#056 Entscheidungen treffen: Wie du leichter wählst und sicherer handelst
23m 56s
Diese Podcastfolge behandelt das Thema Entscheidungen, die oft als automatische Routine ablaufen, aber auch als schwierig empfunden werden können. Philosophisch betrachtet sind Entscheidungen ein Ausdruck von Freiheit, doch sie bedeuten auch Verzicht auf andere Optionen und erfordern Vertrauen ins Ungewisse. Um Entscheidungen leichter zu treffen, empfiehlt die Sprecherin zunächst eine Selbstbeobachtung: Ist man eher ein Mensch, der Vertrautes oder Neues wählt? Diese Tendenz kann bewusst verändert werden. Ein weiterer Impuls ist, sich nicht von außen unter Druck setzen zu lassen, sondern Ruhe zu bewahren und auf die Intuition zu hören – erfolgreiche Menschen handeln oft aus dem Bauch heraus. Entscheidungen aufzuschieben ist kontraproduktiv, da es Energie raubt und Chancen verpasst werden können; besser ist es, die Entscheidung zu treffen und das Beste daraus zu machen. Für Führungskräfte kann es strategisch sinnvoll sein, Entscheidungen bewusst auszusitzen, um Eigenverantwortung zu fördern – jedoch nur aus Klarheit, nicht aus Unsicherheit. Zudem sollten große, schwierige Entscheidungen direkt angegangen werden, während unwichtige schnell getroffen werden sollten. Als persönlichen Geheimtipp schlägt die Sprecherin einen Münzwurf vor: Die Reaktion darauf offenbart oft die bereits getroffene innere Entscheidung. Letztlich sind es oft die einfachen Methoden, die im Leben am meisten weiterbringen.
Willkommen im Endlich entspannt erfolgreich Podcast für beruflicher folgreiche Frauen, die im Job glänzen und im Privatleben so richtig glücklich sein wollen. Ich korridiere ich es unternehmerin Coach und Inspiratorin, ladet ich ein in die Magie von Leichtigkeit und Lebensfreude. Es ist wohl eine der häufigsten Sachen, die wir täglich tun, Entscheidungen treffen. Und viele Entscheidungen sind automatisiert und du machst sie jeden Tag gleich, nimm z.B. eine Morgenroutine, wie sie die bei dir aus, denkt mal kurz drüber nach. Bei mir ist es eine aneinanderreihung folgender Entscheidungen. Beine aus dem Bett schwingen ins Bad gehen, auf die Toilette mich frisch machen, noch nicht geschwingt den Kaffee trinken, meinen Tag mit dem Mann besprechen, dann schwingten, zurechtmachen, die täglichen Dinge aufräumen und dann den Arbeitsalltag beginnen. Das sind eine aneinanderreihung von Entscheidungen, die ich jeden Tag treffe, aber natürlich nicht bewusst. Und das Interessante ist jetzt, obwohl es dir vermutlich ähnlich geht und wir täglich unzählige Entscheidungen treffen haben, wir oft das Gefühl, ich kann das nicht, mir fällt das schwer, Entscheidungen zu treffen. Und in dieser Folge soll es jetzt darum gehen, wie so das so ist und vor allem, was du tun kannst, um Entscheidungen leicht zu treffen und auch anderen dabei zu helfen, dass sie Lebensentscheidungen treffen. Und an dieser Stelle eine kurze Werbeinblendung, wenn du anderen sowieso gerne hilfst, dann hast du sicher schon mitbekommen, dass ich in Kürze meine Coaching-Ausbildung starte. Das heißt, du kannst bei mir alle Tools lernen, um andere Menschen durch Krisen zu navigieren und ihnen zu helfen, Lösungen zu erarbeiten für die Höhen und Tiefen des Lebens. Alles findest du dazu in den Show Notes. So und jetzt natürlich in Vorbereitung auf diese Podcastfolge habe ich mir zunächst mal die Frage gestellt, was sind denn eigentlich Entscheidungen. Und wenn wir das jetzt ein bisschen philosophisch sehen wollen, sind Entscheidungen ja mehr als nur eine Pro- und Kontraliste und dann mache ich ein Strich drunter und zähle und eine Seite gewinnt. Die Entscheidungen sind im Prinzip so ein Ausdruck unserer Freiheit und unserer Wahlmöglichkeiten im Leben. Und das ist auf der einen Seite, wie ich finde, etwas total wundervolles, aber es kann eben auch sein, dass uns das schwerfällt. Und Jean-Paul Sartre soll gesagt haben, der Mensch ist zur Freiheit verurteilt und so empfinden es tatsächlich manche, dass es eine Last ist, Entscheidungen treffen zu müssen. Und dann entscheiden sie nicht, aber auch das ist ja wiederum eine Entscheidung, nämlich die Entscheidung dafür von anderen bestimmt zu werden oder das erneut zu wählen, was ja ihr jetzt gerade schon besteht. Und ja, nochmal philosophisch gesehen, das spannende ist ja, dass wir Menschen so komplexe Wesen sind und wir können natürlich alle möglichen Zenarien durchdenken. Auch das führt für viele Menschen dazu, dass Entscheidungen schwerfallen, weil wenn wir uns für A festlegen, geben wir natürlich dadurch automatisch B, als Option auf. Und das kann sich gut anfühlen, aber es kann auch zu unangenehm gefühlen führen, denn das ist jetzt wichtig zu wissen, es ist absolut menschlich, nicht alle Entscheidungen zu 100 Prozent toll zu finden. Aber gerade weil das so ist, fällt uns halt oft auch das Entscheidungen treffen, so schwer. Und der Philosoph Kirkegaat, der soll Sinngemäß gesagt haben, heirate oder heirate nicht, du wirst es sowieso bereuen. Im Ausblick auf diese Tatsache, dass wenn wir uns für A entscheiden, müssen wir B aufgeben. Und außer der muss uns noch eins klar sein, wenn wir etwas entscheiden, ist ja nie wirklich komplett vorhersehbar, was dann in der Konsequenz geschieht. Nicht umsonst gibt es dieses Sprichwort erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Das heißt also die Zukunft, die ist nie gewiss und somit ist auch jede Entscheidung ein Schritt ins Unbekannte. Du kannst dazu auch gerne nochmal folgesieben und 40 vom Podcast anhören, da geht es nämlich genau um diese Dinge vom Umgang mit Ungewissheit oder falls so bei mir im Balance Club bist, Training 17, geht genau um diese Themen, wie gehe ich mit Ungewissheit um? Denn zurück zu den Entscheidungen, Entscheidungen trifft du immer auch mit einem gewissen Anteil an Ungewissheit und das macht es auch so herausfordernd, ja? Denn das bedeutet natürlich für viele Entscheidungen gilt Vertrauen versus Kontrolle. Also ich muss Vertrauen auf das, was sich jetzt entscheide und das ist gut kommt. Ich kann das nicht unbedingt kontrollieren und zu 100 Prozent vorher sagen. Und ich glaube darin besteht tatsächlich die wahre Größe, dass wir Entscheidungen auch ohne eine absolute Sicherheit zu treffen lernen, denn diese absolute Sicherheit, die gibt es einfach im Leben nicht. Und ja, vielleicht um diesen philosophischen Teil abzuschließen, ich mag den Gedanken, dass Entscheidungen die Momente sind, die wir tagtäglich haben und in denen wir uns selbst unser Leben erschaffen. Entweder dadurch, dass wir bleiben, wer wir sind und wie wir sind und wie wir es uns eingerichtet haben oder eben dadurch, dass wir was verändern oder entwickeln. Also Entscheidungen sind letztendlich die Steppingstones mit denen wir unser eigenes Leben gestalten. So, nun aber zu den Schritten, wie du es verändern kannst, falls dir das Entscheidungen treffen, schwer fällt oder falls es dir grundsätzlich leicht fällt, dann nochmal als Perspektiven auf Entscheidungen und des Wunderbare daran. Also der erste Impuls für dich ist die Selbstbeobachtung. Stelle für dich erstmal fest, ob du ehren Mensch bist, der vertraut es schätzt. Also vielleicht weißt du, desto immer das Gleiche in deinem Lieblingsrestaurant bestellt oder vielleicht kaufst du immer ähnliche Kleidung. Vielleicht hast du einen ähnlichen Urlaubstil oder fährst sogar Jahr für Jahr an den gleichen Urlaubstort. Vielleicht stelltst du dich eher herausforderungen, die du gut kennst und so weiter. Ja, das ist sehr, sehr menschlich, denn wir haben eine Tendenz, vertraut es zu wählen. Das macht es für unser Nervensystem leicht, denn da ist der kleinste Energieverbrauch, ja, ich kenne vieles schon, das ist am wenigsten aufregend, am wenigsten stressig. Und das ist wichtig zu wissen für Entscheidungen, ja, bin ich eher jemand, die dazu tendiert vertraut ist, zu wählen. Und wenn deine Tendenz dahin geht, dass du eher bekanntes wählst, dann ist das vollkommen, okay, und dann darfst du gerne für dich die Entscheidungen treffen, dass du das so beibehalten möchtest, oder aber du triffst für dich die Entscheidung, dass du deine Komfortzone erweitern möchtest. Also, dass das, was dir vertraut ist, ist das diese Zone, die vertraute Zone, das die wachsen darf. Wenn du das für dich entscheidest, dann darfst du auch mal ungewöhnliche Dinge tun oder in deiner Wahrnehmung, krasse Entscheidungen treffen. Das erst mal so als Selbstbeobachtung, dass du ja, dich ein ordnis, bin ich eher jemand, die vertraut ist, begrüßt oder bin ich jemand, die gerne neue Erfahrungen macht. Und dann hast du schon mal einen Hinweis darauf, ja, wie das Entscheidungen treffen für dich ist, vermutlich eher schwer. Und dann kannst du daran jetzt auch schon mal für dich gerne bestimmen, ob du das so beibehalten möchtest, oder ob du deine Tendenz vielleicht ändern möchtest. Ja, vielleicht möchtest du von vertrautem zu ungewohntem Zwitschen in Zukunft oder vielleicht bist du so ein Janki nach neuen Erfahrungen und sagst, hey, eigentlich möchte ich jetzt lieber für eine Weile mal mich dem vertrauten zu wenden. Ein nächster Impuls für das Entscheidungen treffen, ja, ist der Tipp, dass du dich nicht unter Druck setzen lässt vom Außen. Ja, denn wenn du das tust, dann ist es wieder nicht wirklich deine eigene Entscheidung, sondern die, die das Außen, die aufdrückt und dadurch, dass du dich eben unter Druck setzen lässt, verpasst du unter Umständen einen eigenen kreativen Moment, wo du selber auf etwas kommst oder deine Intuition wird gar nicht von dir gehört und gelebt. Also falls du dazu tändierst, eben dich nicht so gut entscheiden zu können, aber merkst mir wird eher Druck gemacht, wenn es ums entscheiden geht, dann gönnt ihr in Zukunft gerne eine kleine Pause, sagt dem Gegenüber, dass dich zu einer Entscheidung drängen will, zum Beispiel ich werde darüber nachdenken, ich melde mich in einer Stunde noch mal bei dir oder so etwas und dann nimmt dir die Zeit erst mal in dich hinein zu spüren und erst, wenn du bei dir wirklich angekommen bist, dann triff eine Entscheidung. Wichtig ist aber, dass ich damit nicht meine, dass Entscheidungen grundsätzlich lange brauchen müssen, ja, dass wir immer eine Nacht drüber schlafen müssen oder so etwas. Wenn du ein Bauch gefühlst zu etwas hast, dann kannst du
sehr gerne auch schnell entscheiden. Das ist tatsächlich auch das Geheimnis erfolgreicher Menschen eben nicht alles zuzherdenken, sondern lieber die Erfahrung zu machen und sozusagen ins kalte Wasser zu springen. Oder wie ich das gerne für mich formuliere, wenn ich dieses Bauchgefühl habe, das interessiert mich oder diese Erfahrung möchte ich gerne machen oder so, dann werfe ich mein Herz quasi über den Zaun und dann schaut der Rest irgendwie wie er hinterher kommt. Aber das macht natürlich, dein Leben sehr reich an Erfahrungen und natürlich gibt es da auch den einen oder anderen Stolperer dabei, aber erfolgreiche Menschen haben eben auch diese Stolperer, lernen daraus, haben einen größeren Erfahrungsschatz, dann eine immer größer werdende Komfortzone und dann fällt es auch vielleicht der Entscheidung zu treffen, weil du sie an deinem vorhandenen Erfahrungsschatz abgleichen kannst. Und was eben auch der Fall ist, wenn du Entscheidungen trifft und jetzt zum Beispiel auch schnell aus einer Intuition heraus und das, was auch erfolgreiche Menschen tun, dass sie immer diese Perspektive einnehmen. Ich mache das Beste aus meiner Entscheidung und der daraus entstandenen Situation. Dann musst du auch nicht so viel Angst vor Entscheidungen haben, sondern dann kannst du die Erfahrungen machen und oft sind diese Bauchentscheidungen die besten überhaupt. Deswegen handeln viele erfolgreiche Menschen danach. Gut, das also der zweite Punkt, lasst dich nicht vom Außen drängen, aber redet dir auch nicht ein, dass jede Entscheidung unbahrscheinlich lange braucht, sondern erlaubt dir auch die Erfahrungen aus dem Bauch heraus zu handeln. Der nächste Impuls, den ich mitgebracht habe zu diesem Thema, ist, dass manche Menschen da zu tendieren, wirklich Entscheidungen sehr, sehr lange rauszuschieben. Dieses, was ich gerade schon ansprach, ich muss drüber schlafen, oder ich kann das noch nicht entscheiden. Und was sie da tun ist, wie gesagt, die Entscheidung aufschieben. Und es tun sie im ersten Moment, weil das leichter oder angenehmer erscheint, als die Entscheidung zu treffen. Und ja, manchmal ist es unangenehm oder schwierig, eine Entscheidung zu treffen, aber die Sache eben ungelöst im Kopf zu behalten und in deinem System zu haben, das ist auch unangenehm und schwierig. Deswegen handle ich immer nach dem Leitspruch "Better done, then perfect". Also lieber habe ich eine Sache getan, als sie bis zur Perfektion, zerdacht und zerdacht und bin sie niemals angegangen. Und diesen Sinn sprucht den, wenn ich eben auch für Entscheidungen an. Ja, besser ist die Entscheidung gefällt, als ewig aufgeschoben. Denn das aufschieben kostet ich auch unwahrscheinlich viel Energie und Zeit. Und in meiner Wahrnehmung ist die Energie besser dafür eingesetzt, dann eine Erfahrung zu machen, als im Aufschieben verloren zu gehen. Warum schieben wir aber Entscheidungen auf? Das passiert in den allermeisten Fällen aus Angst vor Fehlentscheidungen. Das faszinierende ist, aber das natürlich das Aufschieben an sich auch schon eine Fehlentscheidung sein kann. Ja, nochmal, wir wissen ja oft nicht, was wirklich die Konsequenz ist. Das Aufschieben kann vielleicht dazu führen, dass wir etwas verpassen oder dass wir dann unter Druck aus einer limitierten Situation wählen müssen, weil wir vielleicht nicht recht zeitig die Entscheidung getroffen haben, als es noch viele mögliche Optionen gab. Also das Aufschieben ist nicht immer der beste Weg, aber manche Menschen machen es eben genau aus dem Grund unbewusst, weil sie dann eben nicht mehr so viel Handlungsmöglichkeiten haben. Nur wenn ich jetzt eine Deadline erfüllen muss und ich schiebe das auf, weil ich die Entscheidung nicht treffen kann, halte ich jetzt einen Vortrag frei oder mache ich eine Präsentation oder überlege ich mir, was ganz ausgefallen ist oder so. Dann habe ich am Ende nur noch ein ganz kleines Zeitfenster, weil ich aufgeschoben habe und dann ist die Entscheidung quasi für mich gefällt worden, dass ich jetzt auch nur etwas kleines unbedeutendes tun kann, was eben in diesem minimalen Zeitfenster noch möglich ist. Ja, also das ist der dritte Impuls, Triffentscheidungen statt sie aufzuschieben. Es wird dein Leben bereichern. Das verspricht ich dir. Dann der nächste Impuls, manchmal ist es so, dass wir eine Entscheidung nicht treffen. Also quasi jetzt könnte man sagen, geschieben sie auf, aber das mit meiner ich jetzt an der Stelle nicht, sondern dass wir eine Entscheidung nicht treffen und etwas aus sitzen. Das ist eine Sache, die ich mit meinen Kundinnen und Inführungspositionen auch oft bespreche. Die sind es als erfolgreiche Frauen natürlich gewohnt, schnell und viele Entscheidungen zu treffen und dann immer das Beste draus zu machen und zu schauen, wo bringt mich die Entscheidung hin? Okay, was ist jetzt notwendig und so weiter? Das heißt, da sind sie gewohnt, aber manchmal geht es gerade auch in der Führungsposition darum, ganz bewusst nicht zu entscheiden. Also das quasi als Taktik einzusetzen, eine Entscheidung nicht zu treffen und es auszusitzen, sozusagen, damit die mitarbeitenden Personen in die Verantwortung kommen. Ich bringe sie durch diese Taktik dazu, Eigenverantwortung zu übernehmen und ein Problem zu lösen, statt die Entscheidung zu mir zu schieben. Wichtig ist aber, wenn du diese Taktik anwenden willst, eine Entscheidung nicht zu treffen und es sozusagen auszusitzen. Ich weiß, dass das für Führungskräfte sehr schwer sein kann, weil die sehen die Lösung, wie sind es gewohnt eine Lösung zu finden und müssen sich dann manchmal zügeln, es eben nicht zu tun. Aber wenn du das als Taktik macht, die Entscheidung nicht zu treffen und zu warten, bis der andere kommt, ja, bist du ihnen quasi aus der Reserve gelockt, hast, macht das dann bitte bewusst. Das ist mir ganz wichtig hier nochmal zu unterstreichen. Die Menschen, die das als Taktik anwenden, die wenden das ganz bewusst an und reden sich das nicht schön, dass sie auch jetzt kann, ich kann keine Entscheidung treffen, na ja, ich sitze das mal aus, weil das ist gut für die Eigenverantwortung der anderen. Das kann auch schön reden sein. Wenn du das machst, dann wenn du es bitte ganz bewusst an und nicht aus deiner eigenen Unsicherheit heraus, weil du dich davor scheust, eine Entscheidung zu treffen. Sondern dann wenn du es ganz bewusst als Taktik an, um andere in die Selbstverantwortung zu bringen. Warum ist mir das so wichtig, dass an der Stelle nochmal zu unterstreichen, weil du als besonders als Führungskraft, und es ist jetzt egal, du kannst Führungskraft in einem Unternehmen sein, du kannst auch Führungskraft sein in deiner Funktion als Mutter, ja. Da fühlst du auch ein kleines Team aus einem oder mehr Kindern. Und wenn du eigene Unsicherheiten bemerkst und deswegen keine Entscheidungen trist, dann lasst dich coachen, denn das kostet viel zu viel Zeit und Energie und die kannst du besser für andere Dinge einsetzen. Und vor allen Dingen, wenn du aus Unsicherheit keine Entscheidung trist, bringst du den Menschen, die auf dich schauen, weil du ihr Vorbild bist, den bringst du genau das gleiche bei. Also dann begebt dich gerne ins Coaching. Ansonsten übernimmt diesen vierten Impuls, dass es manchmal auch, wie gesagt, eine bewusste Taktik sein kann, Entscheidungen mal für eine Weile auszusetzen. Damit kommen wir zum nächsten Prinzip. Wenn es um das Thema geht, Entscheidungen, dann dürfen wir auch diesen Punkt nennen und zwar schwierige Entscheidungen wirklich anzugehen. Ich habe das schon erwähnt, nicht aufschieben, sondern schwierige Entscheidungen angehen, einen weiteren Aspekt, der jetzt noch dazukommt, ist es nämlich, dass die meisten Menschen gehen, schwierigen Entscheidungen ganz gerne aus dem Weg. Aber sie merken es noch nicht mal, weil sie sich entscheidend für Leichte und kleine Dinge, das heißt, sie haben das Gefühl, ja, ich habe doch hier Entscheidungen getroffen, ich habe doch ganz viel gemacht. Aber sie lassen sich so auf der Welle tragen von den Dingen, die sie erledigen. Das beflügelt natürlich. Aber sie machen die Leichten und kleinen Sachen und auf Dauer funktioniert es aber leider auch nicht als Strategie, um Lebensentscheidungen zu treffen. Denn wenn wir uns mit dem Kleinkran beschäftigen, dann fühlen wir uns am Ende des Tages auf Dauer nicht selbst wirksam und irgendwo in uns drin wissen, wir ja, es stehen große Entscheidungen an. Also nochmal, ne? Wenn du weißt, es gehört eine große Entscheidung in deinem Leben getroffen, dann stell dich ihr und veräppel dich nicht selbst damit, dass du eine Riesenansal von Mikroentscheidungen triffst und dann so tust, als könntest du gute Entscheidungen treffen. Was kannst du auf der Mikroebene dann auch? Aber es geht hier wirklich um die großen Dinge und du wirst dich danach um so besser fühlen, denn diese großen und getroffenen Entscheidungen kosten dich, wie gesagt, ganz viel Energie. All right, damit kommen wir aber auch noch zu einem wichtigen Punkt, denn wenn wir von schwierigen Entscheidungen sprechen, bedeutet das natürlich, es gibt also die Leichten und die schwierigen Entscheidungen, die wichtigen und die unwichtigen Entscheidungen und das gilt es auseinanderzuhalten. Mach also kein Riesenfass auf für eine unwichtige Entscheidung. Wie gesagt, das kostet zu viel Zeit und Energie. Frag dich bei Entscheidungen, wo du merkst, der fließt jetzt gerade ganz viel Energie, gehören schmalszeit, Diskussionen rein, frag dich welche Auswirkungen hat diese Entscheidung auf mein Leben? Kräter in zwei oder fünf Jahren noch ein Hahn danach oder ist es dann längst vergessen? Dann kannst du diese Entscheidung schnell treffen. Wenn diese Entscheidung unwesentlich ist und keinen großen Impact hat, dann trifft sie. Und dann nur. dann er Energie lieber für die großen Fragezeichen des Lebens. Und jetzt als letzten Tipp gebe ich den noch meinen persönlichen Geheimtipp. Wenn Entscheidungen sich in mir nicht sortieren wollen, auch das passiert natürlich, dann habe ich dieses kleine Geheimrezept für dich, was ich auch selber anwende. Ich werfe dann tatsächlich eine Münze. So banal es klingt, ich werfe eine Münze und ich lege natürlich vorher fest, welche Seite der Münze für welche Entscheidung steht. Und sobald die Münze in der Luft ist, weiß ich oft, ist es mir jetzt im Prinzip egal, welche Seite oben landet, was die Münze mir sagt, dann gehe ich auch mit dem Ergebnis der Münze. Oder merke ich in dem Moment, wo die Münze fliegt, dass ich auf jetzt Seite A oder Seite B hoffe. Dann weiß ich, ich habe inhaltig die Entscheidung schon getroffen, denn ich hoffe ja auf Seite A oder B, das heißt dann kann ich auch gleich A oder B bewusst entscheiden. Und das alles ist jetzt natürlich mit ein bisschen Augenzwenken zu sehen mit der Münze, aber dieses Tool hat durchaus seine Berechtigung, denn manchmal sind es die simplen Dinge, wie wir in Schritt nach vorne kommen. Und ich möchte das Wort manchmal hier sogar streichen und durch oft ersetzen, denn es ist so viel öfter, sind es die simplen Dinge, die uns im Leben weiterbringen als die super komplexen Dinge. Das erzählt uns oft nur der Verstand, dass es unglaublich kompliziert zu sein hat. Und ja, wenn du wirklich Coaching-Tools lernen möchtest, damit die Dinge simpel werden, damit du dir im Selbstcoaching aber auch anderen Menschen im Austausch wirklich bei den kleinen und großen Lebensentscheidungen helfen kannst, dann sei an dieser Stelle nochmal erinnert. In meiner Coaching-Ausbildung kannst du genau das von mir lernen. Ich zeige dir alles, was ich für mich persönlich anwende. Bis hin zu den professionellen Coaching-Interventionen, die natürlich über das Münze werfen hinausgehen und mit denen du dir und anderen wirklich jede Menge Zeit und Energie spast, weil du im Leben vorankommst mit diesen Tools und weil du andere in ihrem Leben voranbränkst. Und ja, mit diesen Tools baust du auch Sicherheit auf. Sicherheit im Alltag, aber Sicherheit auch in deinem gesamten Leben, denn wer Coaching-Tools hat, der weiß, ich komme immer irgendwie weiter, egal, was passiert. Und die Person hat auch einen wichtigen Stellenwert im Umfeld, also im Job oder im sozialen Umfeld, weil man eben durch die Tools ein wertvollen Beitrag leistet. Und dieses wichtigen Stellenwert zu haben, das ist auch gleichbedeundend mit sozialer Sicherheit. Also für die schnellen Entschlossenen hier unter euch, also die die Bauchentscheidungen treffen, wir beginnen mit der Ausbildung am 10. Oktober in kleiner, exklusiver Gruppe. Und zum Zeitpunkt der Aufzeichnung dieser Folge sind noch drei Plätze frei. Alle Infos findest du in den Show-Nodes oder trag dich in meinen Kalender ein zum Gespräch und hier klärt ihr alles über die Ausbildung. Und ansonsten wünsche ich dir eine gute Woche und ansonsten freue ich mich, wenn du zur nächsten Podcastfolge wieder die Entscheidung trifft, reinzuhören und ich wünsche dir, dass du in der Zwischenzeit viele kleine und große Entscheidungen trifft, denn damit gesteiltest du dein Leben.
Podcast Summary
Key Points:
Entscheidungen sind Ausdruck von Freiheit und Wahlmöglichkeiten, können aber als Last empfunden werden, da jede Wahl andere Optionen ausschließt.
Selbstbeobachtung hilft zu erkennen, ob man eher Vertrautes oder Neues wählt, um die eigene Entscheidungstendenz bewusst zu ändern.
Erfolgreiche Menschen treffen oft schnelle Bauchentscheidungen und machen das Beste daraus, statt alles zu zerdenken.
Entscheidungen aufzuschieben kostet Energie und kann zu verpassten Chancen führen; besser ist der Leitspruch „Better done than perfect“.
Bei Führungskräften kann das bewusste Aussetzen von Entscheidungen eine Taktik sein, um Eigenverantwortung zu fördern.
Schwierige, große Entscheidungen sollten direkt angegangen werden, während unwichtige Entscheidungen schnell getroffen werden sollten, um Energie zu sparen.
Ein Münzwurf kann helfen, die innere Einstellung zu erkennen und so eine Entscheidung zu erleichtern.
Summary:
Diese Podcastfolge behandelt das Thema Entscheidungen, die oft als automatische Routine ablaufen, aber auch als schwierig empfunden werden können. Philosophisch betrachtet sind Entscheidungen ein Ausdruck von Freiheit, doch sie bedeuten auch Verzicht auf andere Optionen und erfordern Vertrauen ins Ungewisse. Um Entscheidungen leichter zu treffen, empfiehlt die Sprecherin zunächst eine Selbstbeobachtung: Ist man eher ein Mensch, der Vertrautes oder Neues wählt?
Diese Tendenz kann bewusst verändert werden. Ein weiterer Impuls ist, sich nicht von außen unter Druck setzen zu lassen, sondern Ruhe zu bewahren und auf die Intuition zu hören – erfolgreiche Menschen handeln oft aus dem Bauch heraus. Entscheidungen aufzuschieben ist kontraproduktiv, da es Energie raubt und Chancen verpasst werden können; besser ist es, die Entscheidung zu treffen und das Beste daraus zu machen.
Für Führungskräfte kann es strategisch sinnvoll sein, Entscheidungen bewusst auszusitzen, um Eigenverantwortung zu fördern – jedoch nur aus Klarheit, nicht aus Unsicherheit. Zudem sollten große, schwierige Entscheidungen direkt angegangen werden, während unwichtige schnell getroffen werden sollten. Als persönlichen Geheimtipp schlägt die Sprecherin einen Münzwurf vor: Die Reaktion darauf offenbart oft die bereits getroffene innere Entscheidung.
Letztlich sind es oft die einfachen Methoden, die im Leben am meisten weiterbringen.
FAQs
Weil jede Entscheidung eine Festlegung auf eine Option bedeutet und andere Möglichkeiten ausschließt. Zudem ist der Ausgang nie vollständig vorhersehbar, was Unsicherheit erzeugt.
Die Selbstbeobachtung: Erkenne, ob du eher vertraute oder neue Wege wählst. Deine Tendenz zu kennen, hilft dir, bewusst zu entscheiden, ob du daran etwas ändern möchtest.
Gönn dir eine kurze Pause und sag zum Beispiel: „Ich denke darüber nach und melde mich in einer Stunde.“ So kommst du bei dir an und triffst eine bewusste Entscheidung.
Ja, oft sind Bauchentscheidungen die besten. Erfolgreiche Menschen handeln häufig intuitiv und machen das Beste aus jeder Situation, statt alles zu zerdenken.
Aufschieben kostet Energie und kann dazu führen, dass du unter Druck aus einer eingeschränkten Auswahl wählen musst. „Better done than perfect“ hilft, in Aktion zu kommen.
Ja, als Führungstaktik, um andere in die Eigenverantwortung zu bringen. Wichtig ist, dass dies bewusst geschieht und nicht aus eigener Unsicherheit.
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