#047 Unvorhersehbares kann anstrengend sein - Wie du leicht mit Ungewissheit zurecht kommst
19m 53s
In dieser Podcastfolge geht es um die Herausforderung, mit Ungewissheit umzugehen – vor allem, wenn wir alte Versionen von uns selbst loslassen. Die Moderatorin erklärt, dass nicht das Loslassen selbst das Schwierigste ist, sondern die Ungewissheit, die danach entsteht. Viele Menschen bleiben lieber in vertrautem Stress, statt sich ins Unbekannte zu wagen, weil sie nicht gelernt haben, mit Nicht-Wissen umzugehen. Sie schlägt vor, die Antwort „Ich weiß es nicht“ zu akzeptieren und sich davon zu befreien, alles vorhersehen zu müssen. Ungewissheit sei kein Fehler, sondern das Wesen der Zukunft und könne als Chance für Kreativität, persönliches Wachstum und Vertrauen ins Leben gesehen werden. Gleichzeitig räumt sie ein, dass zu viel Chaos überwältigend sein kann – dann sei es in Ordnung, sich Hilfe zu holen, etwa durch Mentoren oder Coaches. Die Folge lädt dazu ein, Ungewissheit nicht zu bekämpfen, sondern als natürlichen Teil des Lebens zu umarmen.
Du hörst den endlich entspannt erfolgreich Podcast. Für Frauen mit anspruchsvollem Job oder eigenen Business, die beruflichen Erfolg und private Glück steigern wollen, aber ohne dabei nur noch gestresst und überreizt zu sein. Es darf so viel leichter und trotzdem maximal erfolgreich und erfüllen sein. Ich bin Korridierichs, Unternehmerin, Coach und Inspiratoren und ladet ich einen Indie-Magie in spannenden Erfolgs und echter Lebensfreude. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge und falls du die letzte Episode gehört hast, erinnersst du dich vielleicht es ging ums loslassen und zwar darum, alte Versionen von uns selbst zu verabschieden. Und ich habe diverse Rückmeldungen bekommen, was mich wahnsinnig gefreut hat, also an der Stelle auch noch mal die Einladung an dich, wenn du etwas hörst, was dich berührt, womit du in Resonanz gehst oder wozu du weitere Fragen hast, schreibt mir gerne jederzeit. Mein Kontakt findest du in den Show-Nodes und was ich für Rückmeldungen auf die letzte Folge bekommen habe, war zum Beispiel oft, ja, ich würde ja diese Version von mir loslassen. Ich weiß auch, die passt nicht mehr zu mir, aber ich weiß ja nicht, was dann passiert. Ich weiß ja nicht, wie mein Umfeld das aufnehmen wird. Ich weiß nicht, wie sich die Veränderung anfühlen wird. Ich weiß nicht, ob es dann besser wird und und und. Und an diese Rückmeldungen möchte ich anknüpfen, denn was, wenn es tatsächlich so ist, dass das loslassen gar nicht das Schwierigste ist, was, wann das, was uns wirklich herausfordert, die Ungewissheit ist. Wenn wir nämlich eine alte Version von uns loslassen, sei das jetzt so ümerlich, dass wir unser Selbstbild verändern oder auch äußerlich, dass wir Gewohnheiten, Handlungen, Umfels, etc. verändern, dann entsteht natürlich Raum für Ungewisses, für etwas, was wir noch nicht wissen, noch nicht kennen, was unvorhersehbar ist. Wir wissen nicht, wie wir uns damit gehen. Was macht das Umfeld damit? Und diese Ungewissheit, die können wir oft kaum aushalten, weil wir nicht gelernt haben, mit nicht wissen, okay zu sein. Weil wir nicht gelernt haben, wie wir uns in die Ungewissheit rein entspannen können, sozusagen. Wir wollen immer wissen, wie geht's weiter, wie lange dauert es, was kommt als nächstes. Wir wollen Antworten, wir wollen Sicherheit, wir wollen Struktur. Und tatsächlich klingt es jetzt so, als wenn es da, wo wir heute sind, als ob es da total angenehm wäre, weil da wissen wir ja, wie es läuft, da wissen wir, was als nächstes kommt. Unser Tag morgen ist meistens relativ vorhersehbar. Das Interessante ist aber, dass die Gewissheit, die wir dadurch haben, das kann auch durchaus unangenehm sein. Das wird zum Beispiel wissen, mein Tag morgen wird wieder komplett stressig sein. Aber ich finde mich damit ab, weil da ist wenigstens Gewissheit. Also ein wichtiger Punkt kann es dich gerne selber in der Stelle auch mal fragen, wo akzeptiere ich unangenehm Gefühle, weil ich weiß, dann habe ich eine Gewissheit. Und viele meiner Kundinnen sagen mir, am Anfang unserer Zusammenarbeit, wenn ich beginnen sie zu begleiten in ihrer Veränderung, ich halte es im Job nicht mehr aus, ich muss hier raus, ich habe so keinen Bock mehr, ich muss was verändern, das sind so die Sachen, die ich dann höre. Aber gleichzeitig sagen sie mir ja, wer weiß, was dann passiert, wer weiß, was im anderen joblos ist. Und sie wählen dann den bekamten Stress, statt die Ungewissheit. Die sagen mir dann, ich habe so viele Tudus, ich habe so viele Verpflichtungen, ich weiß überhaupt nicht mehr, wo vor und hinten ist, wo soll ich anfangen, wo soll ich aufhören. Und dann sagen sie ja, beim nächsten Artenzug, ja, wie wäre es, wenn ich wirklich mal riskiere, das, was vor die Wand fährt, dass ich es nicht mache? Und dann kommt wieder der nächste Artenzug, nee, das geht auf gar keinen Fall, weil, oh Gott, wer weiß, was dann passiert, diese Ungewissheit, die ertragig nicht. Und dann wählen sie wieder den Stress, ich lösche alle Feuer und so weiter, statt die Ungewissheit. Und ich möchte dir heute in dieser Folge etwas vorstellen, was dir helfen kann, um mit Ungewissheit umzugehen. Denn das Leben ist ja Ungewiss. Es gibt ja gar keine Garantie für irgendetwas, auch wenn uns das oft vorgegaugelt wird. Eine Garantie haben wir nicht. Aber das, was dir helfen kann, ist eben zu lernen, mit der Ungewissheit Freundschaft zu schließen. Und ich habe in meiner vierjährigen Ausbildung in den USA das immer wieder ins Bewusstakt nein geholt bekommen. Und ich habe kürzlich sogar auch ein Text gelesen, der mich tief berührt hat. Ja, ich erzähle dir mal, was, wo, worum es ging. Also in den USA ging es viel um Bewegungsmuster, physisches Bewegung und fühlen. In Verbindung mit emotionalen Konzepten und Denkmustern, die wir uns angeschaut haben, während wir uns physisch bewegt haben. Und es ging immer wieder um die Frage, wie kann es den Leichter gehen im Leben? Wie kann es angenehmer sein? Also wie kann diese physische Bewegung leichter sein? Oder was kann ich an meinen Emotionen und an meinen Denkmustern verändern, dass es angenehmer wird? Und oft, wenn wir diese Frage einladen, wie kann es leichter sein? Ist nicht sofort eine Antwort da. Also ging es immer um ein Erforschen, um ein Ausprobieren. Das heißt, die richtige Antwort war, in ganz vielen Fällen, ich weiß es nicht. Wie kann es leichter gehen? Ich habe keine Ahnung, ich weiß es nicht. Und jetzt habe ich gerade noch einen Text erwähnt, der mir nur nicht zuflog. Und der war von Peter Kron. Und er hat in dem Text beschrieben, wie er eine Nacht vor vielen, vielen Jahren wachlagt, nach einer Trennung. Mit all diesen typischen Fragen wird sie zu mir zurückkehren. War das wirklich das Ende? Wenn es das Ende war, werde ich jemals jemanden finden, wie sie, damit ich erneut glücklich sein kann, werde ich mich jemals wieder verlieben, werde ich über diesen Verlust, über diese Trennung hinwegkommen und so weiter. Das war so die typischen Fragen, die ihn wachgehalten haben, und die sich wie so eine Endlosspirale in seinen Kopf gedreht haben. Und dann hatte er einen Moment der Erkenntnis. Da hat er nämlich gesagt, die Antwort auf all diese Fragen lautet, ich weiß es nicht. Und noch wichtiger, ich muss es nicht wissen. Ich muss nicht wissen, ob sie zurückkommt. Ich muss nicht wissen, ob ich jemals jemanden treffen werde. Zurück zu den USA und meine Bewegungsmuster. Ich muss nicht wissen, wie es leichter und angenehmer sein kann. Es reicht, dass ich sage, ich experimentiere. Die Zukunft ist ungewiss immer und das ist kein Fehler. Das ist kein Nachteil. Das ist einfach das Wesen der Zukunft. Sie hat es Ansich, ungewiss zu sein. Wir können uns von der Zukunft nicht verwähren, denn der Morgige Tag liegt in der Zukunft. Das nächste Jahr liegt in der Zukunft. Das heißt, Ungewissheit gehört dazu. Und das finde ich erst mal so eine ganz schöne Sichtweise zu sagen, auf all diese Fragen ist die Antwort, ich weiß es nicht. Ich muss es nicht wissen. Ich darf mir die Frage stellen und vielleicht kommt irgendwann mal eine konkrete Antwort da hergeflatert. Aber bis ich diese konkrete Antwort weiß, darf ich als Antwort geben. Ich weiß es nicht und ich muss es nicht wissen. Und wenn wir so über die Zukunft nachdenken, dann finde ich, dass es spannend ist, dass wir uns die Frage stellen, warum ist Ungewissheit gefühlt heute schlechter denn je zu ertragen. Und jetzt wird es natürlich interessant, denn wir leben in einer Zeit, in der wir das Ungewisse kaum noch gewohnt sind. Wir sehen aufm Handy wer anruft, das ist keine Überraschung, wenn ich ans Telefon gehe. Früher als das Festnetz abgehoben hast, wusste es nicht, während der anderen Leitung sein würde. Oder wir checken dem Urlaubsort per Webcam, damit wir genau wissen, wie sieht es da am Strand aus? Oder wie ist da morgens um 7 oder 30, wenn ich am Strand joggen möchte, das Wetter? Wir wissen durch Algorithmen, was uns als nächstes interessieren sollte. Der Algorithmus schlägt uns vor. Das wird dich auch interessieren. Oder die Jogging-App sagt uns, wie lange noch laufen müssen, um unser Tagesziel zu erreichen und so weiter. Es ist nichts im Ungewissen. Wir leben in einer scheinbar, total vorhersagbaren Alltagswelt. Also die Welt an sich ist nicht so vorhersagbar, aber zumindest das, was so unseren kurzfristigen oder mittelfristigen Alltag betrifft, das ist komplett vorhersehbar. So scheint es. Oder jedenfalls mal so die kritische Masse. Genug Prozent sind vorhersehbar, dass wir eben das Gefühl haben, wie so, ich kann noch alles überprüfen. Ich kann noch alles im Vorfeld wissen. Und dann verlernen wir, mit echten Fragezeichen zu leben. Und genau deshalb fühlen sich zum Beispiel Krisen oder auch ein Loslassen so bedrohlich an. Deshalb wirkt so, zum Beispiel ein beruflicher Übergang.
so beängstigend oder genau deshalb überfordern uns vielleicht einen warten, einen nicht wissen was wird und das ist ein Phänomen der Zeit und ich finde das beruhigt schon ungemein zu sagen "Hey wir leben einfach in einer unglaublich vorhersehbaren Zeit und deswegen fühlt sich ungewissheit so ein bisschen scary an" aber es ist okay zu sagen "Ich weiß es nicht denn das gehört zum Leben dazu, die Zukunft ist nicht vorhersehbar, ihr Wesen ist ungewissheit" und jetzt dürfen wir uns natürlich auch noch vor Augen führen warum wir so oft Angst vor der Ungewissheit haben sie ist nämlich oft ist es eine Angst vor der Ohn macht. Wenn ich nicht weiß was kommt, oh Gott dann weiß ich auch nicht was ich tun muss, ja dann habe ich so eine hilflosigkeit, ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll, ich weiß nicht wie ich mich dadurch manövrieren soll und da spannende ist aber wir alle haben ungewissheit schon 100er Male gemeistert. Du bist schon mehrfach vielleicht einen neuen Job angetreten ohne zu wissen wie die Kollegen wirklich sind oder vielleicht hast du Kinder bekommen ohne zu wissen wer du als Mutter sein wirst oder vielleicht bist du aufgebrochen in einen Urlaub oder auf ein Seminar oder in eine Beziehung gegangen und es gab immer ein Teil von dir, der nicht wusste wie es ausgehen würde. Also du hast das schon alles gemacht, du hast die Ungewissheit ausgehalten, du hast dich entwickelt in der Ungewissheit und deswegen möchte ich dich einladen mit dieser Podcastfolge die Ungewissheit als deinen Freund zu feiern und habt ihr jetzt nochmal ein paar Perspektiven mitgebracht auf die Ungewissheit, die dir hoffentlich helfen, die Ungewissheit mehr zu umarmen. Was wenn Ungewissheit das Tor zu deiner echten Kreativität ist? Weil solange du weißt was du tuest und es sich wieder holt und vorher sehbar ist, kannst du ja beim alten bleiben. Aber du nicht weißt was kommt, dann entsteht Raum für Neues und dann musst du kreativ sein. Das gilt natürlich nicht nur in der Kunst oft denken, wer bei Kreativität sofort ankundst. Nein, es gilt auch fürs Leben. Kreativt sind wir ja nicht nur weil wir mein wegen künstlerisch tätig sind, wir sind ja auch kreativ im Sinne von gestalt hünd in unserem Alltag. Deswegen ladigt dich ein, Ungewissheit als ein Fahrzeug zu deiner Kreativität zu sehen. Oder als ein Auslöser von echter Kreativität, echter Schaffenskraft. Eine weitere Perspektive, die ich ganz wundervoll finde, ist, dass die Ungewissheit ein Ort ist, an dem unser Nervensystem reifen darf. Und das ist total spannend, den oft haben wir genau das Gegenteilige gefühlen. Ungewissheit fühlt sich gefährlich an. Wir werden nervös, das Nervensystem wird unruhig. Unser Körper ist es nicht gewohnt, dass er nicht vorausplanen kann. Aber was, wenn die Ungewissheit dein Auslöser sein kann, dass du lernst dich zu regulieren. Also dich in diese Ungewissheit rein zu entspannen, dass du Entspannung nicht über Kontrolle holen willst, über vorhersehbarkeit holen willst, sondern dass du sagst, ich nutze die Ungewissheit, um meinen Nervensystem reifen zu lassen, um meinen Nervensystem beizubringen, es ist keine Gefahr da. Ich entspanne mich in die Ungewissheit rein, weil ich dem Leben vertraue, weil ich mir selbst vertraue. Das ist zum Beispiel, sich selbst vertrauen und dem Leben vertrauen. Das sind Dinge, die ich auch in meinen Kursen, in meinen Coaching-Programm immer wieder auf die eine oder andere Art leere und vermittle, denn wenn wir uns in die Ungewissheit rein entspannen können und vertrauen empfinden, dann müssen wir von nichts amst haben. Dann sind wir unaufhaltsam. Und das können wir auch durch die Ungewissheit lernen. Und dann sehe ich persönlich, es ist auch noch so, dass Ungewissheit ein Zeichen dafür ist, dass wir lebendig sind. Denn alles, was sich nicht verändert, was still steht, ist ja auch irgendwie ein Stück weit leblos. Und der ultimative Supergau ist dann der Tod, dann ist alles stillstehend. Aber wenn du Ungewissheit verspürst, ist das ein Zeichen, dass du lebendig bist. Dass du am Leben bist, denn das Leben ist Bewegung, das Leben ist immer mal wieder was Neues, das Leben heißt, du weißt nicht, was kommt und du gehst den Weg trotzdem, das heißt, du entwickelt dich. Diese Perspektive möchte ich dich einladen und jetzt möchte ich noch was mit der Teilen, wo wir natürlich auch nochmal hingucken wollen. Weil jetzt habe ich das so dargestellt, die Ungewissheit ist etwas super Schönes und wir dürfen uns da rein entspannen, wir dürfen sie als unseren Freund ansehen. Und natürlich weiß ich, dass einige jetzt auch da sitzen und sagen, ja, sorry, Korra, ich will hier keine neue kreative Möglichkeit. Ich will einfach nur wissen, wie ich Chaos auflöse, denn die Ungewissheit, die gerade in meinem Leben herrscht, das ist einfach zu viel. Und ja, das ist auch legitim, Ungewissheit so zu sehen. Ungewissheit ist nicht immer angenehm und manchmal es ist ein Fiesesloch und wer da drin sitzt und dieses Chaos gerade massiv spürt, der will jetzt auch irgendwie keinen schön reden oder keine neue Perspektive, der will einfach eine Hand zum festhalten, die einem Halt gibt im Chaos und die einen daraus zieht. Und das sage ich der Vollständigkeit halber in dieser Podcastfolge auch noch, weil ich das auch kenne. Es gibt eben Momente, in denen können wir nicht alleine entspannt vertrauen, sondern da sind wir nervös. Es gibt Nächte, in denen wollte ich nicht in die Ungewissheit hineinspüren, sondern da wollte ich einfach eine Bösung haben. Und deshalb ist das auch noch ganz wichtig, dass wir uns natürlich auch eingestehen, dass wir Ungewissheit jetzt auch nicht romanticieren müssen. Das bringt uns auch nicht weiter. Genauso wenig bringt es uns weiter, sie zu vertreufeln. Was wir einmal lernen dürfen, ist die Ungewissheit als Freund zu sehen. Ja, aber was wir ebenfalls lernen dürfen, in der Ungewissheit kann Halt enorm helfen. Für mich waren und sind das immer mentoren. Also vertraute Personen, die in der Lage sind, für mich den Überblick zu behalten, mir die Hand zu reichen und die eben nicht mehr im Chaos sitzen, sondern die ein Schritt weiter sind und die mir sagen können, okay, jetzt steigst du hierhin, dahin dorthin und so kommst du aus dem Chaos raus. Wenn du nicht alleine bist, dann ist es in vielen Fällen leichter die Ungewissheit auszuhalten. Und das möchte ich dir auch noch mitgeben. Für den Fall, dass du sagst, okay, ich verstehe Ungewissheit sollte etwas sein, was ich umarme, aber momentan fühle ich mich dazu nicht in der Lage. Dann erlaube dir, dass da auch jemand für dich da sein darf. Dann mach es dir leicht, indem das da jemand für dich da sein darf. Es war zum Beispiel auch so ein Spruch, den ich in den USA kennen gelernt habe und der seither ein ganz wichtiges Motto meines Lebens ist. The easy way is hard enough. Also der leichte Weg ist ausreichend schwer. Es muss nicht schwerer sein als schwer. Und wenn ich es mir in dem, was mir schwer fällt, wenn ich es mir da ein Stück leichter machen kann, dann ist es fair enough. Also gerne nimm diese Podcastfolge auch als Anregung, um dir eine Hand zu holen, die dir hilft. Ne meine Hand, wenn du magst, du weiß, wo du mich findest. Nimm eine andere Hand, wenn dir das lieber ist. Aber wüsse das bei aller Befürwaltung, die ich für die Ungewissheit habe, natürlich auch manchmal ein Übermaß an Ungewissheit zu krass für uns sein kann. Okay, fassen wir das also nochmal zusammen. Ungewissheit ist kein Fehler im System, ist nicht etwas, wo gegen du dich wehren solltest, sie gehört zum Leben dazu. Die Ungewissheit ist letztendlich das System, die ist gewissermaßen das Leben. Sie ist der Grund, warum wir überhaupt offen und neugierig und wach bleiben und nimm diese Podcastfolge gerne als Einladung, nicht immer alles wissen, zu müssen, vorausplanen, zu müssen, verstehen zu müssen, sondern nimm sie als Einladung zu sagen, ich weiß es nicht. Und das ist okay, ich muss es nicht wissen, ich darf es erleben. Und wenn ich diese Folge berührt hat, wenn du merkst, oh ja, das betrifft mich, dann erzähle mir auch gerne, wo du gerade in Ungewissheit stehst. Was ist das, was du gerade nicht weißt? Was ist das, wo du gerade die Antwort hast, ich weiß es nicht. Und meld ich gerne, wenn du den Impuls hast, dass du durch diese Ungewissheit gerne an die Hand genommen werden möchtest, dann können wir gerne schauen, in welcher Form das passieren kann. Aber noch einmal, es ist okay, zu sagen, ich weiß es nicht. Und ich muss es auch nicht wissen, ich werde es erleben. Denn nochmal die Erinnerung daran, du bist schon in so vielen Momenten deines Lebens durch die Ungewissheit gegangen und wieder in einem guten Punkt rausgekommen, auch dieses Mal, wenn du gerade in Ungewissheit stehst, wird das höchst wahrscheinlich der Fall sein. Also macht dir klar, zoom so ein bisschen raus und sagt dir einfach, hey, die Ungewissheit gehört dazu, ich hab sie schon so oft überwunden, ich werde sie auch dieses Mal überwinden. Und ich glaube an dich, ich weiß es dir das schaffst und freue mich, wenn wir uns in der nächsten Folge hören. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Loslassen alter Versionen von sich selbst ist nicht die größte Herausforderung, sondern die damit verbundene Ungewissheit.
Viele Menschen ertragen lieber vertrauten Stress als die Angst vor dem Ungewissen, weil sie Sicherheit und Vorhersehbarkeit gewohnt sind.
Die Antwort auf viele Zukunftsängste lautet
Ungewissheit kann als Tor zu Kreativität, zur Reifung des Nervensystems und als Zeichen von Lebendigkeit gesehen werden.
In überwältigender Ungewissheit ist es legitim und hilfreich, sich Unterstützung von außen zu holen.
Summary:
In dieser Podcastfolge geht es um die Herausforderung, mit Ungewissheit umzugehen – vor allem, wenn wir alte Versionen von uns selbst loslassen. Die Moderatorin erklärt, dass nicht das Loslassen selbst das Schwierigste ist, sondern die Ungewissheit, die danach entsteht. Viele Menschen bleiben lieber in vertrautem Stress, statt sich ins Unbekannte zu wagen, weil sie nicht gelernt haben, mit Nicht-Wissen umzugehen.
Sie schlägt vor, die Antwort „Ich weiß es nicht“ zu akzeptieren und sich davon zu befreien, alles vorhersehen zu müssen. Ungewissheit sei kein Fehler, sondern das Wesen der Zukunft und könne als Chance für Kreativität, persönliches Wachstum und Vertrauen ins Leben gesehen werden. Gleichzeitig räumt sie ein, dass zu viel Chaos überwältigend sein kann – dann sei es in Ordnung, sich Hilfe zu holen, etwa durch Mentoren oder Coaches.
Die Folge lädt dazu ein, Ungewissheit nicht zu bekämpfen, sondern als natürlichen Teil des Lebens zu umarmen.
FAQs
Das Schwierigste ist nicht das Loslassen selbst, sondern die Ungewissheit, die danach entsteht – wir wissen nicht, was kommt, wie es sich anfühlt und wie unser Umfeld reagiert.
Indem du dir sagst: „Ich weiß es nicht, und ich muss es nicht wissen.“ Die Zukunft ist immer ungewiss, und das ist kein Fehler, sondern ihr Wesen. Erlaube dir, zu experimentieren und zu erleben, statt alles vorher wissen zu wollen.
Weil wir in einer sehr vorhersehbaren Alltagswelt leben – durch Smartphones, Algorithmen und Planungs-Apps verlernen wir, mit echten Fragezeichen umzugehen.
Ungewissheit kann ein Tor zu echter Kreativität sein, dein Nervensystem reifen lassen und ein Zeichen dafür, dass du lebendig bist und dich entwickelst.
Dann ist es völlig legitim, dir Hilfe zu holen – zum Beispiel durch einen Mentor, Coach oder eine vertraute Person, die dir Halt gibt und den Überblick behält. Du musst nicht alles alleine schaffen.
Indem du lernst, Vertrauen in dich selbst und ins Leben zu entwickeln. Das Nervensystem kann reifen, wenn du Entspannung nicht über Kontrolle, sondern über Akzeptanz der Ungewissheit suchst.
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