetzt vielleicht in 40, 50, 60 Stunden machst, wenn du das in 10 Stunden schaffen würdest, wärst du nicht glücklich, denn dann könntest du das ja nicht mehr vor dir her tragen, ich mache unwahrscheinlich viele Stunden, ich leiste unwahrscheinlich viel und deswegen bin ich wertvoll. Das passiert immer wieder, wenn Frauen zu mir ins Coaching kommen, dass sie anfangs diese Arbeitszeit, wie so eine Truffet vor sich her tragen. Und ich war früher genauso, dieser Glaube, nur wenn ich viel mache, bin ich auch was wert und guck mal, wie viel ich wert bin, weil ich doch so viel arbeite. Das ist ganz wichtig, dahin zu schauen und das dann zu verändern, weil nochmal, wie gesagt, es ist ja nicht schön, viele Stunden zu arbeiten, aber dann sinkt die Produktivität oder die Qualität der Arbeit. Das ist ja das, was wir überhaupt nicht wollen. Wir wollen ja gute Arbeit machen. Also fragt ich gerne jetzt an dieser Stelle, wo beobachte ich mich, dass ich in diese drei Fallentappe und was könnte da dahinterstecken, wenn ich die Fallen nicht ausgemärzt kriege. Also was lässt mich rennen, wem habe ich das Gefühl, was beweisen zu müssen? Oder wer würde über mich urteilen, wenn es leichter wäre oder ich weniger arbeiten würde? Oder wer hat mir beigebracht, dass das Leben so ein harte Kampf ist? Ja, wer hat mir im Prinzip vorgelebt, dass man das Leben an sich vorbei rausschen lässt und die ganze Zeit in die Arbeit steckt, die ganze Lebensenergie in die Arbeit steckt? Wer hat mir das beigebracht? Wer hat mir das suggeriert? Wer hat mir das vielleicht vorgelebt? Und das sind so Dinge, die darfst du dann loslassen, denn du bist hier auf diesen Planeten, um das Leben zu genießen. Ja, auch um deinen Beitrag zu leisten, natürlich. Aber es geht beides, du kannst da einen Beitrag leisten und das Leben genießen. Du kannst schauen, wo ist da Entwicklungspotenzial, wo du gucken kannst. Hier kann ich weniger machen und trotzdem einen guten Job machen und gleichzeitig mein Leben so einladen, dass es mir Freude macht. Und wenn du das Gefühl hast, dass du da alleine nicht weiter kommst, du wärst nicht die erste, die dabei Hilfe braucht. Und wenn du das Leben so drehen willst, dass du sehr wohl produktiv und erfolgreich in deinem Job hast,
ist, aber das ist dir auch wirklich freude macht, dass du erleben auch wirklich genießt. Dann gerne meldig, ich habe aktuell drei Einzelcoaching-Plätze offen. Das gibt es nicht immer, das gibt es nur ab und zu. Das mache ich immer dann, wenn bei mir Kapazitäten frei sind, dass ich auch im Einzelcoaching so eng mit dir arbeiten kann, damit du eben in deiner leichte Produktivität kommst. Und damit du das, was eventuell noch da unten drunter liegt, weshalb du die Arbeit vorschiebst, dass du das aufgeräumt kriegst. Dann meldig gerne, first come, first serve. Im Moment sind drei Plätze offen. Bis ich sie wieder schließe, bzw. bis sie gefüllt sind oder bis sich andere Projekte wieder in den Vordergrund holen. Du findest mein Kontakt in den Show-Nodes, dann meldig gerne. Und nimm jetzt aus dieser Folge mit, dass du bitte bitte beobachtest, wo spielst du das Spiel? Ich hab's gesehen, ich hab's gefangen, unsere fortzurückgeworfen oder ich hab's angefasst und das auch und das auch und das auch. Und verschaffte darüber erst mal Klarheit, wo du dieses Spiel spielst und dann kannst du es im nächsten Schritt nämlich ausmerzen. Denn das sind die Fallen, die dich beschäftigt halten, aber absolut nicht für Produktivität oder hohe Qualität deiner Arbeit verantwortlich sind. Deswegen darfst du das aber jetzt sofort unterlassen. Wir hören uns in der nächsten Folge, liebe Grüße, deine Chora. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Die Aufmerksamkeitsspanne sinkt nach langer Konzentration – regelmäßige Pausen sind essenziell für Produktivität und Qualität.
Studien zeigen
Drei Produktivitätsfallen
Weniger Arbeitsstunden mit effektiver Planung und Pausen steigern die Effizienz und schonen die Gesundheit.
Hinter übermäßigem Arbeiten können tiefere Themen stecken, wie das Gefühl, den eigenen Wert nur durch Leistung zu beweisen oder andere Lebensbereiche zu vernachlässigen.
Summary:
In dieser Podcastfolge betont die Gastgeberin, dass weniger Arbeitsstunden oft zu mehr Produktivität und besserer Qualität führen. Sie erinnert daran, dass unser Gehirn regelmäßige Pausen braucht – ähnlich wie in der Schulzeit – und dass Studien belegen, dass ab etwa 50 Stunden pro Woche die Leistung pro Stunde sinkt. Sie identifiziert drei typische Fallen, die viele Berufstätige ineffizient machen: erstens das ständige Checken von E-Mails oder Chats („Ich habe es gesehen“), zweitens das sofortige Reagieren auf jede Anfrage („Ich habe es gefangen und zurückgeworfen“) und drittens das häufige Wechseln zwischen Aufgaben (Task Switching).
Diese Verhaltensweisen kosten Zeit und Energie, ohne echten Fortschritt zu bringen. Stattdessen empfiehlt sie, feste Zeitblöcke für konzentrierte Arbeit zu nutzen, Ablenkungen zu minimieren und bewusst Pausen einzuplanen. Abschließend regt sie zur Selbstreflexion an: Oft steckt hinter dem Drang, viele Stunden zu arbeiten, die Überzeugung, nur durch Leistung wertvoll zu sein, oder der Versuch, andere Lebensbereiche zu kompensieren.
Wer diese Muster erkennt, kann langfristig produktiver und zufriedener arbeiten.
FAQs
Studien zeigen, dass Produktivität und Qualität signifikant sinken, wenn mehr als 50-55 Stunden pro Woche gearbeitet wird. Eine gute 40-Stunden-Woche mit Pausen und Selbstfürsorge ist effektiver.
Diese Falle beschreibt das ständige Kontrollieren von E-Mails, Chats oder Nachrichten, auch außerhalb der Arbeitszeit. Es unterbricht die Konzentration und verhindert echte Erholung.
Hier reagierst du sofort auf jede eingehende Nachricht oder Aufgabe, ohne sie liegen zu lassen. Dieses reaktive Verhalten kostet Zeit und Energie, ohne produktiv zu sein.
Ständiges Springen zwischen Aufgaben kostet viel Zeit und Energie und senkt die Qualität der Arbeit. Time Blocking hilft, sich auf eine Sache zu konzentrieren.
Pausen erhalten die Aufnahmefähigkeit und Konzentration. Dein System arbeitet besser, wenn es weiß, dass Erholungszeiten kommen, und kann dann kurz vor der Pause nochmal Höchstleistung bringen.
Schaffe eine ablenkungsfreie Umgebung: Vermeide alles, was aufploppt, vibriert oder blinkt, reduziere Unterbrechungen durch Kollegen und sorge für Ordnung auf deinem Schreibtisch.
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