#037 Weniger "Sorry" - mehr Klarheit: So hörst du auf, dich durch unnötiges Entschuldigen klein zu machen
18m 57s
In dieser Podcast-Folge thematisiert die Gastgeberin das verbreitete Phänomen, sich ständig für Belanglosigkeiten zu entschuldigen. Sie beschreibt, wie eine Klientin während eines Coachings erkannte, dass sie fast jeden Satz mit „Sorry“ begann – ein Automatismus, der oft tief in der Angst vor Ablehnung oder dem Wunsch, unkompliziert zu wirken, verwurzelt ist. Solche unnötigen Entschuldigungen – etwa für Rückfragen, eigene Meinungen oder das Setzen von Grenzen – untergraben das Selbstbewusstsein und lassen einen kleiner und unsicherer wirken, als man ist. Die Gastgeberin unterscheidet klar zwischen diesen reflexhaften Entschuldigungen und bewussten, integren Entschuldigungen, die bei echten Fehlern angebracht sind und Stärke zeigen. Für alle, die sich in diesem Muster wiedererkennen und daran etwas ändern möchten, schlägt sie drei Schritte vor: Erstens das Bewusstwerden der eigenen Entschuldigungsmuster, zweitens das Innehalten und Prüfen, ob tatsächlich ein Fehler vorliegt, und drittens das Ersetzen der Floskeln durch kraftvollere Alternativen wie „Darf ich etwas dazu sagen?“ oder „Ich bin aktuell voll ausgelastet.“ Die Veränderung wirkt nicht nur nach außen – sie stärkt auch das innere Selbstbild hin zu einem Gefühl von Berechtigung und Selbstfürsorge. Die Folge lädt dazu ein, die eigene Sprache zu reflektieren und bewusst zu entscheiden, ob man diesen Automatismus ablegen möchte.
Du hörst den endlich entspannt erfolgreich Podcast. Für Frauen mit anspruchsvollem Job oder eigenen Business, die berufliche Erfolg und private Glück steigern wollen, aber ohne dabei nur noch gestresst und überreizt zu sein. Es darf so viel leichter und trotzdem maximal erfolgreich und erfüllen sein. Ich bin Korridierichs, Unternehmerin, Coach und Inspiratoren und ladet ich einen Indie-Magie in spannenden Erfolgs und echter Lebensfreude. Ich starte diese Podcast-Folge mit einem kleinen Schwang aus dem Coaching, der sich neulich ergeben hat. Und zwar hat eine Klientin zu mir gesagt, in der ein zu einstsession in der wir waren, noch bevor sie überhaupt wirklich angefangen hat, mir das Thema zu nennen, für das wir in der Session eine Lösung finden wollten. Sag sie, sorry, ja, das klingt jetzt vielleicht doof, aber es ist so das. Und ich habe sie dann erst mal gefragt, was denn daran so schlimm wäre, dass sie mir gerade ihre Gedanken mitteilt. Und dann hat sie gesagt, "Hei, wieso schlimm?" "Ne, wir sind doch hier in der Einzelsession und damit ich dir das sagen kann." Und dann sage ich, "Ja, ganz genau, aber du hast dich dafür entschuldigt." Das gesagt, "Sorry, das klingt jetzt doof, usw." Und dann ist sie ganz still geworden und hatte wirklich einen Klos im Hals. Und hat gesagt, "Kor, ich weiß es auch nicht, aber ich stelle gerade fest, ich habe mir das echt angewöhnt, fast alle meine Sätze mit "Ei, sorry, aber anzufangen." Natürlich nicht alle, aber viele Sätze mit "Oh, sorry, usw." Ich habe mir angewöhnt, mich für alles zu entschuldigen. Und genau darum geht es in der heutigen Podcastfolge. Warum wir uns unter Umständen, weil es du dazu gehörst, häufig für Dinge entschuldigen, die weder falsch noch schlimm sind. Und es geht in dieser Folge darum, was das für ungünstige Folgen hat. Und wie du das endlich lassen kannst, Schritt für Schritt, falls du merkst, "Oh ja, da gehe ich in Resonanz, das betrifft mich." Also, dann lass uns erst mal schauen, wie das oft aussehen kann, wenn wir uns unnötigerweise entschuldigen. Ja, vielleicht erkennst du dich im einen dieser Beispiele wieder, dass du dich zum Beispiel entschuldigst, wenn du eine Rückfrage stellst, oder wenn du in einer Diskussion anderer Meinung bist und deine Meinung kund tust. Oder du entschuldigst dich vielleicht, wenn du jemandem nicht sofort antwortest. Oder du entschuldigst dich, dass du eine Grenze setzt, dass du vielleicht Nein sagst. Oder dass du etwas nicht übernimmst, weil du vielleicht schon absolut voll bis oben hin bist. Und dir einfach realistisch sagst, nee, das kann ich nicht machen. Oder du entschuldigst dich sogar für Fehler, die andere gemacht haben. Das können so unterschiedliche Dinge sein. Und haltet vielleicht mal einen kurzen Moment inne, ob du das bei dir kennst, dass so setze wie "Oh sorry, tut mir leid", für dich zum Eigentmeinsprach gebrauch gehören. Ich gebe dir noch mal so ein Beispiel, was mir auch mit einer Kundin begegnet ist. Sie ist Projektleiterin und hat in einem Meeting ein Feedback bekommen zu einer Tabelle, die Fehlerhaft war. Und die Zahlen hat aber ihre Kolleginnen geliefert. Und trotzdem ist sie sofort wie automatisch darauf angesprungen. Und dann gesagt, oh, er entschuldigung, da ist irgendwas schiefgelaufen. Tut mir leid, oh sorry, die Tabelle war Fehlerhaft. Statt zu sagen, oh, danke für den Hinweis. Ich lasse das nochmal von der Kollegin prüfen, die die Zahlen erstellt hat. Und dann geben wir darauf noch mal ein. Das wäre natürlich die korrektere Handlung oder die korrektere Reaktion gewesen. Denn sie kann sich ja gar nicht für etwas entschuldigen, was sie gar nicht verursacht hat. Jetzt kann man natürlich sagen, ja, so mini Entschuldigungen, ne? Das ist doch harmlos. Und ich würde jetzt mal das so kategorisieren. Wenn du sagst, du bist mit deinem Leben, deinem Aufgaben, deiner Workload, deinem Austausch mit anderen und dem Feedback, was du so bekommst. Und mit deinem Level an Selbstwert gefühlt zufrieden. Und bist da so wirklich in deiner Mitte und alles ist für dich fein. Ja, alles ist natürlich immer so ein großes Wort, aber so im Großen und Ganzen, ne? Der größte Prozent Satz in dir sagt, ich bin zufrieden, wie die Dinge laufen. Dann brauchst du hier auch tatsächlich nicht weiter zu hören. Denn wenn alles überwiegend passt, dann brauchst du auch nichts weg zu optimieren. Ja, wenn du sagst, hey, das ist so ein Sprachgebrauch von mir, dass ich sage, sorry, aber oder tut mir leid, aber ich wollte mal eben, ne? Wenn du sagst, damit kommst du gut, klar und du bist sonst wirklich so im absolut grünen Bereich, dann lass es so. Ja, wir müssen nichts idealisieren, was vielleicht gar kein Problem darstellt. Aber es könnt ja auch sein, dass du merkst, du wirst in manchen Kontexten gar nicht so ernst genommen, wie du das gerne hättest. Oder du fühlst dich in manchen Situationen kleiner oder unsicherer, als du das möchtest. Dann ist es eine Message von dir an dich selbst, dass da was verändert gehört. Ja, also wenn du merkst, oh, ich hade oft mit Situationen und ich habe diesen Automatismus, dass ich oft sage, hey, sorry, oder ich entschuldige mich für die Dinge. Und sei das nur diese kleine, werbare Satz, den ich vorne dran hänge, tut mir leid, aber wenn du grundsätzlich merkst, ey, ich werde nicht so ernst genommen, wie ich das gerne hätte. Ich fühl mich oft unsicherer, als ich das gerne hätte. Ich habe das Gefühl, ich fliege oft unter dem Radar oder ich steh nicht so für mich ein, wie ich das tun könnte. Dann ist diese Folge für dich. Ja, im Idealfall kannst du sogar drüber nachdenken, dich unterstützen zu lassen. Und du kennst vermutlich schon die Möglichkeiten, wie du das zum Beispiel in meiner Begleitung tun kannst. Denn es ist absolut wichtig, dass du es zu deiner persönlichen Chefsache machst, du dich von innen heraus, in deine eigene Größe, in deinem Selbstbewusstsein bringst. Und bist du das vielleicht durch professionelle Unterstützung machst und diesen größeren Schritt gehst? Oder wenn du vielleicht dem Podcast hörst, während du bei mir im Mentoring bist, dann möchte ich dir in dieser Folge wertvolle Tipps zu diesem Thema geben, wenn du das kennst, dass du dich häufig entschuldigst und dich eben noch unsicher fühlst. Denn wie gesagt, wenn klein, unsicher, selbst zweifeln, an der Tagesordnung sind und du das häufig kennst, dann darfst du gerne diese Entschuldigungsschleifen abbauen. Denn die senden dann zu deiner Energie, die du sowieso schon verstrümst. So eine Botschaft, wie ich will nicht stören, ich bin nicht sicher, ob mein Platz hier berechtigt ist, ich will nicht zur Last fallen und so weiter. Und das ist dann in diesem Gesamtpaket, wo ihr schon Kleinheitsgefühl und Unsicherheit sind, nicht die richtigen Botschaften. Was liegt dann da manchmal dahinter? Warum machen wir das manchmal? Die Verhaltensweise, die sich so lapida und fast wie automatisch zu entschuldigen, hat meist tiefe Wurzeln. Wir haben vielleicht gelernt, brav zu sein. Wir haben vielleicht uns angeeignet, dass wir unkompliziert sein wollen. Oder besonders rücksichtsvoll. Wir wollen nicht anecken, nicht negativ auffallen. Wir fühlen uns vielleicht auch nur dann gut, wenn andere uns für angenehm halten. Das sind so Dinge, die haben wir uns angewöhnt. Und die Ängste, die dahinter stecken, ist, eine Angst abgelehnt zu werden, eine Angst nicht mehr dazu zu gehören. Oder Ärger zu bekommen, also massive Unanämlichkeiten aushalten zu müssen. Und dann hast du die halt angewöhnt, dich klein zu machen, kleiner als du eigentlich bist. Und send es aber damit mit diesen Entschuldigungsschleifen auch unterschwellig immer wieder die Botschaft nach draußen. Ich bin nur geduldet, wenn ich nicht zur Lastfalle, ich bin nur okay, wenn ich es den anderen so angenehm wie möglich mache. Mein Wert definiert sich daraus, dass ich besonders unkompliziert und brav bin. Und das ist etwas, das ist ein energetischer Fußabdruck, der hilft dir nicht. Gerade wenn du einen anspruchsvollen Job hast, wo du auch Entscheidungen treffen darfst und wo du andere Menschen führen darfst oder Projektverantwortung hast, Managementverantwortung hast, es hilft dir nicht, wenn du diesen energetischen Fußabdruck hinterlässt. Ui, ich will aber keinem zur Lastfallen und ich bin unsicher. Gut, bevor ich dir jetzt konkrete Schritte nenne, was du dann tun kannst, wenn du diese Entschuldigungsangewonheit hast, möchte ich noch einen kleinen Einwurf machen. Denn es gibt natürlich Momente, wann Entschuldigungen absolut Sinn machen. Natürlich gibt es Situationen, in denen eine Entschuldigung angebracht und sogar kraftvoll ist und natürlich auch absolut für innere Größe spricht. Zum Beispiel, wenn du ein Fehler gemacht hast, der andere Konkret betrifft und eventuell benachteiligt. Oder wenn es in einem hittigen Moment geschehen ist, dass du jemanden verletzt oder übergangen hast, aus welchem Grund auch immer, eine vielleicht auch aus einer eigenen Unsicherheit heraus oder aus einer Überforderung heraus. Aber ja, wenn du wirklich merkst, Ui, da habe ich jemanden verletzt oder übergangen oder die Person kommuniziert dir das auch. Das ist natürlich eine Entschuldigung absolut angebracht. Oder wenn du deiner Verantwortung nicht gerecht geworden bist, obwohl du das Hättest tun können.
dass jetzt beruflich oder privat. In solchen Momenten sind Entschuldigungen natürlich absolut sinnvoll. Der Unterschied liegt aber natürlich im Bewusstsein, ja, weil diese Art von Entschuldigungen, die ich in solchen Momenten ausspreche. Das sind bewusste Entscheidungen, ganz bewusste Entschuldigungen, wo ich mir Gedanken gemacht habe und wo ich etwas wieder gut machen möchte, was ins Ungleichgewicht gerutscht ist. Da geht es nämlich nicht um diese Selbstverkleine rum, die wir bei diesen Automatismen, oh sorry, aber haben, sondern es geht bei solchen Entschuldigungen um einen Akt der Integrität für dich persönlich. Dein persönliches Gefühl von Integrität ist, erfordert hier einen Fehler an zu erkennen und dich zu entschuldigen. Und das zeigt dann natürlich auch, oh, ich sehe, was passiert ist. Also ich verschließ nicht die Augen, sondern ich schau dahin, was passiert ist. Ich sehe hier ist ein Ungleichgewicht geschehen. Ich übernehme die Verantwortung dafür, ich übernehme die Verantwortung für den Anteil, den ich darin trage, dass das Ungleichgewicht geschehen ist und ich bin auch bereit, daraus etwas zu lernen und es zu verändern. Und mir ist daran gelegen, dass wir wieder auf eine gute, emotionale Ebene miteinander kommen. Das steckt alles hinter so einer ganz bewussten Entschuldigung aus einem Integritätsbund heraus. Worüber wir aber hier in dieser Podcast vorgeräben sind eben diese unbewussten automatischen Entschuldigungen, die tatsächlich gar kein echtes Schuld eingeständnis sind, gar kein echtes gerade Rücken von Situationen, sondern es ist eher wie so eine vorausgeworffene Schutzstrategie, bitte sei mir nicht böse und oh Gott, ich will kein Ärger und nimmt das was ich sage nicht so ernst, ja, also wir reduzieren quasi den Gehalt von dem, was wir sagen, mit dieser vorausgeworffenden Entschuldigung. Wenn du noch ein Bild dazu haben möchtest, kannst du dir das vorstellen. Bei Tieren wäre das so, was wie zwei Hunde begegnen sich, ja, du bist einer dieser Hunde und egal, was der andere Hund macht, du wirst dich sofort auf den Rücken und unterwürfs dich. Das ist so die Energie, die mit diesen ganzen vielen kleinen Sorry-Aber setzen rüberkommt. Und du kannst das wie gesagt so lassen, wenn du sagst, es gefällt dir, dass du das machst, musst du es nicht verändern, aber ich möchte dir ein paar Schritte an die Hand geben, wie du damit aufhören kannst, wenn du sagst, oh, ja, doch das ist was, so möchte ich eigentlich gar nicht rüberkommen. Der erste Schritt ist, wie bei allem, was wir verändern wollen, die Erkenntnis. Also werdet ihr jetzt erstmal bewusst, wann du dich automatisch entschuldigst. Beobachtet dich, wann kommt dir so ein Sorry über die Lippen, ohne das überhaupt ein echter Fehler passiert ist? Oder wann kommt dir ein Sorry über die Lippen, wo du eigentlich nur das Wort an dich nehmen möchtest? Nimm das mal so die nächsten paar Tage mit in deine Beobachtung. Wann verfällt's du in dieses automatische Entschuldigungsfloskeln welzen? Das zweite, was du tun kannst, ist, innezuhalten. Wenn du merkst, dass dir das rausgerutscht ist, dann innezuhalten, normativ durchzuatmen und dich zu fragen, was genau war jetzt hier Fehlverhalten von mir? Und wenn du das klar benennen kannst, dann kannst du die Entschuldigung stehen lassen. Aber wenn du bei der Reflexion merkst, ich kann da eigentlich gar kein konkrits Fehlverhalten benennen, dann korrigier dich nochmal, sprich dir den Satz nochmal und zwar ohne dass du das Sorry vorne weg schickst. Das ist am Anfang vielleicht ein bisschen seltsam, aber auf dauerwürfs zu merken, dass du schon bevor du das Sorry aussprichtst merkst, dann wird dieser Radar einmal vorgeschaltet. Ich will mich jetzt gerade entschuldigen, lieg hier überhaupt ein Fehlverhalten vor. Nein, okay, dann lasse ich das Entschuldigungsfloskel Ding am Anfang des Satzes weg. Und der dritte Schritt ist, dass du alternativen etablierst. Also dass du zum Beispiel Rückschau hältst, was sagst du häufig an Entschuldigungsfloskeln und dass du dann beginnst, das im Nachhinein um zu formulieren? Also eine andere Formulierung zu üben und anzuwenden. Ich sag zu meinen Coaches immer, macht das erst mal im trocken Schwimmen. Also übe das in der Rückschau, überlege den Rückschau, ah, da ist es mehr passiert, die Entschuldigung ist schon wieder so ganz automatisch rausgerutscht, will ich nicht mehr machen. Okay, ich korrigier es, was hätte ich stattdessen sagen können und wollen und exzellt es zum paar mal durch, übe es und wende es an. Das können so Sachen sein, wie wenn dir oft rausrutscht, oh sorry, dass ich dich unterbreche aber und dann redest du weiter. Könntest du stattdessen mit innerer Größe fragen darf ich kurz etwas dazu sagen, ohne die Entschuldigung, aber auch ohne dann gleich weiterzureden, weil es kann genauso unnöflich sein, als würdest du einfach nur dazwischen quatschen, du schiebst nur diesen Satz vor, oh sorry, dass ich dich unterbreche aber und dann hat man so vermeintlich das Gefühl, dann sei es weniger schlimm, weil man hat sich ja entschuldigt, aber es bleibt trotzdem eine Unterbrechung des Gegenübers. Also hier wäre zum Beispiel der bessere Weg, die die Erlaubnis einzuholen, dazu etwas sagen zu dürfen und mit dieser Frage unterbrechen wir den anderen natürlich auch und das ist auch manchmal völlig in Ordnung, weil manche Situationen erfordern ist sogar, dass wir unser Gegenüber unterbrechen, wenn dieses Gegenüber zu viel Raum einnimmt. Aber der Satz darf ich kurz was dazu sagen, kommt mit ganz anderer Größe rüber als sorry, dass ich dich unterbreche. So ein anderer Fall, den man oft hört, oh sorry, dass ich gerade meinen Sempf dazu geben muss, aber da sagt lieber sowas wie willst du meine Meinung hören. Du kannst es auch flabsig vom Molin Hey, willst du, dass ich meinen Sempf dazu gebe, wenn das ein bisschen kumpelhaft da klingen soll, aber dieses Dicht dafür zu entschuldigen und ihn dann trotzdem dazu zu geben, macht ich wieder klein für den Sempf. Genausoige Fälle können sein, es sorry, dass ich nachfrage. Aber, punkt, punkt, punkt. Warum nicht in Zukunft einfach sagen, ich habe dazu eine Frage, doppelt punkt und dann formulierst du deine Frage. Ja oder sorry, ich kann das nicht übernehmen, heute tut mir echt leid, ne, kann ich nicht übernehmen. Warum musst du dich dafür entschuldigen, wenn dein Terminkalender voll ist? Und du könntest hier in die innere Größe gehen und sagen, ich bin aktuell voll ausgelastet, das kann ich nicht übernehmen. Also macht dir klar, dass es nicht nötig ist, dass du dich entschuldigst, weil du Raum einnimmst, weil du deine Meinung sagst, weil du deine Grenzen setzt, weil du selbst für Sorge betreibst. Dafür ist es nicht nötig, dass du dich entschuldigst. Stattdessen möchte ich mit dieser Folge einladen, diesen Raum bewusst einzunehmen, diese Selbstfürsorge bewusst auszuüben. Und es spannende ist, wenn du aufhörst dich dauern zu entschuldigen, dann verändernst du nicht nur deine Wirkung nach außen. Davon haben wir jetzt die Folge über gesprochen. Es wird beim anderen etwas anderes ankommen, du wirst dich nicht so klein machen, du wirst nicht so unsicher wirken, du wirst mehr in der innere Größe sein, wenn du aufhörst dich zu entschuldigen. Das spannende ist aber, es ist nicht nur die Wirkung nach außen, sondern es hat auch noch eine Wirkung nach innen. Du wirst dein Selbstbild verändern. Und du wirst von diesem "Oh sorry, dass ich existiere" oder von dem "Oh Gott, ich hoffe, es ist okay", wirst du eine Schrift machen zu, ich habe das Recht hier zu sein, ich habe das Recht, meine Meinung zu äußern, ich habe das Recht, meine Position einzunehmen. Und je mehr du das praktizierst, wird es auch so ein Feedback-Lub nach innen haben und je mehr du von innen heraus in diese Haltung gehst, ich habe das Recht hier zu sein, ich habe das Recht, meine Position einzunehmen, wirst du auch merken, es wird eine positive Auswirkung auf deine Formulierungen haben und auf deine Wirkung nach außen. In diesem Sinne wünsche ich dir ein spannendes Reflectieren über das, was so deine Lippen verlässt und die Entscheidung, ob du das verändern möchtest oder ob es für dich vielleicht auch vollkommen okay ist, wie es ist. Ich bin gespannt, berichte mir gerne, wie sich das für dich gestaltet und freue mich auf dich in der nächsten Folge am nächsten Mittwoch.
Podcast Summary
Key Points:
Viele Frauen neigen dazu, sich automatisch für Dinge zu entschuldigen, die weder falsch noch schlimm sind – etwa für Rückfragen, eigene Meinungen, Grenzen oder Fehler anderer.
Diese unbewussten Entschuldigungen senden Botschaften wie „Ich will nicht stören“ oder „Ich bin unsicher“ und untergraben das eigene Selbstbewusstsein, besonders in anspruchsvollen Berufen.
Bewusste Entschuldigungen bei echten Fehlern sind dagegen ein Zeichen von Integrität und Stärke.
Drei Schritte zur Veränderung
Das Aufhören mit unnötigen Entschuldigungen verändert nicht nur die Außenwirkung, sondern stärkt auch das innere Selbstbild und das Gefühl von Berechtigung.
Summary:
In dieser Podcast-Folge thematisiert die Gastgeberin das verbreitete Phänomen, sich ständig für Belanglosigkeiten zu entschuldigen. Sie beschreibt, wie eine Klientin während eines Coachings erkannte, dass sie fast jeden Satz mit „Sorry“ begann – ein Automatismus, der oft tief in der Angst vor Ablehnung oder dem Wunsch, unkompliziert zu wirken, verwurzelt ist. Solche unnötigen Entschuldigungen – etwa für Rückfragen, eigene Meinungen oder das Setzen von Grenzen – untergraben das Selbstbewusstsein und lassen einen kleiner und unsicherer wirken, als man ist.
Die Gastgeberin unterscheidet klar zwischen diesen reflexhaften Entschuldigungen und bewussten, integren Entschuldigungen, die bei echten Fehlern angebracht sind und Stärke zeigen. “ Die Veränderung wirkt nicht nur nach außen – sie stärkt auch das innere Selbstbild hin zu einem Gefühl von Berechtigung und Selbstfürsorge. Die Folge lädt dazu ein, die eigene Sprache zu reflektieren und bewusst zu entscheiden, ob man diesen Automatismus ablegen möchte.
FAQs
Das hat oft tiefe Wurzeln: Sie haben gelernt, brav und unkompliziert zu sein, um nicht anzuecken oder abgelehnt zu werden. Dahinter steckt die Angst, nicht dazuzugehören oder Ärger zu bekommen.
Es sendet die Botschaft, dass man unsicher ist und nicht ernst genommen werden will. Das kann dazu führen, dass man unter dem Radar fliegt und weniger Einfluss hat.
Wenn man einen echten Fehler gemacht hat, jemanden verletzt oder seiner Verantwortung nicht gerecht wurde. Dann zeigt sie Integrität und den Willen, etwas wieder gutzumachen.
Beobachte dich einige Tage: Wann rutscht dir ein „Sorry“ oder „Tut mir leid“ heraus, obwohl kein echter Fehler vorliegt? Notiere dir die Situationen.
Statt „Sorry, dass ich unterbreche“ frage: „Darf ich kurz etwas dazu sagen?“ Statt „Sorry, ich kann das nicht übernehmen“ sage: „Ich bin voll ausgelastet, das kann ich nicht übernehmen.“
Wenn dir eine Entschuldigung rausrutscht, halte inne und frage dich: „War das wirklich ein Fehlverhalten von mir?“ Wenn nicht, korrigiere den Satz ohne das „Sorry“.
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