#046 Tschüss, altes Ich" - Loslassen für Leichtigkeit, Entwicklung und Lebensfreude
22m 47s
In dieser Podcastfolge teilt die Gastgeberin ihre persönliche Erfahrung mit dem Loslassen. Der konkrete Anlass war das Ausmisten ihres Kellers, bei dem sie auf zwölf alte Yogamatten stieß, die sie seit fünf Jahren nicht mehr genutzt hatte. Beim Weitergeben dieser Matten wurde ihr bewusst, dass sie sich nicht nur von Gegenständen, sondern von einer früheren Version ihrer selbst verabschiedete – einer Version, die Retreats mit einem niedrigeren Standard angeboten hatte. Sie reflektiert, dass wir oft zu lange an alten Rollen und Identitäten festhalten, weil sie vertraut sind und weil wir glauben, für unser Umfeld verständlich und greifbar bleiben zu müssen. Dieses Festhalten kann zu innerem Unbehagen, Energieverlust und sogar körperlichen Symptomen führen. Die Gastgeberin ermutigt ihre Zuhörerinnen, auf Warnsignale wie Genervtheit, fehlende Erfüllung oder Sehnsucht nach Alternativen zu achten. Sie betont, dass Loslassen kein Verrat an anderen ist, sondern eine mutige Entscheidung für das eigene Wachstum. Wichtig ist, dass Veränderung nicht immer radikal sein muss, sondern oft mit kleinen Schritten beginnt, wie dem Loslassen alter Glaubenssätze oder dem Aufhören mit Dingen, die keine Freude mehr bereiten. Das Ziel ist, sich selbst eine größere, klarere Version zuzumuten und den Weg für neue Lebendigkeit zu öffnen.
Du hörst den endlich entspannt erfolgreich Podcast. Für Frauen mit anspruchsvollem Job oder eigenen Business, die berufliche Erfolg und private Glück steigern wollen, aber ohne dabei nur noch gestresst und überreizt zu sein. Es darf so viel leichter und trotzdem maximal erfolgreich und erfüllen sein. Ich bin Koranierichs, Unternehmerin, Coach und Inspiratoren und ladet ich einen Indie-Magie in spannenden Erfolgs und echter Lebensfreude. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge, in der es heute persönlich wird, denn ich möchte mit dir über ein Thema sprechen, das mich vor kurzem beschäftigt hat. Und zwar lautet das Thema Loslassen. Und zwar gar nicht das Loslassen von Dingen, sondern eher das Loslassen von Versionen, also von früheren Versionen unserer Selbst. Lustigerweise war der Auslöser für dieses Loslassen einer früheren Version meiner selbst, aber tatsächlich das Loslassen von Dingen. Dann ging es nämlich ums Ausmisten. Das Ausmisten hat nämlich diese Podcastfolge im Prinzip ausgelöst, weil es dadurch zum Loslassen kam. Ich erkläre dir den Hintergrund. Ich stand vor ein paar Tagen in meinem Keller und ich hatte mir vorgenommen, da wie gesagt, auszumisten und dann lagen sie vor mir zwölf große, schwere Matten. Ich hatte die da unten nicht vergessen. Ich wusste, dass die da unten im Keller sind, aber die lagen da unberührt seit fünf Jahren, seit Corona. Und ich hatte diese Matten früher gebraucht für retreats und Wochenenseminare, wo ich ganz viel Körperarbeit gemacht habe und da habe ich halt irgendwann Unterlagen bestellt auf denen die Teilnehmerinnen liegen konnten. Und das waren diese Matten. Die waren nicht high-end, aber sie haben ihren Zweck erfüllt, waren irgendwie praktisch und robust und ja, zu Corona landeten, die dann unten im Keller und da lagen sie seither unberührt. Und ich habe mir jetzt noch nicht diese Matten mal wieder angeschaut und da war mir sofort klar, ich brauchte nicht mehr. Ich will die nicht mehr, ich lasse die jetzt los. Und in dem Moment, als ich sie dann weitergegeben habe, an jemanden, der sie gebrauchen konnte, da wurde mir dann klar, ich verabschiede mich hier gerade nicht nur von diesen Matten. Es geht wie gesagt gar nicht ums Ausmisten, sondern ich verlasse quasi gerade eine alte Version meiner selbst. Mit der Übergabe dieser Matten an den neuen Gesitzer war das wie so eine Heutung nochmal, die zwar schon längst stattgefunden hatte, aber die ich mir nicht bewusst gemacht hatte. Und ja, jetzt mal ganz praktisch gesehen, sicherlich werde ich so ein Retriebe nochmal machen, das sind wunderbare Körperarbeiten und Heilungsprozesse, die in diesen Retriebe stattfinden. Und wie gesagt, es geht bei dieser Art los, lassen überhaupt nicht darum mich von dieser Arbeit zu verabschieden oder von dem Fakt, dass ich mal Matten brauche für Körperarbeit. Es geht darum mich von dieser Version zu verabschieden, die eben so gearbeitet hat, wie das vor fünf Jahren der Fall war und diese Matten gekauft hat, die sie vor oder die Matten habe ich ja schon länger gehabt, der war vor fünf Jahren, habe sie eben zum letzten Mal benutzt. Und ich habe seither abgelevelt. Mein Standard ist heute ein anderer, ja, ich würde heute zum Beispiel für ein viel hochwertiges Setting sorgen und für die Teilnehmer zur Verfügung stellen, nicht diese, diese ollen Matten, die haben damals ihren Dienst getan, aber heute bin ich nicht mehr die Version, die sagt, das ist das Feeling, was ich für meine Teilnehmerinnen zur Verfügung stellen will. Und ja, zurück zum Thema, es war wirklich, als ich diese Matten aus dem Keller holte und dem neuen Besitzer übergeben habe, war es ein Loslassen dieser alten Version von mir und einen Bewusst werden, was sich alles in fünf Jahren getan und verändert und gearbeitet hat in mir. Und ich habe dann weiter reflektiert, denn es ist nicht das erste Mal, dass ich dieses Gefühl habe, so "Wow, jetzt ist so ganz fest in meinem Bewusstsein eingerastet, ich habe hier eine Version von mir längst, längst zurückgelassen, aber jetzt rastet es so richtig in meinem Bewusstsein ein." Und ja, ich habe halt die Version losgelassen, die sich zum großen Teil damals eben auch mit diesen Retreats identifiziert hat und die diese Retreats und Wochenenden gegeben hat und diese Version habe ich losgelassen und nochmal, das war nicht das erste Mal in meinem Leben, dass ich Konzepte von mir, Varianten von mir losgelassen habe und zwar nicht aus trotz losgelassen, so nach dem Motto, ich habe kein Bock mehr, sondern aus Reife, aus einem herauswachsen und wirklich so, ich lasse das los, weil es nicht mehr zu mir passt. Wer mich schon länger kennt, weiß, ich war früher als Event mit den Jeren unterwegs, das waren ganz wichtiger Teil meines Lebensjahrelang, den habe ich irgendwann losgelassen, weil ich war zu einer anderen geworden, dann habe ich zum Beispiel hier in Münchenjahrelang yoga unterrichtet, mit ganz viel Herzblut und ganz viel Passion und auch das ist irgendwann eine alte Version von mir gewesen, die ich dann losgelassen habe, weil mir das mit dem Yogaunterrichten auch nicht tief genug ging, ich wollte Menschen natürlich den Moment der Entspannung verschaffen, ich wollte Menschen die Rückverbindung zu sich selbst verschaffen, ich wollte einen Setting kreieren, indem sie sich mit ihrem Körper verbinden und auseinander setzen können auf eine wohlwollende Art und Weise, aber ich habe dann gemerkt, das mit dem Yogaunterrichten, trotz all der spirituellen und auch mentalen Konzepte, das ging mir nicht tief genug, die Leute sind in die Yoga-Stunde gekommen, waren begeistert, aber dann war es, dann sind sie zurück in ihre Muster und ihre Gewohnheiten und in ihren Alltag gegangen und da merkte ich diese Version von mir, die war irgendwann am Ende angekommen und hat dann das Yogaunterrichten losgelassen. Was noch geblieben ist, war dann zum Beispiel, waren die Retreats, ja, waren diese 12 Matten, weil da habe ich dann viel mehr eindringen können als in einer Yoga-Stunde in 90 Minuten und das war alles richtig, das war alles ich für diese Zeit, diese Erfahrungen, die ich da gemacht habe, das, was ich weitergeben durfte, dass wie ich Menschen begleiten durfte, durch diese Lernerfahrungen, die sie ihrerseits gemacht haben, aber irgendwann war es dann eben vorbei und es war gar nicht mit Drama, gar nicht mit Traurigkeit, gar nicht mit Bedauern, sondern wirklich so dieses "Hey wow, ich kann das loslassen, das ist vorbei." Und warum erzähl ich dir das in dieser Podcastfolge, um dir die Möglichkeit zu geben, zu reflektieren, ob du sowas auch kennst, ja, wie viele Versionen von dir hat es schon gegeben, wie viele Versionen hast du schon verabschiedet und was an positiven oder an wertvollem Hasto aus diesen Versionen mitgenommen und trägst du noch in dir und nutzt du vielleicht heute noch, dass ja auch etwas, was wir manchmal dann gar nicht wertschätzen, und was ich dich aber auch fragen möchte, ob du vielleicht noch in einer dieser Version feststeckst, die du tatsächlich loslassen darfst. Also wo du innerlich merkst, das passt gar nicht mehr zu mir, aber ich habe eben diesen Schifft noch nicht vollzogen, es wirklich aus meinem Leben zu eliminieren, ja, so wie ich diese 12 Matten loswerden durfte und damit was wirklich im Bewusstsein eingeraßt hat. Und du kannst an der Stelle gerne den Podcast mal kurz stoppen und darüber nachdenken und falls du direkt weiterhörst, habe ich aber auch etwas, wo ich noch näher drauf eingehen möchte, denn es ist ja spannend. Warum wir alte Versionen festhalten? Ja, ich hatte diese Matten fünf Jahre lang im Keller liegen, warum? Ja, und ich weiß noch, als ich sie vor fünf Jahren beginn, Coronazeit dort unten verstaut hatte, da habe ich natürlich gedacht, na ja, die brauche ich dann irgendwann noch. Und von Jahr zu Jahr, weil diese Idee, die werde ich irgendwann noch mal brauchen, die hat sich dann wieder holt und dann blieben sie ein weiteres Jahr da unten im Keller liegen. Und das ist halt das, was wir oft machen. Wir bleiben länger an Rollenkleben, an Bildern, unserer Selbstkleben, an Konzeptenkleben, als es uns eigentlich entspricht. Weil tatsächlich hätte ich ja schon vor drei Jahren sagen können, hey, die Veränderung, die sich ergeben hat, in mir, in meinem Arbeiten, in der Welt, diese Matten werde ich so nicht mehr brauchen. Aber wir bleiben oft in alten Konzepten und alten Rollen und alten Vorstellungen von uns, weil sie uns vertraut sind, weil das ein Stück weit komfort so ne ist, weil wir uns auskennen mit dieser Version von uns selbst. Und wir auch zum Beispiel eine Antwort darauf haben, was machst du, wer bist du? Dann kann ich sagen, ja, ich habe 12 Matten im Keller und ich gebe Retreats. Wenn ich die Matten abgebe und da gibt es vielleicht noch nichts Neues oder noch nichts, was ich so sehr gefestigt hat, wie das die Version meiner Selbst, die diese 12 Matten braucht, dann bleiben wir bei der Version, die wir kennen, weil es immerhin eine Antwort ist. Und ein weiterer wichtiger Punkt ist auch, weil unser Umfeld und so kennt. Ich habe so oft in meinem Leben schon mein Konzept von mir selbst verändert und ein paar mal wirklich gravierend. Und das Umfeld war jedes Mal verwundert.
und ich fand es toll, andere sagten, oh Gott, würde ich ja niemals machen. Aber diese Verwunderung habe ich gespürt. Und dann kommen so Fragen, was, du machst jetzt keine Veranstaltung mehr, du gibst das auf, du gibst deine Agentur auf. Oder was, du wirst nicht mehr Yoga unterrichten, du gibst deine ganze Yoga Community auf. Oder als dann klar wurde die Retreats witzend dieser Form so auch nicht mehr geben. Ich gebe die Matten ab, was, du willst diese Version deiner Selbstloslassen und so weiter. Und wenn ich so an meiner eigene Familie denke, die hat gefühlt immer eine Ewigkeit gebraucht, um meiner Veränderung hinterher zu kommen. Und ich konnte sehr oft spüren, wie sie innerlich den Kopf geschüttelt hat, die einzelnen Mitglieder meiner Familie und wie sie gesagt haben, auch was macht sie denn jetzt schon wieder. Auch als ich damals dann entschieden, ich werde vier Jahre lang in die USA gehen und da eine Ausbildung machen. Ich war dort nicht am Stück, aber immer wieder zu längeren Zeiträumen. Was macht sie denn jetzt schon wieder? Wozu braucht es das denn noch? Sie hat doch schon alles. Warum müssen wir denn jetzt sowas aufwendiges machen? Aber die Version meiner selbst, die in dem Moment aktiver, die hat genau das gebraucht und sich gewünscht und die musste dafür, die Version loslassen, die bis dahin alle kanten. Die Korre ist in München, die arbeitet dies und das und so läuft ihr Alltag ab. Und dieses Bedürfnis, dass wir für andere verständlich bleiben wollen, dass wir für andere greifbar bleiben wollen, dass andere uns einordnen können und sich gut fühlen, weil sie uns einordnen können. Dieses Bedürfnis ist oft sehr, sehr stark. Gerade wenn du Harmonie bedürftig bist. Sehr sensibel oder vielleicht sogar hoch sensibel und spürst wie andere vielleicht damit straggeln, dass du jetzt was verändern hast oder dass ich grundsätzlich was verändert, dann will zu des niemanden zumuten, dass sie dich neu einordnen müssen. Also bleibst du die Version, die du einmal warst oder die du vielleicht jetzt bist, aber die gar nicht mehr so richtig zu dir passt und das ist eben manchmal der Fall. Wir bleiben diese Version, weil es für andere leichter ist. Kann auch sein für uns selber, wir haben über die Komfortzone schon gesprochen und dann müssen wir uns nicht neu definieren, dann müssen wir nicht mit der Veränderung umgehen. Aber es kann eben auch sein, dass wir es quasi fürs Umfeld tun. Und an der Stelle möchte ich dir einfach mitgeben in dieser Folge, dass das loslassen, nicht eine Entscheidung ist gegen Loyalität, nicht eine Entscheidung ist gegen Verbundenheit. Es ist nicht eine Entscheidung gegen Harmonie, denn das glauben wir, besonders wir Frauen, wir glauben das oft, wir halten an Konzepten fest, weil wir eben mit der Version, mit der anderen Version eine bestimmte Nähe verbinden oder eine bestimmte Anerkennung daraus ziehen können oder eine bestimmte Zuneigung daraus ziehen können. Und dann glauben wir, wenn ich jetzt diese Rolle aufgebe, wenn ich diese Version meiner Selbst aufgebe, dann enttäusche ich jemanden und dann muss ich mich den Konsequenzen stellen oder jemand anders muss sich den Konsequenzen stellen, dass ich eine Rolle aufgebe. Und dann wird es vielleicht für jemand anderen unbequem. Das waren sicherlich der Fall, als ich damals aus der Eventagentur rausgegangen bin. Das wurde für diverse Menschen unbequem im ersten Moment. Aber wichtig ist, dass wir wissen, dass loslassen von Versionen ist eben nicht eine Entscheidung gegen Loyalität oder gegen Harmonie, sondern es ist eine Entscheidung für unsere eigene Weiterentwicklung. Es ist eine Entscheidung für unser Wachstum. Es ist letztendlich eine Entscheidung für unser Leben, denn das Leben will von uns, dass wir auch immer mal wieder loslassen und abdaten und wachsen. Das loslassen und die Veränderung ist niemals ein Verrat an anderen, auch falls die damit kämpfen. Es ist immer eine Entscheidung für die Entwicklung, für deine eigene Lebendigkeit. Und wenn wir das nämlich nicht tun, etwas, was ich wirklich gelernt habe und auch körperlich spüren durfte, wenn ich mich klein mache, wenn ich in der kleineren Version bleibe, damit es für andere vielleicht nicht unbequem wird und nicht irgendwie ruckelt, dann ruckels irgendwann in mir. Mein Körper zeigt mir das dann, indem man sich mit Schmerzen und Verspannungen beispielsweise meldet. Das sind lange Geschichte in meiner Vergangenheit. Es zeigt sich auch in der Laune. Und das ist was, das müssen wir einfach wissen, dass das dann gegebenenfalls der Preis ist, wenn wir nicht loslassen. Körperliche Symptome und Mieselahne, wenn ich es mal ganz erlaubt formuliere. An der Stelle mal ein paar Beispiele, woran du merkst, dass du in einer alten Version von dir gegebenenfalls fest hängst. Es kann zum Beispiel sein, dass du jeden Tag funktionierst, aber du redest genervt darüber. Du redest zu einem großen Prozent Satz genervt und aufgeregt und abfällig über das, was du tust, als dass du darüber positiv sprichst. Und dann passiert so was, dass du die Dinge machst, die du eben machst und du erfüllst, deine Rolle und du schiebst und organisierst und entscheidest und machst und tust, du hältst den Laden am Laufen. Aber im Gespräch merkst du, du sprichst mit einem Generft sein über deinen Alltag. Nicht mit Stolz, nicht mit Freude, sondern da ist immer so ein Unterton dabei, wenn ja, muss halt. Und oh Gott, ja, wenn das mal vorbei ist, dann und dieser Unterton zum Beispiel, diese Generfteilung, das kann ein Hinweis sein, dass du längst aus dieser Rolle rausgewachsen bist, aber dass du eben noch nicht losgelassen hast und in diesem alten Programm noch läuft. Ein zweiter Hinweis könnte sein, du machst alles, was zu dieser alten Version gehört, aber du spürst es, zieht dir Energie. Also du tust das, was du immer getan hast, aber irgendwann hat es dich vielleicht mal aktiviert und hat dir gut getan und jetzt ist es so, dass du dich danach leer fühlst. Du fühlst dich nicht mehr erfüllt, nicht kraftvoll. Das kann zum Beispiel ein Zoom-Koll sein oder ein Gespräch, was du führst oder eine Aktivität, die du ausfürst und danach hast das Gefühl, so 'n Boch bin durch, kein Bock mehr. Nicht weil du es nicht kannst, sondern weil du merkst, es zieht dir Energie, es gibt dir keine mehr. Irgendwann hast du vielleicht mal den Job mit Vorfreude begonnen und jetzt zieht dir Energie. Und es muss gar nicht sein, dass du den Job ändern musst, sondern einfach vielleicht deine Version, wie du in diesem Job auftritzst. Viele treten eben auf, so als das kleine brabe Mädchen und da geht es ums Ableveln und ums Upgrade in diese bewusste Erwachsene, so über Räneversion beispielsweise. Das kann es sein. Das könnte aus seinen neuen Jobmus her. Aber wichtig ist, dass wir erkennen, wenn ich tour, was ich immer getan habe in dieser Rolle beispielsweise und es zieht mir Energie, kann das ein Zeichen dafür sein, dass du schauen darfst, okay, wo geht es hier ums Loslassen? Ein drittes Signal möchte ich dir auch noch mitgeben, dass du von anderen Dingen zum Beispiel fantasierst, träumst, drüber nachdenkst, aber es nicht tust. Also fragt dich und beobachtet dich, sind da so Gedanken, ich würde sogar mal oder Boa, wie wär es wohl, wenn ich oder Boa sie hat es gut, weil, ja, guck, wie du diese Sätze vervollständigst und vermutlich setzt du dann aber nichts davon um. Und das ist auch ein Indiz dafür, dieses sehnsüchtige und irgendwie so bedauern, dass das nicht in deinem Leben ist, dass es Zeit ist loszulassen, die Version, die du jetzt gerade bist und dass es Zeit ist, dass du Upgrade darfst sozusagen. Und es kann sogar sein, dass du manchmal noch nicht genau weißt, was das neue denn eigentlich wäre. Manche wissen, dass manche wissen es nicht. Aber es ist dieses dummfe, gefühlig, wünschte es, gäbe eine Alternative. Oh, ich wünschte ich. Ich wüsste, was die Alternative wäre. Dann ist das allein auch schon im Klarez Zeichen, diese Version, die du gerade lebst, die aktiviert dich nicht mehr. Es ruft dich irgendetwas anderes. Vielleicht noch ein Vierteszeichen. Ja, das ergänzen wir noch ein Vierteszeichen. Zum Beispiel, dass du emotional reagierst auf andere, die sich verändern. Ja, also du siehst zum Beispiel, wie andere neue Wege gehen und du merkst, dass du das innerlich kritisierst oder dass du neidisch wirst oder dass du sie bewunderst, aber selbst nichts tust. Geht so ein bisschen in die Richtung von gerade dieses Sehnsüchtige, aber ich komm nicht in die Puschen. Und das sind auch Zeichen, das ist nicht ein Zeichen davon, dass du schwach bist oder so etwas, die anderen machen es und du nicht. Es sind Hinweise, Hinweise, dass etwas in dir ebenfalls in Bewegung kommen will und etwas von dem, was heute ist, das möchtest du loslassen und etwas wartet so, auf das eigene innere Go, endlich in die Veränderung zu kommen. Und oft ist es so, man sagt das dann so, dass will ich loslassen, ich will in die Veränderung kommen, aber jetzt geht es natürlich noch mal zu überlegen, ja was heißt das denn eigentlich? Ich habe lange Zeit, wenn ich das gehört habe, ja, du musst das loslassen, you have to move on, und dann das immer so, ja, ich versteh das und irgendwie spür ich, dass es der richtige Ansatz, aber was heißt das denn eigentlich? Und es hat mir Angst gemacht, weil loslassen, hörte sich so an wie danach, es ist kein Stein mehr auf dem anderen. Und das ist auch noch ganz wichtig zu verinnerlichen. Wachst du loslassen heißt nicht alles neu zu machen. Also wenn du jetzt die Folge hörst, musst du nicht sofort hingehen und dein Job kündigen oder dein Leben umkrempeln. Denn Wachstum beginnt oft in viel kleineren subtileren Schichten als dem großen Bang. Ja, es beginnt zum Beispiel damit, dass so eine alte Sichtweise über dich loslässt, dass du zum Beispiel über dich nicht mehr so sprichst, dass du die bist, die alles alleine schaffen musst, dass du nicht mehr die bist.
immer erreichbar ist, dass du aufhörst Dinge zu tun, die dir keine Freude mehr machen. Zum Beispiel, das können ja ganz kleine Sachen sein. Du musst deswegen nicht dein komplettes Leben ändern. Also loslassen heißt im Prinzip, ich bin erst mal bereit, mir selbst eine größere, klare, abgegradete Version zu zumuten. Ich bin bereit, dass man so in meinen Feld einzuladen. Es wird für andere bedeuten, dass die Version, die sie bisher von dir gewöhnt waren, dass die dann nicht mehr verfügbar ist. Vielleicht ist dann die, die immer nickt, die die immer zurücksteckt. Vielleicht ist die dann nicht mehr verfügbar. Vielleicht gibt es dann eine Version, von dir, die auch mal unbequem wird. Und da heißt es erst mal, auch zu sagen, okay, ich bin bereit dazu, mir selbst das zu zumuten. Und warum benutze ich dir den Begriff zumuten, weil es wirklich Mut braucht? Und Mut ist nie die Abwesenheit von Angst. Loslassen darf gerne auch Angst machen, wenn das dazu gehört, dann ist es so. Mut heißt, dass das, was nach der Angst kommt, das, was du nach der Angst in deinem Leben vermutest, dass das wichtiger ist, als das, was dir Angst zu sagen hat. Und jetzt lad ich dich ein, dich zu fragen, wo ist vielleicht etwas, eine Version von dir, was losgelassen gehört? Wo darf ein Selbstbild zum Beispiel losgelassen werden? Ein Selbstbild oder eine Version von dir, die nicht selbst bewusst genug ist, oder eine Version von dir, die nicht selbst fürsorgend, oder, die nicht selbst liebend genug ist. Wo darfst du sagen, ich lasse das los, entein, move on? Und wenn dich diese Folge berührt hat, oder wenn du mit ihr in Resonanz gehst, dann schreibt mir gerne. Denn sobald wir etwas vorzeugen, tun, bekommt es mehr Kraft. Ja, vielleicht hast du jetzt den Mut mit dieser Folge zu sagen, "Hey, Korra, das habe ich vielleicht noch nie ausgesprochen." Oder "Hey, Korra, ich hab schon oft übergerätet, aber ich hab's noch nie in die Tat umgesetzt." Diese Version von mir will ich loslassen. Schreibt mir gern, schreibt mir auch gerne, womit du Struggles, falls das der Fall ist, aber erlaubet dir, dieses Loslassen in dein Leben zu holen, und damit ein Stückchen zur Realität zu machen. Also, auf geht's ins Loslassen vom alten Ballast und Leichtigkeit einladen. Ich freue mich auf dich in der nächsten Folge. Alles Liebe, deine Korra. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Loslassen bedeutet nicht nur, Dinge loszulassen, sondern vor allem frühere Versionen seiner selbst.
Der Auslöser war das Ausmisten von zwölf alten Yogamatten aus dem Keller, die fünf Jahre lang ungenutzt waren.
Das Weitergeben der Matten symbolisierte die bewusste Verabschiedung von einer alten beruflichen Identität und einem niedrigeren Standard.
Menschen halten an alten Rollen fest, weil sie vertraut sind, weil das Umfeld sie so kennt und weil sie Angst vor Veränderung haben.
Warnsignale für das Festhalten an einer alten Version sind
Loslassen ist kein Verrat an anderen, sondern eine Entscheidung für das eigene Wachstum und die eigene Lebendigkeit.
Veränderung beginnt oft subtil, z. B. durch das Loslassen alter Glaubenssätze oder kleiner Gewohnheiten, nicht zwangsläufig mit einem radikalen Neuanfang.
Summary:
In dieser Podcastfolge teilt die Gastgeberin ihre persönliche Erfahrung mit dem Loslassen. Der konkrete Anlass war das Ausmisten ihres Kellers, bei dem sie auf zwölf alte Yogamatten stieß, die sie seit fünf Jahren nicht mehr genutzt hatte. Beim Weitergeben dieser Matten wurde ihr bewusst, dass sie sich nicht nur von Gegenständen, sondern von einer früheren Version ihrer selbst verabschiedete – einer Version, die Retreats mit einem niedrigeren Standard angeboten hatte.
Sie reflektiert, dass wir oft zu lange an alten Rollen und Identitäten festhalten, weil sie vertraut sind und weil wir glauben, für unser Umfeld verständlich und greifbar bleiben zu müssen. Dieses Festhalten kann zu innerem Unbehagen, Energieverlust und sogar körperlichen Symptomen führen. Die Gastgeberin ermutigt ihre Zuhörerinnen, auf Warnsignale wie Genervtheit, fehlende Erfüllung oder Sehnsucht nach Alternativen zu achten.
Sie betont, dass Loslassen kein Verrat an anderen ist, sondern eine mutige Entscheidung für das eigene Wachstum. Wichtig ist, dass Veränderung nicht immer radikal sein muss, sondern oft mit kleinen Schritten beginnt, wie dem Loslassen alter Glaubenssätze oder dem Aufhören mit Dingen, die keine Freude mehr bereiten. Das Ziel ist, sich selbst eine größere, klarere Version zuzumuten und den Weg für neue Lebendigkeit zu öffnen.
FAQs
Es bedeutet, sich von einer Rolle oder Identität zu verabschieden, die nicht mehr zu einem passt, weil man innerlich weitergewachsen ist. Es geht nicht um Drama oder Verlust, sondern um Reife und bewusste Weiterentwicklung.
Weil sie vertraut sind, eine klare Antwort auf die Frage 'Wer bin ich?' geben und unser Umfeld uns in dieser Rolle kennt. Auch die Angst, andere zu enttäuschen oder selbst neu definiert werden zu müssen, hält uns oft fest.
Typische Anzeichen sind: Du redest genervt über das, was du tust, Tätigkeiten ziehen dir Energie statt sie zu geben, du fantasierst über Alternativen, oder du reagierst emotional auf Veränderungen anderer.
Nein, Loslassen ist eine Entscheidung für dein eigenes Wachstum und deine Lebendigkeit, nicht gegen andere. Auch wenn dein Umfeld damit kämpft, ist es kein Verrat, sondern eine notwendige Entwicklung.
Nein, Wachstum beginnt oft in kleinen Schritten, wie dem Loslassen alter Glaubenssätze oder Gewohnheiten. Du musst nicht sofort deinen Job kündigen oder alles neu machen.
Das Umfeld kann verwundert oder kritisch reagieren, weil es sich an die alte Version gewöhnt hat. Dennoch solltest du dich nicht davon abhalten lassen, dich weiterzuentwickeln.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.