#051 „Mach ich morgen!?“ - Was Prokrastination bedeutet und wie du rauskommst
27m 0s
In dieser Podcastfolge geht es um Prokrastination und wie man sie überwinden kann. Die Sprecherin teilt ihre persönliche Erfahrung als Teenager, wo sie durch spielerische Methoden wie das Aufteilen ihres Zimmers in kleine Bereiche und das Ziehen von Losen das Aufräumen bewältigte. Diese intuitiven Strategien – kleine Etappen, Teilerfolge und die Vorfreude auf das Endergebnis – sind wertvolle Werkzeuge gegen Prokrastination. Aus neurowissenschaftlicher Sicht ist Prokrastination kein Zeichen von Faulheit, sondern ein innerer Konflikt zwischen dem präfrontalen Kortex, der langfristige Ziele verfolgt, und dem limbischen System, das kurzfristige Belohnungen sucht. Dieser Machtkampf führt dazu, dass wir Aufgaben aufschieben, weil das Gehirn sofortiges Dopamin von einfachen Tätigkeiten bevorzugt. Die Sprecherin betont, dass der Glaubenssatz „Ich kann nicht anders“ falsch ist – wir glauben nur, nicht anders zu können. Durch bewusste Dopamin-Kopplung an komplexe Projekte und das Identifizieren unbewusster Stressauslöser (z. B. Ängste aus der Kindheit) können wir ins Handeln kommen. Zusätzlich empfiehlt sie Stresslinderung durch achtsame, langsame Bewegungen mit geschlossenen Augen, um das Nervensystem zu beruhigen und Blockaden zu lösen. Ziel ist es, Prokrastination als Selbstschutzmechanismus zu verstehen und durch gezielte Maßnahmen zu überwinden.
Du hörst den endlich entspannt erfolgreich Podcast. Für Frauen mit anspruchsvollem Job oder eigenen Business, die beruflichen Erfolg und private Glück steigern wollen, aber ohne dabei nur noch gestresst und überreizt zu sein. Es darf so viel leichter und trotzdem maximal erfolgreich und erfüllen sein. Ich bin Korridierichs, Unternehmerin, Coach und Inspiratoren und ladet ich ein in die Magie in spannenden Erfolgs und echter Lebensfreude. Hallo zusammen, hier kommt mal wieder eine Folge auf höhere Nen Wunsch und zwar Pro-Crastination. Wir kennen es alle und wie kann ich damit umgehen, so dass ich in die Gänge komme. Da werde ich dir in dieser Folge persönliches dazu erzählen und natürlich auch Impulse, wie du, wenn du Pro-Crastination kennst, wieder in die Gänge kommst. Und ja, spannend als ich über diese Folge nachgedacht habe, was ich mit euch teilen möchte, ist mir eingefallen, dass ich schon als Teenager die Intuition hatte, dass es erfüllender ist, ein Vorhaben anzugehen und abzuschließen, statt es vor sich herzuschieben. Und in meiner kleinen Welt damals hieß das natürlich so was wie das Zimmer aufräumen. Das waren die ungeliebten Vorhaben, die sich aber natürlich gut angefühlt haben, wenn dann alles wieder seinen Platz hatte ordentlich und sauber war. Und dazu ist vielleicht wichtig zu wissen, wenn ihr einfach mal euch hineinversetzt, ich als Teenagerin, das ist sogar noch Form-Teen-Ainger-Alter. Ich würde mal sagen, so 10, 11, 12, 13 Jahre alt, da habe ich natürlich nicht gerne aufgeräumt und war auch noch so in diesem kindlichen einmal ganz viele Spielsachen haben. Und dann so mit 12, 13, dann ging es schon ein bisschen mehr rüber ins Lernen auf dem Gymnasium und so ein bisschen mehr, so dieses Jugendzimmer zu haben. Und da waren ganz viele Phasen des Aufräums, erinnere ich mich dran. Und ich bin zwar in einem sehr großen Haus aufgewachsen. Mein Vater, der war nicht viel zu Hause, aber der hatte, sagen wir mal, Engegrenzen, wenn es um Ordnung ging. Da durfte nichts rumliegen, obwohl wenn großes Wohnzimmer hatten und auch so einen großen S-Bereich, wo man locker als Kind sich ausbreiten konnte auf dem großen S-Tisch, aber da durfte nichts rumliegen. Das heißt, das fand alles überwiegend dann in meinem Zimmer statt, was im Verhältnis zu dem Rest des Hauses gar nicht so groß war, als es war total ausreichend. Aber natürlich kam es dann immer wieder zur Unordnung und ich musste immer wieder sortieren, damit ich mich dazu recht gefunden habe. Und somit fand meine Welt vorwiegend in meinem Zimmer statt und somit dort auch das Chaos. Und wie Enge schon gesagt, ich hatte die Intuition, dass das sich in ordentlichem Zustand besser anfühlt, dass ich erledigte es gut anfühlt. Und obwohl jetzt aufräumen, als 10, 11, 12, 13-Jährige, nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählte, habe ich Wege für mich gefunden, das doch immer wieder zu erledigen. Und zwar durchspiel und durch kleine Etappen. Und das lief bei mir so, dass am Anfang der Aufräumaktion mein Zimmer für mich immer in kleinbereiche heruntergebrochen wurde. Also ich habe zum Beispiel gesagt, okay, wir haben die oberen Schublade, die mittlere, die untere Schublade. Ich habe das Regalfach 1 bis 10. Zum Beispiel, ich habe die Schranktür 1. Und dann habe ich Lose gebastelt. Und auf jedes dieser Lose habe ich eine dieser kleinen Bereiche geschrieben. Also die Schublade oben oder Regalfach 3. Und dann habe ich das Lose gezogen und aufgeräumt, was da draufstand. Wenn da jetzt Regalfach 3 draufstand, dann habe ich da alles aufgeräumt, was da drin war, habe alles da sortiert, was in Regalfach 3 bleiben sollte. Und das war zwar nicht hingewartet. Das habe ich dann einfach in Regalfach 4 gelegt. Binden aber nicht in Regalfach 4, meine Träume, geblieben, um dort rum zu krusteln. Sondern bin sofort wieder zurück zu Fach 3 gegangen, weil das stand ja auf meinem Lose. Und das ging es jetzt erst mal zu sortieren. Und wenn dann da irgendwas drin war, wo ich noch nicht genau wusste, wie weiter, dann hatte ich auch so einen Stapel, so Fragezeichen sozusagen. Und mich hat immer interessiert, da erinnere ich mich noch dran, was wird wohl auf dem nächsten Lose stehen. Und mich hat immer motiviert, dass ich diese kleinen Teilerfolge hatte, was ich dann in Regalfach 3 schon die Ordnung sehen konnte. Und mich hat auch immer angespornt, dieses Wissen am Ende ist das Zimmer ordentlich. Ich muss jetzt zwar hier durch diese blöde Aufgabe gehen, aber am Ende wird sich das gut anfühlen. Und diese Dinge, die ich da damals intuitiv als Kind schon gemacht habe, waren ganz wertvolle Learnings für mich im Bezug auf Prokrastination. Natürlich ist es nicht die ganze Wahrheit und die komplette ganze Lösung, wenn du unter Prokrastination leidest. Aber wir wollen trotzdem mal tiefer hinschauen, was Prokrastination ist und ja, wollen auch daran angucken, wie so meinen System, was ich damals so intuitiv für mich entwickelt hatte, funktioniert hat. Denn was ganz, ganz, ganz essentiell ist, dass du bitte dir verinnerlicht und zwar in jeder Zelle. Aus neuropissenschaftlicher Sicht ist Prokrastination kein faul sein Problem. Falls du also merkst, du kommst oft in die Selbstkritik und in den Selbstvorwurf, weil du Aufgaben vor dir herschiebst. Es hat nichts damit so tun, dass du faul bist. Das ist mir in dieser Stelle ganz, ganz wichtig, dass du das bitte in jeder deiner Zellen verank hast, damit du aufhören kannst mit diesem Selbstvorwurf, denn der bringt dich kein Stück weiter. Der bindet nur noch mehr Energie, dann fühlst du dich auch noch schlecht. Und wir alle wissen, aus einem "Ich bin doof, ich fühle mich schlecht gefühl", ist es noch viel schwieriger, in die Pötte zu kommen, als wenn wir sagen, "Hey, ich schaff das, ich bin motiviert und ich bin gut drauf", dann geht alles leichter von der Hand. So, also es ist kein faul sein Problem, sondern Prokrastination ist das Ergebnis von so einer Art Machtkampf zwischen verschiedenen Gehirnbereichen in deinem Kopf. Und wir fütteren jetzt mal kurz den Verstand, was passiert dann nämlich? Wir haben zum einen den präfrontalen Quartex, das ist so der Bereich, hinter der Stirn sozusagen, der ist dafür zuständig, dass du planen kannst, dass du eine Strategie entwickeln und auch verfolgen kannst und dich selbst in einer solchen Art und Weise führen kannst, dass du diese Planung in die Tat umsetzt. Das ist logischerweise, also der Bereich für langfristige Ziele, für Prioritäten, Setzung, für es erledigen von Dingen bis eben das Ergebnis erreicht ist, was du dir wünscht. Und dieser Anteil in deinem Gehirn, der will tatsächlich, dass du die Aufgabe jetzt erledigt, weil er den Sinn dahinter sieht, weil er das große ganze sieht, weil er auch erkennen kann, was passiert, wenn du es aufschiebst und so weiter. Das heißt, den Teil in deinem Gehirn, der sagt, das macht total Sinn und ich möchte, dass wir das jetzt erledigen, den gibt es definitiv. Und dann gibt es aber noch einen zweiten Teil, das sogenannte limbische System, das ist tiefer in deinem Gehirn drin. Und das ist sozusagen jetzt sehr vereinfacht gesprochen, ne? Aber das ist verantwortlich für Belohnung, für Emotionen, die in dir geweckt werden. Und das limbische System, dieser Teil deines Gehirns, der möchte kurzfristig unangenehme Gefühle vermeiden. Ja, der sagt, "Oh, nee, da habe ich jetzt kein Bock drauf, auch das würde ja jetzt anstehen, das möchte ich aber vermeiden." Also, lenkt er dich ab zu etwas, was eine sofortige Belohnung verspricht, oder sofort eine gute Emotion verspricht, die irgendwie angenehm ist. Und dann lenkt er dich ab und sagt, "Hey, lasst man ein bisschen Social Media scrollen, lasst man noch einen Kaffee holen oder lasst mal etwas machen, was nicht ganz so eine unangenehme Aufgabe ist, die ich vielleicht schneller fertig habe oder ruhig besser weiß, wie es geht." Und dann mache ich lieber das. Ja, und dann sagt er dir, jetzt geh mal eine Wäsche waschen oder geh die Fenster putzen. Und dieser innere Machtkampf zwischen diesen beiden Systemen in deinem Gehirn, der kann sich in deinem Leben zum Beispiel so äußern. Es ist mein wegen 22 Uhr 37, schon richtig spät, eigentlich solltest du ins Bett gehen, aber du sitzt vor deinem Laptop, hast rote Augen und die Präsentationsvorlage ist immer noch leer. Und das ist dir nicht erst vor 5 Minuten eingefallen, dass sie eigentlich fertig werden soll, sondern du bist vielleicht schon den ganzen Tag, vielleicht schon tagelang dran. Aber du hast es bisher immer wieder erfolgt.
vor dir her geschoben und der Körser, der blinkt immer noch auf dieser leeren Präsentationsseite wie so ein Vorwurf in dein Sichtfeld. Das kann dann eine Situation sein, die sich ergibt, wenn zwar der präffrontale Quartex sagt, wir müssen die Präsentation machen und das macht Sinn und ich will sie auch machen, aber der zweite Teil da ist gesagt, oh nein, zu viel Arbeit, ich weiß nicht genau, wie ich es anpacken soll und der hat den ganzen Tag dich mit irgendwelchen anderen Dingen sofort belohnt oder eben die andere Emotionen verschafft und nicht diese, die du befürchtest, die mit der Präsentation zu tun, sie hat. Es kann auch sein, dass du unternehmerin bist wie ich und du hast vielleicht gewisse Dinge fürs Finanzamt oder sonstige Behörden zu erledigen und die Papier stabil häufig und du weißt da stecken Dinge drin, die hamne Deadline, die müssen erledigt werden, aber du türmst die Papiere weiter auf. Ja und immer wenn dir was sieht, heisst ein Feld, dann ziehst du lieber mal so ein Papierchen aus diesem Stapel, wie aus so einem Jenga-Turm, ziehst du das wichtige Dokument raus, das kielst du, dass dieser ganze Papierstapel einstürzt, statt es abzuarbeiten. Und ja natürlich, du wolltest längst mit der Präsentation anfangen, du wolltest längst den Papierstapel abarbeiten, aber stattdessen hast du andere Aufgaben gemacht oder dir Belohnung verschafft. Ja vielleicht liegt stattdessen jetzt ein neues Pasdnika in deinem Warenkorb oder du hast jetzt genau recherchiert, wie du in Zukunft die perfekte Avocado erkennt, damit du sie im absolut reifen Moment genießen kannst oder du hast beim letzten Glas Wasser holen in der Küche angefangen dein Gewürzschrank auszusortieren und hast jetzt da auch noch ein kleines Chaos geschaffen. Herzlich willkommen in der Welt der Prokrastination, so äußert sich das dann im Alltag. Und das spannende ist ja, wir beobachten uns dabei und wir wissen das macht so keinen Sinn. Und dennoch können wir nicht anders. Und dieser Aussage wir können nicht anders, die möchte ich jetzt challenzen, denn ich möchte dir etwas vorschlagen, dass wir nicht sagen, ich kann nicht anders, sondern dass wir jetzt sagen, ich glaube nicht anders zu können. Ich glaube nicht anders zu können. Denn noch mal zurück zum Gehirn. Wir hatten gesagt, es gibt da einen Anteil, der ist für dich mit Dopamine und Belohnung beantwortlich. Der schütte Dopamine aus, wenn kleine Sachen erledigt werden oder wenn du die gute Gefühle machst. Und natürlich weiß ein Gerinn auch, wenn ich so eine kleinere einfache Rettätigkeit erledige, wenn ich die mache, dann gibt es sofort Dopamine. Eine Aufgabe, die komplexer ist, die vielleicht länger dauert, wo du mehr darüber nachdenken musst, wo du nicht sofort weiß, ja, so kann es gehen und dann ist es fertig. Da weiß dein Gehirn, da kriege ich nicht sofort Dopamine, sondern da werde ich erst später belohnt. Und das findet unser Gehirn evolutionär bedingt weniger sexy als die fortige Belohnung. Und das ist jetzt wichtig, dass du das erst mal verstehst. Es wird eine Dopamine-Ausschützung jemen, auch wenn du die komplexere Aufgabe angehst, aber sie wird zeitlich verzögert sein im Hinblick auf die kleine Aufgabe, die du als Ablenkungsmanöver machst. Das heißt, du kannst sehr wohl anders, aber du glaubst nicht anders zu können, weil du deinem Gehirn mit dieser Dopamine-Ausschützung quasi die Macht überlässt. Du überlässt ihm die Macht im Sinne von, dass du es dir sagen darf, oh, da ist ein bisschen Spaß. Komm, wir machen das komplex zu später. Lasst uns erst diese kleine Sache erledigen oder lass uns erst noch diesen Messen schreiben oder sonst erst noch mal hier in Social Media gucken, was da los ist. Und das ist etwas, dass du dir klar machst. Das ist nichts, was man nicht auch anders steuern kann. Das heißt, als erstes Challenge wir jetzt diesen Gedanken oder diesen Glaubenssatz, ich kann nicht anders. Denn ja, das scheint so, aber du glaubst nicht anders zu können. Du kannst anders, indem du die Dopamine-Kopplung an dein komplexes Projekt knüpft, indem du dir sagst. Denn noch mal, es gibt ja noch diesen anderen Anteil, der kann langfristig planen, indem du dem sagst, so jetzt erklär du mir mal lieber Präfrontaler Quartex, dass wenn ich das erledigt habe, dann habe ich ja den Dopamine-Ausschützung. Ich werde sie nur ein bisschen später haben, als wenn ich jetzt hier was kleines mache. Und dann, was auch noch zu verstehen ist, wenn du sagst, ich kann aber nicht anders, ich schiebe das immer vor mich her. Ein Grund kann auch noch sein, dein Stress-Level und damit gekoppelt, dein Selbstwert-Level. Denn es kann sein, dass dir eine bestimmte Situation Stress macht, weshalb auch immer, dein Unterbewusstsein ist tief und dunkel, vielleicht hast du keine Ahnung, weshalb eine bestimmte Aufgabe dir Stress macht. Und wenn dein Gehirn irgendwie findet, dass eine bestimmte Aufgabe Stress macht, unterbewusst, dann sagt es auch wieder, ich verschiebe die Aufgabe, um den Stress kurzfristig nicht eingehen zu müssen, oder um kurzfristig den Stress zu senken. Das ist natürlich Quartstin langfristig verstärkt, das natürlich Stress, weil die Aufgabe ist ja früher oder später zu erledigen. Ja, du wirst nicht ohne die Präsentation am besagten Tag ins Büro gehen und du wirst nicht dein Haus verfänden lassen, weil du so viele Schulden bei den Finanzamt hast, du wirst es irgendwann erledigen. Aber dann mit größerem Stress. Das Ding ist nur, dass wenn du vielleicht nicht weißt, was da unbewusst Stress macht, dann hast du auch keine Möglichkeit, es anzugehen. Und dann sind wir wieder bei diesem Glaubensatz, ich kann nicht anders, das stimmt aber nicht, du glaubst nicht anders zu können, weil du den Stress, der unter dieser Aufgabe verborgen liegt, weil du den noch nicht identifiziert hast. Es kann zum Beispiel sein, dass du deine Eltern immer wieder über Behördenkram hast, streiten hören. Und hast jetzt unterbewusst abgespeichert, Behördenkram ist ungut, Behördenkram macht Schmerz und Leid und Ärger. Und deswegen hast du Angst vor Behördenkram entwickelt. Weil irgendwo in dir noch etwas Schmerzhaftes gespeichert ist, was du als Kind erlebt hast im Zusammenhang mit Behördenkram. Und dann glaubst du, ich kann nicht anders als Behördenkram aufzuschieben, aber tatsächlich geht es hier darum, in deinem Unterbewusstsein, diese Verknüpfung aufzulösen und somit den Behördenkram als ein ganz normales Tudu in deinem Alltag wieder auf die Liste zu nehmen. Es gibt Dinge, die macht man lieber und Dinge, die macht man nicht so gern. Klar, du darfst auch immer noch Behördenkramen doof finden. Darum gilt nicht, dass du mir ab jetzt sagst, ich finde Behördenkram super, aber dass du ihn erledigen kannst. Also Stress kann da ein Großsystem erspielen, wenn du Dinge vor dir herschiebst. Und das Ding ist, hier gehen wir wieder auf eine ganz problematische Situation ein, denn wenn du eh schon viel unter Stress stehst, dann versucht dieser Teil des Gehirns, der sagt, nein, lass uns lieber Dopamine ausschütten und gute Emotionen haben, der möchte dir eine Linderung verschaffen, durchs Verschieben. Das schafft er auch ganz kurzfristig. Dieses auch nicht, mach jetzt was anderes, das ist ganz kurzfristig. Oh Gott, so dank ich muss die Aufgabe nicht machen, die mir unbewusst und Stress macht. Aber letztendlich steigert sich natürlich durch dieses Aufschieben, durchs Prokrastinieren, das Stresslevel immer und immer mehr. Aber wir können an der Stelle mal zusammenfassen sagen, neurowissenschaftlich gesehen. Aus der Sicht deines Gehirns gesehen ist Prokrastination sogar ein Selbstschutz. Ja, wie gesagt, dein Gehirn möchte dich vor unangenehm gefühlen schützen. Aber leider wird es dann, wenn es um Dinge geht, die wir einfach nicht wirklich komplett von uns wegschieben können, wird es zu einem kontraproduktiven Mechanismus. Dann passiert es dir nämlich, dass diese kurzfristige Emotionsregulation, dieses kurzfristige, ich will mir Stresslinderung verschaffen, das Steuer übernimmt und immer und immer wieder kickt und dann blockiert sich irgendwann wirklich dieses angreifen des langfristigen Ziels. Und dann wirst du dir immer und immer wieder die Geschichte erzählen, ich kann das halt nicht. Aber tatsächlich ist es so, du glaubst es nicht zu können und jetzt wollen wir gucken, okay, wie kannst du denn ins Handeln kommen? Und ja, wir werden jetzt in einer Podcastfolge nicht komplett dein Problem der Prokrastination lösen. Aber ich kann dir so viel mal als Ansatz mitgeben. Wenn du zu Prokrastination tendierst, dann integriere bitte auf jeden Fall Stresslindern des in dein Leben. Und damit meine ich jetzt nicht etwas, was schon Teil des Problems ist. Also wenn du zum Beispiel prokrastinierst, weil du gesagt, ich muss mich erstmal entspannen und ich greife jetzt mal zum Handy, bitte nicht mehr davon, wenn das Teil deines Problems ist. Sondern integriere etwas anderes Stresslindern des in dein Leben, was
Noch nicht Teil des Problems ist, also ich gebe dir den Beispiel die Frauen in meinem Coaching-Programm Balance-Mastery die bekommen zum Beispiel langsame Bewegungsequenzen, die sie ganz achtsam ausführen mit geschlossenen Augen, das nämlich was ganz wichtiges um Stress zu reduzieren, unser Visuella-Sinn ist einer unserer stärksten und wenn wir den rausnehmen, dann weiß unser System schon mal "Oh, ich bin hier mit geschlossenen Augen unterwegs hierherrscht, anscheinend keine große Gefahr, sonst würde mein Mensch nicht die Augen schließen und dann kann das System schon mal automatisch ein Stück weit in die Entspannung gehen. Und wenn jetzt, jetzt bleibt bei den Beispielen, wenn die Frauen in meinem Coaching-Programm diese langsamen Bewegungsequenzen mit geschlossenen Augen ausführen, dann geht es auch nie darum etwas erreichen zu müssen. Es geht nur darum zu fühlen, nur darum sich mit dem Körper zu verbinden und zu gucken, wo befindet der sich gerade, wie bewegt der sich gerade, was fühle ich hier. Und das reduziert Stress, weil dein System sich von dir gesehen fühlt. Ja, es fühlt sich sicher, weil du so in die Langsamkeit gehst und so ins fühlen, dass es merkt, "Oh, wir sind ganz mit dem Fokus nach innen gerichtet." Okay, das erscheint anscheinend hier, ein ganz stressfeisterer zu sein. Und du kannst das so ein bisschen mit dem Bild sehen, wie die Herde, die vom Hirten an die ruhige Wasserstelle geführt wird, die Herde vertraut dem Hirten und sie entspannt sich an dieser ruhigen Wasserstelle und kann ganz in Ruhe trinken. Und genau so ist es dein System, wenn du es in die Ruhe führst, dann vertraut es dir und dann entspannt sich. Und genauso wieder hier, dann nach der Pause, die Herde wieder weitertreibt, genauso kannst du dann nach dieser Entspannungspause, dich wieder in die nächste Etappe begeben. Also, wenn du unter Prokrastination leidest, dann finde auf jeden Fall Stresslindern, das finde entspannendes in deinem Leben, aber bitte nicht etwas, was jetzt schon Teil des Problems ist. Und finde durch Unterbewusstseinarbeit heraus, wo vor dich das Prokrastinieren schützen will. Ja, vielleicht gibt es in dir eine Angst vor Sichtbarkeit, vor da stehe ich auf dem Präsentierteller, wenn die Präsentation fertig ist und ich muss sie halten. Vielleicht ist dir das höchstgradig unangenehm. Aus Gründen, die heute vielleicht gar nicht mehr relevant sind, aber die du aus der Kindheit kennst. Und dann beschützt dich dein inneres System, da vor, dass du die Präsentation fertig machst, um eben nicht auf dem Präsentierteller zu landen. Zum Beispiel, es kann eine Möglichkeit sein, weshalb dein System lieber prokrastiniert, als die Aufgaben anzugehen. Ja, oder es kann, wie gesagt, etwas altes getrigert werden durch den Behördenkram, was du dir irgendwann geschworen hast, abzukapseln von dir und diesen Schmerz nicht noch mal zu erleben. Das heißt, was ich dir als Zweites mitgeben kann, ist "Schau bitte, wo vorwähl ich das Prokrastinieren schützen". Ja, die Frauen in meinem Couching, die finden sowas raus durch unsere Tiefenarbeit. Sie schauen durch die Tiefenarbeit an die Wurzel des Problems und lösen die Wurzel in der Tiefe und drehen es, so dass das Thema, was heute noch ein Problem ist, in Zukunft etwas ist, was leicht zu machen ist. Vielleicht sogar Spaß macht. Also hier fragt ich gerne, wo vorwähl mich das Prokrastinieren schützen. Vielleicht kommst du sogar selbst auf eine Antwort, vielleicht braucht es ein bisschen mehr, vielleicht muss jemand dir bestimmte Fragen stellen, um an die Antwort zu kommen. Aber sobald du weißt, was für ein Schutzmechanismus anspringt, hast du auch eine Chance, damit umzugehen und zu gucken, ist es überhaupt relevant, mich davor zu schützen, macht das heute noch Sinn oder was brauche ich denn, damit ich nicht prokrastinieren muss, um mich in diese Richtung zu schützen. Wie kann ich das auf eine proaktive und produktive Art und Weise machen? Und dann ein dritter Impuls, übernimmt gerne die Aufräumen-idee meines jüngeren Ich, von der ich dir zu Beginn der Folge erzählt habe. Unter Gliedere die Aufgabe, vor der du gerade stehst, in mini kleine Schritte und mach es spielerisch, indem du nun losziehst, indem du dich nach jedem kleinsten Schritt belohntst, indem du dir das Ergebnis ausmaißt und dich dann dafür belohntst, dann hast du wieder diesen Dupamim-Tick in deinem Hirn ausgelöst, nur ein bisschen später als sofort. Und man weiß auch aus wissenschaftlichen Experimenten, dass der Mensch sich schwer tut, Belohnung aufzuschieben. Aber du kannst das, ja, es ist eine Geschichte, die du dir erzählst, auch ich kann, das nicht, es fällt mir so schwer. Doch du kannst das, denn es ist auch wissenschaftlich bewiesen, dass jeder Mensch Belohnung aufschieben kann und dass sie dann sogar noch wertvoller ist. Also, das mal so als Impulse, Stresslinderung fragt dich, wovor will mich die Prokrastination schützen und erfinde spielerisches, um an deine Aufgaben heranzugehen. Und lass mich gerne wissen, wie du ab jetzt mit deinen Projekten vorankommst oder meldet dich, wenn du da Unterstützung brauchst, oder gönn dir auch gerne meinen Zeitmanagement-Kurs namens Zeitzauber. Denn da hast du ein komplettes Modul über Prokrastination und noch viele andere Module, die dir ganz genau erklären, wie sortiere ich meinen Post-Eingang beispielsweise, wie kann ich Ablenkung und Störenfriede aus dem Alltag eliminieren, die mich Zeit kosten und am Ende habe ich prokrastiniert. Für alle Hörerinnen dieser Podcastfolge gibt es einen genialen Rabatt mit dem Kot-Zauber. Also falls es dich dahin zieht in meinen Zeitmanagement-Kurs, dann schau in die Show-Nodes, da findest du alle Infos und auch nochmal den Rabatt-Kot. Und jetzt freue ich mich auf die nächste Folge. Wir hören uns nächsten Mittwoch alles Liebe, deine Korre.
Podcast Summary
Key Points:
Prokrastination ist kein Faulheitsproblem, sondern ein Machtkampf zwischen dem präfrontalen Kortex (langfristige Ziele) und dem limbischen System (kurzfristige Belohnung).
Die intuitiven Methoden der Sprecherin als Teenager (Aufteilen in kleine Bereiche, Losziehen, Teilerfolge feiern) sind wirksame Strategien gegen Prokrastination.
Der Glaubenssatz „Ich kann nicht anders“ sollte durch „Ich glaube nicht anders zu können“ ersetzt werden, da das Gehirn durch Dopamin-Kopplung umprogrammiert werden kann.
Stress und unbewusste Ängste (z. B. aus der Kindheit) können hinter Prokrastination stecken; diese müssen identifiziert und aufgelöst werden.
Stresslinderung durch achtsame, langsame Bewegungen mit geschlossenen Augen (wie im Balance-Mastery-Programm) hilft, das Nervensystem zu beruhigen und Handlungsblockaden zu lösen.
Summary:
In dieser Podcastfolge geht es um Prokrastination und wie man sie überwinden kann. Die Sprecherin teilt ihre persönliche Erfahrung als Teenager, wo sie durch spielerische Methoden wie das Aufteilen ihres Zimmers in kleine Bereiche und das Ziehen von Losen das Aufräumen bewältigte. Diese intuitiven Strategien – kleine Etappen, Teilerfolge und die Vorfreude auf das Endergebnis – sind wertvolle Werkzeuge gegen Prokrastination.
Aus neurowissenschaftlicher Sicht ist Prokrastination kein Zeichen von Faulheit, sondern ein innerer Konflikt zwischen dem präfrontalen Kortex, der langfristige Ziele verfolgt, und dem limbischen System, das kurzfristige Belohnungen sucht. Dieser Machtkampf führt dazu, dass wir Aufgaben aufschieben, weil das Gehirn sofortiges Dopamin von einfachen Tätigkeiten bevorzugt. Die Sprecherin betont, dass der Glaubenssatz „Ich kann nicht anders“ falsch ist – wir glauben nur, nicht anders zu können.
Durch bewusste Dopamin-Kopplung an komplexe Projekte und das Identifizieren unbewusster Stressauslöser (z. B. Ängste aus der Kindheit) können wir ins Handeln kommen.
Zusätzlich empfiehlt sie Stresslinderung durch achtsame, langsame Bewegungen mit geschlossenen Augen, um das Nervensystem zu beruhigen und Blockaden zu lösen. Ziel ist es, Prokrastination als Selbstschutzmechanismus zu verstehen und durch gezielte Maßnahmen zu überwinden.
FAQs
Prokrastination ist kein Faulheitsproblem, sondern ein Machtkampf zwischen dem präfrontalen Kortex (für langfristige Ziele) und dem limbischen System (für kurzfristige Belohnung und Vermeidung unangenehmer Gefühle).
Ersetze 'Ich kann nicht anders' durch 'Ich glaube nicht anders zu können'. Du kannst die Dopamin-Belohnung an deine komplexe Aufgabe knüpfen, indem du dir bewusst machst, dass die Belohnung zeitlich verzögert, aber dennoch vorhanden ist.
Unbewusster Stress, oft aus früheren Erfahrungen, kann dazu führen, dass dein Gehirn Aufgaben verschiebt, um kurzfristig Stress zu vermeiden. Dies verstärkt langfristig jedoch den Stress.
Sie unterteilte ihr Zimmer in kleine Bereiche, schrieb diese auf Lose und räumte dann nach dem Zufallsprinzip auf. So erzielte sie kleine Teilerfolge und blieb motiviert.
Integriere Stresslinderung wie langsame Bewegung mit geschlossenen Augen, die nicht Teil des Problems ist (z. B. nicht zum Handy greifen). Dies hilft deinem System, zu entspannen und Vertrauen aufzubauen.
Selbstkritik bindet Energie und erschwert das Handeln. Aus einem schlechten Gefühl heraus ist es schwerer, in die Gänge zu kommen, als mit Motivation und positiver Einstellung.
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