#018 SoccerBot360 - mit Marie-Luise Hermann und Tom Stuckey
47m 51s
Der Soccer Board 360 ist ein innovatives Trainingsgerät, das in Leipzig 2013/2014 von Abuela Software entwickelt wurde, um kognitive Fähigkeiten im Fußball zu trainieren. Seit 2017 ist es im RB Leipzig-Trainingszentrum und an anderen Vereinen wie RB Salzburg integriert. Das Gerät bietet zwei Hauptbereiche: den profi-orientierten Trainingsbereich mit individuellen Parametern für kognitive Fähigkeiten wie Reaktionszeit und Arbeitsgedächtnis sowie den entertainment-orientierten Bereich für spielerisches Lernen. Trainer können Spieler individuell unterstützen, z. B. durch Anpassung von Ballhaltewerten oder Passgeschwindigkeit. Das System wird vor allem im Nachwuchs- und Reha-Training eingesetzt, wo es auch zur Wiederherstellung nach Verletzungen hilft. Durch standardisierte Diagnose-Tests und interaktive Spielanalysen können Spieler und Trainer die Entwicklung nachvollziehen. Die Daten werden leicht verständlich dargestellt, was den Zugang für Trainer ohne wissenschaftliche Ausbildung erleichtert. Zudem ermöglicht das Gerät individuelle und kleine Gruppen-Trainings, wobei der Transfer-Effekt bei Spielerleistung und Kognition nachweisbar ist. Mit der Möglichkeit, eigene Trainingsformen zu speichern und taktische Szenarien zu simulieren, wird das Gerät zu einem wertvollen Werkzeug für die moderne Trainingsplanung.
So, Servus nach Leipzig. Grüß euch. Einmal Marie und Tom. Schön, dass ihr in meinem Podcast
da seid. Wir reden heute über den Soccerboard 360 und was man so schönes damit anstellen kann.
Und wie in jeder Folge starten wir mit einer kurzen Vorstellung und ich würde sagen, wir starten mit Marie.
Ja, Grüße auch von mir. Mein Name ist Marie, wie sie hermern. Ich bin 30 Jahre alt und im Unternehmen
am PolarSoft wäre als Head of Sports tätig. Ich bin seit 2/8 im Unternehmen und komme gebürtig aus Leipzig.
Ich habe Sportwissenschaften studiert. Ich bin nebenbei noch Spielerin aktiv. Ich habe erst und 2. Bundesliga gespielt.
Aktuell spiele ich in der zweiten Mannschaft bei Leipzig. Und zusätzlich bin ich noch Nachwuchstrainerin im beilichen Bereich bei Leipzig.
Ja, das sollst du meine Person gewesen sein.
Ja, dann machen wir, denk mal, ein Switch zu Tom.
Ja, guten Morgen zusammen. Mein Name ist Tom Stacke. Ich bin 39 Jahre alt. Aktuell trainiere ich die U15-Mandschaft von Erbe Leipzig.
Ich bin seit April 2010 im Verein. Hab vorrangig als Trainer im U12-U13-Bereich gearbeitet.
War ein Jahr lang Kotreiner in der U16. Hab hier in Leipzig Sportwissenschaften studiert. Und ja, dann direkt im Anschluss 2010 zu Erbe Leipzig gegangen.
Da verschiedene Funktionen in der Nachwuchsakademie übernommen. Und ich bin jetzt seit zwei Jahren ausschließlich Trainer.
Ja, sehr schön. Wir wollen ja heute über den Soccer Board 360 reden.
Ich habe ihn ja selber schon jetzt öfter mal ausprobiert in Auftrub und war schon mit dem ein oder anderen Profiter.
Und ja, konnte ich mir das Ganze mal ansehen. Und da dachte ich mir, es ist bestimmt eine spannende Podcastfolge darüber zu reden, weil das Trainingsgerät sehr viele Möglichkeiten bietet, an den kommunitiven Fähigkeiten zu arbeiten, auch an bestimmten technischen Mitteln zu arbeiten.
Und ja, ich würde mal sagen, Marie, kannst du uns mal erzählen, was ist das Soccer Board überhaupt, wo kommt die Idee her und was kann man damit so machen?
Ja, sich kann ich die kurze Story erzählen, zur Entstehungsgeschichte. Und zwar seit 2011 gibt es das Leipziger Unternehmen Abuela Software.
Es ist mittlerweile auch ein etabliertes Unternehmen in der Software-Entwicklung. Diese hatten im Jahr 2013 die Idee "Cognitive Training" im Fußball mit Hilfe eines computerbasierten Tools anzubieten.
Und 2014 hatte dann unser jetziger CEO Daniel Heldt und auch Gründer des Soccerboards, die Idee in der Leipziger Garage den Soccerboard zu erbauen.
Und 2015 hat dann die erste Mannschaft den Soccerboard auch regelmäßig genutzt, den Prototypen in dieser Garage.
Es war die damalige U13 von der Leipziger. Er war Tom auch Trainer in dieser Mannschaft. Dann 2016 hat Helmut Groß den Soccerboard entdeckt und ihm zugedessen auch Ralf Rangmek mit den Soccerboard in Kontakt gebracht.
Da beide extrem begeistert und angetan waren von der Idee, steht seit 2017. Januar 2017 der Soccerboard auch im Trainingszentrum bei RB Leipzig. Es war dann der erste, der so zu sagen, erbaut wurde.
Im Zugedessen kam es zu einer Zusammenarbeit mit Ernst Tanner. Das war damals der Akademieleiter bei RB Salzburg. So mit dann ein gutes Jahr später, Februar 2018. Auf Initiative von Tanner stand der Soccerboard der zweite Soccerboard bei RB Salzburg.
Und mittlerweile haben wir knapp zehn Systeme, zehn Soccerboards in fünf Ländern. Das ist eine kurze Story zur Entstehungsgeschichte.
Was kann man alles in dem Trainingsgerät machen? Also vielleicht mal kurze Beschreibung. Durchmesser war glaube ich zehn Meter.
Ja, richtig, genau. Durchmesser ist zehn Meter. Du hast quasi Wende, zwei Meter fünfzig hohe Wende, um dich herum. Geist für mich, dann gibt es sechs Bimmer. Die Zentral über die sind über dem Spieler, die alles in echt Zeit auf diese Wende projezieren können.
Und dann bist du quasi mit Ballamfuß in diesem Kreis und spielt es besser an die Wand. Und kannst du Objekte auslösen, hast viel input, da wir vieles virtuell darstellen, bist quasi wie in so einer eigenen virtuellen Welt. Und kannst damit interagieren.
Jetzt gibt es ja da zwei verschiedene Bereiche, einmal den Entertainment-Bereich und den Trainingsbereich oder nennt ihr den Anders-Trainingsbereich?
Ja, es ist unser Pro-Bereich, also der professionell Bereich.
Ich glaube, ich dann nur so richtig den Entertainment-Bereich bespielt. Hat aber schon riesig Spaß gemacht. Wo sind die Unterschiede zwischen beiden Bereichen? Also was kann ich im Entertainment-Bereich machen und deinem Pro-Bereich?
Im Pro-Bereich ist es so, dass wir die Spieler auch fest im System anlegen. Da geht es vor allem auch um die Daten Speicherung. Du kannst da regelmäßig Training machen, sei es jetzt im Individual-Training-Bereich oder auch im Mannschaftsbereich, im kleinen Gruppen-Training, wo du wirklich auch die Entwicklung richtig verfolgen kannst.
Schwerpunktmäßig-Kognitive-Training, weil wir wollen, dass die Spieler schnellere und bessere Entscheidungen treffen. Weil das heutzutage im Fußballlobt immer wichtiger wird, weil die Aktionen die Handlung immer schneller werden.
Im Entertainment-Bereich ist es eher so, man kann sich das vorstellen, wie auf einer Bodingbahn du kommst hin, gibt es einen Nickname ein und kannst los spielen.
Da haben wir auch vor definierte Level von Anfanger fortgeschritten bis Profi, wo sich quasi jeder selber einschätzen kann und einfach los spielen kann.
Da bekommst du dann, nach dieser Sächten, wenn du jetzt angenehme eine Stunde dort spielst, eine Skorkat mit den Highscores.
Da geht es einfach nur darum, Spaß zu haben, weniger auf Leistungsentwicklung.
Gibt es ein Einstiegsalter für den Soccer-Wort?
Tänsel sind da keine Grenzen gesetzt, weil vor allem im Entertainment-Bereich arbeiten wir auch mit Kindermots, wo wir super einfache Aufgaben den Kindern stellen, mit großen Zielen.
Ansonsten sagen wir schon so ab, acht bis zehn Jahren kannst du da drin spielen, der kannst du auch gerne vier, fünf, sechs Kids gleichzeitig reinstellen, weil die einfach mit Ball aktiv sind und sich bewegen.
Da stehen dann andere Sachen im Vordergrund.
Für mich ist natürlich der Pro-Bereich interessant. Was für Möglichkeiten habe ich denn dort an meinen kommunitiven Fähigkeiten zu arbeiten, wenn ich jetzt einmal Leistungsspieler bin?
Und zwar haben wir die Möglichkeit, bei uns im Pro-Bereich mit dem Expert-Bur zu arbeiten.
Das heißt, du kannst sämtliche Einstellungen auf den Spieler anpassen und kannst Parameter einstellen, habe ich zum Beispiel ein Spieler, der Probleme unter anderem mit der Ballhaltezeit haben.
Dann haben wir so einen Spielminigult oder Target-Sohn, wo es darum geht, Ziele auch schnell anzeigen zu lassen und der Spieler muss seine Aktion darauf hinanpassen und in seinen Aktionen schneller werden, den Ball wieder schneller wegpassen.
Wir haben Spiele für die exekutiven Funktion, Innovation, cognitive Flexibilität und das Arbeitsgedechtnis, aber auch Spiele für die Vororientierung, wo es darum geht, den Schulterblick anzuwenden oder in die Offenstellung zu kommen.
Aber Tom, du darfst gerne ergänzen.
Ja, für uns ist es ein super Individualisierungstuhl, was Marie gerade schon gesagt hat, verschiedene Parameter können wir individuell anpassen und ja, das ist super, sowohl für technische Basisfertigkeiten als auch für kognitive Fähigkeiten des jeweiligen Spielers.
Wie sieht dann die Arbeit bei Erbe Leipzig aus mit dem Soccer-Boot? Wie kann ich mir das vorstellen, ist, dass z.B. wöchentlich integriert, ins Mannschaftstraining ist es individuell buchbar.
Wie jetzt z.B. beim Football-Noughten, in Dortmund kann man auch als Spieler einzelnen beim Trainer anfragen und dort noch mal eine Einzelzeit buchen. Wie habt ihr das bei Leipzig geregelt?
Also es gibt die Formulierung, seien es der sportlichen Leitung, Ziel ist es, dass jeder Spieler in der Nachwuchsakademie mindestens einmal in der Woche im Soccer-Boot war.
Das versuchen wir natürlich auch umzusetzen, ist aber natürlich immer bei so vielen Spielern dann auch eine große Herausforderung.
Wir nutzen es vorrangig im Formetags-Training, wo wir ja das Schussport-Training mit abdecken. Dort können wir dann in kleineren Gruppen in den Soccer-Boot gehen, während anderer Teil der Mannschaft beispielsweise in Athletik-Training absolviert und dann nach einer bestimmten Zeit interval wechseln wir die Gruppen.
Haben aber dann zusätzlich natürlich auch die Möglichkeit vor Trainings-Einheiten, gegebenenfalls auch mal nach Trainings-Einheiten, den Soccer-Boot dann individuell zu nutzen.
Zusätzlich kommt das Spieler, die jetzt im Reha-Bereich sich gerade befinden, also noch nicht im Mannschaftstraining. Teil nehmen können, bietet der Soccer-Boot natürlich auch in super Gelegenheit, Ball-Aktion zu bekommen.
* Musik *
Ich hätte noch mal eine kurze Zwischenfrage zu dem Formetagstraining, weil mich jetzt jetzt interessiert, wie macht ihr das mit der Schule gegen alle Spieler auf Partner-Schulen und dann könnt ihr die integrieren oder ist es mehr so für Internats-Spieler, die dann an Partner-Schulen sind?
Na, es ist so in den neuen Bundesländern, wie man so schön sagt, ist es so, dass das integriert ist in der Schule Konzept,
dass dort Unterrichtsstunden für das Profil-Sport im Unterrichtplan integriert sind, und das läuft dann über den Landesverband und wenn die Spielerinnen dort eine Verbandssportempfehlung bekommen,
haben wir die Möglichkeit, dann sofern es Leipziger Spieler sind, dann sie in diesen Profil-Sport-Training zu trainieren.
Das ist natürlich überragend, also natürlich auch morgens zu so auf die Spiel. Ja, hier, ich sage mal, am Niederrein hier, wo ich ja komme, ist das oft schwierig, dann hast du vielleicht vier, fünf Spieler, die sind an einer Partner-Schule, die können dann morgens mal eine Stunde trainieren,
aber die anderen dann nicht, und das sind ein bisschen schwierig, oder die da in einem Internat sind, die haben es dann leichter.
Ich war mal bei Rapid Wien, und da war das auch komplett integriert mit der Schule, da waren sogar die Trainer, oft die Sportlehrer an der Schule, und dann konnten die das dann gut kombinieren, deswegen finde ich es super.
Dann kann man natürlich so Trainingsgeräte wie den Soccer-Bot perfekt mit einbauen, weil ich glaube im Abendbereich, wenn normales Mannschaftstraining ist, ist das schwierig, dann die Spieler rauszuschicken und dann der und der Spieler mal 20 Minuten in den Soccer-Bot,
obwohl gerade vielleicht Mannschaftstraining ist, weil das werde ich ja wahrscheinlich nicht machen, wenn Mannschaftstraining ist, ist das die Spieler dann separat im Soccer-Bot trainieren, oder?
Nein, also da würden wir, wenn wir es im Nachmittagstraining machen, wäre es ähnlich angelegt, wie so ein Profil-Sport-Training, wo eben Athletik-Training stattfindet, dann haben wir, wie gesagt, wir haben so eine Märzwek-Halle bei uns, das ist natürlich überragend und in dieser Märzwek-Halle steht eben der Soccer-Bot.
Das heißt, wir können auf der Einhälfte, können wir Basketball spielen, einige uns in den Soccer-Wort und einige sind oben in Jim, das ist natürlich dann super und dann wird nach Zeitinterval X, was heißt ich nach 45 Minuten werden, die Aufgabenbereiche dann geswischt und dann haben die Spieler die Möglichkeit eben den Soccer-Bot da effektiv auch zu nutzen.
Wir gestalten es inhaltlich so, dass wir kleine Gruppen zusammen tun, die ähnliche Schwerpunkte haben im Training und die sind dann so für 15 bis 20 Minuten im Soccer-Bot.
Das heißt, die Trainingsinterval im Soccer-Bot halten wir so bei ca. 30 Sekunden, weil wir dann schon feststellen, dass punktuelle Ermütungserscheinungen auftreten, insbesondere was die Hirnleistung angeht und dann nehmen wir die Jungs raus und schicken den nächsten Jungen rein mit den ähnlichen Schwierigkeitsparamitern.
Ich würde einfach mal ergänzen in einer Stelle, weil wir natürlich neben den Soccer-Bots bei den Vereinen, wie jetzt er beleidigt sich oder Norwelts oder Salzburg, und wir auch öffentliche Soccer-Bots, wo sich auch Mannschaften einmieten, den Falle haben wir z.B. in Zürich, wo es dann so ist, wir haben den Soccer-Bot und nebenbei gibt es noch ein Athletikbereich und einen Fußballfeld.
Da findet auch Mannschaftsreden auch Nachmittags statt, wo du dann, wie Tom das gerade eben schon erklärt hast, das so zirkelen lässt. Du hast eine kleine Gruppe mit 5-6 Spielern, die für 20 Minuten im Soccer-Bot aktiv sind, und nach 20-30 Minuten wechselt es dann gehen die zum Kraftbereich, die anderen kommen in den Soccer-Bot, weil sich das super gut auch kombinieren lässt.
Das vielleicht auch als Ergänzung von meiner Seite, plus den Reha-Bereich, den Tom schon angesprochen hat. Das hat sich auch bewaheldet, dass es echt super gut ist, so einen Return to Playplan zu erstellen.
Wir haben bei er beleibt sich auch das Beispiel mit Lucas Costa-Mand, er bei seiner Kreuzbandverletzung z.B. sehr häufig im Soccer-Bot trainiert hat.
Er gab so einen Mode, wir nennen den Caller Flip, da hatten wir zum damaligen Zeitpunkt nur ein Level, da er aber so gut gespielt hat und das Level über 15 Minuten lang gespielt hat,
musste man da Anforderungen erhöhen und erschweren. Und im Zuge dessen sind dann auch weitere Level entstanden.
Auf jeden Fall ist es eine Möglichkeit, um sich dort einfach über die häufige Wiederholungszahl, viele Pass-Wideholung zu holen.
Da auch schneller in das Mannschaftstraining wieder integriert werden zu können.
Ich glaube, wie du sagst, im Reha-Bereich, da hast du ja dann auch Zeitkapacitäten auf einmal, die du nicht hattest vorher.
Wenn ich jetzt an Spieler denke, die jetzt, weil sie nicht eine schwere Knieverletzung haben, die dann versuchen, an ihren kognitiven Fähigkeiten dann in der Zeit halt zu arbeiten.
Und dafür ist das glaube ich gar nicht schlecht, dann die Zeit dann vielleicht im Soccer-Bot zu nutzen, auch wenn man jetzt vielleicht nicht laufen kann,
dass man es vielleicht mit Werfen macht oder gibt es ja noch andere Möglichkeiten, wie man das machen kann, wenn mir jetzt nicht so ganz aktiv ist.
Ja, du hast ja überragende Bedingungen eigentlich im Soccer-Bot, weil alle standardisiert ist.
Ich spiele es auf Kunstrasen und kann es die Level sehr anpassen, von 90 Grad bis 180 Grad und dann kannst du steigern.
Heißt, wenn du zum Beispiel eine Knieverletzung hattest und erst man nicht mit Trehungen arbeiten kannst, dann hast du auch Spiele, wo alles vor dir ist,
wo du einfach nur Pässe spielst und somit kannst du das Training auch systematisch steigern.
Und es steigert vor allem auch die Motivation der Jungs, also wie sieht so ein Rea-Training aus, das ist meist Physiotherapie, dann sind sie irgendwie in der Halle oder im Gym,
müssen Bälle an die Band schmeißen oder irgendwelche Trainingsgeräte bewegen, dann geht es vielleicht auf dem Platz, wo 25 Stangen aufgestellt werden
und 3-4 Passwände und dann ruft der Athletiktreiner vier verschiedene Farben und dann spielt man den Ball am Ende in so ein Minitor.
Und im Soccer-Bot hast du eben die Gelegenheit, dich mit dir selbst zu messen, selber zu erkennen, wo werde ich besser, wie werde ich besser?
Du kannst Belastungszeiten anpassen, also 20 Sekunden, 30 Sekunden bis zu 2 Minuten.
Das ist ja dann individuell, total machbar und da sehe ich halt ein Riesenvorteil, was auch die Motivationen der Spieler angeht, das da reinzugehen.
Ja, plus lustend anderer Vorteil ist auch noch, du brauchst kein extra Trainer dafür.
Also bei uns bei dem Soccer-Bot wird ja alles von dem Tablet aus bedient, wie so eine Fernbedienung, so kann man sich das vorstellen.
Und dann brauchst du eben keinen zusätzlichen Trainer mehr, der sich mit dir auf dem Platz hinstellt und pässt, spielt und dann irgendwie die Bellen noch zuspielt und die Bellen aus dem Minitor wieder rausholt.
Weil es braucht einfach kein extra Trainer dafür im Soccer-Bot.
Ja absolut, also das glaube ich auf jeden Fall, weil ich war ja selber drin und das macht halt riesig Spaß, sich selber auch zu Challengen.
Besonders bei Wettkampf-Sportland, das reiz natürlich, den Highscore zu knacken, sich selber zu schlagen oder vielleicht im allgemeinen Highscore nach oben zu kommen.
Ich habe ja gesagt, dass man das Training ganz gezielt anpassen kann, dass man ja auch Daten erfassen kann.
Die Trainingssteuerung wirklich auf den Einzelnen abstimmen kann. Wie sieht das denn im normalen Trainingsalltag aus? Weil ich kann mir vorstellen, dass das dann auch ein riesiger Aufwand ist, dass dann immer Person bezogen, vielleicht abzustimmen.
Sind die Programme dann eher so allgemein, dass man sagt, okay, diese Art von Spielern ist jetzt in dieser Kategorie, dass ich dann da eine Art Programm habe oder seid ihr da wirklich sehr zielgenau in der Daten erfassung und in der Trainingsplanung.
[Musik]
Ja, da schon mal reingreht schon. Wenn ich jetzt Trainer bin, wie viel wird mit diesen Daten dann auch gearbeitet?
Weil wenn ich jetzt zum Beispiel denke an die GPS Westen und so weiter, wo man unzählige Daten hat, jetzt von Trainings und so weiter, ich frag mich manchmal, wer will das alles auswerten von so vielen Spielern und Spielerinnen?
Wird dann nur so gezielt einzeln gearbeitet oder ist es wirklich so, dass ihr weiß nicht, ein extra Analysen habt, der dann wirklich guckt, okay, wie hat er sich denn die letzten 10 Trainings entwickelt oder ist eher nur so ein grober Überblick? Weil ich stelle mir vor, dass das wirklich eine Masse an Daten ist.
Masse an Daten ist da und wir wissen als Trainer, wir Trainer sind meistens keine Wissenschaftler oder Diagnostiker und wir kommen versuchen, schnell ins Handeln zu kommen.
Und es ist schon so, dass wir ja auf Basis der Daten, es ist relativ einfach auch dargestellt.
Also wenn ich jetzt sehe, auf dem Trainingsreport da ist ein Bereich grün markiert, dann weiß ich okay,
der hat sich jetzt in den letzten 10 einer in verbessert, ist ein Bereich rot, dann hat er sich in den letzten 10 Training-Sessions in dem Bereich verschlechtert.
Und so kann ich dann die Trainingsgruppen zusammenstellen und kann dort einen Einstiegslevel programmieren und kann dann innerhalb der Training-Session einfach verschiedene Parameter verknüpft mit den Trainingsziel vereinfachen.
Oder er schwären, also er schwären natürlich in dem Kontext, aber ich kann auch, wenn ein Spieler keinge um Tag hat, Dinge vereinfachen.
Das ist total easy und simpel umsetzbar.
Da geht es ja auch, wenn ich jetzt zum Beispiel nur 2,5 Sekunden Zeit habe, um den Minitor zu treffen.
Und jetzt zum Reinkommen, zum Warmer, relativ easy. Wenn es mach ich halt 1, 2 Mal und dann gehe ich ins nächstöre Level und habe dann sozusagen nur noch 2,2 Sekunden Zeit.
Und wenn ich sie richtig fordern will, dann haben die Kids nur noch 1,7 Sekunden Zeit, um das Tor zu treffen.
Und darüber steigert es dann einfach individuell die Aktivierung. Das verifiziert dann in kleinen Gruppen und es kann sein, dass ich den Gruppet zusammenstelle, die dann 10 Minuten später kommen, wo ich gar nicht auf die 1,7 Sekunden gehe.
Sondern da bleibe ich bei 1,9 Sekunden, weil die individuellen Voraussetzungen nicht so gegeben sind.
Genau und nur noch mal zu dem Trainingsreport. Wir haben da auf der 1. Seite alles übersichtlich dargestellt, was Tom schon gerade gesagt hat, mit den Färbungen grün und rot, damit alles auf einen Blick schnell zu sehen ist.
Das ist die 1. Seite im Anhang, gibt es dann jedes Spiel nochmal einzeln ausgewertet und die Rohdaten, weil das wissen wir auch, wir haben die einen Trainer, die eben schnell sein wollen und nicht so die Wissenschaftler sind.
Aber es gibt auch Trainer, die sehr Daten basiert, vielleicht arbeiten und genau für diese bieten wir zusätzlich noch die Rohdaten an. Also wir haben eigentlich alles für jeden Trainer-Typ.
Gibt es dann von 1. Seite irgendwelche Vorgaben in den Bereich oder hat jeder Trainer so seinen eigenen Spielraum?
Bei uns ist es so, dass innerhalb jedes Trainer starb ist von der gut 13 bis so 19 einen Trainer vorhanden sein muss, der sich wirklich intensiv mit dem Soccerboard beschäftigt, der also die Jungs dort individuell oder in Gruppe begleiten kann.
Dazu kommt, dass Athletik-Trainer damit verantwortlich sind, die Reha-Trainer auch Physiotherapeuten zum Teil, wenn sie individuelle Maßnahmen mit Spielern durchführen.
Dass die alle im Soccerboard geschult sind. Die Vorgaben, vorgaben jetzt ob es individuelle Leistungsziele gibt. Nein, so weit sind wir noch nicht.
Wir nutzen halt auch die agnostische Tools innerhalb des Soccerboards und zunächst mal jeden Spieler in seinen kochnitiven Fähigkeiten zu überprüfen. Was sieren dann auf diesen Daten versuchen wir dann, Trainingsmots auszuwählen, die für seine individuellen Entwicklung dann förderlich sind.
Es ist vielleicht auch eine Skouting-Möglichkeit. Also wenn jetzt so euch mal ein Probespieler hat, dass ihr den mal vielleicht rein schickt, um einfach mal ein bisschen zu testen, macht ihr sowas auch?
Ja, also wir nutzen das auch im Assessment von Spielern natürlich macht total Sinn, weil man sich da ganz gut vergleichen kann mit Spielern, die schon da sind oder Spieler, die jetzt auch einen ersten Kontakt mit dem Soccerboard haben,
wie sie sich da drin machen, ist ähnlich wie ein Schnelligkeitstest.
Okay, ihr seid ja beide Trainer und wie ist der Transfer aufs Spiel? Wie sind die Spielerinnen, wie entwickeln sie sich da oder die Spieler, wie merkt ihr das, dass ihr da drin erarbeitet oder könnt ihr das überprüfen oder habt ihr Vergleichsmöglichkeiten?
Da haben wir im Nachwuchs natürlich wenig Vergleichswerte, weil wir natürlich innerhalb des Spiels nicht mit so vielen Daten arbeiten, also jetzt insbesondere in den jüngeren Alters bereichen.
Ich spreche immer davon, dass es subjektiv wahrnehmbar ist und dadurch, dass wir ja schon viele Experten bei uns im Trainerbereich haben.
Und sehr viele Trainer, das ausdrücken ist davon auszugehen, dass ein Transfer da ist.
Insbesondere, weil haltetzeit Vorbereitung aufs Training, dass Spieler, die vor eine Mannschaftstraining im Soccerboard waren, schon deutlich aktivierter sind als andere Spieler, die das vielleicht nicht gemacht haben.
Ich bin sehr davon überzeugt, dass es einen Transfer-Effekt gibt.
Ja, also kann ich auch bestätigen, wir haben auch Rückmeldung von anderen Vereinen. Das ist vor allem die Ball haltetzeit und da sind wir ja wieder beim Thema.
Wir wollen erzeugen, dass die Spieler schneller und bessere Entscheidungen treffen und bei haltetzeit ist er mit so einem Parameter, dass die Spieler einfach auch schneller handeln können auf dem Platz.
Und das ist schon das Feedback, was wir bekommen, dass das nach einem Jahr, nach zwei Jahren einfach zu beobachten ist, dass die Spieler sich in diesem Bereich verbessern.
Ja gut, dann macht es natürlich auch Sinn, so den Fokus auch darauf zu setzen, dass ihr sagt, jede Woche könnt ihr Spieler und Spielerinnen dort drinnen trainieren.
Wenn ich jetzt Spiel jetzt bei euch, zum Beispiel in der Un19, wie oft könnte ich dann privat noch zusätzlich dort trainieren und muss immer ein Trainer dabei sein oder darf ich den alleine bedienen, wenn er frei ist.
Sowohl als auch, also darfst du ihn alleine bedienen, du darfst alleine reingehen, darfst ihn nutzen.
Da ist natürlich immer das Thema, da kommen die Athletik-Trainerinnen und Spielbelastungssteuerungen, Achtung, nicht zu viel, vorm Spiel und so weiter.
Nichtsdestotrotz wird das auch genutzt, also individuell zum Spaß haben, am Abend, nach dem Training, kleine Gruppe rein, vielleicht wenn es mal regnet oder so, dann ist das auch super.
Genau, ja. Ja, was wir halt haben und dafür ist jetzt zum Beispiel auch der Ender-Tain-Bereich da, eben wenn die Jungs auch mal Freizeit haben in der Akademie oder eben auch bei uns in den öffentlichen Soccer-Bots.
Haben wir auch Teammots oder Battlemots, wo man einfach bei Teammots auch zusammen spielen kann.
Wir kommen alle aus dem Fußballbereich und dann macht es irgendwie noch mehr Bock, wenn du gemeinsam auf Punkt die Jagd gehen kannst und ich mit einem anderen Team einfach Challengeen kannst, danach jeden Spiele haben wir ja die High School-Liste und wenn dann eben die Namen meines Teams da oben stehen, dann freue ich mich dann auch mal umso mehr, wenn mir das mit einem Partner gelungen ist.
Genau, oder eben im Battle, wo ich mich eins zu eins im Soccer-Bot auch batteln kann im direkten Duell gegen den Gegenspieler.
Aber dafür ist auch zum Beispiel der Ender-Tain-Bereich gemacht, dass du einfach hingehst und einfach los spielst.
Habt ihr denn ja Spieler, die süchtig danach geworden sind?
Ja, also es gibt schon viele Spieler, die regelmäßig rein wollen. Also bei mir sind zwei, drei dabei, die uns da schon sehr, sehr tiefer mit ist natürlich auch junger.
Sie werden gerade U13, U14, U15, desto aktiver sind sie dabei. U16, U17, U19 ist natürlich dann auch ein bisschen, muss man ein bisschen drauf schauen, wie die Spielplanung ist bei der U19, haben wir ja mit der Youth League dann auch teilweise regelmäßig englische Wochen.
Da ist das dann ein bisschen schwieriger zu integrieren. U16, U17 sind da sehr Wettkampf orientiert, nutzen das dafür.
Ja, sehr unterschiedlich und hängt dann auch von den jeweiligen Mannschaftstrainern ab.
Ich habe noch einen anderen Bereich, den ich selber noch nicht ausprobiert habe, aber von dem ihr mir schon erzählt habt, ist der Taktikbereich.
Was hat es damit auf sich?
Also das heißt bei uns Spielanalyse, wir haben die Spielanalyse, der es ist so, dass mit den Drecking-Daten gearbeitet werden kann, die den Verein zur Verfügung stellen.
Diese können automatisch in das Soccerboard-System eingearbeitet werden und dann können wir das Spiel eins zu eins im Soccerboard-Nachstellen.
Zusatzfunktion ist, dass wir das Spiel im Soccerboard aus der Ego-Fu-Perspektive erleben können.
Das heißt, wir haben nicht nur die Vogelperspektive, so wie man das von der Taktikanalyse heutzutage gewöhnt ist vom Laptops, sondern eben die Ego-Fu-Perspektive zusätzlich.
Wir können beide Sichtweisen im Sockeboard nachdenken.
Und das bringt einfach den Effekt mit sich.
Wir kennen das ja außer Spielenerlüse, dann sagt mir ein Trainer am Laptop.
Hi Marie, wieso hast du denn denn den Kollegen da hinten nicht gesehen?
Dann gehen wir in den Soccer-Bot rein.
Und dann sieht der Trainer okay, du konntest sie vielleicht gar nicht sehen,
weil sie in Deckung schatten steht.
Das sind dann auch so kleine Ahal-Fekte.
Zusätzlich kann man bei uns in der Spielenerlüse damit arbeiten,
du kannst Ketten einzeichnen.
Du kannst anzeigen, hey, du könntest wieder verschieben.
Wir sehen dich jetzt weiter vorne in der nächsten Ebene.
Du kannst also wirklich interaktiv, dann eben Soccer-Bot auch direkt damit arbeiten.
Eine andere Möglichkeit ist es, das heißt bei uns Interactive-Siens,
dass du sehen, zusammenschneiden kannst, wie man das auch aus der Video-Analüse gewöhnt ist.
Zum Beispiel sehen wir für deinen Inverteidiger.
Und dann gehst du mit den in den Soccer-Bot, hast du vielleicht 5-10 zusammengeschnitten.
Und er kann diese ein zu einem Soccer-Bot nochmal nach spielen.
Ist dann der Ablauf so, dass man mit einem Initial passt,
den Zeitpunkt simuliert, wo der Spieler im Spiel wirklich den Ball am Fuß hatte
und dann kann er im Soccer-Bot nochmal eine neue Entscheidung treffen.
Und er kann der Trainer im Vorfeld auch Punkte vergeben für die verschiedenen Passoptionen,
angenommen für einen tiefen Anspieler oder eben vielleicht für einen Pass zurück,
wenn man eher über eine Seitenverlagerung geht.
Und dann kann man das auch direkt eins zu eins mit dem Spieler am Soccer-Bot auswerten.
Aber Tom, ist das so gerne ergänzen?
Das Kuhle ist halt, dass ich mit einem U-13-Spieler sozusagen dann Bundesliga-Situation spielen kann.
Was so den Zeitraumstempel angeht, besprechen wir davon,
die Spieler haben immer weniger Zeit und Raum für Fußball-Aktion.
Und genau das können wir damit dann abbilden.
Also wir können tatsächlich sagen,
"Möchtest du manuell neuer sein?", und dann bist du wirklich manuell neuer.
Was ist eine coole Sache?
Aber ihr könnt ja dann eigentlich nur maximal diesen einen Pass immer spielen.
Genau, der Trainings-Effekt wird dann über die Vielzahl an Szenen-Clips aufgebaut.
Das geht dann gar nicht so sehr um Belastung oder um technische Ausführung,
sondern wirklich dann das reine Entscheidungsverhalten zu trainieren.
Also zu erkennen, okay, wann sollte ich einen Außenverteidiger vielleicht anspielen?
Wann kann ich den Säxer ins Spiel bringen?
Wann kann ich vielleicht ebenen überspielen?
Und diese ja, diese taktischen Prinzipien kann man dann sozusagen einen Übertrag innerhalb dieser Spielssehen mit einfügen.
Insbesondere wenn dem Verein klar ist,
welche taktischen Prinzipien er dann gerne in seiner Spielweise häufiger sehen möchte.
Könnt ihr auch so Standardsituationen sowas nachstellen?
Standardsituationen lassen sich punktuell natürlich als Clip erstellen.
Hat aus meiner Sicht perspektivisch, sondern hat den Vorteil.
Ich muss jetzt nicht zwingend mit der gesamten Mannschaft irgendwie auf dem Platz sein,
zehn Jungs wissens, wo sie zu stehen haben, die anderen zehn kriegen im bestimmten Auftrag,
um den Gegner zu simulieren.
Wisst man selber als Trainer, das mit der zäheste Bereich der Woche.
Hier habe ich dann die Gelegenheit, diese Clips zu erstellen, reinzugehen mit einem Teil der Mannschaft,
beispielsweise mit Spielern, die ihr Verantwortung tragen und siehte sich das dann anschauen können
und sozusagen darüber die Mannschaft vorbereiten auf das, was kommt.
Beispielsweise Zielräume markieren und so weiter und sofort.
Das lässt sich sehr gut erkennen darunter.
Wie oft nutzt ihr beide das Tool, die taktischen Gegnerheiten sich anzugucken?
Weil ich glaube, das macht man ja wahrscheinlich nicht jede Woche oder jenig.
Das ist ein bisschen aufwendig, wahrscheinlich das alles auch zu erstellen.
Wir haben ja aktuell die Spieldaten nur von der ersten Mannschaft.
Wie auf die erste Mannschaft das nutzt, kann ich nichts zu sagen.
Also weiß ich tatsächlich auch nicht.
Ich sehe nur lediglich den großen Vorteil darin, das zu nutzen.
Und mit Nachfuchsmannschaften dann Standardsituationen durchzugehen,
die möglicherweise die Profis erwarten, macht jetzt aus meiner Sicht wenig Sinn,
dann nutze ich lieber den Trainingsbereich.
Die Interactive-Sienz im Gegend nutzen wir schon punktuell
um die Kids dann in unsere Spielidee so ein bisschen mitzunehmen.
Aber auch da sind natürlich auch noch Entwicklungsprozesse weiterhin möglich und auch nötig.
Und sozusagen Trainingspakete dann wirklich nutzen zu können.
Seit ihr dann ja beteiligt an der Entwicklung von neuen Programmen.
Also wenn euch irgendwas auffällt, könnt ihr das dann ja relativ schnell umsetzen,
vielleicht in ein neues Spiel oder eine neue Challenge.
Also er beleibt sich an den Entwicklungspartnerschaft mit Ambrella Software.
Patsenklich ist das Main-Aufgabenbereich ein Stück weit mit neue Trainingsmots zu entwickeln.
Und das ist je nach Kapazität von den IT-Kollegen von Ambrella Software,
dann auch möglich neue Trainingsmots zu entwickeln, auf jeden Fall.
Macht ja auch total Sinn, weil viele der Games, die so auf dem Telefon von den Jungs gespielt werden,
sind halt ein Stück weit auch übertrag bei dem Soccer-Bot.
Man kann halt da verschiedene Verknüpfungspunkte erstellen.
So zu sagen, dass man diesen Gaming-Charakter vom Telefon rein in den Soccer-Botten,
damit ja die Jungs zusätzlich noch Bewegung mit dabei haben.
Meine letzte oder der letzte Punkt wäre, ihr wisst ja, ich bin ja Technik-Trainer.
Welche technischen Fertigkeiten kann ich denn sehr gut im Soccer-Bot trainieren?
Jetzt außer die kognitive Fähigkeiten. Was glaubt ihr, was kann man technisch gut machen?
Also ich kann dir gerne eine Story von mir persönlich erzählen,
weil auch ich ja als Spieler darin trainiere.
Bei mir zum Beispiel der linke Fuß ist so, dass ich den benutzen kann.
Es ist nicht nur zum Stehender, aber trotzdem nehme ich mir das beim Training auf dem Feld,
immer vorher Marie heute im Sommer, auch häufiger den Linken.
Und nach dem Training merke ich, okay, ich hab's doch nicht gemacht.
Das Gute beim Training im Soccer-Bot ist, dass ich nach jedem Mod die Knallharte
und objektive Auswertung bekomme, wie oft ich mein linken Fuß verwendet habe.
Und wenn ich danach eine Mod sehe, dass ich mein linken Fuß mit 0% verwendet habe,
dann war das für mich einfach zu wenig, und dann habe ich mich da selber gechallengt,
dass ich gesagt habe, okay, mindestens 50% nach jedem Mod.
Und habe dadurch eine hohe Wiederholungszahl gehabt mit dem linken Fuß.
Und irgendwann keine Ahnung, das ist nach 3-4 Wochen gewesen sein.
Ich habe mich automatisch auf dem Trainingplatz mein linken Fuß verwendet,
ohne dass ich darüber nachgedacht habe.
Und das war für mich persönlich einfach cool, weil das irgendwie so ein Automatismus war.
Okay, ich hab ihn sehr häufig im Soccer-Bot verwendet.
Und verwend ihn automatisch dadurch auch auf dem Platz.
Das war für mich persönlich ganz cool.
Wir haben sicherlich das Weiteren dadurch, dass wir besser an die Wand spielen.
Natürlich den Effekt, dass wir irgendwie den Ball kontrollieren müssen.
Also, Ball-Annahme, tatsächlich auch Ball-Mitnahme.
Wenn wir Spiele haben mit Vororientierung, also mit Signalfeldern,
die uns sagen, wo das nächste Ziel auftauchen wird.
Wir haben tatsächlich auch Spiele drin, wo wir den Ball flachmachen müssen.
Das ist natürlich auch Ball-An-Mitnahme, aber es ist noch mal ein spezieller Punkt,
der aufgrund der Geschwindigkeit des Spiels sehr häufig zum Tragen kommt.
Dazu, ja, Schulterblick weiß ich jetzt nicht, ob man das als technischen Baustein titulieren kann,
aber man schult schon die Scan-Fähigkeiten, also Kopfbewegung, Kopf-Rotation, beiläufig mit.
Und das perifäre Blickfeld wird geschwult, weil auch die Ziele variable Höhlen haben.
Und natürlich kann ich dann einfach sagen, ich muss nur ein Flachpass spielen,
aber mein Kopf muss oben sein, damit ich überhaupt erkenne, wo ich hinspielen muss.
Und da sehe ich natürlich auch ein super Vorteil.
Das ist natürlich jetzt tatsächlich auch ein Stück weit.
Es geht so ein bisschen ins Cocknitiver mit rein, ist aber trotzdem auch ein motorischer Effekt,
drehebereich Drehungen durchzuführen.
Ja, klar. Wir haben das häufig auch bei jungen Spielern,
dass die drübeln und du willst aber, dass sie den Blick vom Ball lösen.
Also du hast ja häufig schon als technischen Schwerpunkt auch mit dabei.
Passgeschwindigkeit, sehe ich auf jeden Fall auch noch, weil wir auch Spiele haben,
wo wir ein Ziele in der Tiefe haben, wo man wirklich auch Schärfer passen muss,
um das Ziele auch wirklich dann treffen zu können oder auslösen zu können.
Und wir können auch ein kleines Geheimnis verraten.
Wir versuchen tatsächlich, die Ballaktion dribbling mit zu integrieren,
dass sie überall Ziele, Ziele, Signale an der Wand, dem Spieler mitgeteilt wird.
Er muss jetzt in diese Richtung dribbeln.
Dann haben wir dann in der Fortsetzung noch Abkappe-Wegungen mit drin.
Das wird dich begeistern, Markus, als Technik-Trainer.
Da ist natürlich aber gerade eigentlich,
einfach noch die technische, technische Herausforderung gegeben. Aber es ist davon auszugehen,
dass das irgendwie möglich sein wird. Irgendwann, hoffentlich. Weil dann haben wir tatsächlich
sehr viele Ballaktionen, die wir mit dem Spieler haben. Wir hätten dribbling, wir hätten
Abkappbewegungen, wir hatten Passspiel beim Ball an Mitnahme. Das einzige, was jetzt im Soccerboard
aktuell ein bisschen weniger Sinn macht, ist halt Torschuss. Aber das macht eh viel mehr Spaß,
wenn man als Spieler den Ball im Netz wieder findet. Finde ich. Ja, absolut, ich habe das,
eher den Soccerboard für mich so ein bisschen umfunktioniert mit meinen Jungs, damit ich die technischen Sachen
auch machen kann. Ich bin mit reingegangen zum Beispiel und wir haben dann die Spieler einfach selber
ummodifiziert. Das heißt, dass wir dann zum Beispiel in Erskontakt hatten, dann erst das Ziel genommen
haben, aufgedreht Abkappbewegungen, Wiederpass, Doppelpass, dann hatten wir vielleicht nur drei
Treffar am Ende. Aber wir hatten halt den technischen Aspekt noch mit Drinnen und In-Täuter.
Von mir hat dann sein, ich habe mit ihm nur Fußtechnik, aber er wollte unbedingt seine
Handschuhe anziehen und da, also einfach die Übung für sich selber neu entdeckt, hat einen
Dropkick dran gespielt, hat sich abgerollt. Also, den habe ich ihn nicht mehr rausbekommen.
Abwürfe, Kurz und so weiter, da so viel Variation, ich glaube, das hängt noch nicht mal so viel
von den Programmen ab, sondern eher wie ist der Trainer da drauf oder der Spieler, wie kreatives man
auch sein Ziel dort drinnen zu verfolgen. Gut, also da sind viel gesagt, keine Grenzen gesetzt,
Maria hat ja schon gesagt, es gibt Teammots zu zweit, aber man kann jedes Spiel letztlich auch zu
zweit irgendwie spielen. Einspieler nimmt den Ball auf, legten für einen Mitspieler ab und der
Mitspieler bespielt dann wieder ein Ziel und dann in der nächsten Aktion umgekehrt, da ist total
viel Spielraum, auch Thema 1 gegen 1. Natürlich kann man dann so ein bisschen darauf achten, dass man
nicht zu nah an die Wand kommt, aber auch da lassen sich mit dir so Gummischeiben natürlich auch
irgendwie Felder drin abstecken, in dem Bereich darf dann 1 gegen 1 gezockt werden.
Ja, 1 gegen 1 hast du auch, wenn du es richtig spielst, also da habe ich mittlerweile auch verschiedene
Spielweisen gesehen, das 1 gegen 1, richtig spielen, heißt bei mir auch mit Körperkontakt,
sondern hast du da ja auch noch mal ganz andere Themen mit dabei.
Ja, wenn du bei mir im 1 gegen 1 Training bist, dann hast du den Guck in Körperkontakt, weil du so
flinkt bist und vorbeikommst. Ja, das wäre natürlich noch gut. Nein, ich weiß natürlich,
mit Körperkontakt sind natürlich viele Aktionen, Warnung kleiner, kleiner Spaß. Sehr gut.
Habt ihr denn auch so eine Übungsdatenbank von euren Trainer, wenn jetzt ein Trainer zum Beispiel
eine Übung entwickelt, eine eigene Übung, sammelt ihr das auch oder hat dann jeder so einfach
seinen eigenen Kopf, den er mitschleppt? Nein, also es gibt vorgefertigte Levels, die werden von
umbrella software zur Verfügung gestellt und es gibt dann auch, ja jeder Trainer hat seine eigenen
ID und ich kann mir dann sozusagen meine vorgefertigten Übungsformen abspeichern und unter meinen
sogenannten Favoriten dann irgendwie wiederfinden. Da muss ich es nicht immer alles am Expert-Bord neu
eingeben. Ja, so viel praktisch. Gibt es dann noch irgendwas, was wir jetzt vergessen haben,
zu erwähnen, was vielleicht, was man mit dem Trainingsgereg machen kann oder was vielleicht noch
besonders daran ist? Ich glaube, was man vielleicht noch ergänzen kann, also wir haben jetzt vor den
Trainingsmots gesprochen, wir haben von der Videoanalyse gesprochen, aber es gibt eben noch den größeren
Bereich Diagnostik, wo am Breller verschiedene diagnostische Tests zur Verfügung stellt,
die sozusagen ja in bestimmten Bereichen in Spieler überprüfen, die man dann nutzen kann,
die Ergebnisse natürlich dann in der Trainingsmoterstellung. Aber das sind dann andere Methoden,
also bei der Diagnostik oder spielt man das Spiel und dadurch wird. Nee, also unsere
Diagnostik ist komplett standardisiert. Du kannst es so sehen, es gibt ja jährliche oder halbjährliche
Tests für Kraftfähigkeiten, Schälligkeitsfähigkeiten, das kennen wir ja alles aus der komplexen
Leistungsdiagnostik und der Soccer-Bord ist jetzt ein zusätzliches Tool, wo man eine Diagnostik für
die Kognition einfach machen kann oder abbilden kann. Gebieten da aktuell sind es 15 Tests für
die Kognitivenfähigkeiten, wie Innovation, Arbeitsgedechtnis, Reaktionsfähigkeit, die
Antizipationsfähigkeit für solche Sachen bieten wieder Tests an, die wie gesagt komplett standardisiert sind,
heißt also jeder Spieler hat genau den selben Test und danach werden die Spieler anhand eines
Punkte-Systems einfach bewertet in verschiedenen Kategorien und dann kann man eben schauen, okay,
wo hat der Spieler entweder stärk oder schwächen nach dieser Diagnostik, hat er vielleicht
schwächen in der Innovation oder eben in der Antizipationsfähigkeit, so eine Sachen kommen dann
nach dieser Testung raus. Es kann einerseits für so eine komplexe Leistungsdiagnostik
mitverwendet werden, einfach als zusätzliches Tool für Kognition, neben Kraftfähigkeit,
Ausdauer, Sprinte, was wir mittlerweile schon alles kennen oder eben, was wir vorhin auch schon
mal kurz hatten für das Gouting oder auch als Eingangsdiagnostik, wenn ich jetzt einen neuen Spieler
habe. Wie oft durchlaufen die Spieler das? Zweimal dreimal jährlich oder ist, glaube ich,
von jedem Verein aus sehr verschieden bei uns durchlaufen die Jungs eine Testbatterie zweimal jährlich.
Ist natürlich super, dann könnt ihr das alles natürlich genau gucken, okay, hat er sich entwickelt
oder nicht oder vielleicht sogar zurückentwickelt in manchen Bereichen, wobei das ja wahrscheinlich eher
weniger der Fall ist, sondern es bleibt eher beim gleichen Stand, oder? Genau. Genau, neben den Kognitionen
haben wir auch zwei Test noch ein für die Passpräzision und ein für die Vororientierung, wo ja auch
noch so ein bisschen Technik mit Abbilden und einfach testen können, weil wir mit dem Sockeboard
einfach perfekte, standardisierte, nahezu la Bohrbedingungen haben, wo wir das testen können.
Genau, und die Test entstehen halt auch in Zusammenarbeit mit Sportwissenschaftlern oder
Sportzücherlogen, der Vereine, die wir haben oder eben auch in Kooperation mit Universitäten,
wo auch Bachelormaster, Doktorarbeiten beschrieben werden. Ja, mega, mega spannendes Thema,
auch dann diagnostik werden um einen komplett eigenes Thema, was man da so alles machen kann.
Ich würde sagen, wir schließen die Folge für heute. Es hat mich wirklich sehr gefreut, da Einblicke
zu haben, über den Sockeboard, über euch, über eure Arbeiter mit. Vielen, vielen Dank dafür,
und ich hoffe euch hat es auch gefallen. Ja, sehr gerne und danke für den Austausch, Markus.
Gerne. Ja, war super, war kurz, ich hoffe, du hast in dieser Folge die meisten Zuführer,
die du je hattest. Ja, schauen wir mal, je mehr Wärbung ihr macht, um so besser. Also Rekord sind
jetzt 1.200 bei einer Folge, etwas über 1.200. Okay. Wir gehen unser Bestes. Genau, also wenn
wir die knacken, dann kriegt ihr von mir einen Kaffee ausgegeben, beim nächsten Mal. Ja,
das ist sehr gut. Gut, bis dahin. Danke schön, ciao. Danke, Markus, ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Der Soccer Board 360 entstand in Leipzig 2013/2014 als Konzept zur Kognitionsentwicklung im Fußball und wurde 2017 erstmals im Trainingszentrum von RB Leipzig eingeführt.
Das Gerät bietet zwei Bereiche
Im Entertainment-Bereich können Spieler mit Level-Systemen spielerisch lernen und Spaß haben, ohne auf Leistungsentwicklung zu achten.
Trainer können die Trainingsparameter individuell anpassen, um z. B. Ballhaltezeit, Vororientierung oder Passgeschwindigkeit zu trainieren.
Der Soccer Board wird in Nachwuchs- und Reha-Trainings integriert, ermöglicht individuelle und kleine Gruppen-Trainings mit klaren Transfer-Effekten.
Ein zentraler Vorteil ist die automatische, standardisierte Datenerfassung, die Trainer bei der Analyse und Entwicklung von Spielerleistungen unterstützt.
Taktische Analysen und Spiel-Clips können im Ego-Feld-Modus simuliert und interaktiv eingesetzt werden, um Spieler im Vorfeld zu fördern.
Es gibt eine vorgefertigte Übungsdatenbank, die Trainern ermöglicht, eigene Trainingsformen zu speichern und zu nutzen.
Summary:
Der Soccer Board 360 ist ein innovatives Trainingsgerät, das in Leipzig 2013/2014 von Abuela Software entwickelt wurde, um kognitive Fähigkeiten im Fußball zu trainieren. Seit 2017 ist es im RB Leipzig-Trainingszentrum und an anderen Vereinen wie RB Salzburg integriert. Das Gerät bietet zwei Hauptbereiche: den profi-orientierten Trainingsbereich mit individuellen Parametern für kognitive Fähigkeiten wie Reaktionszeit und Arbeitsgedächtnis sowie den entertainment-orientierten Bereich für spielerisches Lernen.
Trainer können Spieler individuell unterstützen, z. B. durch Anpassung von Ballhaltewerten oder Passgeschwindigkeit.
Das System wird vor allem im Nachwuchs- und Reha-Training eingesetzt, wo es auch zur Wiederherstellung nach Verletzungen hilft. Durch standardisierte Diagnose-Tests und interaktive Spielanalysen können Spieler und Trainer die Entwicklung nachvollziehen. Die Daten werden leicht verständlich dargestellt, was den Zugang für Trainer ohne wissenschaftliche Ausbildung erleichtert.
Zudem ermöglicht das Gerät individuelle und kleine Gruppen-Trainings, wobei der Transfer-Effekt bei Spielerleistung und Kognition nachweisbar ist. Mit der Möglichkeit, eigene Trainingsformen zu speichern und taktische Szenarien zu simulieren, wird das Gerät zu einem wertvollen Werkzeug für die moderne Trainingsplanung.
FAQs
Das Soccer Board 360 ist ein Trainingsgerät, das seit 2013 von Abuela Software entwickelt wurde. Die Idee entstand 2014 bei einem Projekt in der Leipziger Garage, wo der CEO Daniel Heldt und andere Mitbegründer das Gerät entwickelten, um kognitive Fähigkeiten im Fußball zu trainieren.
Das Gerät bietet zwei Bereiche: einen professionalen Trainingsbereich für individuelle Entwicklungsplanung und einen Entertainment-Bereich für spielerische, abwechslungsreiche Aktivitäten mit Leveln von Anfänger bis Profi.
Es ist ab acht Jahren spielbar, besonders für Kinder, da es einfache Aufgaben bietet. Ab 10 Jahren kann man es auch mit mehreren Kindern gleichzeitig nutzen, wobei die Spielsituationen auf die Entwicklung der Spieler abgestimmt sind.
Ein Trainer kann die Nutzung individuell buchen, etwa in Form von individuellen oder kleinen Gruppenübungen. Ein Ziel ist, dass jeder Spieler in der Nachwuchsakademie mindestens einmal pro Woche im Soccer Board trainiert.
Im Pro-Bereich werden kognitive Fähigkeiten wie Reaktionsfähigkeit, Arbeitsgedächtnis, Innovation und kognitive Flexibilität trainiert. Spieler erhalten individuelle Aufgaben, bei denen sie beispielsweise schneller auf Ziele reagieren müssen.
Ja, es gibt standardisierte kognitive Diagnose-Tests für 15 verschiedene Fähigkeiten. Die Ergebnisse werden gespeichert und helfen, Entwicklungsziele zu setzen. Diese Tests werden zweimal jährlich durchgeführt und unterstützen die Planung individueller Trainingsphasen.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.