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#042 Innere Ruhe to go: Meditation alltagsnah für Vielbeschäftigte - Interview mit Sandra Devi

34m 53s

#042 Innere Ruhe to go: Meditation alltagsnah für Vielbeschäftigte - Interview mit Sandra Devi

In dieser Podcastfolge spricht die Gastgeberin mit Meditationslehrerin Sandra Devi über Meditation als kraftvolles Werkzeug für mehr Ruhe und persönliche Entwicklung. Sandra erklärt, dass Meditation bedeutet, im gegenwärtigen Moment zu sein, ohne ihn verändern zu wollen. Sie selbst begann vor etwa zwölf Jahren mit Meditation, um in einer schwierigen Lebensphase (Kontaktabbruch ihres Kindes) bei sich zu bleiben und nicht im Gefühlschaos zu versinken. Ihr Einstieg war simpel: morgens mit einer Kaffeetasse an die Wand starren. Als sie die positive Wirkung auf ihren Tag bemerkte, machte sie dies zur Gewohnheit. Die größten Hürden für Anfänger sind zu hohe Ansprüche und Perfektionismus. Sandra empfiehlt, mit zwei Minuten täglich zu starten und bei Misserfolgen einfach wieder aufzunehmen. Sie stellt zwei einfache Techniken vor: den Body Scan (Körperwahrnehmung) und die Atembeobachtung, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Für Menschen mit starkem Gedankenkarussell oder Stress kann ein Lehrer helfen, durch Vorübungen (z. B. Händeschütteln) das Nervensystem zu entlasten. Der Hauptnutzen der Meditation liegt darin, das Gehirn aus dem dauerhaften Alarmmodus zu holen, der aus der Steinzeit stammt, und mit der heutigen Reizüberflutung besser umzugehen. Sandra betont, dass Meditation dabei hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und innere Ruhe zu finden.

Transcription

5285 Words, 30854 Characters

German
Du hörst den endlich entspannt erfolgreich Podcast. Für Frauen mit anspruchsvollem Job oder eigenen Business, die berufliche Erfolg und private Glück steigern wollen, aber ohne dabei nur noch gestresst und überreizt zu sein. Es darf so viel leichter und trotzdem maximal erfolgreich und erfüllen sein. Ich bin Korridierichs, Unternehmerin, Coach und Inspiratorin und ladet ich einen Indie-Magie in spannenden Erfolgs und echter Lebensfreude. In dieser Podcast-Väuge geht es um ein Thema, was euch all nicht neu sein wird und zwar das Thema Meditation. Und vielleicht so ein kleiner Spoiler vorweg, bevor ich selbst das Meditieren für mich entdeckt habe, war das für mich eher ein reiches Wort. Ich dachte immer, da verabschne ich die Geduld, das Zeit mag ich mir nicht nehmen, bringt sowieso nichts. Das waren sofort vielen Jahren meine bankweisen über Meditation. Und da wollen wir heute ein bisschen aufräumen und auch den Zugang dazu schaffen, zum Meditieren zu kommen. Wenn du beim Hörn dieser Folge, dir sagst ja doch, das wär was, das sollte ich für mich ausprobieren. Das möchte ich versuchen. Oder vielleicht ist es auch etwas, was du schon getan hast in deinem Leben. Vielleicht hat Meditation schon mal eine Rolle gespielt, aber es ist ein bisschen aus dem Fokus beraten. Dann darf diese Folge dir auch gerne wieder die Brücke bauen, dort hin. Und ich bin heute in dieser Folge nicht alleine. Ich habe eine wundervolle Person hier bei mir zu Gast. Und zwar Sanva Devi. Sandra ist Meditationslehrerin und auch Coach aus Düsseldorf. Sie ist Mama von drei Kindern, also auch erprobt, wenn es mal daran geht, dass die Werfen nicht passiert sind. Und sie ist seit 2014 auf dem Weg zu sich selbst und hat eben auf diesem Weg auch die Meditation als ganz wertvolles Stecken fährt. Und auch heute würde ich sogar fast sagen, ein Teil ihres Lebensinhalts für sich entdeckt. Und das war bei Sanva auch angeschlossen durch persönliche Umbrüche. Da hat sie dann eben zur täglichen Meditation gefunden. Und heute gibt sie Kurse in Präsenz, aber auch online. Und leitet außerdem den Verein Buda-EV und begleitet da mit Meditationen Menschen durch der Hausvornande zweiten. Und das nicht nur im Eins zu eins unterrichten, sondern auch im Gruppen, auch im Unternehmen, Erwachsene, Kinder. Also Sandra hat da ganz viel Background von dem sie heute erzählen wird. Und jetzt sage ich erst mal, herzlich willkommen, liebe Sandra. Vielen, vielen Dank. Schön, dass ich da bin. Ich freue mich auch und ich würde sagen, wir steigen erst mal ein. Du bist ja überzeugt davon, dass Meditationen kraftvolles Werkzeug ist auf diesem Weg der persönlichen Entwicklung. Und in diesem, ja, ich sage mal, das große Wort in den inneren Frieden. Aber natürlich gibt es auch ganz viele Fragen, Missverständnisse und Unklarheiten, wenn es um Meditationen geht. Und wenn mich schon länger kennt, weiß ich sage mal, Kleid ist ein Game-Changer. Das heißt, ich würde sagen, wir fangen mal an, dass wir erstmal definieren und ohne Erklärung gibt es, was ist denn Meditationen eigentlich? Ja, sehr gerne. Meditationen kann alles mögliche sein. Ich glaube, der wahre Kern, der ist ganz gut berührt ist, im hier und jetzt präsent zu sein mit allem, was ist, ohne es anders haben zu wollen. Also tatsächlich im jetzigen Augenblick, ja, in sich zu ruhen mit dem, was gerade ist. Und da kann man so ganz tief unter die Dinge einsinken in die Ruhe. Das ist so kostbar, im jetzigen Augenblick das erfahren zu dürfen. Ja, der kriege ich gerade gerne an, wenn ich das höre, dieses Du sagst, mit dem zu sein, was ist, ohne es verändern zu wollen. Und der Weg zur Ruhe, weil das ist ja das, was sich viele Menschen heutzutage wünschen, in diesem wahnsinnig hektischen Zeiten. Und es wird sich ja auch nicht wieder ändern. Das Leben geht immer schneller und schneller. Wir haben eine unmengere Animput, die auf uns einprasse. Das heißt, dann würde wir schauen, wie kann Ruhe in uns selbst entstehen. Meine nächste Frage, die ich eigentlich habe, die Besanke ist, es klingt so schön, zu sagen, ja, Meditation ist, mit dem zu sein, was ist, ohne es verändern zu wollen, war das dein Weg in die Meditation, das Du gesagt hast, ich will lernen, zu sein, mit dem, was ich nicht ändern kann. Oder was war so deine Geschichte, gab es vielleicht auch Dinge, wo Du gemerkt hast, die willst du eigentlich ändern, die willst du so nicht akzeptieren. Aber in all dem Hassel und im all dem Krampf dagegen, bist Du nicht weitergekommen und war dann die Meditation die Lösung. Oder was ist so deine Geschichte, wie Du dazu gekommen bist, zu meditieren? Also die vorrangige Idee, das ist ja jetzt knapp zwölf Jahre schon her, dass ich mich so auf den Weg gemacht habe. Die vorrangige Idee war auf jeden Fall, bei mir zu bleiben und ich sag mal ganz Salopp nicht völlig verrückt zu werden, mit all den Umständen allein erzient. Und das mittlere Kind hatte beschlossen, von heute auf morgen auszuziehen, den Kontakt abzubrechen. Und ich wollte A für mich da sein, aber auch für die beiden Geschwister und in dem Ganzen, ich habe ja auch lange Jahre als Kinderkrankenswester gearbeitet. Irgendwie so den Überblick behalten und auch nicht so im Gefühlska aus versinken. Und ja, da habe ich halt einen Weg gesucht und Gott sei Dank gefunden. Von daher war die Intention, erst mal bei mir zu bleiben und so ein bisschen die Energie für den Tag zu haben, sag ich mal und irgendwie mit den Umständen klarzukommen. Ja, das war so der Hauptgrund und ich habe ohne es zu wissen angefangen, tatsächlich mit meinem Café morgens die Wand anzustaren. Also die Augen waren da offen und so 10 Minuten Zeit für mich zu haben, um halt aus der Ruhe heraus in den Tag zu gehen, mit wenig Pausen, wie das dann so ist, mit Kindern und Job und den ganzen Aufgaben, die man so hat. Ja. Also du würdest sagen, den Anfang hat es genommen mit dem an die Wandstaren und der Kaffeltasse in der Hand. Hast du da schon ganz bewusst, dir gesagt, das mache ich jetzt, um mehr Energie zu haben oder ist es eher was, dass du gemerkt hast, aha, wenn ich dieses kleine Kaffeltassenband anstarr ritual in meinen Tag einbauen, dann hat es eine positive Wirkung. Was würdest du sagen, war zuerst der Endschluss oder dass du die Wirkung gemerkt hast? Ich habe die Wirkung gemerkt, wenn ich das nicht tue, dass der Tag dann doch sehr turbulent oder unruhig und auch teilweise mit Ärgernissen verläuft und hab dann nach zwei, drei Erfahrungen wirklich beschlossen, das jeden Tag zu machen. Und natürlich kann es auch mal sein, dass dann eins der Kinder doch früher aufwacht und das war dann schon der erste Lern-Effekt ja gut. Wenn es nur fünf mal die Woche klappt, dann ist es ja schon mal sehr, sehr gut oder auch sechsmal, dann war ich so dankbar, dass ich diese Ausnahme dann auch gut akzeptieren konnte. Ich glaube, diese Erfahrung unmittelbar war zu nehmen, das zu beobachten, was für eine Wirkung es hat und dann den Endschluss zu fassen, das wirklich als Gewohnheit zu etablieren. Also beides so ein bisschen, das hat dann dazu geführt. Spannend. Also ja, beides war, wie so eine Wechselgirkung stelle ich mir das vor, das eine, auch ich merke eine positive Wirkung und da treffe ich die Entscheidung und dann merke ich wieder die Wirkung. Und dann wird die Entscheidung dadurch gefestigt und dann ist es ganz spannend und ist gesagt und das möchte ich gerne nochmal so rausgreifen, denn oft ist es ja so, dass wir etwas bemerken, was uns gut tut im Leben. Aber dann kommt gleich so ein Absolutismus, der dann sagt, das muss jetzt aber jeden Tag so passieren. Und manchmal ist der Alltag eben, er gibt sich so, dass es nicht möglich ist. Und da erlebe ich oft ja eine große Hörde, die Menschen haben, weil sie sich von Anfang an etwas vornehmen und das muss gleich perfekt sein, das muss jeden Tag gelingen. Was würdest du denn sagen, sind so die größten Missverständnisse, deiner Meinung nach oder auch deine Erfahrung nach, wenn man in diese Bewohnheit kommt und in das meditieren beibringst, was sind so die größten Missverständnisse, die größten Hörden, wenn es um meditieren geht? Die größten Hörden sind auf jeden Fall sich zu große Ziele zu setzen. Man weiß ja heute über Gewohnheiten, dass es gut ist, sie zu tun und wenn es erst mal nur zwei Minuten am Tag sind und möglichst wenn es dann mal einen Tag nicht gelingt, wirklich nur diesen einen Tag eben, es nicht zu tun und direkt wieder aufzunehmen. Ist viel besser als wenn man direkt sagt, so jetzt dreimal die Woche mindestens vier mal eine halbe Stunde und genau. Und ja, also der hohe Anspruch an sich. dass man sich selbst, das muss doch dann jetzt wohl klappen. Es ist natürlich ein Weg und der geht auch mal so ein bisschen auf und ab. Und dann geht es mal einen Tag nicht so gut. Auch bei mir ist ja nicht jede Meditation gleich. Manchmal Rat hat es noch sozusagen, bevor es in die Ruhe geht. Auch das ist ja ganz normal. Also natürlich Hürden sind ausreden. Ja, lebt das ja oft bei Teilnehmern. Ich sag dann auch immer wie schön, dass du wieder da bist, wenn sie halt Woche für Woche dann doch erzählen, ja, man mir war's zu voll. Ich hab's nicht geschafft. Und ich denke, zwei Minuten schafft man schon. Das ist so ein bisschen, das muss man dann auch wollen. Dann sind wir dann wieder bei einer Entschlusskraft. Dann natürlich ist es toll, war eine Woche für Woche zum Kurs zu kommen. Keine Frage. Aber super, es ist natürlich, wenn es sich in den Alltag integriert und dann irgendwann die Hürde genommen wird, sich zwei Minuten Zeit für sich selbst zu nehmen. Und dann werden da drei, drei, drei, drei, drei und vier und zu ganz allmählich ganz in Ruhe. Ja, das finde ich ein schön Ansatz zu sagen, mit zwei Minuten ist ein Anfang gemacht. Denn wenn ich mal so auf mich zurückschauke, als ich wirklich Meditationen noch als reizwort im Funden habe, da war für mich, als ich hätte, hab das gar nicht als wohl tun, im Funden in den Anfängen, wenn ich dann da sitzen musste und meine Gedanken sind gerast und ich konnte mich nicht darauf einlassen. Und ich hab's wie gesagt, ich als wohl tun im Funden. Und deswegen, wie du gerade beschrieben hast, diese Ausreden zu sagen, nee, das schaffe ich jetzt nicht. Da habe ich keine Zeit und so, die waren dann natürlich willkommen. Und dann vergingen wir da zwei Wochen eine Monat, wo ich gar nicht meditiert hatte. Weil ich es eben zu Beginn nicht als wohl tun empfunden habe. Kennst du so was auch von deinen Teilnehmerinnen und von dir selber und was kann man dann machen, wenn man das gar nicht erst mal so als als Benefit empfindet zu meditieren? Ja, das kenn ich auf jeden Fall. Das Schöne ist, es gibt ja so viele unterschiedliche Arten der Meditation und spätestens bei der fünften, sechsten Technik, sagt dann doch jemand, ah, das hat mir jetzt gut getan. Das ist ganz, ganz wichtig, dass man also viele brauchen auch nur die zweite und dritte Technik. Gott sei Dank. Aber es ist tatsächlich so, dass wir früher oder später etwas finden und dann ratig natürlich auch da weit zu bleiben und das erst mal zu praktizieren. Und natürlich noch andere Dinge auszuprobieren. Manches spielen ja dann in eine ähnliche Richtung und ja, das ist das muss sein, das ist ganz wichtig, ne? Also dass dieses sich damit erstmal nicht so wohlfühlen oder merken, dass das wirklich das Raachstand verschwindet. Und das ist auch wenn man sich diese Apps als selbst lernen Studium zum Ausprobieren anhört. Das ist großartig. Aber wenn man dann vielleicht merkt und hast du mir immer noch nicht gut und findet sich dann nicht so zurecht, dann ist es schade, weil man es dann halt wieder sein lässt. Ja. Genau. Also wer dein Tipp wirklich ausprobieren, immer weiter testen, nicht aufgeben. Wenn man in sich diesen Rund spürt, ich möchte meditieren oder ich möchte mehr in die Ruhe kommen, was man dann ausprobiert, verschiedene Techniken und wenn man die eine gefunden hat, wo man sagt, oh, da war jetzt irgendwie was Wohl tunes für mich drin, dass man dann da dabei bleibt und die länger verfolgt. Genau, dass man die dann erstmal übt und damit erstmal ist, also im Sinne von sein. Ja. Und das ruhe ich wieder hohult. Also es verändert sich ja dann auch innerhalb der Wiederholungen. Ja. Es wird natürlich mit jedem mal anders und es fällt mit jedem mal leichter. Du hast jetzt die Apps angesprochen, wo man verschiedene Sachen kennenlernen kann, jetzt mag sich vielleicht unsere Hörerin nicht gleich. So eine App irgendwie auf dem Kanzto vielleicht mal so zwei, drei, vier Techniken kurz beschreiben, was Meditation sein kann oder wie man das Meditieren ausprobieren kann. Ja, natürlich. Also beim ersten Terminen meines Korses machen wir zwei verschiedene Techniken. Das eine hat ja eine oder andere bestimmt schon mal gehört, ist der Body Scan oder die Körperweise. Die würde ich auf jeden Fall ausprobieren und da kann es sein, dass man bei verschiedenen Körperteilen, also man reist durch den Körper und ist einfach mit der Aufmerksamkeit bei dem genannten Körperteil, nimmt wahr, ist das jetzt hier weich oder fest oder kalt oder warm oder eckig oder rund oder glatt, das ist dann aber auch schon genug und lernt dabei halt an dieser Stelle zu sein und wahrzunehmen. Das Gehirn ist so ein bisschen beschäftigt und danach ganz wesentlich sind so ein, zwei Minuten Ruhe und das gibt es auch in einer Kurzversion. Also ich gebe das immer sehr gern als drei Minuten Version raus, dass man nicht durch den ganzen Körper sondern punktuell dadurch reist, das ist also ja immer eine schöne Erfahrung und schult den inneren Beobachter. Genau und das andere ist seine Atem um so beobachten. Wahrzunehmen, wie strömt die Luft ein, der Brustkopf bewegt sich und es fließt wieder hinaus, also diesen Atemfluss zu beobachten, der ja praktischerweise über die Mittellinie des Körpers verläuft und uns tatsächlich ein bisschen mehr auch in unsere Mitte hineinführt. Das sind so die ersten beiden Meditationen, die wir klassischerweise ausprobieren und die würde ich auch jedem empfehlen und ja einfach auch die Ruhe mal 20 Sekunden zwischendurch 30 Sekunden mal da sein zu lassen und das ist aber so das Fingerspitzengefühl, das spürt man auch so in der Gruppe oder auch im Einzeltraining, wo ist das jetzt gerade günstig in der Mitte der Meditation oder doch am Ende und ja aber das kann man auch ohne Lehrer mal ausprobieren. Also diese beiden würde ich sehr empfehlen. Damit hast du, ich gehe mal ganz kurz da noch ein, was ich jetzt total spannend finde. Das hört sich jetzt für mich gar nicht so an wie ich muss im Schneider-Satz auf Meditationskissen zwangsläufig sitzen und das zu machen. Die Atmung kann ich ja in jedem Moment beobachten und den Body Scan, ich kenne das auch, ich bin das auch anders, das kann ich auch machen, während ich morgens noch im Bett liegen oder am Tisch, das könnte ich sogar in einem Meeting machen, wenn es mir gerade bislangweilig ist, dann könnte ich ja da in die Beobachtung gehen. Also damit hätten wir auch einmal so eine Hürde genommen, dass es musste perfekte Raum sein und dass Meditationskissen muss passen und ich muss im Schneider sitzen können und dieses Ganze, das sind so konstrukte, der ja verstanden hat, dann wieder umher umspind, ausreden, dann letzt endlich wieder und bei diesen beiden Techniken, die du gerade genannt hast, fällt das ja schon mal weg. Was sind denn so Techniken, wo du sagst, da wärst zum Beispiel sinnvollen Lehrer zu haben. Wenn du sagst, die beiden kann man auch von für sich selber wo würdest du sagen, ist es wichtig, dass jemand das zeigt. Also was du in deinen Kursen vermittelt wovor zu sagen, ist das wichtig, dass deine Begleitung erwartet ist? Auf jeden Fall, wenn es darum geht, wenn man viel mit Gedanken karossell zu tun hat. Wenn man da jetzt nur so einen kleinen Tipp gibt, ist man damit immer noch alleine. Ich glaube in dieser Austausch-Runde, die wir immer nach der ersten Meditation haben, ist es wirklich gut zu hören, ah, der hat das auch, oder die hat das auch. Bei mir ist das so und so, bei mir aber eher so. Also Gedanken karossell ist auch nicht gleich Gedanken karossell und da so verschiedene kleine Hinweise im Pulse zu bekommen und da dran zu bleiben, das zu beschreiben und da immer wieder Feedback zu bekommen, das finde ich ganz, ganz wichtig. Und eben das Vorübungen davor vor der Meditation schon so viel bringen können. Das ist auch ganz wichtig, um das Nervensystem erstmal ein bisschen zu entlasten. Also wenn ich total gestresst bin und setze mich auf Kissen, dann ist mindestens die ersten fünf Minuten ganz viel los in mir und ich komme nicht zu ruhen. Das ist ganz natürlich. Also diese ganzen komplexen Zusammenhänge einfach mal so ein bisschen aufzudröseln und zu sagen so, das ist ganz natürlich, das ist so, weil wir kommen ja nicht mehr wie vor zweieinhalbtausend Jahren von körperlicher Arbeit und setzen uns auf unseren Kissen oder damals noch auf den Boden und sind froh, wenn wir mal sitzen und so ruhe kommen, viele sind hier auch in sitzenen berufen. Und ja, das ist ganz wichtig, glaube ich, dass man weiß, aha, ich mache ein bisschen die Vorübung, wie zum Beispiel die Hände ordentlich ausschütteln und tatsächlich mal ein bisschen verstärkte Ausatmen, das mal so immer so loszulassen und dann setze ich mich hin und gebe mir selber Raum. Ja, das würde ich sagen, ist schon wichtig. Ja, das ist natürlich auch ganz wertvoll, wenn jemand da ist, der dann helfen kann, so sagen, hast du das schon versucht, mach mal dies, mach mal jene, was muss das ausprobieren, weil man selber glaubt sich, also so schnell diese Ausrede, ich habe euch so viel im Kopf, heute geht es nicht und dann fängt man dann an doch wieder irgendwas zu tun, zu machen, rum zu ruhen, und dann ist man wieder nicht in die Ruhe gekommen. Und da glaube ich kann, dass der sehr hilfreich sein, wenn jemand anders da ist, also die wäre, wenn jetzt du um da die Gerdie Brücke zu ermöglichen und zu schlagen, zu diesem Moment, der dann letztendlich in die Ruhe führt. Ich würde gerne noch, wir waren jetzt schon sehr praktisch unterwegs, indem man es dann gesprochen haben. Ich würde gerne noch mehr darüber hören, weshalb es denn aus deiner Sicht so positiv ist, zu meditieren. Also jetzt habe ich schon darüber gehört, wie ich das machen kann. Und warum sollte ich das machen? Was ist so deine Erfahrungen gewesen, die hat es dir geholfen? Oder vielleicht magst du auch eine Geschichte erzählen oder natürlich Namen zu nennen, aber von Menschen, die du begleitest in der Meditation und die davon einen Nutzen haben, und erzähle doch gar noch mal so ein bisschen, was ist der Benefit für Meditation? Ja, sehr gerne. Ich glaube allgemein ist der Benefit, dass wir unser Gehirn ganz Wand darauf schulen, dass wir ja nicht mehr permanent in einer total gefährlichen Situation sind. Unser Gehirn ist ja immer noch so angelegt, wie vor 10.000 von Jahren, dass da immer noch jemand aus dem Gebisch kommt und wir gleich also ein Tier und vielleicht womöglich gefressen werden. Und diese Alarmfunktion funktioniert in uns immer noch sehr, sehr gut. Und da lebt es sich natürlich immer so ein bisschen anstrengend, weil anders als früher, dass man sagt, so hat es weg. Jetzt haben wir wieder unsere Ruhe. Schaffen wir das oft nicht, aus diesen Alarmmodus wieder herauszukommen. Als ich glaube, allein dafür lohnt sich das total. Und auch bei diesen ganzen Ablenkungen, die wir heute haben, es ist laut Straßenverkehr, diese vielen Medien, diese ganzen Konzumöglichkeiten. Man muss sich ja nur mal das Müslieregal angucken. Da ist man ja schon eigentlich völlig überfordert bei der ganzen Auswahl. Um diese ganzen Ablenkungen zerstreuungen, tatsächlich für sich immer mal wieder zu sortieren, will ich gar nicht sagen, sondern auf das Wesentliche zurückzukommen. Und von daher brauchen wir das glaube ich wirklich alle, weil diese moderne Zivilisation ist einfach eine zu viel Liesation. Der Begriff ist nicht von mir, aber ich liebe ihn für den Großartig. Ja, und es gibt tatsächlich einige Menschen, den das sehr, sehr geholfen hat. Die Mütter zum Beispiel, also ich habe da zwei Mamas gerade im Kopf präsent, die ja diesen Spagat zwischen Mama sein wollen und es auch gut machen wollen und tatsächlich Beruf und dann noch liebende Partnerin sein wollen und ein bisschen Zeit für sich. Und dann werden die Eltern älter und werden womöglich nicht mehr so gesund sein. Und da können wir euch mich da auch noch drum und in diesen ganzen nicht endenwollenden Strom immer mal wieder ein bisschen zu Ruhe zu kommen. Dafür fand ich das, also es ist so ein tolles Werkzeug, wenn ich das dann näher bringen darf, da höre ich, wenn die Menschen es dann umsetzen, nach sechs bis acht Wochen schon mein Gott, das hat sich so viel verändert. Ich bin so froh, dass ich mir diese Zeit nehme und ja, Meditation oder Meditations ähnliche Übungen in meinen Alltag interkrierend. Ja, wunderbar. Ich hör da aus deinen Geschichten, aus deinen Schilderungen höre ich raus, dass erst mal die Ruhe entsteht durch die Meditation und dass dann der Nebeneffekt aus dieser Ruhe ist, dass ich in meiner Mutterrolle vielleicht wieder gelassener bin, geduldiger, wo ich vielleicht vorher mit den Kindern bestehen habe, oder dass ich in der Partnerschaft den Moment wieder genießen kann und da auch zwei Sanktweigungen wieder genießen und zulassen kann, wo ich vielleicht vorher gesagt habe, "Oh, lass mich in Ruhe, ich bin genervt, ich bin gar nicht." Oder etwas auch noch angesprochen, was auch viele Frauen, die bei uns im Coaching sind, kennen dann die Eltern, werden älter und dann ist es auch eine Baustelle, die auf sie zukommt. Und dann ist man eher in diesem Jammern und was noch alles, aber die Ruhe führt dann dazu, dass ich da auch das tun kann, was anfällt. Und das macht sich ja nicht von allein, aber eben auch mit einem Wohl wollen und mit sortiertem Geist, weil ich einfach aus der Ruhe raushandle und nicht als diese Exkopflose besen, was völlig überfordert ist mit allen Dingen. Genau und auch in einer Präsenz, sodass ich, wenn ich die Spielmaschine ausräume, die Spielmaschine ausräume und nicht schon drei Aufgaben später bin, weil das ist auf dauer so stressig. Und ja, vielleicht auch das kleinere Kind, also die Entwicklung so halb zu verpassen, weil ich da und mit dem Kopf ganz woanders bin. Also ich hatte mal eine Klientin, die dann tatsächlich auch gesagt hat, ich kann jetzt viel Gerusahme mal ein paar Minuten meinem Kind beim Spielen zusehen oder mit dabei sein und auch mal den Haushalt unterbrechen, ohne dass mir da ständig etwas im Nacken sitzt. Und dann mache ich halt später weiter. Ich kann viel mehr sein, um das auf dem Punkt zu bringen. Oh, wunderschön. Ja, total. Warum geht es ja im Leben? Wir haben es eben geschenkt, um es zu erleben und zu genießen und nicht nur einen zu tun, nach dem nächsten abzuhaken. Ja, absolut. Ich würde gerne auf eine Sache zu sprechen, kommen bei Zem-Podcaste, auf oft um die Arbeitswelt geht. Und zwar bietet es tu ja auch Meditationen in Unternehmen an. Ja, vielleicht magst du da nochmal spezifisch drauf eingehen, was den Meditationen im beruflichen Kontext wirbe können. Also gerade bei Stress, Druck, Überforderungen, bei Nack Kollegen schafft, wo ich mir auch nicht jeden aussuchen kann. Zum Beispiel, erzähle da vielleicht mal so die berührendste Erfahrungen, die du auch aus einer Begleitung eines Unternehmens erlebt hast, was die Meditation betrifft. Ja, sehr gerne. Das ist etwas, wo ich letztes Jahr dazu gekommen bin, aufgrund einer Anfrage und da jetzt wirklich schon eine tolle Erfahrung machen dürfen, mit natürlich den Menschen zusammen, die dort vor Ort sind. Und zwar sowohl in Präsenz, also in diesen kleinen Konferenzsaal oder was sich da auch immer anbietet, auf dem Teilsraum, als auch Online zugeschaltet, die da gerade im Homeoffice waren. Und das ist jedes Mal wirklich sehr, sehr schön. Also wir meditieren dann so bis zehn Minuten und sprechen dann aber auch ganz viel über Situationen, die wir uns da als Ruheinsel schaffen können, um eben auch ganz in Präsenz zu sein. Und ich glaube, das eindrucksvollste war tatsächlich mal, es war wirklich ein kalter Raum, die Klimaanlage funktionierte, sowas von hervorragend, das war wirklich eher eine Kühlkammer. Und sogar mehrere, die dort anwesend waren, sagten nach einer Kropperreise einem Baldiskan. "Oh, jetzt ist mir ganz warm geworden." Das war wirklich toll. Und ja, die waren auch ganz schnell in der Entspannung, weil sie einfach so mit sich waren und es auch zugelassen haben, sich darauf eingelassen haben und tatsächlich auch gespürt haben, wenn ich allein die Füße mal bewusst auf die Erde setze, dann verbinde ich mich. Also wir machen dann auch viele Elemente, Verbindungen mit der Luft. Die haben wir ja auch überall. Mit der Erde unter uns auch in so einem Gebäude können wir tatsächlich mal Bodenkontakt aufnehmen und eben mit Wasser oder Tee oder was auch immer. Diese drei Elemente nehmen wir da meistens zur Hilfe und die kann man halt den ganzen Tag drummer um erfahren. Und das ist wunderschön. Also da wurde dann auch beim nächsten Mal schon berichtet, "Ja, ich steh jetzt ganz anders an der Kaffelmaschine und bin ganz geduldig, obwohl ich manchmal warten muss und genieße einfach den Augenblick bei mir zu sein und einfach den Boden zu spüren und dann das Geräusch zu hören, schon mal den Duft wahrzunehmen, auch wenn das noch nicht mein Kaffee ist und so weiter. Also ganz schön." Ja, wir machen das dann vor Ort immer angepasst an die Räumlichkeiten aus so ein bisschen. Und das ist wirklich, wirklich faszinierend. Also sehr, sehr schön. Lohnenzwert. Das sind manchmal so drei Sitzungen, manche Unternehmen buchen auch 5 für ihre Mitarbeiter, sodass dann wenigstens an drei Teil genommen wird, so im Durchschnitt, man ist ja auch mein Urlaub oder mal krank oder was auch immer oder Termine sind, sodass man nicht teilnehmen kann. Das ist wirklich sehr schön und bereichert für alle. Ja, also das klingt absolut bereichert für alle und natürlich auch aus den beiden Sichtweisen, der angestellten Personen, die dann mehr in Spannung kriegt oder die nicht mehr so abhängig ist, von dem was da im Außen passiert und auf die Laune drückt oder die Laune hebt, aber natürlich auch, stelle ich mir vor, die diese Entscheidung treffen, also die vorgesetzten oder die Chefgetan, die gesagt werden, machen Meditation für unsere mitarbeitenden möglich, weil die natürlich auch wissen, das ist ja heute auch wirklich keine Neuigkeit mehr, dass ein entspanntes Nervensystem, ein Mensch der Inneruhe ist, der ist viel produktiver, der ist viele Zielorientierter und jetzt nicht auf diesem verbissenen Haus, sondern in der Ruhe wird die Kraft, ja dann schaffe ich viel bessere Ideen. nicht kriegt ein besseres Miteinander, weil alle entspannt sind. Und ich verlier nicht so viel Zeit und Energie in Konflikten, die im Team herrschen oder Menschen, die ganz viel zu tun haben. Aber im multitasking eigentlich unproduktiv werden. Das sind ja alles die Dinge, dass sich jetzt auch eines Unternehmen hast. Der sagt, ich mach das für meine Belegschaft. Es ist ja absoluter Win-Win-Situation. Ja, und diese Wertschätzung, dass es wirklich großartigt. Also das zu ermöglichen, und dadurch, dass man den Beobachterschul, das fiel mir jetzt erst noch ein, wo du sagt, das weniger Konflikte, wenn wir den Beobachterschulen, also Meditation häufiger praktizieren, dann kommt das mit der Zeit, dass wir viele Dinge gar nicht mehr so persönlich nehmen. Ja. Und wenn wir so gestresst sind, natürlich. Dann ist ja jedes schiefe Wort, oder? Gar nicht böse Gemeinde Wort, aber doch ein bisschen im Ton, dass man sich angegriffen fühlt, wo möglich. Und das ist gar nicht so gemeint. Also auch da, ja, das ist ein großer Beitrag zu Harmonie und zum Wohlfühlen und eben auch den Fokus halten können. Seine Energie gut dosieren können, dass man auch am Nachmittag noch gute Arbeit liefert. Muss man ja so sagen, und aber auch entspannt nach Hause geht, womöglich. Ja, also das ist ja das Ziel, was viele Frauen, die auch zu uns uns Coaching kommen haben, dass sie dann nicht will, und auch ohne Frage gut machen. Ich will da meine Performance bringen. Und möchte aber dennoch abends noch die Energie und auch die Gedankenbandbreite haben, mich noch auf die Kinder, den Partner, Freunde, Sport, und so weiter einzulassen. Und das schaffen wir natürlich dadurch, wenn wir den Tag über auch immer wieder in die Ruhe kommen und uns da mit dieser Kraftquelle verbinden können. Ja, das Dinge nicht persönlich nehmen, und so weiter. Was würdest du denn so zum Abschluss, den höherer Rinnen noch mitgeben wollen, wenn wir jetzt eine Sache über Meditation in denen Köpfen verankern möchten, oder so die eine Kernwirtschaft noch mal rausgreifen möchten, was würdest du da zum Abschluss noch sagen oder mitgeben? Eine wirklich gute Frage. Ja, tatsächlich, dass alles, was wir brauchen, um gelassen zu sein, wirklich in uns ist. Also alles, was wir zu diesem Thema lernen dürfen, das sind Impulse von außen. Und ich sag das dann irgendwann auch, die besten Meditationslehrer seid ihr für euch selber. Ja, wollen wir das mal so stehen lassen? Das finde ich wunderbar. Alles, was wir da zu brauchen, ist in uns drin. Und manchmal braucht es eine kleine, eine Hilfe, dass wir sehen und dass wir es wieder aktivieren können. Aber es braucht nicht so viel, sondern es ist wirklich, es ist in uns verankern, und es geht darum, dass wir da anzugknipsen. Und ja, wer Lust hat, das mit dir anzuklipsen, liebe Sandra, findet in den Show Notes deine Details, wie man dich auf Instagram oder auch über deine Website erreichen kann, wie man online mit dir meditieren, lernen kann oder fortführen, wenn man vielleicht schon eine gewisse Praxis hat, aber nicht mehr alleine sitzen möchte, und auch wenn jemand zuhört, der sagt, es mag ich in meiner Firma vorschlagen oder das mag ich für meine Mitarbeitenden buchen, die Impulse finden sich alle in den Show Notes. Und an dieser Stelle möchte ich dir ein ganz herzliches Dankeschön sagen für dieses wunderbare Gespräch, hat mir große Freude gemacht und hat mir ja auch noch mal ja durch, dass ich hören durfte, aus deiner Munde über Meditation hat es mir auch noch mal gezeigt, wie wichtig das ist, dass ich mir zwar schon selbst schenke, aber manchmal ist es ja auch so, dann macht man Dinge, ja, wenn man es weize gewohnt ist und jetzt hat es für mich grad auch noch mal so ein Gefühl bekommen, von was für ein Geschenk ich mir beeindruckt, ich immer mache, wenn ich mediziere. An dieser Stelle also ganz herzlichen, danke für euch. Ja, ich danke dir auch, dass ich zu Gast sein durfte und danke allen die zuhörte haben. Genau. Gut, wunderbar, dann freuen wir uns auf die nächste Folge, nächsten Mittwoch und bis dahin schaut uns nach euch und der weiß, macht gerne Experimente, was das meditieren betrifft. Alles liebe eure Korra. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Meditation bedeutet, im Hier und Jetzt präsent zu sein, ohne etwas verändern zu wollen, und fördert innere Ruhe.
  2. Häufige Hürden sind zu hohe Erwartungen, Perfektionismus und das Gefühl, keine Zeit zu haben; schon 2 Minuten täglich reichen als Einstieg.
  3. Es gibt verschiedene Techniken wie Body Scan und Atembeobachtung, die leicht in den Alltag integrierbar sind (z. B. im Liegen oder Sitzen).
  4. Ein Lehrer oder eine Gruppe kann helfen, bei Gedankenkarussell oder Stress besser in die Meditation zu finden, z. B. durch Vorübungen wie Händeschütteln.
  5. Der Nutzen liegt in der Schulung des Gehirns, aus dem Alarmmodus zu kommen, und im Umgang mit modernen Ablenkungen und Reizüberflutung.

Summary:

In dieser Podcastfolge spricht die Gastgeberin mit Meditationslehrerin Sandra Devi über Meditation als kraftvolles Werkzeug für mehr Ruhe und persönliche Entwicklung. Sandra erklärt, dass Meditation bedeutet, im gegenwärtigen Moment zu sein, ohne ihn verändern zu wollen. Sie selbst begann vor etwa zwölf Jahren mit Meditation, um in einer schwierigen Lebensphase (Kontaktabbruch ihres Kindes) bei sich zu bleiben und nicht im Gefühlschaos zu versinken.

Ihr Einstieg war simpel: morgens mit einer Kaffeetasse an die Wand starren. Als sie die positive Wirkung auf ihren Tag bemerkte, machte sie dies zur Gewohnheit. Die größten Hürden für Anfänger sind zu hohe Ansprüche und Perfektionismus.

Sandra empfiehlt, mit zwei Minuten täglich zu starten und bei Misserfolgen einfach wieder aufzunehmen. Sie stellt zwei einfache Techniken vor: den Body Scan (Körperwahrnehmung) und die Atembeobachtung, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Für Menschen mit starkem Gedankenkarussell oder Stress kann ein Lehrer helfen, durch Vorübungen (z.

B. Händeschütteln) das Nervensystem zu entlasten. Der Hauptnutzen der Meditation liegt darin, das Gehirn aus dem dauerhaften Alarmmodus zu holen, der aus der Steinzeit stammt, und mit der heutigen Reizüberflutung besser umzugehen.

Sandra betont, dass Meditation dabei hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und innere Ruhe zu finden.

FAQs

Meditation bedeutet, im Hier und Jetzt präsent zu sein mit allem, was ist, ohne es verändern zu wollen. Es geht darum, im jetzigen Augenblick in sich zu ruhen und die Ruhe zu erfahren.

Starte mit nur zwei Minuten am Tag, zum Beispiel mit einem Body Scan oder der Beobachtung deines Atems. Selbst wenn es mal einen Tag nicht klappt, nimm es einfach am nächsten Tag wieder auf.

Ein häufiges Missverständnis ist, dass Meditation perfekt sein muss und man sich zu große Ziele setzt. Es ist besser, kleine Schritte zu machen und sich nicht unter Druck zu setzen.

Probiere den Body Scan, bei dem du mit deiner Aufmerksamkeit durch den Körper reist, oder beobachte deinen Atemfluss. Beide Techniken kannst du auch im Sitzen oder Liegen durchführen.

Anfangs können Gedanken rasen und Unruhe entstehen. Das ist normal. Probiere verschiedene Techniken aus, bis du eine findest, die dir guttut, und bleibe dann dran.

Ein Lehrer ist hilfreich, wenn du mit Gedankenkarussell zu kämpfen hast oder nicht in die Ruhe findest. Er kann dir gezielte Übungen und Feedback geben, um deine Praxis zu vertiefen.

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