#035 No more fremdgesteuert! Mit diesen Schritten wirst du selbstbestimmt - für mehr Leichtigkeit im Alltag
22m 56s
Die Podcastfolge beleuchtet den Unterschied zwischen Fremd- und Selbstbestimmung. Fremdbestimmte Menschen fühlen sich getrieben, machen äußere Umstände für ihr Befinden verantwortlich und warten auf bessere Bedingungen. Sie nutzen häufig Formulierungen wie „ich muss“ oder „wenn … dann“. Selbstbestimmte Menschen hingegen gestalten ihr Leben bewusst, übernehmen Verantwortung für ihre Reaktionen und Prioritäten und fühlen sich innerlich frei, auch wenn sie Verpflichtungen haben. Die Folge betont, dass Fremdbestimmung oft antrainiert ist – besonders bei leistungsorientierten Frauen, die früh gelernt haben, dass Anpassung belohnt wird. Sie ist bequem, weil sie Ausreden und das Jammern über andere ermöglicht, anstatt selbst Verantwortung zu übernehmen. Für den Weg zur Selbstbestimmung gibt die Sprecherin drei Impulse: Erstens, sich täglich bewusst für die eigenen Handlungen zu entscheiden (z. B. in Partnerschaft oder Job), um das Steuer selbst in die Hand zu nehmen. Zweitens, innere Unabhängigkeit zu entwickeln, indem man die Meinungen anderer zwar hört, aber nicht ungeprüft übernimmt. Drittens, den eigenen Blickwinkel zu wählen – statt sich als Opfer der Umstände zu sehen, die Situation so zu interpretieren, dass man wieder die Kontrolle hat. Abschließend ermutigt sie, sich selbst die Erlaubnis zur Selbstbestimmung zu geben, auch wenn alte Muster schwer loszulassen sind.
Du hörst den endlich entspannt erfolgreich Podcast. Für Frauen mit anspruchsvollem Job oder eigenen Business, die beruflichen Erfolg und private Glück steigern wollen, aber ohne dabei nur noch gestresst und überreizt zu sein. Es darf so viel leichter und trotzdem maximal erfolgreich und erfüllen sein. Ich bin Korridierichs, Unternehmerin, Coach und Inspiratoren und ladet ich einen Indie-Magie in spannenden Erfolgs und echter Lebensfreude. Vielleicht kennst du das Gefühl, dass dein Tag deine Woche ja vielleicht sogar dein ganzes Leben mehr von außen gesteuert wird als von dir selbst. Vielleicht kennst du das, das Termine, Erwartungen, Verpflichtungen, dich regieren und irgendwie fragst du dich so, wer hat den Plan hier eigentlich gemacht und wie soll ich das alles abarbeiten. Heute sprechen wir darüber, was echte Selbstbestimmung bedeutet und du bekommst drei klare Impulse, wie du sofort mehr in dieses Gefühl kommen kannst, dass du dein Leben steuerst. Und zwar ohne, dass du dein Leben großartig verändern und umkrempeln musst. Zunächst aber ladet ich dich ein, frag dich jetzt mal ganz ehrlich. Suchst du oft Gründe, dafür, dass du gestresst bist oder frustriert bist oder schlechte Laune hast oder dass es dir nicht gut geht im außen. Suchst du oft Gründe im außen. Also sind die anderen dafür verantwortlich oder die Umstände. Und hast du oft das Gefühl, dass andere entscheiden, wie dein Tag läuft. Also beispielsweise die Familie oder der Arbeitgeber oder die Umstände. Und wartest du innerlich darauf, dass irgendwann der Moment kommt, indem du endlich das Leben führst, dass du gerne führen möchtest? Ist es so ein, wenn es doch endlich nur so weit wäre, so ein sehnsüchtiges Hinwarten. Wenn du jetzt bei diesen drei Fragen innerlich genickt hast, dann weißt du jetzt, dass sind Anzeichen für Fremdbestimmung. Und da wollen wir heute mit Aufräumen in dieser Podcastfolge. Lass uns zunächst mal noch genau definieren, was ist denn so der Unterschied zwischen Fremd bestimmt und Selbstbestimmung? Fremd bestimmt leben bedeutet, du bist gefühlt ständig im Reaktionsmodus. Also andere Menschen, Termine, Erwartungen, äußere Umstände, die steuern, wie du dich fühlst, was du tust, wofür du Zeit hast, wie viel du schlafen kannst oder auch nicht, worauf du dich konzentrierst, womit du deine Zeit füllst. Und wenn du Fremd bestimmt bist, dann sagst du vermutlich auch oft Dinge, wie ich muss, weil, punkt, punkt, punkt. Ich würde ja gerne X Y, aber die anderen erwarten von mir das. Oder jetzt ist erst mal jenes fällig. Ich kann nicht, ich würde ja gerne, aber ich kann nicht. Oder sagst solche Dinge, wie ja, wenn das anders wäre, dann könnte ich ja punkt, punkt, punkt. Diese wenn dann Formulierungen. Und da beobachtet ich gerne mal, also in der nächsten Zeit, was da so aus deiner Mund rauskommt und ob das ein Anzeichen ist für Fremdbestimmung im Gegensatz zu Selbstbestimmtheit. Fremd bestimmt leben, bedeutet auch auf der Gefühls-Ebene, dass du dich oft eher machtlos fühlst, dass du dich oft getrieben fühlst, dass du das Gefühl hast, ich muss irgendein Ideal hinterherrennen. Also ideal kann heißen, die Tuduliste am Ende des Tages abgearbeitet zu haben oder die Kinder erst mal großkriegen oder so. Aber ändert dieses, ich renne einem gewissen Ziel hinterher und vom Gefühl her würde ich auch sagen, kommt sowas rein wie so ein abwarten des Gefühlen. Ich warte auf bessere Bedingungen. Ich warte darauf, dass sich etwas verändert. Spül da gerne mal rein, gehen wir also vielleicht durch deine letzte Woche, durch dein letzten Monat durch und guck wann waren solche Gefühle präsent. Und ein dritter Punkt, der auch häufig beschrieben wird, wenn das Leben Fremd bestimmt ist. Es ist das Gefühl, dass mein persönliches Glück, mein persönlicher Erfolg, mein persönliches Wohl befinden, scheint davon abhängig zu sein, was im Außen passiert. Und ich sage hier ganz bewusst, scheint, denn natürlich ist es nicht so, ja. Aber wer sich Fremd bestimmt fühlt, der hat wirklich diesen Eindruck, mein persönliches Glück, mein Erfolg, mein Wohl befinden, hängt davon ab, was im Außen los ist. Das sind so Indikatoren für ein Fremdbestimmtes Leben und Fremdbestimmtes zu leben, heißt dann eben auch, ich akzeptiere diese Indikatoren und ich bin Einverstanden mit denen, obwohl ich mich zwar vielleicht darüber beschwerre, aber ich verändere sie nicht, sondern ich kaufe mich da ein, ja, ich lasse es auch so sein. Dann bin ich Fremd bestimmt. Im Gegensatz dazu selbst bestimmt bedeutet, dass du bewusst gestaltest. Du sitzt am Steuer deines Lebens. Auch wenn du natürlich nicht alles kontrollieren oder nicht alles so gestalten kannst, wie du das vielleicht zu 100% ideal finden würdest, aber du hast das Gefühl, ich gestalte mein Leben bewusst. Und ich sitz am Steuer meines Lebens, ja. Selbstbestimmend leben bedeutet auch, dass du die Verantwortung übernimmst für deine Reaktionen, dass es nicht das Außen was schuld ist, sondern du übernimmst die Verantwortung für deine Reaktionen. Du übernimmst Verantwortung für deine Entscheidungen. Es ist nicht das Außen, was dir gewisse Dinge aufdrückt, sondern du erkenntst deinen Anteil daran und sagst, aha, ja, so habe ich mich ja entschieden und darauf für übernämlich Verantwortung. Genauso wie du übernimmst Verantwortung für deine Prioritäten. Also es ist nicht so, dass du sagen musst, ich muss erst warten, bis dies das und jenes, dann übernämende Verantwortung für meine Prioritäten und gestalte mit und zwar unabhängig vom Außen. Natürlich geht es nicht zu 100% weil wir sind ja nicht isoliert auf dieser Welt. Aber dass ich erst mal davon ausgehe als selbstbestimmter Mensch habe ich die Möglichkeit über meine eigenen Reaktionen, meine Entscheidungen, meine Prioritäten zu entscheiden, egal was im Außen los ist. Das ist so eine Grundhaltung. Vielleicht auch nochmal zur Formulierung, wir hatten vorhin angeschaut, was sind denn so Dinge, die fremd bestimmt gesagt werden. Jetzt vielleicht den Augenmerk mal darauf, was sind denn Dinge, die Menschen, die sich als selbstbestimmter Wahrnehmensagen, die sagen zum Beispiel, ich entscheide, punkt, punkt, punkt oder ich möchte jetzt das und das tun, ich wähle jetzt das und das oder ich weiß, was ich beeinflussen kann und was nicht und was ich nicht beeinflussen kann, da setze ich gar nicht so viel Energie rein, sondern ich setze Energie in das, was ich beeinflussen kann. Das sind zu grundsätzlich Unterschiede wie diese Menschen, die sich als selbstbestimmter Wahrnehmensagen auch sprechen. Und wenn du selbstbestimmter bist, dann fühlst du dich innerlich frei, auch wenn du äußere Verpflichtungen hast. Denn du hast ja irgendwann auch mal ja gesagt zu diesen äußeren Verpflichtungen. Und selbstbestimmte Menschen verstehen, dass selbstbestimmter zu leben eben nicht heißt, keine Verpflichtungen mehr zu haben, sondern es heißt, bewusst zu wählen, wie ich damit umgehen will, dass es diese Verpflichtungen in meinem Leben gibt. Und jetzt darfst du ganz ehrlich zu dir sein, welchen Zustand willst du haben? Willst du den Zustand haben, den ich gerade als fremd bestimmt beschrieben habe oder will zu den haben, den ich als selbstbestimmter beschrieben habe? Denn es gibt durchaus Menschen und die begegnet mir auch immer wieder, die mögenlieber fremd bestimmt sein, weil Mekkan leichter ist als Verantwortung übernehmen. Und das ist völlig okay zu sagen, ich bin lieber fremd bestimmt, das ist völlig legitim. Aber du darfst dich jetzt an dieser Stelle gerne fragen, ja, wie will ich es denn persönlich haben? Gut, vielleicht sagst du dir jetzt, ja ich will definitiv selbstbestimmter unterwegs sein und fragst dich dann vielleicht, der warum bin ich denn überhaupt so oft fremd bestimmt? Ich weiß doch eigentlich, dass ich mein Leben selbst in die Hand nehmen möchte, warum habe ich so oft das Gefühl, fremd bestimmt zu sein. Und hier kommt ein spannender Aspekt, der nicht der einfach so für deinen Verstand mal mitgeben möchte. "Fremdbestimmung ist kein Zufall", die ist entrainert, ja, viele von uns und man beobachtet das besonders oft bei Frauen. Gerade auch die, die sehr zuverlässig sind, die sehr Leistungsorientiert sind, sehr belastbar. Man beobacht es oft, dass sie sehr früh gelernt haben, dass funktionieren belohnt wird. Darauf haben sich dann natürlich auch diese Stärkung ergeben, sehr leistungsstark zu sein und sehr zuverlässig, sehr verantwortungsbewusst. Das heißt, wir haben das irgendwie früh gelernt, dass wenn ich mich fremd bestimmt bestimmen lasse und da funktioniere, dann wird es belohnt. Somit haben wir das uns an Trainieren lassen und uns selber auch weiter darin trainiert. Also, ne, beispielsweise in der Schule, da gar es Anerkennung, wenn das Kind braf ist, wenn das Kind macht, was von ihm verlangt wird, wenn das Kind gute Noten schreibt, dann gibt es Anerkennung. Also wenn ich das erfüllte, was hier so das Regelwerk ist oder vielleicht hast du zu Hause früh verantwortung über.
hat es das Gefühl, wenn ich es allen recht mache, dann geht es allen gut, wenn ich liebe und brav bin, dann geht es allen gut. Und dann habe ich auch eher die Tendenze gucken, was wollen in die anderen von mir. Und dann mache ich das so, dann geht es allen gut, dann bin ich fremd bestimmt und dann ist es auch wieder etwas antrainiertes. Genau das Gleiche trifft natürlich auch auf den Job zu, wenn ich später als Erwachsene so die ersten Schritte im Jobkontext mache. Und wenn ich da lerne, hey, wer sich hier anpasst, kommt gut durch oder wer liefert, wer die Erwartungen erfüllt, der wird gewährt schätzt, dann trainier ich mir das erst mal an, so zu funktionieren. Und weil ich mir das aber dann auch über einen langen Zeitraum, teilweise schon aus der Kindheit antrainiert habe, das fremd Bestimmung etwas ist, den ich in Spreche, weil es gut ankommt, dann fühlt sich es natürlich sehr vertraut an, es suggeriert Sicherheit. Ja, ich bekomme applaus, wenn ich die Erwartungen der anderen erfülle, ich ecke nicht an, ich vermeide Konflikte, ich fühle mich richtig, solange ich das außen zu Friedenstelle und so weiter. Und deswegen ist es sehr verlockend, fremd bestimmt unterwegs zu sein, deswegen ist es sehr vertraut. Aber natürlich, wenn ich fremd bestimmt unterwegs bin, zahle ich dafür einen Preis und das Gefühl wirklich am Steuer zu sitzen, das gebe ich damit auf. Und deshalb ist selbstbestimmter, auch nicht einfach nur eine Entscheidung zu sagen, ab jetzt bin ich selbstbestimmter unterwegs, es ist wirklich ein Prozess. Ich darf mich entscheiden, ja, die fremdbestimmter aufzugeben, aber weil die fremdbestimmter so vertraut, es wird mir das nicht von heute auf morgen gelingen, es ist ein Prozess in die Selbstbestimmung zu kommen. Es ist ein bewusstes, entlernen alter Muster, ein bewusstes fairlernen alter Muster. Ja, du darfst erkennen, dass diese alten Muster da sind, dass es applaus bringt, wenn du die Erwartungen erfüllst, dass es gut ankommt, wenn du Verantwortung übernimmst und dich quasi führen, formen, bestimmen lässt. Und jetzt darfst du sagen, ich unterlasse, dass ich mach das nicht mehr, du darfst erkennen, dass du die Entscheidung trifft, nicht jedem zu gefallen. Das ist Selbstbestimmtheit. Du darfst die Dinge jetzt anders machen, auch wenn der andere sich auf dem Schlips getreten fühlt. Das ist Selbstbestimmtheit, denn du machst es dann so, wie es dir gut tut und nicht wieder andre, das braucht. Selbstbestimmtheit heißt, du darfst deine eigenen Maßstäbe setzen und zwar auch ohne dich zu rechtfertigen. Und das ist erst mal wichtig zu erkennen, dass es kein Tricky sein und es braucht Mut in die Selbstbestimmtheit zu gehen. Es braucht Mut, weil Fremdbestimmung auch so bequem ist. Jetzt Achtung ist noch mal ein ganz wichtiger Gedanke, denn dich auch so ein bisschen aus der Reserve locken soll. Fremdbestimmung ist bequem, denn solange du anderen die Schuld gibt, behalten sie die Kontrolle über dein Leben. Und dann kannst du immer sagen, wenn es nicht so läuft, wie du das haben willst, ja sie sind schuld. Die haben das ja so entschieden oder wegen denen musste ich das so machen. Das heißt, du musst dann in dem Moment dir nie eingestehen. Ich habe einen Fehler gemacht, außer vielleicht den Fehler, wenn wir so nennen wollen, in die Fremdbestimmung zu gehen. Aber wie gesagt, das ist auch eine Entscheidung, es ist nicht zwangsläufig ein Fehler, aber das ist das einzige, was du dir dann vorzuwerfen hättest. Ansonsten ist die Fremdbestimmung auch ein sehr bequemer Zustand. Oder wenn ich in der Fremdbestimmung bin, dann kann ich Meckern über Entscheidungen, die die anderen treffen. Und das ist auch eine Entscheidung zu sagen, dann meckere ich halt, aber es ist halt eine bequeme Entscheidung, weil ich muss nicht die Entscheidung für eine Veränderung treffen, sondern ich entscheide mich dann hinterher zu Meckern. Statt die Verantwortung zu übernehmen, jammer ich. Warum? Weil das leichter ist, das Außen verantwortlich zu machen, als selber das Steuer in die Hand zu nehmen und eventuell zu versagen, zu scheitern, sich beugeln, zu holen oder was auch immer. Deswegen bleiben eben auch viele in der Fremdbestimmung, weil es bequem ist. Und wenn du da so bei dir erlebst, dass du ständig auf bessere Umstände wartest, dann solltest du dich auch mal fragen, willst du wirklich die Veränderung? Oder? Und hier wäre weder das Bequeme an der Sache, willst du weiterhin ausreden haben, dass es ist, wie es ist. Denn auch das ist bequem, eine Ausrede zu finden, ist das Blöd, ich kann nicht rausgehen, weil es draußen regnet, das ist bequem, als entweder zu gucken, wie kann ich trotz Regen rausgehen oder wie kann ich drinnen was machen, was, was besser ist und so weiter. Also das ist jetzt ein ziemlich triviales Beispiel, aber auf jeden Fall darf so auch bitte registrieren Fremdbestimmung ist bequem, weil ich eben dann ausreden parat habe, dass ich doch nicht entzhandeln kommen muss. So, ich gehe jetzt aber natürlich davon aus, dass du diesen Podcast hörst, weil du wachsen willst und weil du selbst bestimmt sein willst. Deswegen habe ich dir jetzt drei Schritte mitgebracht, die dir in die Selbstbestimmung helfen. Der erste Schritt lautet entscheidet dich bewusst und zwar jeden Tag. Denn viele leben im Wendanmodus. Das kennen wir auch aus der Kindheit. Wenn du groß bist, dann wirst du arzt oder so. Ja oder auch als Eltern, wenn die Kinder groß sind, dann habe ich wieder mehr Zeit für mich und so weiter. Und hier der Tipp, wenn du dich jeden Tag bewusst entscheidest, dann bist du in der Selbstbestimmtheit. Also frag dich täglich, was kann ich heute tun, dass mir das Gefühl gibt, mein Leben aktiv zu bestalten. Und das kann was ganz kleines sein. Eine bewusste Pause machen oder der abends ganz bewusst noch etwas vornehmen, was nur dir allein Freude macht, beispielsweise. Oder den Schritt in Richtung deines persönlichen Ziels zu machen, so den ersten Schritt, wenn dein Ziel Fitness ist, dann ist zum Beispiel Sport ein selbstbestimmtes Unterfangen und es würde sich ja niemand aufregen, wenn du das nicht machst. Aber dann darfst du auch den Schritt in diese Richtung machen und dann sagen, "Hey, wenn das mein Ziel ist, dann bin ich selbstbestimmt, wenn ich mein Ziel selbst in die Hand nehme." Und es kann sein, dass du dir dafür Unterstützung holst. Mein wegen den personen Trainer, der dir dann genau sagt, was zu tun ist. Das wäre aber trotzdem selbstbestimmt, weil du ja sagst, mein persönliches Ziel ist die Fitness und jetzt tu ich Dinge, die mich dem Ziel näherbringen. Das gibt dir das Gefühl von Selbstbestimmtheit. Bewusst entscheiden kann auch sich zum Beispiel auf Partnerschaft oder Freundschaft beziehen. Nehmen wir mal an, du schimpfst über deine Partnerschaft. Du bist ja kein Siamesischer Zwilling mit dieser anderen Person. Das heißt, entscheide dich jeden Tag, bewusst will ich heute hier noch bleiben in dieser Partnerschaft oder in dieser Freundschaft. Und wenn ja als Antwort kommt, dann ist es selbstbestimmt, dass du in dieser Partnerschaft bist. Und dann brauchst du nicht mehr in dieses Fremdbestimmte, "Oh Gott, ich leide, weil die Partnerschaft so und so ist", ja, dass wir wieder das Fremdbestimmte, dann musst du ja dann nicht reinrundchen, weil du hast dich ja heute hier bewusst entschieden, ja, ich bleibe noch. Ich bleibe heute noch in dieser Partnerschaft oder in dieser Freundschaft. Genauso bei der Arbeitstelle, ne? Es kommt nicht die Polizei, wenn du heute nicht hingehst. Also entscheide dich bewusst, bin ich bereit, da heute noch mal hinzugehen? Ja, okay, dann ist es selbstbestimmt. Nimm das mal als erstes Tool mit immer wieder die bewusste Entscheidung für die Dinge oder auch dann von mir aus Gegen die Dinge. Der zweite Schritt, den ich dir mitgebracht habe, lautet entwicke deine innere Unabhängigkeit. Unabhängigkeit heißt absolut nicht, niemanden zu brauchen. Das bedeutet es nicht. Unabhängigkeit heißt, dass du weißt, was du willst. Unabhängig vom Urteil der anderen. Denn die Menschen in unserem Umfeld, die geben immer ihren Senf dazu. Wir selbst machen das ja auch. Wir geben auch teilweise gefragt, teilweise ungefähr unseren Senf dazu. Und das ist nicht das Problem, dass der Senf dazu gegeben wird. Das Entscheidende ist, was machst du mit dem, was andere Menschen dir reinreichen. Ist es immer ein Urteil, was sie dir reinreichen, dass sie aus ihrer Sicht fällen. Eine Bewertung der Situation, die sie aus ihrer Sicht fällen. Aber sie sind nicht du. Das heißt, entwicke deine innere Unabhängigkeit, dass du sagst, neuer, ich hör mir das vielleicht an, aber ich muss es deswegen ja nicht umsetzen. Ich muss es deswegen nicht beherzigen. Ein probates Mittel, um zu unterscheiden, möchte ich zum Beispiel etwas, was ich reingereicht bekomme von außen, möchte ich das annehmen oder nicht. Wäre zum Beispiel die Frage, ist dieser Mensch im Leben da, wo ich sein will? Oder ist er in der Situation, um dies gerade geht, da wo ich mit ihm tauschen würde, beispielsweise, wenn ja, könnte das zum Beispiel ein probates Mittel sein, zu sagen, diesen Rad nämlich an. Und anderen Rad von Menschen, die vielleicht gar keine Ahnung haben, wie es bei mir gerade aussieht, oder die auch selbst gar nicht da sind, wo ich gerne wäre, die winke ich jetzt einfach durch, davon mache ich mich unabhängig. Und zu entscheiden diesen Rad nämlich an und jenen nicht, das ist auch selbst bestimmt. Denn nochmal, du bist nicht gezwungen, jeden Rad umzusetzen oder jede Meinung zu beherzigen oder jede Meinung zu glauben, das wäre wieder fremd bestimmt. Also tip Nummer 2 ist wirklich Arbeiter an deiner inneren Unabhängigkeit. Und dann Nummer 3, wähle deinen Blickwinkel, so würde ich es jetzt mal sagen. Denn es ist nicht die Situation an sich, die das Problem ist, sondern es ist deine Interpretation, deine Bewertung der Situation. Also stell dir in stressigen Momenten oder in Momenten gegen die, die du dich innerlich wärst, die Widerstand in der Auslösen, wo du dich eben macht,
und ausgeliefert fühltst, stelle dir in solchen Momenten die Frage, wie kann ich das jetzt anders interpretieren, sodass ich in meiner Interpretation wieder am Steuer meines Lebens sitze? Also zum Beispiel statt zu sagen, dass Blöde finanzamt, das zwingt mich jetzt meine Steuererklärung zu machen. Interpretier ist so, dass du wieder am Steuer sitzt. Und zwar, ich habe mich entschieden, berufstätig zu sein, Geld zu verdienen, in diesem Land zu leben, dass ein derartiges Steuersystem hat. Die Steuern sind also ein Beweis für meine eigenen Entscheidungen. Und deswegen mache ich jetzt die Steuererklärung. Dann hast du dich mit dieser Interpretation selbst wieder ans Steuer gesetzt. Also, wähle dein Blickwinkel, deine Perspektive, die Interpretation der Situationen. Das ist ein ganz wichtiger Faktor von Selbstbestimmtheit. Gut, und last but not least, möchte ich dir mitgeben, gibt dir selbst die Erlaubnis? Gibt dir selbst die Erlaubnis zur Selbstbestimmung? Denn es gibt immer ein Teil von uns, der irgendwie denkt, "Uhr, darf ich da ist, es geht doch nicht, so was macht man nicht?" Das habe ich ja noch nie gemacht. Erlaube dir es zu tun, selbstbestimmt zu sein, denn es ist schließlich dein Leben. Und Selbstbestimmung beginnt, wenn du aufhörst, auf äußere Erlaubnis zu warten. Ja, wenn du Hunger hast, dann ist, wenn du müde bist, geh ins Bett, wenn du Lust hast zu singen, dann singen. Wenn dir der Podcast gefällt und wenn du tiefer eintauchen möchtest, dann habe ich noch eine Möglichkeit für dich. Und zwar meinen Balance Club. Im Balance Club bekommst du zwei mal im Monat "Tiefgehende Audio-Trainings", die viel tiefer gehen als die Podcasts, die ganz viel praktische Tipps beinhalten, ganz viel Mindset-Shift, ganz viel auch für deinen Verstand, damit er die Themen greifen kann, aber auch damit du anderen helfen kannst, mit den Inhalten, die du im Club lernst, die Tipps, die du bekommst und die Erkenntnisse, damit du auch anderen damit zur Seite stehen kannst, weil du einfach das, was du lernst, an sie weitergeben kannst. Wenn dich das interessiert, tiefer eintauchen, als hier in den Podcast folgen, möglich ist, dann schau in die Show Notes, da ist der Link zum Balance Club enthalten oder schreibt mir einfach. Dann freue ich mich auf dich in der nächsten Folge und gerne auch Themenwünsche, jederzeit an mich, dann gehe ich darauf gerne ein. Alles Liebe, deine Korra. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Fremdbestimmung äußert sich durch Reaktionsmodus, Gefühl der Machtlosigkeit und Abhängigkeit des Glücks von äußeren Umständen.
Selbstbestimmung bedeutet bewusstes Gestalten, Verantwortung für eigene Reaktionen und Entscheidungen sowie innere Freiheit trotz äußerer Verpflichtungen.
Fremdbestimmung ist oft antrainiert (z. B. durch Belohnung von Funktionalität in Kindheit und Beruf) und fühlt sich vertraut an, ist aber bequem, weil sie Ausreden ermöglicht.
Drei Schritte zur Selbstbestimmung
Summary:
Die Podcastfolge beleuchtet den Unterschied zwischen Fremd- und Selbstbestimmung. Fremdbestimmte Menschen fühlen sich getrieben, machen äußere Umstände für ihr Befinden verantwortlich und warten auf bessere Bedingungen. Sie nutzen häufig Formulierungen wie „ich muss“ oder „wenn … dann“.
Selbstbestimmte Menschen hingegen gestalten ihr Leben bewusst, übernehmen Verantwortung für ihre Reaktionen und Prioritäten und fühlen sich innerlich frei, auch wenn sie Verpflichtungen haben. Die Folge betont, dass Fremdbestimmung oft antrainiert ist – besonders bei leistungsorientierten Frauen, die früh gelernt haben, dass Anpassung belohnt wird. Sie ist bequem, weil sie Ausreden und das Jammern über andere ermöglicht, anstatt selbst Verantwortung zu übernehmen.
Für den Weg zur Selbstbestimmung gibt die Sprecherin drei Impulse: Erstens, sich täglich bewusst für die eigenen Handlungen zu entscheiden (z. B. in Partnerschaft oder Job), um das Steuer selbst in die Hand zu nehmen.
Zweitens, innere Unabhängigkeit zu entwickeln, indem man die Meinungen anderer zwar hört, aber nicht ungeprüft übernimmt. Drittens, den eigenen Blickwinkel zu wählen – statt sich als Opfer der Umstände zu sehen, die Situation so zu interpretieren, dass man wieder die Kontrolle hat. Abschließend ermutigt sie, sich selbst die Erlaubnis zur Selbstbestimmung zu geben, auch wenn alte Muster schwer loszulassen sind.
FAQs
Fremdbestimmung bedeutet, im Reaktionsmodus zu sein und von äußeren Umständen gesteuert zu werden. Selbstbestimmung bedeutet, bewusst zu gestalten und am Steuer des eigenen Lebens zu sitzen.
Anzeichen sind das Gefühl von Machtlosigkeit, ständiges Getriebensein, Abhängigkeit des Glücks vom Außen und Formulierungen wie 'ich muss' oder 'wenn das anders wäre'.
Fremdbestimmung ist bequem, weil man anderen die Schuld geben kann und keine Verantwortung für Veränderungen übernehmen muss. Man kann meckern, ohne selbst handeln zu müssen.
Frage dich täglich, was dir das Gefühl gibt, dein Leben aktiv zu gestalten – zum Beispiel eine bewusste Pause oder ein Schritt in Richtung deines persönlichen Ziels. Entscheide dich auch für Dinge wie Partnerschaft oder Arbeit bewusst.
Innere Unabhängigkeit bedeutet, zu wissen, was man will, unabhängig vom Urteil anderer. Du hörst dir Meinungen an, entscheidest aber selbst, ob du sie annimmst oder nicht.
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