#005 Zu alt für den Arbeitsmarkt? 7 Tipps für den Bewerbungserfolg Ü55. So erhöhen Sie Ihre Chancen!
17m 30s
In dieser Podcast-Episode des CEO-Karriere Code geht es um Strategien für erfahrene Fach- und Führungskräfte ab etwa 55 Jahren, die sich beruflich neu orientieren müssen und dabei Altersnachteile befürchten. Der Host, Dominik Krotz, betont, dass es keine universelle Lösung gibt, aber praktische Impulse helfen können. Ein kritischer Punkt ist die Wahrnehmung des Alters auf dem Arbeitsmarkt, wobei Positionen im oberen Management oft zugänglicher sind als im Mittelmanagement. Statt sich auf Stellenausschreibungen oder interne Recruiter zu verlassen, wird empfohlen, direkt Entscheidungsträger in Wunschunternehmen anzusprechen. Ein zentraler Tipp ist die Erstellung eines kompakten Executive-Summary-Lebenslaufs, der konkrete, relevante Erfolge hervorhebt und das Alter nicht erwähnt, um den Primacy-Effekt zu nutzen. Als alternative Karrierewege werden Interimstätigkeiten, die Nutzung des Eingliederungszuschusses oder der Schritt in die Selbstständigkeit mit Aufsichtsratsmandaten vorgestellt. Der Host rät davon ab, in allgemeine Digitalisierungsweiterbildungen zu investieren, und plädiert stattdessen für gezielte Positionierung und Initiativbewerbungen. Abschließend wird auf weitere Podcast-Folgen zu Themen wie Gehaltsverhandlung und verdecktem Arbeitsmarkt verwiesen.
Herzlich willkommen beim CEO-Karia Code, den Karrierepodcast mit Inspiration und Insiderwissen für Top Manager und jene, die es werden wollen. Präsentiert von Ihren Hälternter Dominik Kroz. Herzlich willkommen zurück beim CEO-Karia Code Podcast. Diese Episode richtet sich an all diejenigen, die sich derzeit oder vielleicht bald in einer Situation der Neuorientierung befinden und sich aufgrund ihres Alters mit Nachteilen gegenüber jüngeren Mitbewerbern konfrontiert zehn, aber noch zehn bis 15 Jahre zu arbeiten haben. Darmig zahlreiche Zuschriften aus unserem Kandidaten Netzwerk erreichten, auch von jenen die teilweise noch nicht mal in der Situation sind, aber die das Thema interessiert. Und es mir auch am Herzen liegt, möchte ich in dieser Episode darauf eingehen. Eines vorweg, es gibt keine Geheimformel oder Anleitung, wie es zu 100 Prozent gelingt, den Altersnachteil zu bewinden. Ich kann nur mit Impulsenden dienlich sein und bin mir sicher, dass sie zwei bis drei Tipps für sich mitnehmen und reflektieren können. Lassen Sie uns loslegen. Was bedeutet überhaupt alt? Also wann ist man im Kontext des Arbeitsmarkts in einem kritischen Alter? Ich kenne Geschäftsführer, die ü-60 sind und deren Job vielen in meinem Alter nicht zuzutrauen wäre, vor allem bei Erfahrung in jeder Hinsicht, dass schlagende Argument ist und auch sein sollte. Viele Nachrichten erreichen mich von 50 Jährigen, aber hier muss ich eindeutig sagen, sie sind nicht und das ist nicht nur meine Meinung in diesem kritischen Alter. Wenn ich eine Grenze ziehen müsste und ich spreche ganz vorsichtig von meiner Erfahrung mit Unternehmensentscheidern. Dann ist das überschreiten der 55 eine kritische Grenze, die es vielen Kanidaten und Bewerbern schwerer macht. Aber ich beobachte, dass die Problematik die oberste Führungseitage, also Sie-Level weniger betrifft. Hier gibt es noch mehr Zugang für Ü-55 und auch für Ü-60-Kandidaten. Schwieriger wird es im Mittelmanagement und in Positionen, die die Operationalisierung von Strategien umsetzen sollen. Hier hoffen sich Unternehmen junge dynamische Umsätze. Wie gesagt, das ist nur meine Erfahrung und muss auch nicht meine Meinung widerspiegeln. Bezüglich Branchen werde ich auch oft gefragt, also in welchen Branchen gibt es denn die größten Chancen für Seen Jahre Bewerber. Tendenziell ist die Akzeptanz und sind die Geschäftsmodelle sehr viel offener im Baubereich oder im Anlagenbau als zum Beispiel im Softwareumfeld. Aber die Antwort bringt Ihnen nicht zwingend etwas, da Sie sich ja nicht komplett Branchen fremd bewerben sollten, sondern Ihren eigenen Track-Record nutzbar machen wollen und es auch sollten. Auch eine Frage, die mich ab und zu erreicht, wie kann ich denn in Stellenausschreibungen, dass eher erfahrenere, ältere Kanidaten adressiert werden? Gibt es das Signalwörter? Teilweise ja, also wenn es in den Anforderungen darum geht, dass man über mehrjährige oder langjährige Berufserfahrung verfügen sollte, um sich zu bewerben, dann sind das Signalwörter. Aber Ü60 oder Ü55 explizit zu attressieren, das ist mir noch nicht begegnet. Auch ich als Hätter im Fehl ab und zu Kanidaten, die diese besagte Altersgrenze überschritten haben, die ich aber interviewt habe und für gut befunden habe und die ich gerne in meinen Kunden vorstellen möchte. Was begegnet mir da meistens? Vorab, ich bin nicht der Heizbringer, denn ich habe auch meine Vorgaben, aber ich sehe mich schon als Berater auch in der Funktion manchmal Kundenansprüche zu hinterfragen. Also, was sage ich auf die Reaktion, wenn ein Profil von mir empfohlen wird und es seitens des Unternehmensentscheiders heißt, der ist zu alt, ich bleibe jetzt mal bei der männlichen Form. Was ich immer gerne in Gegne, worum geht es genau? Geht es entweder um die Verjüngung des Teams oder weil sie sich Sorgen machen, dass der
jenige nicht mehr lange arbeiten wird. Bei zweiterem habe ich so eine kleine Chance noch und kann entgegnen, dass derjenige noch 10 oder 15 Jahre vor sich hat und wenn er nur vier Jahre bleibt, dann hat er sich doch erstens amotisiert und zweitens wissen wir auch, dass viele aus der Generation Y diese durchschnittliche Verbleibderung von vier Jahren haben. Also dann hätten sie hier in diesem Fall sogar einen Vorteil mit diesem Bewerber. Na ja, klappt nicht immer, ehrlich gesagt auch sehr selten und ich muss auch von dem Drive des Kandidaten in den Vorgesprechen überzeugt sein, was ehrlich gesagt auch nicht immer der Fall ist. Kommen wir mal zu dem Bereich der Tipps für Sie. Die Kandidaten gewinnen die am besten Anfang 40, Anfang 30 sind aber 40 Jahre Berufserfahrung in dem besagten Bereich haben und ein Dujen auf ihrem Gebiet sind. Also das mal überspitzt dargestellt, damit Sie verstehen was ich meine. Und eine harte Antwort, die mir oft begegnet auf ein Profil von einem sehr senoren Kandidaten ist. Dafür muss ich Sie nicht bezahlen, die finde ich auch selbst. Eine andere Form der Reaktion ist und es habe ich vorher auch schon gesagt, wenn man Sie ihn vertrieb beispielsweise, verjüngen will und dann kann man eben auch als doppel-moralischen Appell keine 60-jährige Führungskraft einsetzen. Also das ist so der Grund dahinter, das meint es dahinter. Und das begegnet mir in diesen Fällen sehr oft. Also wenn Sie einen Heter unter nicht persönlich gut kennen und der eine wahre Empfehlung aussprechen kann, verschwenden Sie keine Zeit und Hoffnung. Ähnliches gilt beim zweiten Tipp, umgehen Sie Unternehmens-Internen Recruiter. Was erwarten Sie, wenn Sie mit Recrutern in Kontakt treten? Die werden die Anweisung der Hiring Manager noch stärker verfolgen. Das ist zumindest meine Erfahrung mit den meisten Recrutern. Es gibt immer Ausnahmen und bereits, wenn es darum geht, das Stellen Profil zu erarbeiten, challenger sie nicht mal andere Themen und wagen sich dann meistens auch nicht mal an das altes Thema ran. Wie gesagt, es gibt Ausnahmen, aber das ist meine Erfahrung. Deswegen sind die in vielen Fällen einfach Erfüllungsgehilfen, aber nicht für Sie. Der dritte Tipp, in dem Fall, also nicht nur einem Puls, sondern das ist jetzt wirklich auch ein Tipp, lautet, erstellen Sie einen Executive Summary-Civine und zwar mit Fokus auf Ihre Erfolge. Denn der Vorteil, einer langen Berufskarriere ist es, dass Sie von der Wahrscheinlichkeit mehr Erfolge aufziehen können als Jungspunde, sage ich mal. Aber eine ganz wichtige Einschränkung konzentrieren sich auf die Erfolge und Tätigkeiten, die wirklich relevant sind, zum Beispiel für eine ausgeschriebenen Stelle, was sich aus den Anforderungen herauslesen können oder auch bei einer Initiative-Bewerbung, wenn Sie sich mit der Position und dem Unternehmen befassen und dort den wirklichen Nied auch erkennen, warum, also was in dieser Stelle tatsächlich relevant wäre, dass die genau das herausarbeiten in Ihre Initiative-Bewerbung. Das ist ganz wichtig, denn viele formulieren zu viele Dinge aus, die nicht relevant sind, weil sie annehmen und das ist nicht mal böse gemeint. Aber der Recouter wird sich das rauspicken, dem ist nicht so, oder eine andere Annahme, ich erwähne lieber zu viel als zu wenig, vielleicht stecken ja noch andere Anforderungen dahinter, die für mich jetzt nicht gleich erkenntlich sind. Aber dem ist nicht so, Sie müssen in sehr kurzer Zeit in den Unterlagen überzeugen. Der vierte Impuls, ich möchte jetzt nicht dazu auffordern, aber meines Erachtens kann das helfen, lassen Sie das Alter weg, vor allem auch im exekte Summary-Cv. Es ist einfach kein Master-Health. Natürlich kann man auch das Jahr des Studiums jetzt hochrechnen und dann erkennen oder zumindest kalkulieren, wie all sie denn tatsächlich sind. Aber ich denke, in einem richtig guten Summary-Cv-Dokument überwiegt der Eindruck, der Überschneidungen zu Positionen, also zu dem, was gefragt ist und der Eindruck der Erfolge und es wiegt sehr viel stärker. Und vor allem wird vom Leser nicht im Sinne des Primacy-Effekts sofort ein Auchmerk auf das Alter gelegt. Zur Leuteung dieses sozialpsychologischen Effekts, Primacy-Effekte, den ich gerade erwähnt habe, gibt es noch eine eigene Podcastfolge an dieser Stelle reiches zu erwähnen, dass das nicht gleich als erstes ins Auge springen soll und den Leser somit auch ganz anders ausrichtet auf den restlichen Teil des CVS. Der Fünftepunkt, den ich mir hier mit aufgeschrieben habe, beinhaltet eigentlich zwei Tipps. Umgehen Sie Stellenportale. Dieses Stellen werden ja nicht nur von Ihnen gelesen und bergen einfach sehr viel Wettbewerb. Also umgehen Sie Recruiter, Herdhunter und den offenen Stellenmarkt. Stattdessen und das ist jetzt sehr wichtig, adressieren Sie direkt die Unternehmensentscheider der Unternehmen, die für Sie interessant sind und für die auch Sie natürlich relevant sind per Initiative approach. Ein Vorteil, den es geben kann, aber nicht muss und das ist auch nicht das Hauptargument, gewünschte Nebeneffekt. Vielleicht sind diese Entscheidungen auch im selben Alter und so können Sie denen auf Augenhöhe begegnen. Ich bin meine Unternehmensentscheider, meine Unternehmensinhaber, Aufsichtsrehte und Beiräte. Das ist Ihre Zielgruppe und wie gehen Sie an die ran? Ganz einfach, wir linken. Wenn Sie sich. sich für einen anschreiben, auch entscheiden, was nicht unbedingt sein muss, dann sollte das eine Seite nicht mal ausfüllen. Also halten Sie sich kurz und knapp. Zu diesen Themen gibt es auch noch ein paar Episoden. Beziehungsweise dieses Thema greifen wir noch in ein paar Episoden des Podcasts näher auf. Es gibt noch den sogenannten Eingliederungs Zuschuss. Es gibt in gewissen Fällen eine Unterstützung seitens des Arbeitsamts und zwar unter folgenden Bedingungen 6 monatiger Arbeitslosigkeit und die überschreiten der 50 Jahre, auf der Startein und unterstützt den zukünftigen Arbeitgeber mit einer Zuzahlung des Gehalts und zwar bis zu 50 Prozent und das sogar 12 bis 36 Monate lang. Ich würde mich jetzt nicht primär aufgrund dieses Arguments verkaufen, man möchte sich ja nicht günstig verkaufen und ich würde es auch nicht anpreisen von Anfang an, aber es ist ein gutes Argument in der Einwandbehandlung, wenn der gegenüber, also der Unternehmensentscheider, einem das Gefühl gibt, ja, er würde hier ein sehr großes Risiko eingehen. Dann kann ich das Argument nehmen, um zu zeigen, es Risiko ist geschmehlert, sogar das monetary Risiko ist hier reduziert. Andersum gilt, wenn der aber Geber überzeugt ist, könnte man sich das Geld doch auch teilen, oder? Tipp haben Sie nicht von mir. Der Sipptempult lautet Interim. Sind Sie wirklich sicher, dass es am Alter liegt, dann ist es eine Option für Sie, auch wenn ich sonst eher von interimistischen Karrieren und Tätigkeiten abrate. Denn von dieser Chance habe ich schon oft gehört in der Praxis, wenn man erst mal den Fuß in der Tür hat und performt, dann könnte es zu einer Übernahme kommen. Und das gelingt oftmals bei Unternehmen in einer Transformation-Fase, die einen sehr dringenden Nied haben und vielleicht sogar an sehr viel Erfahrung appellieren. Und dann sind Sie dort nicht nur ein Blatt Papier, das von einem Algorithmus rausgefiltert wird, sondern Sie sind dort bekannt, Sie haben einen Proofen, Track Record dort und wenn Sie zum Beispiel als Leiter Accounting, die gesamte Buchhaltung umstrukturiert haben und digitalisiert haben, sind Sie eher unverzichtbar und vor allem denkt man kaum mehr, ehrlich gesagt, anders alt das Thema. Interim ist ein Umweg und ich rate nicht immer dazu, da man nach zwei Jahren Interimskarriere sehr schwer wieder den Fuß in die Festanstellung bekommt. Also dann hätte man sozusagen eine doppelte Einschränkung. Aber vielleicht ist es Ihnen das Risiko wert, die Abwägung überlassig Ihnen. Neben der Möglichkeit Interim als Futterne dort zu nutzen, gibt es noch ein anderes Karrieremodell für das sich und paar meiner Kontakte entschieden haben, das aber eine ganz bewusste und recht langfristige Lebensentscheidung darstellt und nicht unbedingt das Ziel verfolgt, wieder in Festanstellung zu gehen. Mit U50 oder U55 sind diese besagten Kontakte von mir in die Selbstständigkeit gegangen, um sich auf Aufsichtsrats- und Beiratsmandate zu konzentrieren, so dass Sie Ihre langjährige Expertise nutzbar machen können. Das kann natürlich auch nebenberuflich stattfinden, aber es kann auch ein Weg sein, der aus der Situation, die wir hier beschrieben haben, aus dieser Neuorientierung heraus entsteht. Im Zuge der nächsten Folgen werde ich wirkliche Experten, die diesen Schritt erfolgreich gemacht haben und jetzt nicht nur mit einem Aufsichtsratsmandat betraut sind, Intervion für Sie und ich bin mir sicher, dass ich da ein paar ganz konkrete Tipps für Sie in der Farum bringen werde. Sein Sie da, gespannt und denken Sie an ein Abo des Podcasts. So weit zu gut zu den Sieben impulsen, eine Sache noch, die ich nicht als extra Punkt aufgelistet habe, Weiterbildungen im Thema Digitalisierung. Ich rate davon ab, denn weiterbildungen können einen Track Record nicht ersetzen und wecken bei Bewerbern, die da wirklich viel Zeit investieren und mühen, investieren oft falsche Hoffnung. Sparen Sie sich daher das Geld und die Zeit, wenn Sie das Gefühl haben, Sie müssen irgendwas kompensieren, was meistens ehrlich gesagt gar nicht der Fall ist und konzentrieren Sie sich stattdessen auf Ihre Positionierung und auf Ihre Initiative Approaches, würde ich Sie mal nennen. Jemand hat mich auch mal gefragt, ob es Stellen gibt, also offizielle Behörden, die Unterstützung bieten würden. Ich muss sagen, nein, mir ist keine bekannt. Verlassen Sie sich in dieser Situation nur auf wahre Experten, die Ihnen Hilfe zu Selbsthilfe geben, also keine Hätten da diese vermitteln, sondern Experten, die Ihnen zum Beispiel bei der Erstellung des CVs dienlich sind. Unternehmen Sie selbst Ihre vertriebliche Aufgabe war, erstellen Sie ein Kurzprofil und treten Sie direkt an entscheidender Heran. Wenn Sie auf Sie Level oder Sie minus 1 Level unterwegs sind, können Sie mir gerne auch eine E-Mail schreiben, Kontaktdaten im Anhang, da ich einen Mini-Coaching entwickelt habe, dass eine 1-1-Einleitung darstellt für Initiative-Bewährung grundsätzlich um direkt mit Entscheidern ins Gespräch zu kommen. Und dort gibt es auch Vorlagen für Anschreiben, eine ganz klare Anleitung auch für den Executive Summary CV, etc. Es ist ein allumfassendes Programm. Enfos finden Sie auch auf der Seite, die ich in den Show Notes verlinkt habe. Alternativ, ein anderes Angebot noch für Sie. Für das Vorgehen im Bereich Initiative-Bewährung gibt es auf diesem Channel noch eine weitere Podcastfolge, die sich nennt, verdeckte Arbeitsmarkt, beziehungsweise Eisbergmodell des Arbeitsmarkts. Dort gehen wir auf das idealtypische Vorgehen beim Thema Initiative-Bewährung etwas näher ein. Was mir beim Thema "Holzahl" also Altersbezogen jetzt auch noch in den Sinn kommt, ist eine weitere vermeintliche Problematik und vermeintliche "Holzahl" bei Executives, die sehr vielen auch sorgebreitet und zwar ein zu hohes "Isthgehalt". Besonders, wenn man sich für eine Rolle interessiert, die inhaltlichste ansprechend ist und man sich in einem Wissen-Startos befindet, bei dem Geld eine untergeordnend Rolle spielt, weil z.B. Kinder aus dem Haus sind, wenn man einfach mehr dahingehend arbeitet und sich für Inhalte der Tätigkeit interessiert, dann aber die Sorge natürlich hat, wie kommuniziere ich jetzt dieses "Holgehalt", wie kriege ich mich nicht raus, weil ich die Aufgabe dennoch annehmen würde, aber man mir das nicht glaubt, dass ich so ein "Holst" zu so einem "Hohn" entgegen kommen, auch bereit bin. Also das ist wirklich eine Sorge, die sehr oft an mich herangetragen wird und für alle, die sich jetzt wundern, was redet der da und was ist das überhaupt für n Luxusproblem? Ja, vielen Silerwillkandidaten aus der Geschäftsführung geht es tatsächlich so, dass sie die Sorge haben, dass sie zu teuer sind und wie man das ganze ganz geschickt mannübriert, um sich eben nicht rauszukicken, darauf gehen wir auch in einer gesonnerten Podcastfolge ein. Abonieren Sie da in den Podcast um diese besagten Inhalte nicht zu verpassen. So weit so gut für heute, wenn Sie von dieser Alters thematik betroffen sind, dann freue ich mich, wenn Sie ein paar Denkernstöße und vielleicht auch konkrete Tipps mitnehmen konnten. Ich für meinen Teil freue mich auf die weiteren Folgen, in denen ich Sie in Ihrer Karriere begleiten möchte. Ihr Domini Grot.
Podcast Summary
Key Points:
Das Überschreiten der 55-Jahres-Grenze wird auf dem Arbeitsmarkt oft als kritisch angesehen, besonders im Mittelmanagement, während Führungspositionen (C-Level) zugänglicher bleiben.
Bewerber sollten interne Recruiter und Stellenportale umgehen und stattdessen direkt Entscheidungsträger in Zielunternehmen per Initiativbewerbung ansprechen.
Ein Executive-Summary-Lebenslauf, der relevante Erfolge betont und das Alter ausspart, kann helfen, den ersten Eindruck zu steuern.
Optionen wie Interimstätigkeiten, der Eingliederungszuschuss des Arbeitsamts oder der Wechsel in Selbstständigkeit mit Aufsichtsratsmandaten sind alternative Wege.
Von pauschalen Weiterbildungen zur Digitalisierung wird abgeraten; stattdessen sollte der Fokus auf gezielter Positionierung und Netzwerken liegen.
Summary:
In dieser Podcast-Episode des CEO-Karriere Code geht es um Strategien für erfahrene Fach- und Führungskräfte ab etwa 55 Jahren, die sich beruflich neu orientieren müssen und dabei Altersnachteile befürchten. Der Host, Dominik Krotz, betont, dass es keine universelle Lösung gibt, aber praktische Impulse helfen können. Ein kritischer Punkt ist die Wahrnehmung des Alters auf dem Arbeitsmarkt, wobei Positionen im oberen Management oft zugänglicher sind als im Mittelmanagement.
Statt sich auf Stellenausschreibungen oder interne Recruiter zu verlassen, wird empfohlen, direkt Entscheidungsträger in Wunschunternehmen anzusprechen. Ein zentraler Tipp ist die Erstellung eines kompakten Executive-Summary-Lebenslaufs, der konkrete, relevante Erfolge hervorhebt und das Alter nicht erwähnt, um den Primacy-Effekt zu nutzen. Als alternative Karrierewege werden Interimstätigkeiten, die Nutzung des Eingliederungszuschusses oder der Schritt in die Selbstständigkeit mit Aufsichtsratsmandaten vorgestellt.
Der Host rät davon ab, in allgemeine Digitalisierungsweiterbildungen zu investieren, und plädiert stattdessen für gezielte Positionierung und Initiativbewerbungen. Abschließend wird auf weitere Podcast-Folgen zu Themen wie Gehaltsverhandlung und verdecktem Arbeitsmarkt verwiesen.
FAQs
Das Überschreiten der 55 wird oft als kritische Grenze betrachtet, besonders im Mittelmanagement. In oberen Führungspositionen (C-Level) gibt es dagegen mehr Spielraum für Bewerber über 55 oder sogar 60.
Tendenziell sind Branchen wie Bau oder Anlagenbau offener als z.B. Software. Entscheidend ist jedoch, den eigenen Track Record zu nutzen, statt sich branchenfremd zu bewerben.
Signalwörter sind Formulierungen wie 'mehrjährige' oder 'langjährige Berufserfahrung'. Explizite Altersangaben wie 'Ü55' sind jedoch selten.
Lassen Sie das Alter weg, besonders im Executive Summary CV. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf relevante Erfolge, um den Fokus des Lesers darauf zu lenken.
Adressieren Sie direkt die Unternehmensentscheider per Initiativbewerbung. So vermeiden Sie hohen Wettbewerb und algorithmische Vorauswahl.
Das Arbeitsamt unterstützt Arbeitgeber mit bis zu 50% Gehaltszuschuss für 12-36 Monate, wenn der Bewerber über 50 ist und 6 Monate arbeitslos war. Nutzen Sie es als Argument zur Risikoreduzierung.
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