#055 Wenn's nicht anders geht... Wie dein Kampf aufhört und die Akzeptanz einzieht
22m 29s
In dieser Folge des Podcasts geht es um das Thema Akzeptanz, insbesondere in schwierigen Lebensumständen, die man nicht mag oder nicht verändern kann. Die Gastgeberin betont, dass Akzeptanz nicht mit Toleranz verwechselt werden sollte: Tolerieren bedeutet Dulden, während Akzeptanz ein aktives Annehmen und Einwilligen in die gegebene Situation ist. Sie gesteht, dass sie früher glaubte, Glück hänge von der Kontrolle der Umstände ab, aber durch Persönlichkeitsarbeit erkannte sie, dass wahres Glück in der Akzeptanz liegt. Widerstand entsteht im Kopf und kostet Energie – wer gegen den Fluss schwimmt, verliert seine Kraft. Die Gastgeberin schlägt vor, sich bewusst für Akzeptanz zu entscheiden, was ein Gefühl der Freiheit gibt, da man die Wahl hat. Sie empfiehlt die Haltung „Was weiß ich denn schon?“, um das Ego zu entspannen und andere Perspektiven zuzulassen. Fehlende Akzeptanz kann auch als Spiegel dienen, um eigene ungeliebte Anteile oder Wertekonflikte zu erkennen. Ein praktischer Tipp: In die Stille gehen, den Widerstand im Körper spüren, dorthin atmen und nach dem kleinsten Fitzel Akzeptanz suchen, um inneren Frieden zu finden. Akzeptanz bedeutet, das Leben nicht zu bekämpfen, sondern mit ihm zu tanzen. Abschließend wird die Coaching-Ausbildung „Solution Facilitator“ beworben.
Willkommen im Endlich entspannt erfolgreich Podcast für beruflicher folgreiche Frauen, die im Job glänzen und im Privatleben so richtig glücklich sein wollen. Ich koordinis unternehmerin Coach und Inspiratorin ladet ich ein in die Magie von Leichtigkeit und Lebensfreude. Herzlich willkommen in dieser neuen Folge, die der Bitte einer höheren folgt und zwar hat sie sich eine Podcast-Väube über das Thema Akzeptanz gewünscht. Vor allem im Bezug auf "Wie gehe ich durch schwierige Lebensumstände oder wenn ich mich Situationen ausgesetzt fühle ich nicht mag oder die nicht meinen eigenen Werten entsprechen und ich mich da hau's aber auch nicht entfernen kann und ich so schnell keine Lösung finde oder es keine gibt und wie kann ich da Akzeptanz finden." Eine ganz ganz spannende Folge mit einem ganz wichtigen Thema also. Bevor wir allerdings jetzt ins Thema einsteigen, noch kurz eine Ankündigung in eigener Sache, denn ab Oktober wird es mein Podcast nicht mehr einmal pro Woche geben, sondern alle 14 Tage und zwar aus einem guten Grund, nämlich ganz ganz euphorisch macht. Ich biete endlich eine Coaching-Ausbildung an. Ich wurde so oft danach gefragt und nun endlich zeige ich wir in meiner Ausbildung zum "Solution Facilitator", wie du das für dich anwenden kannst, was ich im Coaching und in meinem Leben für mich nutze und ich zeige dir, wie du dir hilfst durch alle Lebenslagen zu navigieren und wie du vor allem auch anderen hilfst durch Krisen und durch ihre Herausforderungen und in ihr persönliches Wachstum. Und diese Ausbildung wird das beste was meine Kunden je bei mir gemacht haben und dafür möchte ich Raum und Mousse haben, deswegen reduziere ich ein paar andere Dinge. Für eine Weile so also auch den Podcast alle 14 Tage ab Oktober. Die Ausbildung beginnt am 10.10. In den Show-Nutz findest du alle Infos, wenn du dir noch einen der letzten limitierten Plätze schnappen möchtest. Aber nun zurück zum Thema "Heute geht es" wie gesagt um Akzeptanz. Und zunächst mal ein Geständnis, denn ich dachte früher, ich muss die Umstände kontrollieren, damit ich glücklich sein kann. Und das habe ich nicht bewusst gedacht, sondern das war eher wie ein unbewusster Glaubenssatz, der so etwas gesagt hat, wie nur wenn es so ist, wie ich denke, dass es richtig ist und wie ich glaube, dass es sein soll, ist es akzeptabel für mich. Nur dann ist es gut. Sprich, das hat mich dazu innerlich angetrieben, dass ich alles dafür tun muss, dass es richtig ist, so wie ich denke, dass es richtig ist. Und zum Glück bin ich dann durch Persönlichkeitsarbeit, durch selbsterkendnis, zu der Erkenntnis gekommen ist, dass wahre Glück eben nicht darin liegt, dass alles so läuft, wie wir wollen, denn tatsächlich tut es das eher selten. Und wir könnten jetzt hier viel über wahres Glück philosophieren, weil konzentrieren uns aber jetzt heute eben auf diesen Teilaspekt der Akzeptanz, denn ein Stück des wahren Glücks ist Akzeptanz. Und ja, auch ich bin noch heute am Üben, was die Akzeptanz betrifft, wenn die Dinge nicht so laufen, wie ich glaube, dass sie laufen sollten. Und genau deswegen habe ich große Freude daran, diese Podcastfolge hier für dich aufzunehmen. Gut, konzentrieren wir uns mal auf den ersten Punkt und zwar, das ist so, ja, der Widerstand, mit dem wir durchs Leben gehen, ja, viele von uns, wachen morgens auf und sofort beginnt der Kampf, der Kampf gegen die Umstände, gegen andere Menschen, manchmal auch gegen uns selbst. Doch es ist ja nicht so, dass das Leben irgendwie uns den Krieg erklärt hat. Der Kampf findet in unserem Kopf statt. Und wenn wir jetzt auf Eckhard Tolle hören würden, der würde sagen, das Leben ist eh immer nur im jetzt. Alles andere ist eine Geschichte, die dein Verstand dir erzählt, die dein Ego dir erzählt, und dein Verstand, dein Ego, die gehen in Kampf und Widerstand. Aber der jetzige Moment, der ist immer zu händeln und den können wir auch immer wählen und akzeptieren. Da hast du jetzt ein bisschen philosophisch, aber dennoch, als ich anfing mich mit diesen Gedanken zu befassen, hat mir das schon auch ein Stück Ruhe gebracht, weil ich dachte, ja, stimmt, den jetzigen Moment, den kann ich immer bewältigen. Und ich habe irgendwo auch mal ein Zitat gelesen. Ich weiß jetzt nicht mehr von weh, aber da ging es drum. Wer gegen den Fluss schwimmt, der verliert seine Kraft. Und wer sich führen lässt, der entdeckt seinen Weg. Und ich finde auch das hat ganz viel mit Akzeptanz zu tun, denn wenn der Verstand glaubt, nur so ist es richtig. Ja, und dann schwimmt er gegen den Strom, dann wird es wahnsinnig ermüdend. Wenn wir uns stattdessen mit dem Strom gleiten lassen und einfach sagen, ja, okay, so ist es jetzt. Ich find's vielleicht nicht tolle, aber ich akzeptier es, dann wird da auch immer sich irgendwo eine Tür auf tun, dann wird es immer irgendwie eine Lösung geben. Vielleicht schauen wir aber auch noch mal rein in die Frage, was ist denn eigentlich mit Akzeptanz gemeint? Denn wenn man jetzt mal so den Duten, meine wegen befragen würde, da würde man sowas finden, wie die Definition von Akzeptanz ist, dass Annehmens von Situationen oder Personen oder Lebensumständen. Also geht's bei Akzeptanz ums Annehmen oder auch uns einwilligen in bestimmte Dinge. Und der Begriff Toleranz, der wird bei uns im Sprachgebrauch oft austauschbar mit Akzeptanz verwandt. Das sind so, ja, Akzeptanz und Toleranz sind zwei Begriffe, die wir im alltäglichen Sprachgebrauch gerne identisch benutzen. Allerdings würde ich das gerne jetzt an dieser Stelle mal voneinander trennen, denn Tolerieren heißt, ich dulde etwas, ich ertrage etwas. Ich lasse das irgendwie gelten. Das ist ein bisschen weniger als Akzeptanz, weil Akzeptanz hat wirklich noch damit tun, ich nehm's an, ich umarm's irgendwie, ja, ich bin nicht dagegen. Und das ist vielleicht schon mein erster kleiner Tipp für dich, wenn du mit schwierigen Situationen ha rest, dass du vielleicht sagst, ja, ich muss es nicht gleich akzeptieren können im ersten Moment Toleriere ich das mal. Ja, ich dulde es oder ich ertrage es. Ich kämpfe also nicht mehr dagegen, ich ertrage es. Und der nächste Schritt werden die Akzeptanz, das ich dann sage, okay, ich nehm's an, ich willige ein, dass es so ist. Ich nehm's hin, ich ergebe mich dem. Und ich finde diese Unterscheidung erst mal befreiend, weil etwas zu Tolerieren fordert noch nicht ganz so viel von mir, wie es zu akzeptieren. Geh mir jetzt aber doch weiter mit dem Begriff Akzeptanz. Wenn ich jetzt sage, okay, es geht hier ums annehmen, ums einwilligen in etwas oder einer Person gegenüber, in den Umständen gegenüber. Ich finde das erstmal befreiend, wenn ich erkenne, dass ich ja eine Wahl habe. Also ich kann akzeptieren oder nicht. Ich kann akzeptieren oder eben dagegen sein. Und wenn ich es nicht akzeptiere, dann ist das auch mein freier Wille. Ja, ich wähle das nicht akzeptieren. Und allein schon die Tatsache, dass ich sage, aha, ich wähle das, macht mich persönlich ein Stückchen freier. Ich weiß nicht, wie es dir gilt, aber mich persönlich macht es ein Stück freie zu sagen, ja, ich wähle das, das jetzt nicht zu akzeptieren. Ich fühle mich nicht so ausgeliefert, dann habe ich das gewählt. Und genauso natürlich im Umkehrschluss akzeptanz kann ich auch wählen. Kann ich sagen, gut, ich nehme das jetzt hin, wie es ist, ich willige ein, dass das jetzt der Zustand ist oder dass, dass die Umstände sind oder dass die Charakter Eigenschaften einer Person sind. Ich wähle Akzeptanz. Nehmen wir an Akzeptanz dem Wetter gegenüber von mir aus oder meiner Workload gegenüber oder schwierigen Menschen gegenüber. Vielleicht akzeptanz den Regeln und Standards meiner Firma gegenüber, die ich vielleicht nicht teile. Oder vielleicht akzeptanz gegenüber den Eigenheiten meiner Mitmenschen, ja, die ich vielleicht als schwierig oder anstrengend empfinde. Ich muss das nicht akzeptieren, aber wie gesagt, ich kann wählen das zu tun. Und wenn ich wähle, dass ich es nicht akzeptiere, dann kann ich wieder gucken, was mache ich denn jetzt damit? Weil ich das nicht akzeptiere, dann darf ich mich bemühen, das zu verändern. Weil sonst leide ich, wenn ich es nicht annehmen will. Ich nehme, gibt dir mal eine Agilektote aus meinem Alltag aktuell. Ich biete ja, wie gesagt, die Ausbildung an. Und eine Teilnehmerin hatte bei der Arbeit seit einem Jahr eine krassere Situation. Und sie hat sich jetzt entschlossen, sie will die Energie nicht mehr ins Akzeptieren üben stecken, sondern sie will was verändern. Da ist zwar ihr in Schluss jetzt zu sagen, nein, ich akzeptiere das nicht mehr. Also werde ich das jetzt verändern. Es war ihr freier Wille. Sie hat sich jetzt für die Ausbildung entschieden, will nicht unbedingt als Coach arbeiten, aber sie möchte einfach begleitet sein in dieser Umbruchfall.
Sie will lernen, mit anderen umzugehen, anderen zu helfen, die in so einer Situation sind, weil sie das mitfühlen kann, wie das ist, wenn ich mit Akzeptanz stragele oder wenn ich wirklich merke, hier kann ich nicht mehr akzeptieren, es geht nicht mehr, dann gehe ich aber in eine Veränderung, weil das ist ganz wichtig, wenn ich nicht akzeptieren kann, im Sinne von Annehmen und hinnehmen und einverstanden sein, dann darf ich was verändern. Ja, das ist etwas so ermächtigendes, wenn ich spüre, okay, ich entscheide mich dazu, hier eben nicht mehr zu akzeptieren. Okay, gehen wir aber noch mal zurück zur Akzeptanz an sich. Wenn du sagst, ich will mich darin üben, die Dinge, Personen, Umstände, Situationen, so anzunehmen, wie sie gerade eben sind. Sie gefallen mir nicht, aber ich möchte sie jetzt akzeptieren, ich möchte es nicht verändern, sondern ich möchte es akzeptieren. Vielleicht kannst du diese Perspektive einnehmen. Was wäre, wenn gerade weil du jetzt in dieser Situation steckst, kannst du später einen ganz wertvollen Beitrag leisten, weil du vielleicht anderen helfen kannst, die dann später in dieser Situation stecken. Also als ob die Situation in der du gerade steckst, wenn du sagst, das ist wie so ein Trainingslager, dass ich etwas an mir aneignen, wo von dann später andere profitieren können, dass ich dadurch gegangen bin. Dieser Wandel hat mir geholfen, manche Dinge zu akzeptieren, die ich erst mal nicht akzeptieren und hinnehmen wollte. Und nochmal, Akzeptanz heißt nicht, ich finde alles toll. Akzeptanz heißt, ich hör auf, mich innerlich dagegen zu stemmen, was ohnehin schon da ist und ich nehme es an. Ich integriere das wie in mein Leben. Ich akzeptiere es halt, ich nehme es an. Akzeptanz ist so die Entscheidung, meine Energie zu investieren, dass ich in den Frieden mit diesem Moment, mit diesem Zustand, mit dieser Person komme. Ich werde nicht irgendwann mal nicht hoffen, dass es sich irgendwie verändert, sondern Akzeptanz heißt, ich entscheide jetzt, dass ich meine Energie da rein investiere, mit diesen Umständen, mit dieser Person in Frieden zu kommen. Und manchmal, wenn ich einmal entschieden habe, dass ich meine Energie jetzt dafür ein Setze in Frieden zu kommen, also wirklich ruhig zu sein, mit diesem Umstand, mich nicht mehr zu wehren dagegen, dann wird es auch schon leichter, weil ich nicht mehr meine Energie in den Widerstand stecken muss. Eine weitere innere Haltung, die mir persönlich hilft, wenn ich um Akzeptanzringe ist die Haltung von ja, was weiß ich denn schon. Was meine ich damit? Unser Ego glaubt nämlich so oft, dass es besser weiß, wie es gehen sollte und dass es besser weiß, wie es gut für uns wäre, wie es zu laufen hat, wie es organisiert werden sollte, was jetzt kommuniziert werden sollte, etc., etc., aber wir kennen ja selten alle Umstände. Und vielleicht gibt es Gründe, dass es ist, wie es ist. Vielleicht ist jemand anders noch nicht so weit. Vielleicht kennen wir, wie gesagt, nicht alle Parameter. Und wenn wir dann diese Haltung einladen von ja, was weiß ich denn schon, dann bekommt das Ganze wieder so eine Entspannung, weil dann erkenne ich ja, das ist ja nur mein Ego, das daran festhält, zu glauben, so wär es besser, aber ja weiß weiß ich denn schon. Nur weil es aus meiner aktuellen Perspektive unsinnig aussieht, heißt das nicht, dass es per See auch unsinnig ist. Vielleicht folgt es einem größeren höheren Plan. Vielleicht gibt es noch ganz andere Dinge, die darin zu lernen sind, die ich aktuell nicht verstehe. Vielleicht ist es eine Einladung für mich weiterzuentwickeln. Und wenn ich diese Haltung einnehme, so ja, was weiß ich denn schon, Ego, hey, du glaubst so soll, wäre es besser, aber was weiß du denn schon, dann werde ich milde und dann stehe ich mir auch andere Perspektiven zu. Und allein schon dieses milder werden und zu sagen, hey, ja, vielleicht weiß ich auch gar nicht, wie es besser ist. Vielleicht ist meine Sichtweise auch gar nicht die einzig-richtige. Dann komme ich wieder ins akzeptieren. Nächster Input, den ich dir noch mitgeben möchte. Du kannst fehlende Akzeptanz auch dazu nutzen, um bei dir selbst zu gucken, was da gerade los ist. Also uns schauen, was hat es denn mit mir zu tun, auf welche meiner eigenen Baustellen weiß es mich denn hin. Es kann sein, dass du dazu Begleitung brauchst. Dann lasst es mich gerne wissen, ja, auf jeden Fall kann man gemeinsam gucken. Ich möchte dir aber trotzdem jetzt noch erzählen, was ich damit meine. Denn wenn du beginnst zu fragen, was hat diese Situation mit mir zu tun? Oder was hat dieser Mensch, den ich nicht akzeptieren kann? Was hat das mit mir zu tun, wie sich dieser Mensch verhält oder wie unsere Beziehung sich gestaltet hat? Ich kann schauen, was kritisiere ich hier? Vielleicht kenne ich das an mir auch und mag es an mir selber nicht und deswegen verurteile ich es bei dem anderen und kann es nicht akzeptieren. Oder vielleicht habe ich mich auf etwas entschieden, was gar nicht meinen Werten entspricht und ich bin da ja gar nicht ganz bei mir, vielleicht erfülle ich ständig die Erwartungen anderer. Und dann darf ich mich fragen, okay, also wenn ich hier etwas nicht akzeptieren kann, ja, wenn ich z.B. das Gefühl habe, ist das zu viel Druck und ich kann das nicht akzeptieren. Vielleicht bin ich gar nicht ganz bei mir und renne irgendetwas hinterher, was gar nicht meinstest. Und dann darf ich mich fragen aus dieser fehlenden Akzeptanz heraus, die kann mir der Lehrmeister sein, wo ich mehr von mir selbst wählen darf. Also was will ich eigentlich wirklich? Wo möchte ich mein Leben vielleicht anders gestalten? Was möchte ich vielleicht das meinem Leben entfernen? Was möchte ich vielleicht unbedingt mal ansprechen? Was möchte ich nicht mehr tun? Also fehlende Akzeptanz kann ich auch lehren, dich selber weiter zu entwickeln und wieder ganz ehrlich mit dir selbst zu werden. Und das sind so unschallendbare Augenblicke, die uns lehren, in die Akzeptanz zu gehen. Es kann sein, die verspätete Bahn, die mich in Wirklichkeit zwingt, innezuhalten und nicht immer so zu helfen. Oder es kann sein, die Kritik von jemandem, die ich vielleicht nicht hinnehmen möchte, aber im Grunde lädt sie mich ein, bei mir selbst klarer zu sehen. Oder es kann sein, dass ich irgendwo scheitere. Und dass mir das im Prinzip zeigen will, mein Wert ist ja nicht an Erfolg gebunden. Es geht nicht darum, das Scheitern zu akzeptieren, sondern um die Erkenntnis, hey, mein Wert ist ja nicht daran gebunden, dass ich in diesem oder jenen Projekt erfolgreich bin, beispielsweise. Das Leben spricht durch solche Momente zu uns. Und Akzeptanz heißt, irgendwie, ja, diese Sprache zu hören, anstatt sie zu übertönen, mit unserem Ego, das meint, es muss aber ganz anders sein. Akzeptanz heißt, anzunehmen, statt dagegen zu kämpfen. Und wenn du Akzeptanz wählst und eben nicht die aktive Veränderung, wie wir es vorhin angesprochen haben, wenn du sagst, nein, ich will das jetzt nicht aktiv in die Veränderung bringen, sondern ich möchte das akzeptieren, dann habe ich noch einen Impuls für dich, denn dann die hilft, es wirklich in die Stille zu kommen. Also setz dich hin, nimm dir selbst diese Zeit, macht dir dieses Geschenk, setz dich hin und hol dir die Situation vor Augen, die du aktuell noch nicht akzeptieren kannst, aber du dich in Akzeptanz bewegen möchtest. Setz dich also hin, hol dir diese Situation her, spür, wo dann Widerstand in dir ist. Das ist nämlich der Kampf, der Widerstand ist der Kampf und der ermüdet. Und dann spür, wo du den im Körper wahrnimmst, und dann atmest du dort hin. Du atmest in diese Stelle, wo der Widerstand sich zeigt. Und dann fragte ich, was ist der klitzig kleinste Fitzel, den ich an dieser Situation irgendwie annehmen kann? Das klitzig kleinste bisschen, in das ich einwilligen kann. Was ist das? Vielleicht ist das nur ein Hauch, aber spür dahin, wo kannst du den roten Faden der Akzeptanz aufnehmen, in ein klitzig kleines bisschen? Und so kannst du das ganz leise aufspüren, dass ich dann in deinem Leben ausbreiten kann und dass ich dann verwandeln kann und größer werden kann. Und meist sind wir so beschäftigt, damit es Leben zu kontrollieren, zu wissen, wie es zu laufen hat, zu bewerten, wenn es nicht so läuft, in den Kampfenden Widerstand zu gehen, dass wir gar nicht merken, wo wir so ein klitzig kleines bisschen Akzeptanz finden können. Also dieses klitzig kleine bisschen, wenn mehr nicht geht, das klitzig kleine bisschen sich dahin geben, annehmen, es umarmen. Und wir haben vorhin schon mal von Eckertoller gesprochen. An der Stelle, der würde sowas sagen, wie in dem Moment, wo wir ja dazu sagen, wenn wir ja dazu sagen, zu dem, was ist, dann öffnet sich so ein Raum in uns und in dem Raum es Frieden. Und es hat aber mit uns zu tun, mit uns, die wir zuerst ins Jahr sagen gehen und nicht, ich bin als erstes mal einverstanden und dann sage ich, ja, das kann ich entscheiden und wählen, dass ich innerlich Jahr sage, zu dem, was jetzt ist und dann öffnet sich diese Tür zum inneren Frieden. Es ist wirklich, wenn wir, wenn wir aufgeben, zu denken, dass das Leben genau so sein muss, wie wir es uns ausmahlen. Denn denkt doch mal an die Vergangenheit, wie oft ist es genauso gekommen, wie du es geplant hast. Also in meinem Leben ist es in den seltensten Fällen genauso gekommen und das. ist Akzeptanz, das auch zu sehen. Und es geht aber immer weiter. Es geht immer weiter. Und es kommt es nächste Hoch und es kommt es nächste Tief. Es geht nur darum, dass ich mich dadurch manöfriere. Und das ist Akzeptanz, diesen Lauf der Dinge, den das Leben Welt hinzunehmen. Und das vielleicht zum Abschluss noch. Akzeptanz bedeutet, ich höre auf, das Leben zu bekämpfen und ich beginne mit dem Leben zu tanzen. Und natürlich kannst du dennoch den Moment gestalten. Ja, du kannst natürlich immer lernen, wie darfst leichter gehen. Aber Akzeptanz ist erstmal nicht gleich den Werkzeugkörfer eröffnen und irgendwas tun und in den Aktionismus verfallen. Aber ja, natürlich, das ist mein tägliches Brot, das ich anderen Menschen ins Umdenken und mit meinem Werkzeugkoffer zur Besserung verhelfen. Aber Akzeptanz ist ein Schritt in die andere Richtung. Sondern wirklich in dieses ruhige und dieses, ich nehme das hin. Und vielleicht sagst du jetzt am Ende dieser Podcastfolge, ja, ich werde mich in Akzeptanz und im Jahr zu den Dingen sagen üben. Großartig, vielleicht sagst du auch nicht. Ich möchte noch mehr lernen, wie ich mein Leben in die Hand nehmen und gestalten kann. Dann sein noch mal herzlich eingeladen zu meiner Coachingausbildung. Denn da lernst du genau solche Dinge. Und dann sind du auch in den Taltraining, Gesprächsleitfäden, die sofort Klarheit schaffen, sodass das nicht nur ein Gespräch ist, wo der andere dir sagt, auch Mensch, das hat aber gut getan. Sondern dass da wirklich was in Richtung Klarheit, in Richtung Lösung, in Richtung Veränderung passiert. Du wirst systemisches Wissen kriegen, damit du Ordnung in die Dinge bringen kannst, bevor man dann ins Tun kommt, dein Selbstbewusstsein wird unwahrscheinlich wachsen. So dass es auf andere abfärbt. Und du wirst eine unwahrscheinliche Vorbildkraft haben, die ausstrahlt und mit der du andere anstecken und mitnehmen kannst auf ihrem Weg ist immer leichter und leichter zu machen und Lösungen zu finden. Vielleicht sehe ich dich in der Ausbildung und ganz sicher hören wir uns in der nächsten Folge. Alle Infos zur Ausbildung findest du in den Show Notes. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Akzeptanz bedeutet, Situationen, Menschen oder Umstände anzunehmen, statt dagegen zu kämpfen – im Unterschied zur Toleranz, die lediglich Dulden bedeutet.
Widerstand entsteht im Kopf und kostet Energie; wahres Glück liegt nicht in der Kontrolle aller Umstände, sondern in der Wahl, Akzeptanz zu üben.
Eine hilfreiche innere Haltung ist
Fehlende Akzeptanz kann als Lehrmeister dienen, um eigene Werte, Bedürfnisse oder ungeliebte Anteile zu erkennen und gegebenenfalls Veränderungen einzuleiten.
Praktischer Tipp
Summary:
In dieser Folge des Podcasts geht es um das Thema Akzeptanz, insbesondere in schwierigen Lebensumständen, die man nicht mag oder nicht verändern kann. Die Gastgeberin betont, dass Akzeptanz nicht mit Toleranz verwechselt werden sollte: Tolerieren bedeutet Dulden, während Akzeptanz ein aktives Annehmen und Einwilligen in die gegebene Situation ist. Sie gesteht, dass sie früher glaubte, Glück hänge von der Kontrolle der Umstände ab, aber durch Persönlichkeitsarbeit erkannte sie, dass wahres Glück in der Akzeptanz liegt.
Widerstand entsteht im Kopf und kostet Energie – wer gegen den Fluss schwimmt, verliert seine Kraft. Die Gastgeberin schlägt vor, sich bewusst für Akzeptanz zu entscheiden, was ein Gefühl der Freiheit gibt, da man die Wahl hat. “, um das Ego zu entspannen und andere Perspektiven zuzulassen.
Fehlende Akzeptanz kann auch als Spiegel dienen, um eigene ungeliebte Anteile oder Wertekonflikte zu erkennen. Ein praktischer Tipp: In die Stille gehen, den Widerstand im Körper spüren, dorthin atmen und nach dem kleinsten Fitzel Akzeptanz suchen, um inneren Frieden zu finden. Akzeptanz bedeutet, das Leben nicht zu bekämpfen, sondern mit ihm zu tanzen.
Abschließend wird die Coaching-Ausbildung „Solution Facilitator“ beworben.
FAQs
Toleranz bedeutet, etwas zu dulden oder zu ertragen, während Akzeptanz das Annehmen und Einwilligen in eine Situation oder Person meint. Akzeptanz geht weiter als Toleranz.
Beginne mit dem kleinsten Fitzel, den du annehmen kannst, atme in den Widerstand im Körper und frage dich: Was ist das klitzekleinste bisschen, das ich akzeptieren kann? So kannst du die Akzeptanz langsam ausbreiten.
Diese Haltung hilft, das Ego zu entspannen, das glaubt, es wisse besser, wie Dinge laufen sollten. Sie öffnet für andere Perspektiven und macht milder, was Akzeptanz erleichtert.
Ja, Akzeptanz ist eine Wahl. Du kannst entscheiden, ob du Energie in Widerstand oder in Frieden mit dem Moment investierst. Wenn du nicht akzeptieren kannst, darfst du auch aktiv Veränderung wählen.
Fehlende Akzeptanz kann auf eigene Baustellen hinweisen, z. B. wenn du bei anderen kritisierst, was du an dir selbst nicht magst. Sie lädt dich ein, ehrlich zu dir zu werden und dein Leben bewusster zu gestalten.
Der erste Schritt ist, innerlich 'Ja' zu dem zu sagen, was ist. Das öffnet einen Raum für inneren Frieden, anstatt gegen den Fluss zu schwimmen und Kraft zu verlieren.
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