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#044 Eine Anleitung zur Selbstbestimmtheit: Mit klaren Absichten leben

11m 3s

#044 Eine Anleitung zur Selbstbestimmtheit: Mit klaren Absichten leben

In dieser Podcastfolge erklärt die Gastgeberin, warum „Nichtstun“ sich manchmal befreiend und manchmal belastend anfühlt. Anhand zweier Anekdoten – einem bewusst gewählten Ruhetag nach einem Event und einem unproduktiven Samstag voller innerem Widerstand – zeigt sie auf, dass der entscheidende Faktor die **Absicht** ist. Wenn man sich bewusst für Ruhe entscheidet, fühlt sich das gut an. Wenn man jedoch eigentlich etwas tun wollte, aber stattdessen ziellos verharrt, entsteht ein innerer Konflikt, der zu Unzufriedenheit und Erschöpfung führt. Die Kernbotschaft: Erfolg und Zufriedenheit hängen nicht allein von Produktivität ab, sondern davon, ob man sein Handeln (oder Nichthandeln) bewusst wählt. Absichtsvoll zu leben bedeutet, sich regelmäßig zu fragen: „Was tut mir heute gut? Wie will ich durch diesen Tag gehen?“ – selbst wenn die Antwort lautet, nichts zu tun. Diese Praxis stärkt innere Klarheit, reduziert Druck und fördert ein Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmtheit. Die Gastgeberin betont, dass Absicht auch für unangenehme Aufgaben gilt, solange man sie bewusst anpackt. Um absichtsvoll zu führen, ist es wichtig, sich selbst zu kennen und äußere Erwartungen von eigenen Bedürfnissen zu unterscheiden.

Transcription

1635 Words, 9699 Characters

German
Du hörst den endlich entspannt erfolgreich Podcast. Für Frauen mit anspruchsvollem Job oder eigenen Business, die berufliche Erfolg und private Glück steigern wollen, aber ohne dabei nur noch gestresst und überreizt zu sein. Es darf so viel leichter und trotzdem maximal erfolgreich und erfüllen sein. Ich bin Korridierichs, Unternehmerin, Coach und Inspiratoren und ladet ich einen Indie-Magie in spannenden Erfolgs und echter Lebensfreude. Im dieser Folge geht es um einen oft unterschätzten Schlüssel zu echter Freiheit und echtem Wohlbefinden. Frag dich zunächst mal, ob du das kennst, dass du zum Beispiel an einem Tag nichts tuest und es fühlt sich fantastisch an. Und dann gibt es diese anderen Tage, da tuest du auch irgendwie nichts, aber es fühlt sich mies an. Du bist am Ende unzufrieden, schlapp, hast vielleicht sogar schlechtes Gewissen, Schuldgefühle. Und wo ist jetzt der Unterschied zwischen dem einen Tag, an denen das nichts tun, sich super anfühlt und an dem anderen Tag, wo es dich runterzieht? Der Unterschied liegt in deiner Absicht. Und um Absicht geht es in dieser Podcastfolge. Auch darum, warum sich an manchen Tagen das nichts tun, super anfühlt und an anderen Tagen scheiße und produktiv. Lasst uns mit einer kleine Annegdote starten, denn als ich diese Folge vorbereitet habe, mich an einem Tag letztes Jahr erinnert und zwar, wer mich kennt, weiß, ich komme ursprünglich aus der Veranstaltungsbranche. Ich habe das 2014 zwar, hat Ackter gelegt, aber einen Kunden gab es noch, gibt es noch, der hat auf meine Expertise bestanden und hat es geschafft, mich für sein jährliches Event reinzuholen. Der hat es mir abgerungen, dass ich dafür zur Verfügung stehe. Und wir hatten dann zwar Corona bedingt eine lange Pause, aber 2024 habe ich dann wieder eines seiner Events begleitet. Wie so ein Fisch in altes Gewässer zurückgesprungen haben, waren sie in den Spaß dabei gehabt, war auch mal wieder eine komplette Abwechslung zu dem, was ich sonst tagtäglich im Coaching mache. Aber es war natürlich auch anstrengend. Es waren einige Tage, wo ich wirklich voll dabei war und sehr viel zu tun gab. An viele Dinge zu denken, die Tage waren lang und so weiter. Und dann gab es den Tag nach diesem großen Event, als es alles vorbei war. Es war der Montag danach. Und ich hatte zwar Ideen für diesen Montag danach, was ich so machen könnte. Vielleicht auch was getan werden musste, weil es war jetzt so ein paar Tage, war einiges liegen geblieben. Aber ich hatte dann einfach keine Lust. Und ich habe dann mir ganz bewusst vorgenommen. Ich werde diesen Tag einfach gar nichts tun. Ich werde schüllen, ich werde gucken, wo nach mir ist, wenn ich schlafen möchte, schlafe ich, wenn ich was trinken möchte, trinke ich was. Und wenn ich jemand anrufen mag, dann tue ich das aber eigentlich, mache ich gar nichts von dieser Liste von Tudus. Und es hat sich super angefühlt, weil ich es mir ganz bewusst vorgenommen hatte. Heute mein ich nicht. Und ich habe das gelesen, dösen in der Sonne sitzen. Es war herrlich. Und dazu die nächste anecdote. Es gab vor einigen Monaten diesen einen Samstag. Ich hatte tausend Dinge auf der Liste. Ich kam aber nicht in die Pöte. Und es war eine volle Woche gewesen. Und ich hatte mir Dinge vorgenommen, die privat zu machen waren. Und ich bin dann vom Frühstück, zum Sofa, vom Sofa, zum Kühlschrank, vom Kühlschrank. Zurück zum Sofa, zur Social Media, zurück zum Kühlschrank. Wieder in die Fernbedienung auf dem Sofa, zum Handy, zu den Snacks. You get the point. So verplemperte ich im Prinzip meinem Tag, verplempern im Sinne von, ich hätte doch eigentlich so viel tun wollen. Und ich war am Ende komplett K.O. unzufrieden, hatte nichts geschafft. Ich hatte ja letztendlich an beiden Tagen quasi nichts gemacht. Aber die Wirkung war komplett unterschiedlich. Der tagt nach dem Event und dieser Samstag vor ein paar Monaten. Und warum war die Wirkung so unterschiedlich? Weil ich einmal meine Absicht gefolgt bin. Ich tue heute gar nichts. Und einmal eben nicht. Mein Körper hätte es gebraucht, dass ich nichts tue. Aber meine Absicht war eigentlich, ich werde das und das und das erledigen. Und ich habe es dann aber nicht getan. Und da war der Konflikt der innere Kontrast von meinem Vorhaben zu meiner Absicht. Und diese Absicht, diese Intention, mit der ich so in den Tag rein state, das macht den Unterschied. Wenn es nichts tun, ein bewusstes Vorhaben ist, mega, wenn das nichts tun, aus Unlust, Unklarheit, Erschöpfung entsteht, ohne dass ich mir das eingestehe, dann gibt es ein Problem. Denn dann fühlt sie es nicht gut an. Und daraus können wir erkennen, das Leben wird in dem Maße entspannt und fühlt sich gleichzeitig doch erfolgreich an, wie wir unsere Absicht folgen. Es ist nämlich so, dass sich erfolgreich zu fühlen und zufrieden mit sich selbst zu sein. Aber ich geht es nicht immer um Produktivität. Das glauben viele. Wenn ich viel schaffe, dann fühle ich mich erfolgreich und bin zufrieden mit mir. Es geht vor allen Dingen auch darum, innerlich klar zu haben, was will ich denn heute? Und auch wenn die Antwort lautet, ich will heute nichts tun. Dann tue genau das und dann wirst du dich gut dabei fühlen, weil du eine Absicht gefolgt bist. Denn du hast es dir erlaubt. Du hast entschieden, du hast eine Entscheidung getroffen, statt so der Stimme aus dem Of, du musst jetzt noch das und das und das machen, gefolgt zu sein und dich von der Stimme aus dem Of, du es Leben getrieben zu fühlen. Und Absicht, wenn wir wirklich Absichtsvoll sind und es fragen, was tut mir heute gut? Wie will ich heute durch diesen Tag gehen? Was will ich heute an diesem Tag erleben? Welche meiner Qualitäten möchte ich in diesem Tag einfließen lassen? Absicht auf diese Art und Weise gelebt ist ein solcher Schlüssel, zu dem Gefühl, innerlich frei zu sein und sich wohl zu fühlen, selbstbewusst zu sein, sich selbst anzuerkennen. Und das funktioniert übrigens im Kleinen wie im Großen, ne? Das, was ich jetzt gerade genannt hatte, das war die Absicht auf einen ganzen Tag gesehen. Kannst du entscheiden, ob das für dich was kleines oder was großes ist, so im ganzen Tag zu gestalten. Aber wir fangen zum Beispiel jeden Coaching call in der Balancemastery so an, dass wir eine Absicht für diesen Call machen. Und da geht es jetzt um anderthalb zwei Stunden, ja, aber auch da, das sind die kleinen Dinge des Lebens, dass wir eine Absicht treffen. Wie will ich hier reingehen in diese Zeit spannen? Ich habe zum Beispiel mal eine Klientin im Coaching gehabt, die hat gesagt, ich bin oft so und sofrieden mit mir, obwohl ich objektiv total viel schaffe. Und als wir dahin geschaut haben, hat sich eben auch herausgestellt, die macht die Dinge selten Absicht voll. Sie reagiert. Sie tat oft das, was sie tun sollte, was man ihr gesagt hat, aber nicht das, was sie tun wollte. Und dann haben wir daran gearbeitet, diese innere Klarheit zu stärken, was will ich wirklich, was ist jetzt wichtig für mich, worauf fokussiere ich mich bewusst, was Welle ich jetzt bewusst, was ist meine Absicht in diesem gewissen Zusammenhang. Und natürlich fallen dann auch Sachen weg, denn du kannst nicht alles machen. Aber dadurch, dass sie plötzlich Absicht mit reingebracht hat, wurde aus diesem inneren Druck, innerer Ruhe. Aus diesem "Ich schaffe viel", aber ich bin immer noch unzufreden, wurde ein "Ich schaffe viel", und genauso wie es ist, ist es richtig. Und selbst wenn ich mal nichts in Anführungszeichen schaffe, ist es auch in Ordnung. Das Absichtssvoller hat ohn wahrscheinlich ein Fluss darauf. Und an der Stelle halt gerne mal inne und fragt dich selbst, hast du dir für den heutigen Tag eine Absicht gesetzt? Hast du dich gefragt, wie will ich den heutigen Tag verbringen, was will ich schaffen oder auch nicht schaffen, mit welcher inneren Einstellungen will ich durch den Tag gehen? Tust du heute wirklich das, was du beabsichtigt hast? Oder vielleicht etwas ganz anderes? Kämpfst du dich durch, ohne bewusst gewählt zu haben? Volkst du quasi der Stimme aus dem Of? Oder bist du mit dir selbst Absicht voll unterwegs? Es ist eine spannende Frage, die absolute, das Potenzialheit Lebensveränderung zu sein. Und das spannende ist auch, Absicht bedeutet nicht. Wichtige Anwärkung, Absicht bedeutet nicht, dass alles Spaß macht, was du tuest. Ich habe manchmal auch die Absicht, die Steuererklärung zu machen, oder diese ganzen Papiere im des Online-Tool einzulesen. Das macht mir nicht wirklich Spaß. Ich könnte mir schöne Beschäftigungen vorstellen, aber ich habe dann die Absicht, das zu machen, ich werde sie bewusst. Und dann sind wir wieder dabei, das Absicht eben, der Schlüssel zu Freiheit, Selbstbestimmtheit und wohlbefindness. Und wenn du lernen willst, dich selbst mit liebevoller Klarheit und Absicht vollzuführen, dann musst du dich natürlich auf Fragen, was steht dem aktuell noch im Weg? Ja, wo erlaub ich mir das noch nicht? Wo muss ich ständig leisten zum Beispiel? Oder wo wähle ich nicht meine Absicht entsprechend, sondern dem, was ich von außen aufdiktiert bekomme? Daher braucht es die Frage, wo steh ich mir am Weg? Es braucht eine Verbindung zu dir selbst. Du kannst dir nur eine Absicht setzen, wenn du dich kennst, wenn du nicht reinfühlst. Und wenn du abstreißt, was andere von dir wollen, damit deine Absicht nicht die von "Xy" ist, sondern wirklich deine Absicht. Ich freue mich riesig auf dich in der nächsten Podcastfolge am nächsten Mittwoch. Und schick mir auch gerne deine Wünsche für weitere Podcastfolgen, denn ich mag hier einen Beitrag leisten mit dem, worüber ich spreche. Und da greif ich sehr gerne das auf, was dir noch heute ein Fragezeichen in deinem Kopf ist. Bis ganz bald, alles liebe deine Korra. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Unterschied zwischen einem erholsamen und einem frustrierenden „Nichtstun“ liegt in der bewussten Absicht dahinter.
  2. Wer ohne Absicht oder gegen eigene Vorhaben handelt, fühlt sich unzufrieden und erschöpft, selbst wenn objektiv nichts geschafft wird.
  3. Absichtsvolle Entscheidungen – auch für Ruhe oder Nichtstun – führen zu innerer Freiheit, Selbstbestimmtheit und Wohlbefinden.
  4. Absicht bedeutet nicht, dass alles Spaß machen muss, sondern dass man bewusst wählt, was man tut (z. B. auch lästige Pflichten).
  5. Um absichtsvoll zu leben, braucht es Selbstkenntnis und die Fähigkeit, äußere Erwartungen von eigenen Wünschen zu trennen.

Summary:

In dieser Podcastfolge erklärt die Gastgeberin, warum „Nichtstun“ sich manchmal befreiend und manchmal belastend anfühlt. Anhand zweier Anekdoten – einem bewusst gewählten Ruhetag nach einem Event und einem unproduktiven Samstag voller innerem Widerstand – zeigt sie auf, dass der entscheidende Faktor die **Absicht** ist. Wenn man sich bewusst für Ruhe entscheidet, fühlt sich das gut an.

Wenn man jedoch eigentlich etwas tun wollte, aber stattdessen ziellos verharrt, entsteht ein innerer Konflikt, der zu Unzufriedenheit und Erschöpfung führt. Die Kernbotschaft: Erfolg und Zufriedenheit hängen nicht allein von Produktivität ab, sondern davon, ob man sein Handeln (oder Nichthandeln) bewusst wählt. Absichtsvoll zu leben bedeutet, sich regelmäßig zu fragen: „Was tut mir heute gut?

“ – selbst wenn die Antwort lautet, nichts zu tun. Diese Praxis stärkt innere Klarheit, reduziert Druck und fördert ein Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmtheit. Die Gastgeberin betont, dass Absicht auch für unangenehme Aufgaben gilt, solange man sie bewusst anpackt.

Um absichtsvoll zu führen, ist es wichtig, sich selbst zu kennen und äußere Erwartungen von eigenen Bedürfnissen zu unterscheiden.

FAQs

Der Unterschied liegt in der Absicht: Wenn du bewusst entscheidest, nichts zu tun, fühlt es sich gut an. Wenn du eigentlich etwas tun wolltest, es aber aus Unlust oder Erschöpfung nicht tust, entsteht ein innerer Konflikt und Unzufriedenheit.

Frage dich regelmäßig: Was will ich heute wirklich? Mit welcher Einstellung will ich den Tag verbringen? Setze dir bewusst eine Absicht, statt nur auf äußere Erwartungen zu reagieren.

Nein, Absicht bedeutet nicht, dass alles Spaß macht. Du kannst auch bewusst entscheiden, unangenehme Aufgaben wie die Steuererklärung zu erledigen, und dich dann trotzdem gut fühlen, weil du deiner Absicht folgst.

Das passiert oft, wenn du Dinge tust, die du tun sollst, statt das, was du wirklich willst. Fehlende Absicht führt zu innerem Druck. Wenn du bewusst wählst, wird aus Druck innere Ruhe.

Stelle dir Fragen wie: Wo stehe ich mir selbst im Weg? Wo erlaube ich mir noch nicht, meine eigene Absicht zu wählen? Verbinde dich mit dir selbst, um zu erkennen, was wirklich deine Absicht ist.

Ja, Absicht funktioniert im Kleinen wie im Großen. Beginne jede Aktivität mit der Frage: Wie will ich in diese Zeitspanne gehen? Das bringt Klarheit und Fokus.

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