In dieser ersten Podcastfolge stellt sich Professor Timon Leugefeld als Denkwandler vor – ein Begriff, den er selbst prägte, um Menschen zu verändertem Denken anzuregen. Aufgewachsen in einer Försterrei in der DDR, lernte er früh integrales Denken und den sparsamen Umgang mit Ressourcen. Die Wende 1989 erlebte er als Befreiungsschlag, der ihm den Weg in die Marktwirtschaft und unternehmerische Freiheit öffnete. Sein Studium an der TU Bergakademie Freiberg verband er mit praktischer Arbeit: Er gründete eine Selbstbaugruppe für Solaranlagen und nutzte das Elternhaus als Experimentierfeld für erneuerbare Energien – mit anfänglichen Konflikten, aber letztlich großem Erfolg. Die Kombination aus Handwerksausbildung und Studium sieht er als idealen Weg, da Theorie und Praxis so optimal verzahnt werden. Auslandsaufenthalte in Indonesien, der Schweiz und Spanien halfen ihm, Heimweh zu überwinden und neue Perspektiven zu gewinnen. Seine Erfahrungen prägen bis heute seine Arbeit als Ingenieur für energieautarke Gebäude und seine Mission, Nachhaltigkeit wirtschaftlich tragfähig zu gestalten.
Herzlich Willkommen, hier ist der Denkwandler, der Podcast von Professor Timon Leugefeld. Dieser Podcast ist ein Ort für visionäre Denkanschlüsse, spannende Geschichten und praktische Lösungen und um Energie, Nachhaltigkeit und die großen Fragen einer selbstbestimmten Zukunft. Lähnen Sie sich zurück und denken Sie neu. Hallo und herzlich Willkommen, liebe Zuhören und Zuhörer. Wir sind ehrlich, wir sind ein kleines bisschen aufgeregt, denn das ist die allererste Podcastfolge von mir und Professor Timon Leugefeld. Wir reden über Energie, wir reden über neue Denkmuster, wir reden mit einem Denkwandler. Das sind viele große Worte und ich bin genauso gespannt wie Sie, was alles dahinter steckt und möchte natürlich. Unseren Experten recht herzlich begrüßen, Professor Timon Leugefeld. Hallo, schön, dass Sie dabei sind. Hallo, schön guten Tag. Herr Professor Leugefeld, vielleicht stellen Sie sich einmal ganz kurz vor. Wer sind Sie und was machen Sie? Mein Name ist Timon Leugefeld und ich habe einen Ingenieur-Berot, was weltweit, hochgradig Energieautarke, Gebäude, plant und arbeite auch am Zukunftsinstitut als Denkwandler mit. Dieser Begriff "Denkwandler" versteckt ja auch viel drin. Jeder hat aber eigentlich eine eigene Interpretation davon. Wie laden Sie dieses Wort aus? Was sehen Sie hinter diesem Begriff "Denkwandler"? Die Inspiration kam eigentlich vom Zukunftsinstitut, dass man dort eine Gruppe von Rednern vermarktet, die das Denken von anderen Menschen verändern. Aus dieser Vorgabe heraus habe ich gedacht, ich bin eben ein Denkwandler und das sind alles praktisch Rednern, die wirklich Dinge verändern. Also nicht nur Leute bespassen als Kinder- als Bigger, sondern die wissen Humorvoll vermitteln können, was auf der anderen Seite im Saal wirklich zu verenderte Denken führt. Und daher kam halt diese Wortspielerei, die ich mir selber ausgedacht habe und ich finde das definiert mich selber ziemlich gut. Wir wollen mal ganz vorne anfangen. Ich habe über sie gelesen, sie sind in einer Förster-Rei aufgewachsen. Vielleicht können Sie uns das mal kurz erzählen, was hat sie da geprägt und ist da vielleicht auch schon dieses Verständnis von Nachhaltigkeit entstanden? Jetzt sehen Sie mal besser. Ich glaube, das war sozusagen schon das prägendste Erlebnis, 20 Jahre in einer Förster-Rei aufgewachsen zu dürfen. Und ich kann mich noch guterinnern, dass wir in der Zeit nicht ein einziges Mal das Wort Nachhaltigkeit benutzt haben. Und das zeigt eben das Förster einfach nachhaltig handeln, aber wenig darüber sprechen und reden. Und natürlich habe ich für meinen Eltern meine Mutter war Revierförsterin, mein Vater war Berufsjäger und Hunderausbilder. Ich habe ich unglaublich viel gelernt, also wie man im Wald sich orientiert, wie man überlebt, welche Kräuter man nutzt, um sich zu heilen. Für meinen Vater habe ich natürlich das Jagen gelernt, ich habe selber gelernt, wie man Hund er abrichtet und ausbildet, wo man vorher erst das Verhalten der Wölfe studieren muss. Weil diese Mechanismen dann eben auch genutzt werden können. Und ich glaube in der Förster-Rei lernt man vor allen Dingen eins integraales Denken. Und das beruht auf Zusammenhangswissen. Also das, was uns zum Beispiel jetzt in der Energiewende komplett verloren gegangen ist. Und diese Zeit hat mich wirklich sehr geprägt, auch eben an der Logen Eigenschaften zu lernen, wie man Dinge repariert. Das hängen sich ja auch ein bisschen mit der DDR zusammen, dass in einer Mangelwirtschaft immer, ja, man irgendwie sich was einfallen lassen musste. Und die Nachhaltigkeit hat mich dann auch später wieder eingeholt, als ich hier und Freiberg studiert habe an der TU Bergakademie. Und hier natürlich der Hans Kauf und Kallowitz, der ja im deutschen Sprachraum dieses Wort "Nachhaltend" als aller Aster vor 300, 400 Jahren definiert hat in seinem Werk "Anleitung zur wilden Barmzucht". Und das hat mich praktisch wieder eingeholt und diese Region hier total geprägt, Nachhaltigkeit auf den Säulen soziales Ökologie und Wirtschaftlichkeit. Und Hans Kauf und Kallowitz hat eben auch besonders darauf hingewiesen, dass die wichtigste Säule der Nachhaltigkeit die Ökonomie ist, die Wirtschaftlichkeit. Also alles, was sich nicht rechnet, es kann noch so ökologisch und sozial sein, setzt sich am Ende nicht durch. Und so hat sich eigentlich der Kreis wieder geschlossen, aufgewachsen in der Försterei hier in Freiberg, wo das Wort "Nachhaltigkeit" herkommt. Und ich bin selber auch in diesem Verein Hans Kallowitz-Gesellschaft und versuche dieses Erbe eben ja zu bewahren und auch unter die Menschen zu bringen. Sie haben schon gesagt, die sind in einem sozialistischen System, der die DDR aufgewachsen und damit sich halt auch geprägt wurden. Und dann auch die Wende haben sie erlebt. Wie ist das auf ihre persönlichen und auch berufliche Entwicklung zusammenzuführen? Also was hat die DDR und auch die Wende damit hingemacht? Wenn man 18 Jahre in einer Planwirtschaft im Sozialismus aufwächst, dann prägt ein, das schon enorm. Da gab es gute Dinge, die ich an die ich mich erinnere und schlechte, dann vielleicht mal mit den guten an. Man wird auf hindungsreich. Man muss also in einer Mangelgesellschaft lernen, wie man Dinge wieder repariert. Man hat viel aufgehoben, Autos sind ja 40, 50, 60 Jahre gefahren worden, die sind nie auf den Schottplatz gefahren worden. Die Mangelgesellschaft waren natürlich auch der Grund, warum die zwischen menschlichen Beziehungen viel besser ausgeprägt waren als heute in der Marktwirtschaft, weil man war auf einander angewiesen, auf den Nachbarn, auf die Eltern und so weiter. Also dort hat man viel gelernt, im Bereich zwischen menschliche Beziehungen mit Dingen sehr sparsam umzugehen, Dinge aufzuheben zu reparieren. Und natürlich hat man viel gelernt, wie man in einer Diktatur lebt. Also Planwirtschaft, Diktatur, Stasi, diese ganzen Sachen, also es war ja immer ein Grenzgang, wie weit kann man gehen. Und dann gab es natürlich auch schlechte Orlebnisse. Mein schlechtes des Orlebnisses war, dass die DDR eigentlich meinen Kindheitsraum zerstört hat. Ich wollte also seitdem ich Kind war nicht etwas förster werden, sondern Archeologe. Ich habe also wirklich dafür gebrannt mit Fleiß und Leidenschaft darauf hingewartet. Und als ich dann meine Berufsausbildung gemacht habe, Instanthaltungsmechaniker mit Abitur, beworben für Archeologie und bin im Prinzip abgelehnt worden, damit der Begründung, dass ja der Sozialismus in mich investiert hätte, in eine technische Ausbildung. Und wenn ich in eine geisteswissenschaftliche Ausbildung wechseln, während das verschwendete sozialistische Mittel. Wurtwirtlich stand es in den Unterlagen, die später bekommen haben, drin. Das heißt, man hat mich abgelehnt, die Studie im Blätter waren, also natürlich große, große Mangelwahrer. Und das war für mich dann eigentlich auch der Punkt, wo ich gesagt habe, ich möchte hier weggehen aus diesem System. Ja, vielleicht war es ein großes Glück, dass dann zeitleich die Wende kam. Das war so kurz nacheinander. Und dann waren plötzlich alle Möglichkeiten da. Die Grenzen waren auf. Wir hatten eine harte Währung, wie man so schön sagt. Also die wirklich etwas wert war, wofür man sich etwas kaufen konnte. Ich denke jetzt nicht, sozusagen damals an Bananen und Joghurt, sondern ich habe mir als erstes von diesem Begrüßungsgeld damals also ein Ticket für die Rolling Stones gekauft. Das war also ein Traum und eine Fahrt für meine Mutter und mich nach Rotenburg, ob der Tower, wo praktisch von ihrem Vater das Figurenteater stand. Also, ihr Vater war ein berühmter Puppenspieler und wir haben es erst einmal sozusagen dort an dem Grab des Vaters gestanden, weil wir vorher nicht dorthin doften, er ist schon vor dem Mauerfall verschoben. Und das waren schon so prägende Dinge, wo ich dann richtig Lust hatte, in einer Marktwirtschaft hineinzugehen und auch unternehmerisch tätig zu werden. Wir werden ja dann darüber sprechen, wo ich gemerkt habe, dass ich Leistung lohnt, dass man Verantwortung für sein Leben übernehmen selbst bestimmt, natürlich in den Markt hineingeht und eben als Unternehmer weltweit plötzlich auch tätig sein kann. Und natürlich hat mich das auch geprägt, dieses aufgewachsen sein in der DDR, auch heute mit dem Blick, so dass man sehr, sehr allergisch reagiert. Auf die ersten und leisesten planwirtschaftlichen Tendenzen, die wir ja auch grad wieder erleben, weil man dann sagt, na ja, hat das eigentlich dann wieder was mit einer sozialen ökologischen Marktwirtschaft zu tun oder nicht. Also das ist ja sozusagen mein Leitbild, ich bin also ein großer Fan der sozial ökologischen Marktwirtschaft und für mich war das also ein riesen Befreiungsschlag als die Wende kam. Und dann habe ich auch richtig durchgestattet mit Studium, Unternehmer, Turm und so weiter. Wenn ich mir jetzt ihren Titel anschau, dann sehe ich da ja ein Professor und Diplom-Ingenieur. Jetzt haben Sie gerade gesagt, technische Ausbildung gemacht, ein Handwerk gelernt. Wie war denn der Weg vom Handwerk zum Ingenieur, wie ging das? Also ich hatte ja dann die technische Ausbildung, Instanteidungsmechaniker, ich glaube in Westdeutschland sagt man Schlosser. Das hat mir totalen Spaß gemacht, also mit Metall zu arbeiten zu schweißen.
an der Trebbank Dinge zu entwickeln, haben auch schon erste Auffindungen damals gemacht. Eine Durchstussierungs-Einrichtung mit Gewolter-Undigkeit. Das war sozusagen das Gesellenstück, die Abschlussarbeit. Und damit sind wir dann in die Marktwirtschaft gesprungen, haben eine Patentschrift vorbereitet und haben da ein ganz kompliziertes Kreat gebaut, um durchwassert zu sparen. Und mit der Wende kam eben dann auch die DMARC zum Glück und es kam die Baumärkte. Und mit den Baumärkten kam dann ein ganz kleines Teil für eine DMARC und 99 Fenig, was genau die Gleichsulfunktionen erfüllt hat wie unsere umständlicher Kasten. Und unsere Geschäfts-Idee war gescheitert. Und das war eigentlich der Grund, wo ich gesagt habe, eigentlich müsste ich jetzt auch studieren. Ich will mehr lernen, nicht nur die Dinge als Metallbauer zusammenzubringen, sondern auch zu konstruieren, statisch und so weiter. Und da war mir klar, ich mache jetzt diese Ingenieurausbildung an der Universität, der TU Berk-Ekkedemie Freiberg, und beschäftige mich mit den Dingen, die dahinter liegen. Also wie konstruiert man Maschinen, Gerätschaften und so weiter. Und ich wollte natürlich auch viel langen Inrichtungbetriebswirtschaft und Marketing um zu sagen, ich mach demnächst dann eh, ich wieder einen Unternehmen gründe erst mal eine Marktanalyse, wege Risiken ab, mache Geschäftspläne. All das haben wir ja in der DDR nicht gelernt, weil es eben keine Marktwirtschaft gab. Und deswegen war ich auch ganz begeistert dann am Studieren. Bin in viele Länder der Erde gegangen, auch um Teilstudien zu machen. Also ein Jahr in Indonesia, ein Semester in der Schweiz und ein Semester in Spanien. Und das hat mich natürlich dann sehr geprägt, um nicht nur handwerklich tätig zu sein, sondern um die Dinge auch zu konstruieren oder zu simulieren. Das ist ja das, was wir heute sehr viel machen. Und jetzt weiß ich, dass sie um Dinge auszuprobieren. Und das scheint ja wirklich ein großer Antrieb zu sein. Also nicht nur, sich über Dinge Gedanken zu machen, sondern auch wirklich dann wie fühl sich auszubinden, in den Händen zu erhalten, zu erfinden sozusagen, dass sie da ein wahnsinnig tolles, exzumentierfeld hatten. Und zwar, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe, das Elternhaus. Das war ihr exzumentierfeld. Erzähl ja dann mal bitte, wie kam das zustande? Wenn sie unternehmerisch tätig sind, dann machen sie ja immer so deals. Und ich habe vom ersten Tag meines Studiums an mich selbstständig gemacht und habe eine Selbstbaugruppe geleitet für Solarthamieanlagen für Häuselbauer. Also Hausbesitzer, die eine Solaranlage auf Stach schrauben wollten, die es noch nicht zu kaufen gab, habe ich organisiert, dass man die bekommt und im Selbstbaukurs einbaut. Davon habe ich eigentlich im Studium gelebt und vom ersten Tag die Firma gegründet. Und bin dann auf meiner Eltern zu und habe gesagt, ich schlag euch einen Handel vor, einen Deal vor, dass ihr keinen einzigen, ja fennig war, das damals, genau, fennig, demag und fennig. In mich investieren müssen, während es meines Studiums, was andere Eltern wirklich eine stange Geld kostet. Dafür habe ich aber einen Wunsch als Gegenleistung, ich möchte euer Einfamilienhaus als Experimentierfeld haben und ihr müsst auch die Experimente bezahlen. Ja, am Anfang haben sie sicherlich gedacht, das sei ein guter Deal. Am Ende ist natürlich dann auch mal wasmal kalt und das Strom ist mal ausgefallen und so weiter. Aber ich habe dort ganz viel ausprobieren dürfen. Ich habe eine Söla-Anlage eingebaut, eine Söla-Termi-Anlage zum Heizen und für die Duschwasser-Auwärmung. Ich habe einen Holzvergaser auf dem eingebaut. Wir haben also ganz zeitig schon die Gasheizung aus Setz durch einen Holz-Urben. Das war sowieso da wünsch ich mal einer Mutter als Försterin, klar, kein Gasverbränz, sondern wenn dann Holz. Und mit der Sonne dann in Kombination noch viel weniger Holz. Und ich habe zum Beispiel auch solche Experimente gemacht, wie die Waschmaschine oder den Geschursspüler answärme Wasser anzuschließen, weil dann verbrauchen die beiden Geräte etwa 80% weniger Strom. Und das waren alles dann Studienarbeiten, die ich eben an der Universität auch geschrieben habe, also dort die Theorie abgehandelt, in der Praxis Technik eingebaut, Messtechnik eingebaut, und Theorie und Praxis eben miteinander abgeglichen. Klar, da geht auch mal einiges schief. Aber genau aus diesen Bleiten, Pech und Pannen habe ich eigentlich am meisten gelernt. Und dann nach vielen Jahren war das Haus natürlich perfekt mit Oneuerbahren Energien ausgestattet. Und meine Eltern haben eigentlich als später Verstanden, als sie in Rente gegangen sind, was der Sinn des Gansen war. Ich habe nämlich gesagt, ihr müsst während ihr arbeitet und einen Einkommen habt in eurer Haus investieren, in Einsparungen. Weil die Einsparungen sind, wenn ihr in Rente geht, steuerfrei. Und das haben sie wirklich erst dann im Alter gemerkt. Sie leben in einem alten Einfamilienhaus, auch jetzt nichts Groß gedämmt und so weiter. Aber mit dieser Holzeitung und der Solar-Tamie-Anlage haben sie jetzt 400 Euro Heizkosten im Jahr. Und jetzt verstehen Sie das mit Ihrer Rente, dass das natürlich was mit Lebensqualität, mit Altersvorsorge, mit Unabhängigkeit zu tun hat. Würden Sie denn sagen, das hat sich, sondern mal bis zur Rente für Ihre Eltern gelohnt. Oder war das dann, was ich habe gesagt, eine Woche im Kaltensitzende oder kein Wasser. Also ich nehme das wahnsinnig spannend und spektakulär vor. Hat sich das gelohnt? Oder ist das so, sondern auch von Jahr zu Jahr, mal war es gut, mal war das Dach weg? Na ja, es gab schon heftige Auseinandersetzung. Also wenn es dann richtig kalt wird, aber das war jetzt nicht so, dass das zwei, drei Wochen waren. Wenn dann ging es mal um eins, zwei Tage, dann musste ich aus Freiburg wieder ins Erzgebür gefahren. Und die Sache selber reparieren, weil ich habe ja als gelandere Instanthaltungsmechaniker lange Zeit auch als Heizungsbauer eben gearbeitet. Ich konnte das also dann alles selber und Utnungen bringen. Und das ist ja immer so eine Generation, es sind Generation konflikten. Die Eltern und die Kinder, also ob das so richtig funktioniert und so. Das Vertrauen ist dann eigentlich erst mit den Jahren gewachsen. Und ich habe dann eigentlich den Lohn bekommen, wenn dann später so Fernsehinterviews waren, wo die Fernsehsender auch zu meinen Eltern gefahren sind, gibt es ganz tolle Sendung. Dort haben sie dann erst einmal vor der Kamera gesagt, dass er eigentlich ziemlich stolz sind auf ihren Sohn. Und dort habe ich da rutscht ein, natürlich das Herz höher und man freut sich und sagt, eigentlich alles richtig gemacht. Ja, ich würde gerne mal, werden wir auch mal mit Sicherheit mal ein paar Bilder einpländen. Da müssen Sie uns mal was zukommen lassen. Das wird mich wirklich interessieren, wie das aussieht. Würden Sie denn sagen, also ich dachte mal, hat ja so eine Tendenz, wenn es um das eigene Kind geht. Das man wahrscheinlich vermuten oder würde ich mal vermuten, dass man sagt, das muss studieren. Also erster Schritt direkt ins Studium gehen. Jetzt war das bei Ihnen nicht möglich. Da beziehungsweise war nicht der Gange. Sie haben zuerst eine Ausbildung gemacht. Und danach quasi, dass die Theorie nachgelagert wird. Sie sagen, das war im Kunden Klücksfallen. Sie würden es heute noch mal so machen oder würden Sie die Praxis überspringen und direkt ins Studium gehen. Ich würde es nie anders machen. Ich sage auch mal zu meinen Studenten, dass ich einen ordentlichen Handwerksberuf gelernt habe und das mir das nicht geschadet hat. Da kommen dann die Studenten so ins Nachdenken, das ganz ganz spannend. Ich würde das heute, wenn ich ehrlich bin, verpflichtend machen. Ich würde das verpflichtend machen, wer Studierende muss vorher eine Berufsausbildung abschließen. Das hätte sowieso den Sinn und Zweck, dass dann einige gar nicht mehr studieren. Die sagen mir gefällt es einfach ganz toll, eine Berufsausbildung und Lust zu legen, weil wir haben eigentlich viel zu viel Studierter Leute in verschiedenen Studienrichtungen. Also bei den Ingenienerern nicht aber bei anderen. Mir hat das so ein enorm geholfen, in meinem Ingenienursstudium vorher diese Schlosserausbildung zu machen. Ich war dann also in der Maschinenhalle vom unserem Institut und habe die Teststände für meine Dinge, die ich auf Vorstab selber mit aufgebaut habe. Der Werkstattmeister, der dann auch so eine Solartermianlage von mir gekauft hat in seinem privaten Haus. Wir haben immer Stunden verbracht, zusammen das war also ganz toll, weil er sagte, es ist kaum mal ein Diplomant oder ein Student oder ein Doktor-Ran später, der wirklich handwerklich mit an den Maschinen herumschrabt und der Erkenntnis gewinnt. Ist mindestens dreimal so hoch, finde ich. Mit Blick auf die Umsetzung der Dinge, die man auch forscht in marktfähige, verkaufbare Produkte. Das ist, glaube ich, so der wichtigste Hebe. Also wenn es nach mir ging, wurde ich das Thema Berufsausbildung mit Abitur. Das war an der DDR sehr populär und die jungen Menschen, die das gemacht haben, waren wirklich begeistert, weil man hatte nach drei Jahren eine komplette Berufsausbildung und ein vollständiges Abitur und konnte dann eben endwürder arbeiten gehen oder weiterhin studieren. Also ich würde das jedem Studenten empfehlen und ich versuche auch meine Studenten natürlich, da ein bisschen aufzuwiegeln, zumindest wenn sie es selber verpasst haben, dann bei den Kindern das nachzuholen. Sie haben gesagt, sie waren im Ausland und jetzt habe ich versucht, gerade eben als ich das gesagt habe, eine Verbindung herzustellen, aber das einzige, was mir auffällt, da sind ja drei völlig verschiedene Länder, die sie genannt haben. Indonesien, Spanien, Schweiz. Da ist ja relativ. relativ wenig Konstanz, weil man in den Ländern eine ist. Ja, wird man ein bisschen sagen, da ist ordentlich Geld vorhanden und deutschsprachiger Raum. Das andere ist so ein bisschen Sommerfeeling, Urlaubsfeeding und Indonesien in Asien. Wie kam dieses Trier- und Virat zusammen? Das hängt wieder mit dieser Prägung aus der DDR-Zeit zusammen. Das Reisen war ja damals zumindest in solche Länder überhaupt nicht möglich. Jetzt hatte man natürlich nach der Wende eine Riesen-Sensucht. Also alle wollten dann eben zu Rockkonzerten wollten um die Welt reisen. Und dann habe ich gemerkt, da ich so wenig durch die Welt gereist bin, hatte ich so das kleines Problem mit Heimweh. Eigentlich habe ich dann diese Arbeit in Indonesien als Selbsttherapie rausgesucht. Ich habe gedacht, du fliegst jetzt ans Ende der Welt. Und wenn du dort Heimweh kriegst, kannst du eben nicht nach Hause, sondern musst es aussitzen und dann lernen. Und das hat auch funktioniert und danach wollte ich eigentlich nur noch umreisen. Und das war ganz, ganz toll. Ich habe ja dort meinen Ingenieur-Praktikum gemacht in Jakarta, in der Hauptstadt, also für eine Solarfirma-Produkte entwickelt, durfte die selber in der Werkstatt zusammen schrauben, Prototypen bauen, mit Messtechnik, Vormessen. Mein Betreuender-Professor war dann auch mal unten zwei Wochen lang, weil da eine ganz besondere hydraulische Nüsst zu knacken war. Und das Andere war ja in Spanien, die Diploma war, die Planung einer Energieautarken statt. Das war auch sehr spannend. Da hat ein Bonno-Architektor-Berô, eine Stadt geplant in Anderlussien. Und als sie fertig geplant war, die Investoren auch schon bezahlt hatten, hat man festgestellt, die nächsten Versorgungsleitungen liegen 18 km weg. Da hat natürlich die Luft gebrannt. Dann haben wir zu zweit diese Siedlung geplant, Energieautark, in einer Zeit, wo kein Mensch anung davon hatte. Auch Solartechnik, wenig verfügbar war, ist jetzt 30 Jahre her. Und dort haben wir ganz viel gelernt in Richtung Vernetzung, Wärme, Strom, Mobilität. Also diese Sektorkopplung, wie man das heute sagt, und mit dem wissen, sind wir eigentlich dann nach Deutschland zurückgekommen und haben die ersten beiden Energieautarken häuser geplant, die also als Standardprodukt in Deutschland dann verkauft wurden. In der Schweiz in Zürich habe ich mir natürlich das Know-how noch mitgeholt an der ETH in Zürich. Das ist ja eine der etabliertes Universitäten auf der ganzen Welt im Bereich Ingenieur-Stutium, auch eines der hartesten Studien. Da habe ich auch viel gelernt. Und natürlich war ich in vielen anderen Ländern damals dann im Rahmen meiner Doktorarbeit in Israel, weil wir Israelisch und amerikanische Partner hatten, aber auch in Taiwan, in den USA, also im Silicon Valley, da bin ich also regelrecht infiziert worden von dem Thema Disruption. Also das hat mich total interessiert, also wie die Probleme im Markt finden und dafür verkaufbare Lösungen entwickeln. Und auch in Taiwan, wo es dann um die Computer, also die Chiptindustrie geht in Japan. Da haben wir einen Film getreten im ersten Hotel der Welt, wo keine Menschen mehr arbeiten, so noch noch Androiden. Also seit Indonesien, seitdem ich dort dieses Heimweh kuriert habe, bin ich einfach total gerne unterwegs und habe so viel gelernt über andere Länder, kulturen Sprachen, Religionen essen. Also das ist ein unglaublicher Wissensschatz. Dann kam ja nach dem Reisen sozusagen, kann der große Wendepunkt, also eine Kabellung, wenn ich das mal richtig zusammenfassend darf, aus unseren Vorgesprächen. Und das würde ich mal mit den Überschriftstbetiteln, Doktortitel oder Unternehmatum. Was steckt dahinter? Ich habe dann am Ende meines Ingenieurstudiums das Gefühl gehabt, da ist noch mehr zu lernen, im Bereich wissenschaftliches Arbeiten. Und ganz normal, wie das in Deutschland ist, geht man dann rein und geht in eine Doktorarbeit hinein. Ich hatte also einen unglaublich tollen Doktor-Fahrter, den Professor Walter, Gert Walter. Das Problem war nur erleitet den Lehrstuhl für Industrieofentechnik. Das war jetzt nicht überhaupt nicht mein Interessensgebiet, aber wir waren uns menschlich unglaublich sympathisch. Und ich hab gedacht, okay, dann machst du mal was anderes. Und das war sehr spannend, weil die ersten Lektionen bei ihm waren, knickere Lektionen, also wirklich alte Schule. Und davon profitier ich heute, und das war recht witzig, weil er hat mir natürlich dreimal einen Industrieofen-Thema gegeben, was ich bearbeiten sollte. Und nach immer ein, zwei Wochen hatte ich das irgendwie getreten in Richtung Solarenergie. Und dann beim dritten Mal hat er gesagt, so er hat jetzt die Nase voll. Ich soll mir jetzt ein Solar-Thema suchen und er betreut mich. Aber ich muss mich um alles kümmern. Das war natürlich ein geschenktes Himmel für mich. Ich hab gesagt, wunderbar. Hab dann Geschäftspartner gefunden in Israel, die University of Senegaf. Dr. Abraham Kudisch war dort unser Partner am amerikanischer Partner. Und habe dann ein Thema kreiert, nämlich mehr Wasserentseitung. So lare mehr Wasserentseitung für Israel, weil die dort natürlich große Probleme haben mit Trinkwassermangel, der Jordan reicht. Also, ja, mich da mal sagen, schon Jahrzehnte nicht mehr aus, um die Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. Und das machen die jetzt viel mit dem Zugang zum Mittelmeer über mehr Wasserentseitung. Das natürlich wahnsinnig energieintensiv, um mehr Wasser zu verdunsten, den Dampf wieder zu konensieren, wieder mit meiner Reihe anzureichern, und dann als Trinkwasser zu verwenden. Aber macht einen unabhängig. Wir haben Kunststoff-Kollektoren entwickelt, die diese Tätigkeit eben sehr günstig aus Recycling-Kunschhop auch herstellen. Ich war auch viel in Israel, viele, viele Freunde dort gewonnen. Und als ich meine Tätigkeit abgeschlossen habe, also wirklich, man hat ja so einen praktischen Teil, also ich hab was entwickelt. Ich hab einen Teststand aufgebaut. Ich hab Sponsoren gefunden, die den Teststand bezahlen. Und hab den Teststand auch geleitet. Und dort haben wir unsere Produkte dann eben verbessert und wirklich marktreif gemacht. Und danach kommt nach dieser theoretischen Arbeit, sozusagen der Abschluss, dass man sagt, man hat alle Probleme gelöst, die man sich also vorgenommen hat zu lösen. Und ich hab dann auch diese Ergebnisse auf der Solar-Energie-Welt-Komferenz in Jerusalem vorstellen dürfen mit meinem Partner aus Israel. Und das ist natürlich für einen jungen Forscher, also das höchste Dorggefühle. Also das war für mich auch emotional. Also es hat mich so beeindruckt und geprägt und berührt. Und dann kam aber der schwierige und trockene Teil, dann muss man diese Arbeit zusammen schreiben. Man muss sie mit Bedeutung aufladen. Und in der Regel muss man sich in dieser Entphase der Doktorarbeit ein Jahr einschließen und von der Außendell komplett verabschieden. Das Problem bei mir war, ich hatte schon meinen Unternehmen, während das Studiums und der Doktorarbeit nebenbei laufen. Ich hatte also eine halbe Stelle als wissenschaftlicher Assistent. Und bin dann immer am Nachmittag in meine Firma bis abends arbeiten gegangen. Und ich hatte schon sechs Mitarbeiter. Und die Firma explodierte die Nachfrage, explodierte. Und wir war jetzt völlig klar. Jetzt stehst du an einem Scheideweg, entweder. Du lässt deine Firma sausend, stelltst die Firmenthetigkeit ein. Ziehst dich ein Jahr zurück und hast den Doktor-Titel, der aber in meiner eigenen Firma von den Finanzen her gar nichts verändert hätte, weil ich selbst dafür arbeiten, wie wir gehaltig bekommen. Oder ich lasse den Doktor-Titel sausend, bringen das meinem Doktor-Fahrt dabei und gehe in meine Firma und gibt dort richtig Gas. Für mich war eigentlich die Antwort klar. Nur der Gang zu meinem Doktor-Fahrt war sehr, sehr schwer. Wir hatten aber trotzdem ein gutes Gespräch. Da sagt das einziger den einzigen Grund, den er akzeptiert, seine Doktorarbeit nicht zusammenzuschreiben ist, genau die Situation, die ich beschrieben habe. Wenn man an so einer Stelle ist, entweder man geht in seinen Unternehmen oder lässt das Unternehmen bleiben. Das heißt, wir sind gute Freunde geworden. Also auch persönlich, gerade weiter und ich. Und er hat mich ziehen lassen. Ich hatte kein Doktor-Titel. Und ich glaube immer, wenn man so Dinge loslassen kann, auch mit einer gewissen Leichtigkeit kommt, was viel besseres zurück. Das heißt, ein paar Jahre später bin ich dann als Gastprofessor als Honorarprofessor berufen worden und habe dann den Professor-Titel bekommen an Stadtdem-Doktor-Titel. Das sind nur wenige in Deutschland, die als Ingenieur zum Professor-Berufen wären, weil man dann eigentlich auch so ein, also nicht nur vorsehen muss und drei Gutachten von anderen Professoren soll man muss ein Promotionsequivalent nachweisen. Das ist extrem schwer. Und so zuhören und so werden wir jetzt nicht sehen, in Podcast, aber sie erleben mich mit offenen Mund. Das ist eine wahnsinnig interessante und spannende Geschichte. Also, wahnsinn, was Sie da zu erzielen, zu berichten haben. Und da ist auch schon mal die erste Hinweis an unser Zuhören und Zuhören draußen. Das ist natürlich hier nicht nur eine Folge, sondern in diesem Podcast werden wir ganz viele spannende Themen besprechen mit Professor-Temo-Leugefeld. Da werden spannende Themen kommen rund um das Thema Energie-Energie-Autakie. Das ist ja ein ganz großes, wichtiges Thema. Wenn Ihnen das gefällt, dann freuen wir uns natürlich, wenn Sie diesen Podcast abonnieren und wenn Sie jemanden gibt,
kennen in ihrem Umfeld von dem sie sagen, ach diese Person, da hat die interessiert sich doch sehr sehr für dieses Thema, dann empfehlen sie uns sehr gerne weiter. Ansonsten gilt natürlich, wenn sie Fragen Feedback Kritik oder Wünsche haben, dann können sie Professor Timologefeld natürlich übersehmtliche Social Media Kanäle erreichen und da gerne Fragen Kritik, Wünsche, Äußern und ja gerne gehen wir auch dann in weiteren Podcast Folgen. Darauf ein. Herr Professor Logefeld, Energieautaki, ich habe es gerade gesagt, ich würde mal fast in diesen Sticker geben, das ist so ein bisschen ihre Lebensaufgabe. Ist das so und wenn ja, warum? Ja, ich denke, das ist eine Lebensaufgabe geworden, in die bin ich hineingewachsen, also Archäolo geduftlich nicht werden, dann habe ich das zum Hobby gemacht, also ich gehe jetzt noch weltweit jedes Jahr eine Woche zur Ausgrabung und mittlerweile sage ich mir gut, dass es ein Hobby ist, weil Geld verdienen kann man damit nicht. Und die Energieautaki macht mir total viel Freude, das erfüllt mich, ich kann andere Menschen begeistern und ich kann Geld damit verdienen. Und mir ist eigentlich klar geworden, würde ich fast sagen, durch die vielen Reisen weltweit, das Sonnenenergie im Prinzip in wenigen Jahren die billigste Energieform und auch die nachhaltigste Energieform und die gerechteste Energieform auf der ganzen Erde sein wird. Wir stehen jetzt kurz davor und mir ist klar geworden, dass dadurch eine Ökonomie der Knappheit abgelöst wird durch eine Ökonomie des Überflusses. Und das hat mich eigentlich sehr geprägt, dass es möglich ist, wenn man Gebäude hochgradig Energieautark macht, also einmal für Mieter sehr viel Gutes zu tun, dass sie bezahlbares Wohnen haben, für Eigentümer wirklich unabhängig zu werden, die Altersversorge, also damit abzubilden, viel Geld einzusparen eigentlich bei den Energiekosten und ich glaube, wenn diese ganzen Linien zusammenfließen, geht es mir eigentlich besonders um selbstbestimmt des Leben, selbstbestimmt des Leben und Freiheit. Das sind eigentlich die beiden Dinge, die mich enorm voranbringen und ich möchte eben auch anderen Menschen helfen, frei zu leben, selbstbestimmt zu leben und da steh ich natürlich für Gebäude jetzt in Astraline, für Mobilität, für das Reisen, also diese Dinge, die ich irgendwie mit meiner eigenen Solaranlage auch abbilden kann. Und so bin ich da reingewachsen und das erfüllt mich dermaßen, also obwohl ich eben wirklich sehr viel Arbeiter habe ich keinerlei Burn-Out-Ocheinungen oder so, weil ich wirklich auf dem Fall gefilgt, wenn diese Afgabe ist. Das hört sich auf jeden Fall nach wenig Arbeit und ganz ganz viel Interinsicher Motivationen. Wir haben gerade schon so ein, zwei Sachen gehört, die bei mir zumindest schon einen kleinen Ah-Effekt ausgelöst haben, Thema Sonnennergie und Energie im Überfluss führt mich zu einer Frage, die wir in vielen weiteren Podcast folgen besprechen werden und das ist wie sieht unsere Zukunft aus, auch gerade im Hinblick auf das Thema Energie. Sie nehmen auf das Wort "Dissruption" in den Mund. Ich erlebe sie auch als sehr disruptiven Menschen auch in anderen Gesprächen. Deshalb sind sie natürlich brennt, was ihre Gedanken sind. Ich bitte jetzt nur um ein Kleinabris, weil wir viel davon auch in weiteren Folgen besprechen werden, aber wie werden wir wohnen, arbeiten und leben in der Zukunft? Also ich glaube, wir erleben ja jetzt diese Economie der Knapheit, wo man dann auch eben leider sehr ideologisch ran geht und sagt, wir zerstören mit unserer Lebensweise die Erde. Am besten es gäbe uns gar nicht, das kann ich überhaupt nicht teilen. Ich glaube, wenn wir das Intelligent machen, ist noch für viel mehr Menschen Platz auf dieser Erde. Ich glaube, dass wir dadurch durch die intensive Sonnennergie nutzen, eine friedlichere, ökologischere und sozialere Welt bekommen, weil eben die Sonne auf jedes Hausdach scheint. Und man das nicht zuteilen kann, verknappen kann, preise, manipulieren kann. Also ich glaube, das ist ein Weg für den Frieden auf dieser Erde, weil jeder kann diese Energie nutzen, die ist nicht in einer monopolistischen Hand. Und ich denke, dass dadurch natürlich vor allen Dingen ganz neue Geschäftsmodelle sich auch entwickeln lassen. Stellen sich vor, wir können in Zukunft Farben an die Wende streichen, Fensterbeschichten, Dachziegel aufs Dach bringen, die alle Sonnenenergie erzeugen. Das heißt, wir können dann Gebäudes sanieren oder neu bauen, wo die ganze Oberfläche des Hauses Energie erzeugt und schon mit der Investition für die nächsten 30 Jahre, sagen wir 50 bis 70 Prozent des gesamten Energiebedarfs des Gebäudes abdeckt. Also das sind plötzlich völlig neue Wege möglich, wenn wir nur ein Beispiel nennen, ich denke, dass wir in eine Flat-Rate-Gesellschaft sowieso hineinkommen, man merkt es beim Telefonen und solchen Sachen. Und wir werden auch Flat-Rate-Wohnen erleben. Das ist ja das, was wir zum Beispiel entwickelt haben, eine paar Schalmiete mit Energieflät. Das heißt im Mietbereich, was ja in Deutschland die meisten Menschen betrifft, werden wir paar Schalmieten erleben, für mehrere Jahre festkalkuliert, wo zum Beispiel wohnen inklusive ist Energie inklusive, E-Mobilität inklusive. Wir arbeiten jetzt auch daran, diese Plattform inklusive noch mehr zu erweitern, Richtung Telemedizin, alten Pflege, Datenvolumen. Da machen wir ein Projekt jetzt gemacht mit einer Pizza Flat-Rate, so dass die Menschen einen Preis bezahlen, dann auch solchlos mit Energie umgehen können. Also ich sage immer gerne natürlich ein bisschen provozierend intelligent Verschwenden anstatt Blöd zu sparen, weil beim Blöd sparen will niemand mitmachen, schuldgefühle, vielleicht das gewissen angedrohte Strafen. Also das ist die Strategie, die sozusagen die Energiewände zum Fall bringt und wenn man es rumdreht und die Menschen eben begeistert, wenn man ihnen Angebote macht, wo da nützen groß ist, Lebensqualität, Unabhängigkeit und die Häuser trotzdem weder die Umwelt noch das Potmanier benutzen, plötzlich wollen alle mitmachen. Und das ist eigentlich meine Vision vom Leben und Wohnen der Zukunft, also Hochgradig-Energie-Autau Gegebäude, in denen man zum Flat-Rate preisgünstig wohnen kann, die weder die Umwelt belasten, noch das Potmanier und man kann trotzdem 23 Grad haben im Winter und sich wohl fühlen. Das übrigens sowieso etwas, was ich gerne als Vision sehr vor allen Dingen für die älteren Menschen, die unser Land aufgebaut haben, also die jetzt zum Friedern zu bewegen. Da habe ich keinerlei Verständnis, sondern denen müssen wir Lebensqualität bieten. Und das kann man durch intelligente Konzepte, durch intelligente Geschäftsmodelle und es wird natürlich so eine Umverteilung von Geldern im Markt führen, von Messdiensten, Energieversorgern und so weiter. Und das ist eigentlich meine große Vision, dort auch in der Mobilität im Wohnen CO2, Steuerfreie zu leben, die Umwelt zu schon und trotzdem eben ja verschwendere Schleben zu können, also intelligent verschwendere Schleben zu können. Herr Prof. Lauer, gefällt es. Das Gute ist, ich habe ungefähr 1000 Fragen noch. Das Schlechte ist, wir müssen die erste Folge an dieser Stelle zum Ende bringen. Wir werden sehr, sehr viel noch besprechen. Wie gesagt, ich weiß gar nicht, wo ich anfange, soll als nächstes und angern, andokken soll, weil da sehr, sehr viel ist, was ich noch zum Vorschhein bringen möchte. Da steckt ein bisschen wie eine Wunder, so ist das Gefühl in jeder Ecken, die jemand greift, zieht man, zieht man spannenden Gedanken raus und da freue ich mich, ich hoffe, ihn da draußen geht es genauso und sie werden auch bei der nächsten Folge wieder einschalten. Ansonsten möchte ich an dieser Stelle hier mal einen Vlock reinhauen und sagen, das war's zu Beginn, falls sie bis hier in so gehört haben, vielen, vielen Dank für ihre Zeit, die sie uns gewidmet haben, denn das ist auch in der heutigen Zeit neben Energie, etwas, was sehr kostbar ist, Zeit ist, ja leider auch endlich und Herr Bovetser-Lorger fällt Ihnen vielen Dank für die spannende Expertise. Ihnen gehört das letzte Wort, ihre Botschaft an unsere Zuhören und so auch, bitte. Vielen Dank erst mal für den spannenden ersten Podcast. Ich staune selber, was sie sozusagen aus mir alles herausgewohlt haben, wenn man so das Leben nochmal reflektiert und ich möchte alle Zuschauer und Zuschauerinnen herzlich einladen für die kommenden Folgen, indem wir genau in diese Themen mal reingehen, ob jetzt das alte Einfamilienhaus von Oma Marenke ein neues Einfamilienhaus, den Immobilienmarkt, also mehr Familienhäuser oder auch Gewerbeimmobilien, wir werden also die ganze Bandbreite mal besprechen und am Ende egal ob gute Mietrendite oder wenig Energieverbrauch im eigenen Wohnung oder im Einfamilienhaus, es geht in den kommenden Folgen immer oben selbstbestimmt des Leben. Und das Widerschlusswort, ich bedanke mich und wünsche Ihnen schön einen Tag. Tschüss. Danke gleichschwalz.
Podcast Summary
Key Points:
Professor Timon Leugefeld stellt sich als Ingenieur vor, der energieautarke Gebäude plant und als „Denkwandler“ am Zukunftsinstitut arbeitet, um das Denken anderer zu verändern.
Aufgewachsen in einer Försterrei in der DDR, prägte ihn integrales Denken und Reparieren in der Mangelwirtschaft; später studierte er an der TU Bergakademie Freiberg, wo der Nachhaltigkeitsbegriff historisch verwurzelt ist.
Die Wende 1989 ermöglichte ihm den Sprung in die Marktwirtschaft
Er absolvierte eine Schlosserausbildung vor dem Studium, was er als großen Vorteil sieht; er plädiert für eine verpflichtende Berufsausbildung vor dem Studium.
Auslandsaufenthalte in Indonesien, der Schweiz und Spanien halfen ihm, Heimweh zu überwinden und seinen Horizont zu erweitern.
Summary:
In dieser ersten Podcastfolge stellt sich Professor Timon Leugefeld als Denkwandler vor – ein Begriff, den er selbst prägte, um Menschen zu verändertem Denken anzuregen. Aufgewachsen in einer Försterrei in der DDR, lernte er früh integrales Denken und den sparsamen Umgang mit Ressourcen. Die Wende 1989 erlebte er als Befreiungsschlag, der ihm den Weg in die Marktwirtschaft und unternehmerische Freiheit öffnete.
Sein Studium an der TU Bergakademie Freiberg verband er mit praktischer Arbeit: Er gründete eine Selbstbaugruppe für Solaranlagen und nutzte das Elternhaus als Experimentierfeld für erneuerbare Energien – mit anfänglichen Konflikten, aber letztlich großem Erfolg. Die Kombination aus Handwerksausbildung und Studium sieht er als idealen Weg, da Theorie und Praxis so optimal verzahnt werden. Auslandsaufenthalte in Indonesien, der Schweiz und Spanien halfen ihm, Heimweh zu überwinden und neue Perspektiven zu gewinnen.
Seine Erfahrungen prägen bis heute seine Arbeit als Ingenieur für energieautarke Gebäude und seine Mission, Nachhaltigkeit wirtschaftlich tragfähig zu gestalten.
FAQs
Der Denkwandler-Podcast von Professor Timon Leugefeld beschäftigt sich mit Energie, Nachhaltigkeit und neuen Denkmustern für eine selbstbestimmte Zukunft.
Ein Denkwandler ist ein Redner, der nicht nur unterhält, sondern das Denken anderer Menschen verändert und praktische Lösungen vermittelt.
Er lernte integrales Denken, Reparieren und den sparsamen Umgang mit Ressourcen, ohne dass das Wort Nachhaltigkeit je benutzt wurde.
Die wichtigste Säule ist die Ökonomie, denn alles, was sich nicht rechnet, setzt sich am Ende nicht durch.
Die Wende ermöglichte ihm Freiheit, Reisen und unternehmerische Tätigkeit in einer Marktwirtschaft, was er als Befreiungsschlag empfand.
Eine Berufsausbildung vermittelt praktische Fähigkeiten, die das Verständnis für Theorie und die Umsetzung von Forschung in Produkte enorm verbessern.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.