Hallo und herzlich willkommen zu Reiseduchsmittelalter, die Normannen, Folge 2, der Aufstieg der Normannen und die Geburt des Eroberas. Richert der zweite sitzt auf seines Vaters Drom. Er sollte einen weiteren wichtigen Meilenstein so einem großen autonomen Reich der Normannen setzen. Sein Sohn stirbt in Jerusalem und hinterlässt ein in-ihörliches Kind, welches zu einem der größten Herrscher seiner Zeit aufsteigen und die Angelsachsen bezwingen sollte. Und damit hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Reiseduchsmittelalter. Mein Name ist Paul, Geschichtsbegeisterter und Rean-Ector, der sich durch die verschiedenen Völker, Herrscher und Zeiten des Mittelalters wühlt und euch jeden zweiten Sonntag auf eine neue Reise mitnimmt. Heute darf ich euch abermals in die Welt der Normannen entführen. Wenn euch der Podcast gefällt, bitte ich euch darum ihn einmalig zu bewerten. Interessiert an der historischen Darstellung der Wikinger, dann werft doch mal einen Blick in mein Buch. Erhältlich direkt bei mir oder über Amazon. Hinterlast auch gerne ein Kommentar auf Spotify oder schreibt mir auf Instagram oder per Mail an
[email protected]. Aber jetzt legen wir los mit einer richertischen Reise durchs Mittelalter. Wenn man an die Normannen denkt, kommt den meisten Menschen vor allem Wilhelm der Oberer ins Gedächtnis. Doch bevor Wilhelm überhaupt geboren wurde, musste die Norman die erst zu dem mächtigen Fürstentum werden, aus dem sich ein solcher Herrscher entwickeln konnte. Und genau an diesem Punkt setzt die Geschichte von Recher dem zweiten an. Es richert der zweite im Jahr 996, die Herrschaft über die Norman die Übernahme. Erbte erweit mehr als nur ein Territorium. Er erbte eine Identitätsgrise. Die Norman die war zu diesem Zeitpunkt noch keine 100 Jahre alt. Ihre Ursprüngelagen in den Wikinger überfällen des neunten Jahrhunderts. Die Nachfahren rollosherrschten inzwischen über ein Gebiet, das formal zum Westfränkischen Reich gehörte, dessen Bevölkerung, aber aus ganz unterschiedlichen Gruppen bestand. Es gab nachkommenskandinavischer Siedler, alte fränkische Adelsfamilien, geistliche, Bauern und Händler. Die Frage war also, was waren die Normannen eigentlich? Waren sie noch Wikinger oder waren sie doch bereits Franken? Recherdverstand offenbar sehr gut, dass diese Frage nicht nur von akademischer Natur war. Sie entschied darüber, wie Nachbarn verbündete und untertanen die Norman die Warnamen. Deshalb begann unter ihm ein bemerkenswertes Projekt der politischen Selbstdarstellung. Er beauftragte den geistlichen Dudu von Sar Quentin mit der Abfassung einer Geschichte der Normandie. Es klingt zunächst harmlos, war aber in Wahrheit eine wohlüberlegte politische Strategie. Du dorsolte der Normannen eine Vergangenheit geben, die sie respektabel machte. Die Botschaft war klar, ja unsere Vorfahren kamen aus Kandinavien, aber sie waren keine wilden Baban. Sie waren edle Herrscher, wie das Christendum angenommen hatten und rechtmäßige Fürsten geworden waren. Man könnte fast sagen, Recher der zweite betrieb das, was wir heute als Imagekampagne bezeichnen würden. Das ist besonders interessant, weil die Realität wesentlich komplizierter war. Noch zur Recherzeit bestanden enge Kontakte in den Norden. Die Normandie war keineswegs vollständig von ihren skandinavischen Wurzeln abgekabselt, Handel, kulturelle Verbindungen und politische Kontakte bestanden weiterhin. Gleichzeitig versuchte die herzogliche Familie jedoch sich immer stärker als Teil der französischen Fürstenwelt darzustellen. Viele der frühen artlichen Togen zu dieser Zeit noch eindeutig skandinavische Namen wie Stigrande, Tudulf und Torf. Aus der Nachkommen später etwa die englischen Grafen von Lakehester und Warwick hervorgängen. Jedoch bemerkt man ebenso eine fast schon absichtliche Benennung ihrer Kinder mit fränkischen Namen. Während Richard der 2. Regierte entstand die normanische Aristokratie. Es glingt zunächst selbstverständlich, jeder denkt bei einem mittelalterlichen Herzogtum automatisch an den Herzog, seine Grafen um fronstige Titelverteidiger. Doch so einfach war das nicht, denn in den ersten Jahrzehnten der Normandie hatte die Macht vor allem auf persönlichen Gefolgschaften beruht. Mächtige Anführer, lokale Kriegsherren und regionale Machthaber konkurrierten miteinander. Das Herzogtum war längst nicht zugeschlossen, wie spätere Chronisten es darstellen wollten. Im Laufe des 10. und 11. Jahrhunderts endete sich dies langsam. Familien, die ursprünglich eigenständige Machtzentren gewesen waren, begannen die Oberherrschaft der Herzüge anzuerkennen. Und dieser Prozess sollte für den weiteren Verlauf der normanischen Geschichte entscheidend werden. Richard der 2. kontrollierte bereits große Städte, Burgen, Wälder, Märkte und damit auch zahlreiche Abgaben. Doch umso größer seine Länder rein wurden, desto mehr Krieger, Verwalter und Berater waren notwendig, um ihre Grenzen von außerhalb und innerhalb zu sichern. Männer wie Humphrey von Paul Ordemere, Ralph Dittosny, Tours den Gore oder Neitschel von St. Sophia bildeten deshalb das Rückgrat seiner Herrschaft. Gott französische Namen. Richard ausbau der Macht stützte sich zu großen Teilen auf die sogenannten Vizekrafen. Im 9. Jahrhundert war dieses Amt bereits als Stellvertreter des ehemaligen Grafen der Provinz aufgetaucht. Er verlieh diesen Titeln einigen regionalen Beamten. Wir können nicht genau sagen, was alles in ihr Aufgabengebiet im 11. Jahrhundert viel jedoch recht eindeutig belegen, dass es ebenso ein militärisches Kommando beinhaltete. Viele der Vizekrafen verfügten über eine große Anzahl eigener Ressourcen und Länder rein und sogar Festungen. Außerdem war Richard bemerkenswert geschickt in der Selbstaustellung und wertete seine eigene Stellung immer stärker auf und behauptete seine Herrschaft wäre Gott gegeben. Er unterhielt Kanzler, Kamera, Geistliche und einige Hofbeamte. Selbst zum manche französische Könige dieser Zeit traten weniger brachtvoll auf als er. Richard's Mutter, Ganner, war dabei stets an seiner Seite und eine zentrale Figur am Hof. Sie findet Selbsterwenungen in Chroniken und Urkunden, welche ebenso von ihrem großen Einfluss auf den Herrscher sprechen. Und wie wir bereits wissen dürften, verheiratete Richard seine Schwester mit dem englischen König Eiffelret. Ja, immer von der Normandie. Ich liebe es, wenn sich Kreise schließen. Richard festigte die Macht des Hauses. Baute die Verwaltung aus, war besser als seine Vorgänger in die großen Adelsfamilien eingebunden und unterhielt ein respektables Verhältnis zu seinen Nachbarn. Bereits 996 im Jahr als sein Vater starb und er selbst die Macht übernahm, heiratete er Judith von der Britannie. Einen wichtigen Nachbarn der Normandie. Diese Ehe und die damit ein hergehendem Verbindungen, nutzte Richard geschickt für seinen Einfluss auf britonische Angelegenheiten. Man sieht auch hier die normanische Strategie in seinen Nachbarn verbündet her zu gewinnen an statt feinden, denen er direkt an seinen eigenen Grenzen gegenüber stand. Aus dieser ersten Ehe sollten sechs Kinder hervorgehen, wobei seine Tochter Adelheit den Grafen von Burgund und Ileonore den Grafen von Flandern heiratete. Nach Judith's Tod 2017 heiratete er Papier mit der er zwei weitere Kinderzeugte.
hier beginnt das Problem. Denn Richard hatte insgesamt fünf Söhne. Gut, sein Sohn Wilhelm, ein Mönch in Fäckamp, starb bereits 1525, was die Anwärter auf vier reduzierte. Jedoch waren auch vier drei zu viel. Das eindeutige Erbe des Ältesten war noch nicht etabliert, deshalb die Macht als Eigentum der Dünnestie angesehen wurde und jeder seiner Söhne eine Scheibe davon abhaben wollte. Richard II genannt der Gute, starb 1226 und hinterließ seinem ältesten Sohn Richard dem Dritten den Titel. Und wie zu erwarten, sein jüngerer Bruder Robert war davon nicht unbedingt begeistert. Wenn ein König oder Herzog starb, existierte zum Beispiel keine Institution, die automatisch einen reibungslosen Übergang garantierte, stattdessen mussten alle Beteiligten akzeptieren, dass der neue Herrscher legitim war. Tat man dies nicht, begann der Streit und gerade Brüder waren dabei besonders gefährlich. Sie hatten dieselbe Abstammung, sie gehörten der selben Dünnestie an, und hatten damit in den Augen vieler einen gleichen Anspruch auf die Herrschaft. Robert wusste das genau. Schon kurz nach dem Tod seines Vaters begann Robert Widerstand zu leisten. Er zog sich in eine Burg zurück und verweigerte die Unterordnung. Währenddessen schade er druppen um sich. Richard der Dritte reagierte in Schlossen und marschierte gegen seinem Bruder. Richard konnte ebenso truppen mobilisieren und einige Adelige hinter sich versammeln. Alles deutete auf eines hin. Richard würde diesen Konflikt gewinnen. Und dann? Starb, Richard der Dritte. Plötzlich umerwartet, noch nur wenigen Monaten Herrschaft am 6. August 1027 und genau dies lässt Freiraum für Spekulationen. Ob nicht sein Bruder eventuell seine Finger im Spiel hatte. Die Quellen liefern zum Tode Richard's keine eindeutige Antwort. Die späteren Chronisten hatten relativ eindeutig seinem Bruder Robert im Wissier. Wie konnten sie dann auch nicht bei dieser Quellenlage und dem Fakt, das kurz nach seines Bruders tot. Robert der Erste zum Herzog der Normandie wurde. Und das sollte vieles verändern. Robert der Erste war ein äußerst ergeiziger junger Herzog. Dem jedoch viele seine Adeligen aufgrund der Vorfälle um seinem Bruder mistrauten. Und dieses Mistrauen war gefährlich. Die ersten Jahre seiner Herrschaft wurden daher vom Aufständen geprägt. Mehrere Adelige versuchten ihre eigene Macht auszubauen, eben wenn ein neuer Herrscher schwach erschien, nutzten viele lokale Machthaber ihre Gelegenheit. Robert musste daher ständig beweisen, dass er tatsächlich Herzog war. Nicht nur auf dem Papier, sondern mit Waffen gewalt. Es erweckte fast den Eindruck, die Normandie stünde kurz vor dem Zusammenbruch. Die Umruhe machte sich in immer mehr Regionen bemerkbar. Die Lokalen Machthaber agierten zunehmend eigenständig und feden namens zu. Dann ein Herzog war nur so mächtig, wie die Menschen bereit waren, seine Macht anzuerkennen. Trotz aller Probleme gelang Robert etwas bemerkenswertes, er behauptete sich entgegen jeglicher Annahmen. Er schlug die Aufstände nieder und zwang seine Gegner zur Unterwerfung. Und ohne diese Leistungen Robert des Brechtigen hätte er es ein gewisser, uberer, später viel schwerer gehabt. Wie gewissen, spielte sich zu dieser Zeit auf der anderen Seite des Ärmelkanals eine weitere Geschichte ab, die enorme Folgen haben sollte. Die Angelsachsen kämpften mit politischen Konflikten, es kann die navischen Eroberungen und der Exilierung mehrerer Mitglieder des Königshauses. Aber wo fanden die englischen König Ziel ihrer Verbannung? Natürlich in der Normandie. Dies war logischerweise kein Zufall, denn aufgrund der familiären Beziehungen zwischen den normanischen Herzügen und dem englischen Königshaus durch Emma war die Normandie ein gutes Ziel. Und Emma war natürlich generell äußerst bedeutend. Sie heiratete einen englischen König, dann eroberte ein denischer König, england. Sie heiratete wiederum diesen König, wurde an Neuk Königin und auch ihre Kinder wurden Königin. Damit bewegte sich sich mitten in den Machtkämpfen der Nordseewelt. England, Dänemark und die Normandie, alles ist miteinander verbunden und genau dadurch wird die Normandie plötzlich Teil einer viel größeren politischen Bühne. Sie ist nicht mehr blose in französisches Herzogtum, sie wird zu einem Knotenpunkt internationaler Politik. Aber zurück zu Robert dem ersten. Im Jahr 1535, faste er einen folgenreichen Entschluss, dessen Gründe von Historikern bis heute heißt diskutiert werden. Er unternahm eine Pilgerreise nach Jerusalem. Vielleicht spielte echte Frömmigkeit eine Rolle, denn natürlich nahmen die Menschen des Mittelfaulters ihren Glauben auf wesentlich ernst, da als wir uns das heute vorstellen können. Der Gedanke an Sünde, Erlösung und das Jenseits waren allgegenwertig. Ein Herzog konnte noch so mächtig sein, irgendwann musste er vor Gottrechenschaft ablegen und Robert hatte vielleicht durchaus Dinge getan, die sein Gewissen belastet könnten. Vielleicht hoffte er tatsächlich auf Vergebung, vielleicht nur auf Prestige, eventuell beides man wird es nie mit Sicherheit sagen können. Heute klingt das beinahe romantisch, ein mittelalterlicher Herrscher zieht in die heilige Stadt, um seinen Glauben zu stärken. Die Wirklichkeit war jedoch deutlich komplizierter. Vor allem hat eine Reise nach Jerusalem im 11. Jahrhundert kaum etwas mit einer zugeringen Anzahl von Stühlen und im Kreislaufenden Kindern zu tun und war unglaublich gefährlich. Keine Frage, heute kann ein Mensch innerhalb weniger Stunden von überall auf der Welt nach Jerusalem gelangen. Zu dieser Zeit verhielte sich aber offensichtlich deutlich anders. Bisher hatten wir nur mit Pilgerreisen nach Rom zu tun, aber Jerusalem, eine solche Reise bedeutete Monate oder sogar Jahre unterwegs zu sein. Die Straßen waren unsicher, Krankheiten lauerten überall, räuber waren unterwegs und die Polizei in ihrer heutigen Form noch nicht gegründet und vor allem nicht so schnell an Ort und Stelle. Man wusste oft nicht einmal, welche politischen Verhältnisse einen am Ziel erwarteten. Vor allem aber Geld, wer aufbrach, war sich nie sicher, ob er zurückkehren würde. Und genau deshalb war Robert's Entscheidungs-Zubemerkenswert. Er planten nicht einfach seinen Sommerurlaub, sondern setzte im Grunde seine gesamte Dünnestie aufspiel. Noch bevor Robert aufbrach, musste er eine entscheidende Frage beantworten. Wer würde die Normandie regieren, sollte er nicht zurückkehren? Da gab es nur ein Problem, Robert hatte keinen legitimen Sohn. Ja, richtig, keinen legitimen. Jedoch einen Sohn, einen Bastard. Seine Mutter, Herr Levar, nicht von hohem Rang. Ihr Vater soll ein einfacher Gerber gewesen sein, wie sollte ein solches Kind herzug werden? Die meisten Bastarde verschwandten aus den Quellen, weil ihre Chancen auf politische Macht viel zu gering waren. Deshalb war Robert's Entscheidungs- so außergewöhnlich. Er bestimmte ausgerechnet diesen Jungen zu seinem Nachfolger. Sollte wirklich dieser junge eines Tages herzug werden? Bei Robert's Aufbruch ließ er einige wichtige Artliche zusammenkommen. Er bart sie darum, denn jungen als seinen Erben anzuerkennen. Aber würden sie tatsächlich versprechen halten? Oder würden sie wie schon früher die Gelegenheit nutzen, ihre eigenen Interessen durchzusetzen? Die Geschichte sollte diese Frage schon bald beantworten. Robert brach schließlich auf. Seine Reise führte ihn durch zahlreiche Länder, durch Regionen des bizantienischen Reichs,
und im Nahen Osten. Man musste sich vorstellen, wie außergewöhnlich diese Reise für Zeit genossen gewesen sein muss. Die meisten Menschen verließen ihr Heimatorf, beziehungsweise die umlegenden Gebiete nie. Robert hingegen durch Querte einen bedeutenden Teil der Damals bekannten Welt. In der Gäste norma nur um Dukum, übersetzt Taten der Herzöge der Normanen, von der Mönch Wilhelm von Jimiers steht geschrieben, das Robert der Prächtige über Konstantinopel hier Rosalim erreichte. Jedoch erkrankte er auf dem Rückweg schwer, woraufhin er am 2. Juli 1535 in Nizier starb. Nicht in der Normandie, nicht auf seinem Herzogsitz, sondern weit entfernt von seiner Heimat. Sein Sohn war noch ein kleines Kind. Keine Fahrer in der Krieger, kein Politiker, kein Herführer, nur ein Junge. Dieser Junge war erst etwa acht Jahre alt, als er sich in Mitten der Machtkämpfe um das Herzogtum wiederfand. Unsere Vormünder und Beschützer wurden nun zu zielen. Einer nach dem anderen verschwandten Männer, die seine Interessen verdrehten sollten. Viele vielen politischen Entriegen und Attentaten zum Opfer. Und doch, wie durch ein Wunder, sollte der Junge überleben und zu einem der mächtigsten Herrscher seiner Zeit aufsteigen. Wilhelm der Bastard war geboren. Bis er in anderen Ländern einfallen sollte und schließlich seinen alten Beinamen ablegte und damit zu Wilhelm, dem er oberer wurde. Diese Reise werden wir jedoch zu einem späteren Zeitpunkt antreten. Mein Name ist Paul und das war eine Reise durchs Mittelalter. Eine angenehme Reise zurück in das 21. Jahrhundert.