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#045 Im Job läuft's nicht ohne dich? - Welche emotionale "Falle" dahinter stecken kann

20m 11s

#045 Im Job läuft's nicht ohne dich? - Welche emotionale "Falle" dahinter stecken kann

In dieser Podcastfolge teilt die Sprecherin ihre persönliche Erfahrung mit dem Muster, gebraucht werden zu müssen, um sich bedeutsam zu fühlen. Sie beschreibt, wie sie als Jugendliche eine Freundin übermäßig unterstützte – vom Erklären von Unterrichtsstoff bis zum täglichen Wecken – und dabei eigene Bedürfnisse vernachlässigte. Dieses Verhalten entsprang dem unbewussten Bedürfnis, durch das Gebrauchtwerden Anerkennung und Selbstwert zu erhalten. Die Sprecherin warnt, dass diese Strategie langfristig zu emotionaler Erschöpfung und Abhängigkeit von externer Bestätigung führt. Anhand des Beispiels ihrer Kundin Tanya zeigt sie, wie übermäßiges Helfen im Berufsleben zu Ausnutzung und Frustration führen kann, da die erhoffte Dankbarkeit ausbleibt. Stattdessen entsteht ein Teufelskreis, in dem man noch mehr gibt, um endlich gesehen zu werden. Die Lösung liegt laut der Sprecherin in einem Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen. Sie lädt zur Selbstreflexion ein, etwa durch Fragen nach der eigenen Bereitschaft zu geben versus zu nehmen. Ziel ist es, innere Erfüllung zu finden, statt sich über das Gebrauchtwerden zu definieren. Dadurch entsteht eine souveräne Ausstrahlung, die echte, auf Augenhöhe basierende Beziehungen ermöglicht. Die Sprecherin bietet ihren Kurs "Karisma-Code" als spielerischen Weg an, dieses Muster zu durchbrechen und innere Stärke zu entwickeln.

Transcription

3096 Words, 18740 Characters

German
Du hörst den endlich entspannt erfolgreich Podcast. Für Frauen mit anspruchsvollem Job oder eigenen Business, die beruflichen Erfolg und private Glück steigern wollen, aber ohne dabei nur noch gestresst und überreizt zu sein. Es darf so viel leichter und trotzdem maximal erfolgreich und erfüllen sein. Ich bin Korridierichs, Unternehmerin, Coach und Inspiratoren und ladet ich einen Indie-Magie in spannenden Erfolgs und echter Lebensfreude. In dieser Podcastfolge wird es persönlich, also ich erzähle dir ganz offen von mir persönlich ein Erkenntnis, ein Stück meines Lebenswegs und meiner Entwicklung. Und vielleicht erkenntst du dich darin wieder, je nachdem vielleicht stehst du auch an der Stelle an der ich, vielleicht stehst du auch an der Stelle an der ich heute stehe und hast dieses Muster, über das ich heute sprechen möchte, überwunden. Auf jeden Fall geht es heute darum, dass ich schon als Jugendliche, die war, die für andere mitgedacht hat und die ganz viel Energie und Zeit Gedanken in andere investiert hat, die die für andere da war und die oft sogar sich mehr darum gesorgt hat, wie es den anderen geht und dass die anderen weiterkommen als sie selbst. Und vielleicht, wenn ich das jetzt so erzähle, erkenntst du dich da schon wieder, vielleicht geht es dir heute noch so, vielleicht ist es auch etwas, was du von dir von früher kennst. Wir wollen heute in dieser Folge danach schauen, wie es ist, wenn man es braucht, gebraucht zu werden. Und wie wir da auch aussteigen können aus dieser Dynamik, denn die hat wirklich fatale Folgen und auch darüber werde ich heute mit dir in dieser Folge sprechen. Und bei mir war es so, ich hatte eine Freundin durch die Oberstufe hätte diese Freundin, das wahrscheinlich gar nicht ohne mich geschafft und ich kann dir gar nicht sagen, wie viel Zeit ich damit verbracht habe, dieser damaligen Freundin Dinge zu erklären, aus irgendwelchen Kursen, wo sie dann eben nicht da war oder nicht zugehört hat oder mit anderen Dingen beschäftigt war oder die sie einfach nicht verstanden hat oder wie viel Zeit ich damit verbracht habe, sie auf den Stand der Dinge zu bringen, weil sie andere Prioritäten gelebt hat, als das, was in dieser Zeit in der Oberstufe auch wichtig war oder wie viel Zeit und Energie ich da reingesetzt habe, diese Freundin aufzurichten und zu gucken, dass es ihr gut geht, weil sie sich nicht um sich selbst gekümmert hat. Ja, ich habe mit der für Klausuren gelernt, ich bin morgens regelmäßig bei ihr vorbeigefahren auf meinem Weg zur Schule, damit sie ihn anreiz hat, eben pünktlich zu sein, weil ich ja vor der Tür stehen würde und somit auch pünktlich in die Schule zu kommen. Und ich weiß gar nicht, wie oft ich da stand und gewartet habe und sie hatte verschlafen oder hat sich wieder mehr Zeit gelassen und damals war das ja nicht, ich ruf mal eben auf mir Handy an, sondern ich bin dann halt vor der Tür stehen geblieben, habe dort gewartet und irgendwann bin ich losgefahren und kann dann selbst zur spät zur Schule, weil ich meine Freundin davon abhalten wollte, zur Spät zu kommen. Also ich selber habe das durchgemacht, wo vor ich sie beschützen wollte und ja, vielleicht kannst du dir vorstellen, dass das natürlich überhaupt nicht mein Standard war oder ist, zur Spät zu kommen und dass das für mich auch gar nicht leicht war, dann zu spät in die Klasse reinzukommen. Aber für diese Freundin habe ich das gemacht, weil ich wusste, sie braucht das, dass ich da stehe in der Früh und ja, an acht von zehn Tagen hat es auch funktioniert und ich war stolz, dass ich sie pünktlich in die Schule gebracht hatte und zwei Tage habe ich dann eben selbst in die Röhre geguckt sozusagen. Und dieses Mädchen war natürlich meine Freundin und ich mochte sie wirklich sehr, wir hatten ganz viel Spaß miteinander, lustige Zeiten, haben auch tolle Gespräche geführt, ich habe mich von ihr auch verstanden gefühlt und ich konnte sie verstehen. Also es war insgesamt eine schöne Dynamik, aber dann noch gab es dieses ungleich Gewicht, dass ihre Bedürfnisse in dieser Freundschaft mehr im Vordergrund standen als meine. Und jetzt ist mir eins ganz wichtig, dass du warst, ich erzähle das nicht, um diese Schulfreunde mies zu machen, sondern ich erzähle dir das in dieser Podcastfolge, weil ich später im Leben über mich selbst lernen durfte, dass ich mir mit diesem Verhalten, wie ich ihr gegenüber war, selbst einen gefallen getan habe. Weil ich es brauchte, gebraucht zu werden. Ich brauchte es, dass sie mich in vielen Bereichen ihres Lebens braucht und diese Bereiche irgendwie zu meistern. Ich habe mir einen Gefallen mit dieser Freundschaft getan, weil ich mich wichtig fühlte, so nach dem Motto ohne mich schafft sie es ja nicht. Ich habe mir einen Gefallen mit dieser Freundschaft getan, weil ich mich großzügig fühlte, so nach dem Motto, ich bin selbst los und ich gebe dir, ja, ich bin für dich da. Und damals dachte ich das natürlich nicht, bewusst diesen Gedanken hatte ich nicht aktiv in meinem Hirn, aber es war der Gedanke, ich tue das, weil ich gebraucht werden will. Tief in mir war da dieses Gefühl, wenn ich gebraucht werde, dann bin ich bedeutsam. Wenn ich gebraucht werde, dann bin ich was wert. Und dieses Muster habe ich sehr lange weder erkannt, geschweige den Hinterfrag. Ich dachte einfach, das ist halt so. Ich bin für andere da und so mache ich das eben, ich habe nicht erkannt, dass das Muster dahinter steckte, ich tue es, umgebraucht zu werden. Und damit sind wir beim ersten wichtigen Learning von dieser Podcastfolge. Viele Menschen haben die Strategie des Gehbens erkannt, um damit Anerkennung zu bekommen. Sie haben die Strategie erkannt, gebraucht zu werden, um darüber bedeutsamkeit zu kriegen. Und wenn wir uns über dieses gebraucht werden, definieren, dann kommt Wertschätzung, ja, und das ist auch das, weshalb wir es tun, wir wollen die Wertschätzung haben, aber die Wertschätzung kommt natürlich fast ausschließlich von außen. Wir bekommen Danke zum Beispiel gesagt oder wir fühlen uns wichtig, weil wir unverzichtbar sind, vielleicht sagen sogar dritte, so wie das bei mir mit dieser Schulfrohnen der Fall war, das Lehrer gesagt haben, wenn die Dich nicht hätte, wer weiß, wo sie dann stünde und so weiter. Wir bekommen also Lob für unseren Einsatz. Das ist, was, was es außen uns zur Verfügung stellt. Aber das hat auch ein Preis. Denn diese Strategie, die kann verschiedene Auswirkungen haben und die sind alle samt so, dass du sie vermeiden möchtest. Also das ist mehr Sinn, macht diese Strategie für dich ins Lot zu bringen, statt sie weiter zu fahren. Ich werde heute eine Auswirkung beleuchten in dieser Folge und zwar die Auswirkung, dass die Strategie gebraucht zu werden, Dich klein und bedürftig macht. Weil ich es ja brauche, dass der andere mich braucht. Also ich bin klein, wenn er mich nicht braucht, dann bin ich nichts Wert. Ich bin bedürftig, weil ich seinen Wunsch nach meiner Aufmerksamkeit, nach meiner Hälfte, nach meiner Unterstützung, ich brauche seinen Wunsch danach. Ich bin also nicht in meiner Größe, sondern auf energetischer Ebene gesehen, biedere ich mich sozusagen an. Ja, ich will dir helfen, ich muss dir sogar helfen, um dieses Gefühl zu haben, gebraucht zu werden und dann etwas Wert zu sein. Und das wird natürlich nicht ausgesprochen, aber von der Wirkung her, von Gefühl her, ist es, dass ich biedere mich an und ich bin bedürftig, dir gegenüber, weil ich dir helfen muss. Ich brauche es so sehr, von dir gebraucht zu werden. Und manchmal ist es so, dass das gegenüber das merkt, ja, diese Bedürftigkeit, die der andere da an den Tag legt und das gegenüber kann vielleicht noch nicht mal genau sagen, was es ist, aber irgendetwas stört. Das gegenüber fühlt irgendwie diese Person, die es braucht, gebraucht zu werden, die es irgendwie energiezehrend oder irgendwie unecht oder irgendwie sind wir nicht auf einer Wellenlänge. Und dann drückt es gegenüber das aus, indem es entweder komisch wird oder vielleicht distanzierter wird oder sich zurückzieht oder vielleicht schnippische Bemerkungen macht oder kritische Bemerkungen. Und dann haben wir, die wir dieses Muster haben. Ich brauche es, gebraucht zu werden. Wir fühlen uns dann erst recht, wieder nicht respektiert, nicht gesehen, weil das gegenüber sich unter Umständen zurückzieht oder uns ablehnt. Und dann versuchen wir noch mehr zu geben, weil wir es ja brauchen, gebraucht zu werden. Wir versuchen dann noch mehr uns anzubieten, noch mehr anzubieten, um den anderen noch mehr zu unterstützen, der sich aber schon längst zurückgezogen hat. Ich gebe dir ein Beispiel dazu, ich hör das oft von meinen Kundinnen, die Kinder im Pubatätsalter haben. Sie wollen weiterhin von den Kindern gebraucht werden, vielleicht im speziellen auf diese Kinder bezogen, aber vielleicht auch, weil sie dieses Muster haben. Ich brauche es, gebraucht zu werden und so ein Kind erfüllt natürlich dieses Muster ganz wunderbar. Jetzt kommt das Kind ins Pubatätsalter und will nicht mehr dauernd, dass die Mutter quasi sich einmished. Ist logisch, der gehört in die Pubatät dazu und es fängt an die Mutter abzulehnen und viele meiner Kundinnen, die dieses Muster haben, die rennen dann noch mehr hinterher und energetisch wirken sie dann wie bedürftig auf ihr halb starkes Kind zu Hause und dann ist noch mehr abgelaufen. Ergätnis. Das Gleiche ist auch im Business-Context zu beobachten. Nehmen wir meine Kundin Tanya. Tanya war jemand, die immer sehr viel gegeben hat. Sie ist für alle eingesperungen, hat alle Aufgaben übernommen. Jede Urlaubsvertretung, die gemacht werden musste, hat sie übernommen oder wenn gefragt wurde, nur freiwillige Vorwerke. Ist bereit hier oder da einzuspringen oder dieses Urichines zu übernehmen, hat Tanya immer ja gesagt. Sie hat sich verantwortlich gefühlt, hat immer alles im Blick gehabt, hat die Kollegen an Dinge erinnert, und damit die bloß nicht irgendwie in schlechtes Licht fallen, hat das gemeinschaftliche Geburtstagsgeschenk für die Kollegin organisiert, damit alle Kollegen sich gut fühlen können, weil sie der Kollegin zum Geburtstag gratuliert und den Blumenstrauß überreicht haben. Tanya hat ein offenes Org gehabt, für alle Probleme, hat vermittelt, wenn es Konflikte gab, hat sich dann noch mal extra Zeit genommen am Abend, um anzuhören, worum geht es denn hier genau? Und was kann ich tun, wie kann ich helfen? Und so weiter und so vor. Nach dem Motto Hauptsache, ich bin nützlich, dann mögen sie mich. Dann bin ich wertvoll. Dann werde ich gesehen und respektiert. Und tatsächlich funktioniert dieses Muster, ich brauche es, gebrauch zu werden, für eine Weile ganz gut und es erfüllt uns und es gibt uns Befriedigung. Aber dann ist es folgt sozusagen einer Kurve. Bei Tanya war es so, es haben sich dadurch dann ihre Aufgaben erhöht, weil sie sich viel mehr aufgebürdet hat. Die anderen sind erst freudig darauf eingegangen und haben sich helfen lassen und dann aber ist es umgeschlagen und es hat unterschwellig genervt, dass Tanya immer so auf alle geguckt hat und sich immer angeboten hat. Und dann haben sich die anderen abgewendet oder bei einigen ist es zur Gewohnheit geworden. Sie haben es ausgenutzt, dass Tanya immer so bereitwillig alles übernommen hat. Und dann ist es umgeschlagen und Tanya hat gedacht, ja toll. Na toll, ich mache alles, aber wann ist eigentlich mal jemand für mich da? Oder toll, ich mache alles, aber irgendwie spür ich, die mögen mich trotzdem nicht so richtig. Und sie hat dann wahrgenommen, es hat irgendwie eine Wirkung, die ich gar nicht haben will. Es kommt jetzt weniger Anerkennung als ich mir wünsche. Es kommt weniger Dankbarkeit als ich es gewohnt war. Und Tanya hat gemerkt, sie ist enttäuscht und frustriert und dann hat sich diese Spirale wiederholt, denn ihr musst dabei ja immer noch. Ich brauche es, gebrauch zu werden. Also biedere ich mich aus dieser bedürftigen Situation heraus, noch mehr an und versuche es noch besser noch richtiger zu machen. Und du siehst schon, das ist natürlich ein Teufelskreis. Ja, dabei ist sich die Katze in den Schwanz, das wirst du nicht durch noch mehr Übernahme von Verantwortlichkeiten und noch mehr Hilfestellungen aus dem Weg räumen. Und ich habe dir jetzt ein paar Fragen mitgebracht, die ich dich bitte zu reflektieren. Das kannst du entweder machen, indem du dir jetzt nach dem Hören der Podcastfolgen ein paar Minuten für dich nimmst, oder indem du dir ein Zeitfenster einräumst, indem du einfach mal darüber schreibst. Und schaust, was dir so aus dem Stift aufs Papier fließt. Das sind ein paar Fragen zur Selbstreflexion. Wenn du jetzt dem ganz mal auf den Grund gehen willst, wie sehr du in diesem Gebraucht werden unter Umständen festhängst, dann spür bitte mal folgenden Fragen nach. Feldest dir grundsätzlich, gefühlt leichter zu geben, als zu nehmen. Also zum Beispiel deine Unterstützung anzubieten, als Unterstützung anzunehmen oder einzufordern. Dann die zweite Frage, fühlst du dich innerlich besonders gut, wenn andere dich brauchen. Kennst du so etwas. Und wenn ja, in welchem Kontext ergibt sich das und wie häufig passiert dir das, dass du das Gefühl hast, jetzt braucht jemand, jemand braucht mal ein Rat oder meine Unterstützung oder mein Vorausdänken oder mein Organisationstalent. Und merkst du dann, dass du dich besonders gut fühlst, wenn das eintritt. Oder dritte Frage, andersrum fühlst du dich enttäuscht oder bist du enttäuscht, wenn du gibst, wenn du dich kümmest, aber dann keine Dankbarkeit oder Anerkennung zurückkommt. Also ist es für dich erst wirklich so eine richtig schöne Erfahrung, wenn du gibst und wenn du dich engagierst und dann auch Dankbarkeit und Anerkennung zurückfließt. Und dann vierter Gedank oder vierter Impuls, hast du schon mal gedacht, so wenn ich nicht da bin, dann läuft's nicht. Wer laden läuft nicht, wenn ich hier nicht um alles kümmere. Und du hast dich sogar insgeheim darüber gefreut, dass du diese Erkenntnis hast. Oder geht in die gleiche Richtung, so was wie Leute sagen, der, was würden wir nur ohne dich machen? Und es geht dir runter wie Öl. Weil es dir lieber ist, wenn dir das jemand sagt, was würden wir bloß ohne dich machen, als wenn dir jemand sagt, "Hey, ich hab's allein geschafft." Und diese Fragen, die ich dir da jetzt genannt habe, das sollen alles keine Anklagen sein oder in die Richtung gehen, so "Oh, erwischt", sondern es sind Einladungen, dich selbst liebevoll zu beobachten. Denn Bewusstheit oder Klarheit über die eigenen Muster ist, dass es der erste Schritt zur Veränderung. Und der nächste Schritt kann dann natürlich sein, die Ursachen im Coaching zu beleuchten und im Coaching aufzulösen und andere Verhaltensweisen und andere Gefühle und andere denkweisen anstelle dieser alten Muster zu setzen. Oder du kannst natürlich auch eine spielerische Herangehensweise wählen, dass du das gebraucht werden durch etwas ersetzt, was dich im inneren Streien lässt. Ja, dass du dich von innen heraus erfüllt fühlst und dass du dieses gebraucht werden vom Außen eben nicht mehr brauchst. Wenn du da einsteigen möchtest auf eine spielerische Herangehensweise, dieses gebraucht werden zu ersetzen durch etwas, was in deinem inneren entsteht, dann kannst du super gerne dabei sein in meinem Kurs Karisma-Code. Da zeige ich dir genau das, wie du das von innen heraus verändest, eine andere Ausstrahlung hast und dadurch wie so eine Magnetkraft entwickelt, dass dir vom Außen die positive Energie quasi zufliegt, aber eben nicht, weil du das dir holst über es, ich werde gebraucht und ich gebe meinen letztes Hemd dafür quasi. Wenn du sagst, habe ich Lust mir anzugucken, ich verlinke dir in den Show Notes, die Infos zu Karisma-Code. Denn warum ist es so wichtig und so entscheidend, dass wir einen Gleichgewicht zwischengeben und nehmen in unserem Leben etablieren? Es ist so wichtig, weil nur dann bist du emotional in einem guten Gleichgewicht. Wenn du mal gibst und mal dein Rad wertvoll ist und wenn du mal nimmst und mal ein Rad von außen bekommst und wenn du auch manchmal Situationen hast, wo du es ein verstehen lässt, wo du gar nicht groß ins Interagieren gehst mit dem Außen. Wenn du da eine gute Balance hinkriegst, bist du auch emotional gut aufgestellt. Wenn du allerdings nur gibst, weil du gebraucht wirst, dann riskierst du emotionale Erschöpfung. Ware so gerenität zeigt sich in einem Gleichgewicht. Ich kann geben, ja, ich kann gebraucht werden, weil ich das auch mal will, aber es ist nicht so ein Automatismus, dass ich auch andere immer wieder Kleinhalte sozusagen, das habe ich auch ein Stück weit damals mit dieser Schulfreundin gemacht. Ich habe es in Stück weit Klein gehalten, weil ich es immer schon für sie erledigt hatte, weil ich immer schon für sie mitgedacht hatte. Ware so gerenität ist nicht, den anderen klein zu halten oder den anderen im brauchen zu halten, sondern den anderen auch zu ermächtigen, weil wir selbst uns vorher ermächtigt haben, weil wir selbst vorher gewachsen sind. Dann sind wir auch nicht im Zug, wenn jemand uns nicht mehr braucht oder uns keine Anerkennung mehr schenkt, dann sind wir nicht im Zug, sondern wir sind trotzdem noch in einer stabilen emotionalen Situation. Und dann strahlen wir auch was ganz anderes aus. Wenn wir dann gutes emotionales Gleichgewicht haben und eine stabile innere Situation, dann strahlen wir etwas aus, was anziehen wirkt, wo Menschen uns positiv begegnen. Oder wo wir auf Augenhöhe unterwegs sind und daraus ganz viel Kraft ziehen aus diesen wundervollen Beziehungen und Begegnungen auf Augenhöhe. Und ja, ob du bedürftig oder souveränwirks, ob du klein oder klar wirks, das entscheidet sich zu allererst in deinem Inneren. Gibst du aus Mangeln und Gebraucht werden? Fragezeichen? Oder gibst du aus Fülle und im souveränem Zustand? Und letzter ist das wünsche ich mir für dich, weil ich genau weiß, wie sich anfühlt aus dieser Bedürftigkeit und aus diesem Gebraucht werden zu geben. Und wie sich im Vergleich dazu anfühlt, wenn man eben nicht auf jeden Zug aufspringen muss, wo irgendwas gefordert wird, sondern wenn man eine gute Balance hinbekommt, in der geben und helfen und unterstützen immer noch ein wichtiger Bestandteil erst, aber eben zu eigenen Freude. Und so, dass es sich wirklich komplett stimmig für ein Selbst anfühlt und du im Inneren Frieden damit sein kannst. Das ist das, was ich dir wünsche. Und wenn dir der Podcast gefällt, dann lasst mir eine Bewertung da. Das vergessen nämlich ganz viele. Und das ist aber tatsächlich auch mit die Währung, von der dieser Podcast lebt positive Bewertungen und Weiterempfehlungen. Und dann verspreche ich dir ebenfalls, dass auch ich weiter mache und jede Woche mit Wertvollen inhalten für dich auf die Ohren komme. Alles Liebe und bis zur nächsten Folge, Deine Kocha. (upbeat music)

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Sprecherin beschreibt ihr eigenes Muster, schon als Jugendliche andere zu unterstützen, um selbst gebraucht zu werden und dadurch Bedeutung zu erlangen.
  2. Dieses Verhalten führt zu einem Ungleichgewicht in Beziehungen, bei dem die eigenen Bedürfnisse hinter denen anderer zurückstehen.
  3. Die Strategie, gebraucht zu werden, wirkt zunächst befriedigend, kann aber zu emotionaler Erschöpfung, Abhängigkeit von externer Anerkennung und einem Teufelskreis aus noch mehr Geben führen.
  4. Im beruflichen Kontext (Beispiel Kundin Tanya) zeigt sich, dass übermäßiges Helfen zu Ausnutzung, Frustration und fehlender Wertschätzung führen kann.
  5. Die Sprecherin empfiehlt Selbstreflexion anhand von Fragen (z. B. ob man leichter gibt als nimmt) und schlägt vor, das Muster durch innere Erfüllung zu ersetzen, etwa durch ihren Kurs "Karisma-Code".
  6. Ziel ist ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen, das zu emotionaler Stabilität, Souveränität und authentischen Beziehungen auf Augenhöhe führt.

Summary:

In dieser Podcastfolge teilt die Sprecherin ihre persönliche Erfahrung mit dem Muster, gebraucht werden zu müssen, um sich bedeutsam zu fühlen. Sie beschreibt, wie sie als Jugendliche eine Freundin übermäßig unterstützte – vom Erklären von Unterrichtsstoff bis zum täglichen Wecken – und dabei eigene Bedürfnisse vernachlässigte. Dieses Verhalten entsprang dem unbewussten Bedürfnis, durch das Gebrauchtwerden Anerkennung und Selbstwert zu erhalten.

Die Sprecherin warnt, dass diese Strategie langfristig zu emotionaler Erschöpfung und Abhängigkeit von externer Bestätigung führt. Anhand des Beispiels ihrer Kundin Tanya zeigt sie, wie übermäßiges Helfen im Berufsleben zu Ausnutzung und Frustration führen kann, da die erhoffte Dankbarkeit ausbleibt. Stattdessen entsteht ein Teufelskreis, in dem man noch mehr gibt, um endlich gesehen zu werden.

Die Lösung liegt laut der Sprecherin in einem Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen. Sie lädt zur Selbstreflexion ein, etwa durch Fragen nach der eigenen Bereitschaft zu geben versus zu nehmen. Ziel ist es, innere Erfüllung zu finden, statt sich über das Gebrauchtwerden zu definieren.

Dadurch entsteht eine souveräne Ausstrahlung, die echte, auf Augenhöhe basierende Beziehungen ermöglicht. Die Sprecherin bietet ihren Kurs "Karisma-Code" als spielerischen Weg an, dieses Muster zu durchbrechen und innere Stärke zu entwickeln.

FAQs

Es geht um das Muster, gebraucht werden zu müssen, um sich wertvoll zu fühlen, und wie man aus dieser Dynamik aussteigen kann.

Es kann zu emotionaler Erschöpfung führen, da man sich immer wieder anbiedert und bedürftig wirkt, was oft zu Ablehnung oder Ausnutzung durch andere führt.

Viele Menschen nutzen das Geben, um Anerkennung zu bekommen, aber wenn man sich nur über das Gebrauchtwerden definiert, kommt Wertschätzung fast ausschließlich von außen.

Durch Selbstreflexion mit Fragen wie: Fällt es mir leichter zu geben als zu nehmen? Fühle ich mich besonders gut, wenn andere mich brauchen? Bin ich enttäuscht, wenn keine Dankbarkeit zurückkommt?

Geben aus Mangel basiert auf dem Bedürfnis, gebraucht zu werden, während Geben aus Fülle aus einem souveränen, inneren Gleichgewicht kommt und echte Freude bereitet.

Indem man sich von innen heraus erfüllt fühlt und das Gebrauchtwerden durch innere Stärke ersetzt, zum Beispiel mit spielerischen Ansätzen wie im Kurs Charisma-Code.

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